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diff --git a/35635-8.txt b/35635-8.txt new file mode 100644 index 0000000..3c6ca0a --- /dev/null +++ b/35635-8.txt @@ -0,0 +1,1737 @@ +The Project Gutenberg EBook of Herr Adam und Frau Eva, by Alexander Engel + +This eBook is for the use of anyone anywhere at no cost and with +almost no restrictions whatsoever. You may copy it, give it away or +re-use it under the terms of the Project Gutenberg License included +with this eBook or online at www.gutenberg.org + + +Title: Herr Adam und Frau Eva + +Author: Alexander Engel + +Release Date: March 20, 2011 [EBook #35635] + +Language: German + +Character set encoding: ISO-8859-1 + +*** START OF THIS PROJECT GUTENBERG EBOOK HERR ADAM UND FRAU EVA *** + + + + +Produced by Alexander Bauer, Jana Srna and the Online +Distributed Proofreading Team at https://www.pgdp.net + + + + + + + [ Anmerkungen zur Transkription: + + Schreibweise und Interpunktion des Originaltextes wurden übernommen. + + Im Original gesperrt gedruckter Text wurde mit _ markiert. + ] + + + + + ALEXANDER ENGEL + + HERR ADAM + UND FRAU EVA + + 1.-3. Taus. + 1920 + + WILA + + + + + Alle Rechte, + besonders das der Übersetzung + vorbehalten. + + Verlags-Nr. 49 + + Druck der + Gesellschaft für graphische Industrie + Wien VI. + + + + +DER APFEL DER EVA + + + LIEBE ZENSUR! + + Insoferne du noch lebst, + überblättere freundlichst dieses Kapitel. + + +Eine Frau ist nur schön, wenn sie schöner ist. + + * * * * * + +Ein Abgrund lockt die Frauen wie ein geheimnisvoller Brunnen: sie wollen +hineinsehen. + + * * * * * + +Scham ist, wenn man seine unvollkommenen Reize verbirgt. + + * * * * * + +Das Herz ist die Heimat der Frau, aber es gibt Frauen, die in ihrem +Patriotismus zu weit gehen. + + * * * * * + +Bevor eine Frau sündigt, ruft sie alle Heiligen an. + + * * * * * + +Eine anständige Frau fällt nur -- in Gedanken. + + * * * * * + +Auch Frauen, bei denen du nichts gewinnen kannst, sehen es gerne, wenn +du ... alles wagst. + + * * * * * + +Die Treue ist die reizendste Laune einer Frau. + + * * * * * + +Eine Frau verrät leichter ein Seelen- als ein Toilettengeheimnis. + + * * * * * + +Wenn eine tiefe Frau liebt, so fällt sie; eine oberflächliche schwankt. + + * * * * * + +Wundere dich nicht über die Schwankungen einer Frauenseele; sie ist ein +Meer von Widersprüchen -- auch sie hat Ebbe und Flut. + + * * * * * + +Frauen versprechen nicht gerne das, was sie halten. + + * * * * * + +Manche Frau gleicht dem schiefen Turm von Pisa: sie neigt sich, aber sie +fällt nicht. + + * * * * * + +Ein Mann ist eifersüchtig mit dem Herzen oder mit den Sinnen, eine Frau +mit der Eitelkeit. + + * * * * * + +Die Frauen erraten eine Liebeserklärung lange bevor sie ausgesprochen +ist. + + * * * * * + +Die Treue einer Frau ist Sache der -- Geschicklichkeit. + + * * * * * + +Jede schöne Frau im Negligé kokettiert mit dem Gedanken: »Wenn jetzt ein +Mann ins Zimmer treten würde!« + + * * * * * + +Der Plural von Liebe ist Untreue. + + * * * * * + +Der Widerstand einer Frau wirkt immer dekorativ. + + * * * * * + +Die Tugend mancher Frau ist so klein, daß sie in einem Portemonnaie +Platz findet. + + * * * * * + +Psycho-Analyse! Was ist das für eine schöne wissenschaftliche Ausrede. + + * * * * * + +Mädchen, die zu weit gehen, bleiben am leichtesten sitzen. + + * * * * * + +Manche Frau weicht einer Gefahr aus, um sich in die andere zu stürzen. + + * * * * * + +Es gibt wohl viele Liebhaber, aber -- sehr wenig Liebende. + + * * * * * + +Eine abergläubische Frau bleibt nie beim -- dreizehnten Anbeter stehen. + + * * * * * + +Die Tugend hat einen leisen Schlaf; oft weckt sie schon ein Kompliment. + + * * * * * + +Wenn eine Frau erklärt, sie werde uns auf halbem Wege entgegenkommen, so +sind wir sofort bereit -- weiter zu gehen. + + * * * * * + +Wenn man einem Manne den kleinen Finger zeigt, will er gleich die ganze +-- Figur. + + * * * * * + +Koketterie: Ein Scheck, den anständige Frauen auf eine Bank ausstellen, +in der sie -- kein Guthaben besitzen. + + * * * * * + +Schön ist eine Frau, wenn wir sie beim Verlassen ihres Boudoirs noch +schöner finden. + + * * * * * + +Die Frauen schätzen die mutigen Männer, die kühnen aber belohnen sie. + + * * * * * + +Die schöne Frau: »Sie dürfen meine Ehre angreifen, aber nicht meine +Frisur.