diff options
34 files changed, 17 insertions, 4050 deletions
diff --git a/.gitattributes b/.gitattributes new file mode 100644 index 0000000..d7b82bc --- /dev/null +++ b/.gitattributes @@ -0,0 +1,4 @@ +*.txt text eol=lf +*.htm text eol=lf +*.html text eol=lf +*.md text eol=lf diff --git a/LICENSE.txt b/LICENSE.txt new file mode 100644 index 0000000..6312041 --- /dev/null +++ b/LICENSE.txt @@ -0,0 +1,11 @@ +This eBook, including all associated images, markup, improvements, +metadata, and any other content or labor, has been confirmed to be +in the PUBLIC DOMAIN IN THE UNITED STATES. + +Procedures for determining public domain status are described in +the "Copyright How-To" at https://www.gutenberg.org. + +No investigation has been made concerning possible copyrights in +jurisdictions other than the United States. Anyone seeking to utilize +this eBook outside of the United States should confirm copyright +status under the laws that apply to them. diff --git a/README.md b/README.md new file mode 100644 index 0000000..e33f2cb --- /dev/null +++ b/README.md @@ -0,0 +1,2 @@ +Project Gutenberg (https://www.gutenberg.org) public repository for +eBook #69470 (https://www.gutenberg.org/ebooks/69470) diff --git a/old/69470-0.txt b/old/69470-0.txt deleted file mode 100644 index 30c067c..0000000 --- a/old/69470-0.txt +++ /dev/null @@ -1,1734 +0,0 @@ -The Project Gutenberg eBook of Am Teich- und Flußufer, by Arabella -B. Buckley - -This eBook is for the use of anyone anywhere in the United States and -most other parts of the world at no cost and with almost no restrictions -whatsoever. You may copy it, give it away or re-use it under the terms -of the Project Gutenberg License included with this eBook or online at -www.gutenberg.org. If you are not located in the United States, you -will have to check the laws of the country where you are located before -using this eBook. - -Title: Am Teich- und Flußufer - -Author: Arabella B. Buckley - -Translators: Fritz Kriete - Otto Rabes - -Release Date: December 4, 2022 [eBook #69470] - -Language: German - -Produced by: Peter Becker, Reiner Ruf, and the Online Distributed - Proofreading Team at https://www.pgdp.net (The digitized - holdings of the Staatsbibliothek zu Berlin are available to - all interested parties worldwide free of charge for - non-commercial use.) - -*** START OF THE PROJECT GUTENBERG EBOOK AM TEICH- UND FLUSSUFER *** - - - #################################################################### - - Anmerkungen zur Transkription - - Der vorliegende Text wurde anhand der Buchausgabe von 1910 so weit - wie möglich originalgetreu wiedergegeben. Typographische Fehler - wurden stillschweigend korrigiert. Ungewöhnliche und heute nicht mehr - verwendete Schreibweisen bleiben gegenüber dem Original unverändert; - fremdsprachliche Ausdrücke wurden nicht korrigiert. - - Die Buchanzeigen wurden der Übersichtlichkeit halber am Ende des - Texts gesammelt dargestellt. Die originale Titelseite weist auf ‚16 - Illustrationen im Text‘ hin, obwohl nur neun vorhanden sind. Dieser - Fehler wurde in der vorliegenden elektronischen Ausgabe korrigiert. - - Das Original wurde in Frakturschrift gesetzt; besondere - Schriftschnitte werden im vorliegenden Text mit Hilfe der folgenden - Sonderzeichen gekennzeichnet: - - kursiv: _Unterstriche_ - fett: =Gleichheitszeichen= - gesperrt: +Pluszeichen+ - Antiqua: ~Tilden~ - - #################################################################### - - - - - Kinderaugen in der Natur - - Zweites Buch - - Am Teich- und Flußufer - - Von Arabella B. Buckley (Mrs. Fisher) - - Einzige autorisierte Übertragung - von Oberstudienrat ~Dr.~ Fritz Kriete in Halle - und - Oberstudiendirektor ~Dr.~ Otto Rabes in Nordhausen - - Mit 8 bunten Vollbildern und 9 Illustrationen im Texte - - Dritte Auflage (11.-14. Tausend) - - Halle a. S. - - Hermann Gesenius - - - - - Kinderaugen in der Natur - - - Erstes Buch - Tiere und Pflanzen in Wald und Feld - - Zweites Buch - Am Teich- und Flußufer - - Drittes Buch - Pflanzenleben in Feld und Garten - - Viertes Buch - Aus dem Leben unserer Vögel - - Fünftes Buch - Bäume und Sträucher - - Sechstes Buch - Aus dem Leben der Insekten - - - Bisheriger Absatz ungefähr 50000 Stück - - - - -Vorwort. - - -Zur Einführung dieser Übersetzung sei hier kurz auf einige uns -zusagende Eigentümlichkeiten dieser anspruchslosen Hefte hingewiesen, -die uns veranlaßten, auf die Aufforderung der Verlagsbuchhandlung hin, -sie ins Deutsche zu übertragen. - -Überall ist versucht, Stil und Satzbau so klar und einfach zu -gestalten, daß nach dieser Seite hin Kindern beim Lesen keine -Schwierigkeiten erwachsen. - -Die behandelten Stoffe aus dem Leben der Tiere und Pflanzen sind gut -gewählt, dabei interessant -- nicht rein beschreibend -- gestaltet. - -Vielmehr ist jeder einzelne Abschnitt, der stets ein in sich -abgeschlossenes Ganzes bildet, so durchgeführt, daß er die kleinen -Leser zu +eigenen+ Beobachtungen anregt. - -Endlich sind die farbenschönen Abbildungen einheitlich und naturgetreu -ausgeführt, so daß auch sie das Interesse der Kinder beleben helfen. -Überhaupt stand für unsere Erwägungen der Gedanke im Vordergrunde, daß -diese Bücher geeignet sein könnten, sich im Kampfe gegen die unsere -Jugend verseuchende Schundliteratur als nützlich zu erweisen. - - Kriete. Rabes. - - - - -Inhalt. - - - Vorwort 3 - - Lektion 1. Das Leben des Frosches 7 - - „ 2. Die Libelle und ihre Gefährten 10 - - „ 3. Tief unten 14 - - „ 4. Das Nest des Stichlings 18 - - „ 5. Der Eisvogel 21 - - „ 6. Die Wasserratte oder Wasserwühlmaus 24 - - „ 7. Das grünfüßige Wasserhuhn und das Bläßhuhn 27 - - „ 8. Wasserwanzen 31 - - „ 9. Am Flußufer 34 - - „ 10. Die Familie des Fischotters 38 - - „ 11. Blumen für die Ausstellung 41 - - „ 12. Gretes Wasserpflanzen 45 - - - - -Zweites Buch. - -Am Teich- und Flußufer. - - - - -Lektion 1. - -Das Leben des Frosches. - -(Erstes Vollbild.) - - -Quak, quak, quak lassen sich die Frösche im März hören. Sie machen in -diesem Monat sehr viel Lärm, weil sie gerade aus ihrem Winterschlafe, -den sie am Boden des Teiches gehalten haben, erwachen. - -Die weiblichen Frösche legen ihre winzigen dunklen Eier ins Wasser. -Ein solches Ei ist nicht größer als ein Sandkorn. Aber es hat eine -gallertartige Umhüllung, und diese schwillt und schwillt im Wasser, -bis sie so groß ist wie eine Erbse. Das Ei bildet dann einen kleinen -schwarzen Punkt in der Mitte, und die gallertartigen Klumpen kleben -alle zusammen. Man kann sie fast in jedem Teiche sehen, wo sie vom -Winde ans Ufer getrieben werden. Bald wird der schwarze Punkt größer. -An einem Ende wächst ein Kopf, am anderen ein Schwanz. Der Kopf hat -ein Maul, aber noch keine Augen. Der Schwanz ist mit einer Flosse -versehen, und bald wiegt sich die Kaulquappe in ihrem schleimigen Bette -hin und her. - -Nach einer Woche ungefähr schlängelt sie sich aus der Gallertmasse -heraus und hängt sich mit dem Maule an eine Wasserpflanze (1). Dann -wachsen ihr zwei sonderbare Büschel an beiden Seiten des Kopfes. Sie -entnimmt damit dem Wasser die Luft zum Atmen. Man kann sie deutlich -sehen, wenn man ein Glas in den Teich taucht und einige Kaulquappen -fängt. - -Um diese Zeit läßt die Kaulquappe die Wasserpflanze los und schwimmt -umher. An ihrem Maule ist ein scharfer Schnabel gewachsen, den sie -gebraucht, um Stückchen von den Wasserpflanzen zur Nahrung abzunagen. -Nun entwickeln sich auch Augen und Nasenlöcher (2). Die Büschel -schrumpfen zusammen und an ihrer Stelle entstehen unter der Oberfläche -des Körpers Gebilde, die Fischkiemen ähnlich sehen. Die Kaulquappe -zieht Wasser durch das Maul ein und stößt es durch eine seitliche -Öffnung hinter den Kiemen wieder aus. Wenn es durch die Kiemen geht, -nehmen diese Luft heraus, und so atmet sie. - -Bald erscheinen nun zwei kleine Höcker an beiden Seiten des Körpers -gerade da, wo der Schwanz beginnt. Sie werden größer und größer, bis -endlich zwei Beine herauskommen. Diese Beine werden sehr lang und -stark, und die Kaulquappe gebraucht dieselben zum Schwimmen. Auch zwei -Vorderbeine wachsen heran, aber man kann sie nicht sehen, weil sie -unter der Haut liegen. In einigen Tagen kommen auch sie zum Vorschein -(3); sie sind kurz und gedrungen. - -Unsere Kaulquappe hat nun vier Beine und einen Schwanz. Sie hat -vier Zehen an den Vorderfüßen und fünf Zehen an den Hinterfüßen; -zwischen denen der letzteren befindet sich eine Haut. So sind also -die Hinterfüße mit einer Schwimmhaut versehen, die der Quappe beim -Schwimmen hilft. - -Sie kommt jetzt öfter an die Oberfläche des Wassers und läßt eine -Luftblase aus dem Maule aufsteigen. Was meint ihr wohl, was geschehen -ist? Die Öffnung hinter den Kiemen hat sich geschlossen, und an deren -Stelle sind im Innern zwei Lungensäcke gewachsen. Deshalb kommt sie an -die Oberfläche, um die Luft mit dem Maule einzuatmen, anstatt sie wie -bisher aus dem Wasser durch die Kiemen aufzunehmen. - -Nun liebt sie es, sich in den Schatten einer Wasserpflanze zu setzen. -Sie braucht den Schwanz nicht mehr, da sie ganz gut mit den Beinen -schwimmen kann. Deshalb wird der Schwanz allmählich aufgesogen, um den -Körper zu ernähren. - -Da habt ihr nun den kleinen Frosch (4). Wenn man die Sonne durch die -Schwimmhaut des Fußes scheinen läßt, so kann man sehen, daß das Tier -rotes Blut hat. Aber es ist kein warmes Blut wie das unsrige. Der -Frosch ist immer kalt und schlüpfrig, weil sein Blut langsam fließt. - -Er hat jetzt zahlreiche Zähne im Oberkiefer und eine ganz sonderbare -Zunge. Sie ist vorn am Maule angewachsen, sonst frei beweglich. Die -sehr klebrige Spitze kann bis in den Schlund zurückgelegt werden. Er -frißt jetzt keine Pflanzen mehr, sondern Insekten und Larven, die er -fängt, indem er seine Zunge hervorschnellen läßt und schnell wieder -zurückzieht. - -Der Frosch lebt während des Sommers hauptsächlich auf dem Lande. Wenn -er nicht von Enten, Ratten oder Schlangen gefressen wird, läßt er sich -bei Beginn der kalten Witterung auf den Boden des Teiches sinken, um -dort im Schlamme seinen Winterschlaf zu halten. - - - - -Lektion 2. - -Die Libelle und ihre Gefährten. - -(Zweites Vollbild.) - - -Jedes Landkind sollte sich ein Teichnetz machen, wenn es etwas über -Wassertiere lernen will. Man braucht nur einen Weidenzweig zu -nehmen und daraus einen Reifen zu binden. Dann macht man einen Sack -aus Musselin, näht unten einen kleinen Stein hinein und befestigt den -Sack an dem Reifen. Aus einer Hecke schneidet man sich einen Stock und -befestigt einen langen Bindfaden daran. Letzteren teilt man am unteren -Ende und bindet die beiden Teile an den Seiten des Reifens fest. So -hat man ein Netz, das man hinunterlassen und mit dem man Tiere von dem -Grunde des Teiches heraufholen kann. Es ist auch gut, eine weithalsige -Flasche mitzunehmen, in die alles, was man fängt, hineingesteckt wird. -Ich kenne einen schattigen Teich in der Nähe eines Gutshofes, wo die -Insekten an hellen sonnigen Tagen sehr geschäftig sind. - -[Illustration: Frosch und Kaulquappen. - -II.1] - -In einer Ecke des Teiches schwimmen die kleinen Taumelkäfer umher -und beschreiben Kreise im Wasser. Ihre glänzenden schwarzen Rücken -schimmern beinahe grün in der Sonne. Dann und wann springt einer in -die Höhe, um ein Insekt aus der Luft zu fangen, und ein anderer taucht -hinab, um eine Larve zu fressen. Taucht euer Netz ins Wasser, bringt -es schnell unter einen Käfer, hebt ihn heraus und steckt ihn in die -Flasche, so daß ihr ihn betrachten könnt. - -Man könnte meinen, daß er vier Augen hat, denn jedes seiner beiden -Augen ist in zwei Teile geteilt. Die eine Hälfte ist nach oben in -die Luft gerichtet, die andere nach unten ins Wasser. Während er -umherschwimmt, kann er also die Fliegen in der Luft und die Larven im -Wasser sehen. - -Mücken schweben über dem Teiche hin und her, und außerdem sehen wir -ein Gewimmel von jenen Fliegen mit so feinen, durchsichtigen Flügeln, -daß sie fast wie Gaze aussehen. Sie heißen Eintagsfliegen. Und jetzt -erhebt sich ein weit prächtigeres Insekt, 7,5 ~cm~ lang mit vier großen -Gazeflügeln, aus den Binsen und fliegt über den Teich. - -Alle Kinder kennen wohl die Libelle oder Wasserjungfer. Ihre reizenden -Flügel haben Längs- und Queradern, die zum Teil mit Luft gefüllt sind -und zum Atmen dienen, und schillern in der Sonne in roten, blauen und -grünen Farben. Sie hat einen langen Hinterleib, eine dicke Brust mit -sechs Beinen und einen runden Kopf mit sehr großen Augen. - -Jedes Auge hat mehr als zehntausend winzige Fenster, so daß sie -nach oben und unten, nach rechts und links sehen kann, während sie -dahinschießt und die Schmetterlinge und Motten, die ihr in den Weg -kommen, fängt. Zuweilen setzt sie sich auf eine Pflanze oder einen -Busch am Ufer und ruht, bis sie ihren Flug wieder aufnimmt. - -Wenn man im April öfter zu einem Teich geht, wo sich Libellen finden, -kann man vielleicht beobachten, wie sie ihr Leben in der Luft beginnt. -Dies geschieht folgendermaßen. - -Aus dem Wasser heraus kriecht ein großes Insekt auf den Stengel einer -Pflanze. Es hat einen Körper mit sechs Beinen, der ebenso groß ist wie -derjenige der Libelle. Aber es hat ein seltsames, schläfriges Aussehen, -und an Stelle der Flügel sehen wir nur zwei kurze Stümpfe. - -[Illustration: ~a.~ Fressende Libellenlarve. - -~b.~ Libelle aus der Larvenhaut kriechend.] - -Langsam kriecht es am Stengel hinauf aus dem Wasser in die Luft. Dann -ereignet sich etwas Seltsames. Die Haut auf dem Rücken zerreißt, und -eine wirkliche Libelle kommt heraus. - -Zuerst erscheint der Kopf, dann der Körper mit seinen sechs Beinen und -vier weichen runzeligen Flügeln und endlich der Hinterleib. Die Libelle -kann noch nicht fliegen. Sie sitzt neben ihrer alten leeren Haut und -streckt ihre Flügel langsam der Sonne entgegen. In einigen Stunden sind -sie lang, stark und fest. Dann ist sie fähig, über den Teich zu fliegen -und zu fressen. - -So kommt die Libelle in die Luft hinauf. Ihre Larve wird man nicht so -leicht unter dem Wasser finden, aber wir wollen es in der nächsten -Woche mit unserem Netz versuchen. Heute haben wir so viel auf der -Oberfläche des Teiches gesehen, daß wir keine Zeit hatten, unten im -Schlamme zu fischen. - - - - -Lektion 3. - -Tief unten. - - -Heute wollen wir unser Netz gebrauchen. Halte den Stock recht fest und -wirf das Netz in den Teich, wie ein Fischer die Angelfliege auswirft. -Der Stein wird das Netz langsam zum Sinken bringen. Wenn man es nun -vorsichtig durch den Schlamm und die Wasserpflanzen zieht, wird man -sicher etwas fangen. - -[Illustration: Libelle, am Igelkolben. - -II. 2.] - -Bringe dann das Netz ans Land, leere es auf dem Grase aus und -setze alles, was du findest, in das klare Wasser der Flasche. Man -findet vielleicht einen kleinen Fisch, einige Kaulquappen oder -Wasserschnecken. Es ist auch wohl eins von den sonderbaren Geschöpfen -darin, die auf Seite 13, Fig. ~a~ abgebildet sind. Ihr werdet gewiß -nicht glauben, daß dies die Larve der Libelle ist. Aber es ist doch -so. Es ist ein langes Insekt, das aus lauter Ringen besteht, sechs -Beine besitzt und Augen, die denen der Libelle gleichen. Es hat keine -Flügel; eine sonderbare Art von Arm, mit Zangen am Ende, kommt unter -der Unterlippe hervor. - -Dieser Arm ist tatsächlich ein Teil der Unterlippe. Er wird Fangmaske -genannt und besitzt Gelenke, so daß er unter die Unterlippe und -zwischen die Beine zurückgeschlagen werden kann. Wenn die Larve nun -Nahrung nötig hat, wartet sie ruhig im Schlamm, bis ein Käfer oder eine -Wasserwanze vorbeikommt. Dann schnellt die Maske hervor und hält die -Beute mit den Zangen fest. - -Nun betrachte den Hinterleib, der entweder spitz oder in drei -lappenförmige Anhängsel ausläuft. Durch die Öffnung am Leibesende läuft -Wasser in diesen und die darin enthaltene Luft dient zum Atmen. Jenes -wird wieder ausgestoßen, durch den dadurch erzeugten Stoß bewegt sich -die Larve fort. - -Diese Libellenlarve lebt zwei Jahre lang unten im Teich. Sie wechselt -mehrere Male die Haut, und es wachsen ihr ein paar Flügelstümpfe. Dann -kriecht sie an einem Stengel hinauf, wie wir in der letzten Lektion -sahen, und wird eine Libelle. - -Aber was ist dies hier in unserem Netz? Zuerst könnte man denken, es -wäre ein Stückchen Holz oder Schlamm mit kleinen Steinen darin, oder -ein paar verfilzte Grashalme. Und so ist es auch. Aber im Innern sitzt -etwas Lebendiges. Wenn man aufmerksam zusieht, so wird man bemerken, -daß ein Insekt den vorderen Körperteil mit sechs Beinen herausstreckt. - -[Illustration: Köcherfliegen und ihre Larven.] - -Es ist ein weiches kleines Geschöpf, die Larve der Köcherfliege. Wenn -man die Stückchen Gras oder die kleinen Steinchen usw. wegnimmt, so -findet man die weiche Larve im Innern. Sie hat sechs Beine und eine -Anzahl von kleinen Büscheln an den Seiten des Körpers. Damit atmet sie, -ebenso wie die Kaulquappe mit den Kiemen. - -Man kann oft diese Larven der Köcherfliegen auf dem Grunde der -Bäche kriechen sehen, wo sie wie kleine sich bewegende Bündel von -Holzstückchen oder von Steinen erscheinen. Man kann sie aufnehmen, ohne -ein Netz zu gebrauchen. Sie bauen diese Gehäuse um sich herum, um ihre -weichen Körper zu schützen, die von Fischen gern gefressen werden. - -Allmählich verwandeln sie sich in kleine gelbbraune Insekten, die wie -Motten aussehen. Am Abend fliegen sie über dem Wasser auf und ab. Wir -haben sie nicht mit den Eintagsfliegen und Mücken zusammengesehen, weil -sie den Sonnenschein nicht lieben. - -Ihr werdet wahrscheinlich noch viele kleine Wasserlarven mit eurem Netz -herausfischen. Aber ihr müßt sorgfältig aufpassen, denn sie sind sehr -klein. Einige von ihnen haben kleine Büschel an den Seiten. Dies sind -die Larven der Mücken und Eintagsfliegen, die über dem Teiche fliegen. -Sie alle leben einige Zeit im Wasser. Wenn letztere aber in die Luft -herauskommen, leben sie nur noch kurze Zeit. - - - - -Lektion 4. - -Das Nest des Stichlings. - - -Es war ein lieblicher Frühlingstag. Die Sonne schien hell auf das -frische Grün des Grases, und die Büsche an den Ufern des Flusses waren -mit jungen Blättern bedeckt. - -In einer Ausbuchtung des Flusses baute ein kleiner Fisch sein Nest. Es -war ein Stichling. Er war nicht länger als 5 ~cm~. Auf seinem Rücken -standen drei Flossenstacheln empor. Knaben fangen diesen Fisch oft, -halten ihn in Flaschen oder verkaufen ihn an Leute, die ein Aquarium -haben. - -Es war interessant, ihn zu beobachten, wie er im Schatten der Büsche -bei der Arbeit war. Er brachte Stückchen von Wurzelfasern und feines -Gras herbei und machte daraus ein kleines Gewebe in Form einer Schüssel -am Boden des Flusses. Dann schleppte er andere Stücke herbei und klebte -sie mit Speichel zusammen. Auf diese Weise baute er Seiten und ein -rundes Dach. Als das Nest fertig war, hatte es die Größe einer dicken -Stachelbeere. - -Es lag ungefähr 15 ~cm~ unter dem Wasserspiegel und war an zwei Seiten -offen. Wenn der Stichling den Kopf am einen Ende heraussteckte, so sah -der Schwanz am anderen hervor. Aber er hatte es auch nicht gebaut, um -darin zu wohnen. Er brauchte es für die Eier. - -[Illustration: Stichlinge und ihr Nest.] - -Es war ein hübscher kleiner Fisch mit glänzendem Rücken und -leuchtendrotem Bauch. Seine Augen waren bläulich-grün und glänzten wie -Juwelen. - -Als das Nest fertig war, schwamm er fort, um eine Gefährtin zu suchen. -Er kam bald mit einer solchen zurück, einem kleinen Fisch, der nicht -so glänzend war wie er. Er spielte mit dem Weibchen, trieb es vor sich -her und schmeichelte ihm, bis es zuletzt in das eine Loch des Nestes -hineinschwamm und nach einer Weile am anderen Ende wieder herauskam. - -Das Weibchen hatte eine Anzahl kleiner gelber Eier in das Nest gelegt. -Dann schwamm es fort und kümmerte sich nicht mehr darum. - -Der männliche Stichling schwamm nun in das Nest hinein und übernahm die -Sorge für die Eier. Ein Ei war nicht größer als ein Mohnsamen, und das -ganze Bündel war sehr klein. Er schüttelte das Nest auf und stieß die -Eier in eine versteckte, sichere Ecke. Dann schwamm er vor dem Neste -herum und bewegte lebhaft seine Brustflossen und erneuerte dadurch -beständig die Atemluft in der Umgebung der Eier. - -Manchmal schwamm er in das Nest hinein und brachte schmutzigen Sand im -Maule heraus. Man sieht, er wollte das Nest rein halten. - -Dies setzte er drei Wochen lang fort, bis die Brut ausgekrochen war. -Eine Anzahl winziger Fischchen entschlüpfte den Eiern. Sie waren so -klein und durchsichtig, daß man es nicht für möglich gehalten hätte, -daß ein anderer Fisch sie sehen konnte. Aber der Stichling wußte -es besser. Es gab eine Menge hungriger Fische, die der zarten Brut -aufpaßten, um sie zu fressen. Die kleinen Fischlein waren sehr schwach -und hatten noch dazu einen Dottersack unter ihrem Körper zu tragen, dem -sie so lange Nahrung entnahmen, bis sie fressen konnten. - -So richtete denn der tapfere kleine Stichling seine drei -Flossenstacheln in die Höhe und schoß zornig auf die Fische los, die -nach seinen Kleinen schnappten. Er packte sie bei den Flossen, schlug -nach ihren Augen und trieb sie in die Flucht. - -Dann machte er ein kleines rundes Loch im Sande auf dem Grunde des -Flusses, sammelte die kleinen Stichlinge darin und bewachte sie. -Selbst nachdem ihre Rückenstacheln gewachsen waren, und sie schon -dreist umherschwammen, folgte er ihnen in den Fluß hinaus, um sie zu -beschützen. - -Man kann viele Nester von Stichlingen in Flüssen und Teichen finden, -wenn man aufmerksam danach sucht. Man kann auch gefangene Stichlinge -mit einer reichlichen Menge von Wasserpflanzen und Futter in ein -kleines Aquarium setzen und wird dann sehen, wie sie ihr Nest bauen, -und was für ein guter Vater ein Stichling ist. - - - - -Lektion 5. - -Der Eisvogel. - -(Drittes Vollbild.) - - -Still! Macht kein Geräusch! Da sitzt ein Eisvogel auf dem Zweige -eines Weidenbaumes, der über den Fluß hinüberhängt. Wenn wir ihn -erschrecken, wird er fortfliegen, und wir werden ihn nicht wiedersehen. - -Wie hübsch er sich aus dem Hintergrunde der grauen Blätter abhebt. Mit -seinem langen Schnabel und stumpfen Schwanz ist er nicht viel größer -als ein Sperling; er scheint alle Farben des Regenbogens an sich zu -tragen. - -Er hat einen blauen Streifen auf dem Rücken, Kopf und Flügel sind -meergrün, mit blauen Flecken auf den Spitzen der Federn. Der Schnabel -ist schwarz, Hals und Kehle sind weiß. Am Auge hat er einen von weichen -weißen Federn umgebenen roten Streifen, und die Brust ist rostrot. -Selbst die Füße sind rot und sehen auf dem dunklen Zweige ganz bunt aus. - -Er sieht in die ruhige, tiefe Stelle des Flußes unter der Weide -hinunter und beobachtet die dort schwimmenden Fische. Da! jetzt schießt -er hinab! Nun ist er wieder oben und trägt etwas im Schnabel. Es ist -ein kleiner Weißfisch. Er schlägt ihn mit dem Kopfe gegen den Zweig und -schlingt ihn hinunter, mit dem Kopfe voran. - -[Illustration: Eisvögel, unten das Männchen fischend. - -II. 3.] - -Er fängt mehrere Fische in derselben Weise. Während er den letzten -frißt, kommt ein anderer Eisvogel und setzt sich neben ihn. Es ist sein -Weibchen, das in einiger Entfernung gefischt hat. Es ist nicht ganz -so bunt wie das Männchen und hat einen kleinen roten Fleck unter der -Kehle. - -Nun fliegen sie fort und stoßen im Fluge einen scharfen Schrei aus, -der wie „Tit-tit-tit“ klingt. Sie leben in den Büschen und Bäumen am -Flußufer. Denn man muß nicht denken, daß Vögel immer in Nestern wohnen. -Das Nest ist nur eine Wiege für ihre Eier und die Kleinen. Sobald sie -fliegen können, verlassen es die jungen Vögel mit den Alten und wohnen -in keinem Neste mehr, bis sie eins für ihre eigenen Eier bauen. - -Da man das Nest eines Eisvogels