diff options
| author | nfenwick <nfenwick@pglaf.org> | 2025-02-07 20:55:25 -0800 |
|---|---|---|
| committer | nfenwick <nfenwick@pglaf.org> | 2025-02-07 20:55:25 -0800 |
| commit | 94256d14c732f50b466922135bfaa8ede89bd851 (patch) | |
| tree | c552a60b1e17fa8d852b5752fa44809b3e8984a9 /old/56214-0.txt | |
| parent | d51e3e73b6b4bdedc443df3ea96bfc5618308af2 (diff) | |
Diffstat (limited to 'old/56214-0.txt')
| -rw-r--r-- | old/56214-0.txt | 2198 |
1 files changed, 0 insertions, 2198 deletions
diff --git a/old/56214-0.txt b/old/56214-0.txt deleted file mode 100644 index e51c7e9..0000000 --- a/old/56214-0.txt +++ /dev/null @@ -1,2198 +0,0 @@ -The Project Gutenberg EBook of Im schwarzen Walfisch zu Askalon, by -Joseph Victor von Scheffel - -This eBook is for the use of anyone anywhere in the United States and most -other parts of the world at no cost and with almost no restrictions -whatsoever. You may copy it, give it away or re-use it under the terms of -the Project Gutenberg License included with this eBook or online at -www.gutenberg.org. If you are not located in the United States, you'll have -to check the laws of the country where you are located before using this ebook. - -Title: Im schwarzen Walfisch zu Askalon - Rastlieder - -Author: Joseph Victor von Scheffel - -Editor: Walter Jerven - -Release Date: December 20, 2017 [EBook #56214] - -Language: German - -Character set encoding: UTF-8 - -*** START OF THIS PROJECT GUTENBERG EBOOK IM SCHWARZEN WALFISCH ZU ASKALON *** - - - - -Produced by The Online Distributed Proofreading Team at -http://www.pgdp.net - - - - - - - - - - Anmerkungen zur Transkription - - - Das Original ist in Fraktur gesetzt. Im Original gesperrter Text - ist _so markiert_. Im Original in Antiqua gesetzter Text ist ~so - ausgezeichnet~. - - Das tironische etc. wird so dargestellt: ⁊c. - - Weitere Anmerkungen zur Transkription befinden sich am Ende des - Buches. - - - - - Im schwarzen Walfisch zu Askalon - - Die Zeitbücher, Band 72 - - - - - Im schwarzen Walfisch - zu Askalon - - Rastlieder von - Joseph Victor v. Scheffel - - Ausgewählt von - Walter Jerven - - [Illustration] - - Reuß & Itta, Verlagsanstalt, Konstanz a. B. - - - - - Alle Rechte vorbehalten - Einbandentwurf von _Kasia von Szadurska_ - Copyright 1917 by Reuß & Itta, Konstanz (Baden) - - - - -Altassyrisch - - - Im schwarzen Walfisch zu Askalon - da trank ein Mann drei Tag, - bis daß er steif wie ein Besenstiel - am Marmortische lag. - - Im schwarzen Walfisch zu Askalon - da sprach der Wirt: »Halt an! - der trinkt von meinem Dattelsaft - mehr als er zahlen kann.« - - Im schwarzen Walfisch zu Askalon - da bracht' der Kellner Schar - in Keilschrift auf sechs Ziegelstein - dem Gast die Rechnung dar. - - Im schwarzen Walfisch zu Askalon - da sprach der Gast: »O weh! - mein bares Geld ging alles drauf - im Lamm zu Niniveh!« - - Im schwarzen Walfisch zu Askalon - da schlug die Uhr halb vier, - da warf der Hausknecht aus Nubierland - den Fremden vor die Tür. - - Im schwarzen Walfisch zu Askalon - wird kein Prophet geehrt, - und wer vergnügt dort leben will, - zahlt bar, was er verzehrt. - - - - -Der Fünfundsechziger - - - In luftiger Trinkkemenaten - -- den Ort gesteht man nicht ein -- - da prüften drei späte Nomaden - den edelsten pfälzischen Wein. - Aus rötlichen Römern erblinkte - des Rieslings feinperlendes Gold, - des Höhensaums Rebgeländ' winkte - im Mondschein den Trinkenden hold. - - Der Erste, ein weitum gereister - Philologus spitzte den Mund: - »_Das_ kochten uns Erdfeuergeister - mit Aether und Sonne im Bund. - Drum flutet's und glutet im Becher - geistfunkelnd, sanft rhythmisch und voll, - als sängen homerische Zecher - ein jonisches Kneiplied in Moll.« - - Der Zweite, ein trockener Kenner - und Denker des römischen Rechts: - »Proficiat,« sprach er, »ihr Männer, - wir läppern allhiero nichts Schlechts. - Wer schaut nicht, wenn bacchisches Donum - so goldklar im Kelchglase scheint, - das Justum, Aequum et Bonum - in diesem Römer vereint?« - - Der Dritte, der putzte die Lichter, - die mächtig heruntergebrannt, - und sprach: »Zwar bin ich kein Dichter - und kunstlos und schlicht von Verstand; - doch nähert sich solch' einem Schoppen - mein Herz ... dann überwallt's ... - 's ist halt e verflucht feiner Troppen, - ich segne die Hügel der Pfalz!« - - Derweilen ging draus auf dem Damme - spießtragend ein Vierter vorbei, - der blies eine wundersame - gewaltige Melodei: - »Ihr Herren, und lasset Euch sagen, - die Stadtgemeinde braucht Schlaf, - die Glocke hat eilf Uhr geschlagen, - wer jetzt nicht zu Bett geht, zahlt Straf'.« - - - - -Perkêo - - - Das war der Zwerg Perkêo - im Heidelberger Schloß, - an Wuchse klein und winzig, - an Durste riesengroß. - - Man schalt ihn einen Narren, - er dachte: »Liebe Leut', - wärt' Ihr wie ich doch alle - feuchtfröhlich und gescheut!« - - Und als das Faß, das große, - mit Wein bestellet war, - da ward sein künftiger Standpunkt - dem Zwergen völlig klar. - - »Fahr wohl,« sprach er, »o Welt, - du Katzenjammertal, - was sie auf dir hantieren - ist wurst mir und egal! - - Um lederne Ideen - rauft man manch heißen Kampf, - es ist im Grund doch alles - nur Nebel, Rauch und Dampf. - - Die Wahrheit liegt im Weine. - Beim Weinschlurf sonder End - erklär' ich alter Narre - fortan mich permanent.« - - Perkêo stieg zum Keller; - er kam nicht mehr herfür - und sog bei fünfzehn Jahre - am rheinischen Malvasier. - - War's drunten auch stichdunkel, - ihm strahlte inneres Licht, - und wankten auch die Beine, - er trank und murrte nicht. - - Als er zum Faß gestiegen, - stand's wohlgefüllt und schwer, - doch als er kam zu sterben, - klang's ausgesaugt und leer. - - Da sprach er fromm: »Nun preiset, - ihr Leute, des Herren Macht, - die in mir schwachem Knirpse - so Starkes hat vollbracht: - - Wie es dem kleinen David - gen Goliath einst gelang, - also ich arm' Gezwerge - den Riesen Durst bezwang. - - Nun singt ein De Profundis, - daß das Gewölb' erdröhnt, - das Faß steht auf der Neige, - ich falle sieggekrönt.« - - ... Perkêo ward begraben. -- - Um seine Kellergruft - beim leeren Riesenfasse - weht heut noch feuchte Luft. - - Und wer als frommer Pilger - frühmorgens ihr genaht: - Weh' ihm! Als Weinvertilger - durchtobt er Nachts die Stadt. - - - - -Die Herberge am See - - - Dich feiern die freudigsten Lieder, - Taberne zum lachenden Hecht, - sind auch deine Hallen nur nieder, - uns Fahrenden sind sie gerecht. - - Hier trink' ich bekümmersnisledig - Lenzlüfte und sonnigen Schein, - und wär' ich der Fürst von Venedig, - mir könnt' nicht wohliger sein. - - Eine enge Dachkemenate - herbergt mich als Dogenpalast, - und eine bretterne Lade - mein Hab' und Besitztum umfaßt. - - Ein Bänklein im Schatten der Linde - ist mein heiliger Markusplatz, - dort spielen die Fischerkinde - mit der scheckigen Klosterkatz'. - - Mir lagert als Kreuzzugsgaleere - ein Einbaum im Arsenal, - den steur' ich in friedliche Meere - als mein eigner Admiral. - - Ein Schaumtrunk braunrötlichen Bieres - erquickt mich statt kyprischem Wein ... - Wen lustet des Malvasieres, - wo Malz und Hopfen noch rein? - - So horst' ich, von Frühlingsgnaden - ein glücklicher Meermann, allhier; - hoch weht ob den weißen Gestaden - der fahrenden Schüler Panier. - - Nicht neid' ich der Welt ihre Wonnen, - noch allen neunfarbigen Dunst: - Still liegen und einsam sich sonnen, - ist auch eine tapfere Kunst. - - - - -Dem aufgehenden Mond - - - Heute schwirren Schelmenlieder, - niemand bleibt verschont: - Ja, woher denn du schon wieder, - bleicher Pilgram Mond? - - Kaum ist uns die Sonn' entschwunden - im verschilften Rohr, - reckst du schon am Bergwald drunten - dein Gesicht empor. - - Willst du deinen Treuen helfen? - Heia, strahl nur zu! - Schwärmern, Minnern, Füchsen, Wölfen, - giltst als Sonne du! - - Und wir brauchen Kraft zum Trinken - und noch viel -- viel Wein ... - Laß dem Wirt als Zahlung blinken - deinen Silberschein. - - Füll der Nönnlein Zellen drüben - mit sehnsücht'gem Glanz ... - Melde: bei den Linden hüben - tost der Ringeltanz! - - Strebst du aber, uns zu tauchen - in geheimes Weh, - Mond, dann bist du nicht zu brauchen, - lösch dein Licht und geh. - - Geh mit deinem zarten Flittern - nach der Seufzer Land ... - Schwermutbleich im Knie zu zittern, - sind wir nicht imstand. - - - - -In den Alpen - - - Heia, das Schneegebirg ha'n wir erklommen, - schau'n in der Täler vielfurchig Gewind ... - Schweben wie Adler, von Aether umschwommen, - über den Wolken und über dem Wind. - - Hier blitzt ein Städtlein und dort ein Gefilde, - dort eines Stromes sich schlängelnder Lauf, - dort auch ein See, wie ein Menschenaug' milde, - aus der vernebelten Ferne herauf. - - Flüchtig nur winkt es und flüchtig versinkt es - in das umflorende Dunstmeer zurück ... - So ist das Leben -- sternschnuppig, kaum blinkt es ... - So ist die Minne, die Hoffnung, das Glück. - - Wir aber lagern am prasselnden Herde, - wärmen den Leichnam und strecken ihn aus ... - Fragen nicht mehr nach der Erde Beschwerde, - füllen mit Jubel das winzige Haus. - - Hochlandluft zehret, doch Rebensaft nähret, - heia, wer reicht mir das Trinkhorn geschwind? - ... Dreifacher Durst ist dem Sänger bescheret - über den Wolken und über dem Wind. - - - - -Die Maulbronner Fuge - - - Im Winterrefektorium - zu Maulbronn in dem Kloster - da geht 'was um den Tisch herum, - klingt nicht wie Paternoster: - Die Martinsgans hat wohlgetan, - Eilfinger blinkt im Kruge, - nun hebt die nasse Andacht an - und alles singt die Fuge: - All Voll, Keiner Leer, Wein Her! - ~Complete pocula!