summaryrefslogtreecommitdiff
path: root/old/53232-0.txt
diff options
context:
space:
mode:
authornfenwick <nfenwick@pglaf.org>2025-02-06 10:51:07 -0800
committernfenwick <nfenwick@pglaf.org>2025-02-06 10:51:07 -0800
commitde7832294ad5c3bfc5a5382957021cac69a155a9 (patch)
tree7f927f21bf88dd2a0677b616c9ae89512d0d1e01 /old/53232-0.txt
parent54e79d3044237fec5c8a5363c7f695eddd27804e (diff)
NormalizeHEADmain
Diffstat (limited to 'old/53232-0.txt')
-rw-r--r--old/53232-0.txt1308
1 files changed, 0 insertions, 1308 deletions
diff --git a/old/53232-0.txt b/old/53232-0.txt
deleted file mode 100644
index f00c94c..0000000
--- a/old/53232-0.txt
+++ /dev/null
@@ -1,1308 +0,0 @@
-The Project Gutenberg EBook of Reime und Bilder, by Carl Spitzweg
-
-This eBook is for the use of anyone anywhere in the United States and most
-other parts of the world at no cost and with almost no restrictions
-whatsoever. You may copy it, give it away or re-use it under the terms of
-the Project Gutenberg License included with this eBook or online at
-www.gutenberg.org. If you are not located in the United States, you'll have
-to check the laws of the country where you are located before using this ebook.
-
-
-
-Title: Reime und Bilder
-
-Author: Carl Spitzweg
-
-Editor: Hermann Uhde-Bernays
-
-Illustrator: Emil Preetorius
-
-Release Date: October 8, 2016 [EBook #53232]
-
-Language: German
-
-Character set encoding: UTF-8
-
-*** START OF THIS PROJECT GUTENBERG EBOOK REIME UND BILDER ***
-
-
-
-
-Produced by The Online Distributed Proofreading Team at
-http://www.pgdp.net
-
-
-
-
-
-
-
-
-
- Anmerkungen zur Transkription
-
-
- Das Original ist in Fraktur gesetzt.
-
- Im Original in Antiqua gesetzter Text ist ~so ausgezeichnet~.
-
- Im Original gesperrter Text ist +so markiert+.
-
- Weitere Anmerkungen zur Transkription finden sich am Ende des
- Buches.
-
-[Illustration]
-
-
-
-
- Spitzweg
-
- Reime und Bilder
-
- Mit 24 Bildern
-
- [Illustration]
-
- Delphin-Verlag München
-
-
-
-
- Einbandzeichnung von Emil Preetorius
-
-
-
-
-Carl Spitzweg
-
-
-Mit dem Aufruf des Namens »Carl Spitzweg« tritt die menschlich
-empfindsamste, künstlerisch bedeutendste Erscheinung aus der nicht
-allzu großen Schar deutscher Maler vor uns, die als Nachzügler der
-mondumglänzten Romantiker schon den schlichten Vortrab des Realismus
-gebildet haben. Erst in einer Entfernung von den Zeiten vor der
-Einigung Deutschlands, die abschließende Übersicht gestattete, ist
-es möglich geworden, den Wert dieser besonders in Süddeutschland für
-die Entwicklung einer immer freieren und lebendigeren künstlerischen
-Darstellung wichtigen Genossen gebührend einzuschätzen und das
-Verdienst der einzelnen zu sondern. Mit überraschender Deutlichkeit
-heben sich aus diesem Kreise die Persönlichkeit und das Werk Carl
-Spitzwegs heraus, die Natürlichkeit, die Anmut, und die malerische
-Kraft des bescheidenen Meisters verleihen den Absichten seiner
-Kunst erst jetzt die gebührende allgemeine Anerkennung. Wohl ist
-Spitzweg Münchner, und zwar ein typischer Vertreter der Münchener
-Kunst im 19. Jahrhundert, aber seine Schöpfungen, völlig frei von
-lokalen Anspielungen und Traditionen, haben als die ansprechendsten
-Erinnerungen der Biedermaierzeit in ganz Deutschland Freunde gefunden.
-
-Ein Menschenalter ist vergangen, seitdem Carl Spitzweg zu Grabe
-getragen wurde. Das Geheimnis seiner Kunst schied mit ihm, der keine
-Schüler und Nachfolger besaß. Aus dem Werk Carl Spitzwegs tritt uns
-schon aus diesem Grunde die Ursprünglichkeit einer ungewöhnlich hohen
-künstlerischen Begabung anregend und überzeugend vor Augen, und der
-Humor seiner Schilderung, den wir an den zahllosen Zeugnissen seiner
-künstlerischen Laune verfolgen, wie sie uns in seinen Bildern und
-Zeichnungen erhalten sind, überträgt sich ganz von selbst auf den
-Beschauer. So ergibt sich der Wunsch nach einem kurzen Bericht über
-das Leben dieses freundlichen Junggesellen, der uns immer wie ein
-gütiger Onkel erscheint, dessen Launen und Grillen wir uns gerne
-anschmiegen, weil seine Geschichten uns unbezwinglich festhalten, als
-eine unmittelbare Folgerung der verschiedenartigen Eindrücke, die wir
-von Spitzwegs Kunst empfangen.
-
-Spitzweg ist einer der wenigen hervorragenden Münchner Künstler, die
-schon von Geburt Münchner waren. Sein Vater ist ein wohlhabender und
-angesehener Bürger gewesen, auch politisch trat er hervor, und im
-Landtage hat er das Denkmal des Königs Max Joseph vor dem Hoftheater
-angeregt. Von der Kunst wollte er sonst freilich nicht viel wissen.
-Er war bestrebt, den Sohn, folgsam wie dieser war, zu einem guten
-und bürgerlich angesehenen Berufe zu erziehen. Man schickte ihn in
-die Lateinschule, und dann vertauschte er den Cicero mit dem Mörser
-des Apothekers. Die Hofapotheke hat die Ehre, »Subjekt« und Provisor
-Spitzweg zum behäbigen Apotheker ausgebildet zu haben. Wir können uns
-den kurzsichtigen Meister gut vorstellen, wie er mit Fläschlein und
-Pillenschachtel hantierte, und ein kleiner Rest seines ursprünglichen
-Berufes steckt deutlich erkennbar in der Bedachtsamkeit und
-Genauigkeit des Künstlers, der an den »nachdrücklichen« Apotheker in
-Goethes Hermann und Dorothea gemahnt. Als Spitzweg die Rothenburger
-Marienapotheke malte mit dem ängstlich wartenden Mütterlein und dem
-wichtigtuerischen Provisor, der im Stoßen innehält, um der sittsam
-vorbeispazierenden Jungfer Nachbarin feurige Blicke nachzusenden --
-da wird er sicher vergnüglich an die eigene Lehrzeit zurückgedacht
-haben, in der er übrigens eine reichlich zugemessene Urlaubszeit
-klug nutzte, um nach Tirol und Italien hineinzusehen. Da starb der
-Vater. Fast dreißigjährig, grüßte Carl Spitzweg die Freiheit. Über den
-neuen Beruf besserte sich die Meinung bei den Münchenern. Die Gunst
-König Ludwig I. leuchtete den Künstlern, und so fühlte sich auch der
-Bürger der Stadt bemüßigt, um nicht nach obenhin Ärgernis zu geben,
-eine freundlichere Miene zu ziehen. Aus dem absprechenden »Malervolk«
-wurde Wohlgeboren der Herr Kunstmaler. Spitzweg konnte als
-Erbe eines stattlichen Vermögens die Nachteile des Künstlerberufes
-vermeiden, aber die Akademie besuchen wollte er dennoch nicht.
