summaryrefslogtreecommitdiff
diff options
context:
space:
mode:
-rw-r--r--44972-0.txt3537
-rw-r--r--44972-8.txt3927
-rw-r--r--44972-8.zipbin59734 -> 0 bytes
-rw-r--r--44972-h.zipbin1106547 -> 0 bytes
-rw-r--r--44972-h/44972-h.htm422
5 files changed, 3540 insertions, 4346 deletions
diff --git a/44972-0.txt b/44972-0.txt
new file mode 100644
index 0000000..718d0de
--- /dev/null
+++ b/44972-0.txt
@@ -0,0 +1,3537 @@
+*** START OF THE PROJECT GUTENBERG EBOOK 44972 ***
+
+ Sciopticon
+
+
+ Einführung
+ in die
+ Projections-Kunst.
+
+
+ [Illustration]
+
+
+ Düsseldorf.
+ Ed. Liesegang's Verlag.
+ 1896.
+
+
+
+
+ Sciopticon
+
+ Einführung
+ in die
+ Projections-Kunst.
+
+
+
+
+INHALT:
+
+
+ Seite
+
+ Sciopticon 1
+
+ Sciopticonlampe 11
+
+ Kalklicht 18
+
+ Electrisches Licht 41
+
+ Projectionsbild 45
+
+ Doppel-Sciopticon (Nebelbilder-Apparat) 54
+
+ Dreifache Laterne 56
+
+ Wundercamera 56
+
+ Wissenschaftl. Projectionen 59
+
+
+
+
+Alphabetisches Inhaltsverzeichniss.
+
+
+ Seite
+
+ Agioscop, 56
+
+ Alkohol-Sauerstoff, 30, 38
+
+
+ Bild, 45
+ -- Grösse desselben, 48
+
+ Bildhalter, 9, 46
+
+
+ Condensor, 5
+
+
+ Docht, 13
+
+ Doppel-Sciopticon, 54
+
+ Dreifache Laterne, 56
+
+ Dunkler Raum, 47
+
+
+ Einstellen, 52
+
+ Electrisches Licht, 3, 41
+
+
+ Gasglühlicht, 4
+
+ Gasometer, 23
+
+ Gassäcke, 22
+
+ Generator, 19
+
+
+ Kalkcylinder, 33
+
+ Kalkhalter, 34
+
+ Kalklicht, 3, 18
+ -- Handhabung desselben, 35
+
+ Kalklichtbrenner, 29
+
+
+ Laternenbild, 45
+
+ Lichtquelle, 2
+
+
+ Magnesiumlicht, 4
+
+
+ Nebelbilder-Apparate, 54
+
+
+ Objectiv, 9
+
+
+ Petroleum, 13
+
+ Petroleumlicht, 3
+
+ Projectionsapparat, 1
+
+ Projectionsbild, 45
+
+ Projection undurchsichtiger Gegenstände, 56
+
+
+ Retorte, 19
+
+
+ Sauerstoffbereitung, 18
+
+ Sciopticon, 1, 5
+
+ Sciopticonlampe, 11
+
+ Sicherheitsbrenner, 30, 35
+
+ Sicherheits-Retorte, 19
+
+
+ Wand, 47
+
+ Wasserstoffbereitung, 27
+
+ Wissenschaftl. Projectionen, 59
+
+ Wundercamera, 56
+
+
+
+
+ Wer erinnert sich nicht aus seiner Jugendzeit der Laterna magica!
+ Manchem hat sie damals viele vergnügte Stunden bereitet. Aber dann
+ hat man ihr den Rücken gekehrt; man verliess den Spielgefährten und
+ vergass ihn.
+
+ Jahrelang haben wir unseren Jugendgenossen nicht gesehen. Jetzt
+ treffen wir ihn wieder. Aber wir können ihn kaum erkennen: so hat er
+ sich verändert. Er ist indess den Kinderschuhen entwachsen und zum
+ Manne gereift. Von neuem bietet er uns seine Freundschaft an. -- Und
+ was verspricht er uns! -- -- -- --
+
+
+
+
+ [Illustration: Dekoration]
+
+In Familien, Vereinen und in Schulen -- überall bürgert sich die
+Projectionskunst mehr und mehr ein. Hier bietet sie anregende
+Unterhaltung, dort hinwieder dient sie zur Belehrung. Stets wird das
+Sciopticon mit Freuden begrüsst.
+
+Und was giebt es auch schöneres als eine Vorstellung mit dem
+Projections-Apparat, was ist interessanter als die Vorführung einer
+Serie von Laternenbildern, zumal wenn sie durch fesselnde Worte
+erläutert werden!
+
+Andererseits, wie leicht kann man Andern und sich selbst dieses
+Vergnügen bereiten -- hier ist kein besonderes Geschick erforderlich.
+
+Ganz ohne Kenntniss sollte der Anfänger zwar nicht daran gehen; er thut
+gut, sich über die Apparate und deren Handhabung zu unterrichten.
+
+Darin soll ihn dies Büchlein unterstützen. Er findet hier nicht die
+Verfahren zur Herstellung von Laternenbildern, nicht die Beschreibung
+von Experimenten u. dergl.: das kann er an anderer Stelle nachlesen.
+Dieses Büchlein soll ihn nur mit den Apparaten bekannt machen und ihn
+anweisen, wie sie zu handhaben sind.
+
+Möge es diese Aufgabe erfüllen!
+
+ =F. P. Lg.=
+
+
+
+
+Das Sciopticon
+
+
+ [Illustration: Fig. 1. Projectionsapparat.]
+
+oder die Projections-Laterne -- eine neue, vervollkommnete Form der
+alten Laterna magica -- dient dazu, um von Glasbildern, welche in den
+Apparat gesetzt werden, ein vergrößertes Bild auf die Wand zu werfen.
+Das Instrument besteht im wesentlichen aus der Lichtquelle, einem
+Linsensystem, welches die Lichtstrahlen sammelt und auf den Gegenstand
+leitet (dem Condensor), und einem zweiten Linsensystem (dem Objectiv),
+welches von dem Gegenstand ein vergrössertes Bild auf die Wand
+projicirt. Figur 1 zeigt die Anordnung eines Projections-Apparates. Bei
+L ist die Lichtquelle, I, II und III sind die Linsen des Condensors, O
+das Objectiv. Der kleine Pfeil stellt den zu projicirenden Gegenstand
+(das Glasdiapositiv) dar, der grosse Pfeil das Bild desselben auf der
+Wand.
+
+Man sieht aus der Abbildung, dass man auf der Wand ein umgekehrtes Bild
+erhält; damit es aufrecht wird, muss man also das Laternenbild umgekehrt
+in den Apparat einsetzen. Die alte Laterna magica hatte dieselbe
+Einrichtung; nur waren die einzelnen Theile sehr unvollkommen, und daher
+liess sich ein gutes Bild nicht damit erreichen.
+
+Ein Projections-Apparat, der etwas Brauchbares liefern soll, muss ein
+gutes optisches System (Condensor und Objectiv) und vor allem eine gute
+
+
+Lichtquelle
+
+haben. Am meisten geeignet wäre das directe Sonnenlicht. Doch steht uns
+dasselbe nicht immer zur Verfügung, am wenigsten gerade dann, wenn wir
+es brauchen. Man muss daher künstliches Licht benutzen.
+
+Die Anforderungen, welche an die Lichtquelle gestellt werden, sind
+erstens grosse Helligkeit und zweitens möglichst geringe Ausdehnung:
+theoretisch müsste die Lichtquelle ein Punkt sein. Es kommen für uns in
+Betracht das Petroleumlicht, das Kalklicht und das electrische
+Bogenlicht. Die anderen Lichtquellen sind für Projectionszwecke
+unbrauchbar.
+
+Das =Petroleumlicht= kommt überall dort zur Verwendung, wo es sich um die
+Herstellung von Bildern massiger Grösse (bis zu 2 Meter oder höchstens 3
+Meter im Durchmesser) handelt, und hierfür ist es auch die geeignetste
+Lichtquelle. Für den Familien- oder Bekanntenkreis, für Schulen und
+kleinere Vereine ist die Petroleumbeleuchtung meist völlig ausreichend.