~ - - Der Abt Johannes Entenfuß - kam unwirsch hergewatschelt: - »Was wird so spät als Festtagsschluß - beim Geigenschall gefratschelt? - Laßt ab, Ihr stört den Doktor Faust - im Gartenturm dahinten; - wenn solch ein Singsang zu ihm braust, - kann er kein Gold nicht finden: - All Voll, Keiner Leer, Wein Her! - ~Cavete scandala!~« - - Derweilen bracht der Zellerar, - Herr Godefrit von Niefern, - den Sankt Martinuszuspitz dar - vom Keller mit den Küfern. - Der rief: »Herr Abbas, was Ihr sagt, - soll man in Züchten ehren, - doch wenn kein andrer Schmerz Euch plagt, - so mögt Ihr uns nicht wehren: - All Voll, Keiner Leer, Wein Her! - Der Faust sitzt selbst schon da!« - - Der Faust saß rückwärts an der Wand - und trank vergnügt im Dunkeln, - nun ließ der blasse Nekromant - sein Glas am Licht karfunkeln - und sprach: »Ich brüt schon Tag und Jahr - am schwarzen Zauberbuche - und merk' erst heut, ich bin ein Narr, - daß ich das Gold dort suche; - All Voll, Keiner Leer, Wein Her! - Das echte Gold ist da!« - - »Mit Hermes Trismegistos List - wird keins erlaborieret, - die Sonne ist der Alchymist, - der's flüssig destillieret: - Wenn's durch die Adern glüht und rollt - mit des Eilfingers Wonnen, - dann habt Ihr Gold, habt echtes Gold, - und ehrlich selbst gewonnen. - All Voll, Keiner Leer, Wein Her! - ~Haec vera practica!~« - - Da lacht der Abt: »Mit solcher Lehr - zwingt Ihr auch mich zum Kruge, - denn: All Voll, Keiner Leer, Wein Her - ist eine feuchte Fuge. - Als Fausti Goldspruch laß ich sie - jetzt in den Kreuzgang malen, - man kennt die ganze Melodie - schon an den Initialen: - ~A. V. K. L. W. H. - Sit vino gloria!~« - - -- -- Wem das Kloster Maulbronn bekandt, der hat's können - mit seinen Augen sehen, wie in dem Vorhoff selbiger schönen - erbauten Kirchen oben im Schwibbogen unter anderen Gemälden - auch eine Gans abgemahlt steht, an welcher eine Fläsch, - Bratwürst, Bratspiß und dergleichen hangen, neben einer zur - nassen Andacht gar wohl komponirten Fuga folgenden Tenors mit - ihrem unterlegten Text gleichwohl nur den ~initialibus literis - A. V. K. L. W. H. = All Voll, Keiner Leer, Wein Her~, welches - vielleicht dieser durstigen Münch und Religiosen Comentarius - gewest über das Hohelied Salomonis: ~Comedite amici et bibite - et inebriamini charisimi &c. &c.~ - - _Tob. Wagner_, Evangel. Censur der Besoldischen - Motiven etc. Tübingen 1640, p. 652. - - - - -Der Enderle von Ketsch - - -Chorus: - - Jetzt weicht, jetzt flieht! Jetzt weicht, jetzt flieht - mit Zittern und Zähnegefletsch: - Jetzt weicht, jetzt flieht! Wir singen das Lied - Vom Enderle von Ketsch! - - -Solo: - - Ott' Heinrich, der Pfalzgraf bei Rheine, - der sprach eines Morgens: »Rem blemm! - Ich pfeif' auf die saueren Weine, - ich geh' nach Jerusalem! - - Viel schöner und lilienweißer - schau'n dort die Jungfrauen drein: - O Kanzler, o Mückenhäuser, - fünftausend Dukaten pack ein!« - - Und als sie lagen vor Joppen, - da faltet der Kanzler die Händ: - »Jetzt langt's noch zu _einem_ Schoppen, - dann sind die Dukaten zu End!« - - Ott' Heinrich, der Pfalzgraf, sprach munter: - »Rem blemm! Was ficht uns das an? - Wir fahren nach Cyprus hinunter - und pumpen die Königin an.« - - ... Schon tanzte die alte Galeere - vor Cyprus in funkelnder Nacht, - da hub sich ein Sturm auf dem Meere - und rollender Donner erkracht. - - Umzuckt von gespenstigem Glaste - ein schwarzes Schiff braust vorbei, - hemdärmlich ein Geist steht am Maste - und furchtbar gellet sein Schrei: - - -Chorus: - - »Jetzt weicht, jetzt flieht! Jetzt weicht, jetzt flieht - mit Zittern und Zähnegefletsch: - Jetzt weicht, jetzt flieht! im Sturm herzieht - der Enderle von Ketsch!« - - -Solo: - - Der Donner klang leise und leiser - und glatt wie Oel lag die See, - dem tapferen Mückenhäuser, - dem Kanzler, war's wind und weh. - - Der Pfalzgraf stund an dem Steuer - und schaut' in die Wogen hinaus: - »Rem blemm! 's ist nimmer geheuer, - o Cyprus, wir müssen nach Haus! - - Gott sei meiner Seele gnädig, - ich bin ein gewitzigter Mann: - Zurück, zurück nach Venedig! - Wir pumpen niemand mehr an. - - Und wer bei den Türken und Heiden - sein Geld wie ich verschlampampt, - der verzieh sich geräuschlos beizeiten, - es klingt doch höllenverdammt: - - -Chorus: - - Jetzt weicht, jetzt flieht! Jetzt weicht, jetzt flieht - mit Zittern und Zähnegefletsch: - Jetzt weicht, jetzt flieht! im Sturm herzieht - der Enderle von Ketsch!« - - In der Beschreibung der Pfalz von Merian (1645) wird bei - Erwähnung des Dorfes Ketsch erzählt: - - »Pfaltzgraf Oth Heinrich, nachmals Churfürst, fuhr vmb das Jahr - 1530 ins gelobte Land, nach Jerusalem. In seiner zurück Reyse - kam er vber die Offenbahre See herauß, da jhme dann ein Schiff, - nach Nordwegen zu, begegnete, darinn diß Geschrey gehört wurde: - - »Weichet, weichet, der dick Enderlein von Ketsch kompt.« - - »Der Pfaltzgraf vnd sein Cammermeister Mückenhäuser kennten den - gottlosen Schuldtheiß allhie zu Ketsch vnnd auch den Orth wol; - daher als sie heimbkamen, sie nach dem dicken Enderle, vnnd - vmb die Zeit seines todts gefragt vnd vermerckt haben, daß es - mit der Zeit vberein gestimmt, da sie das Geschrey auff dem - Meer gehört hatten; wie Weyland ein Professor zu Heydelberg in - seinen Schriften auffgezeichneten hinderlassen hat.« - - - - -Am Grenzwall - - - Ein Römer stand in finstrer Nacht - am deutschen Grenzwall Posten, - fern vom Kastell war seine Wacht, - das Antlitz gegen Osten ... - Da regt sich feindlich 'was am Fluß, - da schleicht und hallt 'was leise ... - Kein Paean von Horazius, - ganz wildfremd war die Weise: - »Ha' ... hamm' ... hammer dich emol, emol, emol - an dei'm verrissene' Kamisol, - du schlechter Kerl!« - - An eine Jungfrau Chattenstamms - hatt' er sein Herz vertandelt - und war ihr oft im Lederwams - als Kaufmann zugewandelt. - Jetzt kam die Rache ... eins, zwei, drei! - Jetzt war der Damm erklettert ... - Jetzt kam's wie wilder Katzen Schrei - und Keulenschlag geschmettert: - »Ha' ... hamm' ... hammer dich ⁊c. - - Er zog sein Schwert, er blies sein Horn, - focht als geschulter Krieger, - fruchtlos war Mut und Römerzorn, - die Wilden blieben Sieger. - Sie banden ihn und trugen ihn - wie einen Sack von dannen; - als die Kohort' am Platz erschien, - scholls fern schon durch die Tannen: - »Ha' ... hamm' ... hammer dich ⁊c. - - Versammelt war im heiligen Hain - der Chatten Landsgemeinde, - ihr Odinsjulfest einzuweih'n - mit Opferblut vom Feinde. - Der fühlt sich schon als Bratenschmor - in der Barbaren Zähnen, - da sprang sein blonder Schatz hervor - und rief mit heißen Tränen: - »Ha' ... hamm' ... hammer dich ⁊c. - - Und alles Volk sprach tiefgerührt - ob solcher Wiederfindung: - »Man geb' ihn frei und losgeschnürt - der Freundin zur Verbindung! - Nimmt sie ihn hier vom Fleck als Frau, - sei alle Schuld verziehen. - Und heut noch wird im ganzen Gau - als Festbardit geschrien: - »Ha' ... hamm' ... hammer dich ⁊c. - - - - -Numero acht - -im Holländer Hof zu Heidelberg - - - Zwei Schatten seh ich schweben - in später, später Nacht; - wißt Ihr, wohin sie streben? -- - -- Beide auf Numero acht! - - Der Hausknecht, als es läutet, - mit einem Fluch erwacht; - er weiß schon, was es bedeutet: - Beide auf Numero acht! - - »Alt Holland steht in Nöten, - weh' uns, die wilde Jagd! - Weh' uns, die alten Schweden - beide auf Numero acht! - - Heißt das als fleißiger Schreiber - ein neues Buch gemacht, - ihr grausamen Ueberkneiper - beide auf Numero acht? - - heißt das als frommer Paster - an die Gemeinde gedacht? - Ihr sündenharte Laster - beide auf Numero acht?!