-Seit Jahren hatte er Büchelchen mit Skizzen gesammelt, den eigenen
-Augen folgend, festgehalten, was seine Laune anregte, zahnwehkranke
-Dienstboten und ausgediente, brummige Feldzugssoldaten draußen in
-Bruck, den verulkten Flurhüter im englischen Garten und die preziösen
-alten Jungfern auf der Promenade, übergewissenhafte Briefträger und
-grillenhafte Stadtoriginale -- ein Material stand ihm zur Verfügung,
-wie es zu gleicher Zeit der norddeutsche Autodidakt Menzel nicht
-fleißiger zusammengebracht hat. Zu den Figuren fand sich alsbald die
-Bühne, auf der sie stimmungs- und beifallssicher wandelten. Spitzweg
-zog aus mit Schleich, dem prächtigen Landschafter, um die Sonne im
-Dachauer Moor scheiden zu sehen, er wanderte ins Isartal zu Füßen
-unserer Voralpen, an manchem unersteiglichen Felsblock, den allein
-der romantische Efeu zu erklettern vermag, sah er hinauf, und dann
-versuchte er heimlich die Waldnymphe im grünen Bergsee zu belauschen.
-Er stieg empor zu der Sennerin auf der Alm, lagerte im hellen Grün und
-blinzelte erwartungsvoll die Windungen des Pfades hinab, ob nicht am
-Gatterl drunten sich etwas ereignen werde, ob nicht der Forstler oder
-der Bader daherkäme, und sein Herz frohlockte, als er einmal gar den
-juhschreienden heimkehrenden »Leiber« anrücken sah. War's noch zu kalt,
-um bergwärts sich zu rüsten, bummelte er gemächlich in den engen Gassen
-der Münchener Altstadt, und als es ihn antrieb, die Höfe und Tore, die
-seltsamen Giebel und die blumenumstellten Erker der alten Reichsstädte
-kennen zu lernen, fuhr er auf der Thurn und Taxisschen Post weit
-über Land und zeichnete in Nördlingen und Dinkelsbühl, vor allem in
-der Stadt, deren dichterisch-verklärtes Märchendasein seine Muse so
-verwandtschaftlich nahe ansprach, in Rothenburg ob der Tauber.
-
-Dieser kecke Wandersinn des Malers stellt ihn in Beziehung zu einer
-ganzen Gruppe Münchner Künstler, neben denen er sich ganz selbständig
-hält. Während der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts bildete das
-künstlerische Leben Münchens zwei scharfe Gegensätze. Es schritt
-teils einher auf dem hohen Kothurn akademisch-selbstgefälliger
-klassizistischer Tradition, teils war es ein romantisches Nachzüglertum
-voller Humor und Laune, eine lustige Schar, die mit offenen Augen durch
-die Gassen und über die Landstraßen lief, dort Cornelius, Kaulbach,
-Heß, hier die Kaiser und Morgenstern, die Bürkel und Schleich, im
-Fähnlein dieser Aufrechten der stattlichste Bannerträger, Carl
-Spitzweg. Was ihn über die Genossen erhebt, ist die nach Stoff, Gehalt
-und malerischer Technik frei und frisch sich aussprechende Eigenart
-seiner Kunst. Denn er wertete in seiner Phantasie, deren Lebendigkeit
-ihm die merkwürdigsten Kunststücke gelingen ließ, wie etwa die wegen
-ihrer Naturwahrheit angestaunten Bilder aus dem Orient, die er nach
-der eifrigen Durchnahme eines gewichtigen ethnographischen Werkes über
-Ägypten schuf, frei im Kopf Geschautes und Gelesenes um und kopierte
-gleichsam nach einem Bilde, das er schon fertig in sich trug. Das
-Anekdotenhafte des Genre, die köstliche Pointe kam dann erst in zweiter
-Linie und fiel weg, wenn sie sich hätte erzwingen lassen müssen und
-nicht ganz von selber gab. Das malerisch Natürliche der Ausführung
-ist vielleicht das Anziehendste der Spitzwegschen Kunst. Für die
-Harmonie der Farben, für die kleinste Nuance wie für den absichtlichen
-Kontrast mit der gleichen sensitiven Feinheit des Empfindens begabt,
-entzückt und erstaunt sie durch die Einfachheit des Eindrucks, die rein
-äußerlich durch das kleine Format der Bilder verstärkt wird.
-
-Spitzweg nahm es sehr gewissenhaft bei der Arbeit. Wenn das Werk
-seiner Kritik nicht Stand hielt, wanderte es in den Ofen, und so ging
-es fort, bis endlich, oft erst nach einem Dutzend von Versuchen, die
-gerunzelte Stirn sich in zufriedenen Falten glättete. Das wichtigste
-Instrument des Ateliers war das zerstörende Federmesser. Trotzdem
-hat der Meister, dem ein unermüdlicher Fleiß bis zum letzten Stündlein
-eigen war, Hunderte von Bildern hinterlassen. Man hat sich bemüßigt
-gefühlt, mehrere Perioden in der Kunst Spitzwegs zu unterscheiden.
-Doch ist nur ein einziger wirklich wichtiger Wendepunkt deutlich
-wahrzunehmen. Dem Münchner Freundeskreise, dem Dyck und Flüggen
-Anregungen gaben, welchen Spitzwegs frühe Bilder sich nicht entziehen
-konnten, mit dem Freunde Schleich 1851 zu einer längeren Studienreise
-nach Frankreich und England entwichen, hat Spitzweg in London von den
-theoretischen Erklärungen Burnetts gelernt, in Paris Decamps und Diaz,
-vor allem Eugen Delacroix technische Ausdrucksmittel abgesehen, die
-er, heimgekehrt, maßvoll prüfte. Ähnliche Anregungen gaben ihm die
-holländischen Meister, die er in Pommersfelden und München liebevoll
-kopierte. Als glückliche Folge dieses doppelten Verkehrs zeigt sich bei
-Spitzwegs späteren Werken in der Farbe eine gesteigerte Klärung der
-hellen Töne, die seine Technik bis an die Grenze impressionistischer
-Farbenentwicklung gelangen lassen, in der Zeichnung eine sichere
-Ausnutzung architektonischer Wirkungen im Raum. Ein volles
-Menschenalter ist Spitzweg sich so treu geblieben. Während er äußerlich
-die liebenswürdigen Seiten des verbitterten Junggesellen zur Schau
-trug, blieb der Künstler auf der schaffensfreudigen Höhe stehen --
-einer Höhe, deren überragende Position er skeptisch und weltverachtend
-nicht einsehen wollte.