+Ausserdem ist die Handhabung äusserst einfach, Petroleum ist überall zu
+haben und die Lampe ist stets fertig zum Gebrauch.
+
+Das =Kalklicht= ist zu Projectionszwecken das schönste Licht. Es wird dort
+benutzt, wo grössere Bilder verlangt werden. Das Kalklicht wird erzeugt,
+indem man ein Gemisch von Sauerstoff und Wasserstoff unter Druck auf ein
+Stück gebrannten Kalk leitet und entzündet. Das Kalkstück wird dadurch
+zu einer intensiven Weissgluth gebracht; es giebt ein sehr helles,
+weisses und ruhiges Licht, welches hinreichend concentrirt ist.
+
+An Stelle des Wasserstoffgases kann auch Leuchtgas aus der Gasleitung
+oder in Ermangelung desselben Alcoholdämpfe benutzt werden. Die
+Darstellung des Sauerstoffes ist höchst einfach und völlig ungefährlich.
+
+Das =electrische Bogenlicht= entspricht den Anforderungen, welche an die
+Lichtquelle gestellt werden, am meisten. Es ist äusserst intensiv und
+sehr concentrirt: fast ein Punkt. Doch ist das electrische Licht für
+Laternenbilder nicht so geeignet wie das Kalklicht: es ist einmal zu
+intensiv und macht die Bilder hart und unharmonisch, zum andern hat es
+einen bläulichen Schein, der leicht die Wirkung der Bilder schädigt und
+für die Augen sogar unangenehm sein kann.
+
+Für das Projections-Microscop und für die Projection wissenschaftlicher
+Experimente hingegen ist das electrische Bogenlicht sehr brauchbar. Die
+Verwendung des electrischen Lichtes kann natürlich nur in Frage kommen,
+wenn man hinreichend starken electrischen Strom zur Verfügung hat und
+dort wird sie sich auch empfehlen; eine besondere Anlage würde sehr
+kostspielig sein.
+
+Andere Lichtquellen, wie das Magnesiumlicht und Gasglühlicht, kommen für
+uns nicht in Betracht. Das =Magnesiumlicht= lässt sich nicht genügend
+ruhig oder stabil herstellen und erzeugt ausserdem einen weissen Rauch,
+der den ganzen Apparat beschlägt; bei dem =Gasglühlicht= ist die
+Lichtmenge auf eine viel zu grosse Fläche vertheilt, auch nimmt die
+Helligkeit des Lichtes bald ab.
+
+In den meisten Fällen kommt entweder Petroleumlicht oder Kalklicht zur
+Verwendung; Petroleumlicht, wenn eine mässige Vergrösserung (bis zu 2
+Meter, höchstens 3 Meter) ausreicht, Kalklicht dort, wo grössere Bilder
+verlangt werden.
+
+
+Der Bau des Sciopticons
+
+ist so eingerichtet, dass jede der drei Lichtquellen, Petroleumlicht,
+Kalklicht sowie electrisches Bogenlicht zur Verwendung kommen kann. Die
+Projections-Laternen sind aus Stahlblech (nicht aus leicht rostendem
+Eisenblech) construirt; die Fassungen sind aus Messing gefertigt oder
+gut vernickelt. Der Körper der Laterne hat oben eine Oeffnung für den
+Schornstein der Petroleumlampe. An der Rückseite befindet sich eine
+Thüre, welche sich seitlich oder nach oben hin öffnen lässt. Der in
+Figur 2 dargestellte Apparat hat noch an jeder Seite eine Thür:
+dieselben kommen zur Verwendung, wenn Kalklicht benutzt wird.
+
+An der vorderen Seite des Körpers befindet sich der =Condensor=. In Figur
+3, welche uns ein Sciopticon älterer Construction mit zweidochtiger
+Petroleumlampe zeigt, sehen wir denselben im Durchschnitt. Der Condensor
+besteht aus zwei planconvexen Linsen (p und q), deren gewölbte Seiten
+einander zugekehrt sind. Man hat auch Condensoren construirt, welche aus
+3 Linsen bestehen; sie haben vor den Doppel-Condensoren jedoch nur einen
+Vortheil, wenn es sich um Linsen
+
+ [Illustration: Fig. 2. Sciopticon mit vierdochtiger Lampe.]
+
+von sehr grossem Durchmesser handelt. Die erforderliche Grösse des
+Condensors richtet sich nach dem Format der Bilder, welche man
+projiciren will. Die im Handel befindlichen Laternenbilder sind
+durchgängig 7 cm hoch und 7 cm breit -- mit abgerundeten Ecken. Es kommt
+dies daher, dass die Negative früher nicht besonders für den
+Projectionsapparat, sondern zugleich zum Gebrauche für das Stereoscop
+aufgenommen wurden, und so hat sich dieses Format eingebürgert. Die
+meisten Sciopticons sind für diese Bilder berechnet und haben
+dementsprechend einen Condensor von 10 cm Durchmesser.
+
+ [Illustration: Fig. 3. Sciopticon.]
+
+Für den Amateur-Photograph, der sich seine Laternenbilder selber
+anfertigt, ist dieses Format unbequem, da es im Handel keine Platten
+von diesen Dimensionen giebt. Doch lägst sich vielfach von den Bildern
+etwas abschneiden oder man kann sie leicht durch Verkleinern auf dieses
+Format bringen. Wer seine Bilder so projiciren will, wie er sie
+aufgenommen hat, braucht natürlich ein Sciopticon mit entsprechend
+grösserem Condensor. Für Bilder vom Formate 9 × 12 muss der Condensor z.
+B. einen Durchmesser von 15 cm haben, wie es bei Liesegang's
+Projections- und Vergrösserungs-Laterne Modell B. der Fall ist.
+
+ [Illustration: Fig. 4. Sciopticon mit fünfdochtiger Lampe.]
+
+Auf einem besonderen verschiebbaren Gestell an der Vorderseite des
+Sciopticons befindet sich das =Objectiv= -- in der Regel ein
+Doppel-Objectiv. Die Vorderlinsen desselben (a und b Fig. 3) sind
+verkittet, die Hinterlinsen (c und d) sind durch einen Ring getrennt.
+Wenn man die Linsen aus der Fassung geschraubt hat, um sie zu reinigen
+-- was übrigens sehr wichtig ist --, so vergesse man nicht, sie nachher
+wieder richtig einzusetzen (so, wie die Abbildung es angiebt), sonst
+erhält man ein unscharfes Bild. In vielen Fällen ist es vortheilhaft,
+ein Objectiv von kurzer Brennweite zu verwenden, welches bei gleicher
+Entfernung (Apparat von Wand) ein grösseres Bild giebt, wie z. B.
+Liesegang's Tachyscop C 20. Dasselbe ist gleichzeitig ein vorzügliches
+Objectiv für Momentaufnahmen und ausserordentlich geeignet zu Aufnahmen
+von Laternen- wie Stereoscopbildern.
+
+Direct vor den Condensor (bei 00', Fig. 3) wird das Bild oder vielmehr
+der Bildhalter eingesetzt; er wird durch Federn gehalten. An Stelle des
+Bildhalters kann man auch eine Glas-Cüvette einsetzen, in der sich
+manche interessante chemische Versuche vornehmen lassen.
+
+Bei dem auf Seite 6 abgebildeten Sciopticon, wo der Objectivträger durch
+eine Schraube (unterhalb des Objectivs) bewegt wird, klemmt man den
+Bildhalter zwischen die Fassung des Condensors und den Objectivträger.
+Das Einsetzen des Bildhalters wird dadurch sehr erleichtert; ausserdem
+kann man bei dieser Anordnung Instrumente jeder Art in den Apparat
+bringen und wissenschaftliche Experimente projiciren -- man braucht
+bloss den Objectivträger hinreichend weit vorzuschrauben. Zum
+Scharfstellen des Bildes ist das Objectiv mit einem Triebe versehen.
