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index 2541565..a5f14d5 100644
--- a/76382-h/76382-h.htm
+++ b/76382-h/76382-h.htm
@@ -606,7 +606,7 @@ Idiz gegangen bin, nur um dir zu gehorchen?«</p>
<p>»Nun wohl, so werde ich thun, was du mir vorgeschlagen hast!«</p>
<p>Er schob resigniert die Flinte von sich fort und wendete sein Angesicht
-wieder dem Thale zu, dass sich bereits in den Schatten des Abends zu
+wieder dem Thale zu, das sich bereits in den Schatten des Abends zu
hüllen begann.</p>
<p>Grade jetzt kamen die Männer zurück, welche vorher nach Idiz gegangen
@@ -1305,7 +1305,7 @@ getrunken.</p>
<p>»Scheik Adi ist ein böses Nest!« hörte ich den Hauptmann sagen.</p>
-<p>»Ganz bös!« antwortete der Lieuteuant.</p>
+<p>»Ganz bös!« antwortete der Lieutenant.</p>
<p>»Die Leute beten dort den Teufel an!«</p>
@@ -2074,7 +2074,7 @@ zwischen den Drusen und Maroniten des Dschebel Libanon. Wir wurden
hingeschickt, um Ruhe und Achtung der Gesetze zu erkämpfen. In einer
dieser Schlachten schlug ich wie wütend um mich herum. Da holte ein
Feind nach meinem Kopfe aus. Ich wollte ausweichen und trat zurück und
-nun traf der Hieb statt meinen Kopf meine Na — — — oooh — aaah —
+nun traf der Hieb statt meinen Kopf meine Na— — — oooh — aaah —
— was war das?«</p>
<p>»Ja, was war das? Ein Kanonenschuß!«</p>
@@ -2203,7 +2203,7 @@ geschossen haben. Sie ließen mich herankommen und riefen es mir zu.«</p>
<p>»Wo sind unsere Geschütze?«</p>
<p>»Die befinden sich in ihren Händen; mit ihnen haben sie geschossen; sie
-haben die Geschütze heute Nacht dem Jüs Baschi abgenommen.«</p>
+haben die Geschütze heute nacht dem Jüs Baschi abgenommen.«</p>
<p>Der Oberst stieß einen fürchterlichen Fluch hervor.</p>
@@ -3860,7 +3860,7 @@ zu betrachten.«</p>
werden, war er bereits zu einer bestimmten Vermutung geworden. Ich
hielt das Papier mit seiner Fläche senkrecht zwischen das Auge und die<span class="pagenum" id="Seite_93">[S. 93]</span>
Sonne; ich konnte nichts Auffälliges bemerken. Ich befühlte und beroch
-es, aber ohne Erfolg. Nun hielt ich es waagrecht so, daß ich die darauf
+es, aber ohne Erfolg. Nun hielt ich es wagrecht so, daß ich die darauf
fallenden Sonnenstrahlen mit dem Auge auffing, und da endlich zeigten
sich mir mehrere, allerdings nur einem sehr scharfen Blicke bemerkbare
Stellen, welche zwar mit der Farbe des Papiers beinahe verschwammen,
@@ -4143,7 +4143,7 @@ Strafe über ihn kommen.«</p>
<p>»Ich werde mit zehn Männern nach Dscherraijah gehen, mir aber
genug Krieger folgen lassen, um den Mutessarif gefangen zu nehmen.