-
-Mit dem Namen »Spitzweg« verbindet sich nunmehr eine feste Vorstellung,
-die die Nachwelt stärker und sehnsuchtsvoller empfindet. An seinen
-Bildern allen haftet der feine Duft, den wir einstmals als Kinder
-einsogen, als Großmutter ihren Schrank öffnete, um ihr Brautkleid
-mit den guten Spitzen zu zeigen. Es ist der milde Hauch der guten
-alten, der glücklichen goldnen Zeit. Der Maler mit dem weichen
-Herzen, den die Nachbarschaft als höchsten Schiedsrichter in allen
-menschlich-häuslichen Dingen verehrte, der stille Erzähler und Dichter
-hat manchmal auch zur Feder gegriffen, um den launigen Einfällen
-des Pinsels andere Genossen zu geben, sarkastischer und tiefer
-Art. Allgemein suchte man sein Wesen, das zwischen liebenswürdiger
-Schelmerei und geistreichem Recken, holder Beschaulichkeit und
-junggesellenhaftem Gram schwankte, neben Jean Paul zu stellen. Uns
-steht Altmeister Spitzweg neben einem Anderen, Größeren, dessen
-Ruhm ebenfalls stündlich wächst, neben Gottfried Keller. In Spiegel
-dem Kätzchen ist gedruckt: »Sogleich kleidete der Herr Pineiß in
-sein abgeschabtes gelbes Sammetwämschen, das er nur bei feierlichen
-Gelegenheiten trug, setzte die bessere Pudelmütze auf und umgürtete
-sich mit seinem Degen; in die Hand nahm er einen alten grünen
-Handschuh, ein Balsamfläschchen, worin einst Balsam gewesen und das
-noch ein bischen roch, und eine papierne Nelke, worauf er vor das
-Tor ging, um zu Freien.« Kann man sich eine köstlichere Beschreibung
-Spitzwegscher Figuren denken? In diesen Worten stehen sie leibhaftig
-vor uns. Und wie wir Meister Gottfried den schlichten Eichenkranz
-geben, um ihm die Jubellast des Lorbeers zu ersparen, so wollen wir
-Carl Spitzweg feiern, den ewig jugendlichen Meister unserer deutschen
-Kunst. Wenn wir abends den Staub gewischt haben von der ältesten Lampe
-unseres Hausrates, und sie dann schwachen, wohltuenden Schein wirft
-über den eichenen Tisch, dann nehmen wir die Blätter zur Hand, auf
-denen der stimmungsvolle Apostel häuslichen Behagens, der köstliche
-Erzähler harmlos heiterer Geschichten, der gründlichste Beobachter
-der guten alten Zeit und des gemütlichen Daseins von ehemals so
-herzensinnig zu uns spricht: »Liebe das Leben mit seinen Torheiten.«
-Denn so heißen die goldenen Worte über der Türe zum Herzen der
-Spitzwegschen Kunst.
-
- Hermann Uhde-Bernays.
-
- ★ ★ ★
-
-
-
-
-Reime
-
-
-Malergespräch
-
- Ich:
-
- »O Himmel, ist die Kunst doch schwer!
- »Die Göttin spröd, die dralle!«
-
- +Schwind+:
-
- »Ja, Lieber, wenn so leicht es wär',
- »Die Luder malten +alle+!«
-
- ★
-
-
-Maler-Schnadahüpfel
-
- 1. Z'erst tuat ma's patiern,
- Drauf kimmt dö Lasur
- Und durch dös Lasiern
- Werd's grad wia d' Natur!
- ... Hu-i-di-e, Hu-i-di-e!
-
- 2. Z'letzt nimmst no a Farb her,
- Die d' Aug'n recht daschreckt,
- Die streichst nocha dick hi ...
- Dös hoaßt ma 'n Effekt!
- ... Hu-i-di-e, Hu-i-di-e!
-
- 3. Nur Farb drauf in Häuf'n
- Als wann g'mauert wer'n müaßt,
- Daß d' Nachwelt kann greif'n,
- Wann d' Farb eppa schiaßt!
- ... Hu-i-di-e, Hi-i-di-e!
-
- 4. A Leinwand hon i aufg'spannt
- So glatt und so fein --
- Ja, komponieren kunnt i schon, woaßt,
- Aber 's fallt ma nix ein!
- ... Hu-i-di-e, Hu-i-di-e!
-
- 5. Jetz glaub i in koan Fall,
- Daß i net weit mehr fehl --
- Morg'n steht mir dö dick' Köchin
- Als Psyche Modell! ...
- ... Hu-i-di-e, Hu-i-di-e!
-
- 6. Na, jetz bin i im Zweifel:
- Schaugt d' Psyche so aus?
- Z'letzt, hol mi der Teufel,
- I mach a Sennerin draus!
- ... Hu-i-di-e, Hu-i-di-e, Hu-i-di-e!
-
- 7. Ja, es is ja wahr a,
- In Kritisieren, do sans fix --
- Aber selba was macha?
- Na -- macha könnas nix!
- ... Hu-i-di-e, Hu-i-di-e!
-
- 8. Beim Mal'n wia beim Dicht'n
- Isch allweil oan G'schicht:
- Es soll si halt raime ...
- So is a Gedicht!
- Hu-i-di-e, Hu-i-di-e!
-
- ★
-
-
-Ich als Maler
-
- Bleiben alle unser Lebtag wir Studenten:
- Ich bin Doktor -- meine Bilder Patienten!
- Daß auch viele mir schon in der Kur gestorben,
- Hat die Lust mir am Kurieren nie verdorben;
- Aber leider sehen meine Patienten
- Nicht als +Doktor+ an mich, sondern als +Studenten+.
-
- ★
-
-
-Tizians Himmelfahrt Mariens
-
- Hättst du doch, goldner Tizian,
- (Und mit dir auch noch andre)
- Gemalt nicht, wie so himmelan
- Maria leiblich wandre;
- Hättst du dies Frauenkonterfei
- So himmlisch nicht beschrieben:
- Ein Dogma wär' -- ich bleib dabei --
- Vielleicht erspart uns blieben.
-
- ★
-
-
-Sprüche
-
- Glücklich macht dich das Wissen,
- Selig aber dein Gewissen!
-
- ★
-
- Ein jeder Mensch ist Patient
- Und eigens zu behandeln,
- Doch schmecken die Rezept' am End'
- Fast all nach bittern Mandeln!
-
- ★
-
- Hast du Humor, so laß ihn auch sprudeln,
- Nie aber soll er dudeln und sudeln! --
-
- ★
-
- Und komme auch,
- Was es da sei:
- 's ist Künstlerbrauch:
- Der Kunst bleib treu!
-
- ★
-
- Dein Gedicht zum Revidieren
- Traue keinem Dichter an!