+
+In den Körper des Sciopticons wird von der Rückseite her die
+Petroleumlampe, der Kalklichtbrenner oder die electrische Bogenlampe
+eingeschoben.
+
+
+
+
+Die Sciopticonlampe
+
+
+besteht zunächst aus einem flachen, rechteckigen Petroleumbehälter. Er
+fasst soviel Petroleum, als für ein Paar Stunden ausreichend ist. Das
+Petroleum wird eingegossen durch einen Hals, dessen Oeffnung sich durch
+eine Schraube schliessen lässt. Mitten auf dem Behälter sind
+nebeneinander die Dochtführungen -- 3 bis 5 an der Zahl -- angebracht,
+welche die 4 oder 5 cm breiten Dochte fassen. Die Führungen sind nach
+oben hin etwas gegeneinander geneigt, sodass die Flammen gegeneinander
+geleitet werden. Das Höher- und Tieferdrehen der Dochte geschieht mit
+Hülfe von Schrauben an der Rückseite der Lampe. Der Zwischenraum
+zwischen den Dochten ist geschlossen durch ein Blech, welches vielfach
+durchbohrt ist, um Luft zutreten zu lassen.
+
+Die Flammenkammer oder der Brennerkasten wird gebildet durch einen
+Stahlblechcylinder; er ist unten am Petroleumbehälter mittelst eines
+Charniers befestigt und lässt sich nach der Seite umklappen. Vorne und
+hinten ist die Flammenkammer durch eine Glasscheibe geschlossen;
+dieselben verhindern den Luftzutritt von der Seite. Die Gläser dürfen
+nicht fehlen, da sonst die Flamme schwalkt. Ausserdem dient die vordere
+Glasscheibe zum Schutze des Condensors -- um denselben nämlich vor zu
+starker Erhitzung und damit vor dem Zerspringen zu bewahren.
+
+Hinter der Glasscheibe an der Rückseite befindet sich ein Reflector, der
+die Wirkung des Lichtes verstärken soll. In der Mitte desselben ist ein
+kleines Fenster mit einem gefärbten Glase angebracht, wodurch man
+jederzeit das Licht beobachten kann, ohne die Augen anzustrengen.
+
+In der Flammenkammer befindet sich eine Kappe, welche über die Dochte
+gestülpt wird; sie hat in der Mitte eine längliche Oeffnung, durch
+welche die flachen Flammen herausbrennen. Die Vorrichtung hat den Zweck,
+die äusseren Flammen gegen die mittleren zu leiten: die Flammen, welche
+von unten her (aber auch bloss von dort her) in ausgiebiger Weise mit
+Luft gespeist werden, einzuschnüren und so die Intensität des Lichtes
+auf einen möglichst kleinen Raum zu vereinen.
+
+Auf die Flammenkammer wird ein Schornstein aufgesetzt, welcher für
+gehörigen Luftzug sorgt; er besteht aus zwei Theilen, welche ineinander
+gleiten. Je weiter sie auseinander gezogen werden, umsomehr Zug hat die
+Flamme. Oben auf dem Schornstein befindet sich ein Deckel, welcher die
+Lichtstrahlen absperrt, ohne jedoch dem Luftzug Eintrag zu thun.
+
+Die Sciopticonlampe wird von hinten her in den Apparat eingeschoben; sie
+hat unten, rechts und links, eine schmale Blechleiste, welche in einer
+entsprechenden Führung am Boden des Sciopticons läuft. Dadurch ist der
+Lampe genügender Halt gegeben.
+
+
+Die Behandlung der Sciopticonlampe
+
+ist zwar sehr einfach, erfordert aber immerhin einige Sorgfalt. Vor
+allem verwende man nur gutes =Petroleum=. Man begnüge sich nicht damit,
+solches im Laden zu verlangen, sondern überzeuge sich auch davon.
+Gereinigtes Petroleum ist durchsichtig und farblos, im reflectirten
+Licht hat es einen bläulichen Stich.
+
+Beim Eingiessen achte man darauf, dass nichts überschüttet wird; man
+thut gut, einen Trichter zu benutzen. Nach dem Füllen wird der Deckel
+fest aufgeschraubt und die Lampe mit einem trockenen Lappen sorgsam rein
+geputzt. Falls dies unterbleibt, so darf man sich nicht wundern, wenn
+sich während der Vorstellung ein unangenehmer Geruch bemerkbar macht:
+die Lampe wird allmählich heiss, und wenn sich irgendwo etwas Petroleum
+angesetzt hat -- sollte es auch nur sehr wenig sein --, so wird dasselbe
+verflüchtigt.
+
+Die =Dochte= erfordern eine sorgsame Behandlung. Das Einsetzen der Dochte
+geschieht derart, dass man sie in die Führung hineinsteckt, bis sie in
+das Triebwerk kommen, und dann herunterdreht. Sollte einmal
+unvorsichtiger Weise ein Docht ganz in den Behälter gerathen, so fischt
+man ihn mit einem krummen Draht heraus; die Oeffnung ist hinreichend
+gross dazu.
+
+Zum Beschneiden verwende man eine sehr scharfe Scheere. Man dreht den
+Docht so tief herunter, dass er eben noch über die Führung herausragt
+und schneidet alsdann den schwarzen Theil mit einem Schnitt ab, lässt
+aber noch einen angebrannten Rand stehen, weil sich der Docht so besser
+entzündet. Der Schnitt muss ganz gleichmässig sein, kein Fädchen darf
+stehen bleiben; sonst erhält man eine unregelmässige, gezackte Flamme.
+Darauf dreht man den Docht 3 bis 4 mm heraus und schrägt die beiden
+Ecken ab. Man achte darauf, dass die Dochtreste und abgeschnittenen
+Fädchen gut entfernt werden und sich nicht an den Dochten festsetzen
+oder in den Raum zwischen den Dochten fallen.
+
+Neue Dochte lassen sich meist schlecht scharf schneiden. Man zündet dann
+den Docht an, lässt ihn eine kurze Zeit brennen, löscht aus und
+schneidet, wie eben beschrieben, die schwarze Partie ab. Das Schneiden
+geht jetzt leichter, weil die Fäden besser zusammenhalten. Ein guter
+Docht, gut behandelt, hält sehr lange.
+
+Es ist auch keineswegs nöthig, ihn jedesmal vor dem Gebrauche zu
+beschneiden; wenn er einmal gut beschnitten ist, genügt es meist, mit
+einem Lappen darüber zu gehen oder mit dem Daumen die verkohlten Enden
+abzustreichen.
+
+Man achte darauf, dass der Docht noch lang genug ist; nöthigenfalls
+ersetze man ihn rechtzeitig durch einen neuen. Nach der Vorstellung wird
+das Petroleum völlig abgeschüttet; die Dochte werden wieder angezündet,
+und man lässt sie ganz ausbrennen. Die verkohlten Enden reibt man etwas
+ab. Gut ist es, die Dochte dann noch herauszunehmen, zu trocknen und
+erst kurz vor der nächsten Vorstellung wieder einzusetzen.
+
+Das =Anzünden= der Sciopticonlampe geschieht am besten etwa 10 Minuten vor
+Beginn der Vorstellung. Man klappt die Flammenkammer um, dreht die
+Dochte ganz niedrig und zündet sie an. Zum Anzünden bediene man sich
+eines Wachsstreichhölzchens oder eines Holzspahnes; die gewöhnlichen
+Streichhölzchen und auch brennendes Papier werfen leicht Kohle ab, die
+dann gerne zwischen die Dochte fällt und den Luftzutritt erschwert. Man
+achte stets darauf, dass der Zwischenraum zwischen den Dochtführungen
+sauber ist.
+
+Man thut gut, das Anbrennen, ebenso wie das Füllen des
+Petroleumbehälters, in einem anderen Raume (etwa auf dem Flur)
+vorzunehmen. Selbst wenn die Lampe sehr sorgfältig gereinigt ist, kann
+noch etwas Petroleumschmutz daran sitzen; diesen lasse man sich erst
+draussen völlig verflüchtigen.
