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diff --git a/.gitattributes b/.gitattributes new file mode 100644 index 0000000..d7b82bc --- /dev/null +++ b/.gitattributes @@ -0,0 +1,4 @@ +*.txt text eol=lf +*.htm text eol=lf +*.html text eol=lf +*.md text eol=lf diff --git a/LICENSE.txt b/LICENSE.txt new file mode 100644 index 0000000..6312041 --- /dev/null +++ b/LICENSE.txt @@ -0,0 +1,11 @@ +This eBook, including all associated images, markup, improvements, +metadata, and any other content or labor, has been confirmed to be +in the PUBLIC DOMAIN IN THE UNITED STATES. + +Procedures for determining public domain status are described in +the "Copyright How-To" at https://www.gutenberg.org. + +No investigation has been made concerning possible copyrights in +jurisdictions other than the United States. Anyone seeking to utilize +this eBook outside of the United States should confirm copyright +status under the laws that apply to them. diff --git a/README.md b/README.md new file mode 100644 index 0000000..de11fcc --- /dev/null +++ b/README.md @@ -0,0 +1,2 @@ +Project Gutenberg (https://www.gutenberg.org) public repository for +eBook #68375 (https://www.gutenberg.org/ebooks/68375) diff --git a/old/68375-0.txt b/old/68375-0.txt deleted file mode 100644 index 1b688a3..0000000 --- a/old/68375-0.txt +++ /dev/null @@ -1,1269 +0,0 @@ -The Project Gutenberg eBook of Ludwig Richter-Büchlein, by Ludwig -Richter - -This eBook is for the use of anyone anywhere in the United States and -most other parts of the world at no cost and with almost no restrictions -whatsoever. You may copy it, give it away or re-use it under the terms -of the Project Gutenberg License included with this eBook or online at -www.gutenberg.org. If you are not located in the United States, you -will have to check the laws of the country where you are located before -using this eBook. - -Title: Ludwig Richter-Büchlein - Mit vielen schönen Holzschnitten des Meisters: von Haus und Hof - Weib Kind und Kegel - -Illustrator: Ludwig Richter - -Commentator: Walter Weichardt - -Release Date: June 22, 2022 [eBook #68375] - -Language: German - -Produced by: the Online Distributed Proofreading Team at - https://www.pgdp.net - -*** START OF THE PROJECT GUTENBERG EBOOK LUDWIG -RICHTER-BÜCHLEIN *** - - - #################################################################### - - Anmerkungen zur Transkription - - Der vorliegende Text wurde anhand der Buchausgabe so weit wie - möglich originalgetreu wiedergegeben. Typographische Fehler wurden - stillschweigend korrigiert. Ungewöhnliche und altertümliche - Schreibweisen bleiben gegenüber dem Original unverändert; - fremdsprachliche Zitate wurden nicht korrigiert. - - Das Original wurde in Frakturschrift gesetzt. Besondere - Schriftschnitte werden im vorliegenden Text mit Hilfe der folgenden - Sonderzeichen gekennzeichnet: - - unterstrichen: _Unterstriche_ - fett: =Gleichheitszeichen= - gesperrt: +Pluszeichen+ - Antiqua: ~Tilden~ - - #################################################################### - - - - -[Illustration] - - - - - Ludwig Richter-Büchlein - - Mit vielen schönen Holzschnitten - des Meisters: von Haus und Hof - Weib Kind und Kegel - - [Illustration] - - Mit volkstümlichen Gedichten - - Erschienen im Einhorn-Verlag in Dachau - - - - -[Illustration] - - - - -Die Welt Ludwig Richters - - -Wenn die Erinnerung den Weg in meine Jugend zurückgeht, kehrt sie in -einer alten Mühle ein, in der ich meine schönsten Kindertage verlebt -habe. Durch den Torbogen sieht man die Säcke aufgetürmt im kühlen -Hausflur liegen, das Wasser stürzt und feiner Staub erfüllt die Luft. -Dort geschah es manchmal, wenn wir Kinder hoch oben auf den Säcken -spielten, daß ein Handwerksbursche in den Torbogen trat und unbekümmert -ins Haus hineinrief: „Grüß Gott, wandernder Müller.“ Wenn dann der -Müller, oder seine Frau, herbeikamen und ihm als Zunftgenossen den -üblichen Reisenickel gegeben hatten, erzählte er noch einiges vom Woher -und Wohin, und daß er sich nun das Saaltal aufwärts übern Wald nach -Franken durchschlagen wolle, bis zu den Alpen. -- Das ist lange her, -aber damals erwachte die Wanderlust und Wandersehnsucht in mir, und -wenn die ersten blauen Frühlingstage kommen, geht die Erinnerung noch -heute freudig und sehnsüchtig zurück zu der Mühle in der kleinen Stadt -und zu dem wandernden Müller, der über’n Wald nach Franken wollte, bis -zu den Alpen. Die Welt, in der die Mühle stand, war die Welt Ludwig -Richters; die Mühle mit ihren winkligen Neben-Häusern und Höfen, wo man -dem Nachbar in den Kochtopf sehen konnte und wo sich ein behagliches -Reich von Hinterhäusern auftat, mit Höfen und Höfchen, mit eifrigen -Tauben und bunt blühenden Fenstergärtchen, mit Scheunen, wo man das -Dreschen hörte, und Hausgärten, die bis zum Stadtgraben gingen; dort -drängten im ersten Frühjahr die Schneeglöckchen aus dem Rasen und im -Herbst warfen die alten, schönen deutschen Rosenbüsche ihre Blätter -auf die Wege. Und waren die Einfassungen aus Buxbaum auch etwas -schadhaft und die Gartenlaube windschief, so erging sich doch Groß und -Klein in dem Garten, die Frauen schwatzten an den Nachbarzäunen und -nirgends in der Welt war es behaglicher. -- So war die ganze Stadt: am -Samstag kamen die Marktweiber in strengen schwarzen Kopftüchern von -ihren Dörfern mit Tragkörben und Butterkübeln aus weißgescheuertem -Tannenholz auf dem Rücken zum Markt, wo wir Kinder uns in der Sonne -zwischen den Körben und Obstständen herumtrieben und die Leute vor den -Fleischerbuden standen und rötlichen Landwein zu ihren Bratwürsten -tranken; da war gut sein: warme Sonne, leichter blauer Rauch von den -Bratrosten, Musik vom Rathausturm, dazu fröhlicher Kleinstadtlärm und -dazwischen bummelnde Studenten, die sich für eine Spritzfahrt auf die -Bierdörfer talauf, talab verabredeten. - -Wenn dann die Nacht kam, waren die Straßen leer und bei Mondschein -brannte auf Geheiß der sparsamen Obrigkeit keine Laterne; Gassen -und Häuser lagen kühl und still: kaum das Fallen des Wassers -in die Steintröge, das Schlagen eines letzten Fensters, die -gedämpfte Fröhlichkeit der trinkenden Philister hinter verhangenen -Gasthausfenstern und das Stundenblasen des Türmers vom Turme der -Stadt. Und der Fremde, der durch ein Stadttor hereinkam und in den -Häuserschatten durch die Straßen ging, der hörte nichts als etwa -ein Flüstern in einem Türbogen und das nächtliche Rauschen des -Fluß-Wehres, wenn der Wind vom Tale herkam. - -[Illustration] - -Das alles ist anders geworden und nicht viele wissen noch davon; -auch die Volksfeste und Jahrmärkte sind anders geworden, wo lange -Schaftstiefel und noch fast neue Anzüge in wackeligen Buden baumelten, -wo die geblähten, ewig unruhigen Zelte der Tausendkünstler und -Seiltänzer standen mit ihrem geheimnisvollen Leben und den Gaffern -davor, und dann -- die Buden voll Pfefferkuchen und Türkenhonig und -Zuckerzeug, rotem und grünem! - -Damals hatte die Zeit sich noch nach den Volksfesten zu richten: „Wir -nehmen unsere Äpfel noch vor dem Michaelis-Markt ab“ hieß es, oder -„Nachbars Ernst ist drei Tage nach dem Vogelschießen gestorben“. Im -Winter wurde nach dem Weihnachtsmarkt gerechnet, der aber lange vor -Weihnachten war. In den engen Gassen standen die langen Reihen der -Buden, wo man alles und jedes haben konnte, vor allem am Abend, wenn -die Lichter wehten und die vermummten Verkäuferinnen ihre starren -Hände über kleinen Öfchen wärmten; kluge Leute kauften sich da derbe -Winterstiefeln, Pfeffernüsse und einen Kalender oder schon einen -Weihnachtsengel. Dazu kam ein Schnee herunter, wie er ganz abgekommen -ist, und die Bauern stellten ihre Wagen auf große Kufen, kamen ganz -verschneit in die Stadt und hatten dicke Pelze an, wenn sie Butter und -Eier ins Haus brachten, die jetzt für die Weihnachtsstollen aufgespart -wurden. - -Aber auch die Menschen sind andere und anders geworden, fortgezogen, -weit weg, oder nur auf den nahen Kirchhof; dort findet man niemanden, -der da nichts verloren hat; nur alte Menschen gehen noch an ihren -Gedenktagen auf den verwachsenen Wegen und bringen bescheidene Kränze -und reden ein weniges mit dem Wärter des Gartens, der auch schon alt -ist, aber alles noch weiß; -- dann vielleicht noch ein paar spielende -Kinder in einer Ecke, wo die verwahrlosten Gräber liegen -- ein Ruf, -ein Wagenrollen von draußen, jenseits der Mauern -- eine Schwalbe, die -zwitschernd durch die Baumreihen jagt, und die Berge, die von allen -Seiten wie einst herübersehen. - -Die Welt unserer Großväter ist versunken; +alles+ trennt uns von jenen -Menschen, deren Leben: arbeiten und feiern, bauen und wohnen, denken -und tun, glauben und hoffen, noch +eins+ waren; aber auch damals war die -gesunde, schöne Einheit des Daseins nur für jene da, die sie fühlten, -mit Herz und Auge sahen, wie Ludwig Richter etwa, und in ihr lebten und -sie wahrten. - -Als ich vor Jahr und Tag in einer Sommernacht in die kleine Stadt -zurückkam, da fand ich das Haus meiner Mutter wieder; aber die -Fliederbüsche, die über die Mauer hingen, waren abgeschlagen, weil sie -den „Verkehr“ gestört hatten, das Haus war umgebaut und verwahrlost und -von Leuten aller Art bewohnt, die gedankenlos ein- und ausgingen; und -an der Wand des Hauses hing verlumpt der heilige Weinstock, den keiner -mehr ehrt. - -Und doch lebt die alte, schöne versunkene deutsche Welt noch da in -ihrer Ganzheit, wo einzig eine Einheit deutschen Lebens und Daseins in -ihrer unfaßbaren Größe und bescheidenen Enge lebt und leben kann: in -uns. - - Walter Weichardt - -[Illustration: - - Alles Vergängliche - ist nur ein Gleichniß - -] - -[Illustration: - - Es ist ein Ros’ entsprungen - Aus einer Wurzel zart - -] - - - - -Zum neuen Jahre - - - Wie heimlicher Weise - Ein Engelein leise - Mit rosigen Füßen - Die Erde betritt, - So nahte der Morgen. - Jauchzt ihm, ihr Frommen, - Ein heilig Willkommen, - Ein heilig Willkommen! - Herz jauchze du mit! - - In Ihm sei’s begonnen, - Der Monde und Sonnen - An blauen Gezelten - Des Himmels bewegt. - Du Vater, du rate, - Lenke du und wende! - Herr, dir in die Hände - Sei Anfang und Ende, - Sei alles gelegt! - - Mörike - -[Illustration] - - - - -Abschied - - - O Täler weit, o Höhen, - O schöner, grüner Wald, - Du meiner Lust und Wehen - Andächt’ger Aufenthalt! - Da draußen, stets betrogen, - Saust die geschäft’ge Welt; - Schlag noch einmal die Bogen - Um mich, du grünes Zelt! - - Da steht im Wald geschrieben, - Ein stilles, ernstes Wort - Von rechtem Tun und Lieben - Und was des Menschen Hort. - Ich habe treu gelesen - Die Worte, schlicht und wahr, - Und durch mein ganzes Wesen - Ward’s unaussprechlich klar. - - Bald werd’ ich dich verlassen, - Fremd in