« - - Der Hausknecht, ungewaschen - murrt er's und ungeschlacht, - da lärmt's: »He! noch zwei Flaschen, - beide auf Numero acht!« - - Und weiter singt es und klingt es - und jubiliert und lacht, - und bis zum Hausherrn dringt es: - »Beide auf Numero acht!« - - Der spitzt betrübt die Füße, - die Bettstatt seufzt und kracht; - stumm nimmt er eine Prise: - »Beide auf Numero acht!!« - - - - -Die letzte Hose - - - Letzte Hose, die mich schmückte, - fahre wohl! dein Amt ist aus, - ach auch dich, die mich entzückte, - schleppt ein andrer nun nach Haus. - - Selten hat an solchen Paares - Anblick sich ein Aug erquickt; - feinster Winterbuxking war es, - groß kariert -- und nie geflickt! - - Mit Gesang und vollen Flaschen - grüßt ich einst in dir die Welt; - zum Hausschlüssel in der Taschen - klang noch froh das bare Geld. - - Aber längst kam das Verhängnis, - die Sechsbätzner zogen fort, - und das Brückentorgefängnis - ist ein dunkler stiller Ort ... - - Längst verschwand, was sonst versetzlich, - Frack -- und Rock -- und Mantels Pracht. - Nun auch du! es ist entsetzlich! ... - Letzte Hose, gute Nacht! - - Tag der Prüfung, o wie bänglich - schlägt mein Herz und fühlt es hell: - Alles Irdische ist vergänglich - und das Pfandrecht schreitet schnell! - - Nirgends winkt uns ein Erlöser, - letzte Hose! ... es muß sein! ... - Elkan Levi, dunkler, böser - Trödler, nimm sie! ... Sie sei dein! - - Stiefelfuchs, du alter treuer, - komm und stütz mein Dulderhaupt! - Noch ein einziger Schoppen Neuer - sei dem Trauernden erlaubt. - - Dann will ich zu Bett mich legen - und nicht aufstehn, wenn's auch klopft, - bis ein schwerer goldner Regen - unverhofft durchs Dach mir tropft. - - Zeuch denn hin, die ich beweine, - grüß den Rock und 's Kamisol! - Weh! schon friert's mich an die Beine! ... - Letzte Hose, fahre wohl!! - - - - -Das Hildebrandlied - - - Hildebrand und sein Sohn Hadubrand, Hadubrand, - ritten selbander in Wut entbrannt, Wut entbrannt - gegen die Seestadt Venedig. - - Hildebrand und sein Sohn Hadubrand, Hadubrand, - keiner die Seestadt Venedig fand, Venedig fand, - da schimpften die beiden unflätig. - - Hildebrand und sein Sohn Hadubrand, Hadubrand, - ritten bis da, wo ein Wirtshaus stand, Wirtshaus stand, - Wirtshaus mit kühlen Bieren. - - Hildebrand und sein Sohn Hadubrand, Hadubrand, - trunken sich beid' einen Riesenbrand, Riesenbrand, - krochen heim auf allen Vieren. - - - - -Die Heimkehr - - - Der Pfarrer von Assmannshausen sprach: - »Die Welt steckt tief in Sünden, - doch wo der Meister Josephus steckt, - weiß keiner mir zu künden.« - - Und als man rüstet auf Weihnachtszeit, - da war der Rhein gefroren, - da stund ein Mann in Pilgramskleid - wohl vor des Pfarrhofs Toren: - - »Herr Pfarr', Ihr sollt mir Indulgenz - und sollt mir Ablaß spenden, - daß sich mein arm trübtraurig Herz - zu neuer Freud' mag wenden. - - Herr Pfarr', es war nicht wohlgetan, - vom rheinischen Land zu scheiden, - man trifft halt doch kein zweites an, - so weit man auch mag reiten. - - Bis hundert Stunden hinter Lyon - bin ich ins Frankreich kommen, - manch gutes Frühstück von Austern und Sekt - hab' ich zu mir genommen. - - Ich hab' zu Marseille im Café Türk - unter Heiden und Mohren gesessen, - ich hab' am Pyrenäengebirg - Lauch und Garbanzos gegessen. - - Noch saust der Kopf mir, wenn ich gedenk - der Seealpenmaid Filumene: - Zigeunerbraun Antlitz, kohlschwarzkraus Haar, - wie Elfenbein glänzend die Zähne. - - Doch verpecht und verschwefelt ist alles Land - ohne Freunde und Lieder der Liebe; - vom Fieber geschüttelt und abgebrannt - kehr ich heim aus dem fremden Getriebe.« - - Der Pfarr' von Assmannshausen sprach: - »Wohlauf, bußfertige Seele, - mit unserm altheiligen Purpurwein - salbe Dir Lippen und Kehle. - - Zu demselbigen Wein drei Tag, drei Nacht - im dunkelen Keller Dich schließe - und halt bei den Fässern trinkend Wacht, - daß Gnade sich über Dich gieße. - - In Krone und Anker ergib Dich sodann - den geistlichen Uebungen fleißig, - und erst bei des nächtlichen Wächters Nahn - dem Chorgesange entreiß Dich. - - Dann wird der Himmel ein Zeichen tun, - er läßt keinen Büßer verderben: - Ein lichtes Weingrün, ein dunkles Rot - wird Nase und Stirn Dir färben. - - Und prangt Dein Gesicht in solchem Ton, - dann wird Dein Trübsinn sich hellen, - dann magst Du, o lang verlorener Sohn, - den alten Freunden Dich stellen. - - Wir sind die Alten; noch klingen beim Wein - die Lieder von damals zu Berge, - vom »Spatzen« und vom »Stieglitz fein« - und der »sommerverkündenden Lerche«. - - Wir sind die Alten, wir haben Dich gern; - laß das Herz nicht von Kummer umnachten: - Und hätt'st Du noch ärger geschwärmt in der Fern', - ein Kalb auch würden wir schlachten.« - - Da seufzte der Pilgram mit Tränen im Aug': - »O Pfarr' von Assmannshausen, - wie Ihr, gottwohlgefälliger Mann, - sprach keiner mit mir da draußen. - - Nun stoß' ich meinen dürren Stab - in diese geweihte Erde, - daß er in neuem Blatt und Laub - ein Schattendach mir werde. - - Nun ströme, du rheinisch Traubenblut, - du Hort unsäglicher Gnaden; - in deiner verjüngenden Feuerflut - will ich gesund mich baden.« - - - - -Asphalt - - - Bestreuet die Häupter mit Asche, - verhaltet die Nasen Euch bang, - heut gibt's bei trübfließender Flasche - einen bituminösen Gesang. - - -- Schwül strahlet die Sonne der Wüste, - am toten Meere macht's warm; - ein Derwisch spaziert an der Küste, - eine Maid aus Engeddi am Arm. - - Nicht Luftzug noch Wellenschlag kräuselt - den zähen, bleifarbenen See, - nur Naphthageruch kommt gesäuselt - und dunstig umflort sich die Höh'. - - 's ist eine versalzene Gegend - und niemand ringsum ist gerecht. - Zu Loths Zeit hat's Schwefel geregnet - und heut noch ist alles verpecht. - - Keine Wäscherin naht mit dem Kübel, - kein Durstiger naht mit dem Krug - und dem Durstigsten selber wird übel, - wagt er aus der Flut einen Zug. - - Zwei schwarzbraune Klumpen lagen - am Ufer faulbrenzlich und schwer; - drauf setzte mit stillem Behagen - das Paar sich und liebte sich sehr. - - Doch wehe! sie saßen auf Naphtha, - und das läßt keinen mehr weg, - wer harmlos sich dreinsetzt, der haft't da - und steckt im gediegensten Pech. - - Sie konnten sich nimmer erheben, - sie jammerten: »Allah ist groß! - Wir kleben -- wir kleben -- wir kleben! - Wir kleben und kommen nicht los!« - - Umsonst hat ihr Klagen und Weinen - die schweigende Wüste durchhallt, - sie mußten zu Mumien versteinen - und wurden, ach! selbst zu Asphalt. - - Ein Vögelein wollte um Hilfe - hinüber zum Städtlein Zoar, - betäubt fiel's herab ins Geschilfe, - es stank, daß zu fliegen nicht war. - - Und blaß, mit erschaudernden Seelen - sah man einen Walfahrtzug fliehn -- - den Pilgern sowie den Kamelen - war's benzoësauer zu Sinn. - - So geht's, wenn ein Derwisch will minnen - und hat das Terrain nicht erkannt ... - O Jüngling, fleuch eiligst von hinnen, - wo Erdpech entquillet dem Land. - - - - -Das Megatherium - - - Was hangt denn dort bewegungslos - zum Knaul zusammengeballt, - so riesenfaul und riesengroß - im Ururururwald? - Dreifach so wuchtig als ein Stier, - dreifach so schwer und dumm -- - ein Klettertier, ein Krallentier: - Das Megatherium! - - Träg glotzt es in die Welt hinein - und gähnt, als wie im Traum, - und krallt die scharfen Krallen ein - am Embahubabaum. - Die Früchte und das saftige Blatt - verzehrt es und sagt: »_Ai!_« - Und wenns ihn leergefressen hat - sagts auch zuweilen: »_Wai!