+
+Nach dem Anzünden klappt man den Flammenkasten auf, setzt den
+Schornstein darauf und zieht ihn ganz aus. Man lässt die Flammen mehrere
+Minuten ganz klein brennen; mit der Zeit steigen sie von selbst etwas.
+Durch das Fensterchen im Reflector kann man die Flammen beobachten; ihr
+oberer Band sollte nahezu eine gerade Linie bilden, er darf nicht
+gezackt sein. Wenn die Flamme vorne (nach dem Bilde zu) höher brennt, so
+wird die Mitte der Flamme, welche die grösste Helligkeit besitzt,
+verdeckt; und da nun eine Flamme fast undurchsichtig ist, so wirft das
+intensive Licht der Mitte von dem vorderen Theile einen Schatten auf die
+Wand.
+
+Nach Verlauf von einigen Minuten, wenn das Metall durch und durch
+erwärmt ist, dreht man zunächst die äusseren Flammen etwas höher, welche
+dann allmählich auch die mittleren in die Höhe ziehen. Nach und nach
+schraubt man die Dochte immer weiter heraus -- so weit als es geht, ohne
+dass die Flammen rauchen. Die mittleren Flammen müssen alsdann etwas
+höher brennen als die äusseren.
+
+Die Flammen sollen ganz weiss und gleichmässig sein; wenn sie an den
+Rändern roth erscheinen, so sind die Dochte zu hoch. Man muss sie dann
+etwas niedriger drehen, sonst giebt es Schwalk.
+
+Man beachte: =durch Rechtsdrehen macht man die Flammen höher, durch
+Linksdrehen kleiner=. Wenn die Flammen richtig regulirt sind, brennen sie
+lange Zeit sehr gleichmässig.
+
+=Während der Vorstellung= muss man von Zeit zu Zeit nach dem Licht sehen
+und, wenn nöthig, die Flammen reguliren. Hauptsache ist guter Luftzug,
+und dazu gehört, dass hinreichend frische Luft im Zimmer vorhanden ist.
+Wenn das (wie leider oft) nicht der Fall ist, so macht sich dieser
+Mangel bald recht unangenehm bemerkbar: wir bekommen mehr Rauch wie
+Licht. Die einzige Rettung ist: Thür oder Fenster auf, und das wirkt oft
+wie ein Wunder. Dem Publicum kann die frische Luft auch nichts schaden.
+
+Niemals sollte man während der Vorstellung (etwa in einer Pause) die
+Flammen klein brennen lassen. Denn die Verbrennung ist alsdann sehr
+mangelhaft; ein Theil des Petroleums verdampft ohne zu verbrennen und
+verbreitet einen unerträglichen Geruch.
+
+=Nach der Vorstellung= ist der Petroleumbehälter zu entleeren und die
+Dochte wieder anzuzünden, damit alles Petroleum, was noch darin ist,
+aufgebrannt wird. Die Lampe darf erst kurz vor der nächsten Vorstellung
+wieder mit Petroleum gefüllt werden.
+
+Das Entleeren des Petroleumbehälters direct nach dem Gebrauche und das
+Ausbrennen der Dochte sollte man niemals versäumen. Wenn das Petroleum
+im Behälter bleibt, so saugt es sich immer weiter die Dochte hinauf,
+verdunstet oben und breitet sich nebelartig über das ganze Instrument
+aus. So wird die ganze Lampe mit einer dünnen Petroleumschicht belegt,
+die sich noch mit Staub vermischt und sich bei der nächsten Vorstellung,
+sobald die Lampe erhitzt ist, verflüchtigt und einen widerwärtigen
+Geruch verbreitet.
+
+=Daher lasse man niemals Petroleum in der Lampe und in den Dochten, wenn
+der Apparat nicht in Gebrauch ist.= Auch sollte die Lampe wie das
+Sciopticon stets, ehe es weggestellt wird, gut gereinigt werden. Es ist
+eine kleine Mühe, die sich aber reichlich lohnt.
+
+
+
+
+Das Kalklicht
+
+
+ist für Projectionszwecke das schönste Licht. Es ist ausserordentlich
+hell und weiss, sehr ruhig und einfach zu handhaben.
+
+Kalklicht wird erzeugt, indem man ein Gemisch von Sauerstoffgas mit
+Wasserstoff- oder gewöhnlichem Leuchtgas oder Alcoholdämpfen unter Druck
+auf ein Stück gebrannten Kalk leitet und entzündet; dadurch wird das
+Kalkstück zu intensiver Weissgluth gebracht.
+
+Bei Verwendung dieser Lichtquelle handelt es sich zunächst um die
+
+
+Bereitung des Sauerstoffgases.
+
+Zwar kann man verdichteten Sauerstoff in Stahlcylindern im Handel
+bekommen, aber doch nur an sehr wenigen Orten; und selbst wenn man ihn
+direct beziehen kann, wird man noch leicht in die Lage kommen, sich den
+Sauerstoff selbst herstellen zu müssen. Dabei macht die Selbstbereitung
+viel weniger Umstände. Von der Gefahr, welche mit der Benutzung des
+comprimirten Sauerstoffes verbunden ist, wollen wir gar nicht sprechen.
+
+Man erhält Sauerstoffgas, wenn man eine Mischung von 4 Theilen
+chlorsaurem Kali mit 1 Theil Braunstein in einer Retorte erhitzt. Eine
+solche Retorte ist in Figur 5 abgebildet. Sie muss mit einem
+Sicherheitsventil versehen sein; hier dient dabei als solches ein Kork,
+der nicht zu fest in eine Oeffnung eingesetzt wird.
+
+Practischer und völlig gefahrlos ist die Sicherheitsretorte oder der
+Sauerstoffgenerator, der in Figur 6 dargestellt ist. Diese Retorte
+besteht aus einer flachen eisernen Glocke, welche auf einer Platte liegt
+und gasdicht darauf abgeschliffen ist; durch einen Bügel wird die Glocke
+auf die Platte festgepresst. Der Bügel, welcher seinerseits durch zwei
+Spiralfedern niedergehalten wird, ist unten drehbar befestigt; man
+öffnet die Retorte, indem man den Bügel mittelst der hölzernen Handhabe
+etwas anhebt, vorne überzieht und dann die Glocke abhebt. Das Schliessen
+geschieht umgekehrt.
+
+ [Illustration: Fig. 5. Retorte.]
+
+Unter die Glocke wird ein Braunsteinkuchen gelegt und von unten her
+durch den Bunsenbrenner oder eine Spiritusflamme im Träger des
+Generators erhitzt. Nach einigen Minuten beginnt sich Sauerstoffgas zu
+entwickeln, welches durch das Rohr oben an der Glocke in den Gasbehälter
+(Gassack oder Gasometer) abgeleitet wird.
+
+ [Illustration: Fig. 6. Sicherheits-Retorte.]
+
+Sollte einmal in der Ableitung eine Stockung eintreten, der Gasdruck in
+der Retorte also steigen, so geben die beiden Spiralfedern gleich nach,
+die Glocke mit dem Bügel hebt sich und das Gas entweicht. Sobald die
+Stockung in der Leitung beseitigt ist, senkt sich die Glocke und die
+Entwicklung geht ruhig weiter. Eine Explosionsgefahr ist also völlig
+ausgeschlossen. Man kann die Retorte übrigens leicht auf ihre
+Sicherheit prüfen, indem man den Schlauch, welcher das Gas ableitet,
+zusammendrückt.
+
+Die =Braunsteinkuchen= werden hergestellt aus einem Gemisch von 4 Theilen
+chlorsaurem Kali und 1 Theil Braunstein; es wird soviel Wasser
+zugesetzt, dass die Masse feucht, nicht nass wird. Nachdem alles gut
+gemischt ist, drückt man den Teig in eine Eisenform (welche jedem
+Apparate zugeliefert wird), streicht das Ueberstehende ab, dreht die
+Form um und lässt den Kuchen herausfallen.