nicht leicht findet, so will ich euch -etwas davon erzählen. Wenn das Weibchen Eier legen will, höhlen die -Eisvögel eine Röhre mit einem Kessel am Ende in dem steilen Ufer aus -und schießen, wenn das Nest fertig ist, so schnell hinein, daß man -nicht sehen kann, wo sie geblieben sind. - -Aber wenn man wüßte, wo es wäre und es von oben her aufgraben könnte, -so würde man einen behaglichen Raum finden, ungefähr einen halben -Fuß im Quadrat. Den Boden desselben haben die alten Eisvögel mit -Fischgräten ausgepolstert. Sie bilden einen hübschen durchbrochenen -Fußboden, durch den das Wasser ablaufen kann. - -Auf dem Boden liegen einige glänzend weiße Eier. Gewöhnlich legt das -Weibchen sieben. Und bald sind sieben kleine Eisvögel in dem Neste, -von denen jeder die hübschen Farben hat, von denen ich euch erzählt -habe. Der einzige Unterschied zwischen ihnen und den alten Vögeln ist -der, daß ihre Schnäbel kürzer sind. - -Wenn es schwer ist, das Nest eines Eisvogels zu finden, so wird man -doch häufiger junge Vögel auf dem Flusse sehen. Ich ging einmal mit -einem Freunde zum Angeln, und während seine Angelrute über dem Wasser -hing, flogen plötzlich zwei junge Eisvögel auf und setzten sich darauf. -Sie ruhten einen Augenblick und flogen dann weiter. Dasselbe Schauspiel -wiederholte sich noch einmal. Es waren augenscheinlich junge Vögel, die -gerade aus dem Neste kamen und noch nicht weit fliegen konnten. - -Die Eisvögel sind die buntesten Vögel, die man auf dem Flusse sehen -kann. Sie sehen so hübsch aus, wenn sie zwischen den grünen Blättern -über dem Wasser hin und her fliegen, daß man sie immer gern wieder -sieht, wenn man sie einmal beobachtet hat. - - - - -Lektion 6. - -Die Wasserratte oder Wasserwühlmaus. - -(Viertes Vollbild.) - - -Habt ihr jemals eine Wasserratte gesehen? Ich meine nicht eine -Landratte, die im Wasser schwimmt, sondern eine Wasserratte oder -Wasserwühlmaus, wie sie genannt werden sollte, denn sie ist keine -wirkliche Ratte. Ich beobachtete einmal eine solche unbemerkt. Was -glaubt ihr, was sie machte? Sie saß auf den Hinterbeinen und hielt in -den Vorderpfoten ein Blatt von der gelbblühenden Schwertlilie, die so -dicht am Flußufer wächst. Es war das Stück des Blattes, das nahe an der -Wurzel wächst und dick und saftig ist. Sie nagte so eifrig daran, daß -sie mich zuerst gar nicht sah. - -Es war ein tüchtiger kleiner Bursche, nicht ganz so groß wie eine -Ratte. Sie nährt sich von Pflanzen. Wenn sie keine Blätter der gelben -Schwertlilie bekommen kann, frißt sie Wasserlinsen oder selbst die -Rinde junger Weiden. Ich konnte sehen, daß sie einen kurzen, dicken -Hals und einen runden Kopf mit kurzer Schnauze hatte. Die Augen waren -klein und die Ohren so dicht mit Pelz bedeckt, daß man sie kaum sehen -konnte. Der runde Schwanz war nicht sehr lang und mit kurzen Haaren -bedeckt. - -Ich setzte mich in der Nähe still ans Ufer. Sofort blickte sie sich um -und sah mich. Aber da ich mich nicht rührte, dachte sie vielleicht, daß -ich nichts Lebendiges wäre und kaute an ihrem Blatte weiter. - -Endlich berührte ich mit dem Fuße ein welkes Blatt. Ihre Ohren waren -sehr scharf. Sie wandte ihre kleinen hellen Augen auf mich, und in -einem Augenblick war sie im Wasser und schwamm fort. Ich kam zu spät, -um sie in ihr Loch schlüpfen zu sehen, aber ich fand ein anderes, nicht -weit von den Schwertlilien, dicht unter dem Wasser. - -Ich wußte, daß ich den Bau nicht finden würde, denn die Wasserratten -graben sehr lange Gänge. Ich ging mehrere Tage an dieselbe Stelle und -nahm etwas Brot mit, das ich dort ließ. Endlich eines Tages, als ich -wartend da saß, kam mein kleiner Freund heraus und fraß das Brot. Dann -trafen wir uns öfters, und das Tier wurde ganz zahm. Aber ich mußte -sehr vorsichtig sein. Die geringste Kleinigkeit erschreckte es, und -plumps sprang es ins Wasser. - -Wenn man am Abend oder am frühen Morgen, wenn alles ganz ruhig ist, -an einen Teich oder Fluß geht, so kann man manchmal eine Wasserratte -im Wasser schwimmen oder am Ufer fressen sehen. Sie hat scharfe gelbe -Zähne. Die unteren sind groß und zeigen sich deutlich über der kurzen -Unterlippe. - -[Illustration: Wasser-Wühlmaus (Wasserratte). - -II. 4.] - -[Illustration: Grünfüßige Wasserhühner mit Jungen. - -II. 5.] - -Die jungen Wasserratten sind sehr niedliche kleine Geschöpfe. Sie -werden in einem Neste geboren, das die Alten aus trockenem Grase in dem -Bau angelegt haben. Wenn sie herauskommen, schwimmen sie mit den -Alten umher und fressen Wasserlinsen. - -Aber obgleich die Wasserratte meistens im Wasser lebt, kommt sie doch -zuweilen ans Land, um ihren Wintervorrat einzusammeln. Sie ist oft dem -Landmann sehr lästig, denn sie liebt Mohrrüben und Kartoffeln und kommt -am Abend auf die Felder, um von diesen Früchten zu fressen und einen -Teil derselben nach ihrem Bau zu tragen. - -Ein Landmann grub einmal den Bau einer Wasserratte auf und fand darin -fast fünf Liter Stücken von Kartoffeln und Rüben. - - - - -Lektion 7. - -Das grünfüßige Wasserhuhn und das Bläßhuhn. - -(Fünftes und sechstes Vollbild.) - - -Wenn euer Weg zur Schule an einem Flusse entlang führt, wo Bäume das -Wasser überschatten, so werdet ihr wahrscheinlich schon ein Wasserhuhn -und seine Jungen gesehen haben. Vielleicht wißt ihr auch, wo das Nest -ist, das gewöhnlich zwischen Binsen oder Schilf steht oder sich auf -einem Baumzweige befindet, der über dem Wasser hängt. - -Das Nest besteht aus trockenen Binsen, und obwohl es ganz dicht am -Wasser liegt, ist es trocken und warm. Beim Baden kann man wohl -hineinsehen. Man wird gegen acht blaßgraue Eier mit rotbraunen Flecken -finden. Die Eier sind auch vielleicht schon ausgebrütet, und dann sind -die jungen Vögel mit der Mutter in den Binsen verborgen. Sie sehen aus -wie kleine schwarze Flaumklumpen mit einem roten Fleck auf dem Kopfe -und weißen Federschwänzen, und sie können laufen und schwimmen, sobald -sie ausgebrütet sind. Während der ganzen Zeit, wo ihr in der Nähe seid, -wird die Mutter rufen „kruck, kruck“, um euch fortzutreiben. - -Das Wasserhuhn ist ein schwarzer Vogel mit einer hellroten Stirn und -gelbem Schnabel. Am Rande der Flügel und unter dem Schwanze hat es -weiße Federn. Wenn es im Wasser ist, schnellt es fortwährend den Kopf -nach unten, so daß man die weißen Federn sieht und selbst die grünen -Beine mit den roten Bändern. - -Sehr bald nachdem die Jungen ausgebrütet sind, schlüpfen sie aus dem -Neste und schwimmen um die Mutter herum. Wenn man ganz still in den -Büschen liegt, kann man sie vielleicht ans Ufer kommen sehen, um Würmer -oder Schnecken zu fressen. Dann kann man beobachten, daß die Füße nicht -mit Schwimmhäuten versehen sind wie bei der Ente, sondern daß alle vier -Zehen frei sind. - -Aber wenn man das geringste Geräusch macht, so stößt die Mutter einen -Schrei aus, der wie „krek, krek“ klingt, und alle tauchen ins Wasser -und schwimmen zu einer sicheren Stelle in den Binsen. Sie kehren nicht -zum Neste zurück und selbst, wenn man mit einem Stocke in die Binsen -schlägt, rühren sie sich nicht. Sie wissen, daß sie in ihrem Verstecke -sicher sind. - -Dieser Vogel wird oft Moorhuhn genannt, weil er sich auch bisweilen auf -dem Moore findet. Aber Wasserhuhn ist der bessere Name. - -Wenn nun ein größerer See irgendwo in der Nähe ist, kann man das -Wasserhuhn dort finden und daneben noch einen anderen Vogel, den man -anfangs für ein solches halten kann, denn er taucht in ganz derselben -Weise. Aber wenn man ihn genauer betrachtet, wird man erkennen, daß -dieser zweite Vogel keine rote Stirn, sondern einen großen kahlen Fleck -auf dem Kopfe hat, und daß er größer ist als das Wasserhuhn. - -Dieser Vogel heißt Bläßhuhn wegen des weißen Streifens auf der Stirn. -Wenn man ihn am Ufer beobachtet, wie er Samen oder Insekten frißt, -so kann man sehen, daß die drei Vorderzehen von einer faltigen Haut -umgeben sind, doch hängen sie nicht zusammen. - -Aber das Bläßhuhn ist nicht leicht zu beobachten; denn es ist sehr -scheu. Es fliegt weg oder taucht unter das Wasser, ehe man in seine -Nähe kommen kann. Es hat scharfe Krallen, die ihm beim Klettern helfen, -und mit denen es den verletzt, der es zu fangen versucht. - -Das Bläßhuhn baut sein Nest in die Schwertlilien oder das Schilf und -zwar so, daß es fast das Wasser berührt. Manchmal ertrinken die Jungen, -wenn ein Hochwasser kommt. - -Wenn ein Boot in die Nähe des Nestes kommt, so schlüpft das Bläßhuhn in -das Schilf und ruft „käck, käck, käck“, um den Nahenden fortzulocken. -Wenn man das Nest aber doch entdeckt, wird man ungefähr zehn Eier darin -finden. Sie sehen den Eiern des Wasserhuhns ähnlich, sind aber größer -und haben dunklere und kleinere Flecken. Wenn die Eier ausgebrütet -sind, kann man die Jungen an der kahlen Stelle auf dem Kopfe erkennen, -sonst sind sie schwarz und ähneln Flaumklumpen wie die des grünfüßigen -Wasserhuhns. - -Im Winter findet man Bläßhühner weder auf den Flüssen noch auf Teichen. -Mit vielen anderen ihresgleichen ziehen sie nach dem Süden in wärmere -Gegenden und warten dort, bis der Frühling wiederkommt. - -[Illustration: Bläßhühner mit Jungen. - -II. 6.] - - - - -Lektion 8. - -Wasserwanzen. - - -Wenn ihr aus der Schule nach Hause kommt und an einem Teich vorbeigeht, -so könnt ihr ganz sicher sein, eine oder mehrere von den drei -Wasserwanzen dieser Lektion zu finden, und ich möchte euch empfehlen, -sie zu beobachten. - -Die erste ist ein langes, dünnes, schwarzes Insekt. Es läuft auf der -Wasseroberfläche hin und sieht aus wie eine Nadel auf Beinen. Es wird -„Wasserläufer“ genannt. Wenn es auf der Wasseroberfläche dahinrennt, -sieht es aus, als ob es das Wasser mit seinen Beinen ausmessen wollte. - -Der Wasserläufer hat sehr feine Haare unter dem Körper und an den -Beinen. Die Luft zwischen diesen Haaren verhindert, daß er naß wird, -und daß er untergeht. Er hat zwei lange Fühler und einen langen dünnen -Rüssel. Die Beine und der Körper haben eine gelbliche Farbe, und die -Flügel sind glänzend schwarz. - -Wenn man den Wasserläufer beobachtet, wird man sehen, daß er sehr -schnell über den Teich dahinläuft. Er fängt eine Wasserfliege, hält -sie in den Vorderklauen und saugt alle Flüssigkeit aus ihrem Körper. -Obgleich er Flügel hat, fliegt er nicht oft. - -Die nächste Wasserwanze ist nicht so dünn. Sie ist ungefähr einen -Zoll lang und hat einen flachen Körper mit grauen Flügeln. Sie hat -sehr kurze Fühler, und die Vorderbeine sind dick, stark und mit Klauen -bewehrt. Deshalb heißt sie „Wasserskorpion“. Sie braucht diese Klauen, -um die Insekten im Wasser zu ergreifen, die sie mit ihrem scharfen -Rüssel aussaugt. - -[Illustration: ~a.~ Wasserskorpion. ~b.~ Ruderwanze. ~c.~ Wasserläufer.] - -Der Wasserskorpion schwimmt sehr langsam unter dem Wasser oder kriecht -im Schlamme und ist leicht zu fangen. Sehr leicht ist dies, wenn er -aus dem Wasser heraufkommt, um Luft zu schöpfen. Dies tut er auf -eine ganz sonderbare Weise. Er hat zwei lange Borsten am Ende des -Hinterleibs. Wenn er sie zusammenlegt, bilden sie eine Röhre wie einen -Strohhalm. Er kommt nahe an die Oberfläche, steckt das Ende der Röhre -in die Luft und zieht dann etwas von dieser in den Körper ein. Die Eier -des Wasserskorpions kleben auf den Blättern von Wasserpflanzen und -sehen wie Samenkörner aus. - -Die dritte Wasserwanze kennt ihr sicher. Es ist ein kleines Insekt, das -einem Käfer ähnlich ist, mit sechs Beinen, von denen zwei sehr lang -sind. Es schwimmt auf dem Rücken und bewegt sich mit diesen beiden -Beinen fort, als ob es Ruder wären. Deshalb heißt es Rückenschwimmer -oder Ruderwanze. - -Die Ruderwanze hat einen langen Saugrüssel aber man sieht ihn kaum, -wenn man sie nicht in ein Glas setzt und genau zusieht. Denn da sie auf -dem Rücken schwimmt, biegt sie den Kopf auf die Brust hinunter, so daß -der Rüssel zwischen den Beinen liegt. - -Die Augen befinden sich an der Seite des Kopfes und sind sehr groß, -so daß die Ruderwanze nach oben und unten sehen kann. Das ist sehr -nützlich für sie, denn sie schwimmt zwischen die Kaulquappen und Larven -und ergreift sie mit den Klauen. Dann sticht sie die Beute mit dem -scharfen Rüssel an und saugt alle Flüssigkeit aus ihrem weichen Körper. -Die Ruderwanze schwimmt stets im Wasser oder kriecht im Schlamm. Abends -kommt sie manchmal an die Wasseroberfläche und fliegt zu einem anderen -Teiche oder Graben. - -Die weibliche Ruderwanze legt kleine, längliche, weiße Eier auf die -Wasserpflanzen. Man kann sie im März finden, und schon im April sieht -man die kleinen Wanzen auf dem Rücken schwimmen, gerade wie die Alten. - -Wenn man sich etwas Mühe gibt, kann man diese drei verschiedenen -Wasserwanzen im Netze fangen, sie in ein Glasgefäß setzen und alles -beobachten, was ich euch erzählt habe. - - - - -Lektion 9. - -Am Flußufer. - - -Wir wollen eine kurze Strecke am Flußufer hinwandern. Wie hübsch ist es -da, wenn die Abendsonne durch das Laub der Bäume scheint! Was für eine -Menge von kleinen Geschöpfen freuen sich ihres Lebens in der Luft und -im Wasser! - -Der kleine blasse Hans, der aus der Stadt gekommen ist, um einen -freien Tag hier zu verleben, sagt: „Ich möchte, ich könnte auf dem -Lande leben.“ Wenn er nach seiner Wohnung in der engen Stadtstraße -zurückkehrt, wo es nur hartes Pflaster gibt und kein grünes Gras, keine -schattigen Bäume und kein lustig dahinfließendes Wasser, dann wird er -oft an diesen Spaziergang am Flußufer denken. - -[Illustration: Kaulkopf und Eintagsfliegen.] - -Sieh jene Fische von ungefähr 7-8 ~cm~ Länge, die unter der Brücke -hin- und herschwimmen. Sie heißen Kaulköpfe, weil sie einen breiten, -dicken Kopf haben. Sie haben an jeder Seite des Kopfes einen spitzen -Wangenstachel, den man fühlen kann, wenn man den Fisch in die Hand -nimmt. Der Eisvogel weiß das ganz gut; er verschlingt keinen Kaulkopf, -denn sie würden ihm im Halse stecken bleiben. - -Der Kaulkopf lebt unter Steinen und frißt Insekten und die Eier anderer -Fische. Sieh da! Fritz hat einen gefangen und ihn in das Glas gesteckt. -Nun kann Hans sehen, was für ein hübsches Auge der Kaulkopf hat, und -wie schön die roten, grünen, braunen und gelben Farben auf seinen -Schuppen schillern. - -[Illustration: Mücke mit Larve. (Die Linien geben die wirkliche Größe -an.)] - -Wie geschäftig die Fliegen mit den langen Flügeln und den drei -langen Borsten an dem Hinterleibe sind! Es sind Eintagsfliegen, die -über dem Wasser hin- und herfliegen. Sie suchen keine Nahrung, denn -Eintagsfliegen fressen nicht und leben nur kurze Zeit. Aber sie haben -lange Zeit als Larven unter dem Wasser gelebt wie die Larve der -Wasserjungfer. Sie legen nur ihre Eier und sterben dann. - -Die Mücken, die über jener tiefen, ruhigen Stelle in der Nähe der -Mühle fliegen, sind ganz anders. Die eine hat mich gerade in die Hand -gestochen und mir Blut ausgesogen und so weiß ich, daß sie Nahrung zu -sich nimmt. Aber die Mücken haben auch kein so langes Leben im Wasser -wie die Eintagsfliegen. - -Diese Mücken sind erst vor einigen Wochen ans Licht der Welt gekommen. -Die weibliche Mücke legt einige klebrige Eier, nicht größer als die -Spitze einer Stecknadel, auf die Oberfläche des Wassers. Bald kriechen -aus den Eiern Larven aus, die wie winzige Würmchen aussehen und feine -Härchen an den Seiten haben. Sie schwimmen im Wasser umher und nähren -sich von kleinen Stückchen der Wasserpflanzen. - -Warum schwimmen sie wohl mit den Köpfen nach unten? Weil sie nur durch -eine Öffnung am Hinterleib atmen können und deshalb denselben in die -Luft emporstrecken müssen. - -In ungefähr drei Wochen wechselt jede Larve ihre Haut dreimal. Nach der -vierten Häutung ist die Larve von einer Hülle umgeben, und wenn man -genauer hinsieht, erkennt man eine vollständige Mücke mit Flügeln im -Innern der Umhüllung. - -Nun muß sie auskriechen, und das ist sehr gefährlich. Denn wenn sie -dabei ins Wasser fällt, muß sie ertrinken. Darum streckt sie sich -vorsichtig auf der Oberfläche des Wassers und beginnt den Kopf durch -einen Schlitz in der Umhüllung zu stecken. Dann kriecht sie langsam -heraus und steht auf den Fußspitzen auf der leeren Haut, die wie ein -Boot auf dem Wasser schwimmt. Sie breitet die Flügel aus, und nun ist -sie endlich in Sicherheit: sie fliegt fort. Manchmal weht der Wind sie -um, ehe sie ganz auskriechen kann, und dann ertrinkt sie. - -Wenn man im Monat Mai einen Eimer Wasser aus einem Teiche holt und ihn -im Freien hinstellt, kann man vielleicht die Mücke aufwachsen sehen, -denn es ist sehr wahrscheinlich, daß eine Menge darin sind. Aber man -muß scharfe Augen haben, da die Larven sehr klein sind. - -Und nun geht die Sonne unter, und Vögel, Tiere und Blumen gehen zur -Ruhe. Bald werden die Nachtschmetterlinge, die Eulen und Fledermäuse -hervorkommen. Wir müssen nach Hause gehen. - - - - -Lektion 10. - -Die Familie des Fischotters. - -(Siebentes Vollbild.) - - -Gegen fünf Uhr morgens untersuchte Wilhelm, der Sohn des Wildhüters, -die Fallen, die für Wiesel, Iltisse und anderes Raubzeug gelegt -waren. Sein Weg führte ihn über eine Brücke, die über den Fluß ging, -und als er in die Nähe derselben kam, hörte er ein sonderbares Pfeifen. - -[Illustration: Fischotter, einen Fisch fressend. - -II. 7.] - -Nun hatte Wilhelm, der auf dem Lande groß geworden war, ein scharfes -Ohr für die Stimmen der Tiere. Er wußte, daß dieses Pfeifen von einem -männlichen oder weiblichen Otter herrührte, der im Flusse mit seinen -Jungen fischte. - -Gerade unter der Brücke, wo das Ufer sehr hoch war, wuchs eine alte -Weide mit weit über das Wasser hängenden Zweigen. Das Wasser hatte -das Ufer unter der Weide fortgewaschen, so daß zwischen ihren starken -Wurzeln ein großes Loch entstanden war. - -Wilhelm wußte nun, daß dieses Loch der Bau eines Fischotternpaares war. -Manchesmal hatten die Otterhunde im Wasser bei diesem Loche gestanden -und mit aller Kraft gebellt. Aber sie konnten nicht hinein, und die -Otter waren viel zu vorsichtig, um herauszukommen. - -Die Hunde waren jetzt weit fort, und alles war an diesem frühen -Morgen ganz still. Daher legte sich Wilhelm in das dichte Gras oben -auf dem Ufer und wartete: Nach einer Weile kam der Otter geräuschlos -dahergeschwommen, und zwar so, daß nur die Nase aus dem Wasser -hervorsah. - -Die alten Otter schwammen so leise, daß Wilhelm sie gar nicht bemerkt -haben würde. Aber die Jungen spielten und warfen sich im Wasser umher, -so daß bald ihre mit braunem Pelze bedeckten Rücken, bald der weiße -Bauch im Lichte der frühen Morgensonne glänzten, und das Wasser um sie -her emporspritzte. - -Der Fluß war an dieser Stelle sehr breit, und gerade der Weide -gegenüber war eine kleine Insel. Wilhelm war so gut im hohen Grase -versteckt, daß die Otter ihn nicht bemerkten. Daher kletterten sie -nacheinander auf die Insel hinauf. Jeder trug einen Fisch im Maule, den -sie anfingen zu fressen. Sie begannen dicht hinter dem Kopfe und ließen -nur ein kleines Stückchen vom Schwanze über. - -Während sie fraßen, konnte Wilhelm sie genau beobachten. Sie hatten -einen langen biegsamen Körper, einen breiten, flachen Kopf, ein kurzes -breites Maul und eine ebensolche Nase. Die Füße waren mit Schwimmhäuten -versehen wie bei der Ente, aber jeder Fuß hatte noch scharfe Krallen. -Die Pelze hatten eine angenehme braune Farbe, aber die langen Haare -der alten Otter waren grob und sahen nicht so weich aus wie die der -Jungen. Die Schwänze waren dick und stark und ihnen sehr nützlich beim -Schwimmen. - -Der alte männliche Otter biß wütend auf seinen Fisch ein und warf -zuweilen den Jungen kleine Stücke hin, die bald mit ihrem kleinen Fisch -fertig waren. Zuletzt war alles aufgefressen außer den Köpfen und -Schwänzen. Dann glitt der alte Otter vom Ufer hinab ins Wasser, die -anderen folgten ihm, und sie begannen wieder zu fischen. - -Es gibt jetzt weniger Fischotter als früher in Deutschland. Aber sie -sind doch an vielen Stellen noch zu finden. Wenn man sie bei ihrem Bau -beobachten will, so muß man früh am Morgen aufstehen. - - - - -Lektion 11. - -Blumen für die Ausstellung. - -(Achtes Vollbild.) - - -„Wohin gehst du, Grete?“ fragte Peter, als er sie an einem -Sonnabendnachmittag im Juli im Heckengange traf. „Ich suche nach Blumen -für die in nächster Woche stattfindende Blumenausstellung“, sagte -Grete, „ich will sie noch nicht pflücken, ich will bloß nachsehen, -welche Blumen ich finden kann.“ - -„Darf ich mitgehen?“ - -„Ja, wenn du den Mund halten kannst. Ich will eine neue Art von -Blumenstrauß sammeln, aus Blumen, die im Wasser wachsen.“ - -„Aber sie werden alle verwelken, wenn du sie in einen Strauß bindest.“ - -„Ich will auch keinen Strauß daraus machen. Ich werde eine von Vaters -großen Zinnschüsseln nehmen, die er für das Hundefutter gebraucht, und -die Pflanzen im Wasser schwimmen lassen.“ - -So machten sich Peter und Grete also nach ihrem Lieblingsteiche auf den -Weg. - -„Sieh, Peter, ich muß eine von jenen schönen gelben Wasserrosen -haben mit ihren großen glänzend grünen Blättern und eine von ihren -sonderbaren Samenkapseln, die zurückbleiben, nachdem die gelben -Blumenkronblätter abgefallen sind. Ich weiß, daß die Pflanze einen -dicken Stamm im Schlamm unten im Teiche hat, und die langen Stengel -wachsen gerade herauf, so daß die Blätter auf der Oberfläche des -Wassers schwimmen. Kleine Käfer kriechen in die Blüte hinein und holen -Honig aus dem Innern der gelben Blüte.“ - -„Dann muß ich einige von jenen weißen Sternen mit dem gelben Punkt in -der Mitte haben. Sie sehen so hübsch aus zwischen den feinen grünen -Blättern, die in drei Lappen geteilt sind. Das ist der Wasserhahnenfuß, -und wenn du etwas davon mit deinem Stock heranholst, so werden wir -sehen, daß die Pflanze noch andere Blätter unter dem Wasser hat, die in -feine Streifen gespalten sind wie schmale Grashalme.“ - -[Illustration: Weiße und gelbe Wasserrose. - -II. 8.] - -„Warum sollte sie zwei Arten von Blättern haben, Grete?“ - -„Die eine Art sind die schwimmenden Blätter, die auf dem Wasser liegen. -Auch die Blüten ragen aus dem Wasser heraus, so daß die Insekten an sie -herankommen können. Die anderen Blätter sind feiner und breiten sich im -Wasser aus. Und sieh, Peter, die gelben Linien auf den weißen Blüten -zeigen gerade nach dem schmalen Ende des Blütenblattes, wo die Insekten -den Honig finden.“ - -[Illustration: 1. Wasserlinse. 2., 4. Blüten der Wasserlinse. 3. -Befestigung der Wurzeln.] - -„Dann muß ich noch Wasserlinsen haben. Sie werden die Schüssel so -hübsch füllen.“ - -„Aber Wasserlinsen sind nicht hübsch, Grete. Sie bestehen nur aus -Blättern.“ - -„Nein, Peter, das ist gerade nicht der Fall. Paul sagte mir neulich, -daß die Wasserlinse keine wirklichen Blätter hat. Jede Pflanze besteht -aus einem Stückchen Stengel mit einer dünnen Wurzel, die in das Wasser -hinabhängt. Sehr kleine Blüten wachsen zuweilen aus einem kleinen -Spalt an der Seite des Stengels. Ich werde versuchen, einige davon zu -bekommen. Aber es wird nicht leicht sein, da sie sehr klein sind und -bloß aus zwei kleinen Staubbeuteln und einem Fruchtknoten bestehen, und -Wasserlinsen nur auf dem Wasser schwimmen.“ - -„Dann möchte ich noch den blühenden Fieber- oder Bitterklee haben. Ich -fürchte, es ist dafür ziemlich spät im Jahre, aber es gibt noch einige -davon an dem flachen Ende des Teiches. Du mußt nach einer großen Ähre -rotweißer Blüten ausschauen, die wie Glockenblumen geformt und mit -weißen Haaren besetzt sind. Ah! da ist eine, deren Knospen sich gerade -öffnen; sie wird am Mittwoch so weit sein.“ - -„Nun müssen wir noch eine andere finden. Eine kleine Pflanze, das -ährige Tausendblatt, die fast ganz unter dem Wasser wächst, außer der -Ähre mit den zierlichen rötlichen Blüten, die über die Oberfläche -hervorragt. Sieh die hübschen Blätter an, die sternartig um den Stengel -stehen und so schön im Wasser ausgebreitet sind. Wenn du die Blüten -genau ansiehst, so wirst du bemerken, daß die oberen nur Staubbeutel -und die unteren nur Fruchtknoten tragen. Aber sie sind so klein, daß -sie nicht leicht zu sehen sind.