- Wie bei Malern könnt's passieren,
- Daß der Meister malt daran!
-
- ★
-
- Im Schaffen nur sind' Freud' und Glück,
- Laß keine Müh' dich reuen!
- Und was du schufst, blickst einst zurück,
- Soll andere stets erfreuen!
-
- ★
-
- Das Schönste, was der Dichter singt,
- Unmöglich ist's zu malen!
- Das Schönste, was der Maler bringt,
- Mit Worten nicht zu lallen!
-
- ★
-
- Gib allerorten
- Immer hin
- Mit +kurzen+ Worten
- +Langen+ Sinn.
-
- ★
-
-
-Rezept zu einem guten Schlafe
-
- Beschwere dein Gewissen nicht,
- So detto nicht den Magen.
- Doch was bei dir Gewissen ist,
- Mußt du dir selber sagen.
-
- ★
-
-
-~Para pacem si vis bellum!~
-
- 's ist nur umgedrehte Wortung!
- Sattle ab dein Streiterroß,
- Bring nur alles hübsch in Ordnung,
- Geht gewiß der Teufel los.
-
- ★
-
-
-An Pocci!
-
- Was hebt und engt die Menschenbrust
- Zu sagen, ist euch unbenommen!
- Doch +er+, er singt voll Herzenslust:
- »Die +Kleinen+ laßt mir kommen!«
-
- ★
-
-
-Die Ausgrabungen in Olympia
-
- Und wird die Welt auch noch so alt,
- Der Mensch, er bleibt ein Kind!
- Zerschlägt sein Spielzeug mit Gewalt,
- Wie eben Kinder sind!
-
- Wann alles erst in klein zerstückt
- Und nichts mehr zu verderben,
- So sucht er wieder -- neubeglückt --
- Und spielt dann mit den Scherben!
-
- ★
-
-
-Jetztzeit!
-
- Billig ist die Klassizität, auch jetzt noch so ziemlich in Ehren,
- Unseren Firnis und Glanz kannten die Alten noch nicht!
-
- ⚫
-
- Übrigens wunderbar bleibt, wie doch die Maler, die alten,
- +Ohne+ die Photographie brachten es wirklich so weit.
-
- ☀
-
- Der Architekt baut's Haus!
- Die +drinnen+ schmücken's aus!
-
- ★
-
-
-Des Genügsamen Trost
-
- Behalt' die Perlen und dein Gold,
- Behalt' die Diamanten! --
- Was tut's, wenn auch Fortuna schmollt
- Durch ganze Folianten!
-
- Es bleibt zuletzt doch etwas noch,
- Was muß das Herz erheben
- Weit über jedes Unbill hoch, --
- Und schöner macht das Leben!!
-
- Ach, wenn ich es nicht sagte dir,
- Du würdest's nie erraten!
- Freund, morgen gibt es Märzenbier
- Und Heringe gebraten!
-
- ★
-
-
-Der Weisheitszahn!
-
- Wart allweil auf den Weisheitszahn,
- Die andern fallen aus --
- I denk, i zieh mein Pelzrock an
- Und geh schön stat nach Haus!
-
- Was hilft denn a dös Warten jetzt
- Dös Herstehn da im Schnee;
- Da könnt i mi verkält'n z'letzt,
- Dös g'scheitest ist -- i geh!
-
- Zur Einsicht bin i endli g'langt,
- +Den+ krieg i nimmer -- i --!
- Allweil hat mir vor Weisheit bangt:
- An +Zahn+ hat's g'habt auf mi!
-
- ★
-
-
-Der Karmelitergeist
-
-(~Spiritus melissae compositus cecc. Pharmacop.~)
-
- Eingeführt im deutschen Land
- Habt geistreich ihr das Liter;
- Nicht aber Gnade vor euch fand
- +Ein+ Geist ... der +Karmeliter+!
- Grad +sie+, die lang Zeit lobesam
- Den edlen Geist uns setzten an
- Für so Gebrest, das jedermann
- Im Deutschen Reich befallen kann ...
- +Die+ müssen fort! ... 's ist bitter!
-
- ★
-
-
-Die Orden
-
- Wenn einer einen Orden kriegt,
- Bei uns ist's so der Brauch,
- Sagt jeder grad zu ihm ins G'sicht:
- »Verdient hätt' ich ihn auch!«
- Wahrhaft erfreulich ist dies schon,
- Es gibt ein treues Bild!
- +Wie+ hoch muß stehen die Nation,
- Wo +jeder+ sich so fühlt!!
-
- ★
-
-
-Berg und Tal
-
- Erst auf den höchsten Zinnen
- Die mühsam du erklommst,
- Wird's hell in deinen Sinnen,
- Dem Himmel näher kommst!
-
- Willst du ein Weilchen selig sein,
- Dann leg' dich auf den Bauch
- Dort in die nächste Wiese 'nein
- Inmitt der Blumen Hauch!
-
- So bist der Gottheit näher,
- Das Herz, es schlägt dir froh:
- Nur meide nahe Späher,
- Die finden so was roh!
-
- ★
-
-
-I möcht a Klausner wer'n ...
-
- Oft is mir kommen so in Sinn:
- I möcht a Klausner wer'n!
- Adje, du schöne Welt, fahr hin,
- Will nix mehr von dir hör'n!
-
- Wenn aber i dem Maderl so,
- So +recht+ in d' Aug'n guck,
- Da bin i weg -- i woaß net wo --
- Dös bringt mi wieda z'ruck!
-
- I bleib a +do+, 's is alles recht!
- I mag ka Klausner wer'n!
- Mei Klausen do is a net schlecht ...
- Grad nüber tuat's loschern!
-
- Da schau i halt den ganzen Tag
- So in ihr Zimmerl nein --
- A oanzig Wörtl! wenn's mi mag:
- Z' Micheli ziag i ein!
-
- ★
-
-
-Mein Stübchen!
-
- Nicht kleinste Freude noch auf Erden
- Ist mir mein Stübchen spät bei Nacht;
- Des Tages Mühsal und Beschwerden
- Bei Lesen mich vergessen macht!
-
- »Wohl besser in geselligen Kreisen
- »Froh auszutauschen, was erhebt;
- »Du wähnst wohl gar dich einen Weisen
- »Der selber schon genug gelebt.
-
- »Wer doch bei solch Schartekenhocken
- »Einseitig, tot nicht werden müßt'?!
- »Kann dich kein Freundeszirkel locken,
- »Wo ein lebendig »Du« dich grüßt?«
-
- Verzeih, wenn ich so minder Nutzen,
- Belehrung minder finden kann! --
- Und wenn dort andere lernen sich »duzen«,
- Red' ich mich auch mit »Sie« nicht an!
-
- ★
-
-
-Lebensregel!
-
- Wenn dir's vergönnt je, dann richt' es so ein,
- Daß dir ein Spaziergang das Leben soll sein!
- Stets schaue und sammle, knapp nippe vom Wein,
- Mach' unterwegs auch Bekanntschaften fein,
- Des Abends kehr' selig bei dir wieder ein
- Und schlaf in den Himmel, den offnen, hinein!