+
+Das Trocknen der Kuchen geschieht bei gelinder Wärme oder an der Luft.
+Nach dem Trocknen werden sie mit der unteren Seite in ein teigförmiges
+Gemisch von Wasser und Braunstein eingetaucht und nochmals getrocknet.
+Dies bewirkt, dass die Kuchen beim Gasentwickeln nicht an der unteren
+Metallplatte festbacken.
+
+Die trockenen Kuchen sind reinlich in der Handhabung und hart wie
+Kohlen. Wenn sie zur Gasentwicklung gebraucht sind und aus der Retorte
+genommen werden, haben sie noch ihre frühere Form; sie sind nur
+angeschwollen.
+
+Zur Herstellung der Kuchen darf nur =reiner Braunstein= benutzt werden. Er
+darf keine Verunreinigung organischer Natur (z. B. Kohle) enthalten. Wer
+die Selbstbereitung der Kuchen scheut, kann sie im Handel bekommen.
+
+Der entwickelte Sauerstoff wird in einen Gasbehälter geleitet. Dazu
+dient ein Gassack oder ein Gasometer.
+
+
+Die Gassäcke
+
+ [Illustration: Fig. 7. Die Bereitung des Sauerstoffgases.]
+
+sind aus dreifachem Kautschuktuch gefertigt. Sie müssen vor allem dicht
+sein und soviel Gas aufnehmen, als für eine Vorstellung ausreicht. Bevor
+der Sauerstoff in den Gassack geleitet wird, muss er gekühlt und
+gewaschen werden. Bei Benutzung eines Gasometers ist ein Waschgefäss
+überflüssig, da hier das Gas sowieso durch Wasser geführt wird. In Figur
+7 ist die Anordnung der verschiedenen Apparate dargestellt. A ist die
+Retorte, B der Deckel. An Stelle derselben kann natürlich auch die
+Sicherheitsretorte verwandt werden. Ein weiter Kautschukschlauch leitet
+den Sauerstoff in das längere Rohr (C) des Waschgefässes, welches etwa
+zur Hälfte mit Wasser gefüllt ist. Durch das kürzere Rohr (D) gelangt
+das Gas weiter durch Vermittlung eines Kautschukschlauches in den Sack
+(E). Wenn der Sack hinreichend mit Sauerstoff gefüllt ist, wird der Hahn
+abgesperrt und bei der Vorstellung wird der Kalklichtbrenner aus dem
+Sacke, der alsdann mit einem Gewichte beschwert wird, gespeist.
+
+Die Füllung des Sackes nimmt eine ziemliche Zeit in Anspruch.
+Vortheilhafter ist es, wenn man
+
+
+das Gasometer
+
+verwendet. In allen Fällen lässt sich dasselbe, wie wir später sehen
+werden, nicht benutzen. Hier kann die Gasentwicklung während der ganzen
+Vorstellung ohne Störung fortgesetzt werden, und es genügt, wenn man 15
+bis 20 Minuten vor der Vorstellung mit der Gasentwicklung beginnt.
+
+Das Gasometer ist aus verzinktem Eisenblech construirt. Es besteht im
+Wesentlichen aus einem Behälter, dessen unterer Theil mit Wasser gefüllt
+wird, und einer Glocke. Der Sauerstoff wird unten in das Wasser
+geleitet, steigt auf und sammelt sich unter der Glocke, die dadurch
+gehoben wird.
+
+Damit nicht zu viel Wasser nothwendig ist, ist das Gasometer mit einer
+cylinderförmigen »Seele« versehen, welche etwa bis zur Mitte der Höhe
+des Behälters reicht. Der Raum, der dadurch gewonnen wird und der im
+übrigen stets trocken bleibt, kann sehr gut zum Verpacken von Laternen
+oder Apparatstücken benutzt werden; unten ist er durch einen Deckel
+geschlossen.
+
+ [Illustration: Fig. 8. Generator, Gasometer und Sciopticon.]
+
+Der cylinderförmige Mantel der Glocke ist nach oben hin fortgesetzt und
+bildet hier einen Kasten, der zur Aufnahme des Gewichtes bestimmt ist,
+um das Gas unter Druck zu bringen; er kann ebenfalls zum Verpacken von
+allerhand Gegenständen verwandt werden. Der obere Deckel des Gasometers
+ist mit vier Stangen versehen und bildet mit diesen eine Art Tisch. Die
+Stangen sind unten durch einen Ring verbunden. Wenn der Apparat
+aufgestellt ist, ragt dieses Tischchen oben heraus; der untere Ring ist
+dann mit vier Flügelschrauben an der Wandung des Behälters befestigt
+(vgl. Fig. 8). Ist der Apparat verpackt, so liegt der Deckel fest auf
+dem Behälter und die Stangen ruhen zwischen den Wandungen des Behälters
+und der Glocke.
+
+Zum Gebrauche nimmt man zunächst den oberen Deckel sowie die Glocke
+heraus und füllt den unteren Theil des Behälters mit Wasser bis etwa 3
+cm unter den Boden der »Seele«. Man braucht dazu bloss einen Eimer voll
+Wasser. Dann setzt man die Glocke ein und lässt sie ganz herunter
+sinken; dazu muss der Hahn an der einen Röhre offen sein. Das Einfüllen
+von Wasser kann auch durch eine Oeffnung in dem Kasten geschehen. Das
+obere Gestell (Tischchen) wird angeschraubt, der Sauerstoffgenerator
+daraufgesetzt, von unten her mit drei Schrauben befestigt und alsdann
+durch einen Gummischlauch mit dem Rohre (ohne Hahn) innerhalb des
+Kastens verbunden, welches bis unten in das Wasser hinunterreicht.
+
+In den Kasten legt man ein Gewicht von 15 bis 25 kg; unter Umständen
+noch mehr, wenn man einen grösseren Druck haben will. Wir benutzen zur
+Belastung meist zwei Ziegelsteine, welche zusammen etwa 17 kg wiegen.
+
+Nun wird ein Braunsteinkuchen in die Retorte gelegt und der Brenner
+darunter angezündet. Nach Verlauf von mehreren Minuten hört man es im
+Gasometer quattern: es entwickelt sich Sauerstoffgas. Der innere
+Blechkasten hebt sich.
+
+Nach 5 Minuten ist die Gasentwicklung meist beendigt; es wird alsdann
+ein neuer Kuchen aufgelegt; nun geht die Entwicklung viel schneller vor
+sich. Vor Beginn der Vorstellung entwickelt man so viel Gas, bis der
+innere Blechkasten etwa noch eine Hand breit von der Platte des oberen
+Gestelles absteht; dazu sind zwei oder höchstens drei Kuchen
+erforderlich. Wenn der Gasbehälter soweit mit Sauerstoff gefüllt ist,
+löscht man die Flamme im Generator aus und legt einen neuen Kuchen ein.
+
+Bei Beginn der Vorstellung zündet man den Brenner unter der Retorte
+wieder an und lässt die Flamme klein brennen, sodass sich das Gas nur
+langsam entwickelt und das verbrauchte Gas ersetzt. Man kann auf diese
+Weise immerzu auf jede beliebige Zeit während der Vorstellung Sauerstoff
+erzeugen.
+
+Zur Ableitung des Sauerstoffes aus dem Gasometer befindet sich in dem
+inneren Blechkasten ein zweites Rohr mit Hahn, welches mit dem
+Kalklichtbrenner durch einen Schlauch verbunden wird.
+
+Das Gasometer kann gleichzeitig als Ständer für das Sciopticon verwendet
+werden (vgl. Fig. 8); es ist aufgestellt 1,20 Meter hoch.
+
+Ausser Sauerstoff ist zur Erzeugung des Kalklichtes ein brennbares Gas
+erforderlich. Am bequemsten ist die Verwendung von =Leuchtgas=. Es wird
+einfach das Rohr der Gasleitung mit dem Brenner durch einen Schlauch
+verbunden oder, wenn man einen bestimmten Druck erhalten will, das
+Leuchtgas in einen Gassack geleitet und nachher von hier in den Brenner
+geführt.