“ - -„Nun darf ich keine mehr auswählen, denn ich muß jede Pflanze -beschreiben, und das wird lange Zeit in Anspruch nehmen.“ - - - - -Lektion 12. - -Gretes Wasserpflanzen. - - -Als der Mittwoch kam, war Gretes Schüssel fertig. Sie hatte sie mit an -den Teich genommen und unter die Wasserlinsen getaucht. Sie kam ganz -voll von diesen Wasserpflanzen heraus, die dann von ihr sorgfältig -ausgelesen wurden, so daß nur die besten zurückblieben. Dann trug sie -die Schüssel in das Ausstellungszimmer. - -Darauf setzte sie die gelbe Wasserrose in die Mitte der Schüssel, so -daß die Blüte und der Stengel mit der Samenkapsel gerade in die Höhlung -zwischen den Lappen des großen grünen Blattes paßte. Dann setzte sie -einige Stengel des Wasserhahnenfußes hier und da ein, so daß die -hübschen weißen Blüten dicht über der Oberfläche des Wassers standen. - -An die Seiten der Wasserrose steckte sie zwei Stengel des blühenden -Bitterklees. Endlich kamen noch einige Tausendblatt um den Rand der -Schüssel herum, so daß ihre zierlichen roten Blütenstengel eine hübsche -Einfassung bildeten. - -Dann beschrieb Grete ihre Blumen in der folgenden Weise: - -1. Die gelbe Wasserrose wächst im Teiche. Sie hat einen dicken Stengel, -der tief unten im Schlamm wurzelt. Ich habe ihn einmal gesehen, als der -Teich gereinigt wurde. Im März sehen wir noch nichts auf der Oberfläche -des Wassers. Aber im Mai ragen die langen glänzenden Blätter auf langen -Stengeln über das Wasser heraus. Sie sind herzförmig zugespitzt. - -Im Juni kommen die Knospen heraus. Sie sehen aus wie grüne -gelbgefleckte Knötchen. Aber wenn sie größer werden, öffnen sich -die fünf äußeren Blätter oder Kelchblätter, und wir sehen, daß sie -im Innern ganz gelb sind. Dann können wir auch die kleinen inneren -Blumenkronblätter sehen, die in zwei Reihen angeordnet sind; nach ihnen -kommen eine Anzahl Staubgefäße, die aus dünnen Fäden mit Staubbeuteln -an der Spitze bestehen. Gerade in der Mitte ist der Stempel mit den -Samenanlagen im Fruchtknoten. - -Dieser ist wie eine Wasserflasche geformt mit einem runden Kissen auf -der Spitze und hat eine Anzahl von klebrigen Streifen, die auf dem -Kissen in Form eines Sterns liegen. In den Blüten findet man oft kleine -Käfer. Sie fliegen hinein und saugen den Honig von der Rückseite der -Blumenblätter. - -[Illustration: Wasserhahnenfuß mit zwei Arten von Blättern.] - -2. Der Wasserhahnenfuß wächst in unserem Teiche und ist mit der -Sumpfdotterblume nahe verwandt. Er hat fünf äußere grüne Blätter -oder Kelchblätter. Sie sind gegen den Stiel zurückgeschlagen, wenn -die Blüte offen ist. Sie fallen oft ab. Die Blüte hat fünf weiße -Blumenkronblätter, die in der Mitte der Blüte, wo Honigtropfen sitzen, -mit Gelb gestreift sind. Innerhalb der Blumenkronblätter stehen -viele Staubgefäße und dann in der Mitte der Blüte eine Anzahl von -Fruchtknoten, jede mit einem Samen im Innern. - -Der Wasserhahnenfuß hat zwei Arten von Blättern. Die Blätter, die auf -der Oberfläche des Wassers schwimmen, sind flach und bestehen aus drei -Lappen. Die Blätter unter dem Wasser sind fadenförmig und breiten sich -nach allen Seiten aus. - -3. Es gibt sehr viel Wasserlinsen in unserem Teiche. Jede Pflanze hat -eine kleine Wurzel im Wasser und am andern Ende eine Art Stamm. Sie hat -keine Blätter. Die winzigen Blüten kommen manchmal aus einem Schlitz -an der Seite des Stengels heraus. Die Blüte besteht nur aus zwei -Staubgefäßen und einem kleinen Fruchtknoten. - -[Illustration: Ähriges Tausendblatt.] - -4. Der blühende Bitterklee hat jetzt fast ausgeblüht. Er wächst am -Rande des Teiches und seine Blätter sind dreizählig. Die rötlichen -Blüten stehen auf kleinen Stielen an einem großen Stengel. Sie sind wie -eine fünfspitzige Schale gestaltet und tragen viele weiße Haare auf der -Innenseite. - -5. Das Tausendblatt wächst fast ganz unter dem Wasser. Nur die rote -Blütenähre ragt in die Luft hinein. Die Blüten an der Spitze der -Ähre haben nur Staubgefäße mit Staubbeuteln. Die unteren haben nur -Fruchtknoten mit den Samenkapseln. Die Blätter des Tausendblatts sind -schmal wie Grashalme, aber ganz kurz. Sie stehen um den Stengel wie die -Speichen eines Rades oder die Strahlen eines Sterns. - -Gretes Strauß aus Wasserblumen und ihre Beschreibung gewann den Preis. - -[Illustration] - - - - -Verlag von Hermann Gesenius in Halle (Saale) - -Von 8 bis 10 Jahren. - - -Dr. Hartmanns Jungmädchenbücher: - - Band 1. =Rotschwanz und Büschelohr=, verfaßt von +Magda Schelling+. - Gebunden M. 1.20. - - Band 2. =Kriemhilds Rosengarten.= Alten Volkssagen nacherzählt von - +Ilse Treu+. Gebunden M. 1.20. - - Band 3. =Walhall.= Alten Volkssagen nacherzählt von +Ilse Treu+. - Gebunden M. 1.20. - - Band 4. =Vogelgesellschaft bei Buchfinks=, verfaßt von +Magda - Schelling+. Gebunden M. 1.20. - - Band 5. =Das Stuttgarter Hutzelmännlein.= +Eduard Mörike+ nacherzählt - von +Elfriede Kittelmann+. Gebunden M. 1.20. - -=Die höheren Mädchenschulen=: Die Bücher wollen dem Mangel an -gediegenem Lesestoff für Mädchen von 8 bis 10 Jahren abhelfen. Sie -erfüllen ihren Zweck in jeder Weise aufs beste. Die äußere Ausstattung -mit dem Buntbild der zwei lesenden Mädchen ist sehr gefällig und -lockt die Kinder; Papier und Druck sind sehr gut und die Einteilung -in kurze Geschichten oder Kapitel für dieses Alter sehr glücklich. -Die Stoffe sind aufs günstigste gewählt. Band 1 und 4 bieten -Naturwissenschaftliches. Die Erzählungen sind so lebendig, daß man -fast menschlichen Anteil an dem Schicksal der Tiere und Pflanzen -nimmt. Dabei lernen die Kinder eine Menge, ohne die Absicht irgendwie -zu merken. Die Geschichten sind in hohem Maße geeignet, Anteil und -Liebe an der Natur bei den Kindern zu wecken. In Band 2 und 3 werden -in ebenso ansprechender Weise altdeutsche und nordische Sagen erzählt. -Der Heldenkreis um Dietrich von Bern und die Götter Walhalls treten den -Kindern nahe. In Band 5 wird die allerliebste Erzählung vom Stuttgarter -Hutzelmännchen nacherzählt. All die krausen Ranken in Stil und -Erzählweise sind abgeschnitten, die für die Kinder -- und nicht nur für -diese -- das reizende Märchen so schlimm verwirren, so daß sich alle an -seinem humorvollen Kern freuen können. Für Schülerinnen-Büchereien sind -die Bändchen eine wertvolle Bereicherung. Für den Familienkreis haben -sie noch den Vorzug, daß Knaben sie ebenso gern lesen, und daß sie sich -vorzüglich zum Vorlesen eignen, so daß sie recht zum Handbuch geeignet -sind. - - J. L. - - - - -Verlag von Hermann Gesenius in Halle. - - -Bilder aus dem Aquarium - -von - -Prof. ~Dr.~ W. Heß. - - I. Die wirbellosen Tiere des Meeres. Mit 126 eingedruckten - Abbildungen. Brosch. M. 2.--, geb. M. 3.--. - - II. Die wirbellosen Tiere des Süßwassers. Mit 150 eingedruckten - Abbildungen. Brosch. M. 2.--, geb. M. 3.--. - - -=Inhalt des ersten Teiles=: Der Hummer -- Granate und Garneele -- Der -Bernhardkrebs -- Porzellankrebs und Olive -- Die Taschenkrebse -- Die -Meerheuschrecke -- Flohkrebs und Sandhüpfer -- Der Schwertschwanz --- Der Meerfloh -- Entenmuschel und Meereichel -- Der Tintenfisch --- Das Wellhorn -- Die Strandschnecke -- Die Purpurschnecken -- Die -Napfschnecke -- Die Käferschnecke -- Der Seehase -- Die Doris -- -Die warzige Fadenschnecke -- Die Auster -- Die Kammmuschel -- Die -Miesmuschel -- Die Seeperlmuschel -- Die Messerscheide -- Der Bohrwurm --- Die Keulenscheide -- Die Traubenscheide -- Die Goldraupe -- Der -Sandwurm -- Die Wurmrohre -- Der Spinnenwurm -- Die Seewalze -- Der -Haarstern -- Der Seestern -- Der Seeigel -- Die Seenelke -- Die -Ohrenqualle -- Der ästige Röhrenpolyp -- Die Schwämme -- Die Rhizopoden --- Das Leuchttierchen. - -=Inhalt des zweiten Teiles=: Das Süßwasseraquarium -- Die Schwimmkäfer --- Der Taumelkäfer -- Die Wasserkäfer -- Die Stechmücke -- Die -Büschel- und Zuckmücke -- Die Waffenfliege -- Die Wasserwanzen -- -Die Wasserläufer -- Die Eintagsfliegen und Afterfrühlingsfliegen -- -Die große Schmaljungfer -- Die Wassernadel -- Die Köcherfliegen und -Wasserflorfliegen -- Die Wasserspinne -- Der Flußkrebs -- Flohkrebs -und Wasserassel -- Die Wasserflöhe -- Der krebsartige Kiemenfuß -- Der -fischförmige Kiemenfuß -- Die gemeine Fischlaus -- Der Muschelkrebs --- Die Barschlaus -- Die Hüpferlinge -- Die Schlammschnecke und -Tellerschnecke -- Die lebendig gebärende Sumpfschnecke -- Die Maler- -und Perlmuschel -- Die Kreismuschel -- Die Rädertiere -- Die Blutegel --- Der Krebsegel -- Die Fadenwürmer -- Das wunderbare Doppeltier -- Die -Leberegel -- Der Federbuschwirbler -- Der Keulenträger-Polyp -- Der -Süßwasserpolyp -- Die Schwämme -- Die Infusorien -- Das Sonnentierchen. - - - - -Verlag von Hermann Gesenius in Halle. - - -_Kummer, Paul._ - -=Deutsche Blumenwelt in Charakterbildern.= Neue Ausgabe. Brosch. -M. 2.--; geb. M. 2.50. - -=Inhalt=: I. Deutsche Frühlingszeichen. 1. Das Schneeglöckchen. 2. -Das Veilchen. 3. Die Primel. -- II. Im Wald und auf der Heide. 1. -Der Frühlingswald. 2. Der Schlehdorn. 3. Die Maiblume. 4. Unsere -Waldbeeren. 5. Zwischen Himmel und Erde. 6. Streifereien im Nadelwald. --- III. In Feld und Flur 1. Miniaturblumen, 2. Im Blütenschnee. 3. -Nur ein Feldblumenstrauß. 4. Am Feldrain. 5. Im Wiesengrund. -- IV. -Auf Bergeshöh. 1. Ein Brockensträußchen. 2. Allerlei Bergkräuter. -3. Arnika. -- V. Im Reich der Gewässer. 1. Brunnenkresse. 2. Das -Vergißmeinnicht. 3. Die Königinnen der Gewässer. 4. Die Wassermyrte. -5. Die kleinsten Blütenpflänzchen. -- VI. In Dorf und Stadt. 1. Die -Getreuen des Dorfes. 2. Vegetabilische Schlangen. 3. Am Wege. 4. Die -Straßenflora. 5. Deutsche Gartenblumen. 6. Nachtblüten. VII. Blicke aus -der Höhe. Blumen und Zahlen. - - -_Kummer, Paul._ - -=Kryptogamische Charakterbilder.= Mit 220 eingedruckten Abbildungen. -Zweite Ausgabe. Brosch. M. 3.--; geb. M. 3.50. - -=Inhalt=: I. Farne. Lebende Zeugen der Vorwelt. -- II. Moose. Ein -deutsches Waldgeheimnis. Im grünen Winterpelz. Wiesenmoose. Die Torf- -und Sumpfmoose. Amoretten im Moosreiche. Moose in Flur und Wald. An -Stein und Fels. Ein zierlicher Erbfehler. Zwei Komiker der Mooswelt. -Der kleinste Frühlingsgruß. Ein Ariadnefaden. Allerlei Lebermoose. -- -III. Flechten. Auf dem Boden der Heide. Das sogenannte Renntiermoos. -Die Alterszierde des Baumes. Ein Segen aus hohem Norden. Eine -ausschließliche Gebirgsflechte. Im Rosettenschmuck. Lichenologische -Felsenflora. Eine verwischte Reichsgrenze. Die kleinsten Pokale. -Seltsame Naturinschriften. -- IV. Algen. Der Auswurf des Meeres. -Im Reich der Wasserfee. -- V. Pilze. Die Pilze unserer Wälder. Der -Fliegenpilz. Das Gelbhähnel. Pfennigpilze. Merkwürdige Staubpilze. -Unterirdische Gewächse. Die Wunder der Schleimpilze. Kleinstes Unkraut. -Baumschwämme. Was ist Schimmel? - -Letzteres Buch wurde in dem Aufsatz „Die Privatlektüre in der -Präparandenanstalt nach ihrer Stoffauswahl und Einrichtung“ in den -„Pädagogischen Blättern für Lehrerbildung und Lehrerbildungsanstalten -1902, Heft 12“ empfohlen. - - - - -Verlag von Hermann Gesenius in Halle. - - -Nützliche und schädliche Insekten in Garten und Feld - -von =Kuno Lohrenz=. - -Mit 250 Abbildungen auf 16 nach der Natur gezeichneten kolor. Tafeln. -+Anhang+: Gesetz, betreffend die Bekämpfung der Reblaus vom Juli 1904. -In Pappband gebunden M. 3.50. - -=Das Land.= Das Buch wendet sich ganz besonders an den Landmann, -Gärtner, an Obst- und Gemüsezüchter usw. Es legt in anschaulicher -Weise dar, welche Art Nutzen viele Insekten bringen, und wie diese zu -schützen und zu hegen sind, anderseits, welche Schäden und Gefahren der -Landwirtschaft von den Insekten drohen, und mit welchen Mitteln die -Gefahren bekämpft und beseitigt werden können. Die bunten Tafeln sind -in Zeichnung und Farbengebung mit der größten Naturtreue hergestellt -und stellen die Insekten in ihrer ganzen Entwickelung dar, meist sind -auch Blatt-, Rinden- oder Fruchtstücke, in denen sich das Insekt -entwickelt, beigegeben. Wegen seiner hervorragenden Nützlichkeit sollte -das Buch in keiner ländlichen Fortbildungsschul- und Dorfbibliothek -fehlen. - - - =Lohrenz=, Kuno, =Nützliche und schädliche Insekten im Walde=. Mit - 194 Abbildungen auf 16 nach der Natur gezeichneten kolorierten - Tafeln. In Pappband gebunden M. 3.50. - -Aus =Landwirtschaftlicher Wochenschrift f. d. Provinz Sachsen=. -Besonders günstig und empfehlenswert wirkt das Buch durch die dem Texte -beigegebenen reichlichen und gut ausgeführten farbig hergestellten -Tafeln, nach deren Besichtigung ein im Walde gefundenes Insekt leicht -bestimmt und dann das Erforderliche nachgelesen werden kann. Durch -den billigen Preis von M. 3,50 ist somit jedermann, der Interesse -für den Wald und die in ihm lebenden Insekten hat, und der nicht nur -immer Erträge aus demselben herausnehmen, sondern ihn auch schützen -und pflegen will, sehr gute Gelegenheit geboten, sich Unterweisung und -guten Rat zu holen. - - _Lorentz, R._, Direktor des Technikums in Stargard i. Meckl., =Rätsel - im Obstbau=. Praktisch wissenschaftliche Erklärung der natürlichen - Ursachen früher Tragbarkeit, sowie der künstlichen Mittel zur - Erzielung derselben, des Nichtwachsens von Veredlungen usw., mit - besonderer Berücksichtigung des Erwerbs-Obstbaues. - - Brosch. M. 1.50, geb. M. 2.20. - -Völlig neue Methode, auf wissenschaftlicher Grundlage beruhend, -praktische Durchführbarkeit erprobt und erwiesen, schnellen und reichen -Gewinn verheißend. - - - _Stefan, Theodor_, Lehrer, =Obstbaumzucht=. Eine leicht - verständliche, kurze Anleitung über =Obstbaumpflege=. In steifem - Umschlag geheftet M. 0.40. - -+Mitteilungen über Bienen- und Geflügelzucht, Gartenbau und Fischerei.+ -=Stefans Obstbaumzucht ist ein kleines=, aber sehr gutes Büchlein, das -jeder, der nur ein Fleckchen Erde sein eigen nennt, sich beschaffen -sollte. Am Schlusse ist ein Arbeitskalender für die einzelnen Monate -des Jahres angefügt. - -*** END OF THE PROJECT GUTENBERG EBOOK AM TEICH- UND FLUSSUFER *** - -Updated editions will replace the previous one--the old editions will -be renamed. - -Creating the works from print editions not protected by U.S. copyright -law means that no one owns a United States copyright in these works, -so the Foundation (and you!) can copy and distribute it in the -United States without permission and without paying copyright -royalties. Special rules, set forth in the General Terms of Use part -of this license, apply to copying and distributing Project -Gutenberg-tm electronic works to protect the PROJECT GUTENBERG-tm -concept and trademark. Project Gutenberg is a registered trademark, -and may not be used if you charge for an eBook, except by following -the terms of the trademark license, including paying royalties for use -of the Project Gutenberg trademark. If you do not charge anything for -copies of this eBook, complying with the trademark license is very -easy. You may use this eBook for nearly any purpose such as creation -of derivative works, reports, performances and research. Project -Gutenberg eBooks may be modified and printed and given away--you may -do practically ANYTHING in the United States with eBooks not protected -by U.S. copyright law. Redistribution is subject to the trademark -license, especially commercial redistribution. - -START: FULL LICENSE - -THE FULL PROJECT GUTENBERG LICENSE -PLEASE READ THIS BEFORE YOU DISTRIBUTE OR USE THIS WORK - -To protect the Project Gutenberg-tm mission of promoting the free -distribution of electronic works, by using or distributing this work -(or any other work associated in any way with the phrase "Project -Gutenberg"), you agree to comply with all the terms of the Full -Project Gutenberg-tm License available with this file or online at -www.gutenberg.org/license. - -Section 1. General Terms of Use and Redistributing Project -Gutenberg-tm electronic works - -1.A. By reading or using any part of this Project Gutenberg-tm -electronic work, you indicate that you have read, understand, agree to -and accept all the terms of this license and intellectual property -(trademark/copyright) agreement. If you do not agree to abide by all -the terms of this agreement, you must cease using and return or -destroy all copies of Project Gutenberg-tm electronic works in your -possession. If you paid a fee for obtaining a copy of or access to a -Project Gutenberg-tm electronic work and you do not agree to be bound -by the terms of this agreement, you may obtain a refund from the -person or entity to whom you paid the fee as set forth in paragraph -1.E.8. - -1.B. "Project Gutenberg" is a registered trademark. It may only be -used on or associated in any way with an electronic work by people who -agree to be bound by the terms of this agreement. There are a few -things that you can do with most Project Gutenberg-tm electronic works -even without complying with the full terms of this agreement. See -paragraph 1.C below. There are a lot of things you can do with Project -Gutenberg-tm electronic works if you follow the terms of this -agreement and help preserve free future access to Project Gutenberg-tm -electronic works. See paragraph 1.E below. - -1.C. The Project Gutenberg Literary Archive Foundation ("the -Foundation" or PGLAF), owns a compilation copyright in the collection -of Project Gutenberg-tm electronic works. Nearly all the individual -works in the collection are in the public domain in the United -States. If an individual work is unprotected by copyright law in the -United States and you are located in the United States, we do not -claim a right to prevent you from copying, distributing, performing, -displaying or creating derivative works based on the work as long as -all references to Project Gutenberg are removed. Of course, we hope -that you will support the Project Gutenberg-tm mission of promoting -free access to electronic works by freely sharing Project Gutenberg-tm -works in compliance with the terms of this agreement for keeping the -Project Gutenberg-tm name associated with the work. You can easily -comply with the terms of this agreement by keeping this work in the -same format with its attached full Project Gutenberg-tm License when -you share it without charge with others. - -1.D. The copyright laws of the place where you are located also govern -what you can do with this work. Copyright laws in most countries are -in a constant state of change. If you are outside the United States, -check the laws of your country in addition to the terms of this -agreement before downloading, copying, displaying, performing, -distributing or creating derivative works based on this work or any -other Project Gutenberg-tm work. The Foundation makes no -representations concerning the copyright status of any work in any -country other than the United States. - -1.E. Unless you have removed all references to Project Gutenberg: - -1.E.1. The following sentence, with active links to, or other -immediate access to, the full Project Gutenberg-tm License must appear -prominently whenever any copy of a Project Gutenberg-tm work (any work -on which the phrase "Project Gutenberg" appears, or with which the -phrase "Project Gutenberg" is associated) is accessed, displayed, -performed, viewed, copied or distributed: - - This eBook is for the use of anyone anywhere in the United States and - most other parts of the world at no cost and with almost no - restrictions whatsoever. You may copy it, give it away or re-use it - under the terms of the Project Gutenberg License included with this - eBook or online at www.gutenberg.org. If you are not located in the - United States, you will have to check the laws of the country where - you are located before using this eBook. - -1.E.2. If an individual Project Gutenberg-tm electronic work is -derived from texts not protected by U.S. copyright law (does not -contain a notice indicating that it is posted with permission of the -copyright holder), the work can be copied and distributed to anyone in -the United States without paying any fees or charges. If you are -redistributing or providing access to a work with the phrase "Project -Gutenberg" associated with or appearing on the work, you must comply -either with the requirements of paragraphs 1.E.1 through 1.E.7 or -obtain permission for the use of the work and the Project Gutenberg-tm -trademark as set forth in paragraphs 1.E.8 or 1.E.9. - -1.E.3. If an individual Project Gutenberg-tm electronic work is posted -with the permission of the copyright holder, your use and distribution -must comply with both paragraphs 1.E.1 through 1.E.7 and any -additional terms imposed by the copyright holder. Additional terms -will be linked to the Project Gutenberg-tm License for all works -posted with the permission of the copyright holder found at the -beginning of this work. - -1.E.4. Do not unlink or detach or remove the full Project Gutenberg-tm -License terms from this work, or any files containing a part of this -work or any other work associated with Project Gutenberg-tm. - -1.E.5. Do not copy, display, perform, distribute or redistribute this -electronic work, or any part of this electronic work, without -prominently displaying the sentence set forth in paragraph 1.E.1 with -active links or immediate access to the full terms of the Project -Gutenberg-tm License. - -1.E.6. You may convert to and distribute this work in any binary, -compressed, marked up, nonproprietary or proprietary form, including -any word processing or hypertext form. However, if you provide access -to or distribute copies of a Project Gutenberg-tm work in a format -other than "Plain Vanilla ASCII" or other format used in the official -version posted on the official Project Gutenberg-tm website -(www.gutenberg.org), you must, at no additional cost, fee or expense -to the user, provide a copy, a means of exporting a copy, or a means -of obtaining a copy upon request, of the work in its original "Plain -Vanilla ASCII" or other form. Any alternate format must include the -full Project Gutenberg-tm License as specified in paragraph 1.E.1. - -1.E.7. Do not charge a fee for access to, viewing, displaying, -performing, copying or distributing any Project Gutenberg-tm works -unless you comply with paragraph 1.E.8 or 1.E.9. - -1.E.8. You may charge a reasonable fee for copies of or providing -access to or distributing Project Gutenberg-tm electronic works -provided that: - -* You pay a royalty fee of 20% of the gross profits you derive from - the use of Project Gutenberg-tm works calculated using the method - you already use to calculate your applicable taxes. The fee is owed - to the owner of the Project Gutenberg-tm trademark, but he has - agreed to donate royalties under this paragraph to the Project - Gutenberg Literary Archive Foundation. Royalty payments must be paid - within 60 days following each date on which you prepare (or are - legally required to prepare) your periodic tax returns. Royalty - payments should be clearly marked as such and sent to the Project - Gutenberg Literary Archive Foundation at the address specified in - Section 4, "Information about donations to the Project Gutenberg - Literary Archive Foundation." - -* You provide a full refund of any money paid by a user who notifies - you in writing (or by e-mail) within 30 days of receipt that s/he - does not agree to the terms of the full Project Gutenberg-tm - License. You must require such a user to return or destroy all - copies of the works possessed in a physical medium and discontinue - all use of and all