der Fremde gehn, - Auf bunt bewegten Gassen - Des Lebens Schauspiel sehn; - Und mitten in dem Leben - Wird deines Ernsts Gewalt - Mich Einsamen erheben, - So wird mein Herz nicht alt. - - Eichendorff - -[Illustration: Waldeinsamkeit] - - - - -Der frohe Wandersmann - - - Wem Gott will rechte Gunst erweisen, - Den schickt er in die weite Welt; - Dem will er seine Wunder weisen - In Berg und Wald und Strom und Feld. - - Die Trägen, die zu Hause liegen, - Erquicket nicht das Morgenrot, - Sie wissen nur von Kinderwiegen, - Von Sorgen, Last und Not um Brot. - - Die Bächlein von den Bergen springen, - Die Lerchen schwirren hoch vor Lust, - Was sollt’ ich nicht mit ihnen singen - Aus voller Kehl’ und frischer Brust? - - Den lieben Gott lass’ ich nur walten; - Der Bächlein, Lerchen, Wald und Feld - Und Erd’ und Himmel will erhalten, - Hat auch mein’ Sach’ aufs best’ bestellt! - - Eichendorff - -[Illustration: Wanderschaft.] - - - - -Heimliche Liebe - - - Kein Feuer, keine Kohle kann brennen so heiß, - Als heimliche Liebe, von der niemand nichts weiß. - - Keine Rose, keine Nelke kann blühen so schön, - Als wenn zwei verliebte Seelen bei einander tun stehn. - - Setz du einen Spiegel ins Herz mir hinein, - Damit du kannst sehen, wie so treu ich es mein’! - -[Illustration: Mi Himmel] - - - - -[Illustration] - - - - -Das zerbrochene Ringlein - - - In einem kühlen Grunde - Da geht ein Mühlenrad; - Mein’ Liebste ist verschwunden, - Die dort gewohnet hat. - - Sie hat mir Treu versprochen, - Gab mir ein’n Ring dabei, - Sie hat die Treu gebrochen, - Mein Ringlein sprang entzwei. - - Ich möcht’ als Spielmann reisen - Weit in die Welt hinaus - Und singen meine Weisen - Und gehn von Haus zu Haus. - - Ich möcht’ als Reiter fliegen - Wohl in die blut’ge Schlacht, - Um stille Feuer liegen - Im Feld bei dunkler Nacht. - - Hör’ ich das Mühlrad gehen: - Ich weiß nicht, was ich will -- - Ich möcht’ am liebsten sterben, - Da wär’s auf einmal still! - - Eichendorff - - - - -[Illustration: WILLKOM̄EN] - - - Freudig trete herein - und froh entferne dich wieder, - Ziehst du als Wandrer vorbei, - Segne die Pfade dir Gott. - - Goethe - -[Illustration] - - - - -Der Mensch - - - Empfangen und genähret - Vom Weibe wunderbar, - Kömmt er und sieht und höret - Und nimmt des Trugs nicht wahr; - Gelüstet und begehret - Und bringt sein Tränlein dar; - Verachtet und verehret, - Hat Freude und Gefahr; - Glaubt, zweifelt, wähnt und lehret, - Hält nichts und alles wahr; - Erbauet und zerstöret - Und quält sich immerdar; - Schläft, wachet, wächst und zehret; - Trägt braun und graues Haar. - Und alles dieses währet, - Wenn’s hoch kommt achtzig Jahr. - Dann legt er sich zu seinen Vätern nieder, - Und er kömmt nimmer wieder. - - Johann Peter Hebel - -[Illustration: Sonntagsfrühe.] - -[Illustration: Mai Reigen] - - - - - Bei einem Wirte wundermild, - Da war ich jüngst zu Gaste; - Ein goldner Apfel war sein Schild - An einem langen Aste. - - Es war der gute Apfelbaum, - Bei dem ich eingekehret, - Mit süßer Kost und frischem Schaum - Hat er mich wohl genähret. - - Es kamen in sein grünes Haus - Viel leicht beschwingte Gäste; - Sie sprangen frei und hielten Schmaus - Und sangen auf das Beste. - - Ich fand ein Bett zu süßer Ruh - Auf weichen grünen Matten; - Der Wirt, er deckte selbst mich zu - Mit seinem kühlen Schatten. - - Nun fragt ich nach der Schuldigkeit, - Da schüttelt er den Wipfel. - Gesegnet sei er alle Zeit - Von der Wurzel bis zum Gipfel. - -[Illustration] - -[Illustration] - -[Illustration] - -[Illustration] - -[Illustration] - -[Illustration] - -[Illustration] - - - - -[Illustration: ~Math.~ 10, 42.] - - - Und wer dieser Geringsten einen nur mit einem Becher kalten Wassers - tränkt in eines Jüngers Namen, wahrlich, ich sage euch, es wird ihm - nicht unbelohnet bleiben. - - - - -[Illustration] - - - Tanz, Kindlein, tanz, - Deine Schühelein sind noch ganz. - Laß dir’s nicht gereue, - Schuster macht dir neue. - Tanz, Kindlein, tanz. - - - - - Wenn ich einmal soll scheiden, - So scheide nicht von mir; - Wenn ich den Tod soll leiden, - So tritt du dann herfür; - Wenn mir am allerbängsten - Wird um das Herze sein, - So reiß mich aus den Ängsten - Kraft deiner Angst und Pein. - -[Illustration] - - - - -Aus der Jugendzeit - - - Aus der Jugendzeit, aus der Jugendzeit - Klingt ein Lied mir immerdar; - O wie liegt so weit, o wie liegt so weit, - Was mein einst war! - - Was die Schwalbe sang, was die Schwalbe sang! - Die den Herbst und Frühling bringt, - Ob das Dorf entlang, ob das Dorf entlang - Das jetzt noch klingt? - - O du Heimatflur, o du Heimatflur, - Laß zu deinem heil’gen Raum - Mich noch einmal nur, mich noch einmal nur - Entfliehn im Traum! - - Keine Schwalbe bringt, keine Schwalbe bringt - Dir zurück, wonach du weinst; - Doch die Schwalbe singt, doch die Schwalbe singt - Im Dorfe wie einst: - - „Als ich Abschied nahm, als ich Abschied nahm, - Waren Kisten und Kasten schwer; - Als ich wiederkam, als ich wiederkam, - War alles leer.“ - - Rückert - -[Illustration] - - - - -Es ist bestimmt - - - Es ist bestimmt in Gottes Rat, - Daß man, was man am liebsten hat, - Muß meiden! - Wiewohl nichts in dem Lauf der Welt - Dem Herzen, ach! so sauer fällt, - Als Scheiden, ja Scheiden! - - Feuchtersleben - Nach einem Volksliede - -[Illustration: Auf Wiedersehn!] - - - - -Sternennacht - - - Die Sterne die begehrt man nicht, - Man freut sich ihrer Pracht, - Und mit Entzücken blickt man auf - In jeder heitern Nacht. - - Goethe - -[Illustration] - - - - -Abendlied - - - Nun ruhen alle Wälder, - Vieh, Menschen, Städt’ und Felder, - Es schläft die ganze Welt: - Ihr aber, meine Sinnen, - Auf, auf! ihr sollt beginnen, - Was eurem Schöpfer wohlgefällt. - - Der Tag ist nun vergangen, - Die güldnen Sternlein prangen - Am blauen Himmelssaal: - Also werd’ ich auch stehen, - Wenn mich wird heißen gehen - Mein Gott aus diesem Jammertal. - - Paul Gerhardt - - - - -[Illustration: Abendlied - - Der dich behütet, - schläft nicht: - Der Hüter Israels - schläft und - schlummert nicht. - -] - -[Illustration] - -[Illustration: - - Der Mond ist aufgegangen, - Die goldnen Sternlein prangen - Am Him̄el hell u. klar - -] - - - - - Der Mond ist aufgegangen, - Die goldnen Sternlein prangen - Am Himmel hell und klar; - Der Wald steht schwarz und schweiget, - Und aus den Wiesen steiget - Der weiße Nebel wunderbar. - - Wie ist die Welt so stille - Und in der Dämm’rung Hülle - So traulich und so hold - Als eine stille Kammer, - Wo ihr des Tages Jammer - Verschlafen und vergessen sollt. - - Seht ihr den Mond dort stehen? - Er ist nur halb zu sehen - Und ist doch rund und schön! - So sind wohl manche Sachen, - Die wir getrost belachen, - Weil unsre Augen sie nicht sehn. - - So legt euch denn, ihr Brüder, - In Gottes Namen nieder; - Kalt ist der Abendhauch. - Verschon’ uns, Gott, mit Strafen - Und laß uns ruhig schlafen, - Und unsern kranken Nachbar auch! - - Matthias Claudius - -[Illustration] - -[Illustration: Hausmusik] - -[Illustration] - -[Illustration: Hört ihr Herren, laßt euch sagen / die Glock’ hat zehn -geschlagen] - -[Illustration] - - - - -Ein Lied hinterm Ofen zu singen - - - Der Winter ist ein rechter Mann, - Kernfest und auf der Dauer; - Sein Fleisch fühlt sich wie Eisen an, - Er scheut nicht Süß noch Sauer. - - Aus Blumen und aus Vogelsang - Weiß er sich nichts zu machen, - Haßt warmen Trank und warmen Klang - Und alle warmen Sachen. - - Doch wenn die Füchse bellen sehr, - Wenn’s Holz im Ofen knittert - Und an dem Ofen Knecht und Herr - Die Hände reibt und zittert; - - Wenn Stein und Bein vor Frost zerbricht - Und Teich’ und Seen krachen: - Das klingt ihm gut, das haßt er nicht, - Dann will er tot sich lachen. - - Sein Schloß von Eis liegt ganz hinaus - Beim Nordpol an dem Strande; - Doch hat er auch ein Sommerhaus - Im lieben Schweizerlande. - - Da ist er denn bald dort, bald hier, - Gut Regiment zu führen; - Und wenn er durchzieht, stehen wir - Und sehn ihn an und frieren. - - Matthias Claudius - -[Illustration] - -[Illustration: Winter.] - -[Illustration: - - Alles Ding währt seine Zeit, - Gottes Lieb’ in Ewigkeit - -] - - - - -[Illustration] - - - - -Ludwig Richters Lebenserinnerungen - -eines deutschen Malers - -Ausgabe des Einhorn-Verlages - -Mit rund 100 Holzschnitten in Originalgröße - -12.00, in Halbleinen 17.00, in Halbleder 35.00. - -Richters Lebenserinnerungen gehören zu den lautersten Offenbarungen des -deutschen Geistes und niemand wird sich dem Zauber dieser schönsten -Jugenderinnerungen eines großen Künstlers entziehen können. Zu den -Schilderungen treten die Holzschnitte von Richters eigener Hand, die -ja längst Volksbesitz geworden sind, und so entsteht ein deutsches -+Haus-+ und +Familienbuch+, das wohl nicht seinesgleichen hat. - - -=Hebels alemannische Gedichte= mit etwa 100 Holzschnitten Ludwig -Richters. Auf Velinpapier in handbemaltem Pappband 20.00, Halbleder -35.00, Ganzleder 150.00. - - - - -Die bunten Einhorn-Bücher - - -Ein Winteridyll von Karl Stieler, mit vielen Illustrationen von D. -Brandenburg-Polster. 53. Tausend. Das Winteridyll ist die reizvollste -Dichtung ihrer Art, seit Jahren das Lieblingsbuch von vielen Tausenden; -in Pappband 3.00. - - -Das Matthäus-Evangelium. Mit 25 Holzschnitten Albrecht Dürers; die -einzige Taschenausgabe mit großem, kräftigen, schönen Druck; die -wundervollen Holzschnitte Dürers und der schöne Einband machen das -Büchlein zu einem kleinen Prachtwerk; in handbemaltem Pappband 3.00. - - -Der Kaiser im Kriege. Mit 26 photographischen Bildnissen und Aufnahmen -des Kaisers auf allen Kriegsschauplätzen; in Pappband 3.00. - - -Das kleine Kochbuch für die fleischlose Küche, mit 275 wohlschmeckenden -und nahrhaften Gerichten für die Jetztzeit. Mit vielen humorvollen -Zeichnungen von Otto Wirsching; in handbemaltem Pappband 3.00. - - -Friedrich Naumann, Glauben und Hoffen. Andachten für suchende Menschen. -Mit vielen holzschnittartigen Schmuckstücken von Otto Wirsching; in -handbemaltem Pappband 3.00. - - -Ludwig Richter-Büchlein. Mit 50 Holzschnitten Ludwig Richters; in -handbemaltem Pappband 3.00. - - -Gustav Meyrink, Der Löwe Alois und andere Geschichten mit -Illustrationen des Simplizissimus-Zeichners C. O. Petersen, in -handbemaltem Pappband 3.00. -- Der Dichter des berühmten „Golem“ als -genialer Humorist. - - -Otto Julius Bierbaum, Leichtfertige Geschichten. Illustrationen von F. -Christophe; in handbemaltem Pappband 3.00. Die lustigsten Geschichten -Bierbaums. - - -Peter Scher, Die Bruderschaft vom heiligen Wanst. Ernste und heitere -Zeitsatiren; in handbemaltem Pappband 3.00. - - -Theodor Storm, Immensee. In handbemaltem Pappband 3.00. -- Die -berühmteste Novelle Storms, ein wirkliches Meisterwerk, trotz seines -ungeheuren Erfolges. - - -Theodor Storm, Pole Poppenspäler. In handbemaltem Pappband 3.00. Für -Kinder so gut wie für Erwachsene. - - -Es waren zwei Königskinder - -Novelle von Theodor Storm. In handbemaltem Pappband 3.00. - - -Sophie Hoechstetter, Aus blauer Vergessenheit. Novelle. In handbemaltem -Pappband 3.00. - - -Leander, Träumereien an französischen Kaminen; mit vielen -Illustrationen von H. v. Gumppenberg; kart. 3.00, geb. 4.00, -in Halbleder 20.00. Das köstliche Werkchen ist in mehr als -_fünfhunderttausend_ Exemplaren verbreitet worden und bedarf -keiner Empfehlung. - - * * * * * - -Einhorn-Drucke - -Goethes Faust. Erster Teil. Mit Originalholzschnitten von Professor -Walter Klemm. Schrift und Druckanordnung von Professor F. H. Ehmcke; in -Halbpergament geb. 40.00, in Ganzleder 250.00. - - -Shakespeares Hamlet. Mit Originalholzschnitten von Otto Wirsching, -gedruckt aus Ehmcke-Fraktur. Liebhaber-Ausgabe auf Bütten, Holzschnitte -handbemalt, in Ganzleder Nr. 1 bis C je 250.00; Ausgabe auf Velinpapier -in Halbleder 40.00; die Holzschnitte allein auf Japanpapier, handbemalt -und vom Künstler handsigniert 400.00. - - -Hebels alemannische Gedichte mit etwa 100 Holzschnitten Ludwig -Richters; auf Velin in handbemaltem Pappband 20.00, in Halbleder 35.00, -in Ganzleder 150.00. - - -Hartmann von Aue, Der arme Heinrich. Mit handkolorierten Orig.