Vorher aber, bereits noch heute werde ich Kundschafter nach Mossul,
-Kufjundschik, Telkeif, Baaweiza, Ras ul Ain und Khorsabad senden, die
+Kufjundschik, Telkeif, Baaweiza, Ras ul Aïn und Khorsabad senden, die
mich rechtzeitig von seinen Plänen benachrichtigen werden. Ich werde in
Liebe mit ihm reden, dann mit Strenge, wenn er nicht hört. Achtet er
auch dann nicht auf mich, so lasse ich ihn seinen geheimen Brief sehen
@@ -5259,7 +5259,7 @@ wahrhaftig, es geht nicht anders!«</p>
ihm zugemutet hätte, sich selbst aufzuspeisen. Seine Mundstellung wäre
dazu wohl nicht ungeeignet gewesen.</p>
-<p>»Wie ein Türke? Wie ein Kurde? <span class="antiqua">Horrible</span>, schauderhaft!«</p>
+<p>»Wie ein Türke? Wie ein Kurde? Horribel, schauderhaft!«</p>
<p>»Es geht nicht anders!«</p>
@@ -5411,7 +5411,7 @@ ermorden, weil ich ihn auf deinen Befehl niedergeworfen habe.«</p>
<p><span class="pagenum" id="Seite_135">[S. 135]</span></p>
<p>»Schweig, Mensch! Oder willst du dich mit diesen deinen Knechten heute
-noch in der Dschehenna treffen?«</p>
+noch in der Dschehennah treffen?«</p>
<p>»Tschit-i, ker, werujem, ti szi szlep — sei still, Hund! Ich glaube,
du bist vollständig blind!« antwortete ich ihm arnautisch. »Siehst du
@@ -6082,7 +6082,7 @@ nämlich Heuschrecken.«</p>
<p>»Ja.«</p>
-<p>»<span class="antiqua">Dulness</span>, Dummheit! Unmöglich! Wann?«</p>
+<p>»<span class="antiqua">Dullness</span>, Dummheit! Unmöglich! Wann?«</p>
<p>»Gestern abend.«</p>
@@ -6448,7 +6448,7 @@ Aufmerksamkeit schenkte.</p>
<p>Er zeigte dabei auf ein Gebäude, das die ganze eine Fronte des Platzes
einnahm und gar kein übles Aussehen hatte. Es zeigte nach vorn heraus
-mehrere Pengdscheri<a id="FNAnker_48" href="#Fussnote_48" class="fnanchor">[48]</a>, die mit hölzernen Gitterstäben versehen waren
+mehrere Pengdscheri<a id="FNAnker_48" href="#Fussnote_48" class="fnanchor">[48]</a>, die mit hölzernen Gitterstäben versehen waren,
und um das platte Dach lief ein Schutzgeländer, gewiß ein großer Luxus
hier zu Lande.</p>
@@ -6746,8 +6746,8 @@ darum nahm ich drei Mahbub-Zechinen hervor und gab sie dem Agha.</p>
<p>Das war mehr als das Doppelte von dem, was er zu erhalten hatte; darum
machte er ein sehr vergnügtes Gesicht und meinte sehr respektvoll:</p>
-<p>»Emir, der Kuran sagt: &gt;Wer doppelt giebt, dem wird es Allah
-hundertfach segnen.&lt; Allah ist dein Schuldner; er wird es dir reichlich
+<p>»Emir, der Kuran sagt: ›Wer doppelt giebt, dem wird es Allah
+hundertfach segnen.‹ Allah ist dein Schuldner; er wird es dir reichlich
vergelten!«</p>
<p><span class="pagenum" id="Seite_169">[S. 169]</span></p>
@@ -6864,7 +6864,7 @@ aus dem Schnurrbart strich, und brach auf. Jetzt waren wir allein.</p>
<p>»Jetzt?«</p>
-<p>»Ja«</p>
+<p>»Ja.«</p>
<p><span class="pagenum" id="Seite_172">[S. 172]</span></p>
@@ -7057,7 +7057,7 @@ Besuche erhält?«</p>
<p>»Ich will ihn sehen und sprechen, aber nicht bei ihm essen!«</p>
<p>»Das geht nicht. Er muß dich standesgemäß und würdig empfangen, und
-darum hat er die — die — — — «</p>
+darum hat er die — die — — —«</p>
<p>Er wurde verlegen.</p>