access to other copies of Project Gutenberg-tm - works. - -* You provide, in accordance with paragraph 1.F.3, a full refund of - any money paid for a work or a replacement copy, if a defect in the - electronic work is discovered and reported to you within 90 days of - receipt of the work. - -* You comply with all other terms of this agreement for free - distribution of Project Gutenberg-tm works. - -1.E.9. If you wish to charge a fee or distribute a Project -Gutenberg-tm electronic work or group of works on different terms than -are set forth in this agreement, you must obtain permission in writing -from the Project Gutenberg Literary Archive Foundation, the manager of -the Project Gutenberg-tm trademark. Contact the Foundation as set -forth in Section 3 below. - -1.F. - -1.F.1. Project Gutenberg volunteers and employees expend considerable -effort to identify, do copyright research on, transcribe and proofread -works not protected by U.S. copyright law in creating the Project -Gutenberg-tm collection. Despite these efforts, Project Gutenberg-tm -electronic works, and the medium on which they may be stored, may -contain "Defects," such as, but not limited to, incomplete, inaccurate -or corrupt data, transcription errors, a copyright or other -intellectual property infringement, a defective or damaged disk or -other medium, a computer virus, or computer codes that damage or -cannot be read by your equipment. - -1.F.2. LIMITED WARRANTY, DISCLAIMER OF DAMAGES - Except for the "Right -of Replacement or Refund" described in paragraph 1.F.3, the Project -Gutenberg Literary Archive Foundation, the owner of the Project -Gutenberg-tm trademark, and any other party distributing a Project -Gutenberg-tm electronic work under this agreement, disclaim all -liability to you for damages, costs and expenses, including legal -fees. YOU AGREE THAT YOU HAVE NO REMEDIES FOR NEGLIGENCE, STRICT -LIABILITY, BREACH OF WARRANTY OR BREACH OF CONTRACT EXCEPT THOSE -PROVIDED IN PARAGRAPH 1.F.3. YOU AGREE THAT THE FOUNDATION, THE -TRADEMARK OWNER, AND ANY DISTRIBUTOR UNDER THIS AGREEMENT WILL NOT BE -LIABLE TO YOU FOR ACTUAL, DIRECT, INDIRECT, CONSEQUENTIAL, PUNITIVE OR -INCIDENTAL DAMAGES EVEN IF YOU GIVE NOTICE OF THE POSSIBILITY OF SUCH -DAMAGE. - -1.F.3. LIMITED RIGHT OF REPLACEMENT OR REFUND - If you discover a -defect in this electronic work within 90 days of receiving it, you can -receive a refund of the money (if any) you paid for it by sending a -written explanation to the person you received the work from. If you -received the work on a physical medium, you must return the medium -with your written explanation. The person or entity that provided you -with the defective work may elect to provide a replacement copy in -lieu of a refund. If you received the work electronically, the person -or entity providing it to you may choose to give you a second -opportunity to receive the work electronically in lieu of a refund. If -the second copy is also defective, you may demand a refund in writing -without further opportunities to fix the problem. - -1.F.4. Except for the limited right of replacement or refund set forth -in paragraph 1.F.3, this work is provided to you 'AS-IS', WITH NO -OTHER WARRANTIES OF ANY KIND, EXPRESS OR IMPLIED, INCLUDING BUT NOT -LIMITED TO WARRANTIES OF MERCHANTABILITY OR FITNESS FOR ANY PURPOSE. - -1.F.5. Some states do not allow disclaimers of certain implied -warranties or the exclusion or limitation of certain types of -damages. If any disclaimer or limitation set forth in this agreement -violates the law of the state applicable to this agreement, the -agreement shall be interpreted to make the maximum disclaimer or -limitation permitted by the applicable state law. The invalidity or -unenforceability of any provision of this agreement shall not void the -remaining provisions. - -1.F.6. INDEMNITY - You agree to indemnify and hold the Foundation, the -trademark owner, any agent or employee of the Foundation, anyone -providing copies of Project Gutenberg-tm electronic works in -accordance with this agreement, and any volunteers associated with the -production, promotion and distribution of Project Gutenberg-tm -electronic works, harmless from all liability, costs and expenses, -including legal fees, that arise directly or indirectly from any of -the following which you do or cause to occur: (a) distribution of this -or any Project Gutenberg-tm work, (b) alteration, modification, or -additions or deletions to any Project Gutenberg-tm work, and (c) any -Defect you cause. - -Section 2. Information about the Mission of Project Gutenberg-tm - -Project Gutenberg-tm is synonymous with the free distribution of -electronic works in formats readable by the widest variety of -computers including obsolete, old, middle-aged and new computers. It -exists because of the efforts of hundreds of volunteers and donations -from people in all walks of life. - -Volunteers and financial support to provide volunteers with the -assistance they need are critical to reaching Project Gutenberg-tm's -goals and ensuring that the Project Gutenberg-tm collection will -remain freely available for generations to come. In 2001, the Project -Gutenberg Literary Archive Foundation was created to provide a secure -and permanent future for Project Gutenberg-tm and future -generations. To learn more about the Project Gutenberg Literary -Archive Foundation and how your efforts and donations can help, see -Sections 3 and 4 and the Foundation information page at -www.gutenberg.org - -Section 3. Information about the Project Gutenberg Literary -Archive Foundation - -The Project Gutenberg Literary Archive Foundation is a non-profit -501(c)(3) educational corporation organized under the laws of the -state of Mississippi and granted tax exempt status by the Internal -Revenue Service. The Foundation's EIN or federal tax identification -number is 64-6221541. Contributions to the Project Gutenberg Literary -Archive Foundation are tax deductible to the full extent permitted by -U.S. federal laws and your state's laws. - -The Foundation's business office is located at 809 North 1500 West, -Salt Lake City, UT 84116, (801) 596-1887. Email contact links and up -to date contact information can be found at the Foundation's website -and official page at www.gutenberg.org/contact - -Section 4. Information about Donations to the Project Gutenberg -Literary Archive Foundation - -Project Gutenberg-tm depends upon and cannot survive without -widespread public support and donations to carry out its mission of -increasing the number of public domain and licensed works that can be -freely distributed in machine-readable form accessible by the widest -array of equipment including outdated equipment. Many small donations -($1 to $5,000) are particularly important to maintaining tax exempt -status with the IRS. - -The Foundation is committed to complying with the laws regulating -charities and charitable donations in all 50 states of the United -States. Compliance requirements are not uniform and it takes a -considerable effort, much paperwork and many fees to meet and keep up -with these requirements. We do not solicit donations in locations -where we have not received written confirmation of compliance. To SEND -DONATIONS or determine the status of compliance for any particular -state visit www.gutenberg.org/donate - -While we cannot and do not solicit contributions from states where we -have not met the solicitation requirements, we know of no prohibition -against accepting unsolicited donations from donors in such states who -approach us with offers to donate. - -International donations are gratefully accepted, but we cannot make -any statements concerning tax treatment of donations received from -outside the United States. U.S. laws alone swamp our small staff. - -Please check the Project Gutenberg web pages for current donation -methods and addresses. Donations are accepted in a number of other -ways including checks, online payments and credit card donations. To -donate, please visit: www.gutenberg.org/donate - -Section 5. General Information About Project Gutenberg-tm electronic works - -Professor Michael S. Hart was the originator of the Project -Gutenberg-tm concept of a library of electronic works that could be -freely shared with anyone. For forty years, he produced and -distributed Project Gutenberg-tm eBooks with only a loose network of -volunteer support. - -Project Gutenberg-tm eBooks are often created from several printed -editions, all of which are confirmed as not protected by copyright in -the U.S. unless a copyright notice is included. Thus, we do not -necessarily keep eBooks in compliance with any particular paper -edition. - -Most people start at our website which has the main PG search -facility: www.gutenberg.org - -This website includes information about Project Gutenberg-tm, -including how to make donations to the Project Gutenberg Literary -Archive Foundation, how to help produce our new eBooks, and how to -subscribe to our email newsletter to hear about new eBooks. diff --git a/old/69470-0.zip b/old/69470-0.zip Binary files differdeleted file mode 100644 index 2e63d6a..0000000 --- a/old/69470-0.zip +++ /dev/null diff --git a/old/69470-h.zip b/old/69470-h.zip Binary files differdeleted file mode 100644 index c58d718..0000000 --- a/old/69470-h.zip +++ /dev/null diff --git a/old/69470-h/69470-h.htm b/old/69470-h/69470-h.htm deleted file mode 100644 index 1d14071..0000000 --- a/old/69470-h/69470-h.htm +++ /dev/null @@ -1,2316 +0,0 @@ -<!DOCTYPE html> -<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml" xml:lang="de" lang="de"> -<head> - <meta charset="UTF-8"> - <title> - Am Teich- und Flußufer, by Arabella B. Buckley—A Project Gutenberg eBook - </title> - <link rel="icon" href="images/cover.jpg" type="image/x-cover"> - <style> /* <![CDATA[ */ - -body { - margin-left: 10%; - margin-right: 10%; -} - -div.schmal { - width: 70%; - margin: auto 15%;} -.x-ebookmaker div.schmal { - width: 90%; - margin: auto 5%;} - -h1,h2 { - text-align: center; /* all headings centered */ - clear: both; - font-weight: normal;} - -h1,.s1 {font-size: 275%;} -.s2 {font-size: 175%;} -h2 {font-size: 150%;} -.s3 {font-size: 125%;} -.s4 {font-size: 110%;} -.s5 {font-size: 90%;} -.s6 {font-size: 70%;} - -h2 { - padding-top: 0; - page-break-before: avoid;} - -h2.nobreak { - padding-top: 3em; - margin-bottom: 1.5em;} - -p { - margin-top: .51em; - text-align: justify; - margin-bottom: .49em; - text-indent: 1.5em;} - -p.p0,p.center {text-indent: 0;} - -.mtop0_5 {margin-top: 0.5em;} -.mtop1 {margin-top: 1em;} -.mtop2 {margin-top: 2em;} -.mtop3 {margin-top: 3em;} -.mbot0_5 {margin-bottom: 0.5em;} -.mbot2 {margin-bottom: 2em;} -.mbot3 {margin-bottom: 3em;} -.mright1 {margin-right: 1em;} -.mright2 {margin-right: 2em;} - -.padtop1 {padding-top: 1em;} -.padtop2 {padding-top: 2em;} -.padright1 {padding-right: 1em;} - -hr { - width: 33%; - margin-top: 2em; - margin-bottom: 2em; - margin-left: 33.5%; - margin-right: 33.5%; - clear: both; -} - -hr.full {width: 95%; margin-left: 2.5%; margin-right: 2.5%;} - -hr.r20 {width: 20%; margin: auto 40%;} -hr.r10 {width: 10%; margin: auto 45%;} - -div.chapter {page-break-before: always;} - -.break-before {page-break-before: always;} - -table { - margin-left: auto; - margin-right: auto; -} - -table.toc { - max-width: 70%; - margin: auto;} -.x-ebookmaker table.toc { - width: 95%; - margin: auto 2.5%;} -.x-ebookmaker table.toc td.div {white-space: pre-wrap;} - -.csstab {display: table;} -.cssrow {display: table-row;} -.csscell {display: table-cell;} - -.vab {vertical-align: bottom;} -.vat {vertical-align: top;} - -.pagenum { /* uncomment the next line for invisible page numbers */ - /* visibility: hidden; */ - position: absolute; - left: 94%; - font-size: 70%; - color: #777777; - text-align: right; - font-style: normal; - font-weight: normal; - font-variant: normal; - text-indent: 0; -} /* page numbers */ - -.bb {border-bottom: 2px solid;} - -.bbd {border-bottom: 3px black dotted; padding-bottom: 0.3em;} - -.btd {border-top: 3px black dotted; padding-top: 0.3em;} - -.center {text-align: center;} - -.right {text-align: right;} - -.left {text-align: left;} - -.antiqua {font-style: italic;} - -.nowrap {white-space: nowrap;} - -.gesperrt -{ - letter-spacing: 0.2em; - margin-right: -0.2em; -} - -.x-ebookmaker .gesperrt { - letter-spacing: 0.15em; - margin-right: -0.25em;} - -em.gesperrt -{ - font-style: normal; -} - -.x-ebookmaker em.gesperrt { - font-family: sans-serif, serif; - font-size: 90%; - margin-right: 0;} - -.caption { - text-align: center; - font-size: 90%;} - -.caption_left { - font-size: 75%; - text-align: left; - margin-left: 1em;} - -.caption_gross { - font-size: 95%; - text-align: center;} - -/* Images */ - -img { - max-width: 100%; - height: auto; -} - -img.w100 {width: 100%;} - -.figcenter { - margin: 1.5em auto 1em auto; - text-align: center; - page-break-inside: avoid; - max-width: 100%;} - -/* Transcriber's notes */ -.transnote { - background-color: #E6E6FA; - color: black; - font-size: smaller; - padding: 0.5em; - margin-bottom: 5em; - page-break-before: always;} - -.nohtml {visibility: hidden; display: none;} -.x-ebookmaker .nohtml {visibility: visible; display: inline;} - -/* Illustration classes */ -.illowe10 {width: 10em;} -.illowe21 {width: 21em;} -.illowe25 {width: 25em;} -.illowe26 {width: 26em;} -.illowe30 {width: 30em;} -.illowe33 {width: 33em;} -.illowe34 {width: 34em;} -.illowe43 {width: 43em;} -.illowe45 {width: 45em;} -.illowe50 {width: 50em;} - -.x-ebookmaker .illowe10 {width: 20%; margin: auto 40%;} -.x-ebookmaker .illowe21 {width: 42%; margin: auto 29%;} -.x-ebookmaker .illowe25 {width: 50%; margin: auto 25%;} -.x-ebookmaker .illowe26 {width: 52%; margin: auto 24%;} -.x-ebookmaker .illowe30 {width: 60%; margin: auto 20%;} -.x-ebookmaker .illowe33 {width: 66%; margin: auto 17%;} -.x-ebookmaker .illowe34 {width: 68%; margin: auto 16%;} -.x-ebookmaker .illowe43 {width: 86%; margin: auto 7%;} -.x-ebookmaker .illowe45 {width: 90%; margin: auto 5%;} -.x-ebookmaker .illowe50 {width: 100%; margin: auto;} - - /* ]]> */ </style> -</head> -<body> -<div lang='en' xml:lang='en'> -<p style='text-align:center; font-size:1.2em; font-weight:bold'>The Project Gutenberg eBook of <span lang='de' xml:lang='de'>Am Teich- und Flußufer</span>, by Arabella B. Buckley</p> -<div style='display:block; margin:1em 0'> -This eBook is for the use of anyone anywhere in the United States and -most other parts of the world at no cost and with almost no restrictions -whatsoever. You may copy it, give it away or re-use it under the terms -of the Project Gutenberg License included with this eBook or online -at <a href="https://www.gutenberg.org">www.gutenberg.org</a>. If you -are not located in the United States, you will have to check the laws of the -country where you are located before using this eBook. -</div> -</div> - -<p style='display:block; margin-top:1em; margin-bottom:1em; margin-left:2em; text-indent:-2em'>Title: <span lang='de' xml:lang='de'>Am Teich- und Flußufer</span></p> -<p style='display:block; margin-top:1em; margin-bottom:0; margin-left:2em; text-indent:-2em'>Author: Arabella B. Buckley</p> -<p style='display:block; margin-top:1em; margin-bottom:0; margin-left:2em; text-indent:-2em'>Translators: Fritz Kriete</p> -<p style='display:block; margin-top:0; margin-bottom:0; margin-left:2em;'>Otto Rabes</p> -<p style='display:block; text-indent:0; margin:1em 0'>Release Date: December 4, 2022 [eBook #69470]</p> -<p style='display:block; text-indent:0; margin:1em 0'>Language: German</p> - <p style='display:block; margin-top:1em; margin-bottom:0; margin-left:2em; text-indent:-2em; text-align:left'>Produced by: Peter Becker, Reiner Ruf, and the Online Distributed Proofreading Team at https://www.pgdp.net (The digitized holdings of the Staatsbibliothek zu Berlin are available to all interested parties worldwide free of charge for non-commercial use.)</p> -<div style='margin-top:2em; margin-bottom:4em'>*** START OF THE PROJECT GUTENBERG EBOOK <span lang='de' xml:lang='de'>AM TEICH- UND FLUSSUFER</span> ***</div> - -<div class="transnote mbot3"> - -<p class="s3 center"><b>Anmerkungen zur Transkription</b></p> - -<p class="p0">Der vorliegende Text wurde anhand der Buchausgabe von 1910 -so weit wie möglich originalgetreu wiedergegeben. Typographische Fehler -wurden stillschweigend korrigiert. Ungewöhnliche und heute nicht mehr -verwendete Schreibweisen bleiben gegenüber dem Original unverändert; -fremdsprachliche Ausdrücke wurden nicht korrigiert.</p> - -<p class="p0">Die <a href="#anz">Buchanzeigen</a> wurden der -Übersichtlichkeit halber am Ende des Texts gesammelt dargestellt. Die -originale Titelseite weist auf ‚16 Illustrationen im Text‘ hin, obwohl -nur neun vorhanden sind. Dieser Fehler wurde in der vorliegenden -elektronischen Ausgabe korrigiert.</p> - -<p class="p0">Das Original wurde in Frakturschrift gesetzt; Passagen -in <span class="antiqua">Antiquaschrift</span> werden im vorliegenden -Text kursiv dargestellt. <span class="nohtml">Abhängig von der im -jeweiligen Lesegerät installierten Schriftart können die im Original -<em class="gesperrt">gesperrt</em> gedruckten Passagen gesperrt, in -serifenloser Schrift, oder aber sowohl serifenlos als auch gesperrt -erscheinen.</span></p> - -</div> - -<p class="s1 center mtop3 break-before">Kinderaugen in der Natur</p> - -<hr class="r20"> - -<p class="s3 center padtop1">Zweites Buch</p> - -<h1 class="s2">Am Teich- und Flußufer</h1> - -<p class="s3 center">Von Arabella B. Buckley (Mrs. Fisher)</p> - -<p class="s4 center">Einzige autorisierte Übertragung<br> -von Oberstudienrat <span class="antiqua">Dr.</span> Fritz -Kriete in Halle<br> -und<br> -Oberstudiendirektor <span class="antiqua">Dr.</span> Otto -Rabes in Nordhausen</p> - -<hr class="r10"> - -<p class="center">Mit 8 bunten Vollbildern und 9 Illustrationen im Texte</p> - -<hr class="r10"> - -<p class="center">Dritte Auflage (11.–14. Tausend)</p> - -<hr class="r20"> - -<p class="s3 center padtop2">Halle a. S.<br> -Hermann Gesenius</p> - -<div class="chapter"> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_3">[S. 3]</span></p> - -<h2 class="nobreak" id="Vorwort">Vorwort.</h2> - -</div> - -<div class="s4"> - -<p>Zur Einführung dieser Übersetzung sei hier kurz auf einige uns -zusagende Eigentümlichkeiten dieser anspruchslosen Hefte hingewiesen, -die uns veranlaßten, auf die Aufforderung der Verlagsbuchhandlung hin, -sie ins Deutsche zu übertragen.</p> - -<p>Überall ist versucht, Stil und Satzbau so klar und einfach zu -gestalten, daß nach dieser Seite hin Kindern beim Lesen keine -Schwierigkeiten erwachsen.</p> - -<p>Die behandelten Stoffe aus dem Leben der Tiere und Pflanzen sind gut -gewählt, dabei interessant — nicht rein beschreibend — gestaltet.</p> - -<p>Vielmehr ist jeder einzelne Abschnitt, der stets ein in sich -abgeschlossenes Ganzes bildet, so durchgeführt, daß er die kleinen -Leser zu <em class="gesperrt">eigenen</em> Beobachtungen anregt.</p> - -<p>Endlich sind die farbenschönen Abbildungen<span class="pagenum" id="Seite_4">[S. 4]</span> einheitlich und naturgetreu -ausgeführt, so daß auch sie das Interesse der Kinder beleben helfen. -Überhaupt stand für unsere Erwägungen der Gedanke im Vordergrunde, daß -diese Bücher geeignet sein könnten, sich im Kampfe gegen die unsere -Jugend verseuchende Schundliteratur als nützlich zu erweisen.</p> - -<p class="right mright1"><b>Kriete. Rabes.</b></p> - -</div> - -<div class="chapter"> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_5">[S. 5]</span></p> - -<h2 class="nobreak" id="Inhalt">Inhalt.</h2> - -</div> - -<table class="toc"> - <tr> - <td class="vat"> - <div class="center">Vorwort</div> - </td> - <td class="vat"> -   - </td> - <td class="vat"> -   - </td> - <td class="vab"> - <div class="right"><a href="#Vorwort">3</a></div> - </td> - </tr> - <tr> - <td class="vat"> - <div class="center">Lektion</div> - </td> - <td class="vat"> - <div class="left"> 1.</div> - </td> - <td class="vat"> - <div class="left">Das Leben des Frosches</div> - </td> - <td class="vab"> - <div class="right"><a href="#Lektion_1">7</a></div> - </td> - </tr> - <tr> - <td class="vat"> - <div class="center">„</div> - </td> - <td class="vat"> - <div class="left"> 2.</div> - </td> - <td class="vat"> - <div class="left">Die Libelle und ihre Gefährten</div> - </td> - <td class="vab"> - <div class="right"><a href="#Lektion_2">10</a></div> - </td> - </tr> - <tr> - <td class="vat"> - <div class="center">„</div> - </td> - <td class="vat"> - <div class="left"> 3.</div> - </td> - <td class="vat"> - <div class="left">Tief unten</div> - </td> - <td class="vab"> - <div class="right"><a href="#Lektion_3">14</a></div> - </td> - </tr> - <tr> - <td class="vat"> - <div class="center">„</div> - </td> - <td class="vat"> - <div class="left"> 4.</div> - </td> - <td class="vat"> - <div class="left">Das Nest des Stichlings</div> - </td> - <td class="vab"> - <div class="right"><a href="#Lektion_4">18</a></div> - </td> - </tr> - <tr> - <td class="vat"> - <div class="center">„</div> - </td> - <td class="vat"> - <div class="left"> 5.</div> - </td> - <td class="vat"> - <div class="left">Der Eisvogel</div> - </td> - <td class="vab"> - <div class="right"><a href="#Lektion_5">21</a></div> - </td> - </tr> - <tr> - <td class="vat"> - <div class="center">„</div> - </td> - <td class="vat"> - <div class="left"> 6.</div> - </td> - <td class="vat"> - <div class="left">Die Wasserratte oder Wasserwühlmaus</div> - </td> - <td class="vab"> - <div class="right"><a href="#Lektion_6">24</a></div> - </td> - </tr> - <tr> - <td class="vat"> - <div class="center">„</div> - </td> - <td class="vat"> - <div class="left"> 7.</div> - </td> - <td class="vat"> - <div class="left">Das grünfüßige Wasserhuhn und das Bläßhuhn</div> - </td> - <td class="vab"> - <div class="right"><a href="#Lektion_7">27</a></div> - </td> - </tr> - <tr> - <td class="vat"> - <div class="center">„</div> - </td> - <td class="vat"> - <div class="left"> 8.</div> - </td> - <td class="vat"> - <div class="left">Wasserwanzen</div> - </td> - <td class="vab"> - <div class="right"><a href="#Lektion_8">31</a></div> - </td> - </tr> - <tr> - <td class="vat"> - <div class="center">„</div> - </td> - <td class="vat"> - <div class="left"> 9.</div> - </td> - <td class="vat"> - <div class="left">Am Flußufer</div> - </td> - <td class="vab"> - <div class="right"><a href="#Lektion_9">34</a></div> - </td> - </tr> - <tr> - <td class="vat"> - <div class="center">„</div> - </td> - <td class="vat"> - <div class="left">10.</div> - </td> - <td class="vat"> - <div class="left">Die Familie des Fischotters</div> - </td> - <td class="vab"> - <div class="right"><a href="#Lektion_10">38</a></div> - </td> - </tr> - <tr> - <td class="vat"> - <div class="center">„</div> - </td> - <td class="vat"> - <div class="left">11.</div> - </td> - <td class="vat"> - <div class="left">Blumen für die Ausstellung</div> - </td> - <td class="vab"> - <div class="right"><a href="#Lektion_11">41</a></div> - </td> - </tr> - <tr> - <td class="vat"> - <div class="center">„</div> - </td> - <td class="vat"> - <div class="left">12.</div> - </td> - <td class="vat"> - <div class="left">Gretes Wasserpflanzen</div> - </td> - <td class="vab"> - <div class="right"><a href="#Lektion_12">45</a></div> - </td> - </tr> -</table> - -<div class="chapter"> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_7">[S. 7]</span></p> - -<p class="s2 center mtop3 break-before">Zweites Buch.<br> -<b>Am Teich- und Flußufer.</b></p> - -<h2 class="nobreak" id="Lektion_1">Lektion 1.<br> -<b>Das Leben des Frosches.