-
- ★
-
-
-Lebens-Alpenfahrt!
-
- Stets wandeln wir dem Abgrund dicht,
- Wo Tief und Dunkel schrecken,
- Aus dem ein Tod und letzt Gericht
- Die Drachenhälse recken!
-
- Wir wandeln, ahnen nicht Gefahr,
- So sorglos hin wie Kinder ...
- Da strauchelst du und gleitest gar
- Und gleitest ab geschwinder!
-
- »Jetzt gilt's! Ist keine Latsche da,
- An der du dich kannst halten?
- Umfassen nicht, dem Sturze nah,
- Dich rettende Gestalten? ...
-
- +Humor+, so heißt die Latsche schlicht
- Gleich Göttern hochgeboren --
- Erhaschst du sie im Gleiten nicht,
- Dann, Freund, bist du verloren!
-
- ★
-
- Ich mußte gleichwohl sinnen,
- Wenn nichts ich auch ersann;
- Hab' lange so gesonnen,
- Merk' nun, daß ich nichts kann,
- Und komm' am Lebensende
- Als +Lehrling+ wieder an!
-
- ★
-
- Hin eilen die Sterne weit
- In endlosem Schwung!
- Schon morgen um die +Zeit+
- Bist nimmer so jung!
- Umarme hinieden
- Die Gegenwart froh:
- Was +heut+ dir beschieden,
- Nicht +morgen+ ist's so!
-
- ★
-
- Gedanken, weisheitsvoll,
- Wenn ich sie jemals hab':
- Sie brachen immer mir
- Beim Bleistiftspitzen ab!
-
- ☀
-
- Mit Schmerzen durftst du auf die Welt;
- Du weißt nichts mehr davon --
- Mit Schmerzen mußt du aus der Welt:
- Du merkst es leider schon!
-
- ⚫
-
- Schenkt dir ein höheres Alter Gott,
- Dann bitt' aus tiefster Brust,
- Daß manches noch erleben +darfst+,
- Doch nicht zu viel erleben +mußt+!
-
- ★
-
- Du wappnest dich mit Panzerketten,
- Mit Schild und Haube fest aus Stahl:
- Der Todespfeil, nichts kann dich retten,
- Durchdringt die Fugen überall!
-
- Und du erliegst! -- Sei, Freund, doch weise,
- Schnell zieh den schweren Panzer aus,
- Der dich beschwert nur auf der Reise,
- Hemdärmlig wage keck den Strauß!
-
- Ein Held, er beut die Brust dem Schusse,
- Der mitten zielt ins Herz hinein,
- Und lächelnd wie zum Abschiedsgruße
- Geht er in seinen Himmel ein!
-
- ★
-
-
-Epilog
-
- Oft denke ich an den Tod, den herben,
- Und wie am End' ich's ausmach'?!
- Ganz sanft im Schlafe möcht' ich sterben --
- Und tot sein, wenn ich aufwach'!
-
- ★
-
-[Illustration: Abb. 1
-
-Clara Lechner]
-
-[Illustration: Abb. 2
-
-Der Bibliothekar]
-
-[Illustration: Abb. 3
-
-Wo brennt's?]
-
-[Illustration: Abb. 4
-
-Der Wachposten]
-
-[Illustration: Abb. 5
-
-Keine Rosen ohne Dornen]
-
-[Illustration: Abb. 6
-
-Der Witwer]
-
-[Illustration: Abb. 7
-
-Der Sterndeuter]
-
-[Illustration: Abb. 8
-
-Der Porträtmaler]
-
-[Illustration: Abb. 9
-
-Heimkehrender Mönch]
-
-[Illustration: Abb. 10
-
-Der Maler]
-
-[Illustration: Abb. 11
-
-Heimkehr]
-
-[Illustration: Abb. 12
-
-Der Bärenführer]
-
-[Illustration: Abb. 13
-
-Die Scharwache]
-
-[Illustration: Abb. 14
-
-Der Kaktusfreund]
-
-[Illustration: Abb. 15
-
-Ständchen]
-
-[Illustration: Abb. 16
-
-Das Gespenst]
-
-[Illustration: Abb. 17
-
-Wäscherinnen am Brunnen]
-
-[Illustration: Abb. 18
-
-Die Geierjagd]
-
-[Illustration: Abb. 19
-
-Der Bettelmusikant]
-
-[Illustration: Abb. 20
-
-Drachensteigen]
-
-[Illustration: Abb. 21
-
-Der Storch]
-
-[Illustration: Abb. 22
-
-»Liebe macht blind«]
-
-[Illustration: Abb. 23
-
-Schauspielergesellschaft]
-
-[Illustration: Abb. 24
-
-Der Nachtwächter]
-
-
-
-
-Im gleichen Verlag ist erschienen
-
-
-Spitzweg
-
-Der Altmeister Münchener Kunst
-
-von Professor Hermann Uhde-Bernays
-
-Billige Ausgabe mit 155 Bildern
-
-Ein stattlicher Quartband von 168 Seiten
-
- In biegsamem Pappband M. 4.--
- In hübschem Geschenkband M. 5.50
-
-Der stattliche Band in Quartformat enthält nicht weniger als
-120 meist ganzseitige Abbildungen nach Gemälden des Meisters in
-vorzüglicher Reproduktionstechnik, -- weil zum Teil jetzt erst
-gefunden oder entdeckt, -- die selbst in der großen Ausgabe noch nicht
-veröffentlicht sind; ferner eine farbige Tafel und etwa 35 Zeichnungen
-und Witz-Illustrationen, die Spitzweg für die »Fliegenden Blätter«
-seinerzeit gezeichnet hat.
-
-Der Text von Professor Uhde-Bernays gibt ein äußerst lebendiges Bild
-vom Menschen und Künstler Spitzweg, von seiner Laufbahn und dem reichen
-künstlerischen und bürgerlichen Leben der damaligen Zeit.
-
-Die +Vossische Zeitung+ schreibt über die Ausgabe:
-
-»Es war ein guter Einfall, das große Spitzwegwerk in einer wohlfeilen
-Ausgabe breiteren Massen zugänglich zu machen. Es gibt kein
-reizvolleres Bilderbuch für erwachsene Deutsche als diese Sammlung
-Spitzwegscher Idyllen. In über hundert Abbildungen erhält der Leser
-hier eine Vorstellung des Poeten Spitzweg, der mit Pinsel und Blei
-dichtete. Auch der Zeichner Spitzweg ist repräsentativ vertreten.