« + + * * * * * + +Eine tugendhafte Frau schließt in einem schwachen Augenblick stets die +Augen, um sagen zu können, sie sei blind gewesen. + + * * * * * + +Die wenigsten Frauen sind Egoistinnen, denn am liebsten vergessen sie +sich. + + * * * * * + +Wir suchen oft lange Zeit den richtigen Schlüssel zum Herzen einer Frau +und es ist -- offen. + + * * * * * + +Die Mädchen lieben, weil sie _nicht_ wissen; die Frauen lieben, weil sie +wissen. + + * * * * * + + + + +DER PARK DER ERKENNTNIS + + + JUNGE MÄDCHEN! + + Eintritt verboten! + + +Moral ist eine Alterserscheinung. + + * * * * * + +Zum Heiraten gehören zwei, zum Scheiden -- drei. + + * * * * * + +Wenn man sich eine Ehe gar nicht erklären kann, nennt man sie -- +Vernunftehe. + + * * * * * + +In der Ehe-Mathematik stimmt die Rechnung in den seltensten Fällen, weil +man vergißt, mit einer -- unbekannten Größe zu rechnen. + + * * * * * + +Die Tugend mancher Frau beruht auf -- der Anständigkeit eines Mannes. + + * * * * * + +_Monolog eines Ehemannes_: Die Frau braucht tausend Gründe, um zu lieben +und keinen einzigen, um zu betrügen. + + * * * * * + +Die Sterne, die Männer für Frauen vom Himmel holen, kennt die Astronomie +nicht. + + * * * * * + +Die Frauen wissen gewöhnlich schon vor der Ehe, was Liebe ist, aber in +der Ehe -- vergessen sie es. + + * * * * * + +_Männliche Treue_: Ein Dieb, der nicht erwischt wird. + + * * * * * + +Die Fasson, nach der eine Frau selig wird, muß gewöhnlich der Mann +bezahlen. + + * * * * * + +Die ehrlichsten Worte sind die, die uns entschlüpfen. + + * * * * * + +Treue ist die Ehre der Liebe. + + * * * * * + +Der Hafen der Ehe ist ein Kriegshafen. + + * * * * * + +Es gibt nichts Unanständigeres als die sogenannte Moral. + + * * * * * + +Zwei Herzen verstehen sich leichter als zwei Köpfe. + + * * * * * + +Liebe? Oft eine Harmonie aus lauter Dissonanzen. + + * * * * * + +Am häuslichen Herd verbrennt sich fast jeder die Finger. + + * * * * * + +Frauen verlangen nie das Unmögliche von dir, weil sie nichts für +unmöglich halten. + + * * * * * + +Tiefe Herzen brechen geräuschlos. + + * * * * * + +Würde man Frauen-Ministerien einführen, gäbe es sicher keine Minister -- +ohne Portefeuille. + + * * * * * + +_Die Freiheitslüge_: Ehemänner wollen niemals die große Freiheit, sie +wollen nur kleine Freiheiten. + + * * * * * + +Es gibt wohl viele bessere Ehen, aber sehr wenig gute. + + * * * * * + +»Die Frauen sind Rätsel«, sagte der Ehemann. Und er ließ sich scheiden. +Damit hatte er die beste Lösung gefunden. + + * * * * * + +Bilde dir nicht zu viel auf die Liebe einer Frau ein -- oft erhört sie +dich nur, weil sich ihre Eitelkeit langweilt. + + * * * * * + +Im Leben heißt es: »Aller Anfang ist schwer« -- in der Liebe ist das +Ende viel schwerer. + + * * * * * + +Die Liebe ist vollkommen, nur die Liebenden haben Fehler. + + * * * * * + +Erlebte Romane liest man nicht gerne zweimal. + + * * * * * + +Oft ist die Liebe schon gestorben und die Eifersucht lebt noch. + + * * * * * + +Der Mann ist das Schicksal der Frau. Es gibt Frauen, die viele +Schicksale haben. + + * * * * * + +Die platonische Liebe findet man nur im Konversationslexikon oder in der +Ehe. + + * * * * * + +Für die meisten Dummheiten im Leben wird die Liebe verantwortlich +gemacht. + + * * * * * + +Abenteuer? Wenn wir sie suchen, finden wir sie nicht, aber wir finden +sie immer, wenn wir sie nicht suchen. + + * * * * * + +Was kein Philosoph erklären, aber jeder Dummkopf fühlen kann, das ist +Liebe. + + * * * * * + +Wenn zwei Egoismen sich vermählen, so nennt man das »Konvenienzehe«. + + * * * * * + +Wie muß dich eine Frau lieben, wenn sie dir das Unrecht verzeiht, das -- +sie dir zufügt. + + * * * * * + +Der