</b></h2> - -<p class="s5 center mbot2">(<a href="#p101_ill">Erstes Vollbild.</a>)</p> - -</div> - -<p>Quak, quak, quak lassen sich die Frösche im März hören. Sie machen in -diesem Monat sehr viel Lärm, weil sie gerade aus ihrem Winterschlafe, -den sie am Boden des Teiches gehalten haben, erwachen.</p> - -<p>Die weiblichen Frösche legen ihre winzigen dunklen Eier ins Wasser. -Ein solches Ei ist nicht größer als ein Sandkorn. Aber es hat eine -gallertartige Umhüllung, und diese schwillt und schwillt im Wasser, -bis sie so groß ist wie eine Erbse. Das Ei bildet dann einen kleinen -schwarzen Punkt in der Mitte, und die gallertartigen Klumpen kleben -alle zusammen. Man kann sie fast in jedem Teiche sehen, wo sie vom -Winde ans Ufer getrieben werden. Bald wird der schwarze Punkt größer. -An einem Ende wächst ein Kopf, am anderen ein Schwanz. Der Kopf hat -ein Maul,<span class="pagenum" id="Seite_8">[S. 8]</span> aber noch keine Augen. Der Schwanz ist mit einer Flosse -versehen, und bald wiegt sich die Kaulquappe in ihrem schleimigen Bette -hin und her.</p> - -<p>Nach einer Woche ungefähr schlängelt sie sich aus der Gallertmasse -heraus und hängt sich mit dem Maule an eine Wasserpflanze (1). Dann -wachsen ihr zwei sonderbare Büschel an beiden Seiten des Kopfes. Sie -entnimmt damit dem Wasser die Luft zum Atmen. Man kann sie deutlich -sehen, wenn man ein Glas in den Teich taucht und einige Kaulquappen -fängt.</p> - -<p>Um diese Zeit läßt die Kaulquappe die Wasserpflanze los und schwimmt -umher. An ihrem Maule ist ein scharfer Schnabel gewachsen, den sie -gebraucht, um Stückchen von den Wasserpflanzen zur Nahrung abzunagen. -Nun entwickeln sich auch Augen und Nasenlöcher (2). Die Büschel -schrumpfen zusammen und an ihrer Stelle entstehen unter der Oberfläche -des Körpers Gebilde, die Fischkiemen ähnlich sehen. Die Kaulquappe -zieht Wasser durch das Maul ein und stößt es durch eine seitliche -Öffnung hinter den Kiemen wieder aus. Wenn es durch die Kiemen geht, -nehmen diese Luft heraus, und so atmet sie.</p> - -<p>Bald erscheinen nun zwei kleine Höcker an beiden Seiten des Körpers -gerade da, wo der Schwanz beginnt. Sie werden größer und größer,<span class="pagenum" id="Seite_9">[S. 9]</span> bis -endlich zwei Beine herauskommen. Diese Beine werden sehr lang und -stark, und die Kaulquappe gebraucht dieselben zum Schwimmen. Auch zwei -Vorderbeine wachsen heran, aber man kann sie nicht sehen, weil sie -unter der Haut liegen. In einigen Tagen kommen auch sie zum Vorschein -(3); sie sind kurz und gedrungen.</p> - -<p>Unsere Kaulquappe hat nun vier Beine und einen Schwanz. Sie hat -vier Zehen an den Vorderfüßen und fünf Zehen an den Hinterfüßen; -zwischen denen der letzteren befindet sich eine Haut. So sind also -die Hinterfüße mit einer Schwimmhaut versehen, die der Quappe beim -Schwimmen hilft.</p> - -<p>Sie kommt jetzt öfter an die Oberfläche des Wassers und läßt eine -Luftblase aus dem Maule aufsteigen. Was meint ihr wohl, was geschehen -ist? Die Öffnung hinter den Kiemen hat sich geschlossen, und an deren -Stelle sind im Innern zwei Lungensäcke gewachsen. Deshalb kommt sie an -die Oberfläche, um die Luft mit dem Maule einzuatmen, anstatt sie wie -bisher aus dem Wasser durch die Kiemen aufzunehmen.</p> - -<p>Nun liebt sie es, sich in den Schatten einer Wasserpflanze zu setzen. -Sie braucht den Schwanz nicht mehr, da sie ganz gut mit den Beinen -schwimmen kann. Deshalb wird der Schwanz allmählich aufgesogen, um den -Körper zu ernähren.</p> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_10">[S. 10]</span></p> - -<p>Da habt ihr nun den kleinen Frosch (4). Wenn man die Sonne durch die -Schwimmhaut des Fußes scheinen läßt, so kann man sehen, daß das Tier -rotes Blut hat. Aber es ist kein warmes Blut wie das unsrige. Der -Frosch ist immer kalt und schlüpfrig, weil sein Blut langsam fließt.</p> - -<p>Er hat jetzt zahlreiche Zähne im Oberkiefer und eine ganz sonderbare -Zunge. Sie ist vorn am Maule angewachsen, sonst frei beweglich. Die -sehr klebrige Spitze kann bis in den Schlund zurückgelegt werden. Er -frißt jetzt keine Pflanzen mehr, sondern Insekten und Larven, die er -fängt, indem er seine Zunge hervorschnellen läßt und schnell wieder -zurückzieht.</p> - -<p>Der Frosch lebt während des Sommers hauptsächlich auf dem Lande. Wenn -er nicht von Enten, Ratten oder Schlangen gefressen wird, läßt er sich -bei Beginn der kalten Witterung auf den Boden des Teiches sinken, um -dort im Schlamme seinen Winterschlaf zu halten.</p> - -<div class="chapter"> - -<h2 class="nobreak" id="Lektion_2">Lektion 2.<br> -<b>Die Libelle und ihre Gefährten.</b></h2> - -<p class="s5 center mbot2">(<a href="#p142_ill">Zweites Vollbild.</a>)</p> - -</div> - -<p>Jedes Landkind sollte sich ein Teichnetz machen, wenn es etwas über -Wassertiere lernen will. Man<span class="pagenum" id="Seite_11">[S. 11]</span> braucht nur einen Weidenzweig zu -nehmen und daraus einen Reifen zu binden. Dann macht man einen Sack -aus Musselin, näht unten einen kleinen Stein hinein und befestigt den -Sack an dem Reifen. Aus einer Hecke schneidet man sich einen Stock und -befestigt einen langen Bindfaden daran. Letzteren teilt man am unteren -Ende und bindet die beiden Teile an den Seiten des Reifens fest. So -hat man ein Netz, das man hinunterlassen und mit dem man Tiere von dem -Grunde des Teiches heraufholen kann. Es ist auch gut, eine weithalsige -Flasche mitzunehmen, in die alles, was man fängt, hineingesteckt wird. -Ich kenne einen schattigen Teich in der Nähe eines Gutshofes, wo die -Insekten an hellen sonnigen Tagen sehr geschäftig sind.</p> - -<div class="figcenter illowe33" id="p101_ill"> - <img class="w100" src="images/p101_ill.jpg" alt=""> - <div class="caption">Frosch und Kaulquappen.</div> - <div class="caption_left">II. 1.</div> - <div class="caption_gross x-ebookmaker-drop"><a href="images/p101_ill_gross.jpg" - id="p101_ill_gross" rel="nofollow">⇒<br> - <span class="s6">GRÖSSERES BILD</span></a></div> -</div> - -<p>In einer Ecke des Teiches schwimmen die kleinen Taumelkäfer umher -und beschreiben Kreise im Wasser. Ihre glänzenden schwarzen Rücken -schimmern beinahe grün in der Sonne. Dann und wann springt einer in -die Höhe, um ein Insekt aus der Luft zu fangen, und ein anderer taucht -hinab, um eine Larve zu fressen. Taucht euer Netz ins Wasser, bringt -es schnell unter einen Käfer, hebt ihn heraus und steckt ihn in die -Flasche, so daß ihr ihn betrachten könnt.</p> - -<p>Man könnte meinen, daß er vier Augen hat, denn jedes seiner beiden -Augen ist in zwei Teile<span class="pagenum" id="Seite_12">[S. 12]</span> geteilt. Die eine Hälfte ist nach oben in -die Luft gerichtet, die andere nach unten ins Wasser. Während er -umherschwimmt, kann er also die Fliegen in der Luft und die Larven im -Wasser sehen.</p> - -<p>Mücken schweben über dem Teiche hin und her, und außerdem sehen wir ein -Gewimmel von jenen Fliegen mit so feinen, durchsichtigen Flügeln, daß -sie fast wie Gaze aussehen. Sie heißen Eintagsfliegen. Und jetzt erhebt -sich ein weit prächtigeres Insekt, 7,5 <span class="antiqua">cm</span> lang mit vier großen -Gazeflügeln, aus den Binsen und fliegt über den Teich.</p> - -<p>Alle Kinder kennen wohl die Libelle oder Wasserjungfer. Ihre reizenden -Flügel haben Längs- und Queradern, die zum Teil mit Luft gefüllt sind -und zum Atmen dienen, und schillern in der Sonne in roten, blauen und -grünen Farben. Sie hat einen langen Hinterleib, eine dicke Brust mit -sechs Beinen und einen runden Kopf mit sehr großen Augen.</p> - -<p>Jedes Auge hat mehr als zehntausend winzige Fenster, so daß sie -nach oben und unten, nach rechts und links sehen kann, während sie -dahinschießt und die Schmetterlinge und Motten, die ihr in den Weg -kommen, fängt. Zuweilen setzt sie sich auf eine Pflanze oder einen -Busch am Ufer und ruht, bis sie ihren Flug wieder aufnimmt.</p> - -<p>Wenn man im April öfter zu einem Teich geht, wo sich Libellen finden, -kann man vielleicht beobachten,<span class="pagenum" id="Seite_13">[S. 13]</span> wie sie ihr Leben in der Luft beginnt. -Dies geschieht folgendermaßen.</p> - -<p>Aus dem Wasser heraus kriecht ein großes Insekt auf den Stengel einer -Pflanze. Es hat einen Körper mit sechs Beinen, der ebenso groß ist wie -derjenige der Libelle. Aber es hat ein seltsames, schläfriges Aussehen, -und an Stelle der Flügel sehen wir nur zwei kurze Stümpfe.</p> - -<div class="figcenter illowe30" id="p130_ill"> - <img class="w100" src="images/p130_ill.jpg" alt=""> - <div class="caption"><span class="antiqua">a.</span> Fressende Libellenlarve.<br> - <span class="antiqua">b.</span> Libelle aus der Larvenhaut kriechend.</div> -</div> - -<p>Langsam kriecht es am Stengel hinauf aus<span class="pagenum" id="Seite_14">[S. 14]</span> dem Wasser in die Luft. Dann -ereignet sich etwas Seltsames. Die Haut auf dem Rücken zerreißt, und -eine wirkliche Libelle kommt heraus.</p> - -<p>Zuerst erscheint der Kopf, dann der Körper mit seinen sechs Beinen und -vier weichen runzeligen Flügeln und endlich der Hinterleib. Die Libelle -kann noch nicht fliegen. Sie sitzt neben ihrer alten leeren Haut und -streckt ihre Flügel langsam der Sonne entgegen. In einigen Stunden sind -sie lang, stark und fest. Dann ist sie fähig, über den Teich zu fliegen -und zu fressen.</p> - -<p>So kommt die Libelle in die Luft hinauf. Ihre Larve wird man nicht so -leicht unter dem Wasser finden, aber wir wollen es in der nächsten -Woche mit unserem Netz versuchen. Heute haben wir so viel auf der -Oberfläche des Teiches gesehen, daß wir keine Zeit hatten, unten im -Schlamme zu fischen.</p> - -<div class="chapter"> - -<h2 class="nobreak" id="Lektion_3">Lektion 3.<br> -<b>Tief unten.</b></h2> - -</div> - -<p>Heute wollen wir unser Netz gebrauchen. Halte den Stock recht fest und -wirf das Netz in den Teich, wie ein Fischer die Angelfliege auswirft. -Der Stein wird das Netz langsam zum Sinken bringen. Wenn man es nun -vorsichtig durch den Schlamm und die Wasserpflanzen zieht, wird man -sicher etwas fangen.</p> - -<div class="figcenter illowe33" id="p142_ill"> - <img class="w100" src="images/p142_ill.jpg" alt=""> - <div class="caption">Libelle, am Igelkolben.</div> - <div class="caption_left">II. 2.</div> - <div class="caption_gross x-ebookmaker-drop"><a href="images/p142_ill_gross.jpg" - id="p142_ill_gross" rel="nofollow">⇒<br> - <span class="s6">GRÖSSERES BILD</span></a></div> -</div> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_15">[S. 15]</span></p> - -<p>Bringe dann das Netz ans Land, leere es auf dem Grase aus und -setze alles, was du findest, in das klare Wasser der Flasche. Man -findet vielleicht einen kleinen Fisch, einige Kaulquappen oder -Wasserschnecken. Es ist auch wohl eins von den sonderbaren Geschöpfen -darin, die auf <a href="#p130_ill">Seite 13, Fig. <span class="antiqua">a</span></a> abgebildet sind. Ihr werdet -gewiß nicht glauben, daß dies die Larve der Libelle ist. Aber es ist -doch so. Es ist ein langes Insekt, das aus lauter Ringen besteht, sechs -Beine besitzt und Augen, die denen der Libelle gleichen. Es hat keine -Flügel; eine sonderbare Art von Arm, mit Zangen am Ende, kommt unter -der Unterlippe hervor.</p> - -<p>Dieser Arm ist tatsächlich ein Teil der Unterlippe. Er wird Fangmaske -genannt und besitzt Gelenke, so daß er unter die Unterlippe und -zwischen die Beine zurückgeschlagen werden kann. Wenn die Larve nun -Nahrung nötig hat, wartet sie ruhig im Schlamm, bis ein Käfer oder eine -Wasserwanze vorbeikommt. Dann schnellt die Maske hervor und hält die -Beute mit den Zangen fest.</p> - -<p>Nun betrachte den Hinterleib, der entweder spitz oder in drei -lappenförmige Anhängsel ausläuft. Durch die Öffnung am Leibesende läuft -Wasser in diesen und die darin enthaltene Luft dient zum Atmen. Jenes -wird wieder ausgestoßen, durch den dadurch erzeugten Stoß bewegt sich -die Larve fort.</p> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_16">[S. 16]</span></p> - -<p>Diese Libellenlarve lebt zwei Jahre lang unten im Teich. Sie wechselt -mehrere Male die Haut, und es wachsen ihr ein paar Flügelstümpfe. Dann -kriecht sie an einem Stengel hinauf, wie wir in der letzten Lektion -sahen, und wird eine Libelle.</p> - -<p>Aber was ist dies hier in unserem Netz? Zuerst könnte man denken, es -wäre ein Stückchen Holz oder Schlamm mit kleinen Steinen darin, oder -ein paar verfilzte Grashalme. Und so ist es auch. Aber im Innern sitzt -etwas Lebendiges. Wenn man aufmerksam zusieht, so wird man bemerken, -daß ein Insekt den vorderen Körperteil mit sechs Beinen herausstreckt.</p> - -<div class="figcenter illowe50" id="p160_ill"> - <img class="w100" src="images/p160_ill.jpg" alt=""> - <div class="caption">Köcherfliegen und ihre Larven.</div> -</div> - -<p>Es ist ein weiches kleines Geschöpf, die Larve der Köcherfliege. Wenn -man die Stückchen Gras<span class="pagenum" id="Seite_17">[S. 17]</span> oder die kleinen Steinchen usw. wegnimmt, so -findet man die weiche Larve im Innern. Sie hat sechs Beine und eine -Anzahl von kleinen Büscheln an den Seiten des Körpers. Damit atmet sie, -ebenso wie die Kaulquappe mit den Kiemen.</p> - -<p>Man kann oft diese Larven der Köcherfliegen auf dem Grunde der -Bäche kriechen sehen, wo sie wie kleine sich bewegende Bündel von -Holzstückchen oder von Steinen erscheinen. Man kann sie aufnehmen, ohne -ein Netz zu gebrauchen. Sie bauen diese Gehäuse um sich herum, um ihre -weichen Körper zu schützen, die von Fischen gern gefressen werden.</p> - -<p>Allmählich verwandeln sie sich in kleine gelbbraune Insekten, die wie -Motten aussehen. Am Abend fliegen sie über dem Wasser auf und ab. Wir -haben sie nicht mit den Eintagsfliegen und Mücken zusammengesehen, weil -sie den Sonnenschein nicht lieben.</p> - -<p>Ihr werdet wahrscheinlich noch viele kleine Wasserlarven mit eurem Netz -herausfischen. Aber ihr müßt sorgfältig aufpassen, denn sie sind sehr -klein. Einige von ihnen haben kleine Büschel an den Seiten. Dies sind -die Larven der Mücken und Eintagsfliegen, die über dem Teiche fliegen. -Sie alle leben einige Zeit im Wasser. Wenn letztere aber in die Luft -herauskommen, leben sie nur noch kurze Zeit.</p> - -<div class="chapter"> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_18">[S. 18]</span></p> - -<h2 class="nobreak" id="Lektion_4">Lektion 4.<br> -<b>Das Nest des Stichlings.</b></h2> - -</div> - -<p>Es war ein lieblicher Frühlingstag. Die Sonne schien hell auf das -frische Grün des Grases, und die Büsche an den Ufern des Flusses waren -mit jungen Blättern bedeckt.</p> - -<p>In einer Ausbuchtung des Flusses baute ein kleiner Fisch sein Nest. -Es war ein Stichling. Er war nicht länger als 5 <span class="antiqua">cm</span>. Auf seinem -Rücken standen drei Flossenstacheln empor. Knaben fangen diesen Fisch -oft, halten ihn in Flaschen oder verkaufen ihn an Leute, die ein -Aquarium haben.</p> - -<p>Es war interessant, ihn zu beobachten, wie er im Schatten der Büsche -bei der Arbeit war. Er brachte Stückchen von Wurzelfasern und feines -Gras herbei und machte daraus ein kleines Gewebe in Form einer Schüssel -am Boden des Flusses. Dann schleppte er andere Stücke herbei und klebte -sie mit Speichel zusammen. Auf diese Weise baute er Seiten und ein -rundes Dach. Als das Nest fertig war, hatte es die Größe einer dicken -Stachelbeere.</p> - -<p>Es lag ungefähr 15 <span class="antiqua">cm</span> unter dem Wasserspiegel und war an zwei -Seiten offen. Wenn der Stichling den Kopf am einen Ende heraussteckte, -so sah der Schwanz am anderen hervor. Aber er hatte es auch nicht -gebaut, um darin zu wohnen.<span class="pagenum" id="Seite_19">[S. 19]</span> Er brauchte es für die Eier.</p> - -<div class="figcenter illowe30" id="p190_ill"> - <img class="w100" src="images/p190_ill.jpg" alt=""> - <div class="caption">Stichlinge und ihr Nest.</div> -</div> - -<p>Es war ein hübscher kleiner Fisch mit glänzendem Rücken und -leuchtendrotem Bauch. Seine Augen waren bläulich-grün und glänzten wie -Juwelen.</p> - -<p>Als das Nest fertig war, schwamm er fort, um eine Gefährtin zu suchen. -Er kam bald mit einer solchen zurück, einem kleinen Fisch,<span class="pagenum" id="Seite_20">[S. 20]</span> der nicht -so glänzend war wie er. Er spielte mit dem Weibchen, trieb es vor sich -her und schmeichelte ihm, bis es zuletzt in das eine Loch des Nestes -hineinschwamm und nach einer Weile am anderen Ende wieder herauskam.</p> - -<p>Das Weibchen hatte eine Anzahl kleiner gelber Eier in das Nest gelegt. -Dann schwamm es fort und kümmerte sich nicht mehr darum.</p> - -<p>Der männliche Stichling schwamm nun in das Nest hinein und übernahm die -Sorge für die Eier. Ein Ei war nicht größer als ein Mohnsamen, und das -ganze Bündel war sehr klein. Er schüttelte das Nest auf und stieß die -Eier in eine versteckte, sichere Ecke. Dann schwamm er vor dem Neste -herum und bewegte lebhaft seine Brustflossen und erneuerte dadurch -beständig die Atemluft in der Umgebung der Eier.</p> - -<p>Manchmal schwamm er in das Nest hinein und brachte schmutzigen Sand im -Maule heraus. Man sieht, er wollte das Nest rein halten.</p> - -<p>Dies setzte er drei Wochen lang fort, bis die Brut ausgekrochen war. -Eine Anzahl winziger Fischchen entschlüpfte den Eiern. Sie waren so -klein und durchsichtig, daß man es nicht für möglich gehalten hätte, -daß ein anderer Fisch sie sehen konnte. Aber der Stichling wußte -es besser. Es gab eine Menge hungriger Fische, die der zarten Brut -aufpaßten, um sie zu fressen. Die kleinen Fischlein<span class="pagenum" id="Seite_21">[S. 21]</span> waren sehr schwach -und hatten noch dazu einen Dottersack unter ihrem Körper zu tragen, dem -sie so lange Nahrung entnahmen, bis sie fressen konnten.</p> - -<p>So richtete denn der tapfere kleine Stichling seine drei -Flossenstacheln in die Höhe und schoß zornig auf die Fische los, die -nach seinen Kleinen schnappten. Er packte sie bei den Flossen, schlug -nach ihren Augen und trieb sie in die Flucht.</p> - -<p>Dann machte er ein kleines rundes Loch im Sande auf dem Grunde des -Flusses, sammelte die kleinen Stichlinge darin und bewachte sie. -Selbst nachdem ihre Rückenstacheln gewachsen waren, und sie schon -dreist umherschwammen, folgte er ihnen in den Fluß hinaus, um sie zu -beschützen.</p> - -<p>Man kann viele Nester von Stichlingen in Flüssen und Teichen finden, -wenn man aufmerksam danach sucht. Man kann auch gefangene Stichlinge -mit einer reichlichen Menge von Wasserpflanzen und Futter in ein -kleines Aquarium setzen und wird dann sehen, wie sie ihr Nest bauen, -und was für ein guter Vater ein Stichling ist.</p> - -<div class="chapter"> - -<h2 class="nobreak" id="Lektion_5">Lektion 5.<br> -<b>Der Eisvogel.</b></h2> - -<p class="s5 center mbot2">(<a href="#p221_ill">Drittes Vollbild.</a>)</p> - -</div> - -<p>Still! Macht kein Geräusch! Da sitzt ein Eisvogel auf dem Zweige -eines Weidenbaumes, der<span class="pagenum" id="Seite_22">[S. 22]</span> über den Fluß hinüberhängt. Wenn wir ihn -erschrecken, wird er fortfliegen, und wir werden ihn nicht wiedersehen.</p> - -<p>Wie hübsch er sich aus dem Hintergrunde der grauen Blätter abhebt. Mit -seinem langen Schnabel und stumpfen Schwanz ist er nicht viel größer -als ein Sperling; er scheint alle Farben des Regenbogens an sich zu -tragen.</p> - -<p>Er hat einen blauen Streifen auf dem Rücken, Kopf und Flügel sind -meergrün, mit blauen Flecken auf den Spitzen der Federn. Der Schnabel -ist schwarz, Hals und Kehle sind weiß. Am Auge hat er einen von weichen -weißen Federn umgebenen roten Streifen, und die Brust ist rostrot. -Selbst die Füße sind rot und sehen auf dem dunklen Zweige ganz bunt aus.</p> - -<p>Er sieht in die ruhige, tiefe Stelle des Flußes unter der Weide -hinunter und beobachtet die dort schwimmenden Fische. Da! jetzt schießt -er hinab! Nun ist er wieder oben und trägt etwas im Schnabel. Es ist -ein kleiner Weißfisch. Er schlägt ihn mit dem Kopfe gegen den Zweig und -schlingt ihn hinunter, mit dem Kopfe voran.</p> - -<div class="figcenter illowe34" id="p221_ill"> - <img class="w100" src="images/p221_ill.jpg" alt=""> - <div class="caption">Eisvögel, unten das Männchen fischend.</div> - <div class="caption_left">II. 3.</div> - <div class="caption_gross x-ebookmaker-drop"><a href="images/p221_ill_gross.jpg" - id="p221_ill_gross" rel="nofollow">⇒<br> - <span class="s6">GRÖSSERES BILD</span></a></div> -</div> - -<p>Er fängt mehrere Fische in derselben Weise. Während er den letzten -frißt, kommt ein anderer Eisvogel und setzt sich neben ihn. Es ist sein -Weibchen, das in einiger Entfernung gefischt hat.<span class="pagenum" id="Seite_23">[S. 23]</span> Es ist nicht ganz -so bunt wie das Männchen und hat einen kleinen roten Fleck unter der -Kehle.</p> - -<p>Nun fliegen sie fort und stoßen im Fluge einen scharfen Schrei aus, -der wie „Tit-tit-tit“ klingt. Sie leben in den Büschen und Bäumen am -Flußufer. Denn man muß nicht denken, daß Vögel immer in Nestern wohnen. -Das Nest ist nur eine Wiege für ihre Eier und die Kleinen. Sobald sie -fliegen können, verlassen es die jungen Vögel mit den Alten und wohnen -in keinem Neste mehr, bis sie eins für ihre eigenen Eier bauen.</p> - -<p>Da man das Nest eines Eisvogels nicht leicht findet, so will ich euch -etwas davon erzählen. Wenn das Weibchen Eier legen will, höhlen die -Eisvögel eine Röhre mit einem Kessel am Ende in dem steilen Ufer aus -und schießen, wenn das Nest fertig ist, so schnell hinein, daß man -nicht sehen kann, wo sie geblieben sind.</p> - -<p>Aber wenn man wüßte, wo es wäre und es von oben her aufgraben könnte, -so würde man einen behaglichen Raum finden, ungefähr einen halben -Fuß im Quadrat. Den Boden desselben haben die alten Eisvögel mit -Fischgräten ausgepolstert. Sie bilden einen hübschen durchbrochenen -Fußboden, durch den das Wasser ablaufen kann.</p> - -<p>Auf dem Boden liegen einige glänzend weiße Eier. Gewöhnlich legt das -Weibchen sieben. Und<span class="pagenum" id="Seite_24">[S. 24]</span> bald sind sieben kleine Eisvögel in dem Neste, -von denen jeder die hübschen Farben hat, von denen ich euch erzählt -habe. Der einzige Unterschied zwischen ihnen und den alten Vögeln ist -der, daß ihre Schnäbel kürzer sind.</p> - -<p>Wenn es schwer ist, das Nest eines Eisvogels zu finden, so wird man -doch häufiger junge Vögel auf dem Flusse sehen. Ich ging einmal mit -einem Freunde zum Angeln, und während seine Angelrute über dem Wasser -hing, flogen plötzlich zwei junge Eisvögel auf und setzten sich darauf. -Sie ruhten einen Augenblick und flogen dann weiter. Dasselbe Schauspiel -wiederholte sich noch einmal. Es waren augenscheinlich junge Vögel, die -gerade aus dem Neste kamen und noch nicht weit fliegen konnten.</p> - -<p>Die Eisvögel sind die buntesten Vögel, die man auf dem Flusse sehen -kann. Sie sehen so hübsch aus, wenn sie zwischen den grünen Blättern -über dem Wasser hin und her fliegen, daß man sie immer gern wieder -sieht, wenn man sie einmal beobachtet hat.</p> - -<div class="chapter"> - -<h2 class="nobreak" id="Lektion_6">Lektion 6.<br> -<b>Die Wasserratte oder Wasserwühlmaus.</b></h2> - -<p class="s5 center mbot2">(<a href="#p262_ill">Viertes Vollbild.</a>)</p> - -</div> - -<p>Habt ihr jemals eine Wasserratte gesehen? Ich meine nicht eine -Landratte, die im Wasser schwimmt,<span class="pagenum" id="Seite_25">[S. 25]</span> sondern eine Wasserratte oder -Wasserwühlmaus, wie sie genannt werden sollte, denn sie ist keine -wirkliche Ratte. Ich beobachtete einmal eine solche unbemerkt. Was -glaubt ihr, was sie machte? Sie saß auf den Hinterbeinen und hielt in -den Vorderpfoten ein Blatt von der gelbblühenden Schwertlilie, die so -dicht am Flußufer wächst. Es war das Stück des Blattes, das nahe an der -Wurzel wächst und dick und saftig ist. Sie nagte so eifrig daran, daß -sie mich zuerst gar nicht sah.