_« - - Dann aber steigt es nicht herab, - es kennt den kürzern Weg: - Gleich einem Kürbis fällt es ab - und rührt sich nicht vom Fleck. - Mit rundem Eulenangesicht - nickts sanft und lächelt brav: - Denn nach gelungener Fütterung kommt - als Hauptarbeit der Schlaf. - - ... O Mensch, dem solch ein Riesentier - nicht glaublich scheinen will, - geh nach Madrid! dort zeigt man dir - sein ganz Skelett fossil. - Doch bist du staunend ihm genaht, - Verliere nicht den Mut: - So ungeheure Faulheit tat - nur _vor_ der Sündflut gut. - - Du bist kein Megatherium, - dein Geist kennt höhere Pflicht, - drum schwänze kein Kollegium - und überfriß dich nicht. - Nütz' deine Zeit, sie gilt statt Gelds, - sei fleißig bis zum Grab, - und steckst du doch im faulen Pelz, - so fall' mit Vorsicht ab! - - - - -Die Lieder vom Rodenstein - - - - -Die drei Dörfer - - -I. - - Wer reit't mit zwanzig Knappen ein - zu Heidelberg im Hirschen? - Das ist der Herr von Rodenstein, - auf Rheinwein will er pirschen. - - »Hollaheh! den Hahn ins Faß! schenkt ein, - ich fürcht' die Kehlen rosten. - Wir wöll'n ein Jahr lang lustig sein, - und sollt's ein Dorf auch kosten! - - Ein Dorf, was ist's ... Nur Mist und Rauch, - ich hab' ja ihrer dreie ... - Gersprenz und Pfaffenbeerfurt auch - und Reichelsheim, das treue.« - - Trommeten klangen mit Schalmein - und Pauken um die Wette, - zwölf Monden saß der Rodenstein - beim fürstlichen Bankette. - - Und als er sich nach Jahr und Tag - die Rechnung hergewunken, - da sprach er: »Blitz und Donnerschlag! - Jetzt ist Gersprenz vertrunken! - Gersprenz ist hin! - Gersprenz ist fort! - Gersprenz, der fromme, der züchtige Ort, - Gersprenz ... ist ... veritrunken. - - Hollaheh! doch wie man's treibt, so geht's, - was liegt an dem Verlurste? - Man spricht vom vielen Trinken stets, - doch nie vom vielen Durste. - Gersprenz ist hin! - Gersprenz ist fort! - Gersprenz, der fromme, der züchtige Ort, - Gersprenz ... ist ... veritrunken.« - - -II. - - Wer reit't mit sieben Knappen ein - zu Heidelberg im Hirschen? - Das ist der Herr von Rodenstein, - auf Rheinwein will er pirschen. - - »Hollaheh! den Hahn ins Faß! schenkt ein, - ich fürcht', die Kehlen rosten. - Wir wöll'n ein halb Jahr lustig sein, - und sollt's ein Dorf auch kosten! - - Ein Dorf, was ist's? ... Ein rußig Loch, - und ich hab' ihrer zweie, - ich hab' ja Pfaffenbeerfurt noch - und Reichelsheim, das treue.« - - Trommeten klangen mit Schalmein, - die Pauken täten schweigen ... - Sechs Monden saß der Rodenstein - beim süßen Rheinweinreigen. - - Und als nach halber Jahresfrist - der Rechnung er gewunken, - da sprach er: »Hollaheh! jetzt ist - auch Reichelsheim vertrunken! - Reichelsheim ist hin! - Reichelsheim ist fort! - Reichelsheim der treue, schnapsbrennende Ort, - Reichelsheim ... ist ... veritrunken. - - Hollaheh! doch wie man's treibt, so geht's! - Was liegt an dem Verlurste? - Man spricht vom vielen Trinken stets, - doch nie vom vielen Durste. - Reichelsheim ist hin! - Reichelsheim ist fort! - Reichelsheim der treue, schnapsbrennende Ort, - Reichelsheim ... ist ... veritrunken.« - - -III. - - Wer wankt zu Fuße ganz allein - gen Heidelberg zum Hirschen? - Das ist der Herr von Rodenstein, - vorbei ist's mit dem Pirschen. - - »Herr Wirt, ein Kännlein dünnes Bier - und einen Harung im Salze! - Ich hab' vom vielen Malvasier - das Zipperlein am Halse. - - Der schönste, größte Durst der Pfalz - muß früh in Ruhstand sinken; - das letzte Dorf des Odenwalds - kann ich nicht mehr vertrinken. - - Einen Notary ruft herein, - der schreib' die Testamenten: - Pfaffenbeerfurt soll der Hochschul' sein, - mein Durst den Herrn Studenten! - - Stets bin ich alter Mann gerührt, - seh' ich die wackern Jungen. - Und schlucken sie wie ich, so wird - dereinstmals doch gesungen: - Pfaffenbeerfurt ist hin! - Pfaffenbeerfurt ist fort! - Pfaffenbeerfurt, die duftige Mistfinkenhöhl', - Pfaffenbeerfurt des Odenwalds Kronjuwel, - Pfaffenbeerfurt ... ist ... veritrunken! - - Hollaheh! doch wie man's treibt, so geht's! - Was liegt an dem Verlurste? - Man spricht vom vielen Trinken stets, - doch nie vom vielen Durste. - Pfaffenbeerfurt ist hin! - Pfaffenbeerfurt ist fort! - Pfaffenbeerfurt, die duftige Mistfinkenhöhl', - Pfaffenbeerfurt, des Odenwalds Kronjuwel, - Pfaffenbeerfurt ... ist ... veritrunken!« - - - - -Der Willekumm - - - Und als der Herr von Rodenstein - zum Frankenstein sich wandte, - empfing er seinen Ehrenwein, - so wie es Brauch im Lande. - In Beerbach vor dem Rathaus bracht' - der Zentgraf mit den Bauern - den Kauzenkrug. Der Alte lacht: - »Nur her mit Euerm Sauern! - Ihr Mannen, macht das Armbein krumm, - der Willekumm gaht um, gaht um, - holliro, das Bauernkäuzlein - gaht um, gaht um!« - - Als er von dort sich durchgezerrt, - zur Frankensteiner Linde, - stand Weg und Durchpaß dicht gesperrt - vom jungen Burggesinde: - Ein Reiterstiefel lebensgroß - von Ton, ein feinbemalter, - ward ihm gefüllt kredenzt auf's Roß - und alles sang den Psalter: - »Ihr Mannen, macht das Armbein krumm, - der Willekumm gaht um, gaht um, - holliro, der große Stiefel - gaht um, gaht um!« - - Im Burghof grüßt' ein zweiter Schwarm - ihn mit Karthaunenzündung, - da schwang der Burgherr selbst im Arm - des zweiten Stiefels Ründung. - Des Schloßbergs Feinsten goß man ein - und würdig sprach der Ritter: - »Herr Nachbar, nit auf eynem Bein! - Der hier schmeckt auch nicht bitter. - Ihr Mannen, macht das Armbein krumm, - der Willekumm gaht um, gaht um, - holliro, der große Stiefel - gaht um, gaht um!« - - Der Rodenstein trank aus und rief: - »Gott segne deine Nase! - Die meine bog sich beinah schief - Von solchem Strom im Glase. - Jetzt wöll'n wir in dem Rittersaal - ausruhn vom ersten Tosen; - mir ahnt, dort füllt dein Ehgemahl - das Trinkhorn Karls des Großen. - Und nochmals heißt's: das Armbein krumm, - der Willekumm gaht um, gaht um, - holliro, des Kaisers Hörnlein - gaht um, gaht um.« - - ... Beim Abschied andern Morgens war - ein Nebel weit und breite, - da bracht man ihm das Stammbuch dar - zum Eintrag, eh' er scheide. - Und zittrig schrieb er: »Kund soll sein, - daß ich hie eingeritten - und lob' das Haus zum Frankenstein - als Haus von guten Sitten: - Der Willkumm hat mir so gemund't, - daß ich das Bett nicht finden kunnt', - holliro, nicht nur der Stiefel - _'s ging alles um_!« - - - - -Die Pfändung - - - Und wieder saß beim Weine - im Waldhorn ob der Bruck - der Herr vom Rodensteine - mit schwerem Schluck und Gluck. - - Der Wirt sprach tief in Trauer: - »Daß Gott sich mein erbarm'! - Der sitzt wie eine Mauer - und trinkt mich nächstens arm. - - Wie soll das all noch enden? - Kein' Pfennig gibt er her ... - Ich glaub', ich laß ihn pfänden, - sonst weicht er mir nicht mehr!« - - Der Fronvogt samt dem Büttel - kam handfest an im Horn: - »Heraus den Sammetkittel, - die Stiefel und die Sporn. - - Heraus des Mantels Zirde, - Handschuh und Zobelhut! - Verfallen diesem Wirte - ist all Eu'r Hab und Gut!« - - Da lacht der Rodensteiner: - »Nur zu! ... wie wird mir wohl! - 's trinkt leichter sich und feiner - im Unterkamisol! - - Und bis Ihr mir die Kehlen - könnt pfänden aus dem Hals, - werd' ich noch manchen quälen, - der Wein schenkt in Kurpfalz!« - - - - -Der Knapp - - - Der Herr vom Rodensteine - sprach fiebrig und schabab: - »Ungern duld' ich alleine, - wo steckt mein treuer Knapp? - - Ich spür' in Haupt und Magen - ein Stechen und Geschlapp ... - Diesmal geht mir's an Kragen, - wo steckt mein treuer Knapp?« - - Der Reitersjungen viere - durchsuchten Weg und Steg: - Der Knapp saß fest beim Biere, - juhei! im Bremeneck. - - Er trank und sprach mit Trauern: - »Du braver Rodenstein! - Allein ich muß bedauern, - ich kann nicht bei dir sein! - - Ist _dir_ 'was zugestoßen -- - auch _ich_ hab 'was erlebt: - Ich bin mit Rock und Hosen - hier völlig festgeklebt.« - - Die Jungen meld'ten traurig - dem Kranken, was gescheh'n, - da sprach er fieberschaurig: - »O Knapp, das ist nicht schön! - - Lässest du dein'n Herren schwitzen - in solcher Not und Plag', - so sollst du übersitzen - bis an den jüngsten Tag!« - - Er sprach's und starb im Fieber, - sein letztes Wort traf zu, - der Knapp sitzt heut noch über, - es läßt ihm keine Ruh. - - Und Nachts wie Sturmgewitter - jagt's oft straßauf, straßab, - das ist der alte Ritter, - er ruft: »Wo steckt mein Knapp?!« - - - - -Das wilde Heer - - - Das war der Herr von Rodenstein, - der sprach: »Daß Gott mir helf, - gibt's nirgends mehr 'nen Tropfen Wein - des Nachts um halber Zwölf? - 'Raus da! 'Raus aus dem Haus da! - Herr Wirt, daß Gott mir helf, - gibt's nirgends mehr 'nen Tropfen Wein - des Nachts um halber Zwölf?« - - Er ritt landauf, landab im Trab, - kein Wirt ließ ihn ins Haus; - todkrank noch seufzt vom Gaul herab - er in die Nacht hinaus: - »'Raus da! 'Raus aus dem Haus da! - Herr Wirt, daß Gott mir helf, - gibt's nirgends mehr 'nen Tropfen Wein - des Nachts um halber Zwölf?