@@ -7075,11 +7075,11 @@ noch vieles dazu. Das ist sehr schlimm, besonders für mich, Emir!«</p>
<p>»Warum für dich?«</p>
-<p>»Weil ich ihm diese fünfhundert Piaster leihen oder — oder — — — «</p>
+<p>»Weil ich ihm diese fünfhundert Piaster leihen oder — oder — — —«</p>
-<p>»Nun, oder — — — «</p>
+<p>»Nun, oder — — —«</p>
-<p>»Oder dich fragen muß, ob du — du — — — «</p>
+<p>»Oder dich fragen muß, ob du — du — — —«</p>
<p>»Sprich doch weiter, Agha!«</p>
@@ -11016,7 +11016,7 @@ welcher niemand eine Ahnung haben dürfe. Sie unterhielten sich weiter,
und da erwähnte der Kommandant auch dich und deine Gefährten. Der
Makredsch muß dich kennen, denn er wurde sehr aufmerksam, und der
Mutesselim mußte dich ihm beschreiben. ›Er ist's!‹ rief er dann und
-bat› den Kommandanten, mich hinauszuschicken. Nachher wurde ich gerufen
+bat den Kommandanten, mich hinauszuschicken. Nachher wurde ich gerufen
und erhielt den Befehl, dich zu holen und — — —«</p>
<p>»Nun, und — — —«</p>
@@ -11517,7 +11517,7 @@ die drei Offiziere erschienen wieder.</p>
<p>»Führt ihn ab!« gebot er ihnen. »Ich hoffe, Effendi, daß du dich nicht
weigern wirst, mit ihnen zu gehen. Draußen stehen genug Leute, um jeden
Widerstand zu überwinden. Du sollst es während deiner Haft hier gut
-haben und — — — «</p>
+haben und — — —«</p>
<p>»Schweige, Mutesselim!« unterbrach ich ihn. »Ich möchte den Mann hier
sehen, der das Zeug hätte, mich zu überwältigen. Euch fünf thut ein
@@ -11824,7 +11824,7 @@ hinauf und tröste die Deinen, die in großer Sorge um dich sind!«</p>
<p>Ich ging hinauf.</p>
-<p>»Endlich zurück!« meinte der Engländer. »Große Sorge!« Wollten kommen
+<p>»Endlich zurück!« meinte der Engländer. »Große Sorge! Wollten kommen
und Euch holen! Glück, daß Ihr da seid!«</p>
<p>»Du warst in Gefahr?« fragte auch Mohammed.</p>
@@ -12689,7 +12689,7 @@ ironisch, wohl infolge des Weines.</p>
mit schlauer Miene. Infolge des Weingenusses und vor Erwartung der
hoffentlichen Beute strahlte sein Angesicht.</p>
-<p>»Wie?« zuckte der Makredsch auf. »Sprichst du im Ernste?</p>
+<p>»Wie?« zuckte der Makredsch auf. »Sprichst du im Ernste?«</p>
<p>»Ja.«</p>
@@ -16354,7 +16354,7 @@ gehorchest, so werde ich mir Gehorsam zu verschaffen wissen!«</p>
<p>»Die Leiter liegt noch am Hause. Ich laß meine Leute heraufkommen; sie
werden dich wohl zwingen!«</p>
-<p>»Du vergissest dabei die Hauptsache: - unten befinden sich vier Männer,
+<p>»Du vergissest dabei die Hauptsache: — unten befinden sich vier Männer,
die sich vor keinem Menschen fürchten, und hier oben bin ich mit meinem
Hunde.«</p>
@@ -16427,7 +16427,7 @@ der zwanziger Jahre stehen konnte, und sagte dann:</p>
<p>»Wahrhaftig! Sollte es sein Sohn sein?«</p>
-<p>»Sicher! Sehr sicher! - Fragt ihn einmal, den Schlingel!«</p>
+<p>»Sicher! Sehr sicher! — Fragt ihn einmal, den Schlingel!«</p>
<p>Verhielt es sich so, dann war allerdings die Sorge des Nezanum
um diesen Menschen sehr begründet; aber dann lag auch ein ganz
@@ -16464,7 +16464,7 @@ merken zu lassen.</p>
<p>»Wer hat dir diese Lüge gesagt?« fragte er.</p>