Don Juan glaubt das Leben zu genießen, inzwischen verzehrt es ihn. + + * * * * * + +Ich hatte einmal eine Schauspielerin gekannt, die hatte das Temperament +der Temperamentlosigkeit. + + * * * * * + +Nichts findet man leichter, als eine Frau -- für einen anderen. + + * * * * * + +Wenn ein Mann mit seiner Freundin soupiert, zahlt er die Rechnung, ohne +sie anzusehen -- soupiert er mit seiner Frau, so rechnet er nach. + + * * * * * + +_Zoologie des Lebens_: Die Katzen glauben nicht an die Treue des Hundes. + + * * * * * + +Die guten Erfahrungen in der Liebe werden einem immer erzählt, die +schlechten macht man selbst. + + * * * * * + +Es ist im Grunde ganz gleichgültig, _wen_ du heiratest -- die Richtige +kriegst du ja doch nicht. + + * * * * * + +Man kann wohl der Frauen überdrüssig werden, aber niemals der Liebe. + + * * * * * + +Man nimmt schwermütigen Abschied von seiner -- letzten Torheit. + + * * * * * + +Für seine blonden Haare sucht man sich eine Geliebte, für die grauen +eine Gattin. + + * * * * * + +Wenn dir ein Mädchen Herz und Hand bietet, sei bescheiden und nimm das +Herz. + + * * * * * + +Oft ist die Ehe nur eine Ergänzung zweier Portemonnaies. + + * * * * * + +Die schlechten Gewissen der Männer sind die besten Kunden der Juweliere. + + * * * * * + +_Aus dem Tagebuche eines Dritten_: Ein Ehemann darf nichts ahnen -- das +ist Taktsache. + + * * * * * + +Willst du dein Ideal verlieren, so heirate es. + + * * * * * + +Man findet oft zu einem Frauenherzen nicht den richtigen Schlüssel, weil +-- zu viele passen. + + * * * * * + +In mancher Ehe sollte das Fremdenzimmer für den Gatten reserviert +bleiben. + + * * * * * + +Die Weltanschauung einer Frau hängt davon ab, ob die Welt sie anschaut. + + * * * * * + +Es gibt nichts Traurigeres, als eine Liebe, die nicht den Mut findet, zu +sterben. + + * * * * * + +_Vulkane_: So mancher Vulkan endet als -- Herdfeuer. + + * * * * * + +Wenn eine Frau in ihrer Ehe unglücklich ist, rasselt sie so lange mit +ihren Ketten, bis sie jemand hört. + + * * * * * + +Wie kann man nur zwei Frauen gleichzeitig lieben? Bei der einen liebt +man die Seele, bei der anderen die Nackenlinie. + + * * * * * + +Schönen Frauen verzeihen die Männer alles, die Frauen -- gar nichts. + + * * * * * + +Die schärfsten Ehegegner sind die Ehemänner. + + * * * * * + +Auch die feinste Frau hat eine -- Volksausgabe. + + * * * * * + +Ein Mann ist oft aus edlen Motiven unanständig, eine Frau ist aus +unanständigen Motiven edel. + + * * * * * + +_Erfahrung in der Liebe_: Wenn dich eine Brünette betrogen hat, läufst +du einer Blonden nach. + + * * * * * + +Das Geistreichste, was ein Mann einer Frau sagen kann, ist ein -- +Kompliment. + + * * * * * + +Die Unschuld errötet, die Prüderie schämt sich. + + * * * * * + +Das reizendste Lächeln haben Frauen, wenn es gilt, eine Torheit zu +verzeihen, die wir ihretwegen begangen haben. + + * * * * * + +Für die Freiheit, die wir verlieren, gibt es stets eine ehrliche +Finderin. + + * * * * * + +_Vernunftehe_: Ich habe so viel Geld für die Frauen ausgegeben -- sprach +der Lebemann -- daß ich mir alles wieder durch eine hereinbringen will. + + * * * * * + +Von einer großen Leidenschaft bleibt oft nichts anderes übrig, als eine +kleine Erinnerung. + + * * * * * + +»Ich erreiche alles, was ich will«, prahlte die eigene Kraft. Der Zufall +lachte dazu mit dem Munde einer schönen Frau. + + * * * * * + +Es gibt Blicke, die die Zensur verbieten sollte. + + * * * * * + +Männer schmücken sich für Frauen; Frauen auch. + + * * * * * + +Männer entdecken, Frauen erfinden. + + * * * * * + +_Preisfrage_: Wie kann der Schnee unschuldig sein, wenn er fällt? + + * * * * * + +Oft ist uns eine Frau nur teuer, weil sie billig ist. + + * * * * * + +»Die Ehe ist das höchste _Hazard_« -- sagte der Ehemann. »Man sollte sie +verbieten.