« - - Und als mit Spieß und Jägersrock - sie ihn zu Grab getan, - hub selbst die alte Lumpenglock - betrübt zu läuten an: - »'Raus da! 'Raus aus dem Haus da! - Herr Wirt, daß Gott mir helf, - gibt's nirgends mehr 'nen Tropfen Wein - des Nachts um halber Zwölf?« - - Doch wem der letzte Schoppen fehlt, - den duld't kein Erdreich nicht; - drum tobt er jetzt, vom Durst gequält, - als Geist umher und spricht: - »'Raus da! 'Raus aus dem Haus da! - Herr Wirt, daß Gott mir helf, - gibt's nirgends mehr 'nen Tropfen Wein - des Nachts um halber Zwölf?« - - Und alles, was im Odenwald - sein' Durst noch nicht gestillt, - das folgt ihm bald, das schallt und knallt, - das klafft und stampft und brüllt: - »'Raus da! 'Raus aus dem Haus da! - Herr Wirt, daß Gott mir helf, - gibt's nirgends mehr 'nen Tropfen Wein - des Nachts um halber Zwölf?« - - ... Dies Lied singt man, wenn's auch verdrießt, - gestrengem Wirt zur Lehr'; - wer zu genau die Herberg schließt, - den straft das wilde Heer: - »'Raus da! 'Raus aus dem Haus da! - Rumdiridi! Freijagd! - Hoidirido, Freinacht! - Hausknecht hervor! - Oeffne das Tor! - 'Raus! 'raus! 'raus!« - - - - -Der Ueberfall - - - Und wieder sprach der Rodenstein: - »Hallo! mein wildes Heer! - In Tiefschluckhausen fall' ich ein - und trink' den Pfarrer leer. - 'Raus da! 'Raus aus dem Haus da! - Herr Pfarr, daß Gott Euch helf! - Gibt's nirgends mehr 'nen Tropfen Wein - des Nachts um halber Zwölf?« - - Der Pfarr, ein tapfrer Gottesmann, - trat streitbar vor sein Tor, - mit Weihbrunn, Skapulier und Bann - die Geister er beschwor: - »'Raus da! 'Raus aus dem Haus da! - Daß Euch der Satan helf, - kriegt Ihr kein' einzigen Tropfen Wein - des Nachts um halber Zwölf!« - - Doch fröhlich brummt der Rodenstein! - »O Pfarr, ich fang dich doch! - Ein Geist, der nicht zum Tor kommt 'rein, - probiert's am Kellerloch! - 'Nein da! ... 'Nein zu dem Wein da! - Hurra! schon sind wir drin! - Sein Keller ist nicht schlecht besetzt, - Hurra! wir trinken ihn!« - - O armes, frommes Pfarrerherz, - heut hat der Böse Macht! - Vergeblich rief er kellerwärts, - daß das Gewölbe kracht: - »Schwein' da ... Schwein' da ... bei dem Wein da! - Heißt das sich aufgeführt? - So laßt mir doch die Kompetenz, - die einem Pfarr gebührt!« - - Und als die Glocke Ein Uhr schlug, - das Heer sang dumpf und hohl: - »Herr Pfarr, Herr Pfarr, jetzt ha'n wir gnug, - Herr Pfarr, jetzt lebet wohl! - 'Raus jetzt! 'Raus aus dem Haus jetzt! - Herr Pfarr, und bleibt gesund! - 's fließt nirgends mehr ein Tropfen Wein - aus Krug und Hahn und Spund.« - - Da flucht der Pfarr: »Ich dank recht sehr, - Schwernot! Ist alles hin, - so will ich selbst im wilden Heer - als Feldkaplan mitzieh'n! - 'Naus jetzt! 'Naus aus dem Haus jetzt! - Herr Ritter, ich schlag' ein: - Ist all mein Wein zum Teufel, soll - ein and'rer Pfarrherr sein! - Hussa, hallo! - Jo, hihaho! - Rumdiridi, langt's nit, - Hoidirido, selbst mit! - Höllischer Chor, - heut reit' ich vor: - 'Naus! 'naus! 'naus!!« - - - - -Die Fahndung - - - Und wieder sprach der Rodenstein: - »Pelzkappenschwerenot! - Hans Breuning, Stabstrompeter mein, - bist untreu oder tot? - Lebst noch? ... Lebst noch und hebst noch? - Man g'spürt dich nirgend mehr ... - Schon naht die durstige Maiweinzeit, - du mußt mir wieder her!« - - Er ritt, bis er gen Darmstadt kam, - kein Fahnden war geglückt; - da lacht' er, als am schwarzen Lamm - durchs Fenster er geblickt: - »Er lebt noch! ... Lebt noch und hebt noch! - Doch frag' mich keiner: wie? - Wie kommt mein alter Flügelmann - in solche Kompagnie?« - - In Züchten saß die Stammgastschar - nach Rang und Würden dort, - Dünnbier ihr Vespertrünklein war, - es klang kein lautes Wort. - »Sacht stets! ... Sacht und bedacht stets - ist Lebens Hochgenuß,« - so flüstert ein Kanzleimann just - zum Kreisamtssyndikus. - - In dieser Schöppleinschlürfer Reih' - saß auch ein stilles Gast, - und als es acht Uhr war vorbei, - nahm's Stock und Hut mit Hast. - »Acht jetzt! ... acht jetzt ... gut Nacht jetzt! - Einst war ich nicht so brav, - doch ehrbar wandeln ist das Best'! - Ich geh ins Bett und schlaf'.« - - Der Rodenstein in grimmem Zorn - hub grau'nhaft sich empor; - dreimal stieß er ins Jägerhorn - und blies mit Macht den Chor: - »'Raus da! 'Raus aus dem Haus da! - 'Raus mit dem Deserteur! - Das lahme, zahme Gast da drin - gehört zum wilden Heer!« - - Da faßt das Gast ein Schreck und Graus, - erst sank es tief ins Knie, - dann stürzt es einen Maßkrug aus, - schlug's Fenster ein und schrie: - »'Naus da! 'Naus aus dem Haus da! - O Horn und Sporn und Zorn! - O Rodenstein! O Maienwein! - Noch bin ich nicht verlor'n. - Rumdiridi, Freijagd! - Hoidirido, Freinacht! - Alter Patron, - empfah' deinen Sohn! - Hussa, Hallo! - Jo, hihaho! - 'Naus, 'naus, 'naus!« - - - - -Aus dem »Trompeter von Säkkingen« - - -I. - - O Ponte molle, du treffliche Bruck, - bei der ich geschlürft schon manch tapfern Schluck - aus strohumflochtener Flaschen, - o Ponte molle, was ist mit dir? - Als einsamer Trinker sitz' ich allhier, - kaum mag ich des Weines naschen. - - O Ponte molle, 's war seltsam heut, - die süße verklungene Jugendzeit - und die alte Liebe kam wieder, - es zieht ein heißer Scirocco durchs Land, - im Herzen lodert der alte Brand, - es regt sich wie Sänge und Lieder. - - O Tibrisstrom, o Sankt Peters Dom! - O du ganzes gewaltig allmächtiges Rom! - -- Mögt allsamt gestohlen mir werden. - Wohin auch die unstäte Fahrt mich trieb, - die stille, holdselige Schwarzwaldlieb - bleibt doch das Schönste auf Erden. - - O Ponte molle, -- wie war sie schön! - Und müßt' ich viel tausend Fräulein noch sehn, - ich priese doch stets nur die Eine. - Und käme sie jetzo des Wegs vorbei, - dir selbst, du solides Quadergebäu, - durchzuckte es Mark und Gebeine. - - Doch vergeblich die Sehnsucht, vergeblich das Leid, - die Sonn' ist zu glühend, der Weg zu weit - und das Fliegen noch nicht erfunden. - Padrone, noch eine Flasche herein! - Der perlenreiche Orvietowein - mag auch dem Traurigen munden. - - O Ponte molle, du treffliche Bruck, - ich glaube, du lohnest mit bösem Spuk, - daß ich mich in Träume verloren! - Es wirbelt ein Staub an der Heerstraß' auf; - jetzt sperrt mir ein Ochsen- und Büffelhauf' - den Heimweg zu Romas Toren! - - -II. - - Ich weiß nicht, was da noch werden soll? - Schon dämmert's im feuchten Grunde, - die Fledermaus macht ahnungsvoll - um den alten Stadtwall die Runde, - am Scherbenberg wird's öd und still, - ich glaub', die alte Wirtin will - bereits die Schenke verschließen. - - Ein Käuzlein hör' ich drüben schrei'n, - wo die Grabzypressen trauern, - Campagnanebel ziehen herein, - verhüllt stehn Tor und Mauern; - es wogt und wallt wie ein Geisterheer - um Cestius' Pyramide her, - was mögen die Toten wollen? - - Jetzt zuckt und flammt um den Berg ein Licht, - die grauen Wolken verfliegen; - es kommt mit neidisch gelbem Gesicht - der Vollmond aufgestiegen, - er scheint so grell, er scheint so fahl, - er scheint mir mitten in Weinpokal, - das kann nichts Gutes bedeuten. - - Und wer von der Liebsten scheiden gemüßt, - dem wird sie nur um so lieber, - und wer zu lang in der Nachtluft sitzt, - bekommt in Rom das Fieber. - Schon löscht die Wirtin die Lampe aus -- - ~Felice notte!