</p> - -<p>Es war ein tüchtiger kleiner Bursche, nicht ganz so groß wie eine -Ratte. Sie nährt sich von Pflanzen. Wenn sie keine Blätter der gelben -Schwertlilie bekommen kann, frißt sie Wasserlinsen oder selbst die -Rinde junger Weiden. Ich konnte sehen, daß sie einen kurzen, dicken -Hals und einen runden Kopf mit kurzer Schnauze hatte. Die Augen waren -klein und die Ohren so dicht mit Pelz bedeckt, daß man sie kaum sehen -konnte. Der runde Schwanz war nicht sehr lang und mit kurzen Haaren -bedeckt.</p> - -<p>Ich setzte mich in der Nähe still ans Ufer. Sofort blickte sie sich um -und sah mich. Aber da ich mich nicht rührte, dachte sie vielleicht, daß -ich nichts Lebendiges wäre und kaute an ihrem Blatte weiter.</p> - -<p>Endlich berührte ich mit dem Fuße ein welkes<span class="pagenum" id="Seite_26">[S. 26]</span> Blatt. Ihre Ohren waren -sehr scharf. Sie wandte ihre kleinen hellen Augen auf mich, und in -einem Augenblick war sie im Wasser und schwamm fort. Ich kam zu spät, -um sie in ihr Loch schlüpfen zu sehen, aber ich fand ein anderes, nicht -weit von den Schwertlilien, dicht unter dem Wasser.</p> - -<p>Ich wußte, daß ich den Bau nicht finden würde, denn die Wasserratten -graben sehr lange Gänge. Ich ging mehrere Tage an dieselbe Stelle und -nahm etwas Brot mit, das ich dort ließ. Endlich eines Tages, als ich -wartend da saß, kam mein kleiner Freund heraus und fraß das Brot. Dann -trafen wir uns öfters, und das Tier wurde ganz zahm. Aber ich mußte -sehr vorsichtig sein. Die geringste Kleinigkeit erschreckte es, und -plumps sprang es ins Wasser.</p> - -<p>Wenn man am Abend oder am frühen Morgen, wenn alles ganz ruhig ist, -an einen Teich oder Fluß geht, so kann man manchmal eine Wasserratte -im Wasser schwimmen oder am Ufer fressen sehen. Sie hat scharfe gelbe -Zähne. Die unteren sind groß und zeigen sich deutlich über der kurzen -Unterlippe.</p> - -<div class="figcenter illowe34" id="p262_ill"> - <img class="w100" src="images/p262_ill.jpg" alt=""> - <div class="caption">Wasser-Wühlmaus (Wasserratte).</div> - <div class="caption_left">II. 4.</div> - <div class="caption_gross x-ebookmaker-drop"><a href="images/p262_ill_gross.jpg" - id="p262_ill_gross" rel="nofollow">⇒<br> - <span class="s6">GRÖSSERES BILD</span></a></div> -</div> - -<div class="figcenter illowe33" id="p263_ill"> - <img class="w100" src="images/p263_ill.jpg" alt=""> - <div class="caption">Grünfüßige Wasserhühner mit Jungen.</div> - <div class="caption_left">II. 5.</div> - <div class="caption_gross x-ebookmaker-drop"><a href="images/p263_ill_gross.jpg" - id="p263_ill_gross" rel="nofollow">⇒<br> - <span class="s6">GRÖSSERES BILD</span></a></div> -</div> - -<p>Die jungen Wasserratten sind sehr niedliche kleine Geschöpfe. Sie -werden in einem Neste geboren, das die Alten aus trockenem Grase in dem -Bau angelegt haben. Wenn sie herauskommen,<span class="pagenum" id="Seite_27">[S. 27]</span> schwimmen sie mit den -Alten umher und fressen Wasserlinsen.</p> - -<p>Aber obgleich die Wasserratte meistens im Wasser lebt, kommt sie doch -zuweilen ans Land, um ihren Wintervorrat einzusammeln. Sie ist oft dem -Landmann sehr lästig, denn sie liebt Mohrrüben und Kartoffeln und kommt -am Abend auf die Felder, um von diesen Früchten zu fressen und einen -Teil derselben nach ihrem Bau zu tragen.</p> - -<p>Ein Landmann grub einmal den Bau einer Wasserratte auf und fand darin -fast fünf Liter Stücken von Kartoffeln und Rüben.</p> - -<div class="chapter"> - -<h2 class="nobreak" id="Lektion_7">Lektion 7.<br> -<b>Das grünfüßige Wasserhuhn und das Bläßhuhn.</b></h2> - -<p class="s5 center mbot2">(<a href="#p263_ill">Fünftes</a> und -<a href="#p302_ill">sechstes Vollbild</a>.)</p> - -</div> - -<p>Wenn euer Weg zur Schule an einem Flusse entlang führt, wo Bäume das -Wasser überschatten, so werdet ihr wahrscheinlich schon ein Wasserhuhn -und seine Jungen gesehen haben. Vielleicht wißt ihr auch, wo das Nest -ist, das gewöhnlich zwischen Binsen oder Schilf steht oder sich auf -einem Baumzweige befindet, der über dem Wasser hängt.</p> - -<p>Das Nest besteht aus trockenen Binsen, und obwohl es ganz dicht am -Wasser liegt, ist es trocken<span class="pagenum" id="Seite_28">[S. 28]</span> und warm. Beim Baden kann man wohl -hineinsehen. Man wird gegen acht blaßgraue Eier mit rotbraunen Flecken -finden. Die Eier sind auch vielleicht schon ausgebrütet, und dann sind -die jungen Vögel mit der Mutter in den Binsen verborgen. Sie sehen aus -wie kleine schwarze Flaumklumpen mit einem roten Fleck auf dem Kopfe -und weißen Federschwänzen, und sie können laufen und schwimmen, sobald -sie ausgebrütet sind. Während der ganzen Zeit, wo ihr in der Nähe seid, -wird die Mutter rufen „kruck, kruck“, um euch fortzutreiben.</p> - -<p>Das Wasserhuhn ist ein schwarzer Vogel mit einer hellroten Stirn und -gelbem Schnabel. Am Rande der Flügel und unter dem Schwanze hat es -weiße Federn. Wenn es im Wasser ist, schnellt es fortwährend den Kopf -nach unten, so daß man die weißen Federn sieht und selbst die grünen -Beine mit den roten Bändern.</p> - -<p>Sehr bald nachdem die Jungen ausgebrütet sind, schlüpfen sie aus dem -Neste und schwimmen um die Mutter herum. Wenn man ganz still in den -Büschen liegt, kann man sie vielleicht ans Ufer kommen sehen, um Würmer -oder Schnecken zu fressen. Dann kann man beobachten, daß die Füße nicht -mit Schwimmhäuten versehen sind wie bei der Ente, sondern daß alle vier -Zehen frei sind.</p> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_29">[S. 29]</span></p> - -<p>Aber wenn man das geringste Geräusch macht, so stößt die Mutter einen -Schrei aus, der wie „krek, krek“ klingt, und alle tauchen ins Wasser -und schwimmen zu einer sicheren Stelle in den Binsen. Sie kehren nicht -zum Neste zurück und selbst, wenn man mit einem Stocke in die Binsen -schlägt, rühren sie sich nicht. Sie wissen, daß sie in ihrem Verstecke -sicher sind.</p> - -<p>Dieser Vogel wird oft Moorhuhn genannt, weil er sich auch bisweilen auf -dem Moore findet. Aber Wasserhuhn ist der bessere Name.</p> - -<p>Wenn nun ein größerer See irgendwo in der Nähe ist, kann man das -Wasserhuhn dort finden und daneben noch einen anderen Vogel, den man -anfangs für ein solches halten kann, denn er taucht in ganz derselben -Weise. Aber wenn man ihn genauer betrachtet, wird man erkennen, daß -dieser zweite Vogel keine rote Stirn, sondern einen großen kahlen Fleck -auf dem Kopfe hat, und daß er größer ist als das Wasserhuhn.</p> - -<p>Dieser Vogel heißt Bläßhuhn wegen des weißen Streifens auf der Stirn. -Wenn man ihn am Ufer beobachtet, wie er Samen oder Insekten frißt, -so kann man sehen, daß die drei Vorderzehen von einer faltigen Haut -umgeben sind, doch hängen sie nicht zusammen.</p> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_30">[S. 30]</span></p> - -<p>Aber das Bläßhuhn ist nicht leicht zu beobachten; denn es ist sehr -scheu. Es fliegt weg oder taucht unter das Wasser, ehe man in seine -Nähe kommen kann. Es hat scharfe Krallen, die ihm beim Klettern helfen, -und mit denen es den verletzt, der es zu fangen versucht.</p> - -<p>Das Bläßhuhn baut sein Nest in die Schwertlilien oder das Schilf und -zwar so, daß es fast das Wasser berührt. Manchmal ertrinken die Jungen, -wenn ein Hochwasser kommt.</p> - -<p>Wenn ein Boot in die Nähe des Nestes kommt, so schlüpft das Bläßhuhn in -das Schilf und ruft „käck, käck, käck“, um den Nahenden fortzulocken. -Wenn man das Nest aber doch entdeckt, wird man ungefähr zehn Eier darin -finden. Sie sehen den Eiern des Wasserhuhns ähnlich, sind aber größer -und haben dunklere und kleinere Flecken. Wenn die Eier ausgebrütet -sind, kann man die Jungen an der kahlen Stelle auf dem Kopfe erkennen, -sonst sind sie schwarz und ähneln Flaumklumpen wie die des grünfüßigen -Wasserhuhns.</p> - -<p>Im Winter findet man Bläßhühner weder auf den Flüssen noch auf Teichen. -Mit vielen anderen ihresgleichen ziehen sie nach dem Süden in wärmere -Gegenden und warten dort, bis der Frühling wiederkommt.</p> - -<div class="figcenter illowe33" id="p302_ill"> - <img class="w100" src="images/p302_ill.jpg" alt=""> - <div class="caption">Bläßhühner mit Jungen.</div> - <div class="caption_left">II. 6.</div> - <div class="caption_gross x-ebookmaker-drop"><a href="images/p302_ill_gross.jpg" - id="p302_ill_gross" rel="nofollow">⇒<br> - <span class="s6">GRÖSSERES BILD</span></a></div> -</div> - -<div class="chapter"> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_31">[S. 31]</span></p> - -<h2 class="nobreak" id="Lektion_8">Lektion 8.<br> -<b>Wasserwanzen.</b></h2> - -</div> - -<p>Wenn ihr aus der Schule nach Hause kommt und an einem Teich vorbeigeht, -so könnt ihr ganz sicher sein, eine oder mehrere von den drei -Wasserwanzen dieser Lektion zu finden, und ich möchte euch empfehlen, -sie zu beobachten.</p> - -<p>Die erste ist ein langes, dünnes, schwarzes Insekt. Es läuft auf der -Wasseroberfläche hin und sieht aus wie eine Nadel auf Beinen. Es wird -„Wasserläufer“ genannt. Wenn es auf der Wasseroberfläche dahinrennt, -sieht es aus, als ob es das Wasser mit seinen Beinen ausmessen wollte.</p> - -<p>Der Wasserläufer hat sehr feine Haare unter dem Körper und an den -Beinen. Die Luft zwischen diesen Haaren verhindert, daß er naß wird, -und daß er untergeht. Er hat zwei lange Fühler und einen langen dünnen -Rüssel. Die Beine und der Körper haben eine gelbliche Farbe, und die -Flügel sind glänzend schwarz.</p> - -<p>Wenn man den Wasserläufer beobachtet, wird man sehen, daß er sehr -schnell über den Teich dahinläuft. Er fängt eine Wasserfliege, hält -sie in den Vorderklauen und saugt alle Flüssigkeit aus ihrem Körper. -Obgleich er Flügel hat, fliegt er nicht oft.</p> - -<p>Die nächste Wasserwanze ist nicht so dünn. Sie<span class="pagenum" id="Seite_32">[S. 32]</span> ist ungefähr einen -Zoll lang und hat einen flachen Körper mit grauen Flügeln. Sie hat -sehr kurze Fühler, und die Vorderbeine sind dick, stark und mit Klauen -bewehrt. Deshalb heißt sie „Wasserskorpion“. Sie braucht diese Klauen, -um die Insekten im Wasser zu ergreifen, die sie mit ihrem scharfen -Rüssel aussaugt.</p> - -<div class="figcenter illowe45" id="p320_ill"> - <img class="w100" src="images/p320_ill.jpg" alt=""> - <div class="caption"><span class="antiqua">a.</span> Wasserskorpion. - <span class="antiqua">b.</span> Ruderwanze. - <span class="antiqua">c.</span> Wasserläufer.</div> -</div> - -<p>Der Wasserskorpion schwimmt sehr langsam unter dem Wasser oder kriecht -im Schlamme und ist leicht zu fangen. Sehr leicht ist dies, wenn er<span class="pagenum" id="Seite_33">[S. 33]</span> -aus dem Wasser heraufkommt, um Luft zu schöpfen. Dies tut er auf -eine ganz sonderbare Weise. Er hat zwei lange Borsten am Ende des -Hinterleibs. Wenn er sie zusammenlegt, bilden sie eine Röhre wie einen -Strohhalm. Er kommt nahe an die Oberfläche, steckt das Ende der Röhre -in die Luft und zieht dann etwas von dieser in den Körper ein. Die Eier -des Wasserskorpions kleben auf den Blättern von Wasserpflanzen und -sehen wie Samenkörner aus.</p> - -<p>Die dritte Wasserwanze kennt ihr sicher. Es ist ein kleines Insekt, das -einem Käfer ähnlich ist, mit sechs Beinen, von denen zwei sehr lang -sind. Es schwimmt auf dem Rücken und bewegt sich mit diesen beiden -Beinen fort, als ob es Ruder wären. Deshalb heißt es Rückenschwimmer -oder Ruderwanze.</p> - -<p>Die Ruderwanze hat einen langen Saugrüssel aber man sieht ihn kaum, -wenn man sie nicht in ein Glas setzt und genau zusieht. Denn da sie auf -dem Rücken schwimmt, biegt sie den Kopf auf die Brust hinunter, so daß -der Rüssel zwischen den Beinen liegt.</p> - -<p>Die Augen befinden sich an der Seite des Kopfes und sind sehr groß, -so daß die Ruderwanze nach oben und unten sehen kann. Das ist sehr -nützlich für sie, denn sie schwimmt zwischen die Kaulquappen und Larven -und ergreift sie mit den Klauen. Dann<span class="pagenum" id="Seite_34">[S. 34]</span> sticht sie die Beute mit dem -scharfen Rüssel an und saugt alle Flüssigkeit aus ihrem weichen Körper. -Die Ruderwanze schwimmt stets im Wasser oder kriecht im Schlamm. Abends -kommt sie manchmal an die Wasseroberfläche und fliegt zu einem anderen -Teiche oder Graben.</p> - -<p>Die weibliche Ruderwanze legt kleine, längliche, weiße Eier auf die -Wasserpflanzen. Man kann sie im März finden, und schon im April sieht -man die kleinen Wanzen auf dem Rücken schwimmen, gerade wie die Alten.</p> - -<p>Wenn man sich etwas Mühe gibt, kann man diese drei verschiedenen -Wasserwanzen im Netze fangen, sie in ein Glasgefäß setzen und alles -beobachten, was ich euch erzählt habe.</p> - -<div class="chapter"> - -<h2 class="nobreak" id="Lektion_9">Lektion 9.<br> -<b>Am Flußufer.</b></h2> - -</div> - -<p>Wir wollen eine kurze Strecke am Flußufer hinwandern. Wie hübsch ist es -da, wenn die Abendsonne durch das Laub der Bäume scheint! Was für eine -Menge von kleinen Geschöpfen freuen sich ihres Lebens in der Luft und -im Wasser!</p> - -<p>Der kleine blasse Hans, der aus der Stadt gekommen ist, um einen -freien Tag hier zu verleben, sagt: „Ich möchte, ich könnte auf dem -Lande leben.“<span class="pagenum" id="Seite_35">[S. 35]</span> Wenn er nach seiner Wohnung in der engen Stadtstraße -zurückkehrt, wo es nur hartes Pflaster gibt und kein grünes Gras, keine -schattigen Bäume und kein lustig dahinfließendes Wasser, dann wird er -oft an diesen Spaziergang am Flußufer denken.</p> - -<div class="figcenter illowe50" id="p350_ill"> - <img class="w100" src="images/p350_ill.jpg" alt=""> - <div class="caption">Kaulkopf und Eintagsfliegen.</div> -</div> - -<p>Sieh jene Fische von ungefähr 7–8 <span class="antiqua">cm</span> Länge, die unter der Brücke -hin- und herschwimmen. Sie heißen Kaulköpfe, weil sie einen breiten, -dicken Kopf haben. Sie haben an jeder Seite des Kopfes einen spitzen -Wangenstachel, den man fühlen kann, wenn man den Fisch in die Hand -nimmt. Der<span class="pagenum" id="Seite_36">[S. 36]</span> Eisvogel weiß das ganz gut; er verschlingt keinen Kaulkopf, -denn sie würden ihm im Halse stecken bleiben.</p> - -<p>Der Kaulkopf lebt unter Steinen und frißt Insekten und die Eier anderer -Fische. Sieh da! Fritz hat einen gefangen und ihn in das Glas gesteckt. -Nun kann Hans sehen, was für ein hübsches Auge der Kaulkopf hat, und -wie schön die roten, grünen, braunen und gelben Farben auf seinen -Schuppen schillern.</p> - -<div class="figcenter illowe43" id="p360_ill"> - <img class="w100" src="images/p360_ill.jpg" alt=""> - <div class="caption">Mücke mit Larve. (Die Linien geben die wirkliche Größe - an.)</div> -</div> - -<p>Wie geschäftig die Fliegen mit den langen Flügeln und den drei -langen Borsten an dem Hinterleibe sind! Es sind Eintagsfliegen, die -über dem Wasser hin- und herfliegen. Sie suchen keine Nahrung, denn -Eintagsfliegen fressen nicht und leben nur kurze Zeit. Aber sie haben -lange Zeit als<span class="pagenum" id="Seite_37">[S. 37]</span> Larven unter dem Wasser gelebt wie die Larve der -Wasserjungfer. Sie legen nur ihre Eier und sterben dann.</p> - -<p>Die Mücken, die über jener tiefen, ruhigen Stelle in der Nähe der -Mühle fliegen, sind ganz anders. Die eine hat mich gerade in die Hand -gestochen und mir Blut ausgesogen und so weiß ich, daß sie Nahrung zu -sich nimmt. Aber die Mücken haben auch kein so langes Leben im Wasser -wie die Eintagsfliegen.</p> - -<p>Diese Mücken sind erst vor einigen Wochen ans Licht der Welt gekommen. -Die weibliche Mücke legt einige klebrige Eier, nicht größer als die -Spitze einer Stecknadel, auf die Oberfläche des Wassers. Bald kriechen -aus den Eiern Larven aus, die wie winzige Würmchen aussehen und feine -Härchen an den Seiten haben. Sie schwimmen im Wasser umher und nähren -sich von kleinen Stückchen der Wasserpflanzen.</p> - -<p>Warum schwimmen sie wohl mit den Köpfen nach unten? Weil sie nur durch -eine Öffnung am Hinterleib atmen können und deshalb denselben in die -Luft emporstrecken müssen.</p> - -<p>In ungefähr drei Wochen wechselt jede Larve ihre Haut dreimal. Nach der -vierten Häutung ist die Larve von einer Hülle umgeben, und wenn man -genauer hinsieht, erkennt man eine vollständige Mücke mit Flügeln im -Innern der Umhüllung.</p> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_38">[S. 38]</span></p> - -<p>Nun muß sie auskriechen, und das ist sehr gefährlich. Denn wenn sie -dabei ins Wasser fällt, muß sie ertrinken. Darum streckt sie sich -vorsichtig auf der Oberfläche des Wassers und beginnt den Kopf durch -einen Schlitz in der Umhüllung zu stecken. Dann kriecht sie langsam -heraus und steht auf den Fußspitzen auf der leeren Haut, die wie ein -Boot auf dem Wasser schwimmt. Sie breitet die Flügel aus, und nun ist -sie endlich in Sicherheit: sie fliegt fort. Manchmal weht der Wind sie -um, ehe sie ganz auskriechen kann, und dann ertrinkt sie.</p> - -<p>Wenn man im Monat Mai einen Eimer Wasser aus einem Teiche holt und ihn -im Freien hinstellt, kann man vielleicht die Mücke aufwachsen sehen, -denn es ist sehr wahrscheinlich, daß eine Menge darin sind. Aber man -muß scharfe Augen haben, da die Larven sehr klein sind.</p> - -<p>Und nun geht die Sonne unter, und Vögel, Tiere und Blumen gehen zur -Ruhe. Bald werden die Nachtschmetterlinge, die Eulen und Fledermäuse -hervorkommen. Wir müssen nach Hause gehen.</p> - -<div class="chapter"> - -<h2 class="nobreak" id="Lektion_10">Lektion 10.<br> -<b>Die Familie des Fischotters.</b></h2> - -<p class="s5 center mbot2">(<a href="#p381_ill">Siebentes Vollbild.</a>)</p> - -</div> - -<p>Gegen fünf Uhr morgens untersuchte Wilhelm, der Sohn des Wildhüters, -die Fallen, die für Wiesel,<span class="pagenum" id="Seite_39">[S. 39]</span> Iltisse und anderes Raubzeug gelegt -waren. Sein Weg führte ihn über eine Brücke, die über den Fluß ging, -und als er in die Nähe derselben kam, hörte er ein sonderbares Pfeifen.</p> - -<div class="figcenter illowe33" id="p381_ill"> - <img class="w100" src="images/p381_ill.jpg" alt=""> - <div class="caption">Fischotter, einen Fisch fressend.</div> - <div class="caption_left">II. 7.</div> - <div class="caption_gross x-ebookmaker-drop"><a href="images/p381_ill_gross.jpg" - id="p381_ill_gross" rel="nofollow">⇒<br> - <span class="s6">GRÖSSERES BILD</span></a></div> -</div> - -<p>Nun hatte Wilhelm, der auf dem Lande groß geworden war, ein scharfes -Ohr für die Stimmen der Tiere. Er wußte, daß dieses Pfeifen von einem -männlichen oder weiblichen Otter herrührte, der im Flusse mit seinen -Jungen fischte.</p> - -<p>Gerade unter der Brücke, wo das Ufer sehr hoch war, wuchs eine alte -Weide mit weit über das Wasser hängenden Zweigen. Das Wasser hatte -das Ufer unter der Weide fortgewaschen, so daß zwischen ihren starken -Wurzeln ein großes Loch entstanden war.</p> - -<p>Wilhelm wußte nun, daß dieses Loch der Bau eines Fischotternpaares war. -Manchesmal hatten die Otterhunde im Wasser bei diesem Loche gestanden -und mit aller Kraft gebellt. Aber sie konnten nicht hinein, und die -Otter waren viel zu vorsichtig, um herauszukommen.</p> - -<p>Die Hunde waren jetzt weit fort, und alles war an diesem frühen -Morgen ganz still. Daher legte sich Wilhelm in das dichte Gras oben -auf dem Ufer und wartete: Nach einer Weile kam der Otter geräuschlos -dahergeschwommen, und zwar so, daß nur die Nase aus dem Wasser -hervorsah.</p> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_40">[S. 40]</span></p> - -<p>Die alten Otter schwammen so leise, daß Wilhelm sie gar nicht bemerkt -haben würde. Aber die Jungen spielten und warfen sich im Wasser umher, -so daß bald ihre mit braunem Pelze bedeckten Rücken, bald der weiße -Bauch im Lichte der frühen Morgensonne glänzten, und das Wasser um sie -her emporspritzte.</p> - -<p>Der Fluß war an dieser Stelle sehr breit, und gerade der Weide -gegenüber war eine kleine Insel. Wilhelm war so gut im hohen Grase -versteckt, daß die Otter ihn nicht bemerkten. Daher kletterten sie -nacheinander auf die Insel hinauf. Jeder trug einen Fisch im Maule, den -sie anfingen zu fressen. Sie begannen dicht hinter dem Kopfe und ließen -nur ein kleines Stückchen vom Schwanze über.</p> - -<p>Während sie fraßen, konnte Wilhelm sie genau beobachten. Sie hatten -einen langen biegsamen Körper, einen breiten, flachen Kopf, ein kurzes -breites Maul und eine ebensolche Nase. Die Füße waren mit Schwimmhäuten -versehen wie bei der Ente, aber jeder Fuß hatte noch scharfe Krallen. -Die Pelze hatten eine angenehme braune Farbe, aber die langen Haare -der alten Otter waren grob und sahen nicht so weich aus wie die der -Jungen. Die Schwänze waren dick und stark und ihnen sehr nützlich beim -Schwimmen.</p> - -<p>Der alte männliche Otter biß wütend auf seinen<span class="pagenum" id="Seite_41">[S. 41]</span> Fisch ein und warf -zuweilen den Jungen kleine Stücke hin, die bald mit ihrem kleinen Fisch -fertig waren. Zuletzt war alles aufgefressen außer den Köpfen und -Schwänzen. Dann glitt der alte Otter vom Ufer hinab ins Wasser, die -anderen folgten ihm, und sie begannen wieder zu fischen.</p> - -<p>Es gibt jetzt weniger Fischotter als früher in Deutschland. Aber sie -sind doch an vielen Stellen noch zu finden. Wenn man sie bei ihrem Bau -beobachten will, so muß man früh am Morgen aufstehen.</p> - -<div class="chapter"> - -<h2 class="nobreak" id="Lektion_11">Lektion 11.<br> -<b>Blumen für die Ausstellung.</b></h2> - -<p class="s5 center mbot2">(<a href="#p422_ill">Achtes Vollbild.</a>)</p> - -</div> - -<p>„Wohin gehst du, Grete?“ fragte Peter, als er sie an einem -Sonnabendnachmittag im Juli im Heckengange traf. „Ich suche nach Blumen -für die in nächster Woche stattfindende Blumenausstellung“, sagte -Grete, „ich will sie noch nicht pflücken, ich will bloß nachsehen, -welche Blumen ich finden kann.“</p> - -<p>„Darf ich mitgehen?“</p> - -<p>„Ja, wenn du den Mund halten kannst. Ich will eine neue Art von -Blumenstrauß sammeln, aus Blumen, die im Wasser wachsen.“</p> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_42">[S. 42]</span></p> - -<p>„Aber sie werden alle verwelken, wenn du sie in einen Strauß bindest.“</p> - -<p>„Ich will auch keinen Strauß daraus machen. Ich werde eine von Vaters -großen Zinnschüsseln nehmen, die er für das Hundefutter gebraucht, und -die Pflanzen im Wasser schwimmen lassen.“</p> - -<p>So machten sich Peter und Grete also nach ihrem Lieblingsteiche auf den -Weg.</p> - -<p>„Sieh, Peter, ich muß eine von jenen schönen gelben Wasserrosen -haben mit ihren großen glänzend grünen Blättern und eine von ihren -sonderbaren Samenkapseln, die zurückbleiben, nachdem die gelben -Blumenkronblätter abgefallen sind. Ich weiß, daß die Pflanze einen -dicken Stamm im Schlamm unten im Teiche hat, und die langen Stengel -wachsen gerade herauf, so daß die Blätter auf der Oberfläche des -Wassers schwimmen. Kleine Käfer kriechen in die Blüte hinein und holen -Honig aus dem Innern der gelben Blüte.“</p> - -<p>„Dann muß ich einige von jenen weißen Sternen mit dem gelben Punkt in -der Mitte haben. Sie sehen so hübsch aus zwischen den feinen grünen -Blättern, die in drei Lappen geteilt sind. Das ist der Wasserhahnenfuß, -und wenn du etwas davon mit deinem Stock heranholst, so werden wir -sehen, daß die Pflanze noch andere Blätter unter dem Wasser hat, die in -feine Streifen gespalten sind<span class="pagenum" id="Seite_43">[S. 43]</span> wie schmale Grashalme.“</p> - -<div class="figcenter illowe34" id="p422_ill"> - <img class="w100" src="images/p422_ill.jpg" alt=""> - <div class="caption">Weiße und gelbe Wasserrose.</div> - <div class="caption_left">II. 8.</div> - <div class="caption_gross x-ebookmaker-drop"><a href="images/p422_ill_gross.jpg" - id="p422_ill_gross" rel="nofollow">⇒<br> - <span class="s6">GRÖSSERES BILD</span></a></div> -</div> - -<p>„Warum sollte sie zwei Arten von Blättern haben, Grete?