-Dies alles gibt, mit Uhde-Bernays' bescheiden zurücktretendem Text,
-das liebenswürdigste Buch dieses Jahres. Es ist ein Buch voll tiefem,
-ungestörtem Frieden -- eben deshalb ist es uns jetzt besonders wert.«
-
-+Gothaisches Tagblatt+:
-
-»Jetzt können breitere und weitere Kreise erproben, ob sie den
-alten Lustigmacher verstehen, denn der Delphin-Verlag hat den
-Zeitverhältnissen Rechnung getragen und eine billige Ausgabe
-herausgebracht, die trotzdem in Text und Bild sehr reichen Stoff
-bietet. Gerade in den jetzigen schweren Zeiten kann der urwüchsige und
-durchaus gesunde Humor Spitzwegs für viele ein Labsal werden. Hier kann
-man die lauten Aufregungen der Gegenwart für einige Zeit vergessen.«
-
-
- Delphin-Verlag München
-
-
-
-
-Im gleichen Verlag erscheint als »große« Ausgabe
-
-
-Carl Spitzweg
-
-Des Meisters Leben und Werk
-
-Seine Bedeutung in der Geschichte der Münchner Kunst von Hermann
-Uhde-Bernays
-
-Zweite vermehrte Auflage
-
-Mit 200 meist ganzseitigen Abbildungen
-
-
-In Biedermaierpappband 14 Mark, in Halblederband (nach Entwurf
-von Prof. Tiemann) 18 Mark, in biegsamem Ganzlederband 18 Mark,
-Geschenkausgabe (in echte bayerische Buntseide gebunden) 25 Mark.
-
-Die große Ausgabe des Spitzwegbuches bietet gegenüber der kleinen
-Ausgabe nicht nur eine wesentliche Erweiterung des biographischen
-Teils, sondern sie enthält außerdem die köstlichen Briefe Spitzwegs,
-die in ihrer humoristischen Diktion wie Wiederholungen seiner Gemälde
-anmuten, ferner seine Gedichte und endlich ein von Spitzweg selbst
-angefertigtes Verzeichnis seiner Werke. Statt 155, wie die kleine,
-enthält die große Ausgabe ca. 200 meist ganzseitige Abbildungen.
-Darunter 8 Gravüren, 4 farbige Tafeln und zahlreiche Zeichnungen aus
-Studienmappen und Skizzenbüchern und die besten seiner Beiträge für die
-Fliegenden Blätter. Dem Freunde und Verehrer Carl Spitzwegs sei die
-große Ausgabe warm empfohlen.
-
-»Das Buch ist in mancher, und zwar der wesentlichsten Hinsicht
-musterhaft, weil es die Proportionen, die der Biograph, zumal der
-Künstler-Biograph, gern zu vergessen pflegt, mit seltenem Takt
-innehält. Spitzweg bleibt Spitzweg, der romantische Apotheker,
-obwohl sein Malertum gezeigt wird. Er behält sein köstliches
-Kleinstädterwesen, obwohl große Dinge in seiner Kunst, eine
-hochentwickelte Farbigkeit und vieles andere, mit Sachlichkeit
-nachgewiesen werden. Diese Eigenschaft des Biographen war hier um
-so notwendiger, als Spitzwegs größte und beste Eigentümlichkeit auf
-eben dieser Sauberkeit der Verhältnisse beruht. ... Uhde-Bernays hat
-einen Schriftstil für diesen gemalten Stil erfunden. Der modernen
-Kunstschreiberei fehlt im allgemeinen nichts so sehr wie diese
-wohlgeformte Distanz zu den beschriebenen Dingen.«
-
- Jul. +Maier-Gräfe+ im »Bücherwurm«
-
-
- Delphin-Verlag München
-
-
-
-
- Weitere Anmerkungen zur Transkription
-
-
- Offensichtliche Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Die
- Darstellung der Ellipsen wurde vereinheitlicht. Die Abbildungen
- wurden an das Ende des Buches verschoben.
-
-
-
-
-
-End of the Project Gutenberg EBook of Reime und Bilder, by Carl Spitzweg
-
-*** END OF THIS PROJECT GUTENBERG EBOOK REIME UND BILDER ***
-
-***** This file should be named 53232-0.txt or 53232-0.zip *****
-This and all associated files of various formats will be found in:
- http://www.gutenberg.org/5/3/2/3/53232/
-
-Produced by The Online Distributed Proofreading Team at
-http://www.pgdp.net
-
-
-Updated editions will replace the previous one--the old editions will
-be renamed.
-
-Creating the works from print editions not protected by U.S. copyright
-law means that no one owns a United States copyright in these works,
-so the Foundation (and you!) can copy and distribute it in the United
-States without permission and without paying copyright
-royalties. Special rules, set forth in the General Terms of Use part
-of this license, apply to copying and distributing Project
-Gutenberg-tm electronic works to protect the PROJECT GUTENBERG-tm
-concept and trademark. Project Gutenberg is a registered trademark,
-and may not be used if you charge for the eBooks, unless you receive
-specific permission. If you do not charge anything for copies of this
-eBook, complying with the rules is very easy. You may use this eBook
-for nearly any purpose such as creation of derivative works, reports,
-performances and research. They may be modified and printed and given
-away--you may do practically ANYTHING in the United States with eBooks
-not protected by U.S. copyright law. Redistribution is subject to the
-trademark license, especially commercial redistribution.
-
-START: FULL LICENSE
-
-THE FULL PROJECT GUTENBERG LICENSE
-PLEASE READ THIS BEFORE YOU DISTRIBUTE OR USE THIS WORK
-
-To protect the Project Gutenberg-tm mission of promoting the free
-distribution of electronic works, by using or distributing this work
-(or any other work associated in any way with the phrase "Project
-Gutenberg"), you agree to comply with all the terms of the Full
-Project Gutenberg-tm License available with this file or online at
-www.gutenberg.org/license.
-
-Section 1. General Terms of Use and Redistributing Project
-Gutenberg-tm electronic works
-
-1.A. By reading or using any part of this Project Gutenberg-tm
-electronic work, you indicate that you have read, understand, agree to
-and accept all the terms of this license and intellectual property
-(trademark/copyright) agreement. If you do not agree to abide by all
-the terms of this agreement, you must cease using and return or
-destroy all copies of Project Gutenberg-tm electronic works in your
-possession. If you paid a fee for obtaining a copy of or access to a
-Project Gutenberg-tm electronic work and you do not agree to be bound
-by the terms of this agreement, you may obtain a refund from the
-person or entity to whom you paid the fee as set forth in paragraph
-1.E.8.
-
-1.B. "Project Gutenberg" is a registered trademark. It may only be
-used on or associated in any way with an electronic work by people who
-agree to be bound by the terms of this agreement. There are a few
-things that you can do with most Project Gutenberg-tm electronic works
-even without complying with the full terms of this agreement. See
-paragraph 1.C below. There are a lot of things you can do with Project
-Gutenberg-tm electronic works if you follow the terms of this
-agreement and help preserve free future access to Project Gutenberg-tm
-electronic works. See paragraph 1.E below.
