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diff --git a/.gitattributes b/.gitattributes new file mode 100644 index 0000000..6833f05 --- /dev/null +++ b/.gitattributes @@ -0,0 +1,3 @@ +* text=auto +*.txt text +*.md text diff --git a/8917-8.txt b/8917-8.txt new file mode 100644 index 0000000..f90a92f --- /dev/null +++ b/8917-8.txt @@ -0,0 +1,638 @@ +The Project Gutenberg EBook of Von Kinder und Katzen, und wie sie die Nine +begruben, by Theodor Storm + +Copyright laws are changing all over the world. Be sure to check the +copyright laws for your country before downloading or redistributing +this or any other Project Gutenberg eBook. + +This header should be the first thing seen when viewing this Project +Gutenberg file. Please do not remove it. Do not change or edit the +header without written permission. + +Please read the "legal small print," and other information about the +eBook and Project Gutenberg at the bottom of this file. Included is +important information about your specific rights and restrictions in +how the file may be used. You can also find out about how to make a +donation to Project Gutenberg, and how to get involved. + + +**Welcome To The World of Free Plain Vanilla Electronic Texts** + +**eBooks Readable By Both Humans and By Computers, Since 1971** + +*****These eBooks Were Prepared By Thousands of Volunteers!***** + + +Title: Von Kinder und Katzen, und wie sie die Nine begruben + +Author: Theodor Storm + +Release Date: September, 2005 [EBook #8917] +[Yes, we are more than one year ahead of schedule] +[This file was first posted on August 25, 2003] + +Edition: 10 + +Language: German + +Character set encoding: ISO Latin-1 + +*** START OF THE PROJECT GUTENBERG EBOOK VON KINDER UND KATZEN *** + + + + +Produced by Mike Pullen and Delphine Lettau. + + + + +This Etext is in German. + +We are releasing two versions of this Etext, one in 7-bit format, +known as Plain Vanilla ASCII, which can be sent via plain email-- +and one in 8-bit format, which includes higher order characters-- +which requires a binary transfer, or sent as email attachment and +may require more specialized programs to display the accents. +This is the 8-bit version. + +This book content was graciously contributed by the Gutenberg Projekt-DE. +That project is reachable at the web site http://gutenberg.spiegel.de/. + +Dieses Buch wurde uns freundlicherweise vom "Gutenberg Projekt-DE" +zur Verfügung gestellt. Das Projekt ist unter der Internet-Adresse +http://gutenberg.spiegel.de/ erreichbar. + + + + +VON KINDERN UND KATZEN, UND WIE SIE DIE NINE BEGRUBEN + + + +von THEODOR STORM + + + + + +Mit Katzen ist es in frÜherer Zeit in unserem Hause sehr "begänge" gewesen. +Noch vor meiner Hochzeit wurde mir von einem alten Hofbesitzer ein +kleines kaninchengraues Kätzchen ins Haus gebracht; er nahm es sorgsam aus +seinem zusammengeknüpften Schnupftuch, setzte es vor mir auf den Tisch und +sagte: "Da bring ich was zur Aussteuer!" + +Diese Katze, welche einen weißen Kragen und vier weiße Pfötchen hatte, +hieß die "Manschettenmieße". Während ihrer Kindheit hatte ich sie oft, +wenn ich arbeitete, vorn in meinem Schlafrock sitzen, so daß nur der +kleine hübsche Kopf hervorguckte. Höchst aufmerksam folgten ihre Augen +meiner schreibenden Feder, die bei dem melodischen Spinnerlied des +Kätzchens gar munter hin und wider glitt. Oftmals, als wolle sie meinen +gar zu großen Eifer zügeln, streckte sie wohl auch das Pfötchen aus und +hielt die Feder an, was mich dann stets bedenklich machte und wodurch +mancher Gedankenstrich in meine nachher gedruckten Schriften gekommen ist. + +Die Manschettenmieße selber ist, wie ich fürchte, durch diesen Verkehr +etwas gar zu gebildet geworden; denn da sie endlich groß und dann auch +Mutter manches allerliebsten kaninchengrauen Kätzchens geworden war, +verlangte sie, gleich den feinen Damen, allezeit eine Amme für ihre Kinder; +und da die Nachbarskatzen sich nur selten zu diesem Dienst verstehen +wollten, so sind fast alle ihre kleinen Ebenbilder elendiglich zugrunde +gegangen. Nur einen kleinen weißen Kater