+
+Nicht jeder ist in der glücklichen Lage, Leuchtgas durch die Rohrleitung
+zur Verfügung zu haben. Man ist dann genöthigt, an Stelle desselben
+Wasserstoffgas, welches im übrigen ein noch helleres Licht giebt, oder
+Alkoholdämpfe zu benutzen. Den Wasserstoff kann man in Stahlcylindern
+bekommen; es gilt davon dasselbe, was über die Cylinder mit verdichtetem
+Sauerstoff gesagt wurde. Meist wird man ihn selber herstellen.
+
+
+Die Bereitung des Wasserstoffes
+
+geschieht auf kaltem Wege durch Zersetzung von Wasser, indem diesem
+Schwefelsäure und metallisches Zink zugesetzt wird. Ein praktischer
+Apparat, der hierzu verwendet werden kann, ist in Figur 9 abgebildet.
+Dieser ganz aus Kupferblech gefertigte Wasserstoff-Generator besteht aus
+einem äusseren Behälter C mit zwei Handhaben B und einem inneren
+Cylinder A, welcher sich mittelst zweier Haken I und H in C auf- und
+niederheben lässt. Wenn der Cylinder gehoben ist, lässt er sich, wie die
+Abbildung es zeigt, auf zwei Stangen E und F feststellen. In den
+Behälter C wird Wasser gegossen, welches mit Schwefelsäure angesäuert
+ist, in den Cylinder A bringt man Zinktafeln oder Abfälle, die dann auf
+dem durchlöcherten Boden T ruhen. Soll der Apparat in Wirksamkeit
+treten, so lässt man den inneren Cylinder herunter; es entwickelt sich
+alsbald Wasserstoff, der durch ein Bleirohr S abgeleitet wird. D ist
+eine Waschflasche.
+
+Der Apparat wird direct mit dem Brenner durch einen Schlauch in
+Verbindung gesetzt; er dient also gleichzeitig als Gasometer.
+Nöthigenfalls kann man natürlich auch den Wasserstoff in einen Gassack
+leiten, und aus diesem den Brenner speisen. In diesem Falle lässt sich
+auch eine Bleiretorte benutzen.
+
+ [Illustration: Fig. 9. Wasserstoff-Generator mit Waschflasche.]
+
+Ueber die Verwendung von =Alkoholdämpfen= in Verbindung mit Sauerstoff zur
+Erzeugung des Kalklichtes werden wir später zu sprechen kommen.
+
+
+Der Kalklichtbrenner.
+
+Die beiden Gase, Sauerstoff und Leuchtgas oder Wasserstoff werden in
+den Kalklichtbrenner geleitet und dort entzündet; die intensive Flamme
+bringt das Kalkstück in Weissgluth.
+
+Das Gemisch des Sauerstoffes mit Wasserstoff oder Leuchtgas ist sehr
+explosiv; am sichersten ist es daher, wenn die Gase erst im letzten
+Augenblicke -- also in der Flamme -- gemischt werden. Andererseits
+bekommt man ein mehr als doppelt so helles Licht, wenn die Gase vorher
+gemischt werden.
+
+Dementsprechend giebt es zwei verschiedene Arten von Kalklichtbrennern:
+Sicherheitsbrenner und Brenner für gemischte Gase.
+
+Bei dem =Brenner für gemischte Gase= werden die Gase vor dem Austritt
+gemischt. Die Helligkeit des Lichtes ist hier, wie eben gesagt,
+bedeutend grösser: die Sicherheit hingegen ist eine geringere: unter
+Umständen kann ein Zurückschlagen der Flamme vorkommen -- allerdings
+auch nur dann, wenn man unvorsichtig ist und die Sicherheitmassregeln
+nicht berücksichtigt. Bei diesem Brenner müssen beide Gase unter genau
+gleichem Druck stehen, und dies lässt sich nur erreichen, wenn man zwei
+Gassäcke verwendet.
+
+Bei dem =Sicherheitsbrenner= werden beide Gase in getrennter
+Rohrleitung bis in die Flamme geführt. Hier ist ein Zurückschlagen
+ausgeschlossen. Es können sowohl Gassäcke wie Gasometer benutzt werden;
+letzteres ist natürlich bequemer. Leuchtgas wird direct aus der
+Rohrleitung entnommen.
+
+ [Illustration: Fig. 10. Brenner für gemischte Gase.]
+
+ [Illustration: Fig. 11. Sicherheitsbrenner.]
+
+ [Illustration: Fig. 12. Brenner für Alkohol-Sauerstoff.]
+
+Ein dritter Brenner kommt zur Verwendung bei Alkohol-Sauerstoff; es ist
+ebenfalls eine Art Sicherheitsbrenner. Der Alcohol wird in einen Docht
+geleitet, der aus dünnen Eisendrähten besteht und der stark erhitzt
+wird, und wird hier in Dampf verwandelt. In die Flamme tritt der
+Sauerstoff ein.
+
+Die drei verschiedenen Brenner sind in den Figuren 10, 11 und 12
+abgebildet. Das untere Stück (nb), ein massiver Messing-Cylinder, ist
+bei allen Brennern dasselbe. In diesen Cylinder sind zwei Löcher
+gebohrt; das eine (o^1) für den Sauerstoff, das andere (h) für das
+Leuchtgas, den Wasserstoff oder Alkohol.
+
+Bei dem Brenner für gemischte Gase (Fig. 10) ist auf den unteren
+Cylinder ein Aufsatz aufgeschraubt, der sich oben zu einem schmalen
+Rohre verengt. Die Gase mischen sich hier in der Kammer c und treten
+vereint durch m aus.
+
+Die beiden andern Brenner haben je zwei Aufsätze; bei beiden wird
+zunächst auf die Oeffnung von o^1 ein Rohr o aufgeschraubt, welches den
+Sauerstoff bis in die Flamme leitet. Der Sicherheitsbrenner hat des
+weiteren einen nach oben sich verengenden Aufsatz (jg), der das
+Leuchtgas oder den Wasserstoff nach oben führt (Fig. 11).
+
+Bei dem Brenner für Alkohol-Sauerstoff tritt an Stelle des Aufsatzes
+(jg) ein hohler Cylinder (ja), der einen Docht (w) aus feinen
+Eisendrähten enthält (Fig. 12).
+
+Ein praktischer =Kalklichtbrenner=, bei welchem jeder der drei Aufsätze
+zur Verwendung kommen kann, ist in Fig. 13 dargestellt; derselbe passt
+in jedes Sciopticon. Die verschiedenen Theile sind enthalten in und
+an einem Holzstück B. An den beiden Zuleitungsrohren befinden sich
+die Hähne O für den Sauerstoff und H für das brennbare Gas. Die Hähne
+werden meist von verschiedener Form und ausserdem der eine blank,
+der andere schwarz gemacht, damit sie nicht verwechselt werden. Die
+Zuleitungsrohre führen zu dem Brenneraufsatz (g) -- in der Abbildung
+der Sicherheitsbrenner -- welcher durch einen der beiden andern
+ersetzt werden kann. Die zwei nicht gebrauchten Aufsätze liegen in den
+Oeffnungen d und e im Holzstück; diese Oeffnungen werden verschlossen
+durch eine drehbare Messingscheibe f. Hinter dem Brenner g befindet
+sich ein Messingwinkel k, der sich auf dem Holzstück nach vorn und
+hinten verschieben lässt und den Kalkhalter p trägt. L ist die
+Kalkscheibe; sie ist eingeklemmt zwischen die beiden Blechstücke. V ist
+der Kopf eines kleinen scharfen Instrumentes, welches zum Reinigen der
+Ausflussröhre des Sauerstoffes gebraucht wird. Das Heben und Senken des
+Brenners geschieht mit Hülfe einer Schraube S, welche auf ein gebogenes
+Metallblech r wirkt.