-
-1.C. The Project Gutenberg Literary Archive Foundation ("the
-Foundation" or PGLAF), owns a compilation copyright in the collection
-of Project Gutenberg-tm electronic works. Nearly all the individual
-works in the collection are in the public domain in the United
-States. If an individual work is unprotected by copyright law in the
-United States and you are located in the United States, we do not
-claim a right to prevent you from copying, distributing, performing,
-displaying or creating derivative works based on the work as long as
-all references to Project Gutenberg are removed. Of course, we hope
-that you will support the Project Gutenberg-tm mission of promoting
-free access to electronic works by freely sharing Project Gutenberg-tm
-works in compliance with the terms of this agreement for keeping the
-Project Gutenberg-tm name associated with the work. You can easily
-comply with the terms of this agreement by keeping this work in the
-same format with its attached full Project Gutenberg-tm License when
-you share it without charge with others.
-
-1.D. The copyright laws of the place where you are located also govern
-what you can do with this work. Copyright laws in most countries are
-in a constant state of change. If you are outside the United States,
-check the laws of your country in addition to the terms of this
-agreement before downloading, copying, displaying, performing,
-distributing or creating derivative works based on this work or any
-other Project Gutenberg-tm work. The Foundation makes no
-representations concerning the copyright status of any work in any
-country outside the United States.
-
-1.E. Unless you have removed all references to Project Gutenberg:
-
-1.E.1. The following sentence, with active links to, or other
-immediate access to, the full Project Gutenberg-tm License must appear
-prominently whenever any copy of a Project Gutenberg-tm work (any work
-on which the phrase "Project Gutenberg" appears, or with which the
-phrase "Project Gutenberg" is associated) is accessed, displayed,
-performed, viewed, copied or distributed:
-
- This eBook is for the use of anyone anywhere in the United States and
- most other parts of the world at no cost and with almost no
- restrictions whatsoever. You may copy it, give it away or re-use it
- under the terms of the Project Gutenberg License included with this
- eBook or online at www.gutenberg.org. If you are not located in the
- United States, you'll have to check the laws of the country where you
- are located before using this ebook.
-
-1.E.2. If an individual Project Gutenberg-tm electronic work is
-derived from texts not protected by U.S. copyright law (does not
-contain a notice indicating that it is posted with permission of the
-copyright holder), the work can be copied and distributed to anyone in
-the United States without paying any fees or charges. If you are
-redistributing or providing access to a work with the phrase "Project
-Gutenberg" associated with or appearing on the work, you must comply
-either with the requirements of paragraphs 1.E.1 through 1.E.7 or
-obtain permission for the use of the work and the Project Gutenberg-tm
-trademark as set forth in paragraphs 1.E.8 or 1.E.9.
-
-1.E.3. If an individual Project Gutenberg-tm electronic work is posted
-with the permission of the copyright holder, your use and distribution
-must comply with both paragraphs 1.E.1 through 1.E.7 and any
-additional terms imposed by the copyright holder. Additional terms
-will be linked to the Project Gutenberg-tm License for all works
-posted with the permission of the copyright holder found at the
-beginning of this work.
-
-1.E.4. Do not unlink or detach or remove the full Project Gutenberg-tm
-License terms from this work, or any files containing a part of this
-work or any other work associated with Project Gutenberg-tm.
-
-1.E.5. Do not copy, display, perform, distribute or redistribute this
-electronic work, or any part of this electronic work, without
-prominently displaying the sentence set forth in paragraph 1.E.1 with
-active links or immediate access to the full terms of the Project
-Gutenberg-tm License.
-
-1.E.6. You may convert to and distribute this work in any binary,
-compressed, marked up, nonproprietary or proprietary form, including
-any word processing or hypertext form. However, if you provide access
-to or distribute copies of a Project Gutenberg-tm work in a format
-other than "Plain Vanilla ASCII" or other format used in the official
-version posted on the official Project Gutenberg-tm web site
-(www.gutenberg.org), you must, at no additional cost, fee or expense
-to the user, provide a copy, a means of exporting a copy, or a means
-of obtaining a copy upon request, of the work in its original "Plain
-Vanilla ASCII" or other form. Any alternate format must include the
-full Project Gutenberg-tm License as specified in paragraph 1.E.1.
-
-1.E.7. Do not charge a fee for access to, viewing, displaying,
-performing, copying or distributing any Project Gutenberg-tm works
-unless you comply with paragraph 1.E.8 or 1.E.9.
-
-1.E.8. You may charge a reasonable fee for copies of or providing
-access to or distributing Project Gutenberg-tm electronic works
-provided that
-
-* You pay a royalty fee of 20% of the gross profits you derive from
- the use of Project Gutenberg-tm works calculated using the method
- you already use to calculate your applicable taxes. The fee is owed
- to the owner of the Project Gutenberg-tm trademark, but he has
- agreed to donate royalties under this paragraph to the Project
- Gutenberg Literary Archive Foundation. Royalty payments must be paid
- within 60 days following each date on which you prepare (or are
- legally required to prepare) your periodic tax returns. Royalty
- payments should be clearly marked as such and sent to the Project
- Gutenberg Literary Archive Foundation at the address specified in
- Section 4, "Information about donations to the Project Gutenberg
- Literary Archive Foundation."
-
-* You provide a full refund of any money paid by a user who notifies
- you in writing (or by e-mail) within 30 days of receipt that s/he
- does not agree to the terms of the full Project Gutenberg-tm
- License. You must require such a user to return or destroy all
- copies of the works possessed in a physical medium and discontinue
- all use of and all access to other copies of Project Gutenberg-tm
- works.
-
-* You provide, in accordance with paragraph 1.F.3, a full refund of
- any money paid for a work or a replacement copy, if a defect in the
- electronic work is discovered and reported to you within 90 days of
- receipt of the work.
-
-* You comply with all other terms of this agreement for free
- distribution of Project Gutenberg-tm works.
-
-1.E.9. If you wish to charge a fee or distribute a Project
-Gutenberg-tm electronic work or group of works on different terms than
-are set forth in this agreement, you must obtain permission in writing
-from both the Project Gutenberg Literary Archive Foundation and The
-Project Gutenberg Trademark LLC, the owner of the Project Gutenberg-tm
-trademark. Contact the Foundation as set forth in Section 3 below.
-
-1.F.
-
-1.F.1. Project Gutenberg volunteers and employees expend considerable
-effort to identify, do copyright research on, transcribe and proofread
-works not protected by U.S. copyright law in creating the Project
-Gutenberg-tm collection. Despite these efforts, Project Gutenberg-tm
-electronic works, and the medium on which they may be stored, may
-contain "Defects," such as, but not limited to, incomplete, inaccurate
-or corrupt data, transcription errors, a copyright or other
-intellectual property infringement, a defective or damaged disk or
-other medium, a computer virus, or computer codes that damage or
-cannot be read by your equipment.