-Lithogr. -von Richard Seewald; in Pappb. 18.00, in Halbleder 28.00, num. Ausg. -auf handgeschöpftem Bütten in Ganzleder 150.00. - - * * * * * - -Carl Weichardt, Pompeji vor der Zerstörung. Mit vielen Bildern. In -Halbpergament 6.00. Monumentalausgabe 100.00. - - -Der Akt. 20 meisterhafte photographische Aufnahmen weiblicher Akte -von ersten Lichtbildkünstlern (Debschitz-Kunowski, Krull, Prof. -Pésci); wiedergegeben in Kupfer-Handpressen-Drucken. Preis des Bandes -125.00. Liebhaber-Ausgabe: Nr. 1-50 je 250.00. Es handelt sich um -ein vollkommen einzigartiges Kunstwerk bester Art für Künstler und -Kunstfreunde. - - * * * * * - -Goethes Briefwechsel mit Carlyle mit vielen zeitgenössischen -Abbildungen brosch. 5.50, geb. 7.50. -- +Von+, nicht über Goethe, -ein interessantes Dokument. - - -Unsterblichkeit. Vom geheimen Leben der Seele und der Überwindung des -Todes, von Dr. Carl Vogel 6.00, gebunden 9.00. - - -Die Dürer-Bibel - -Von den drei Büchern, die unsere Kriegsfreiwilligen am meisten mit ins -Feld genommen, stand an erster Stelle das - -+Neue Testament+. - -Ein Triumph der Gedanken Christi: 2000 Jahre nach seinem Tode kämpft -ein Volk um sein Dasein, und im Ranzen führen die Soldaten seine Worte -mit sich, von denen er sagte: Himmel und Erde werden vergehen, meine -Worte aber werden nicht vergehen. Es gibt Tausende von Ausgaben des -„Neuen Testaments“, die zu jedem Preise zu haben sind; was aber bis -jetzt fehlte, ist eine gute, wohlfeile +Taschenausgabe+ mit +großem+, -deutlichem deutschen Druck; alle Taschenausgaben hatten bisher kleine, -augenverderbliche Schrift. Dazu kommt noch, daß die „Dürer-Bibel“ -mit der alten, oft ganz sinnlosen Verseinteilung gebrochen hat, -die das Ganze nur zerreißt; dagegen sind die Verszahlen am Rande -stehen geblieben, zum leichteren Auffinden bestimmter Stellen. Der -Schmuck dieser „Deutschen Ausgabe“ des Neuen Testaments sind über 100 -Holzschnitte und Zeichnungen Dürers, so daß die Dürer-Bibel ein reich -illustriertes Buch ist. - -Neben dem „Neuen Testament“ sind noch „Die Psalmen“, „Sprüche und -Prediger Salomo“, „Das Buch Hiob“, „Das Hohe Lied“, in einem Bande -vereint, erschienen, geschmückt mit Holzschnitten Holbeins und Behams. -Wer einmal diese Taschenausgabe kennengelernt hat, wird nicht wieder in -einer andern lesen wollen. - - * * * * * - -Das „Neue Testament“ kostet: Pappband 10.00, Halbleder 20.00, Ganzleder -30.00. Die Psalmen, Sprüche, Salomo: Kart. 5.00, Leinw. 10.00, -Halbleder 18.00, Leder 28.00. - - -Scheffels Ekkehard. Reich illustriert von Otto Wirsching und schön -gebunden. In Halbleinen 15.00, in Halbleder 30.00, in Ganzleder 75.00. --- Diese reich illustrierte Ausgabe des Ekkehard ist als die schönste -des berühmten Romans anerkannt worden. Der Künstler hat das Gebiet -des Bodensees, des Hohentwiels und der anderen Schauplätze des Romans -im Auftrage des Verlages durchwandert und fast alle Vorstudien zu den -Illustrationen an Ort und Stelle geschaffen; bei aller künstlerischen -Freiheit und Lebendigkeit sind die Illustrationen doch kleine -interessante Dokumente, was beim historischen Roman besonders wertvoll -ist. - - -Sophie Hoechstetter, die viel schönes schrieb, gab ihr schönstes -in den fränkischen Novellen: so urteilt Peter Hamecher über Sophie -Hoechstetter: „Mein Freund Rosenkreutz“ und „Das Erlebnis“. Zwei Bände -fränkische Novellen. Jeder Band 8.00, in Pappband 12.00, in Halbleder -20.00. -- Die zahllosen Leser Storms und Jacobsens und alle jene, deren -Herzen die deutsche Romantik nahesteht, werden eines Tages die Novellen -Sophie Hoechstetters lesen: dann werden sie sich wundern, wie sie Jahre -lang an diesen wundervollen Dichtungen vorübergehen konnten. - - -Dante, Das neue Leben. Neue Übertragung mit eingehender Erläuterung von -Franz Lambert. Mit zwei handbemalten Originalholzschnitten von Otto -Wirsching. 5.00, in Halbleinen 10.00, Halbleder 20.00, auf Bütten in -Ganzleder 75.00. - - -Schopenhauer, Metaphysik der Geschlechtsliebe und Über die Weiber. -Herausgegeben von E. Wieacker. Mit zwei Originalholzschnitten von Otto -Wirsching. 5.00, in Halbleinen 10.00, in Halbleder 20.00, auf Bütten in -Ganzleder 75.00. - - -de Coster-Klemm, Ulenspiegel. 12 Originalholzschnitte zu de Costers -Ulenspiegel von Walther Klemm in Mappe 100.00, auf Japan in Mappe -150.00, auf Japan vom Künstler handsigniert 300.00. - - -Der Bücherwurm. Monatsschrift für Bücherfreunde. Reich illustriert, -sachlich, unbeeinflußbar, knapp, anregend, rücksichtslos und -weitherzig, witzig, lieblos wo Liebe zwecklos, und deutsch im -eigentlichen Sinne; Jahresabonnement 7.50, Liebh.-Ausgabe mit -graphischen Originalblättern 25.00. Einhorn-Verlag in Dachau. - - -Druck: Hof-Buch- und -Steindruckerei Dietsch & Brückner in Weimar - -[Illustration] - -*** END OF THE PROJECT GUTENBERG EBOOK LUDWIG RICHTER-BÜCHLEIN *** - -Updated editions will replace the previous one--the old editions will -be renamed. - -Creating the works from print editions not protected by U.S. copyright -law means that no one owns a United States copyright in these works, -so the Foundation (and you!) can copy and distribute it in the -United States without permission and without paying copyright -royalties. Special rules, set forth in the General Terms of Use part -of this license, apply to copying and distributing Project -Gutenberg-tm electronic works to protect the PROJECT GUTENBERG-tm -concept and trademark. Project Gutenberg is a registered trademark, -and may not be used if you charge for an eBook, except by following -the terms of the trademark license, including paying royalties for use -of the Project Gutenberg trademark. 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Hart was the originator of the Project -Gutenberg-tm concept of a library of electronic works that could be -freely shared with anyone. For forty years, he produced and -distributed Project Gutenberg-tm eBooks with only a loose network of -volunteer support. - -Project Gutenberg-tm eBooks are often created from several printed -editions, all of which are confirmed as not protected by copyright in -the U.S. unless a copyright notice is included. Thus, we do not -necessarily keep eBooks in compliance with any particular paper -edition. - -Most people start at our website which has the main PG search -facility: www.gutenberg.org - -This website includes information about Project Gutenberg-tm, -including how to make donations to the Project Gutenberg Literary -Archive Foundation, how to help produce our new eBooks, and how to -subscribe to our email newsletter to hear about new eBooks. diff --git a/old/68375-0.zip b/old/68375-0.zip Binary files differdeleted file mode 100644 index 3a0c02c..0000000 --- a/old/68375-0.zip +++ /dev/null diff --git a/old/68375-h.zip b/old/68375-h.zip Binary files differdeleted file mode 100644 index 839693f..0000000 --- a/old/68375-h.zip +++ /dev/null diff --git a/old/68375-h/68375-h.htm b/old/68375-h/68375-h.htm deleted file mode 100644 index 1647e8c..0000000 --- a/old/68375-h/68375-h.htm +++ /dev/null @@ -1,1868 +0,0 @@ -<!DOCTYPE html> -<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml" xml:lang="de" lang="de"> -<head> - <meta charset="UTF-8" /> - <title> - Ludwig Richter-Büchlein, by Ludwig Richter, Walter Weichardt—A Project Gutenberg eBook - </title> - <link rel="icon" href="images/cover.jpg" type="image/x-cover" /> - <style> /* <![CDATA[ */ - -body { - margin-left: 10%; 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Typographische Fehler -wurden stillschweigend korrigiert. Ungewöhnliche und altertümliche -Schreibweisen bleiben gegenüber dem Original unverändert; -fremdsprachliche Zitate wurden nicht korrigiert.</p> - -<p class="p0">Das Original wurde in Frakturschrift gesetzt. Passagen -in <span class="antiqua">Antiquaschrift</span> werden im vorliegenden -Text kursiv dargestellt. <span class="nohtml">Abhängig von der im -jeweiligen Lesegerät installierten Schriftart können die im Original -<em class="gesperrt">gesperrt</em> gedruckten Passagen gesperrt, in -serifenloser Schrift, oder aber sowohl serifenlos als auch gesperrt -erscheinen.</span></p> - -</div> - -<div class="figcenter illowe32 x-ebookmaker-drop" id="einband"> - <img class="w100 mtop3" src="images/einband.jpg" alt="" /> - <div class="caption"><span class="u">Original-Einband</span></div> -</div> - -<div class="figcenter illowe22 break-before" id="illu_001"> - <img class="w100 mtop3" src="images/illu_001.png" alt="Engel und Herz" /> -</div> - -<div class="titelei"> - -<h1>Ludwig Richter-Büchlein</h1> - -<p class="s3 center">Mit vielen schönen Holzschnitten<br /> -des Meisters: von Haus und Hof<br /> -Weib Kind und Kegel</p> - -<div class="figcenter illowe10" id="illu_003"> - <img class="w100 mtop2" src="images/illu_003.png" alt="Titelvignette" /> -</div> - -<p class="s3 center padtop5">Mit volkstümlichen Gedichten</p> - -<p class="s3 center">Erschienen im Einhorn-Verlag in Dachau</p> - -</div> - -<div class="chapter"> - -<div class="figcenter illowe35 padtop3" id="illu_005"> - <img class="w100 mtop3" src="images/illu_005.png" alt="Lautenspieler" /> -</div> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_5">[S. 5]</span></p> - -<h2 class="nopad" id="Die_Welt_Ludwig_Richters">Die Welt Ludwig Richters</h2> - -</div> - -<p class="p0">Wenn die Erinnerung den Weg in meine Jugend zurückgeht, kehrt sie in -einer alten Mühle ein, in der ich meine schönsten Kindertage verlebt -habe. Durch den Torbogen sieht man die Säcke aufgetürmt im kühlen -Hausflur liegen, das Wasser stürzt und feiner Staub erfüllt die Luft. -Dort geschah es manchmal, wenn wir Kinder hoch oben auf den Säcken -spielten, daß ein Handwerksbursche in den Torbogen trat und unbekümmert -ins Haus hineinrief: „Grüß Gott, wandernder Müller.