“</p> - -<p>„Die eine Art sind die schwimmenden Blätter, die auf dem Wasser liegen. -Auch die Blüten ragen aus dem Wasser heraus, so daß die Insekten an sie -herankommen können. Die anderen Blätter sind feiner und breiten sich im -Wasser aus. Und sieh, Peter, die gelben Linien auf den weißen Blüten -zeigen gerade nach dem schmalen Ende des Blütenblattes, wo die Insekten -den Honig finden.“</p> - -<div class="figcenter illowe26" id="p430_ill"> - <img class="w100" src="images/p430_ill.jpg" alt=""> - <div class="caption">1. Wasserlinse. 2., 4. Blüten der Wasserlinse. 3. - Befestigung der Wurzeln.</div> -</div> - -<p>„Dann muß ich noch Wasserlinsen haben. Sie werden die Schüssel so -hübsch füllen.“</p> - -<p>„Aber Wasserlinsen sind nicht hübsch, Grete. Sie bestehen nur aus -Blättern.“</p> - -<p><span class="pagenum" id="Seite_44">[S. 44]</span></p> - -<p>„Nein, Peter, das ist gerade nicht der Fall. Paul sagte mir neulich, -daß die Wasserlinse keine wirklichen Blätter hat. Jede Pflanze besteht -aus einem Stückchen Stengel mit einer dünnen Wurzel, die in das Wasser -hinabhängt. Sehr kleine Blüten wachsen zuweilen aus einem kleinen -Spalt an der Seite des Stengels. Ich werde versuchen, einige davon zu -bekommen. Aber es wird nicht leicht sein, da sie sehr klein sind und -bloß aus zwei kleinen Staubbeuteln und einem Fruchtknoten bestehen, und -Wasserlinsen nur auf dem Wasser schwimmen.“</p> - -<p>„Dann möchte ich noch den blühenden Fieber- oder Bitterklee haben. Ich -fürchte, es ist dafür ziemlich spät im Jahre, aber es gibt noch einige -davon an dem flachen Ende des Teiches. Du mußt nach einer großen Ähre -rotweißer Blüten ausschauen, die wie Glockenblumen geformt und mit -weißen Haaren besetzt sind. Ah! da ist eine, deren Knospen sich gerade -öffnen; sie wird am Mittwoch so weit sein.“</p> - -<p>„Nun müssen wir noch eine andere finden. Eine kleine Pflanze, das -ährige Tausendblatt, die fast ganz unter dem Wasser wächst, außer der -Ähre mit den zierlichen rötlichen Blüten, die über die Oberfläche -hervorragt. Sieh die hübschen Blätter an, die sternartig um den Stengel -stehen und so schön im Wasser ausgebreitet sind.<span class="pagenum" id="Seite_45">[S. 45]</span> Wenn du die Blüten -genau ansiehst, so wirst du bemerken, daß die oberen nur Staubbeutel -und die unteren nur Fruchtknoten tragen. Aber sie sind so klein, daß -sie nicht leicht zu sehen sind.“</p> - -<p>„Nun darf ich keine mehr auswählen, denn ich muß jede Pflanze -beschreiben, und das wird lange Zeit in Anspruch nehmen.“</p> - -<div class="chapter"> - -<h2 class="nobreak" id="Lektion_12">Lektion 12.<br> -<b>Gretes Wasserpflanzen.</b></h2> - -</div> - -<p>Als der Mittwoch kam, war Gretes Schüssel fertig. Sie hatte sie mit an -den Teich genommen und unter die Wasserlinsen getaucht. Sie kam ganz -voll von diesen Wasserpflanzen heraus, die dann von ihr sorgfältig -ausgelesen wurden, so daß nur die besten zurückblieben. Dann trug sie -die Schüssel in das Ausstellungszimmer.</p> - -<p>Darauf setzte sie die gelbe Wasserrose in die Mitte der Schüssel, so -daß die Blüte und der Stengel mit der Samenkapsel gerade in die Höhlung -zwischen den Lappen des großen grünen Blattes paßte. Dann setzte sie -einige Stengel des Wasserhahnenfußes hier und da ein, so daß die -hübschen weißen Blüten dicht über der Oberfläche des Wassers standen.</p> - -<p>An die Seiten der Wasserrose steckte sie zwei<span class="pagenum" id="Seite_46">[S. 46]</span> Stengel des blühenden -Bitterklees. Endlich kamen noch einige Tausendblatt um den Rand der -Schüssel herum, so daß ihre zierlichen roten Blütenstengel eine hübsche -Einfassung bildeten.</p> - -<p>Dann beschrieb Grete ihre Blumen in der folgenden Weise:</p> - -<p>1. Die gelbe Wasserrose wächst im Teiche. Sie hat einen dicken Stengel, -der tief unten im Schlamm wurzelt. Ich habe ihn einmal gesehen, als der -Teich gereinigt wurde. Im März sehen wir noch nichts auf der Oberfläche -des Wassers. Aber im Mai ragen die langen glänzenden Blätter auf langen -Stengeln über das Wasser heraus. Sie sind herzförmig zugespitzt.</p> - -<p>Im Juni kommen die Knospen heraus. Sie sehen aus wie grüne -gelbgefleckte Knötchen. Aber wenn sie größer werden, öffnen sich -die fünf äußeren Blätter oder Kelchblätter, und wir sehen, daß sie -im Innern ganz gelb sind. Dann können wir auch die kleinen inneren -Blumenkronblätter sehen, die in zwei Reihen angeordnet sind; nach ihnen -kommen eine Anzahl Staubgefäße, die aus dünnen Fäden mit Staubbeuteln -an der Spitze bestehen. Gerade in der Mitte ist der Stempel mit den -Samenanlagen im Fruchtknoten.</p> - -<p>Dieser ist wie eine Wasserflasche geformt mit einem runden Kissen auf -der Spitze und hat eine<span class="pagenum" id="Seite_47">[S. 47]</span> Anzahl von klebrigen Streifen, die auf dem -Kissen in Form eines Sterns liegen. In den Blüten findet man oft kleine -Käfer. Sie fliegen hinein und saugen den Honig von der Rückseite der -Blumenblätter.</p> - -<div class="figcenter illowe21" id="p470_ill"> - <img class="w100" src="images/p470_ill.jpg" alt=""> - <div class="caption">Wasserhahnenfuß mit zwei Arten von Blättern.</div> -</div> - -<p>2. Der Wasserhahnenfuß wächst in unserem Teiche und ist mit der -Sumpfdotterblume nahe verwandt. Er hat fünf äußere grüne Blätter -oder Kelchblätter. Sie sind gegen den Stiel zurückgeschlagen, wenn -die Blüte offen ist. Sie fallen oft ab. Die Blüte hat fünf weiße -Blumenkronblätter, die in der Mitte der Blüte, wo Honigtropfen sitzen, -mit Gelb gestreift sind. Innerhalb der Blumenkronblätter stehen -viele Staubgefäße und dann in der<span class="pagenum" id="Seite_48">[S. 48]</span> Mitte der Blüte eine Anzahl von -Fruchtknoten, jede mit einem Samen im Innern.</p> - -<p>Der Wasserhahnenfuß hat zwei Arten von Blättern. Die Blätter, die auf -der Oberfläche des Wassers schwimmen, sind flach und bestehen aus drei -Lappen. Die Blätter unter dem Wasser sind fadenförmig und breiten sich -nach allen Seiten aus.</p> - -<p>3. Es gibt sehr viel Wasserlinsen in unserem Teiche. Jede Pflanze hat -eine kleine Wurzel im Wasser und am andern Ende eine Art Stamm. Sie hat -keine Blätter. Die winzigen Blüten kommen manchmal aus einem Schlitz -an der Seite des Stengels heraus. Die Blüte besteht nur aus zwei -Staubgefäßen und einem kleinen Fruchtknoten.</p> - -<div class="figcenter illowe25" id="p480_ill"> - <img class="w100" src="images/p480_ill.jpg" alt=""> - <div class="caption">Ähriges Tausendblatt.</div> -</div> - -<p>4. Der blühende Bitterklee hat jetzt fast ausgeblüht.<span class="pagenum" id="Seite_49">[S. 49]</span> Er wächst am -Rande des Teiches und seine Blätter sind dreizählig. Die rötlichen -Blüten stehen auf kleinen Stielen an einem großen Stengel. Sie sind wie -eine fünfspitzige Schale gestaltet und tragen viele weiße Haare auf der -Innenseite.</p> - -<p>5. Das Tausendblatt wächst fast ganz unter dem Wasser. Nur die rote -Blütenähre ragt in die Luft hinein. Die Blüten an der Spitze der -Ähre haben nur Staubgefäße mit Staubbeuteln. Die unteren haben nur -Fruchtknoten mit den Samenkapseln. Die Blätter des Tausendblatts sind -schmal wie Grashalme, aber ganz kurz. Sie stehen um den Stengel wie die -Speichen eines Rades oder die Strahlen eines Sterns.</p> - -<p>Gretes Strauß aus Wasserblumen und ihre Beschreibung gewann den Preis.</p> - -<div class="figcenter illowe10" id="schluss_deko"> - <img class="w100 padtop1" src="images/schluss_deko.png" alt="Schlussdekoration"> -</div> - -<hr class="full x-ebookmaker-drop"> - -<div class="schmal"> - -<p class="s2 center mtop3 break-before"><span class="bbd">Kinderaugen in der Natur</span></p> - -<p class="s3 center mtop2">Erstes Buch<br> -Tiere und Pflanzen in Wald und Feld</p> - -<p class="center mtop0_5 mbot0_5">••••</p> - -<p class="s3 center">Zweites Buch<br> -Am Teich- und Flußufer</p> - -<p class="center mtop0_5 mbot0_5">••••</p> - -<p class="s3 center">Drittes Buch<br> -Pflanzenleben in Feld und Garten</p> - -<p class="center mtop0_5 mbot0_5">••••</p> - -<p class="s3 center">Viertes Buch<br> -Aus dem Leben unserer Vögel</p> - -<p class="center mtop0_5 mbot0_5">••••</p> - -<p class="s3 center">Fünftes Buch<br> -Bäume und Sträucher</p> - -<p class="center mtop0_5 mbot0_5">••••</p> - -<p class="s3 center">Sechstes Buch<br> -Aus dem Leben der Insekten</p> - -<p class="s4 center mtop2"><span class="btd">Bisheriger Absatz ungefähr 50000 Stück</span></p> - -<p class="s3 center mtop3 break-before" id="anz"><span class="bb">Verlag von Hermann -Gesenius in Halle (Saale)</span></p> - -<p class="s4 center mtop1">Von 8 bis 10 Jahren.</p> - -<p class="s2 center"><b><span class="antiqua">Dr.</span> Hartmanns -Jungmädchenbücher:</b></p> - -<div class="csstab s4"> - <div class="cssrow"> - <div class="csscell vat padright1">Band 1.</div> - <div class="csscell vat"><b>Rotschwanz und Büschelohr</b>, verfaßt von - <em class="gesperrt">Magda Schelling</em>. Gebunden M. 1.20.</div> - </div> - <div class="cssrow"> - <div class="csscell vat padright1">Band 2.</div> - <div class="csscell vat"><b>Kriemhilds Rosengarten.</b> Alten Volkssagen - nacherzählt von <em class="gesperrt">Ilse Treu</em>. Gebunden M. 1.20.</div> - </div> - <div class="cssrow"> - <div class="csscell vat padright1">Band 3.</div> - <div class="csscell vat"><b>Walhall.</b> Alten Volkssagen nacherzählt von - <em class="gesperrt">Ilse Treu</em>. Gebunden M. 1.20.</div> - </div> - <div class="cssrow"> - <div class="csscell vat padright1">Band 4.</div> - <div class="csscell vat"><b>Vogelgesellschaft bei Buchfinks</b>, verfaßt - von <em class="gesperrt">Magda Schelling</em>. Gebunden M. 1.20.</div> - </div> - <div class="cssrow"> - <div class="csscell vat padright1">Band 5.</div> - <div class="csscell vat"><b>Das Stuttgarter Hutzelmännlein.</b> - <em class="gesperrt">Eduard Mörike</em> nacherzählt von - <em class="gesperrt">Elfriede Kittelmann</em>. Gebunden M. 1.20.</div> - </div> -</div> - -<p class="s5 mtop1"><b>Die höheren Mädchenschulen</b>: Die Bücher wollen dem Mangel -an gediegenem Lesestoff für Mädchen von 8 bis 10 Jahren abhelfen. -Sie erfüllen ihren Zweck in jeder Weise aufs beste. Die äußere -Ausstattung mit dem Buntbild der zwei lesenden Mädchen ist sehr -gefällig und lockt die Kinder; Papier und Druck sind sehr gut und -die Einteilung in kurze Geschichten oder Kapitel für dieses Alter -sehr glücklich. Die Stoffe sind aufs günstigste gewählt. Band 1 und 4 -bieten Naturwissenschaftliches. Die Erzählungen sind so lebendig, daß -man fast menschlichen Anteil an dem Schicksal der Tiere und Pflanzen -nimmt. Dabei lernen die Kinder eine Menge, ohne die Absicht irgendwie -zu merken. Die Geschichten sind in hohem Maße geeignet, Anteil und -Liebe an der Natur bei den Kindern zu wecken. In Band 2 und 3 werden -in ebenso ansprechender Weise altdeutsche und nordische Sagen erzählt. -Der Heldenkreis um Dietrich von Bern und die Götter Walhalls treten den -Kindern nahe. In Band 5 wird die allerliebste Erzählung vom Stuttgarter -Hutzelmännchen nacherzählt. All die krausen Ranken in Stil und -Erzählweise sind abgeschnitten, die für die Kinder — und nicht nur für -diese — das reizende Märchen so schlimm verwirren, so daß sich alle an -seinem humorvollen Kern freuen können. Für Schülerinnen-Büchereien sind -die Bändchen eine wertvolle Bereicherung. Für den Familienkreis haben -sie noch den Vorzug, daß Knaben sie ebenso gern lesen, und daß sie sich -vorzüglich zum Vorlesen eignen, so daß sie recht zum Handbuch geeignet -sind.</p> - -<p class="right mright2">J. L.</p> - -<p class="s3 center mtop3 break-before"><b class="bb"> Verlag von -Hermann Gesenius in Halle. </b></p> - -<p class="s2 center mtop1"><b>Bilder aus dem Aquarium</b></p> - -<p class="center">von</p> - -<p class="s3 center">Prof. <span class="antiqua">Dr.</span> W. Heß.</p> - -<div class="csstab"> - <div class="cssrow"> - <div class="csscell right vat padright1">I.</div> - <div class="csscell vat">Die wirbellosen Tiere des Meeres. Mit 126 - eingedruckten Abbildungen. Brosch. <span class="nowrap">M. 2.—</span>, - geb. <span class="nowrap">M. 3.—</span>.</div> - </div> - <div class="cssrow"> - <div class="csscell right vat padright1">II.</div> - <div class="csscell vat">Die wirbellosen Tiere des Süßwassers. Mit 150 - eingedruckten Abbildungen. Brosch. <span class="nowrap">M. 2.—</span>, - geb. <span class="nowrap">M. 3.—</span>.</div> - </div> -</div> - -<p class="s5"><b>Inhalt des ersten Teiles</b>: Der Hummer — Granate und Garneele — -Der Bernhardkrebs — Porzellankrebs und Olive — Die Taschenkrebse — -Die Meerheuschrecke — Flohkrebs und Sandhüpfer — Der Schwertschwanz -— Der Meerfloh — Entenmuschel und Meereichel — Der Tintenfisch -— Das Wellhorn — Die Strandschnecke — Die Purpurschnecken — Die -Napfschnecke — Die Käferschnecke — Der Seehase — Die Doris — -Die warzige Fadenschnecke — Die Auster — Die Kammmuschel — Die -Miesmuschel — Die Seeperlmuschel — Die Messerscheide — Der Bohrwurm -— Die Keulenscheide — Die Traubenscheide — Die Goldraupe — Der -Sandwurm — Die Wurmrohre — Der Spinnenwurm — Die Seewalze — Der -Haarstern — Der Seestern — Der Seeigel — Die Seenelke — Die -Ohrenqualle — Der ästige Röhrenpolyp — Die Schwämme — Die Rhizopoden -— Das Leuchttierchen.</p> - -<p class="s5"><b>Inhalt des zweiten Teiles</b>: Das Süßwasseraquarium — Die -Schwimmkäfer — Der Taumelkäfer — Die Wasserkäfer — Die Stechmücke -— Die Büschel- und Zuckmücke — Die Waffenfliege — Die Wasserwanzen -— Die Wasserläufer — Die Eintagsfliegen und Afterfrühlingsfliegen — -Die große Schmaljungfer — Die Wassernadel — Die Köcherfliegen und -Wasserflorfliegen — Die Wasserspinne — Der Flußkrebs — Flohkrebs -und Wasserassel — Die Wasserflöhe — Der krebsartige Kiemenfuß — Der -fischförmige Kiemenfuß — Die gemeine Fischlaus — Der Muschelkrebs -— Die Barschlaus — Die Hüpferlinge — Die Schlammschnecke und -Tellerschnecke — Die lebendig gebärende Sumpfschnecke — Die Maler- -und Perlmuschel — Die Kreismuschel — Die Rädertiere — Die Blutegel -— Der Krebsegel — Die Fadenwürmer — Das wunderbare Doppeltier — Die -Leberegel — Der Federbuschwirbler — Der Keulenträger-Polyp — Der -Süßwasserpolyp — Die Schwämme — Die Infusorien — Das Sonnentierchen.</p> - -<p class="s3 center mtop3 break-before"><b class="bb"> Verlag von -Hermann Gesenius in Halle. </b></p> - -<p class="p0 mtop2"><b class="s3 bb">Kummer, Paul.</b> <b>Deutsche Blumenwelt in -Charakterbildern.</b> Neue Ausgabe. Brosch. <span class="nowrap">M. 2.—</span>; -geb. <span class="nowrap">M. 2.50</span>.</p> - -<p class="s5"><b>Inhalt</b>: I. Deutsche Frühlingszeichen. 1. Das -Schneeglöckchen. 2. Das Veilchen. 3. Die Primel. — II. Im -Wald und auf der Heide. 1. Der Frühlingswald. 2. Der Schlehdorn. 3. -Die Maiblume. 4. Unsere Waldbeeren. 5. Zwischen Himmel und Erde. -6. Streifereien im Nadelwald. — III. In Feld und Flur 1. -Miniaturblumen, 2. Im Blütenschnee. 3. Nur ein Feldblumenstrauß. 4. -Am Feldrain. 5. Im Wiesengrund. — IV. Auf Bergeshöh. 1. Ein -Brockensträußchen. 2. Allerlei Bergkräuter. 3. Arnika. — V. -Im Reich der Gewässer. 1. Brunnenkresse. 2. Das Vergißmeinnicht. 3. -Die Königinnen der Gewässer. 4. Die Wassermyrte. 5. Die kleinsten -Blütenpflänzchen. — VI. In Dorf und Stadt. 1. Die Getreuen des -Dorfes. 2. Vegetabilische Schlangen. 3. Am Wege. 4. Die Straßenflora. -5. Deutsche Gartenblumen. 6. Nachtblüten. VII. Blicke aus der -Höhe. Blumen und Zahlen.</p> - -<p class="p0 mtop2"><b class="s3 bb">Kummer, Paul.</b> <b>Kryptogamische -Charakterbilder.</b> Mit 220 eingedruckten Abbildungen. Zweite Ausgabe. Brosch. -<span class="nowrap">M. 3.—</span>; geb. <span class="nowrap">M. 3.50</span>.</p> - -<p class="s5"><b>Inhalt</b>: I. Farne. Lebende Zeugen der Vorwelt. — -II. Moose. Ein deutsches Waldgeheimnis. Im grünen Winterpelz. -Wiesenmoose. Die Torf- und Sumpfmoose. Amoretten im Moosreiche. Moose -in Flur und Wald. An Stein und Fels. Ein zierlicher Erbfehler. Zwei -Komiker der Mooswelt. Der kleinste Frühlingsgruß. Ein Ariadnefaden. -Allerlei Lebermoose. — III. Flechten. Auf dem Boden der Heide. -Das sogenannte Renntiermoos. Die Alterszierde des Baumes. Ein Segen aus -hohem Norden. Eine ausschließliche Gebirgsflechte. Im Rosettenschmuck. -Lichenologische Felsenflora. Eine verwischte Reichsgrenze. Die -kleinsten Pokale. Seltsame Naturinschriften. — IV. Algen. Der -Auswurf des Meeres. Im Reich der Wasserfee. — V. Pilze. Die -Pilze unserer Wälder. Der Fliegenpilz. Das Gelbhähnel. Pfennigpilze. -Merkwürdige Staubpilze. Unterirdische Gewächse. Die Wunder der -Schleimpilze. Kleinstes Unkraut. Baumschwämme. Was ist Schimmel?</p> - -<p class="s5">Letzteres Buch wurde in dem Aufsatz „Die Privatlektüre in der -Präparandenanstalt nach ihrer Stoffauswahl und Einrichtung“ in den -„Pädagogischen Blättern für Lehrerbildung und Lehrerbildungsanstalten -1902, Heft 12“ empfohlen.</p> - -<p class="s2 center mtop3 break-before"><b class="bb"> Verlag von -Hermann Gesenius in Halle. </b></p> - -<p class="s3 center"><span class="s4">Nützliche und schädliche Insekten in -Garten und Feld</span><br> -von <b>Kuno Lohrenz</b>.</p> - -<p class="p0 s4">Mit 250 Abbildungen auf 16 nach der Natur gezeichneten kolor. Tafeln. -<em class="gesperrt">Anhang</em>: Gesetz, betreffend die Bekämpfung der Reblaus vom Juli -1904. In Pappband gebunden <span class="nowrap">M. 3.50</span>.</p> - -<p class="s5"><b>Das Land.</b> Das Buch wendet sich ganz besonders an den Landmann, -Gärtner, an Obst- und Gemüsezüchter usw. Es legt in anschaulicher -Weise dar, welche Art Nutzen viele Insekten bringen, und wie diese zu -schützen und zu hegen sind, anderseits, welche Schäden und Gefahren der -Landwirtschaft von den Insekten drohen, und mit welchen Mitteln die -Gefahren bekämpft und beseitigt werden können. Die bunten Tafeln sind -in Zeichnung und Farbengebung mit der größten Naturtreue hergestellt -und stellen die Insekten in ihrer ganzen Entwickelung dar, meist sind -auch Blatt-, Rinden- oder Fruchtstücke, in denen sich das Insekt -entwickelt, beigegeben. Wegen seiner hervorragenden Nützlichkeit sollte -das Buch in keiner ländlichen Fortbildungsschul- und Dorfbibliothek -fehlen.</p> - -<p class="s4 center mtop2"><b>Lohrenz</b>, Kuno, <b>Nützliche und schädliche Insekten im -Walde</b>.</p> - -<p class="center">Mit 194 Abbildungen auf 16 nach der Natur gezeichneten -kolorierten Tafeln. In Pappband gebunden <span class="nowrap">M. 3.50</span>.</p> - -<p class="s5">Aus <b>Landwirtschaftlicher Wochenschrift f. d. Provinz Sachsen</b>. -Besonders günstig und empfehlenswert wirkt das Buch durch die dem Texte -beigegebenen reichlichen und gut ausgeführten farbig hergestellten -Tafeln, nach deren Besichtigung ein im Walde gefundenes Insekt leicht -bestimmt und dann das Erforderliche nachgelesen werden kann. Durch -den billigen Preis von M. 3,50 ist somit jedermann, der Interesse -für den Wald und die in ihm lebenden Insekten hat, und der nicht nur -immer Erträge aus demselben herausnehmen, sondern ihn auch schützen -und pflegen will, sehr gute Gelegenheit geboten, sich Unterweisung und -guten Rat zu holen.</p> - -<p class="p0 mtop2"><b class="s3 bb">Lorentz, R.</b>, Direktor des Technikums in Stargard i. Meckl., -<b>Rätsel im Obstbau</b>. Praktisch wissenschaftliche Erklärung der -natürlichen Ursachen früher Tragbarkeit, sowie der künstlichen Mittel -zur Erzielung derselben, des Nichtwachsens von Veredlungen usw., mit -besonderer Berücksichtigung des Erwerbs-Obstbaues.</p> - -<p class="center">Brosch. M. 1.50, geb. M. 2.20.</p> - -<p>Völlig neue Methode, auf wissenschaftlicher Grundlage beruhend, -praktische Durchführbarkeit erprobt und erwiesen, schnellen und reichen -Gewinn verheißend.</p> - -<p class="p0 mtop2"><b class="s3 bb">Stefan, Theodor</b>, Lehrer, <b>Obstbaumzucht</b>. Eine leicht -verständliche, kurze Anleitung über <b>Obstbaumpflege</b>. In steifem -Umschlag geheftet M. 0.40.</p> - -<p><em class="gesperrt">Mitteilungen über Bienen- und Geflügelzucht, Gartenbau und -Fischerei.</em> <b>Stefans Obstbaumzucht ist ein kleines</b>, aber sehr -gutes Büchlein, das jeder, der nur ein Fleckchen Erde sein eigen nennt, -sich beschaffen sollte. Am Schlusse ist ein Arbeitskalender für die -einzelnen Monate des Jahres angefügt.</p> - -</div> - -<hr class="full x-ebookmaker-drop"> - -<div lang='en' xml:lang='en'> -<div style='display:block; margin-top:4em'>*** END OF THE PROJECT GUTENBERG EBOOK <span lang='de' xml:lang='de'>AM TEICH- UND FLUSSUFER</span> ***</div> -<div style='text-align:left'> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -Updated editions will replace the previous one—the old editions will -be renamed. -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -Creating the works from print editions not protected by U.S. copyright -law means that no one owns a United States copyright in these works, -so the Foundation (and you!) can copy and distribute it in the United -States without permission and without paying copyright -royalties. Special rules, set forth in the General Terms of Use part -of this license, apply to copying and distributing Project -Gutenberg™ electronic works to protect the PROJECT GUTENBERG™ -concept and trademark. Project Gutenberg is a registered trademark, -and may not be used if you charge for an eBook, except by following -the terms of the trademark license, including paying royalties for use -of the Project Gutenberg trademark. If you do not charge anything for -copies of this eBook, complying with the trademark license is very -easy. You may use this eBook for nearly any purpose such as creation -of derivative works, reports, performances and research. Project -Gutenberg eBooks may be modified and printed and given away—you may -do practically ANYTHING in the United States with eBooks not protected -by U.S. copyright law. Redistribution is subject to the trademark -license, especially commercial redistribution. -</div> - -<div style='margin-top:1em; font-size:1.1em; text-align:center'>START: FULL LICENSE</div> -<div style='text-align:center;font-size:0.9em'>THE FULL PROJECT GUTENBERG LICENSE</div> -<div style='text-align:center;font-size:0.9em'>PLEASE READ THIS BEFORE YOU DISTRIBUTE OR USE THIS WORK</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -To protect the Project Gutenberg™ mission of promoting the free -distribution of electronic works, by using or distributing this work -(or any other work associated in any way with the phrase “Project -Gutenberg”), you agree to comply with all the terms of the Full -Project Gutenberg™ License available with this file or online at -www.gutenberg.org/license. -</div> - -<div style='display:block; font-size:1.1em; margin:1em 0; font-weight:bold'> -Section 1. General Terms of Use and Redistributing Project Gutenberg™ electronic works -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -1.A. By reading or using any part of this Project Gutenberg™ -electronic work, you indicate that you have read, understand, agree to -and accept all the terms of this license and intellectual property -(trademark/copyright) agreement. If you do not agree to abide by all -the terms of this agreement, you must cease using and return or -destroy all copies of Project Gutenberg™ electronic works in your -possession. If you paid a fee for obtaining a copy of or access to a -Project Gutenberg™ electronic work and you do not agree to be bound -by the terms of this agreement, you may obtain a refund from the person -or entity to whom you paid the fee as set forth in paragraph 1.E.8. -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -1.B. “Project Gutenberg” is a registered trademark. It may only be -used on or associated in any way with an electronic work by people who -agree to be bound by the terms of this agreement. There are a few -things that you can do with most Project Gutenberg™ electronic works -even without complying with the full terms of this agreement. See -paragraph 1.C below. There are a lot of things you can do with Project -Gutenberg™ electronic works if you follow the terms of this -agreement and help preserve free future access to Project Gutenberg™ -electronic works. See paragraph 1.E below. -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -1.C. The Project Gutenberg Literary Archive Foundation (“the -Foundation” or PGLAF), owns a compilation copyright in the collection -of Project Gutenberg™ electronic works. Nearly all the individual -works in the collection are in the public domain in the United -States. If an individual work is unprotected by copyright law in the -United States and you are located in the United States, we do not -claim a right to prevent you from copying, distributing, performing, -displaying or creating derivative works based on the work as long as -all references to Project Gutenberg are removed. Of course, we hope -that you will support the Project Gutenberg™ mission of promoting -free access to electronic works by freely sharing Project Gutenberg™ -works in compliance with the terms of this agreement for keeping the -Project Gutenberg™ name associated with the work. You can easily -comply with the terms of this agreement by keeping this work in the -same format with its attached full Project Gutenberg™ License when -you share it without charge with others. -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -1.D. The copyright laws of the place where you are located also govern -what you can do with this work. Copyright laws in most countries are -in a constant state of change. If you are outside the United States, -check the laws of your country in addition to the terms of this -agreement before downloading, copying, displaying, performing, -distributing or creating derivative works based on this work or any -other Project Gutenberg™ work. The Foundation makes no -representations concerning the copyright status of any work in any -country other than the United States. -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -1.E. Unless you have removed all references to Project Gutenberg: -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -1.E.1. The following sentence, with active links to, or other -immediate access to, the full Project Gutenberg™ License must appear -prominently whenever any copy of a Project Gutenberg™ work (any work -on which the phrase “Project Gutenberg” appears, or with which the -phrase “Project Gutenberg” is associated) is accessed, displayed, -performed, viewed, copied or distributed: -</div> - -<blockquote> - <div style='display:block; margin:1em 0'> - This eBook is for the use of anyone anywhere in the United States and most - other parts of the world at no cost and with almost no restrictions - whatsoever. You may copy it, give it away or re-use it under the terms - of the Project Gutenberg License included with this eBook or online - at <a href="https://www.gutenberg.org">www.gutenberg.org</a>. If you - are not located in the United States, you will have to check the laws - of the country where you are located before using this eBook. - </div> -</blockquote> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -1.E.2. If an individual Project Gutenberg™ electronic work is -derived from texts not protected by U.S. copyright law (does not -contain a notice indicating that it is posted with permission of the -copyright holder), the work can be copied and distributed to anyone in -the United States without paying any fees or charges. If you are -redistributing or providing access to a work with the phrase “Project -Gutenberg” associated with or appearing on the work, you must comply -either with the requirements of paragraphs 1.E.1 through 1.E.7 or -obtain permission for the use of the work and the Project Gutenberg™ -trademark as set forth in paragraphs 1.E.8 or 1.E.9. -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -1.E.3. If an individual Project Gutenberg™ electronic work is posted -with the permission of the copyright holder, your use and distribution -must comply with both paragraphs 1.E.1 through 1.E.7 and any -additional terms imposed by the copyright holder. Additional terms -will be linked to the Project Gutenberg™ License for all works -posted with the permission of the copyright holder found at the -beginning of this work. -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -1.E.4. Do not unlink or detach or remove the full Project Gutenberg™ -License terms from this work, or any files containing a part of this -work or any other work associated with Project Gutenberg™. -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -1.E.5. Do not copy, display, perform, distribute or redistribute this -electronic work, or any part of this electronic work, without -prominently displaying the sentence set forth in paragraph 1.E.1 with -active links or immediate access to the full terms of the Project -Gutenberg™ License. -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -1.E.6. You may convert to and distribute this work in any binary, -compressed, marked up, nonproprietary or proprietary form, including -any word processing or hypertext form. However, if you provide access -to or distribute copies of a Project Gutenberg™ work in a format -other than “Plain Vanilla ASCII” or other format used in the official -version posted on the official Project Gutenberg™ website -(www.gutenberg.org), you must, at no additional cost, fee or expense -to the user, provide a copy, a means of exporting a copy, or a means -of obtaining a copy upon request, of the work in its original “Plain -Vanilla ASCII” or other form. Any alternate format must include the -full Project Gutenberg™ License as specified in paragraph 1.E.1. -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -1.E.7. Do not charge a fee for access to, viewing, displaying, -performing, copying or distributing any Project Gutenberg™ works -unless you comply with paragraph 1.E.8 or 1.E.9. -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -1.E.8. You may charge a reasonable fee for copies of or providing -access to or distributing Project Gutenberg™ electronic works -provided that: -</div> - -<div style='margin-left:0.7em;'> - <div style='text-indent:-0.7em'> - • You pay a royalty fee of 20% of the gross profits you derive from - the use of Project Gutenberg™ works calculated using the method - you already use to calculate your applicable taxes. The fee is owed - to the owner of the Project Gutenberg™ trademark, but he has - agreed to donate royalties under this paragraph to the Project - Gutenberg Literary Archive Foundation. Royalty payments must be paid - within 60 days following each date on which you prepare (or are - legally required to prepare) your periodic tax returns. Royalty - payments should be clearly marked as such and sent to the Project - Gutenberg Literary Archive Foundation at the address specified in - Section 4, “Information about donations to the Project Gutenberg - Literary Archive Foundation.” - </div> - - <div style='text-indent:-0.7em'> - • You provide a full refund of any money paid by a user who notifies - you in writing (or by e-mail) within 30 days of receipt that s/he - does not agree to the terms of the full Project Gutenberg™ - License. You must require such a user to return or destroy all - copies of the works possessed in a physical medium and discontinue - all use of and all access to other copies of Project Gutenberg™ - works. - </div> - - <div style='text-indent:-0.7em'> - • You provide, in accordance with paragraph 1.F.3, a full refund of - any money paid for a work or a replacement copy, if a defect in the - electronic work is discovered and reported to you within 90 days of - receipt of the work. - </div> - - <div style='text-indent:-0.7em'> - • You comply with all other terms of this agreement for free - distribution of Project Gutenberg™ works. - </div> -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -1.E.9. If you wish to charge a fee or distribute a Project -Gutenberg™ electronic work or group of works on different terms than -are set forth in this agreement, you must obtain permission in writing -from the Project Gutenberg Literary Archive Foundation, the manager of -the Project Gutenberg™ trademark. Contact the Foundation as set -forth in Section 3 below. -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -1.F. -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -1.F.1. Project Gutenberg volunteers and employees expend considerable -effort to identify, do copyright research on, transcribe and proofread -works not protected by U.S. copyright law in creating the Project -Gutenberg™ collection. Despite these efforts, Project Gutenberg™ -electronic works, and the medium on which they may be stored, may -contain “Defects,” such as, but not limited to, incomplete, inaccurate -or corrupt data, transcription errors, a copyright or other -intellectual property infringement, a defective or damaged disk or -other medium, a computer virus, or computer codes that damage or -cannot be read by your equipment. -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -1.F.2. LIMITED WARRANTY, DISCLAIMER OF DAMAGES - Except for the “Right -of Replacement or Refund” described in paragraph 1.F.3, the Project -Gutenberg Literary Archive Foundation, the owner of the Project -Gutenberg™ trademark, and any other party distributing a Project -Gutenberg™ electronic work under this agreement, disclaim all -liability to you for damages, costs and expenses, including legal -fees. YOU AGREE THAT YOU HAVE NO REMEDIES FOR NEGLIGENCE, STRICT -LIABILITY, BREACH OF WARRANTY OR BREACH OF CONTRACT EXCEPT THOSE -PROVIDED IN PARAGRAPH 1.F.3. YOU AGREE THAT THE FOUNDATION, THE -TRADEMARK OWNER, AND ANY DISTRIBUTOR UNDER THIS AGREEMENT WILL NOT BE -LIABLE TO YOU FOR ACTUAL, DIRECT, INDIRECT, CONSEQUENTIAL, PUNITIVE OR -INCIDENTAL DAMAGES EVEN IF YOU GIVE NOTICE OF THE POSSIBILITY OF SUCH -DAMAGE. -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -1.F.3. LIMITED RIGHT OF REPLACEMENT OR REFUND - If you discover a -defect in this electronic work within 90 days of receiving it, you can -receive a refund of the money (if any) you paid for it by sending a -written explanation to the person you received the work from. If you -received the work on a physical medium, you must return the medium -with your written explanation. The person or entity that provided you -with the defective work may elect to provide a replacement copy in -lieu of a refund. If you received the work electronically, the person -or entity providing it to you may choose to give you a second -opportunity to receive the work electronically in lieu of a refund. If -the second copy is also defective, you may demand a refund in writing -without further opportunities to fix the problem. -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -1.F.4. Except for the limited right of replacement or refund set forth -in paragraph 1.F.3, this work is provided to you ‘AS-IS’, WITH NO -OTHER WARRANTIES OF ANY KIND, EXPRESS OR IMPLIED, INCLUDING BUT NOT -LIMITED TO WARRANTIES OF MERCHANTABILITY OR FITNESS FOR ANY PURPOSE. -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -1.F.5. Some states do not allow disclaimers of certain implied -warranties or the exclusion or limitation of certain types of -damages. If any disclaimer or limitation set forth in this agreement -violates the law of the state applicable to this agreement, the -agreement shall be interpreted to make the maximum disclaimer or -limitation permitted by the applicable state law. The invalidity or -unenforceability of any provision of this agreement shall not void the -remaining provisions. -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -1.F.6. INDEMNITY - You agree to indemnify and hold the Foundation, the -trademark owner, any agent or employee of the Foundation, anyone -providing copies of Project Gutenberg™ electronic works in -accordance with this agreement, and any volunteers associated with the -production, promotion and distribution of Project Gutenberg™ -electronic works, harmless from all liability, costs and expenses, -including legal fees, that arise directly or indirectly from any of -the following which you do or cause to occur: (a) distribution of this -or any Project Gutenberg™ work, (b) alteration, modification, or -additions or deletions to any Project Gutenberg™ work, and (c) any -Defect you cause. -</div> - -<div style='display:block; font-size:1.1em; margin:1em 0; font-weight:bold'> -Section 2. Information about the Mission of Project Gutenberg™ -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -Project Gutenberg™ is synonymous with the free distribution of -electronic works in formats readable by the widest variety of -computers including obsolete, old, middle-aged and new computers. It -exists because of the efforts of hundreds of volunteers and donations -from people in all walks of life. -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -Volunteers and financial support to provide volunteers with the -assistance they need are critical to reaching Project Gutenberg™’s -goals and ensuring that the Project Gutenberg™ collection will -remain freely available for generations to come. In 2001, the Project -Gutenberg Literary Archive Foundation was created to provide a secure -and permanent future for Project Gutenberg™ and future -generations. To learn more about the Project Gutenberg Literary -Archive Foundation and how your efforts and donations can help, see -Sections 3 and 4 and the Foundation information page at www.gutenberg.org. -</div> - -<div style='display:block; font-size:1.1em; margin:1em 0; font-weight:bold'> -Section 3. Information about the Project Gutenberg Literary Archive Foundation -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -The Project Gutenberg Literary Archive Foundation is a non-profit -501(c)(3) educational corporation organized under the laws of the -state of Mississippi and granted tax exempt status by the Internal -Revenue Service. The Foundation’s EIN or federal tax identification -number is 64-6221541. Contributions to the Project Gutenberg Literary -Archive Foundation are tax deductible to the full extent permitted by -U.S. federal laws and your state’s laws. -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -The Foundation’s business office is located at 809 North 1500 West, -Salt Lake City, UT 84116, (801) 596-1887. Email contact links and up -to date contact information can be found at the Foundation’s website -and official page at www.gutenberg.org/contact -</div> - -<div style='display:block; font-size:1.1em; margin:1em 0; font-weight:bold'> -Section 4. Information about Donations to the Project Gutenberg Literary Archive Foundation -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -Project Gutenberg™ depends upon and cannot survive without widespread -public support and donations to carry out its mission of -increasing the number of public domain and licensed works that can be -freely distributed in machine-readable form accessible by the widest -array of equipment including outdated equipment. Many small donations -($1 to $5,000) are particularly important to maintaining tax exempt -status with the IRS. -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -The Foundation is committed to complying with the laws regulating -charities and charitable donations in all 50 states of the United -States. Compliance requirements are not uniform and it takes a -considerable effort, much paperwork and many fees to meet and keep up -with these requirements. We do not solicit donations in locations -where we have not received written confirmation of compliance. To SEND -DONATIONS or determine the status of compliance for any particular state -visit <a href="https://www.gutenberg.org/donate/">www.gutenberg.org/donate</a>. -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -While we cannot and do not solicit contributions from states where we -have not met the solicitation requirements, we know of no prohibition -against accepting unsolicited donations from donors in such states who -approach us with offers to donate. -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -International donations are gratefully accepted, but we cannot make -any statements concerning tax treatment of donations received from -outside the United States. U.S. laws alone swamp our small staff. -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -Please check the Project Gutenberg web pages for current donation -methods and addresses. Donations are accepted in a number of other -ways including checks, online payments and credit card donations. To -donate, please visit: www.gutenberg.org/donate -</div> - -<div style='display:block; font-size:1.1em; margin:1em 0; font-weight:bold'> -Section 5. General Information About Project Gutenberg™ electronic works -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -Professor Michael S. Hart was the originator of the Project -Gutenberg™ concept of a library of electronic works that could be -freely shared with anyone. For forty years, he produced and -distributed Project Gutenberg™ eBooks with only a loose network of -volunteer support. -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -Project Gutenberg™ eBooks are often created from several printed -editions, all of which are confirmed as not protected by copyright in -the U.S. unless a copyright notice is included. Thus, we do not -necessarily keep eBooks in compliance with any particular paper -edition. -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -Most people start at our website which has the main PG search -facility: <a href="https://www.gutenberg.org">www.gutenberg.org</a>. -</div> - -<div style='display:block; margin:1em 0'> -This website includes information about Project Gutenberg™, -including how to make donations to the Project Gutenberg Literary -Archive Foundation, how to help produce our new eBooks, and how to -subscribe to our email newsletter to hear about new eBooks. -</div> - -</div> -</div> -</body> -</html> diff --git a/old/69470-h/images/cover.jpg b/old/69470-h/images/cover.jpg Binary files differdeleted file mode 100644 index b92bbca..0000000 --- a/old/69470-h/images/cover.jpg +++ /dev/null diff --git a/old/69470-h/images/p101_ill.jpg b/old/69470-h/images/p101_ill.jpg Binary files differdeleted file mode 100644 index a12356a..0000000 --- a/old/69470-h/images/p101_ill.jpg +++ /dev/null diff --git a/old/69470-h/images/p101_ill_gross.jpg b/old/69470-h/images/p101_ill_gross.jpg Binary files differdeleted file mode 100644 index b2f8c2a..0000000 --- a/old/69470-h/images/p101_ill_gross.jpg +++ /dev/null diff --git a/old/69470-h/images/p130_ill.jpg b/old/69470-h/images/p130_ill.jpg Binary files differdeleted file mode 100644 index e7fabec..0000000 --- a/old/69470-h/images/p130_ill.jpg +++ /dev/null diff --git a/old/69470-h/images/p142_ill.jpg b/old/69470-h/images/p142_ill.jpg Binary files differdeleted file mode 100644 index 4847ab7..0000000 --- a/old/69470-h/images/p142_ill.jpg +++ /dev/null diff --git a/old/69470-h/images/p142_ill_gross.jpg b/old/69470-h/images/p142_ill_gross.jpg Binary files differdeleted file mode 100644 index b9e0dc9..0000000 --- a/old/69470-h/images/p142_ill_gross.jpg +++ /dev/null diff --git a/old/69470-h/images/p160_ill.jpg b/old/69470-h/images/p160_ill.jpg Binary files differdeleted file mode 100644 index 045682d..0000000 --- a/old/69470-h/images/p160_ill.jpg +++ /dev/null diff --git a/old/69470-h/images/p190_ill.jpg b/old/69470-h/images/p190_ill.jpg Binary files differdeleted file mode 100644 index c41d85f..0000000 --- a/old/69470-h/images/p190_ill.jpg +++ /dev/null diff --git a/old/69470-h/images/p221_ill.jpg b/old/69470-h/images/p221_ill.jpg Binary files differdeleted file mode 100644 index 47f1c2b..0000000 --- a/old/69470-h/images/p221_ill.jpg +++ /dev/null diff --git a/old/69470-h/images/p221_ill_gross.jpg b/old/69470-h/images/p221_ill_gross.jpg Binary files differdeleted file mode 100644 index 46212b0..0000000 --- a/old/69470-h/images/p221_ill_gross.jpg +++ /dev/null diff --git a/old/69470-h/images/p262_ill.jpg b/old/69470-h/images/p262_ill.jpg Binary files differdeleted file mode 100644 index dbda814..0000000 --- a/old/69470-h/images/p262_ill.jpg +++ /dev/null diff --git a/old/69470-h/images/p262_ill_gross.jpg b/old/69470-h/images/p262_ill_gross.jpg Binary files differdeleted file mode 100644 index 5610f0a..0000000 --- a/old/69470-h/images/p262_ill_gross.jpg +++ /dev/null diff --git a/old/69470-h/images/p263_ill.jpg b/old/69470-h/images/p263_ill.jpg Binary files differdeleted file mode 100644 index e673579..0000000 --- a/old/69470-h/images/p263_ill.jpg +++ /dev/null diff --git a/old/69470-h/images/p263_ill_gross.jpg b/old/69470-h/images/p263_ill_gross.jpg Binary files differdeleted file mode 100644 index 651c0dc..0000000 --- a/old/69470-h/images/p263_ill_gross.jpg +++ /dev/null diff --git a/old/69470-h/images/p302_ill.jpg b/old/69470-h/images/p302_ill.jpg Binary files differdeleted file mode 100644 index 9805f29..0000000 --- a/old/69470-h/images/p302_ill.jpg +++ /dev/null diff --git a/old/69470-h/images/p302_ill_gross.jpg b/old/69470-h/images/p302_ill_gross.jpg Binary files differdeleted file mode 100644 index 43d1f42..0000000 --- a/old/69470-h/images/p302_ill_gross.jpg +++ /dev/null diff --git a/old/69470-h/images/p320_ill.jpg b/old/69470-h/images/p320_ill.jpg Binary files differdeleted file mode 100644 index 17ef138..0000000 --- a/old/69470-h/images/p320_ill.jpg +++ /dev/null diff --git a/old/69470-h/images/p350_ill.jpg b/old/69470-h/images/p350_ill.jpg Binary files differdeleted file mode 100644 index 714d033..0000000 --- a/old/69470-h/images/p350_ill.jpg +++ /dev/null diff --git a/old/69470-h/images/p360_ill.jpg b/old/69470-h/images/p360_ill.jpg Binary files differdeleted file mode 100644 index b0735b4..0000000 --- a/old/69470-h/images/p360_ill.jpg +++ /dev/null diff --git a/old/69470-h/images/p381_ill.jpg b/old/69470-h/images/p381_ill.jpg Binary files differdeleted file mode 100644 index 968304a..0000000 --- a/old/69470-h/images/p381_ill.jpg +++ /dev/null diff --git a/old/69470-h/images/p381_ill_gross.jpg b/old/69470-h/images/p381_ill_gross.jpg Binary files differdeleted file mode 100644 index 82c38ca..0000000 --- a/old/69470-h/images/p381_ill_gross.jpg +++ /dev/null diff --git a/old/69470-h/images/p422_ill.jpg b/old/69470-h/images/p422_ill.jpg Binary files differdeleted file mode 100644 index 572a6b3..0000000 --- a/old/69470-h/images/p422_ill.jpg +++ /dev/null diff --git a/old/69470-h/images/p422_ill_gross.jpg b/old/69470-h/images/p422_ill_gross.jpg Binary files differdeleted file mode 100644 index 78f4675..0000000 --- a/old/69470-h/images/p422_ill_gross.jpg +++ /dev/null diff --git a/old/69470-h/images/p430_ill.jpg b/old/69470-h/images/p430_ill.jpg Binary files differdeleted file mode 100644 index e5392cb..0000000 --- a/old/69470-h/images/p430_ill.jpg +++ /dev/null diff --git a/old/69470-h/images/p470_ill.jpg b/old/69470-h/images/p470_ill.jpg Binary files differdeleted file mode 100644 index 09e9ea5..0000000 --- a/old/69470-h/images/p470_ill.jpg +++ /dev/null diff --git a/old/69470-h/images/p480_ill.jpg b/old/69470-h/images/p480_ill.jpg Binary files differdeleted file mode 100644 index 147a921..0000000 --- a/old/69470-h/images/p480_ill.jpg +++ /dev/null diff --git a/old/69470-h/images/schluss_deko.png b/old/69470-h/images/schluss_deko.png Binary files differdeleted file mode 100644 index 4818081..0000000 --- a/old/69470-h/images/schluss_deko.png +++ /dev/null |