-
-1.F.2. LIMITED WARRANTY, DISCLAIMER OF DAMAGES - Except for the "Right
-of Replacement or Refund" described in paragraph 1.F.3, the Project
-Gutenberg Literary Archive Foundation, the owner of the Project
-Gutenberg-tm trademark, and any other party distributing a Project
-Gutenberg-tm electronic work under this agreement, disclaim all
-liability to you for damages, costs and expenses, including legal
-fees. YOU AGREE THAT YOU HAVE NO REMEDIES FOR NEGLIGENCE, STRICT
-LIABILITY, BREACH OF WARRANTY OR BREACH OF CONTRACT EXCEPT THOSE
-PROVIDED IN PARAGRAPH 1.F.3. YOU AGREE THAT THE FOUNDATION, THE
-TRADEMARK OWNER, AND ANY DISTRIBUTOR UNDER THIS AGREEMENT WILL NOT BE
-LIABLE TO YOU FOR ACTUAL, DIRECT, INDIRECT, CONSEQUENTIAL, PUNITIVE OR
-INCIDENTAL DAMAGES EVEN IF YOU GIVE NOTICE OF THE POSSIBILITY OF SUCH
-DAMAGE.
-
-1.F.3. LIMITED RIGHT OF REPLACEMENT OR REFUND - If you discover a
-defect in this electronic work within 90 days of receiving it, you can
-receive a refund of the money (if any) you paid for it by sending a
-written explanation to the person you received the work from. If you
-received the work on a physical medium, you must return the medium
-with your written explanation. The person or entity that provided you
-with the defective work may elect to provide a replacement copy in
-lieu of a refund. If you received the work electronically, the person
-or entity providing it to you may choose to give you a second
-opportunity to receive the work electronically in lieu of a refund. If
-the second copy is also defective, you may demand a refund in writing
-without further opportunities to fix the problem.
-
-1.F.4. Except for the limited right of replacement or refund set forth
-in paragraph 1.F.3, this work is provided to you 'AS-IS', WITH NO
-OTHER WARRANTIES OF ANY KIND, EXPRESS OR IMPLIED, INCLUDING BUT NOT
-LIMITED TO WARRANTIES OF MERCHANTABILITY OR FITNESS FOR ANY PURPOSE.
-
-1.F.5. Some states do not allow disclaimers of certain implied
-warranties or the exclusion or limitation of certain types of
-damages. If any disclaimer or limitation set forth in this agreement
-violates the law of the state applicable to this agreement, the
-agreement shall be interpreted to make the maximum disclaimer or
-limitation permitted by the applicable state law. The invalidity or
-unenforceability of any provision of this agreement shall not void the
-remaining provisions.
-
-1.F.6. INDEMNITY - You agree to indemnify and hold the Foundation, the
-trademark owner, any agent or employee of the Foundation, anyone
-providing copies of Project Gutenberg-tm electronic works in
-accordance with this agreement, and any volunteers associated with the
-production, promotion and distribution of Project Gutenberg-tm
-electronic works, harmless from all liability, costs and expenses,
-including legal fees, that arise directly or indirectly from any of
-the following which you do or cause to occur: (a) distribution of this
-or any Project Gutenberg-tm work, (b) alteration, modification, or
-additions or deletions to any Project Gutenberg-tm work, and (c) any
-Defect you cause.
-
-Section 2. Information about the Mission of Project Gutenberg-tm
-
-Project Gutenberg-tm is synonymous with the free distribution of
-electronic works in formats readable by the widest variety of
-computers including obsolete, old, middle-aged and new computers. It
-exists because of the efforts of hundreds of volunteers and donations
-from people in all walks of life.
-
-Volunteers and financial support to provide volunteers with the
-assistance they need are critical to reaching Project Gutenberg-tm's
-goals and ensuring that the Project Gutenberg-tm collection will
-remain freely available for generations to come. In 2001, the Project
-Gutenberg Literary Archive Foundation was created to provide a secure
-and permanent future for Project Gutenberg-tm and future
-generations. To learn more about the Project Gutenberg Literary
-Archive Foundation and how your efforts and donations can help, see
-Sections 3 and 4 and the Foundation information page at
-www.gutenberg.org Section 3. Information about the Project Gutenberg
-Literary Archive Foundation
-
-The Project Gutenberg Literary Archive Foundation is a non profit
-501(c)(3) educational corporation organized under the laws of the
-state of Mississippi and granted tax exempt status by the Internal
-Revenue Service. The Foundation's EIN or federal tax identification
-number is 64-6221541. Contributions to the Project Gutenberg Literary
-Archive Foundation are tax deductible to the full extent permitted by
-U.S. federal laws and your state's laws.
-
-The Foundation's principal office is in Fairbanks, Alaska, with the
-mailing address: PO Box 750175, Fairbanks, AK 99775, but its
-volunteers and employees are scattered throughout numerous
-locations. Its business office is located at 809 North 1500 West, Salt
-Lake City, UT 84116, (801) 596-1887. Email contact links and up to
-date contact information can be found at the Foundation's web site and
-official page at www.gutenberg.org/contact
-
-For additional contact information:
-
- Dr. Gregory B. Newby
- Chief Executive and Director
- gbnewby@pglaf.org
-
-Section 4. Information about Donations to the Project Gutenberg
-Literary Archive Foundation
-
-Project Gutenberg-tm depends upon and cannot survive without wide
-spread public support and donations to carry out its mission of
-increasing the number of public domain and licensed works that can be
-freely distributed in machine readable form accessible by the widest
-array of equipment including outdated equipment. Many small donations
-($1 to $5,000) are particularly important to maintaining tax exempt
-status with the IRS.
-
-The Foundation is committed to complying with the laws regulating
-charities and charitable donations in all 50 states of the United
-States. Compliance requirements are not uniform and it takes a
-considerable effort, much paperwork and many fees to meet and keep up
-with these requirements. We do not solicit donations in locations
-where we have not received written confirmation of compliance. To SEND
-DONATIONS or determine the status of compliance for any particular
-state visit www.gutenberg.org/donate
-
-While we cannot and do not solicit contributions from states where we
-have not met the solicitation requirements, we know of no prohibition
-against accepting unsolicited donations from donors in such states who
-approach us with offers to donate.
-
-International donations are gratefully accepted, but we cannot make
-any statements concerning tax treatment of donations received from
-outside the United States. U.S. laws alone swamp our small staff.
-
-Please check the Project Gutenberg Web pages for current donation
-methods and addresses. Donations are accepted in a number of other
-ways including checks, online payments and credit card donations. To
-donate, please visit: www.gutenberg.org/donate
-
-Section 5. General Information About Project Gutenberg-tm electronic works.
-
-Professor Michael S. Hart was the originator of the Project
-Gutenberg-tm concept of a library of electronic works that could be
-freely shared with anyone. For forty years, he produced and
-distributed Project Gutenberg-tm eBooks with only a loose network of
-volunteer support.
-
-Project Gutenberg-tm eBooks are often created from several printed
-editions, all of which are confirmed as not protected by copyright in
-the U.S. unless a copyright notice is included. Thus, we do not
-necessarily keep eBooks in compliance with any particular paper
-edition.
-
-Most people start at our Web site which has the main PG search
-facility: www.gutenberg.org
-
-This Web site includes information about Project Gutenberg-tm,
-including how to make donations to the Project Gutenberg Literary
-Archive Foundation, how to help produce our new eBooks, and how to
-subscribe to our email newsletter to hear about new eBooks.
-