“ Wenn dann der -Müller, oder seine Frau, herbeikamen und ihm als Zunftgenossen den -üblichen Reisenickel gegeben hatten, erzählte er noch einiges vom Woher -und Wohin, und daß er sich nun das Saaltal aufwärts übern Wald nach -Franken durchschlagen wolle, bis zu den Alpen. — Das ist lange her, -aber damals erwachte die Wanderlust und Wandersehnsucht in mir, und -wenn die ersten blauen Frühlingstage kommen, geht die<span class="pagenum" id="Seite_6">[S. 6]</span> Erinnerung noch -heute freudig und sehnsüchtig zurück zu der Mühle in der kleinen Stadt -und zu dem wandernden Müller, der über’n Wald nach Franken wollte, bis -zu den Alpen. Die Welt, in der die Mühle stand, war die Welt Ludwig -Richters; die Mühle mit ihren winkligen Neben-Häusern und Höfen, wo man -dem Nachbar in den Kochtopf sehen konnte und wo sich ein behagliches -Reich von Hinterhäusern auftat, mit Höfen und Höfchen, mit eifrigen -Tauben und bunt blühenden Fenstergärtchen, mit Scheunen, wo man das -Dreschen hörte, und Hausgärten, die bis zum Stadtgraben gingen; dort -drängten im ersten Frühjahr die Schneeglöckchen aus dem Rasen und im -Herbst warfen die alten, schönen deutschen Rosenbüsche ihre Blätter -auf die Wege. Und waren die Einfassungen aus Buxbaum auch etwas -schadhaft und die Gartenlaube windschief, so erging sich doch Groß und -Klein in dem Garten, die Frauen schwatzten an den Nachbarzäunen und -nirgends in der Welt war es behaglicher. — So war die ganze Stadt: am -Samstag kamen die Marktweiber in strengen schwarzen Kopftüchern von -ihren Dörfern mit Tragkörben und Butterkübeln aus weißgescheuertem -Tannenholz auf dem Rücken zum Markt, wo wir Kinder uns in der Sonne -zwischen den Körben und Obstständen herumtrieben und die Leute vor den -Fleischerbuden standen und rötlichen Landwein zu ihren Bratwürsten -tranken; da war gut sein: warme Sonne, leichter blauer Rauch von den -Bratrosten, Musik vom Rathausturm, dazu fröhlicher Kleinstadtlärm und -dazwischen bummelnde Studenten, die sich für eine Spritzfahrt auf die -Bierdörfer talauf, talab verabredeten.</p> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_7">[S. 7]</span></p> - -<p>Wenn dann die Nacht kam, waren die Straßen leer und bei Mondschein -brannte auf Geheiß der sparsamen Obrigkeit keine Laterne; Gassen -und Häuser lagen kühl und still: kaum das Fallen des Wassers -in die Steintröge, das Schlagen eines letzten Fensters, die -gedämpfte Fröhlichkeit der trinkenden Philister hinter verhangenen -Gasthausfenstern und das Stundenblasen des Türmers vom Turme der -Stadt. Und der Fremde, der durch ein Stadttor hereinkam und in den -Häuserschatten durch die Straßen ging, der hörte nichts als etwa -ein Flüstern in einem Türbogen und das nächtliche Rauschen des -Fluß-Wehres, wenn der Wind vom Tale herkam.</p> - -<div class="figcenter illowe25" id="illu_007"> - <img class="w100" src="images/illu_007.png" alt="Nächtliche Sitzung" /> -</div> - -<p>Das alles ist anders geworden und nicht viele wissen noch davon; -auch die Volksfeste und Jahrmärkte sind anders geworden, wo lange -Schaftstiefel und noch fast neue Anzüge in wackeligen Buden baumelten, -wo die geblähten, ewig unruhigen Zelte der Tausendkünstler und -Seiltänzer standen mit ihrem geheimnisvollen Leben und den Gaffern -davor, und dann — die Buden voll Pfefferkuchen und Türkenhonig und -Zuckerzeug, rotem und grünem!</p> - -<p>Damals hatte die Zeit sich noch nach den Volksfesten zu richten: „Wir -nehmen unsere Äpfel noch vor dem Michaelis-Markt<span class="pagenum" id="Seite_8">[S. 8]</span> ab“ hieß es, oder -„Nachbars Ernst ist drei Tage nach dem Vogelschießen gestorben“. Im -Winter wurde nach dem Weihnachtsmarkt gerechnet, der aber lange vor -Weihnachten war. In den engen Gassen standen die langen Reihen der -Buden, wo man alles und jedes haben konnte, vor allem am Abend, wenn -die Lichter wehten und die vermummten Verkäuferinnen ihre starren -Hände über kleinen Öfchen wärmten; kluge Leute kauften sich da derbe -Winterstiefeln, Pfeffernüsse und einen Kalender oder schon einen -Weihnachtsengel. Dazu kam ein Schnee herunter, wie er ganz abgekommen -ist, und die Bauern stellten ihre Wagen auf große Kufen, kamen ganz -verschneit in die Stadt und hatten dicke Pelze an, wenn sie Butter und -Eier ins Haus brachten, die jetzt für die Weihnachtsstollen aufgespart -wurden.</p> - -<p>Aber auch die Menschen sind andere und anders geworden, fortgezogen, -weit weg, oder nur auf den nahen Kirchhof; dort findet man niemanden, -der da nichts verloren hat; nur alte Menschen gehen noch an ihren -Gedenktagen auf den verwachsenen Wegen und bringen bescheidene Kränze -und reden ein weniges mit dem Wärter des Gartens, der auch schon alt -ist, aber alles noch weiß; — dann vielleicht noch ein paar spielende -Kinder in einer Ecke, wo die verwahrlosten Gräber liegen — ein Ruf, -ein Wagenrollen von draußen, jenseits der Mauern — eine Schwalbe, die -zwitschernd durch die Baumreihen jagt, und die Berge, die von allen -Seiten wie einst herübersehen.</p> - -<p>Die Welt unserer Großväter ist versunken; <em class="gesperrt">alles</em> trennt uns von jenen -Menschen, deren Leben: arbeiten und feiern,<span class="pagenum" id="Seite_9">[S. 9]</span> bauen und wohnen, denken -und tun, glauben und hoffen, noch <em class="gesperrt">eins</em> waren; aber auch damals war die -gesunde, schöne Einheit des Daseins nur für jene da, die sie fühlten, -mit Herz und Auge sahen, wie Ludwig Richter etwa, und in ihr lebten und -sie wahrten.</p> - -<p>Als ich vor Jahr und Tag in einer Sommernacht in die kleine Stadt -zurückkam, da fand ich das Haus meiner Mutter wieder; aber die -Fliederbüsche, die über die Mauer hingen, waren abgeschlagen, weil sie -den „Verkehr“ gestört hatten, das Haus war umgebaut und verwahrlost und -von Leuten aller Art bewohnt, die gedankenlos ein- und ausgingen; und -an der Wand des Hauses hing verlumpt der heilige Weinstock, den keiner -mehr ehrt.</p> - -<p>Und doch lebt die alte, schöne versunkene deutsche Welt noch da in -ihrer Ganzheit, wo einzig eine Einheit deutschen Lebens und Daseins in -ihrer unfaßbaren Größe und bescheidenen Enge lebt und leben kann: in -uns.</p> - -<p class="center mtop1">Walter Weichardt</p> - -<div class="figcenter illowe49" id="illu_009"> - <img class="w100" src="images/illu_009.png" alt="Alles Vergängliche ist nur - ein Gleichniß" /> -</div> - -<div class="chapter"> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_11">[S. 11]</span></p> - -<div class="figcenter illowe44" id="illu_011"> - <img class="w100 mtop3" src="images/illu_011.jpg" alt="Es ist ein Ros’ entsprungen" /> -</div> - -</div> - -<p class="s3 center">Es ist ein Ros’ entsprungen<br /> -Aus einer Wurzel zart</p> - -<div class="chapter"> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_12">[S. 12]</span></p> - -<h2 class="nobreak" id="Zum_neuen_Jahre">Zum neuen Jahre</h2> - -</div> - -<div class="poetry-container s4"> - <div class="poetry"> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Wie heimlicher Weise</div> - <div class="verse">Ein Engelein leise</div> - <div class="verse">Mit rosigen Füßen</div> - <div class="verse">Die Erde betritt,</div> - <div class="verse">So nahte der Morgen.</div> - <div class="verse">Jauchzt ihm, ihr Frommen,</div> - <div class="verse">Ein heilig Willkommen,</div> - <div class="verse">Ein heilig Willkommen!</div> - <div class="verse">Herz jauchze du mit!</div> - </div> - <div class="stanza"> - <div class="verse">In Ihm sei’s begonnen,</div> - <div class="verse">Der Monde und Sonnen</div> - <div class="verse">An blauen Gezelten</div> - <div class="verse">Des Himmels bewegt.</div> - <div class="verse">Du Vater, du rate,</div> - <div class="verse">Lenke du und wende!</div> - <div class="verse">Herr, dir in die Hände</div> - <div class="verse">Sei Anfang und Ende,</div> - <div class="verse">Sei alles gelegt!</div> - </div> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Mörike</div> - </div> - </div> -</div> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_13">[S. 13]</span></p> - -<div class="figcenter illowe30" id="illu_013"> - <img class="w100" src="images/illu_013.jpg" alt="Der nahende Morgen" /> -</div> - -<div class="chapter"> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_14">[S. 14]</span></p> - -<h2 class="nobreak" id="Abschied">Abschied</h2> - -</div> - -<div class="poetry-container s4"> - <div class="poetry"> - <div class="stanza"> - <div class="verse">O Täler weit, o Höhen,</div> - <div class="verse">O schöner, grüner Wald,</div> - <div class="verse">Du meiner Lust und Wehen</div> - <div class="verse">Andächt’ger Aufenthalt!</div> - <div class="verse">Da draußen, stets betrogen,</div> - <div class="verse">Saust die geschäft’ge Welt;</div> - <div class="verse">Schlag noch einmal die Bogen</div> - <div class="verse">Um mich, du grünes Zelt!</div> - </div> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Da steht im Wald geschrieben,</div> - <div class="verse">Ein stilles, ernstes Wort</div> - <div class="verse">Von rechtem Tun und Lieben</div> - <div class="verse">Und was des Menschen Hort.</div> - <div class="verse">Ich habe treu gelesen</div> - <div class="verse">Die Worte, schlicht und wahr,</div> - <div class="verse">Und durch mein ganzes Wesen</div> - <div class="verse">Ward’s unaussprechlich klar.</div> - </div> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Bald werd’ ich dich verlassen,</div> - <div class="verse">Fremd in der Fremde gehn,</div> - <div class="verse">Auf bunt bewegten Gassen</div> - <div class="verse">Des Lebens Schauspiel sehn;</div> - <div class="verse">Und mitten in dem Leben</div> - <div class="verse">Wird deines Ernsts Gewalt</div> - <div class="verse">Mich Einsamen erheben,</div> - <div class="verse">So wird mein Herz nicht alt.</div> - </div> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Eichendorff</div> - </div> - </div> -</div> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_15">[S. 15]</span></p> - -<div class="figcenter illowe28" id="illu_015"> - <img class="w100" src="images/illu_015.jpg" alt="Waldeinsamkeit" /> -</div> - -<div class="chapter"> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_16">[S. 16]</span></p> - -<h2 class="nobreak" id="Der_frohe_Wandersmann">Der frohe Wandersmann</h2> - -</div> - -<div class="poetry-container s4"> - <div class="poetry"> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Wem Gott will rechte Gunst erweisen,</div> - <div class="verse">Den schickt er in die weite Welt;</div> - <div class="verse">Dem will er seine Wunder weisen</div> - <div class="verse">In Berg und Wald und Strom und Feld.