zog sie wirklich groß, welcher +wegen seines grimmigen Aussehens "der weiße Bär" genannt wurde und nachher +aber eine Katze war. + +Später, da schon zwei kleine Buben lustig durch Haus und Garten tobten, +waren zwei Katzen in der Wirtschaft; nämlich außer den vorbenannten noch +ein Sohn des weißen Bären, genannt "der schwarze Kater", ein großer +ungebärdiger Geselle; vielleicht ein Held, aber jedenfalls ein Scheusal, +von dem nicht viel zu sagen, als daß er, besonders in der schönen +Frühlingszeit, unter schauderhaftem Geheul gegen alle Nachbarskater zu +Felde lag, daß er stets mit einem blutigen Auge und zerfetztem Fell +umherlief und außerdem noch seine kleinen Herren biß und kratzte. + +Von der Großmutter, der Manschettenmieße, die nachmals ganz berühmt +geworden ist, wäre noch vielerlei zu berichten; da sie aber in der +Geschichte, die ich hier am Schluß erzählen will, nur ein einzigmal "Miau" +zu sagen hat, so soll's für eine schicklichere Gelegenheit verspart sein. + +Es geschah aber, daß unser mit drei Katzen also stattlich begründetes +Heimwesen durch den hereingebrochenen Dänenkrieg gar jämmerlich zugrunde +ging; meine beiden Knaben und noch ein kleiner dritter, der hinzugekommen +war, mußten mit mir und ihrer Mutter in die Fremde wandern, und, so +gastlich man uns draußen aufnahm, es war doch in den ersten Jahren eine +trübe, katzenlose Zeit. + +Zwar hatten wir ein Kindermädchen, welches Anna hieß; ihr gutes rundes +Gesicht sah allzeit aus, als wäre sie eben vom Torfabladen hergekommen, +weshalb die Kinder sie die "schwarze Anna" nannten; aber eine Katze in +unser gemietetes Haus zu nehmen, konnten wir noch immer nicht den Mut +gewinnen. Da--drei Jahre waren so vergangen--kam von selber eine +zugelaufen, ein weiß und schwarz geflecktes Tierchen, schon wohlerzogen +und von anschmiegsamer Gemütsart. + +Was ist von diesem Käterchen zu sagen?--Zum mindesten der Pyramidenritt. + +Da nämlich den beiden größeren Buben das gewöhnliche Zubettegehen doch gar +zu simpel war, so hatten sie's erfunden, auf der schwarzen Anna zu Bett zu +reiten; derart, daß sie dabei auf ihrer Schulter saßen und die kleinen +Kinderbeinchen vorn herunterbaumelten. Jetzt aber wurde das um vieles +stattlicher; denn eines Abends, da sich die Tür der Schlafkammer öffnete, +kam in das Wohnzimmer zum Gutenachtsagen eine vollständige Pyramide +hereingeritten: über dem großen Kopf der schwarzen Anna der kleinere des +lachenden Jungen, über diesem dann der noch viel kleinere Kopf des +Käterchens, das sich ruhig bei den Vorderpfötchen halten und dabei ein gar +behaglich und vernehmbares Spinnen ausgehen ließ.--Dreimal ritt diese +Pyramide die Runde in der Stube und dann zu Bett. + +Es war sehr hübsch; aber es wurde der Tod des kleinen Katers. Die guten +Stunden, die er nach solchem Ritt zur Belohnung im Federbett bei seinem +jungen Freunde zubringen durfte, hatten ihn so verwöhnt, daß er eines +scharfen Wintermorgens, da er am Abend ausgeschlossen worden, tot und +steifgefroren im Waschhause aufgefunden wurde. + +Und wieder kam eine stille, katzenlose Zeit. + +Aber wo fände sich nicht eine Aushilfe! Ich konnte ja vortrefflich Katzen +zeichnen;--und ich zeichnete! Freilich nur mit Feder und Tinte; aber sie +wurden ausgeschnitten und aus dem Tuschkasten sauber angemalt: Katzen von +allen Farben und Arten, sitzende und springende, auf vieren und auf zweien +gehend, Katzen mit einer Maus im Maule und einem Milchtopf in der Pfote, +Katzen mit Kätzchen auf dem Arme und einem bunten Vöglein in der Tatze; +den Preis über alle aber gewann ein würdig blickender grauer Kater mit +rauhem, bärtigem Antlitz. Ihm wurde in einer Kammer, wo die Kinder +spielten, aus Bauholz ein eigenes Haus mit Wohn- und Staatsgemächern +aufgebaut. Viel Zeit und Mühe war darauf verwandt worden; deshalb erhielt +es aber auch das Vorrecht, vor dem zerstörenden Eulbesen der Köchin durch +strenges Verbot geschützt zu werden. Es hieß "das Hotel zur schwarzen +Anna"; und "der alte Herr", welchen Namen der Graue sich gar bald erworben +hatte, hat lange darin gewohnt. Selten nur verließ er seine angenehmen +Räume; desto lieber, da es ihm an Dienerschaft nicht fehlte, versammelte +er bei sich die Gesellschaft seiner Freunde und Freundinnen. Dann ging es +hoch her; wir haben oft durchs Fenster geguckt. Fetter Rahm in +Tassenschälchen, Bratwürstchen und gebratene Lerchen wurden immer +aufgetragen; den Ehrenplatz zur Rechten des Gastgebers aber hatte allzeit +ein allerliebstes weißes Kätzchen mit einem roten Bändchen um den Hals; ob +es eine Verwandte oder gar die Tochter desselben gewesen, haben wir nicht +erfahren können. + +Außer solchen Festen lebte übrigens der alte Herr still für sich weg; nur +manchmal liebte er es, aus seinem Hause auf die Spiele der Kinder in der +Kammer hinabzublicken, wozu er die bequemste Gelegenheit hatte, da das +Hotel "Zur schwarzen Anna" auf einer Fensterbank erbaut war. Dann stieß +wohl eins der Kinder das andre an und flüsterte: "Seht, seht! Der alte +Herr steht wieder einmal am Fenster!" + +Auch seinen Geburtstag sollte er noch erleben. Zu diesem Feste, an +welchem alle Kater und Katzen sich zur Gratulation versammeln sollten, +bekam ich den Auftrag, sein Brustbild in Lebensgröße zu malen, was dann +auch wirklich am Morgen des Festtages, in einen breiten Goldrahmen gefaßt, +im Saale des Hotels aufgehangen wurde. + +Aber es nimmt alles einmal ein Ende.--Da wir eines Morgens aufgestanden +waren, fanden wir ihn tot in seinem Bette. Ob er bei dem letzten leckeren +Mahle sich zu viel getan, ob die ihm zugemessene Lebensdauer abgelaufen +war;--soviel steht fest, was wir hier vor uns sahen, war nur noch seine +entseelte Hülle. + +Also wurde ein Schächtelchen mit schwarzem Papier beklebt und +ausgeschlagen und so ein Sarg daraus gemacht. Der alte Herr wurde +hineingelegt und stand zur Parade in dem großen Saale des Hotels, wo von +der Wand sein noch in aller Lebensfülle gemaltes Bildnis auf den Sarg +herabsah. + +Endlich wurde er auf dem Steinhofe--ach, einen Garten hatten wir da +draußen nicht!--in das für ihn gegrabene Grab gesenkt und mit einem +schweren Steine fest und dauerhaft bedeckt.--Aber wer möchte nicht gern +wissen, wie die Toten aussehen.--Natürlich wurde der alte Herr nach einem +halben Jahr wieder ausgegraben, sehr mit Schimmel überzogen vorgefunden, +schaudernd und ganz genau betrachtet und dann endlich noch einmal und auch +zum allerletzten Mal begraben. + +Für Kinder und alte Leute, welch ein erlösender Zauber liegt in dem +Begraben! + +In der Heimat zur Zeit der Manschettenmieße, als die zwei ältesten Knaben +ihre ersten Kittel noch nicht ausgetragen hatten, als sie für den großen +Garten, der am Hause war, mit eignem "Schmierzeug" noch versehen waren--in +jener glücklichen Zeit gab es außer Katzen auch noch andres Getier im +Hause. Da war ein kleiner weißer Pudel, welcher "Bube" hieß, aber leider +trotz des Tierarztes schon früh an einer Hunde-Kinderkrankheit sterben +mußte; dann war ein weißes Kaninchen, welches "Nine" hieß, und außerdem +noch eine weiße Taube, welche keinen Namen hatte, sonst aber sehr wohl +"Federlos" hätte heißen können. + +In dem geräumigen Taubenschlage auf dem Hausboden hatte sie einst mit +vielen schönen Gefährten, Hahnenschwänzen und Mohrenköpfen, gewohnt und +sich von dort aus lustig mit ihnen über den grünen Gärten in der Luft +getummelt; aber eines Nachts war der Marder eingebrochen, und sie allein +blieb die Überlebende. Damit sie in dem großen leeren Schlage nicht +allzusehr die Einsamkeit empfinde, wurde das Kaninchen ihr zum Gesellen +beigegeben, und da weder dieses von ihren Erbsen, noch sie die +Hundeblumenblätter des Kaninchens begehrte, so lebten sie wie Geschwister +einträchtiglich beisammen. Wenn die Taube von ihren Ausflügen heimkam, +klappte Nine allzeit freudig mit den Hinterkäufen; denn sie spielten dann +Greif oder Haschemännchen miteinander, und da das Kaninchen sehr gut +greifen konnte, so geschah es dabei ganz von selber, daß es seiner +Freundin einen Mund voll Federn nach dem andern abbiß.