« »Das würden sich die _Kiebitze_ nicht gefallen lassen«, +bemerkte der Dritte. + + * * * * * + +Die Geschichte verschweigt, ob die Richter, vor denen Phryne stand, +jung, alt oder in den mittleren Jahren waren. + + * * * * * + +Viele denken von der Institution der Ehe sehr hoch und von den Frauen +sehr gering -- deshalb heiraten sie nicht. + + * * * * * + +Tiefe Frauen haben nur Amateurwert. + + * * * * * + +_Makrobiotik_: Die Ehe verlängert wohl nicht das Leben, aber sie läßt es +uns viel -- länger erscheinen. + + * * * * * + +Die Liebe und die Gewohnheit sind zuerst erbitterte Feindinnen, später +schließen sie aus Bequemlichkeit eine Konvenienzehe. + + * * * * * + +Eine Frau kann viel leichter klug sprechen, als klug schweigen. + + * * * * * + +_Die gute Einteilung_: Zuerst träumen die Frauen von der Liebe, später +lieben sie und zum Schlusse erinnern sie sich. + + * * * * * + +Eine Vernunftehe ist ein Geschäft, bei dem sich beide Teile verrechnen. + + * * * * * + +Wir sind so lange jung, so lange unsere Torheiten jung sind. + + * * * * * + +Sich so geben, wie man ist, das verzeiht nur die Liebe. + + * * * * * + +Wenn eine Frau sagt: »Ich _könnte_ Sie lieben« -- so ist das nur ein +grammatikalischer Irrtum. + + * * * * * + +Es gibt nichts Schwierigeres, als dort galant zu sein, wo man galant +sein -- muß. + + * * * * * + +Den Frauen verdankt man oft die großen Karrièren, die kleinen wollen +ehrlich verdient sein. + + * * * * * + +Das Vertrauen, das uns Frauen schenken, macht uns alt. + + * * * * * + +_Der Abgrund_: Einem Manne schwindelt vor einem abgrundtiefen Brunnen, +eine Frau sucht lächelnd im Wasserspiegel ihr Bild. + + * * * * * + +In der Liebe verlieren die Dummen das Herz, die Klugen auch noch den +Kopf. + + * * * * * + +Die Sorge ist weiblichen Geschlechts und doch verläßt sie uns nie. + + * * * * * + +Wenn eine Frau zu dir sagt: »Darf ich mir eine diskrete Frage +erlauben?«, so erwartet sie eine -- indiskrete Antwort. + + * * * * * + +Einer Schlanken sage vor allem, sie sei schlank, einer Korpulenten -- +ebenfalls. + + * * * * * + +_Physik_: Die Treue des Mannes beruht oft auf dem Gesetze der Trägheit. + + * * * * * + +_Mathematik._ In mancher Ehe ergänzen sich drei. + + * * * * * + +_Grammatik_: Die Treue ist viel weniger weiblich, als die Grammatik +ahnt. + + * * * * * + +_En tout cas._ Der Schirm, den ein Mann einer Frau zum Schutze anbietet, +ist immer ein Fallschirm. + + * * * * * + +Eine kluge Frau vergißt nie ein Rätsel zu sein. + + * * * * * + +_Bekenntnis eines Altruisten_: Ich brauche eine Frau, um sie zu -- +vernachlässigen. + + * * * * * + +Liebe ist die poetischeste Form der Zeitverschwendung. + + * * * * * + +Die Unschuldigen gewähren, die Erfahrenen -- versagen. + + * * * * * + + + + +RINGELSPIEL IM PARADIES + + + Den Ausnahmen ihres Geschlechtes, + also _allen_ Frauen, + + in tiefer Verehrung. + + +Wenn der Teufel keine Zeit hat, irgendwo zu erscheinen, schickt er eine +Frau als seine Stellvertreterin. Und sie macht die Sache besser. + + * * * * * + +_Märchen._ Eine häßliche, taube Frau gewann plötzlich eines Tages wieder +ihr Gehör. Ein Jüngling hatte ihr ein Kompliment gemacht. + + * * * * * + +Melancholische Frauen sind kostspieliger als die lustigen -- sie setzen +sich über die Nichtigkeiten des Daseins nur hinweg, indem sie sie +genießen. + + * * * * * + +Siegt eine Frau, so triumphiert sie laut -- wird sie besiegt, +triumphiert sie im stillen. + + * * * * * + +Am gefährlichsten sind die sogenannten ungefährlichen Frauen. + + * * * * * + +Die Liebe ist das Talent der Frau, aber auch hier gibt es verkannte +Talente. + + * * * * * + +Königinnen haben das Schaffott stets in schönster Toilette bestiegen. +Wenn sie schon den Kopf verlieren, mußte ihre Frisur in Ordnung sein. + + * * * * * + +Die Frauen bieten uns das Paradies, um uns vergessen zu machen, daß wir +es ihretwegen verloren haben. + + * * * * * + +Manche Frau schwört mehr Treue, als zehn Männer halten können. + + * * * * * + +Es gibt nur wenig Frauen, die bis -- dreißig zählen können. + + * * * * * + +Die erste Liebe hat nur Erinnerungswert. + + * * * * * + +Es gibt unter den Frauen verschlossene Naturen, die sich tief +dekolletieren. + + * * * * * + +_Memoiren einer Schauspielerin_: Sie _erinnert_ sich, wie oft sie sich +_vergessen_ hat. + + * * * * * + +Wenn Frauen hie und da aufrichtig sind, so verstellen sie sich nur. + + * * * * * + +Eine Liebe, die an das Ende denkt, hat nie angefangen. + + * * * * * + +Zwei »Gefühlchen« spielen oft miteinander Liebe. + + * * * * * + +Die Koketterie ist eine spanische Wand, hinter der sich die Eitelkeit +amüsiert. + + * * * * * + +_Frauentugend_: Viele Frauen verdanken ihre Tugend nicht der +öffentlichen Moral, sondern der heimlichen Trägheit. + + * * * * * + +Eine Liebe, die von Komplimenten lebt, stirbt an der ersten Wahrheit. + + * * * * * + +Wieviel Frauen haben schon Karrièren begründet, aber wieviel Karrièren +wurden auch schon durch Frauen zerstört. + + * * * * * + +Frauenfreundschaft ist eine Kulissenwand, sie fällt um, wenn man sich an +sie lehnt. + + * * * * * + +Tugend und Laster, Treue, Untreue, Anständigkeit, Unanständigkeit. Wie +oft bei den Frauen nur Stimmungssache, oder Laune der Nerven. + + * * * * * + +Eher bewundert eine Frau zehn Männer, als eine einzige Frau. + + * * * * * + +Jede schöne Frau ist ein Paradies, das man jeden Augenblick -- verlieren +kann. + + * * * * * + +Koketterie ist bei vielen Frauen -- Kampf ums Dasein. + + * * * * * + +_Inszenierung_: Frauen sind die geschicktesten Regisseure des Zufalls. + + * * * * * + +Selbst in ihrer Liebe fragt eine Frau: »Wie kleidet mich das Glück?« + + * * * * * + +Wer sich in der Liebe einmal die Finger verbrannt hat, sucht immer +wieder das Feuer. + + * * * * * + +_Sport_: Die Frauen spielen am liebsten Tennis, Bridge und Liebe. + + * * * * * + +_Naturam, si expellas_ .. Die Frauen sind seit dem Paradies die gleichen +geblieben, sie haben nicht den Charakter gewechselt, nur die -- +Toilette. + + * * * * * + +Wenn eine Frau keine Kaprizen hat, so ist das ihre letzte -- Kaprize. + + * * * * * + +Man soll die Frauen nehmen wie sie sind, oder gar nicht. + + * * * * * + +Eine Frau von dreißig Jahren verzeiht der Zwanzigjährigen alles, nur +nicht die zehn Jahre. + + * * * * * + +_Impulsive Frauen._ »Wo es mir paßt, bin ich impulsiv« -- sagte eine +Frau. + + * * * * * + +Es gibt nur eine Frauenfrage und die heißt: »Liebst du mich?« + + * * * * * + +Die Grundsätze einer Frau? Fromme Gäule, die eines Tages wie wilde +Rennpferde die Flucht ergreifen. + + * * * * * + +Frauen bauen Labyrinthe, die mit allem Komfort ausgestattet sind. + + * * * * * + +_Spielzeug._ Die Lieblingspuppen der Frauen sind: Freundschaft und +Liebe. Sie spielen so lange mit ihnen, bis sie sie ruiniert haben. + + * * * * * + +Wenn eine Frau einmal nicht eitel ist, so ist sie eitel darauf. + + * * * * * + +Von der Hoffnung und von den Frauen läßt man sich immer wieder gerne +betrügen. + + * * * * * + +In der Liebe suchen die Frauen stets einen Meister, um ihn zu +übertreffen. + + * * * * * + +Die Liebe ist blind, oder sie drückt ein Auge zu. + + * * * * * + +Frauen haben zwei Seelen, eine Wochentags- und eine Sonntagsseele. + + * * * * * + +Zuerst spielen die Frauen mit der Liebe, später spielt die Liebe mit den +Frauen. + + * * * * * + + + + +INTERMEZZO + + + MEINE LIEBEN MÄDCHEN, FRAUEN + UND WEIBER ÜBERHAUPT! + +Bitte, seid nicht bös, daß in diesem Kapitel nicht von euch die Rede +ist, aber es gibt wirklich auch noch andere Dinge auf der Welt. + + +_Justizirrtum._ Es sollte auch Anklagebänke für Richter geben. + + * * * * * + +Im Leben findet man viel mehr Kitsch als in der Kunst. + + * * * * * + +Der wahre Skeptiker zweifelt zum Schluß sogar an seinen Zweifeln. + + * * * * * + +So manche Zelebrität ist imstande, den Ruhm zu diskreditieren. + + * * * * * + +Die Eitelkeit hat den besten Magen, sie verschlingt alles und wird nie +satt. + + * * * * * + +_Menschenkenner._ Kellner und Kokotten sind die besten Menschenkenner, +vielleicht weil sie ihr Publikum stets im Umgang mit dem Gelde sehen. + + * * * * * + +Diplomatie ist die Kunst, Dinge, die nie kommen werden, mit Sicherheit +vorauszusagen. + + * * * * * + +_Jardin secret._ Es gibt Geheimnisse, die man sogar sich selbst nur +schwer anvertraut. + + * * * * * + +Wer sich selbst beherrscht, ist ein König -- wenn auch zumeist in einem +sehr kleinen Reich. + + * * * * * + +Die wahre Kunst fühlen auch die, die sie nicht verstehen. + + * * * * * + +Mut ist das, wovon der andere immer noch weniger hat. + + * * * * * + +Wie schön muß die Wahrheit sein, wenn sie nackt spazieren geht. + + * * * * * + +_Jurisprudenz._ Die besten Verteidiger sind die, die auch jenen ihre +Ehre zurückgeben, die nie eine hatten. + + * * * * * + +Unsterblichkeit: Oft eine Laune der Nachwelt. + + * * * * * + +Erfahrung ist, wenn man seine Dummheiten mit Klugheit begeht. + + * * * * * + +Es gibt Menschen, die nur ernst genommen werden, weil sie nichts ernst +nehmen. + + * * * * * + +Man hofft immer auf das -- Unverhoffte. + + * * * * * + +Wer seine Ideale verlieren kann, hat sie nie besessen. + + * * * * * + +Zwei Autoren geben sich oft Rendezvous auf einem Gemeinplatz. + + * * * * * + +Selbst Clios berühmter Griffel hat die Sünden der La Vallière und +Pompadour gewissenhafter verzeichnet, als die Tugenden der Königinnen, +wie sich die Weltgeschichte überhaupt mehr für die Mätressen der Könige +interessiert, als für ihre Frauen. + + * * * * * + +Man kann auch über seine Verhältnisse sparen. + + * * * * * + +So mancher, der in die Höhe kommt, legt mit seinen alten Kleidern auch +seine alten Freunde ab. + + * * * * * + +Auch die vornehmsten Gassen haben ihre Gassenhauer. + + * * * * * + +Man kann auch die Korruption diskreditieren, indem man zu kleine +Bestechungen nimmt. + + * * * * * + +Erinnerungen -- Seifenblasen für Erwachsene. + + * * * * * + +_Kunst._ Erst, wenn der Künstler sich verbirgt, enthüllt er seine letzte +Kunst. + + * * * * * + +Heutzutage hat schon jeder Winkeldichter seinen Dichterwinkel. + + * * * * * + +Man träumt so lange vom Glück, bis man es verschläft. + + * * * * * + +Wir glauben mit der Stunde zu spielen und die Stunde spielt mit uns. + + * * * * * + +Das Entrüstungsbedürfnis ist viel stärker im Menschen als der +Begeisterungsdrang. Oft ist aber die Entrüstung nur maskierte +Begeisterung. + + * * * * * + +_Der große Kritiker_: Er köpft oft Größen, die keine Häupter haben. + + * * * * * + +Mancher hält sich für ein Original und ist nur ein Sonderling. + + * * * * * + +Die Freundschaft ist wertvoll, die Freunde sind kostspielig. + + * * * * * + +Früher war die Wahrheit nackt, jetzt ist sie dekolletiert. + + * * * * * + +Glücklich sind viele Menschen, aber sie finden niemand, der sie +rechtzeitig darauf aufmerksam macht. + + * * * * * + +Das Unglück ist ehrlich, das Glück betrügt uns. + + * * * * * + + + + +WAS DIE SCHLANGE ZISCHT + + + MEINE DAMEN UND HERREN! + +Folgen Sie mir und unterbrechen Sie jetzt ein wenig die Lektüre -- +zu viel Aphorismen auf einmal verträgt auch der talentierteste Leser +nicht .. + + +Geheuchelte Eifersucht ist die letzte Feigheit einer sterbenden Liebe. + + * * * * * + +Man findet bei jeder Frau eine Ansicht, ein Prinzip, das ein Liebhaber +bei ihr vergessen hat. + + * * * * * + +Wenn Frauen beten, kokettieren sie mit dem lieben Gott; wenn Frauen +sündigen, flirten sie mit dem Teufel. + + * * * * * + +Bei den Hintertüren, die zur Karrière führen, hält stets eine Frau die +Klinke in der Hand. + + * * * * * + +Selbst Raffael konnte seine Fornarina nicht _treu_ malen. + + * * * * * + +_Manicure._ Man findet mehr gepflegte Fingernägel als gepflegte Seelen. + + * * * * * + +Frauentränen trocknet man nicht mit Taschentüchern, sondern mit +Seidenkleidern. + + * * * * * + +Ein Mann widerspricht dem anderen, Frauen widersprechen sich. + + * * * * * + +Bei der ersten und letzten Liebe lieben die Frauen die Liebe, dazwischen +die -- Männer. + + * * * * * + +Die Männer können Luftschiffe erfinden und neue Sprengmittel, aber auf +geniale Gemeinheiten kommt nur eine Frau. + + * * * * * + +Wenn eine Frau in einem Salon erscheint, grüßt sie ihren Mann als ersten +und ihren Liebhaber als letzten. + + * * * * * + +Am raschesten langweilt uns das _Herz_ einer Frau. Ihrer Taille werden +wir nicht so bald überdrüssig. + + * * * * * + +Wenn einer Frau das Herz gebrochen wurde, so verschenkt sie die +Scherben. + + * * * * * + +Nur wenig Frauen verbergen ihr Leid tief in ihr Innerstes, denn dort +würde es niemand sehen. + + * * * * * + +_Aus dem Tagebuche einer schönen Frau_: Wahrheit ist das, was die Männer +glauben. + + * * * * * + +Jugend ist bei einer Frau oft nur Konsequenz. + + * * * * * + +_Rauchfreiheit._ Es gibt Frauen, die sich am liebsten am Weltbrand eine +Zigarette anzünden würden. + + * * * * * + +Wenn eine Frau, die wir anbeten, uns betrügt, so ist das +Religionsstörung. + + * * * * * + +_Weltgeschichte._ Herostrat hat den Tempel der Artemis in Brand gesteckt +-- die Zündhölzchen hat ihm sicher eine Frau gereicht. + + * * * * * + +Aus dem hohen Lied der Liebe ist längst ein Gassenhauer geworden. + + * * * * * + +Die erste Liebe ist die Religion der Frau und ihre letzte Liebe -- die +Religion. + + * * * * * + +Gäbe es weibliche Päpste, so würde es keine Heiligen geben, weil eine +Frau nie die andere heilig spricht. + + * * * * * + +Als der ehrbarste Antrag gilt den Frauen ein Heiratsantrag. + + * * * * * + +_Weltanschauung._ Sie war eine Pessimistin und verneinte das Leben. Aber +sie lächelte dabei, weil es sie gut kleidete. + + * * * * * + +Alle Frauen befragen den Spiegel, aber nur, weil er nicht antworten +kann. + + * * * * * + +Was ist Fama? Wenn eine Frau ganz erzählt, was sie nur halb gehört hat. + + * * * * * + +Manche Frauen lügen auch wenn sie schweigen. + + * * * * * + +Über Frauen soll man nie mit Frauen sprechen. + + * * * * * + +_Die Intellektuellen._ Wie kompliziert sind doch die einfachen Frauen +und wie einfach sind die -- Komplizierten. + + * * * * * + +Von ihrer Jugend nehmen die Frauen immer wieder Abschied. + + * * * * * + +Auf das erste graue Haar macht eine Frau nie der Spiegel aufmerksam, +sondern immer eine gute Freundin. + + * * * * * + +Im Herbst färben sich Blätter und Frauen. + + * * * * * + +Zweimal zwei ist fünf -- wenn eine Frau dabei in Rechnung kommt. + + * * * * * + +Auf der Straße sprechen die meisten Menschen über Liebe, Ehe und andere +-- Geldsachen. + + * * * * * + +Der gute oder schlechte Ruf einer Frau hängt selten von ihrer Tugend ab. + + * * * * * + +Der Mann, der herrscht, ruft: »Ich bin dein Herr«, die Frau, die +herrscht, flüstert: »Bin ich nicht deine Sklavin?« + + * * * * * + +Prozesse und Frauen werden gewöhnlich erst in der letzten Instanz +gewonnen. + + * * * * * + +Frauen sind wohl die Mühe wert, die man sich gibt, um sie zu erobern, +aber selten die, die es kostet, sie zu verlieren. + + * * * * * + +Die grauen Haare eines Mannes färben auch auf die Frau ab. + + * * * * * + +Es ist nicht immer »ja«, wenn eine Frau »nein« sagt. + + * * * * * + +Frauen haben eine gesunde Konstitution: für die Liebe sterben sie öfter. + + * * * * * + +Die Frauen lassen sich das am liebsten erklären, was sie am besten +wissen. + + * * * * * + +Man kann nur einmal zum ersten Male lieben, zum letzten Male liebt man +öfter. + + * * * * * + +Eine Frau hat oft so viel damit zu tun, ihren guten Ruf zu verteidigen, +daß sie keine Zeit findet -- tugendhaft zu sein. + + * * * * * + +Zumeist gründen die Frauen einen literarischen _Salon_, für deren +Boudoir sich kein Mann interessiert. + + * * * * * + +Eine Liebe, die sich auf eine Laune gründet, währt am längsten, weil die +Laune einer Frau _beständiger_ ist als ihre Liebe. + + * * * * * + +_Das große »Pfui«._ Nichts spricht eine Frau mit weniger innerer +Überzeugung als »Pfui«. + + * * * * * + +Die Tugend wird geschätzt, das Laster taxiert. + + * * * * * + +Die Waffen, mit denen die Frauen oft ihre Tugend verteidigen, sind -- +ungeladene Revolver. + + * * * * * + +_Individualität._ »Sie ist schlecht geworden« -- hat man in der guten +alten Zeit gesagt -- jetzt sagt man: »Oh, sie ist eine Individualität.