</div> - </div> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Die Trägen, die zu Hause liegen,</div> - <div class="verse">Erquicket nicht das Morgenrot,</div> - <div class="verse">Sie wissen nur von Kinderwiegen,</div> - <div class="verse">Von Sorgen, Last und Not um Brot.</div> - </div> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Die Bächlein von den Bergen springen,</div> - <div class="verse">Die Lerchen schwirren hoch vor Lust,</div> - <div class="verse">Was sollt’ ich nicht mit ihnen singen</div> - <div class="verse">Aus voller Kehl’ und frischer Brust?</div> - </div> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Den lieben Gott lass’ ich nur walten;</div> - <div class="verse">Der Bächlein, Lerchen, Wald und Feld</div> - <div class="verse">Und Erd’ und Himmel will erhalten,</div> - <div class="verse">Hat auch mein’ Sach’ aufs best’ bestellt!</div> - </div> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Eichendorff</div> - </div> - </div> -</div> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_17">[S. 17]</span></p> - -<div class="figcenter illowe26" id="illu_017"> - <img class="w100" src="images/illu_017.jpg" alt="Wanderschaft" /> -</div> - -<div class="chapter"> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_18">[S. 18]</span></p> - -<h2 class="nobreak" id="Heimliche_Liebe">Heimliche Liebe</h2> - -</div> - -<div class="poetry-container s4"> - <div class="poetry"> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Kein Feuer, keine Kohle kann brennen so heiß,</div> - <div class="verse">Als heimliche Liebe, von der niemand nichts weiß.</div> - </div> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Keine Rose, keine Nelke kann blühen so schön,</div> - <div class="verse">Als wenn zwei verliebte Seelen bei einander tun stehn.</div> - </div> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Setz du einen Spiegel ins Herz mir hinein,</div> - <div class="verse">Damit du kannst sehen, wie so treu ich es mein’!</div> - </div> - </div> -</div> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_19">[S. 19]</span></p> - -<div class="figcenter illowe37" id="illu_019"> - <img class="w100" src="images/illu_019.jpg" alt="Mi Himmel" /> -</div> - -<div class="chapter"> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_20">[S. 20]</span></p> - -<div class="figcenter illowe50" id="illu_020"> - <img class="w100 mtop3" src="images/illu_020.jpg" alt="In einem kühlen Grunde ..." /> -</div> - -<h2 class="nopad" id="Das_zerbrochene_Ringlein">Das zerbrochene Ringlein</h2> -</div> - -<div class="poetry-container s4"> - <div class="poetry"> - <div class="stanza"> - <div class="verse">In einem kühlen Grunde</div> - <div class="verse">Da geht ein Mühlenrad;</div> - <div class="verse">Mein’ Liebste ist verschwunden,</div> - <div class="verse">Die dort gewohnet hat.</div> - </div> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Sie hat mir Treu versprochen,</div> - <div class="verse">Gab mir ein’n Ring dabei,</div> - <div class="verse">Sie hat die Treu gebrochen,</div> - <div class="verse">Mein Ringlein sprang entzwei.</div> - </div> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Ich möcht’ als Spielmann reisen</div> - <div class="verse">Weit in die Welt hinaus</div> - <div class="verse">Und singen meine Weisen</div> - <div class="verse">Und gehn von Haus zu Haus.</div> - </div> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Ich möcht’ als Reiter fliegen</div> - <div class="verse">Wohl in die blut’ge Schlacht,</div> - <div class="verse">Um stille Feuer liegen</div> - <div class="verse">Im Feld bei dunkler Nacht.</div> - </div> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Hör’ ich das Mühlrad gehen:</div> - <div class="verse">Ich weiß nicht, was ich will —</div> - <div class="verse">Ich möcht’ am liebsten sterben,</div> - <div class="verse">Da wär’s auf einmal still!</div> - </div> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Eichendorff</div> - </div> - </div> -</div> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_21">[S. 21]</span></p> - -<div class="chapter"> - -<div class="figcenter illowe28" id="illu_021"> - <img class="w100 mtop3" src="images/illu_021.png" alt="WILLKOM̄EN" /> -</div> - -</div> - -<div class="poetry-container s4"> - <div class="poetry"> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Freudig trete herein</div> - <div class="verse">und froh entferne dich wieder,</div> - <div class="verse">Ziehst du als Wandrer vorbei,</div> - <div class="verse">Segne die Pfade dir Gott.</div> - </div> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Goethe</div> - </div> - </div> -</div> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_22">[S. 22]</span></p> - -<div class="chapter"> - -<div class="figcenter illowe45" id="illu_022"> - <img class="w100 mtop3" src="images/illu_022.jpg" alt="Säugling" /> -</div> - -<div class="chapter"> - -</div> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_23">[S. 23]</span></p> - -<h2 class="nobreak" id="Der_Mensch">Der Mensch</h2> - -</div> - -<div class="poetry-container s4"> - <div class="poetry"> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Empfangen und genähret</div> - <div class="verse">Vom Weibe wunderbar,</div> - <div class="verse">Kömmt er und sieht und höret</div> - <div class="verse">Und nimmt des Trugs nicht wahr;</div> - <div class="verse">Gelüstet und begehret</div> - <div class="verse">Und bringt sein Tränlein dar;</div> - <div class="verse">Verachtet und verehret,</div> - <div class="verse">Hat Freude und Gefahr;</div> - <div class="verse">Glaubt, zweifelt, wähnt und lehret,</div> - <div class="verse">Hält nichts und alles wahr;</div> - <div class="verse">Erbauet und zerstöret</div> - <div class="verse">Und quält sich immerdar;</div> - <div class="verse">Schläft, wachet, wächst und zehret;</div> - <div class="verse">Trägt braun und graues Haar.</div> - <div class="verse">Und alles dieses währet,</div> - <div class="verse">Wenn’s hoch kommt achtzig Jahr.</div> - <div class="verse">Dann legt er sich zu seinen Vätern nieder,</div> - <div class="verse">Und er kömmt nimmer wieder.</div> - </div> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Johann Peter Hebel</div> - </div> - </div> -</div> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_24">[S. 24]</span></p> - -<div class="figcenter illowe44" id="illu_024"> - <img class="w100" src="images/illu_024.jpg" alt="Sonntagsfrühe" /> -</div> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_25">[S. 25]</span></p> - -<div class="figcenter illowe50" id="illu_025"> - <img class="w100" src="images/illu_025.jpg" alt="Mai Reigen" /> -</div> - -<div class="chapter"> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_26">[S. 26]</span></p> - -<div class="poetry-container s4"> - <div class="poetry"> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Bei einem Wirte wundermild,</div> - <div class="verse">Da war ich jüngst zu Gaste;</div> - <div class="verse">Ein goldner Apfel war sein Schild</div> - <div class="verse">An einem langen Aste.</div> - </div> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Es war der gute Apfelbaum,</div> - <div class="verse">Bei dem ich eingekehret,</div> - <div class="verse">Mit süßer Kost und frischem Schaum</div> - <div class="verse">Hat er mich wohl genähret.</div> - </div> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Es kamen in sein grünes Haus</div> - <div class="verse">Viel leicht beschwingte Gäste;</div> - <div class="verse">Sie sprangen frei und hielten Schmaus</div> - <div class="verse">Und sangen auf das Beste.</div> - </div> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Ich fand ein Bett zu süßer Ruh</div> - <div class="verse">Auf weichen grünen Matten;</div> - <div class="verse">Der Wirt, er deckte selbst mich zu</div> - <div class="verse">Mit seinem kühlen Schatten.</div> - </div> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Nun fragt ich nach der Schuldigkeit,</div> - <div class="verse">Da schüttelt er den Wipfel.</div> - <div class="verse">Gesegnet sei er alle Zeit</div> - <div class="verse">Von der Wurzel bis zum Gipfel.</div> - </div> - </div> -</div> - -</div> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_27">[S. 27]</span></p> - -<div class="figcenter illowe35" id="illu_027"> - <img class="w100" src="images/illu_027.jpg" alt="Rastender Wanderer" /> -</div> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_28">[S. 28]</span></p> - -<div class="figcenter illowe44" id="illu_028"> - <img class="w100" src="images/illu_028.jpg" alt="Liegendes Mädchen" /> -</div> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_29">[S. 29]</span></p> - -<div class="figcenter illowe50" id="illu_029"> - <img class="w100" src="images/illu_029.jpg" alt="Flötenspieler" /> -</div> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_30">[S. 30]</span></p> - -<div class="figcenter illowe45" id="illu_030"> - <img class="w100" src="images/illu_030.jpg" alt="Aussaat" /> -</div> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_31">[S. 31]</span></p> - -<div class="figcenter illowe43" id="illu_031"> - <img class="w100" src="images/illu_031.jpg" alt="Mutter mit Kindern und Engeln" /> -</div> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_32">[S. 32]</span></p> - -<div class="figcenter illowe35" id="illu_032"> - <img class="w100" src="images/illu_032.jpg" alt="Kind und Zicklein" /> -</div> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_33">[S. 33]</span></p> - -<div class="figcenter illowe33" id="illu_033"> - <img class="w100" src="images/illu_033.jpg" alt="Blumenpflückendes Mädchen" /> -</div> - -<div class="chapter"> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_34">[S. 34]</span></p> - -<div class="figcenter illowe33" id="illu_034"> - <img class="w100" src="images/illu_034.jpg" alt="Math. 10, 42" /> -</div> - -</div> - -<div class="schmal s4"> - -<p class="center">Und wer dieser Geringsten einen nur mit einem Becher kalten Wassers tränkt in -eines Jüngers Namen, wahrlich, ich sage euch, es wird ihm nicht unbelohnet -bleiben.</p> - -</div> - -<div class="chapter"> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_35">[S. 35]</span></p> - -<div class="figcenter illowe37" id="illu_035"> - <img class="w100 mtop3" src="images/illu_035.jpg" alt="Tanzendes Kind" /> -</div> - -</div> - -<div class="poetry-container s4"> - <div class="poetry"> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Tanz, Kindlein, tanz,</div> - <div class="verse">Deine Schühelein sind noch ganz.