-<p>»Ich lasse mich nicht belügen - weder von dir noch von anderen. Ich
+<p>»Ich lasse mich nicht belügen — weder von dir noch von anderen. Ich
werde bereits in der Frühe wissen, wer du bist, und dann giebt es keine
Gnade, falls du mich betrogen hast!«</p>
@@ -17608,7 +17608,7 @@ gehören viele.«</p>
<p>»Und dennoch ist es ihm gelungen,« entgegnete ich.</p>
-<p>»Tu katischt nezani - was du nicht weißt! Er hat den Sohn des Scheik
+<p>»Tu katischt nezani — was du nicht weißt! Er hat den Sohn des Scheik
wirklich befreit? Durch List oder Gewalt?«</p>
<p>»Durch List.«</p>
@@ -18516,7 +18516,7 @@ desselben lag eine ganze Welt voll Ausrufezeichen.</p>
<p>»Wir sind gefangen,« hob ich an.</p>
-<p>»<span class="antiqua">Yes !</span>«</p>
+<p>»<span class="antiqua">Yes!</span>«</p>
<p>»Und halb nackt.«</p>
@@ -23384,7 +23384,7 @@ Duft seiner Madana im Superlativ entströmte.</p>
den Händen konnte ich ihn nicht fassen, aber die Beine konnte ich
wenigstens so weit bewegen, als nötig war, ihm meine Ansicht von der
Sache ohne alle theoretische Auseinandersetzungen beizubringen; ich zog
-die zusammengefesielten Kniee empor, stieß sie wieder aus und schnellte
+die zusammengefesselten Kniee empor, stieß sie wieder aus und schnellte
mittels dieser Bewegung den Mann vom Erdboden empor, daß er, wie von
einer Katapulte geschleudert, an die Mauer flog. Sein Knochengerüst
mußte von einer ganz vorzüglichen Dauerhaftigkeit sein; er besah sich
@@ -23957,7 +23957,7 @@ eingeschlossen.«</p>
<p>»Ich habe recht, das darfst du mir glauben! Wenn es heut und morgen
nicht gelingt, einen Frieden zu stande zu bringen, so brechen noch viel
schlimmere Zeiten über euch herein, als zur Zeit von Beder-Khan und
-Nur-Ullah-<span class="pagenum" id="Seite_587">[S. 587]</span> Bey. Es ist dann sehr wahrscheinlich, daß die Chaldani mit
+Nur-Ullah-<span class="pagenum" id="Seite_587">[S. 587]</span>Bey. Es ist dann sehr wahrscheinlich, daß die Chaldani mit
Weib und Kind vollständig ausgerottet werden.«</p>
<p>»Ist dies wirklich dein Ernst, Emir?«</p>
@@ -24781,7 +24781,7 @@ der übrigen feindlich gegen uns gehandelt hat.«</p>
<p>»Sofort.«</p>
<p>»Herr, du scherzest! Der Ruh 'i kulyan ist ein gewaltiger, mächtiger
-Geist, und ich bin nichts als ein armer Delidschi<a id="FNAnker_154" href="#Fussnote_154" class="fnanchor">[154]</a>, der vor dem
+Geist, und ich bin nichts als ein armer Oelidschi<a id="FNAnker_154" href="#Fussnote_154" class="fnanchor">[154]</a>, der vor dem
Unsichtbaren zittern muß.«</p>
<p><span class="pagenum" id="Seite_607">[S. 607]</span></p>
@@ -26261,7 +26261,7 @@ runden Form der Mühlsteine.</p>
<div class="footnote">
-<p><a id="Fussnote_43" href="#FNAnker_43" class="label">[43]</a> Stute</p>
+<p><a id="Fussnote_43" href="#FNAnker_43" class="label">[43]</a> Stute.</p>
</div>
@@ -26696,7 +26696,7 @@ Dereman heißt aber auch Medizin, Heilmittel.</p>
<div class="footnote">
-<p><a id="Fussnote_115" href="#FNAnker_115" class="label">[115]</a> Wörtlich: Bär des Eises</p>
+<p><a id="Fussnote_115" href="#FNAnker_115" class="label">[115]</a> Wörtlich: Bär des Eises.</p>
</div>