~ ich geh' nach Haus, - die Zeche bezahl' ich morgen. - - - - -Nicht rasten und nicht rosten ... - - - Nicht rasten und nicht rosten, - Weisheit und Schönheit kosten, - Durst löschen, wenn er brennt, - die Sorgen versingen mit Scherzen: - -- Wer's kann, der bleibt im Herzen - zeitlebens ... ein Student! - - - - -Des Biedermanns Abendgemütlichkeit - - - Vor meinem Haus steht eine Linde, - in ihrem Schatten sitz ich gern, - ich dampf' mein Pfeiflein in die Winde - und lob' durch Nichtstun Gott, den Herrn. - - Die Bienen summen froh und friedlich - und saugen Blütenhonig ein, - und alles ist so urgemütlich, - daß ich vor innrer Rührung wein'. - - Und hätt' in Deutschland jeder Hitzko- - pf wie ich 'ne Linde vor der Tür - und rauchte seinen Portoriko - mit so beschaulichem Pläsir: - - So gäb' es nicht so viel Krakehler - in dieser schönen Gotteswelt, - die Sonne schien' nicht auf Skandäler, - und doch wär' alles wohl bestellt. - Amen. - - - - -Inhalt - - - Seite - - Altassyrisch 5 - - Der Fünfundsechziger 7 - - Perkêo 9 - - Die Herberge am See 12 - - Dem aufgehenden Mond 14 - - In den Alpen 16 - - Die Maulbronner Fuge 17 - - Der Enderle von Ketsch 20 - - Am Grenzwall 23 - - Numero acht 25 - - Die letzte Hose 27 - - Das Hildebrandlied 29 - - Die Heimkehr 30 - - Asphalt 34 - - Das Megatherium 37 - - Die Lieder vom Rodenstein: - - 1. Die drei Dörfer 39 - - 2. Der Willekumm 43 - - 3. Die Pfändung 46 - - 4. Der Knapp 47 - - 5. Das wilde Heer 49 - - 6. Der Ueberfall 51 - - 7. Die Fahndung 53 - - Aus dem Trompeter von Säkkingen: - - 1. O Ponte molle, du treffliche Bruck 56 - - 2. Ich weiß nicht, was da noch werden soll 57 - - Nicht rasten und nicht rosten 59 - - Des Biedermanns Abendgemütlichkeit 60 - - - - -Die »Zeitbücher« - -herausgegeben von Walter Jerven - - -Bis jetzt erschienen: - - 1 _Wilhelm Schussen_, Im großen Jahr. Erzählungen - - 2 _Kurt Münzer_, Der jüngste Tag. Kriegsnovellen - - 3 _1870/71_, Lieder und Gedichte. Herausg. v. W. Jerven - - 4 _Richard Sexau_, Siegesopfer. Kriegsnovellen - - 5 _Richard Rieß_, Krank am Kriege. Kriegsnovellen - - 6 _Heldinnen._ Erzählungen zu Ehren der Frauen - - 7 _Peter Scher_, Kampf und Lachen. Glossen - - 8 _Leonhard Adelt_, Der Ozeanflug. Novelle - - 9 _Jul. Bab_, Preußen und der deutsche Geist - - 10 _Th. Heuß_, Schwaben und der deutsche Geist - - 11 _W. Handl_, Oesterreich und der deutsche Geist - - 12 _Ludwig Finckh_, Seekönig. Erzählungen - - 13 _H. Lhotzky_, Vom Erleben des Glücks - - 14 _Kurt Münzer_, Der Wert des Lebens. Aufsätze - - 15 _Wilh. v. Scholz_, Fähnrich von Braunau. Novelle - - 16 _Carl Busse_, Ueber Zeit und Dichtung. Lit. Aufsätze - - 17 _R. Presber_, Der Weg zum Ruhm. Satiren - - 18 _Fritz Mauthner_, Vom armen Franischko. Erzählg. - - 19 _W. v. Molo_, Deutschland und Oesterreich - - 20 _Alte Kalendergeschichten._ Herausg. v. W. Jerven - - 21 _Leo Heller_, Gott erhalte ... Gedichte - - 22 _Alfred Huggenberger_, Der Hofbauer. Erzählung - - 23 _W. Schussen_, Der geadelte Steinschleifer. Erzählungen - - 24 _Hermann Hesse_, Am Weg. Erzählungen - - 25 _Otto Hörth_, Heimat, für die wir kämpfen - - 26 _R. Rieß_, Der trockene Fisch. Lustige Geschichten - - 27 _Heinrich Schäff_, Im Zeichen der Stunde - - 28 _A. Sexauer_, 6 Feldpredigten von einem Laien - - 29 _Aussaat!_ Prosa und Verse einer neuen Jugend mit Beiträgen - von René Schickele, Hans Franck, A. Holitscher, Fr. W. - Foerster usw., herausg. v. O. M. Fontana - - 30 _Müller-Guttenbrunn_, Oesterreichs Beschwerdebuch - - 31 _Hans Watzlik_, Von deutsch-böhmischer Erde. Erzählg. - - 32 _K. Münzer_, Seelchen. Erzählungen aus Kinderland - - 33 _A. Fendrich_, Wanderungen. Soziale Betrachtungen - - 34 _Cl. Brentano_, Fanferlieschen Schönefüßchen I - - 35 _Cl. Brentano_, Fanferlieschen Schönefüßchen II - - Beide Bände illustriert von Kasia von Szadurska - - 36 _Fritz Mauthner_, Der steinerne Riese. Erzählung - - 37 _Curt Moreck_, Der Gast. Drei Novellen - - 38 _H. Wiedebach-Woischützky_, Liselotte lacht - - 39 _Peter Scher_, Das Friedenssanatorium. Glossen - - 40 _Ludwig Finckh_, Graspfeifer. Erzählungen - - 41 _Die Bergschmiede_ -- Novellen schlesischer Dichter. Mit - Beiträgen von Paul Keller, Hermann Stehr, Paul Barsch u. a., - herausgegeben von Walter Meckauer - - 42 _Paul Enderling_, Zwölf Geschichten - - 43 _Arthur Schubart_, Tiere und Menschen. Skizzen - - 44 _Ungarische Erzählungen_, Band I, mit Beiträgen von Franz - Molnar, Ernst Szep u. a., herausgegeben v. St. J. Klein - - 45 _Oskar Walzel_, Zukunftsaufgaben deutscher Kultur - - 46 _Franz Karl Ginzkey_, Lieder - - 47 _W. v. Scholz_, Die Unwirklichen. Novellen - - 48 _Leo Heller_, Das schwarzgelbe Buch. Gedichte - - 49 _H. Falkenfeld_, Die Musik der Schlachten. Aufsätze - - 50 _Karl Stieler_, Ein Winter-Idyll - - 51 _Münchner Bilderbogen_, mit Beiträgen von A. de Nora, F. - Freksa, Karl Ettlinger, herausg. v. R. Rieß - - 52 _Hans Franck_, Glockenfranzl I. Märchennovelle - - 53 _Hans Franck_, Glockenfranzl II. Märchennovelle - - 54 _Müller-Guttenbrunn_, Wiener Historien - - 55 _Heinrich Schäff_, Eine Balkanfahrt I - - 56 _Heinrich Schäff_, Eine Balkanfahrt II - - 57 _A. v. Scanzoni_, Von Jagd und Jägern. Erzählgn. - - 58 _Karl Schede_, Schatten. Skizzen - - 59 _Karl Escher_, Die Halbstarken. Ein Skizzenbuch - - 60 _W. Jerven_, Der alten Kalendergeschichten zweiter Teil - - 61 _Leonhard Adelt_, Studie zu sechs Dichtern - - 62 _Ferd. Künzelmann_, Der Frühlingszaun. Erzählgn. - - 63 _Wilhelm Schmidtbonn_, Das kleine Kriegsbuch - - 64 _Anton Wildgans_, Dreißig Gedichte - - 65 _Siegfried Jacobsohn_, Die ersten Tage - - 66 _Hans Reinhart_, Bilderbuch ohne Bilder - - 67 _Carl Hagemann_, Der deutsche Feldsoldat - - 68 _Kurt Münzer_, Der Weg des Tobias Hug. Novelle - - 69 _Otto Ernst Sutter_, Der Mausmatthis. Geschichten - - 70 _Land an der Weichsel._ Novellen westpreuß. Dichter - - 71 _Scheffel_, Wohlauf, die Luft geht frisch und rein. - Wanderlieder. Zusammengest. v. W. Jerven - - 72 _Scheffel_, Im schwarzen Walfisch zu Askalon. Rastlieder. - Zusammengest. v. Walter Jerven - - 73 _Scheffel_, Waldeinsamkeit - - 74 _Scheffel_, Bergpsalmen - - 75 _Scheffel_, Juniperus - - 76 _Scheffel_, Hugideo (illustriert von K. V. Szadurska) - - _Die Sammlung wird fortgesetzt!_ - -Die Zeitbücher eignen sich ihres Formates und Gewichtes wegen, wie -kaum eine andere Bücherreihe zum Beilegen in Briefe und die Tasche. -Auch als Reisegruß, als Ersatz für geschmacklose Ansichtskarten, -möchten die Büchlein verwendet werden. Die Zeitbücher vermeiden die -uniformierte, gleichmäßige Aufmachung. Jeder Band erscheint in einem -eigens entworfenen künstlerischen Einband. Zu Mitarbeitern gehören die -besten und bekanntesten Namen. - - Jeder Band (in gezeichnetem Originaleinband) 50 Pf. - - _Verzeichnisse kostenlos durch die_ - - Verlagsanstalt Reuß & Itta, Konstanz - - - - - Weitere Anmerkungen zur Transkription - - - Offensichtliche Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Die - Darstellung der Ellipsen wurde vereinheitlicht. - - - - - -End of the Project Gutenberg EBook of Im schwarzen Walfisch zu Askalon, by -Joseph Victor von Scheffel - -*** END OF THIS PROJECT GUTENBERG EBOOK IM SCHWARZEN WALFISCH ZU ASKALON *** - -***** This file should be named 56214-0.txt or 56214-0.zip ***** -This and all associated files of various formats will be found in: - http://www.gutenberg.org/5/6/2/1/56214/ - -Produced by The Online Distributed Proofreading Team at -http://www.pgdp.net - -Updated editions will replace the previous one--the old editions will -be renamed. - -Creating the works from print editions not protected by U.S. copyright -law means that no one owns a United States copyright in these works, -so the Foundation (and you!) can copy and distribute it in the United -States without permission and without paying copyright -royalties. Special rules, set forth in the General Terms of Use part -of this license, apply to copying and distributing Project -Gutenberg-tm electronic works to protect the PROJECT GUTENBERG-tm -concept and trademark. Project Gutenberg is a registered trademark, -and may not be used if you charge for the eBooks, unless you receive -specific permission. If you do not charge anything for copies of this -eBook, complying with the rules is very easy. You may use this eBook -for nearly any purpose such as creation of derivative works, reports, -performances and research. They may be modified and printed and given -away--you may do practically ANYTHING in the United States with eBooks -not protected by U.S. copyright law. Redistribution is subject to the -trademark license, especially commercial redistribution. - -START: FULL LICENSE - -THE FULL PROJECT GUTENBERG LICENSE -PLEASE READ THIS BEFORE YOU DISTRIBUTE OR USE THIS WORK - -To protect the Project Gutenberg-tm mission of promoting the free -distribution of electronic works, by using or distributing this work -(or any other work associated in any way with the phrase "Project -Gutenberg"), you agree to comply with all the terms of the Full -Project Gutenberg-tm License available with this file or online at -www.gutenberg.org/license. - -Section 1. General Terms of Use and Redistributing Project -Gutenberg-tm electronic works - -1.A. By reading or using any part of this Project Gutenberg-tm -electronic work, you indicate that you have read, understand, agree to -and accept all the terms of this license and intellectual property -(trademark/copyright) agreement. If you do not agree to abide by all -the terms of this agreement, you must cease using and return or -destroy all copies of Project Gutenberg-tm electronic works in