</div> - <div class="verse">Laß dir’s nicht gereue,</div> - <div class="verse">Schuster macht dir neue.</div> - <div class="verse">Tanz, Kindlein, tanz.</div> - </div> - </div> -</div> - -<div class="chapter"> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_36">[S. 36]</span></p> - -<div class="poetry-container s4"> - <div class="poetry"> - <div class="stanza bboxd"> - <div class="verse">Wenn ich einmal soll scheiden,</div> - <div class="verse">So scheide nicht von mir;</div> - <div class="verse">Wenn ich den Tod soll leiden,</div> - <div class="verse">So tritt du dann herfür;</div> - <div class="verse">Wenn mir am allerbängsten</div> - <div class="verse">Wird um das Herze sein,</div> - <div class="verse">So reiß mich aus den Ängsten</div> - <div class="verse">Kraft deiner Angst und Pein.</div> - </div> - </div> -</div> - -</div> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_37">[S. 37]</span></p> - -<div class="figcenter illowe43" id="illu_037"> - <img class="w100" src="images/illu_037.jpg" alt="Engel des Todes" /> -</div> - -<div class="chapter"> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_38">[S. 38]</span></p> - -<h2 class="nobreak" id="Aus_der_Jugendzeit">Aus der Jugendzeit</h2> - -</div> - -<div class="poetry-container s4"> - <div class="poetry"> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Aus der Jugendzeit, aus der Jugendzeit</div> - <div class="verse">Klingt ein Lied mir immerdar;</div> - <div class="verse">O wie liegt so weit, o wie liegt so weit,</div> - <div class="verse">Was mein einst war!</div> - </div> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Was die Schwalbe sang, was die Schwalbe sang!</div> - <div class="verse">Die den Herbst und Frühling bringt,</div> - <div class="verse">Ob das Dorf entlang, ob das Dorf entlang</div> - <div class="verse">Das jetzt noch klingt?</div> - </div> - <div class="stanza"> - <div class="verse">O du Heimatflur, o du Heimatflur,</div> - <div class="verse">Laß zu deinem heil’gen Raum</div> - <div class="verse">Mich noch einmal nur, mich noch einmal nur</div> - <div class="verse">Entfliehn im Traum!</div> - </div> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Keine Schwalbe bringt, keine Schwalbe bringt</div> - <div class="verse">Dir zurück, wonach du weinst;</div> - <div class="verse">Doch die Schwalbe singt, doch die Schwalbe singt</div> - <div class="verse">Im Dorfe wie einst:</div> - </div> - <div class="stanza"> - <div class="verse">„Als ich Abschied nahm, als ich Abschied nahm,</div> - <div class="verse">Waren Kisten und Kasten schwer;</div> - <div class="verse">Als ich wiederkam, als ich wiederkam,</div> - <div class="verse">War alles leer.“</div> - </div> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Rückert</div> - </div> - </div> -</div> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_39">[S. 39]</span></p> - -<div class="figcenter illowe32" id="illu_039"> - <img class="w100" src="images/illu_039.jpg" alt="Spielende Kinder" /> -</div> - -<div class="chapter"> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_40">[S. 40]</span></p> - -<h2 class="nobreak" id="Es_ist_bestimmt">Es ist bestimmt</h2> - -</div> - -<div class="poetry-container s4"> - <div class="poetry"> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Es ist bestimmt in Gottes Rat,</div> - <div class="verse">Daß man, was man am liebsten hat,</div> - <div class="verse">Muß meiden!</div> - <div class="verse">Wiewohl nichts in dem Lauf der Welt</div> - <div class="verse">Dem Herzen, ach! so sauer fällt,</div> - <div class="verse">Als Scheiden, ja Scheiden!</div> - </div> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Feuchtersleben</div> - <div class="verse">Nach einem Volksliede</div> - </div> - </div> -</div> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_41">[S. 41]</span></p> - -<div class="figcenter illowe29" id="illu_041"> - <img class="w100" src="images/illu_041.jpg" alt="Auf Wiedersehn!" /> -</div> - -<div class="chapter"> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_42">[S. 42]</span></p> - -<h2 class="nobreak" id="Sternennacht">Sternennacht</h2> - -</div> - -<div class="poetry-container s4"> - <div class="poetry"> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Die Sterne die begehrt man nicht,</div> - <div class="verse">Man freut sich ihrer Pracht,</div> - <div class="verse">Und mit Entzücken blickt man auf</div> - <div class="verse">In jeder heitern Nacht.</div> - </div> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Goethe</div> - </div> - </div> -</div> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_43">[S. 43]</span></p> - -<div class="figcenter illowe29" id="illu_043"> - <img class="w100" src="images/illu_043.jpg" alt="Blick zu den Sternen" /> -</div> - -<div class="chapter"> -<p><span class="pagenum" id="Seite_44">[S. 44]</span></p> - -<h2 class="nobreak" id="Abendlied">Abendlied</h2> -</div> - -<div class="poetry-container s4"> - <div class="poetry"> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Nun ruhen alle Wälder,</div> - <div class="verse">Vieh, Menschen, Städt’ und Felder,</div> - <div class="verse">Es schläft die ganze Welt:</div> - <div class="verse">Ihr aber, meine Sinnen,</div> - <div class="verse">Auf, auf! ihr sollt beginnen,</div> - <div class="verse">Was eurem Schöpfer wohlgefällt.</div> - </div> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Der Tag ist nun vergangen,</div> - <div class="verse">Die güldnen Sternlein prangen</div> - <div class="verse">Am blauen Himmelssaal:</div> - <div class="verse">Also werd’ ich auch stehen,</div> - <div class="verse">Wenn mich wird heißen gehen</div> - <div class="verse">Mein Gott aus diesem Jammertal.</div> - </div> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Paul Gerhardt</div> - </div> - </div> -</div> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_45">[S. 45]</span></p> - -<div class="chapter"> - -<div class="figcenter illowe37" id="illu_045"> - <img class="w100" src="images/illu_045.jpg" alt="Abendlied: Der dich behütet, schläft nicht: Der Hüter Israels schläft und schlummert nicht." /> -</div> - -</div> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_46">[S. 46]</span></p> - -<div class="figcenter illowe35" id="illu_046"> - <img class="w100" src="images/illu_046.jpg" alt="Blumenkinder und Engel" /> -</div> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_47">[S. 47]</span></p> - -<div class="figcenter illowe47" id="illu_047"> - <img class="w100" src="images/illu_047.jpg" alt="Der Mond ist aufgegangen, Die goldnen Sternlein prangen Am Him̄el hell u. klar" /> -</div> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_48">[S. 48]</span></p> - -<div class="poetry-container s4"> - <div class="poetry"> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Der Mond ist aufgegangen,</div> - <div class="verse">Die goldnen Sternlein prangen</div> - <div class="verse">Am Himmel hell und klar;</div> - <div class="verse">Der Wald steht schwarz und schweiget,</div> - <div class="verse">Und aus den Wiesen steiget</div> - <div class="verse">Der weiße Nebel wunderbar.</div> - </div> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Wie ist die Welt so stille</div> - <div class="verse">Und in der Dämm’rung Hülle</div> - <div class="verse">So traulich und so hold</div> - <div class="verse">Als eine stille Kammer,</div> - <div class="verse">Wo ihr des Tages Jammer</div> - <div class="verse">Verschlafen und vergessen sollt.</div> - </div> - <div class="stanza"> -<p><span class="pagenum" id="Seite_49">[S. 49]</span></p> - <div class="verse">Seht ihr den Mond dort stehen?</div> - <div class="verse">Er ist nur halb zu sehen</div> - <div class="verse">Und ist doch rund und schön!</div> - <div class="verse">So sind wohl manche Sachen,</div> - <div class="verse">Die wir getrost belachen,</div> - <div class="verse">Weil unsre Augen sie nicht sehn.</div> - </div> - <div class="stanza"> - <div class="verse">So legt euch denn, ihr Brüder,</div> - <div class="verse">In Gottes Namen nieder;</div> - <div class="verse">Kalt ist der Abendhauch.</div> - <div class="verse">Verschon’ uns, Gott, mit Strafen</div> - <div class="verse">Und laß uns ruhig schlafen,</div> - <div class="verse">Und unsern kranken Nachbar auch!</div> - </div> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Matthias Claudius</div> - </div> - </div> -</div> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_50">[S. 50]</span></p> - -<div class="figcenter illowe42" id="illu_050"> - <img class="w100" src="images/illu_050.jpg" alt="Am Fenster" /> -</div> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_51">[S. 51]</span></p> - -<div class="figcenter illowe48" id="illu_051"> - <img class="w100" src="images/illu_051.jpg" alt="Hausmusik" /> -</div> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_52">[S. 52]</span></p> - -<div class="figcenter illowe40" id="illu_052"> - <img class="w100" src="images/illu_052.jpg" alt="Auf Wanderschaft im Schnee" /> -</div> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_53">[S. 53]</span></p> - -<div class="figcenter illowe50" id="illu_053"> - <img class="w100" src="images/illu_053.jpg" alt="Hört ihr Herren, laßt euch - sagen / die Glock’ hat zehn geschlagen" /> -</div> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_54">[S. 54]</span></p> - -<div class="figcenter illowe44" id="illu_054"> - <img class="w100" src="images/illu_054.jpg" alt="Spielende Kinder im Schnee" /> -</div> - -<div class="chapter"> -<p><span class="pagenum" id="Seite_55">[S. 55]</span></p> - -<h2 class="nobreak" id="Ein_Lied_hinterm_Ofen_zu_singen">Ein Lied hinterm Ofen zu singen</h2> -</div> - -<div class="poetry-container s4"> - <div class="poetry"> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Der Winter ist ein rechter Mann,</div> - <div class="verse">Kernfest und auf der Dauer;</div> - <div class="verse">Sein Fleisch fühlt sich wie Eisen an,</div> - <div class="verse">Er scheut nicht Süß noch Sauer.</div> - </div> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Aus Blumen und aus Vogelsang</div> - <div class="verse">Weiß er sich nichts zu machen,</div> - <div class="verse">Haßt warmen Trank und warmen Klang</div> - <div class="verse">Und alle warmen Sachen.</div> - </div> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Doch wenn die Füchse bellen sehr,</div> - <div class="verse">Wenn’s Holz im Ofen knittert</div> - <div class="verse">Und an dem Ofen Knecht und Herr</div> - <div class="verse">Die Hände reibt und zittert;</div> - </div> - <div class="stanza"> -<p><span class="pagenum" id="Seite_56">[S. 56]</span></p> - <div class="verse">Wenn Stein und Bein vor Frost zerbricht</div> - <div class="verse">Und Teich’ und Seen krachen:</div> - <div class="verse">Das klingt ihm gut, das haßt er nicht,</div> - <div class="verse">Dann will er tot sich lachen.