+
+ [Illustration: Fig. 13. Kalklichtbrenner.]
+
+
+Die Kalkcylinder.
+
+Die Flamme der Gase wird gegen eine Kalkscheibe gerichtet. Man verwendet
+hierzu gewöhnlichen gebrannten Kalk, Wiener Kalk oder künstlich
+hergestellte Cylinder.
+
+Diese Kalkstücke haben die Eigenschaft, Feuchtigkeit aus der Luft
+anzuziehen und dann allmälig zu zerbröckeln. Um dies zu verhindern, muss
+man die Scheiben gut in Staniol einwickeln und in Blechbüchsen
+verpacken.
+
+Gute künstlich hergestellte Kalkcylinder halten sich auch unverpackt
+sehr lange.
+
+Sehr wichtig ist es, die Kalkscheiben erst langsam zu erwärmen, also die
+Leuchtgas- (Wasserstoff- oder Alcohol-) Flamme einige Minuten allein
+klein brennen zu lassen, damit die Feuchtigkeit langsam ausgetrieben
+wird und der Kalk trocknet. Würde man von vornherein Sauerstoff zugeben
+und die intensive Flamme gegen den Cylinder richten, so würde das im
+Kalk enthaltene Wasser plötzlich in Dampf verwandelt und die Scheibe in
+Stücke gesprengt werden. Auch ist es gut, während des Erwärmens den
+Cylinder zu drehen.
+
+Wenn die Flamme eine Zeit lang auf den Kalk eingewirkt hat, nimmt die
+Leuchtkraft desselben ab; man dreht ihn dann etwas. Auf diese Weise hält
+ein gutes Kalkstück mehrere Stunden aus.
+
+
+Der Kalkhalter.
+
+Die abgenutzten Stellen des Cylinders sind stets bröckelig; das Drehen
+derselben muss daher vorsichtig geschehen. Bei dem in Fig. 13
+abgebildeten Kalkhalter, dem sog. Storchschnabel, ist dies nicht
+möglich. Ich habe einen neuen Halter construirt, in welchem der Kalk von
+beiden Seiten gut gefasst wird. Das Drehen geschieht von hinten her sehr
+bequem mit Hülfe einer Zahnradübertragung. Von einem 3/4 Jahre alten
+künstlichen Cylinder, welcher des Versuches halber nicht verpackt
+aufbewahrt wurde, war nach Verlauf von zwei Stunden, die er in der
+Flamme gestanden hatte, noch nichts heruntergebröckelt; ausserdem war er
+erst zu Dreiviertel abgenutzt.
+
+
+Die Handhabung des Kalklichtes.
+
+=Der Brenner für gemischte Gase= erfordert die Anwendung von zwei
+Gassäcken, welche vor der Vorstellung gefüllt werden. Es ist ja darauf
+zu achten, dass die beiden Gassäcke stets unter gleichem Druck sind;
+denn sonst kann es vorkommen, dass der Inhalt des mehr beschwerten Sacks
+sich in den andern ergiesst, wodurch sich eine gefährliche explosive
+Gasmischung bilden würde. Einen ziemlich gleichmässigen Druck erhält
+man, wenn man die beiden Säcke aufeinander zwischen zwei Bretter legt
+und beschwert. In die beiden Gasleitungen schaltet man eine
+Sicherheitsvorrichtung ein, welche ein Zurückschlagen verhindert.
+
+Das Reguliren der Hähne muss hier viel exacter geschehen als beim
+Sicherheitsbrenner, und erfordert einige Uebung.
+
+Anfänger sollten nicht mit gemischten Gasen arbeiten, sondern sich des
+Sicherheitsbrenners bedienen.
+
+=Der Sicherheitsbrenner= giebt zwar ein geringeres Licht, aber es ist noch
+immer sehr intensiv und für die meisten Zwecke ausreichend. Die
+Handhabung ist gefahrlos, sehr einfach und bequem, besonders dadurch,
+dass man keine Gassäcke braucht.
+
+In den meisten Fällen wohl wird Leuchtgas verwendet werden. Wer es nicht
+zur Verfügung hat, kann den Wasserstoff-Generator mit Gasometer
+benutzen; derselbe wird direkt mit dem Brenner verbunden, und es ist
+hier also auch kein Sack erforderlich -- oder er verwendet den Brenner
+für Alkohol-Sauerstoff.
+
+Der Sauerstoff wird in der oben beschriebenen Weise mittelst der
+Sicherheitsretorte entwickelt und im Gasometer gesammelt. Vor der
+Vorstellung wird der Gasbehälter mit Sauerstoff gefüllt. Diese ganze
+Vorbereitung nimmt etwa 15 bis 20 Minuten in Anspruch.
+
+Der Sauerstoffkrahnen des Kalklichtbrenners wird mit dem Ableitungsrohre
+des Gasbehälters (welches mit einem Hahn versehen ist) durch einen
+Schlauch verbunden; desgleichen der andere, links befindliche Krahnen
+des Brenners mit der Gasrohrleitung oder dem Wasserstoffgenerator. Man
+überzeugt sich, dass die Schlauchverbindungen gut und die Hähne am
+Brenner geschlossen sind, und öffnet nur den Hahn im Gasbehälter sowie
+den Hahn am Leuchtgasrohre vollständig. Diese Hähne bleiben offen. Nun
+öffnet man den Hahn für Leuchtgas links am Kalklichtbrenner, zündet den
+Brenner an und dreht die Flamme klein.
+
+Indess ist ein Kalkcylinder eingesetzt und dieser wird nun in der Flamme
+langsam erwärmt. Man schiebt den Brenner in die Laterne, um das Metall
+derselben und besonders den Condensor allmälig zu erwärmen.
+
+Nach einiger Zeit dreht man die Flamme etwas höher und lässt nach und
+nach Sauerstoff zu. Alsbald beginnt der Kalk zu glühen.
+
+In die Retorte ist ein frischer Kuchen eingelegt; die Flamme darunter
+lässt man klein brennen. Ist dieser Kuchen aufgebraucht, so wird er
+wieder durch einen neuen ersetzt und zwar so lange, als man noch
+Sauerstoff entwickeln will.
+
+Das Licht ist nach kurzer Zeit vollständig ruhig und regelmässig. Um die
+grösste Helligkeit zu erhalten, ist etwas Uebung erforderlich. Man
+öffnet zunächst beide Krahnen vollständig und schliesst dann allmälig
+den Leuchtgas- (resp. Wasserstoff-) Krahnen und beobachtet dabei, ob das
+Licht heller wird. Ebenso versucht man, ob man etwas Sauerstoff
+absperren kann.
+
+Wenn die Hähne richtig regulirt sind, brennt die Flamme vollständig
+geräuschlos, und der Kalk giebt an der getroffenen Stelle ein kräftiges,
+weisses Licht.
+
+Nun wird der Brenner in der Laterne solange hin- und hergeschoben, auf-
+und niedergedreht, bis man auf der Wand ein gleichmässig beleuchtetes
+Bildfeld erhält.
+
+Wenn so weit alles fertig ist, wird die Vorstellung glatt und ohne
+Unterbrechung vor sich gehen; man braucht nur von Zeit zu Zeit nach dem
+Lichte zu sehen und, wenn nöthig, den Kalkcylinder etwas zu drehen,
+sowie gelegentlich einen neuen Kuchen in die Retorte zu legen.
+
+Nach der Vorstellung wird =zuerst der Sauerstoffhahn= zugedreht und dann
+der andere.
+
+Bei der Benutzung von Leuchtgas ist zuweilen ein Reguliren des
+Leuchtgaskrahnen am Brenner nothwendig, indem sich der Druck in der
+Gasleitung ändert. Diese Druckveränderung macht sich besonders
+bemerkbar, wenn die Rohrleitung eng ist und in der Nähe mehrere
+Gasflammen angezündet oder ausgedreht werden.