your -possession. If you paid a fee for obtaining a copy of or access to a -Project Gutenberg-tm electronic work and you do not agree to be bound -by the terms of this agreement, you may obtain a refund from the -person or entity to whom you paid the fee as set forth in paragraph -1.E.8. - -1.B. "Project Gutenberg" is a registered trademark. It may only be -used on or associated in any way with an electronic work by people who -agree to be bound by the terms of this agreement. There are a few -things that you can do with most Project Gutenberg-tm electronic works -even without complying with the full terms of this agreement. See -paragraph 1.C below. There are a lot of things you can do with Project -Gutenberg-tm electronic works if you follow the terms of this -agreement and help preserve free future access to Project Gutenberg-tm -electronic works. See paragraph 1.E below. - -1.C. The Project Gutenberg Literary Archive Foundation ("the -Foundation" or PGLAF), owns a compilation copyright in the collection -of Project Gutenberg-tm electronic works. Nearly all the individual -works in the collection are in the public domain in the United -States. If an individual work is unprotected by copyright law in the -United States and you are located in the United States, we do not -claim a right to prevent you from copying, distributing, performing, -displaying or creating derivative works based on the work as long as -all references to Project Gutenberg are removed. Of course, we hope -that you will support the Project Gutenberg-tm mission of promoting -free access to electronic works by freely sharing Project Gutenberg-tm -works in compliance with the terms of this agreement for keeping the -Project Gutenberg-tm name associated with the work. You can easily -comply with the terms of this agreement by keeping this work in the -same format with its attached full Project Gutenberg-tm License when -you share it without charge with others. - -1.D. The copyright laws of the place where you are located also govern -what you can do with this work. Copyright laws in most countries are -in a constant state of change. If you are outside the United States, -check the laws of your country in addition to the terms of this -agreement before downloading, copying, displaying, performing, -distributing or creating derivative works based on this work or any -other Project Gutenberg-tm work. The Foundation makes no -representations concerning the copyright status of any work in any -country outside the United States. - -1.E. Unless you have removed all references to Project Gutenberg: - -1.E.1. The following sentence, with active links to, or other -immediate access to, the full Project Gutenberg-tm License must appear -prominently whenever any copy of a Project Gutenberg-tm work (any work -on which the phrase "Project Gutenberg" appears, or with which the -phrase "Project Gutenberg" is associated) is accessed, displayed, -performed, viewed, copied or distributed: - - This eBook is for the use of anyone anywhere in the United States and - most other parts of the world at no cost and with almost no - restrictions whatsoever. You may copy it, give it away or re-use it - under the terms of the Project Gutenberg License included with this - eBook or online at www.gutenberg.org. If you are not located in the - United States, you'll have to check the laws of the country where you - are located before using this ebook. - -1.E.2. If an individual Project Gutenberg-tm electronic work is -derived from texts not protected by U.S. copyright law (does not -contain a notice indicating that it is posted with permission of the -copyright holder), the work can be copied and distributed to anyone in -the United States without paying any fees or charges. If you are -redistributing or providing access to a work with the phrase "Project -Gutenberg" associated with or appearing on the work, you must comply -either with the requirements of paragraphs 1.E.1 through 1.E.7 or -obtain permission for the use of the work and the Project Gutenberg-tm -trademark as set forth in paragraphs 1.E.8 or 1.E.9. - -1.E.3. If an individual Project Gutenberg-tm electronic work is posted -with the permission of the copyright holder, your use and distribution -must comply with both paragraphs 1.E.1 through 1.E.7 and any -additional terms imposed by the copyright holder. Additional terms -will be linked to the Project Gutenberg-tm License for all works -posted with the permission of the copyright holder found at the -beginning of this work. - -1.E.4. Do not unlink or detach or remove the full Project Gutenberg-tm -License terms from this work, or any files containing a part of this -work or any other work associated with Project Gutenberg-tm. - -1.E.5. Do not copy, display, perform, distribute or redistribute this -electronic work, or any part of this electronic work, without -prominently displaying the sentence set forth in paragraph 1.E.1 with -active links or immediate access to the full terms of the Project -Gutenberg-tm License. - -1.E.6. You may convert to and distribute this work in any binary, -compressed, marked up, nonproprietary or proprietary form, including -any word processing or hypertext form. However, if you provide access -to or distribute copies of a Project Gutenberg-tm work in a format -other than "Plain Vanilla ASCII" or other format used in the official -version posted on the official Project Gutenberg-tm web site -(www.gutenberg.org), you must, at no additional cost, fee or expense -to the user, provide a copy, a means of exporting a copy, or a means -of obtaining a copy upon request, of the work in its original "Plain -Vanilla ASCII" or other form. Any alternate format must include the -full Project Gutenberg-tm License as specified in paragraph 1.E.1. - -1.E.7. Do not charge a fee for access to, viewing, displaying, -performing, copying or distributing any Project Gutenberg-tm works -unless you comply with paragraph 1.E.8 or 1.E.9. - -1.E.8. You may charge a reasonable fee for copies of or providing -access to or distributing Project Gutenberg-tm electronic works -provided that - -* You pay a royalty fee of 20% of the gross profits you derive from - the use of Project Gutenberg-tm works calculated using the method - you already use to calculate your applicable taxes. The fee is owed - to the owner of the Project Gutenberg-tm trademark, but he has - agreed to donate royalties under this paragraph to the Project - Gutenberg Literary Archive Foundation. Royalty payments must be paid - within 60 days following each date on which you prepare (or are - legally required to prepare) your periodic tax returns. Royalty - payments should be clearly marked as such and sent to the Project - Gutenberg Literary Archive Foundation at the address specified in - Section 4, "Information about donations to the Project Gutenberg - Literary Archive Foundation." - -* You provide a full refund of any money paid by a user who notifies - you in writing (or by e-mail) within 30 days of receipt that s/he - does not agree to the terms of the full Project Gutenberg-tm - License. You must require such a user to return or destroy all - copies of the works possessed in a physical medium and discontinue - all use of and all access to other copies of Project Gutenberg-tm - works. - -* You provide, in accordance with paragraph 1.F.3, a full refund of - any money paid for a work or a replacement copy, if a defect in the - electronic work is discovered and reported to you within 90 days of - receipt of the work. - -* You comply with all other terms of this agreement for free - distribution of Project Gutenberg-tm works. - -1.E.9. If you wish to charge a fee or distribute a Project -Gutenberg-tm electronic work or group of works on different terms than -are set forth in this agreement, you must obtain permission in writing -from both the Project Gutenberg Literary Archive Foundation and The -Project Gutenberg Trademark LLC, the owner of the Project Gutenberg-tm -trademark. Contact the Foundation as set forth in Section 3 below. - -1.F. - -1.F.1. Project Gutenberg volunteers and employees expend considerable -effort to identify, do copyright research on, transcribe and proofread -works not protected by U.S. copyright law in creating the Project -Gutenberg-tm collection. Despite these efforts, Project