</div> - </div> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Sein Schloß von Eis liegt ganz hinaus</div> - <div class="verse">Beim Nordpol an dem Strande;</div> - <div class="verse">Doch hat er auch ein Sommerhaus</div> - <div class="verse">Im lieben Schweizerlande.</div> - </div> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Da ist er denn bald dort, bald hier,</div> - <div class="verse">Gut Regiment zu führen;</div> - <div class="verse">Und wenn er durchzieht, stehen wir</div> - <div class="verse">Und sehn ihn an und frieren.</div> - </div> - <div class="stanza"> - <div class="verse">Matthias Claudius</div> - </div> - </div> -</div> - -<div class="figcenter illowe19" id="illu_056"> - <img class="w100" src="images/illu_056.jpg" alt="Holzsammler" /> -</div> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_57">[S. 57]</span></p> - -<div class="figcenter illowe28" id="illu_057"> - <img class="w100" src="images/illu_057.jpg" alt="Winter" /> -</div> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_58">[S. 58]</span></p> - -<div class="figcenter illowe29" id="illu_058"> - <img class="w100" src="images/illu_058.jpg" alt="Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb’ in Ewigkeit" /> -</div> - -<hr class="full x-ebookmaker-drop" /> - -<div class="schmal"> - -<div class="chapter"> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_59">[S. 59]</span></p> - -<div class="figcenter illowe37" id="illu_059"> - <img class="w100" src="images/illu_059.jpg" alt="Beim Essen" /> -</div> - -<h2 class="nopad" id="Ludwig_Richters_Lebenserinnerungen">Ludwig Richters Lebenserinnerungen<br /> -<span class="s5">eines deutschen Malers</span></h2> - -<p class="center"><em class="gesperrt">Ausgabe des Einhorn-Verlages</em></p> - -<p class="center">Mit rund 100 Holzschnitten in Originalgröße</p> - -<p class="center">12.00, in Halbleinen 17.00, in Halbleder 35.00.</p> - -<p class="p0">Richters Lebenserinnerungen gehören zu den lautersten Offenbarungen des -deutschen Geistes und niemand wird sich dem Zauber dieser schönsten -Jugenderinnerungen eines großen Künstlers entziehen können. Zu den -Schilderungen treten die Holzschnitte von Richters eigener Hand, die -ja längst Volksbesitz geworden sind, und so entsteht ein deutsches -<em class="gesperrt">Haus-</em> und <em class="gesperrt">Familienbuch</em>, das wohl nicht seinesgleichen hat.</p> - -<p class="p0"><b>Hebels alemannische Gedichte</b> mit etwa 100 Holzschnitten Ludwig -Richters. Auf Velinpapier in handbemaltem Pappband 20.00, Halbleder -35.00, Ganzleder 150.00.</p> - -<hr class="full x-ebookmaker-drop" /> - -<div class="chapter"> -<p><span class="pagenum" id="Seite_60">[S. 60]</span></p> - -<p class="s3 center mtop2">Die bunten Einhorn-Bücher</p> -</div> - -<p class="p0"><span class="s4">Ein Winteridyll</span> von Karl Stieler, mit vielen Illustrationen von D. -Brandenburg-Polster. 53. Tausend. Das Winteridyll ist die reizvollste -Dichtung ihrer Art, seit Jahren das Lieblingsbuch von vielen Tausenden; -in Pappband 3.00.</p> - -<p class="p0"><span class="s4">Das Matthäus-Evangelium.</span> Mit 25 Holzschnitten Albrecht Dürers; die -einzige Taschenausgabe mit großem, kräftigen, schönen Druck; die -wundervollen Holzschnitte Dürers und der schöne Einband machen das -Büchlein zu einem kleinen Prachtwerk; in handbemaltem Pappband 3.00.</p> - -<p class="p0"><span class="s4">Der Kaiser im Kriege.</span> Mit 26 photographischen Bildnissen und Aufnahmen -des Kaisers auf allen Kriegsschauplätzen; in Pappband 3.00.</p> - -<p class="p0"><span class="s4">Das kleine Kochbuch</span> für die fleischlose Küche, mit 275 wohlschmeckenden -und nahrhaften Gerichten für die Jetztzeit. Mit vielen humorvollen -Zeichnungen von Otto Wirsching; in handbemaltem Pappband 3.00.</p> - -<p class="p0"><span class="s4">Friedrich Naumann,</span> Glauben und Hoffen. Andachten für suchende Menschen. -Mit vielen holzschnittartigen Schmuckstücken von Otto Wirsching; in -handbemaltem Pappband 3.00.</p> - -<p class="p0"><span class="s4">Ludwig Richter-Büchlein.</span> Mit 50 Holzschnitten Ludwig Richters; in -handbemaltem Pappband 3.00.</p> - -<p class="p0"><span class="s4">Gustav Meyrink,</span> Der Löwe Alois und andere Geschichten mit -Illustrationen des Simplizissimus-Zeichners C. O. Petersen, in -handbemaltem Pappband 3.00. — Der Dichter des berühmten „Golem“ als -genialer Humorist.</p> - -<p class="p0"><span class="s4">Otto Julius Bierbaum,</span> Leichtfertige Geschichten. Illustrationen von F. -Christophe; in handbemaltem Pappband 3.00. Die lustigsten Geschichten -Bierbaums.</p> - -<p class="p0"><span class="s4">Peter Scher,</span> Die Bruderschaft vom heiligen Wanst. Ernste und heitere -Zeitsatiren; in handbemaltem Pappband 3.00.</p> - -<p class="p0"><span class="s4">Theodor Storm, Immensee.</span> In handbemaltem Pappband 3.00. — Die -berühmteste Novelle Storms, ein wirkliches Meisterwerk, trotz seines -ungeheuren Erfolges.</p> - -<p class="p0"><span class="s4">Theodor Storm, Pole Poppenspäler.</span> In handbemaltem Pappband 3.00. Für -Kinder so gut wie für Erwachsene.</p> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_61">[S. 61]</span></p> - -<p class="center s4">Es waren zwei Königskinder</p> - -<p class="p0">Novelle von Theodor Storm. In handbemaltem Pappband 3.00.</p> - -<p class="p0"><span class="s4">Sophie Hoechstetter,</span> Aus blauer Vergessenheit. Novelle. In handbemaltem -Pappband 3.00.</p> - -<p class="p0"><span class="s4">Leander, Träumereien an französischen Kaminen;</span> mit vielen -Illustrationen von H. v. Gumppenberg; kart. 3.00, geb. 4.00, -in Halbleder 20.00. Das köstliche Werkchen ist in mehr als -<span class="u">fünfhunderttausend</span> Exemplaren verbreitet worden und bedarf -keiner Empfehlung.</p> - -<hr class="fulldot" /> - -<p class="center s4">Einhorn-Drucke</p> - -<p class="p0"><span class="s4">Goethes Faust. Erster Teil.</span> Mit Originalholzschnitten von Professor -Walter Klemm. Schrift und Druckanordnung von Professor F. H. Ehmcke; in -Halbpergament geb. 40.00, in Ganzleder 250.00.</p> - -<p class="p0"><span class="s4">Shakespeares Hamlet.</span> Mit Originalholzschnitten von Otto Wirsching, -gedruckt aus Ehmcke-Fraktur. Liebhaber-Ausgabe auf Bütten, Holzschnitte -handbemalt, in Ganzleder Nr. 1 bis C je 250.00; Ausgabe auf Velinpapier -in Halbleder 40.00; die Holzschnitte allein auf Japanpapier, handbemalt -und vom Künstler handsigniert 400.00.</p> - -<p class="p0"><span class="s4">Hebels alemannische Gedichte</span> mit etwa 100 Holzschnitten Ludwig -Richters; auf Velin in handbemaltem Pappband 20.00, in Halbleder 35.00, -in Ganzleder 150.00.</p> - -<p class="p0"><span class="s4">Hartmann von Aue, Der arme Heinrich.</span> Mit handkolorierten Orig.-Lithogr. -von Richard Seewald; in Pappb. 18.00, in Halbleder 28.00, num. Ausg. -auf handgeschöpftem Bütten in Ganzleder 150.00.</p> - -<hr class="fulldot" /> - -<p class="p0"><span class="s4">Carl Weichardt, Pompeji vor der Zerstörung.</span> Mit vielen Bildern. In -Halbpergament 6.00. Monumentalausgabe 100.00.</p> - -<p class="p0"><span class="s4">Der Akt.</span> 20 meisterhafte photographische Aufnahmen weiblicher Akte -von ersten Lichtbildkünstlern (Debschitz-Kunowski, Krull, Prof. -Pésci); wiedergegeben in Kupfer-Handpressen-Drucken. Preis des Bandes -125.00. Liebhaber-Ausgabe: Nr. 1-50 je 250.00. Es handelt sich um -ein vollkommen einzigartiges Kunstwerk bester Art für Künstler und -Kunstfreunde.</p> - -<hr class="fulldot" /> - -<p class="p0"><span class="s4">Goethes Briefwechsel mit Carlyle</span> mit vielen zeitgenössischen -Abbildungen brosch. 5.50, geb. 7.50. — <em class="gesperrt">Von</em>, nicht über Goethe, -ein interessantes Dokument.</p> - -<p class="p0"><span class="s4">Unsterblichkeit.</span> Vom geheimen Leben der Seele und der Überwindung des -Todes, von Dr. Carl Vogel 6.00, gebunden 9.00.</p> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_62">[S. 62]</span></p> - -<p class="s2 center mtop2 break-before">Die Dürer-Bibel</p> - -<p class="p0">Von den drei Büchern, die unsere Kriegsfreiwilligen am meisten mit ins -Feld genommen, stand an erster Stelle das</p> - -<p class="center"><em class="gesperrt">Neue Testament</em>.</p> - -<p class="p0">Ein Triumph der Gedanken Christi: 2000 Jahre nach seinem Tode kämpft -ein Volk um sein Dasein, und im Ranzen führen die Soldaten seine Worte -mit sich, von denen er sagte: Himmel und Erde werden vergehen, meine -Worte aber werden nicht vergehen. Es gibt Tausende von Ausgaben des -„Neuen Testaments“, die zu jedem Preise zu haben sind; was aber bis -jetzt fehlte, ist eine gute, wohlfeile <em class="gesperrt">Taschenausgabe</em> mit <em class="gesperrt">großem</em>, -deutlichem deutschen Druck; alle Taschenausgaben hatten bisher kleine, -augenverderbliche Schrift. Dazu kommt noch, daß die „Dürer-Bibel“ -mit der alten, oft ganz sinnlosen Verseinteilung gebrochen hat, -die das Ganze nur zerreißt; dagegen sind die Verszahlen am Rande -stehen geblieben, zum leichteren Auffinden bestimmter Stellen. Der -Schmuck dieser „Deutschen Ausgabe“ des Neuen Testaments sind über 100 -Holzschnitte und Zeichnungen Dürers, so daß die Dürer-Bibel ein reich -illustriertes Buch ist.</p> - -<p class="p0">Neben dem „Neuen Testament“ sind noch „Die Psalmen“, „Sprüche und -Prediger Salomo“, „Das Buch Hiob“, „Das Hohe Lied“, in einem Bande -vereint, erschienen, geschmückt mit Holzschnitten Holbeins und Behams. -Wer einmal diese Taschenausgabe kennengelernt hat, wird nicht wieder in -einer andern lesen wollen.</p> - -<hr class="fulldot" /> - -<p>Das „Neue Testament“ kostet: Pappband 10.00, Halbleder 20.00, Ganzleder -30.00. Die Psalmen, Sprüche, Salomo: Kart. 5.00, Leinw. 10.00, -Halbleder 18.00, Leder 28.00.</p> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_63">[S. 63]</span></p> - -<p class="p0 mtop2"><span class="s4">Scheffels Ekkehard.</span> Reich illustriert von Otto Wirsching und schön -gebunden. In Halbleinen 15.00, in Halbleder 30.00, in Ganzleder 75.00. -— Diese reich illustrierte Ausgabe des Ekkehard ist als die schönste -des berühmten Romans anerkannt worden. Der Künstler hat das Gebiet -des Bodensees, des Hohentwiels und der anderen Schauplätze des Romans -im Auftrage des Verlages durchwandert und fast alle Vorstudien zu den -Illustrationen an Ort und Stelle geschaffen; bei aller künstlerischen -Freiheit und Lebendigkeit sind die Illustrationen doch kleine -interessante Dokumente, was beim historischen Roman besonders wertvoll -ist.