--So wurde sie das +Täubchen "Federlos" und konnte nur noch mit den Posen fliegen. + +Aber weiter kam es nicht; die Posen sollte sie behalten. Denn da die +Knaben eines Morgens in den Schalg hinanstiegen, flatterte das Täubchen +Federlos zwar noch um sie herum, Nine aber lag mit ausgestreckten vieren +tot und platt am Boden. + +Eilig stürmten sie die Treppen hinab und verkündeten im Wohnzimmer ihre +Trauerkunde, wo ich ahnungslos bei meiner Tasse Tee saß. + +Wahrscheinlich hatte Nine sich an Taubenfedern totgegessen; indessen ich +bedachte solches nicht und sagte ohne viele Umstände: "Da habt ihr's wohl +verhungern lassen!" + +Ob das Gewissen der beiden dennoch nicht ganz rein gewesen?--Aber--hilf +Himmel! wie huben auf dieses Wort die kleinen Kerle an zu schreien! Kein +Trost, kein Zuspruch half, die Tränen liefen ihnen stromweis über die +Backen. + +Da trat mein Freund, der Doktor--der als Primaner einst so schön die +Klarinette spielte--in die Tür. "Hallo! Junges, was ist da los?" + +Die Augen wandten sich zu dem Sprecher, und einen Augenblick lang stockte +das Geheul. "Doktor", rief der eine im wehmütigsten Klagelaut, "unser +Nine ist tot!" + +"Und wir haben es verhungern lassen!" schrie der andre.--Dann heulten sie +beide wieder mit vereinten Kräften. + +"Jungens!" rief der Doktor. "Euer Nine wird nicht mehr lebendig! Aber +wißt ihr denn das nicht? Wenn es tot ist, so müßt ihr es begraben!" + +Begraben!--Das Zauberwort war gesprochen. Das Geschrei verstummte, die +Tränen wurden abgewischt, ein wahres Sonnenleuchten verklärte die +Gesichter der beiden Kinder.--Schon waren sie aus dem Zimmer und die +Bodentreppe hinauf; und nicht lange, so kamen sie fröhlichen Angesichts +mit dem Leichnam ihres Nine angezogen; der eine hatte es an den Ohren, der +andre an den Hinterläufen. So zogen wir mitsammen in den Garten hinaus. + +Als wir auf dem großen Steige waren, begegnete uns die Manschettenmieße. +"Miau!" sagte sie, indem sie stehenblieb und uns ansah. + +Der Zug hielt; und die Kinder sahen sie wieder an. "Mite", sagte der +Kleine, noch einmal in seinen Klageton verfallend, "unser Nine ist tot!" + +Dann setzte der Zug sich wieder in Bewegung, und Mite machte einen Buckel +und sprang mit, um dem Begräbnis beizuwohnen. + +Der Doktor hatte schon den Spaten in der Hand, und an der Geißblattlaube +unter überhängenden Ulmenzweigen wurde nach reiflicher Erwägung die Stätte +auserwählt. Da wurde ich von der Magd ins Haus zurückgerufen und überließ +dem Doktor allein die Leitung unsrer Trauerfeierlichkeit. + +Drinnen im Hause erwarteten mich ganz andre Dinge. Da war ein Mann, der +hatte einen bösen Schuldner, von dem er weder Kapital noch Zinsen erhalten +konnte, und wir sprachen wohl eine halbe Stunde miteinander, auf welche +Weise ihm zu beidem zu verhelfen sei. + +Als ich dann wieder in den Garten hinauskam, war der Doktor nicht mehr da; +auch der Körper des verstorbenen Nine war verschwunden, und der Spaten +lehnte an der Planke. Die beiden kleinen Totengräber aber--die natürlich +ihr Schmierzeug anhatten--lagen neben der Geißblattlaube auf den Knien und +hatten einen kleinen seltsam glänzenden Erdhügel zwischen sich, auf dem +sie beide eifrig mit ihren rotkarierten Taschentüchern rieben. + +"Was macht ihr da?" fragte ich, indem ich zu ihnen trat; denn diese Sache +war mir völlig unverständlich. + +Da guckte der Kleine auf. "Papa!" sagte er, und sein Gesicht leuchtete so +fröhlich wie droben kaum die liebe Himmelssonne--"wir polieren Nine sein +Grab mit Spucke!"--Und also endete dies vergnügliche Begräbnis. + + + +Ende dieses Projekt Gutenberg Etextes Von Kindern und Katzen, und wie sie +die Nine begruben, von Theodor Storm. + + + + + +End of the Project Gutenberg EBook of Von Kinder und Katzen, und wie sie die +Nine begruben, by Theodor Storm + +*** END OF THE PROJECT GUTENBERG EBOOK VON KINDER UND KATZEN *** + +This file should be named 8917-8.txt or 8917-8.zip + +Produced by Mike Pullen and Delphine Lettau. + +Project Gutenberg eBooks are often created from several printed +editions, all of which are confirmed as Public Domain in the US +unless a copyright notice is included. Thus, we usually do not +keep eBooks in compliance with any