Gutenberg-tm -electronic works, and the medium on which they may be stored, may -contain "Defects," such as, but not limited to, incomplete, inaccurate -or corrupt data, transcription errors, a copyright or other -intellectual property infringement, a defective or damaged disk or -other medium, a computer virus, or computer codes that damage or -cannot be read by your equipment. - -1.F.2. LIMITED WARRANTY, DISCLAIMER OF DAMAGES - Except for the "Right -of Replacement or Refund" described in paragraph 1.F.3, the Project -Gutenberg Literary Archive Foundation, the owner of the Project -Gutenberg-tm trademark, and any other party distributing a Project -Gutenberg-tm electronic work under this agreement, disclaim all -liability to you for damages, costs and expenses, including legal -fees. YOU AGREE THAT YOU HAVE NO REMEDIES FOR NEGLIGENCE, STRICT -LIABILITY, BREACH OF WARRANTY OR BREACH OF CONTRACT EXCEPT THOSE -PROVIDED IN PARAGRAPH 1.F.3. YOU AGREE THAT THE FOUNDATION, THE -TRADEMARK OWNER, AND ANY DISTRIBUTOR UNDER THIS AGREEMENT WILL NOT BE -LIABLE TO YOU FOR ACTUAL, DIRECT, INDIRECT, CONSEQUENTIAL, PUNITIVE OR -INCIDENTAL DAMAGES EVEN IF YOU GIVE NOTICE OF THE POSSIBILITY OF SUCH -DAMAGE. - -1.F.3. LIMITED RIGHT OF REPLACEMENT OR REFUND - If you discover a -defect in this electronic work within 90 days of receiving it, you can -receive a refund of the money (if any) you paid for it by sending a -written explanation to the person you received the work from. If you -received the work on a physical medium, you must return the medium -with your written explanation. The person or entity that provided you -with the defective work may elect to provide a replacement copy in -lieu of a refund. If you received the work electronically, the person -or entity providing it to you may choose to give you a second -opportunity to receive the work electronically in lieu of a refund. If -the second copy is also defective, you may demand a refund in writing -without further opportunities to fix the problem. - -1.F.4. Except for the limited right of replacement or refund set forth -in paragraph 1.F.3, this work is provided to you 'AS-IS', WITH NO -OTHER WARRANTIES OF ANY KIND, EXPRESS OR IMPLIED, INCLUDING BUT NOT -LIMITED TO WARRANTIES OF MERCHANTABILITY OR FITNESS FOR ANY PURPOSE. - -1.F.5. Some states do not allow disclaimers of certain implied -warranties or the exclusion or limitation of certain types of -damages. If any disclaimer or limitation set forth in this agreement -violates the law of the state applicable to this agreement, the -agreement shall be interpreted to make the maximum disclaimer or -limitation permitted by the applicable state law. The invalidity or -unenforceability of any provision of this agreement shall not void the -remaining provisions. - -1.F.6. INDEMNITY - You agree to indemnify and hold the Foundation, the -trademark owner, any agent or employee of the Foundation, anyone -providing copies of Project Gutenberg-tm electronic works in -accordance with this agreement, and any volunteers associated with the -production, promotion and distribution of Project Gutenberg-tm -electronic works, harmless from all liability, costs and expenses, -including legal fees, that arise directly or indirectly from any of -the following which you do or cause to occur: (a) distribution of this -or any Project Gutenberg-tm work, (b) alteration, modification, or -additions or deletions to any Project Gutenberg-tm work, and (c) any -Defect you cause. - -Section 2. Information about the Mission of Project Gutenberg-tm - -Project Gutenberg-tm is synonymous with the free distribution of -electronic works in formats readable by the widest variety of -computers including obsolete, old, middle-aged and new computers. It -exists because of the efforts of hundreds of volunteers and donations -from people in all walks of life. - -Volunteers and financial support to provide volunteers with the -assistance they need are critical to reaching Project Gutenberg-tm's -goals and ensuring that the Project Gutenberg-tm collection will -remain freely available for generations to come. In 2001, the Project -Gutenberg Literary Archive Foundation was created to provide a secure -and permanent future for Project Gutenberg-tm and future -generations. To learn more about the Project Gutenberg Literary -Archive Foundation and how your efforts and donations can help, see -Sections 3 and 4 and the Foundation information page at -www.gutenberg.org - - - -Section 3. Information about the Project Gutenberg Literary Archive Foundation - -The Project Gutenberg Literary Archive Foundation is a non profit -501(c)(3) educational corporation organized under the laws of the -state of Mississippi and granted tax exempt status by the Internal -Revenue Service. The Foundation's EIN or federal tax identification -number is 64-6221541. Contributions to the Project Gutenberg Literary -Archive Foundation are tax deductible to the full extent permitted by -U.S. federal laws and your state's laws. - -The Foundation's principal office is in Fairbanks, Alaska, with the -mailing address: PO Box 750175, Fairbanks, AK 99775, but its -volunteers and employees are scattered throughout numerous -locations. Its business office is located at 809 North 1500 West, Salt -Lake City, UT 84116, (801) 596-1887. Email contact links and up to -date contact information can be found at the Foundation's web site and -official page at www.gutenberg.org/contact - -For additional contact information: - - Dr. Gregory B. Newby - Chief Executive and Director - gbnewby@pglaf.org - -Section 4. Information about Donations to the Project Gutenberg -Literary Archive Foundation - -Project Gutenberg-tm depends upon and cannot survive without wide -spread public support and donations to carry out its mission of -increasing the number of public domain and licensed works that can be -freely distributed in machine readable form accessible by the widest -array of equipment including outdated equipment. Many small donations -($1 to $5,000) are particularly important to maintaining tax exempt -status with the IRS. - -The Foundation is committed to complying with the laws regulating -charities and charitable donations in all 50 states of the United -States. Compliance requirements are not uniform and it takes a -considerable effort, much paperwork and many fees to meet and keep up -with these requirements. We do not solicit donations in locations -where we have not received written confirmation of compliance. To SEND -DONATIONS or determine the status of compliance for any particular -state visit www.gutenberg.org/donate - -While we cannot and do not solicit contributions from states where we -have not met the solicitation requirements, we know of no prohibition -against accepting unsolicited donations from donors in such states who -approach us with offers to donate. - -International donations are gratefully accepted, but we cannot make -any statements concerning tax treatment of donations received from -outside the United States. U.S. laws alone swamp our small staff. - -Please check the Project Gutenberg Web pages for current donation -methods and addresses. Donations are accepted in a number of other -ways including checks, online payments and credit card donations. To -donate, please visit: www.gutenberg.org/donate - -Section 5. General Information About Project Gutenberg-tm electronic works. - -Professor Michael S. Hart was the originator of the Project -Gutenberg-tm concept of a library of electronic works that could be -freely shared with anyone. For forty years, he produced and -distributed Project Gutenberg-tm eBooks with only a loose network of -volunteer support. - -Project Gutenberg-tm eBooks are often created from several printed -editions, all of which are confirmed as not protected by copyright in -the U.S. unless a copyright notice is included. Thus, we do not -necessarily keep eBooks in compliance with any particular paper -edition. - -Most people start at our Web site which has the main PG search -facility: www.gutenberg.org - -This Web site includes information about Project Gutenberg-tm, -including how to make donations to the Project Gutenberg Literary -Archive Foundation, how to help produce our new eBooks, and how to -subscribe to our email newsletter to hear about new eBooks. - |