« + + * * * * * + +Es gibt auch seelischen Barchent, den tragen gewöhnlich Frauen in Seide. + + * * * * * + +Bei den Frauen glaube ich an eine Seelenwanderung, denn ihre Seele +wandert gerne von einem zum anderen. + + * * * * * + +Sittliche Entrüstung ist eine Toilette-Angelegenheit. Sie kleidet immer +gut. Begeisterung paßt nicht zu jedem Teint. + + * * * * * + +Die Frauen sind immer anders als wir glauben, denn sie kümmern sich +nicht um die Psychologie. + + * * * * * + + + EPILOG + +Alle diese Aphorismen haben _einen_ Vorzug: das _Gegenteil_ ist ebenso +richtig. + + + + + + +End of Project Gutenberg's Herr Adam und Frau Eva, by Alexander Engel + +*** END OF THIS PROJECT GUTENBERG EBOOK HERR ADAM UND FRAU EVA *** + +***** This file should be named 35635-8.txt or 35635-8.zip ***** +This and all associated files of various formats will be found in: + https://www.gutenberg.org/3/5/6/3/35635/ + +Produced by Alexander Bauer, Jana Srna and the Online +Distributed Proofreading Team at https://www.pgdp.net + + +Updated editions will replace the previous one--the old editions +will be renamed. + +Creating the works from public domain print editions means that no +one owns a United States copyright in these works, so the Foundation +(and you!) can copy and distribute it in the United States without +permission and without paying copyright royalties. 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It exists +because of the efforts of hundreds of volunteers and donations from +people in all walks of life. + +Volunteers and financial support to provide volunteers with the +assistance they need are critical to reaching Project Gutenberg-tm's +goals and ensuring that the Project Gutenberg-tm collection will +remain freely available for generations to come. In 2001, the Project +Gutenberg Literary Archive Foundation was created to provide a secure +and permanent future for Project Gutenberg-tm and future generations. +To learn more about the Project Gutenberg Literary Archive Foundation +and how your efforts and donations can help, see Sections 3 and 4 +and the Foundation web page at https://www.pglaf.org. + + +Section 3. Information about the Project Gutenberg Literary Archive +Foundation + +The Project Gutenberg Literary Archive Foundation is a non profit +501(c)(3) educational corporation organized under the laws of the +state of Mississippi and granted tax exempt status by the Internal +Revenue Service. The Foundation's EIN or federal tax identification +number is 64-6221541. Its 501(c)(3) letter is posted at +https://pglaf.org/fundraising. Contributions to the Project Gutenberg +Literary Archive Foundation are tax deductible to the full extent +permitted by U.S. federal laws and your state's laws. + +The Foundation's principal office is located at 4557 Melan Dr. S. +Fairbanks, AK, 99712., but its volunteers and employees are scattered +throughout numerous locations. Its business office is located at +809 North 1500 West, Salt Lake City, UT 84116, (801) 596-1887, email +business@pglaf.org. Email contact links and up to date contact +information can be found at the Foundation's web site and official +page at https://pglaf.org + +For additional contact information: + Dr. Gregory B. Newby + Chief Executive and Director + gbnewby@pglaf.org + + +Section 4. Information about Donations to the Project Gutenberg +Literary Archive Foundation + +Project Gutenberg-tm depends upon and cannot survive without wide +spread public support and donations to carry out its mission of +increasing the number of public domain and licensed works that can be +freely distributed in machine readable form accessible by the widest +array of equipment including outdated equipment. Many small donations +($1 to $5,000) are particularly important to maintaining tax exempt +status with the IRS. + +The Foundation is committed to complying with the laws regulating +charities and charitable donations in all 50 states of the United +States. 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