particular paper edition. + +We are now trying to release all our eBooks one year in advance +of the official release dates, leaving time for better editing. +Please be encouraged to tell us about any error or corrections, +even years after the official publication date. + +Please note neither this listing nor its contents are final til +midnight of the last day of the month of any such announcement. +The official release date of all Project Gutenberg eBooks is at +Midnight, Central Time, of the last day of the stated month. A +preliminary version may often be posted for suggestion, comment +and editing by those who wish to do so. + +Most people start at our Web sites at: +https://gutenberg.org or +http://promo.net/pg + +These Web sites include award-winning information about Project +Gutenberg, including how to donate, how to help produce our new +eBooks, and how to subscribe to our email newsletter (free!). + + +Those of you who want to download any eBook before announcement +can get to them as follows, and just download by date. This is +also a good way to get them instantly upon announcement, as the +indexes our cataloguers produce obviously take a while after an +announcement goes out in the Project Gutenberg Newsletter. + +http://www.ibiblio.org/gutenberg/etext03 or +ftp://ftp.ibiblio.org/pub/docs/books/gutenberg/etext03 + +Or /etext02, 01, 00, 99, 98, 97, 96, 95, 94, 93, 92, 92, 91 or 90 + +Just search by the first five letters of the filename you want, +as it appears in our Newsletters. + + +Information about Project Gutenberg (one page) + +We produce about two million dollars for each hour we work. The +time it takes us, a rather conservative estimate, is fifty hours +to get any eBook selected, entered, proofread, edited, copyright +searched and analyzed, the copyright letters written, etc. Our +projected audience is one hundred million readers. If the value +per text is nominally estimated at one dollar then we produce $2 +million dollars per hour in 2002 as we release over 100 new text +files per month: 1240 more eBooks in 2001 for a total of 4000+ +We are already on our way to trying for 2000 more eBooks in 2002 +If they reach just 1-2% of the world's population then the total +will reach over half a trillion eBooks given away by year's end. + +The Goal of Project Gutenberg is to Give Away 1 Trillion eBooks! +This is ten thousand titles each to one hundred million readers, +which is only about 4% of the present number of computer users. + +Here is the briefest record of our progress (* means estimated): + +eBooks Year Month + + 1 1971 July + 10 1991 January + 100 1994 January + 1000 1997 August + 1500 1998 October + 2000 1999 December + 2500 2000 December + 3000 2001 November + 4000 2001 October/November + 6000 2002 December* + 9000 2003 November* +10000 2004 January* + + +The Project Gutenberg Literary Archive Foundation has been created +to secure a future for Project Gutenberg into the next millennium. + +We need your donations more than ever! + +As of February, 2002, contributions are being solicited from people +and organizations in: Alabama, Alaska, Arkansas, Connecticut, +Delaware, District of Columbia, Florida, Georgia, Hawaii, Illinois, +Indiana, Iowa, Kansas, Kentucky, Louisiana, Maine, Massachusetts, +Michigan, Mississippi, Missouri, Montana, Nebraska, Nevada, New +Hampshire, New Jersey, New Mexico, New York, North Carolina, Ohio, +Oklahoma, Oregon, Pennsylvania, Rhode Island, South Carolina, South +Dakota, Tennessee, Texas, Utah, Vermont, Virginia, Washington, West +Virginia, Wisconsin, and Wyoming. + +We have filed in all 50 states now, but these are the only ones +that have responded. + +As the requirements for other states are met, additions to this list +will be made and fund raising will begin in the additional states. +Please feel free to ask to check the status of your state. + +In answer to various questions we have received on this: + +We are constantly working on finishing the paperwork to legally +request donations in all 50 states. 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