</p> - -<p class="p0"><span class="s4">Sophie Hoechstetter,</span> die viel schönes schrieb, gab ihr schönstes -in den fränkischen Novellen: so urteilt Peter Hamecher über Sophie -Hoechstetter: „Mein Freund Rosenkreutz“ und „Das Erlebnis“. Zwei Bände -fränkische Novellen. Jeder Band 8.00, in Pappband 12.00, in Halbleder -20.00. — Die zahllosen Leser Storms und Jacobsens und alle jene, deren -Herzen die deutsche Romantik nahesteht, werden eines Tages die Novellen -Sophie Hoechstetters lesen: dann werden sie sich wundern, wie sie Jahre -lang an diesen wundervollen Dichtungen vorübergehen konnten.</p> - -<p class="p0"><span class="s4">Dante, Das neue Leben.</span> Neue Übertragung mit eingehender Erläuterung von -Franz Lambert. Mit zwei handbemalten Originalholzschnitten von Otto -Wirsching. 5.00, in Halbleinen 10.00, Halbleder 20.00, auf Bütten in -Ganzleder 75.00.</p> - -<p class="p0"><span class="s4">Schopenhauer, Metaphysik der Geschlechtsliebe</span> und Über die Weiber. -Herausgegeben von E. Wieacker. Mit zwei Originalholzschnitten von Otto -Wirsching. 5.00, in Halbleinen 10.00, in Halbleder 20.00, auf Bütten in -Ganzleder 75.00.</p> - -<p class="p0"><span class="s4">de Coster-Klemm, Ulenspiegel.</span> 12 Originalholzschnitte zu de Costers -Ulenspiegel von Walther Klemm in Mappe 100.00, auf Japan in Mappe -150.00, auf Japan vom Künstler handsigniert 300.00.</p> - -<p class="p0"><span class="s4">Der Bücherwurm.</span> Monatsschrift für Bücherfreunde. Reich illustriert, -sachlich, unbeeinflußbar, knapp, anregend, rücksichtslos und -weitherzig, witzig, lieblos wo Liebe zwecklos, und deutsch im -eigentlichen Sinne; Jahresabonnement 7.50, Liebh.-Ausgabe mit -graphischen Originalblättern 25.00. Einhorn-Verlag in Dachau.</p> - -</div> - -<hr class="full" /> - -<p class="center">Druck: Hof-Buch- und -Steindruckerei Dietsch & Brückner -in Weimar</p> - -<div class="figcenter illowe18 padtop3 break-before" id="illu_064"> - <img class="w100" src="images/illu_064.jpg" alt="Blick aus dem Fenster" /> -</div> - -</div> - -<div lang='en' xml:lang='en'> -<div style='display:block; margin-top:4em'>*** END OF THE PROJECT GUTENBERG EBOOK <span lang='de' xml:lang='de'>LUDWIG RICHTER-BÜCHLEIN</span> ***</div> -<div style='text-align:left'> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -Updated editions will replace the previous one—the old editions will -be renamed. -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -Creating the works from print editions not protected by U.S. copyright -law means that no one owns a United States copyright in these works, -so the Foundation (and you!) can copy and distribute it in the United -States without permission and without paying copyright -royalties. 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Redistribution is subject to the trademark -license, especially commercial redistribution. -</div> - -<div style='margin-top:1em; font-size:1.1em; text-align:center'>START: FULL LICENSE</div> -<div style='text-align:center;font-size:0.9em'>THE FULL PROJECT GUTENBERG LICENSE</div> -<div style='text-align:center;font-size:0.9em'>PLEASE READ THIS BEFORE YOU DISTRIBUTE OR USE THIS WORK</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -To protect the Project Gutenberg™ mission of promoting the free -distribution of electronic works, by using or distributing this work -(or any other work associated in any way with the phrase “Project -Gutenberg”), you agree to comply with all the terms of the Full -Project Gutenberg™ License available with this file or online at -www.gutenberg.org/license. -</div> - -<div style='display:block; font-size:1.1em; margin:1em 0; font-weight:bold'> -Section 1. General Terms of Use and Redistributing Project Gutenberg™ electronic works -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -1.A. By reading or using any part of this Project Gutenberg™ -electronic work, you indicate that you have read, understand, agree to -and accept all the terms of this license and intellectual property -(trademark/copyright) agreement. If you do not agree to abide by all -the terms of this agreement, you must cease using and return or -destroy all copies of Project Gutenberg™ electronic works in your -possession. If you paid a fee for obtaining a copy of or access to a -Project Gutenberg™ electronic work and you do not agree to be bound -by the terms of this agreement, you may obtain a refund from the person -or entity to whom you paid the fee as set forth in paragraph 1.E.8. -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -1.B. “Project Gutenberg” is a registered trademark. 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Information about the Mission of Project Gutenberg™ -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -Project Gutenberg™ is synonymous with the free distribution of -electronic works in formats readable by the widest variety of -computers including obsolete, old, middle-aged and new computers. It -exists because of the efforts of hundreds of volunteers and donations -from people in all walks of life. -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -Volunteers and financial support to provide volunteers with the -assistance they need are critical to reaching Project Gutenberg™’s -goals and ensuring that the Project Gutenberg™ collection will -remain freely available for generations to come. In 2001, the Project -Gutenberg Literary Archive Foundation was created to provide a secure -and permanent future for Project Gutenberg™ and future -generations. To learn more about the Project Gutenberg Literary -Archive Foundation and how your efforts and donations can help, see -Sections 3 and 4 and the Foundation information page at www.gutenberg.org. -</div> - -<div style='display:block; font-size:1.1em; margin:1em 0; font-weight:bold'> -Section 3. Information about the Project Gutenberg Literary Archive Foundation -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -The Project Gutenberg Literary Archive Foundation is a non-profit -501(c)(3) educational corporation organized under the laws of the -state of Mississippi and granted tax exempt status by the Internal -Revenue Service. The Foundation’s EIN or federal tax identification -number is 64-6221541. Contributions to the Project Gutenberg Literary -Archive Foundation are tax deductible to the full extent permitted by -U.S. federal laws and your state’s laws. -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -The Foundation’s business office is located at 809 North 1500 West, -Salt Lake City, UT 84116, (801) 596-1887. Email contact links and up -to date contact information can be found at the Foundation’s website -and official page at www.gutenberg.org/contact -</div> - -<div style='display:block; font-size:1.1em; margin:1em 0; font-weight:bold'> -Section 4. Information about Donations to the Project Gutenberg Literary Archive Foundation -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -Project Gutenberg™ depends upon and cannot survive without widespread -public support and donations to carry out its mission of -increasing the number of public domain and licensed works that can be -freely distributed in machine-readable form accessible by the widest -array of equipment including outdated equipment. Many small donations -($1 to $5,000) are particularly important to maintaining tax exempt -status with the IRS. -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -The Foundation is committed to complying with the laws regulating -charities and charitable donations in all 50 states of the United -States. Compliance requirements are not uniform and it takes a -considerable effort, much paperwork and many fees to meet and keep up -with these requirements. We do not solicit donations in locations -where we have not received written confirmation of compliance. To SEND -DONATIONS or determine the status of compliance for any particular state -visit <a href="https://www.gutenberg.org/donate/">www.gutenberg.org/donate</a>. -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -While we cannot and do not solicit contributions from states where we -have not met the solicitation requirements, we know of no prohibition -against accepting unsolicited donations from donors in such states who -approach us with offers to donate. -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -International donations are gratefully accepted, but we cannot make -any statements concerning tax treatment of donations received from -outside the United States. U.S. laws alone swamp our small staff. -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -Please check the Project Gutenberg web pages for current donation -methods and addresses. Donations are accepted in a number of other -ways including checks, online payments and credit card donations. To -donate, please visit: www.gutenberg.org/donate -</div> - -<div style='display:block; font-size:1.1em; margin:1em 0; font-weight:bold'> -Section 5. General Information About Project Gutenberg™ electronic works -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -Professor Michael S. Hart was the originator of the Project -Gutenberg™ concept of a library of electronic works that could be -freely shared with anyone. For forty years, he produced and -distributed Project Gutenberg™ eBooks with only a loose network of -volunteer support. -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -Project Gutenberg™ eBooks are often created from several printed -editions, all of which are confirmed as not protected by copyright in -the U.S. unless a copyright notice is included. Thus, we do not -necessarily keep eBooks in compliance with any particular paper -edition. -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -Most people start at our website which has the main PG search -facility: <a href="https://www.gutenberg.org">www.gutenberg.org</a>. -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -This website includes information about Project Gutenberg™, -including how to make donations to the Project Gutenberg Literary -Archive Foundation, how to help produce our new eBooks, and how to -subscribe to our email newsletter to hear about new eBooks. -</div> - -</div> -</div> -</body> -</html> diff --git a/old/68375-h/images/cover.jpg b/old/68375-h/images/cover.jpg Binary files differdeleted file mode 100644 index e8fbdbc..0000000 --- a/old/68375-h/images/cover.jpg +++ /dev/null diff --git a/old/68375-h/images/einband.jpg b/old/68375-h/images/einband.jpg Binary files differdeleted file mode 100644 index 6d7cb64..0000000 --- a/old/68375-h/images/einband.jpg 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