+
+=Der Brenner für Alkohol-Sauerstoff= erfordert einige Uebung in der
+Handhabung. Der Sauerstoff wird in der bekannten Weise dem Gasometer
+entnommen; der Alkohol befindet sich in einem Behälter, welcher mit
+einer verschliessbaren Oeffnung zum Füllen sowie mit einem Krahnen zur
+Ableitung versehen ist.
+
+Dieser Behälter wird durch einen kurzen Schlauch mit dem
+Wasserstoff-Krahnen des Brenners in Verbindung gesetzt und neben der
+Laterne so aufgestellt, dass die obere Fläche mit der Brennerspitze etwa
+in gleicher Höhe steht -- nicht höher.
+
+Man öffnet den Hahn am Alkoholgefäss sowie den entsprechenden am
+Kalklichtbrenner; beide werden ganz aufgedreht. Vorsichtig hebt man den
+Alkoholbehälter etwas auf, bis der Alkohol bis an die Spitze des
+Drahtdochtes dringt; dann lässt man ihn wieder herunter. Nun wird
+angezündet.
+
+Man lässt die Flamme längere Zeit brennen, damit sich der Docht erhitzt.
+-- Inzwischen entwickelt man Sauerstoff.
+
+Wenn das Gasometer mit Sauerstoff gefüllt ist, lässt man etwas
+Sauerstoff in die Flamme treten; allmälig mehr. Wenn es im Brenner
+quattert, so kocht der Alcohol; das dauert kurze Zeit -- bald verwandelt
+er sich in Dampf und man erhält ein ruhiges Licht.
+
+Man regulirt mit den beiden Hähnen am Kalklichtbrenner, bis man das
+beste Licht erhält. Mit der Zeit kann man, wenn es nöthig erscheint, das
+Alcoholgefäss etwas höher stellen, um den Druck zu erhöhen.
+
+Sollte einmal etwas Alkohol überlaufen, so lasse man ruhig abbrennen; es
+ist keine Gefahr dabei.
+
+Man achte darauf, dass das Sauerstoffrohr mehrere Millimeter über den
+Doch hinausragt (vgl. Fig. 12).
+
+An Stelle des Drahtdochtes kann man auch einen gewöhnlichen breiten
+Baumwolldocht verwenden. Man nimmt dann aus dem Aufsatz die innere
+Hülse, den Boden sowie die Drähte heraus, schraubt den Aufsatz auf und
+setzt den Docht zwischen Hülse und Sauerstoffrohr. Man erhält hier ein
+etwas schwächeres Licht; aber die Regulirung ist bequemer. Nur achte man
+darauf, dass der Alcoholbehälter nicht höher steht, als die Spitze des
+Brenners.
+
+Man verwende nur reinen Alkohol.
+
+ * * * * *
+
+=Beim Arbeiten mit Kalklicht beachte man Folgendes:=
+
+Stets zuerst das Leuchtgas (Wasserstoffgas) anzünden und dann erst
+Sauerstoff zulassen; will man auslöschen, zuerst den Sauerstoffhahn
+schliessen.
+
+Die Ausflussöffnung des Sauerstoffrohres muss quer stehen.
+
+Wird beim Zulassen des Sauerstoffes die Flamme ausgeblasen, so hat man
+den Sauerstoffhahn zu schnell geöffnet.
+
+Wenn die Flamme zischt, so ist die Zufuhr der Gase nicht richtig
+regulirt -- oder die Oeffnung des Sauerstoffrohres ist nicht rein.
+
+Flackert die Flamme, so kann das davon herrühren, dass zuviel Wasser im
+Gasometer oder das Gewicht auf dein Behälter zu schwer ist: es hat sich
+dann Wasser in den Ableitungskrahnen des Gasbehälters gesetzt.
+
+Stets halte man ein oder lieber mehrere Kalkstücke bereit für den Fall,
+dass eines zerspringen sollte; am besten in einem Storchschnabel, den
+man sofort an Stelle des Kalkhalters einsetzen kann.
+
+Man denke daran, den Kalkhalter rechtzeitig zu drehen. Wenn man die
+Flamme zu lange einwirken lässt, so frisst sie ein Loch hinein und kann
+hierdurch gegen den Condensor abgelenkt werden.
+
+Den Condensor schütze man durch eine Glimmerplatte. Es kann lange ohne
+eine solche gut gehen; aber man lasse sich dadurch nicht in Sicherheit
+wiegen: der Krach ist schneller da, als man denkt.
+
+Nach jeder Vorstellung reibe man den Sauerstoffgenerator mit einem
+fettigen Lappen ab, damit er nicht rostet. Hat man dies versäumt, so
+besorge man es jedenfalls vor dem nächsten Gebrauch.
+
+
+
+
+Electrisches Licht.
+
+
+Heutzutage, wo fast jede grössere Stadt und auch viele kleinere Städte
+eine electrische Anlage haben, liegt es für manchen sehr nahe, das
+electrische Licht zu Projectionszwecken zu benutzen; besonders wenn er
+in seinem Hause electrischen Strom zur Verfügung hat. Man verwendet in
+der Laterne das electrische Bogenlicht. Die speciell hierfür
+construirten Lampen passen in jedes Sciopticon und sind für Gleichstrom
+wie für Wechselstrom zu gebrauchen. Die Regulirung der Lampen geschieht
+sehr einfach mit der Hand; es hat sich dies im Allgemeinen als
+praktischer herausgestellt, als die automatische Regulation.
+
+Eine derartige Lampe für Hand-Regulation ist in den Figuren 14 und 15
+dargestellt.
+
+Die erste Abbildung zeigt die Lampe, wie sie bei Benutzung von
+Gleichstrom zur Verwendung kommt.
+
+Bei Gleichstrom brennt die positive (hier die obere) Kohle doppelt so
+schnell ab als die negative (untere). Damit nun die Abnutzung eine
+gleichmässige wird und die Regulation sich vereinfacht, wählt man die
+obere Kohle doppelt so dick als die untere.
+
+In der oberen Kohle bildet sich gegenüber der Spitze der unteren Kohle
+eine Höhlung. Von diesem Krater geht die grösste Lichtintensität aus.
+Wie aus der Figur zu ersehen, bringt man die untere Kohle etwas weiter
+nach vorn an und stellt den Apparat schräg. Dadurch wird erreicht, dass
+der Krater an der Vorderseite entsteht und sein ganzes Licht auf den
+Condensor wirft.
+
+ [Illustration: Fig. 14. Electrische Lampe (Stellung für Gleichstrom).]
+
+Bei Verwendung von Wechselstrom werden unten und oben gleiche Kohlen
+eingesetzt; der Apparat wird aufrecht gestellt (Fig. 15). Hier wird nach
+allen Seiten Licht ausgestrahlt; und es fällt daher verhältnissmässig
+nur ein geringer Theil auf den Condensor. Alles Uebrige geht verloren.
+
+Am Fusse der Säule befindet sich ein Stift, welcher das Instrument in
+der einen oder anderen Stellung fixirt.
+
+Die Kohlen werden gehalten in einem Winkel mittelst Klammer und
+Schraube. Bei Gleichstrom wird für die untere kleine Kohle noch ein
+Einsatz im Halter angebracht.
+
+ [Illustration: Fig. 15. Electrische Lampe (Stellung für Wechselstrom).]
+
+Die Regulirung geschieht mit Hülfe der drei Schrauben an der Rückseite.
+Zunächst muss man den Lichtpunkt mit der Mitte des Condensors in gleiche
+Höhe bringen. Dazu dient die unterste Schraube. Mit der zweiten
+(mittleren) Schraube dreht man das Instrument seitlich in die richtige
+Stellung. Der Abstand der Kohlen wird mit der obersten Schraube
+regulirt.
+
+Zunächst werden die Kohlen aneinander gebracht, der Strom dadurch
+geschlossen, dann die Kohlen auseinander gedreht, 3 bis 4 mm weit.
+Diesen Abstand müssen die Kohlen halten. Alle zwei bis drei Minuten ist
+eine kleine Regulation erforderlich. Der Lichtpunkt bleibt dabei an der
+richtigen Stelle -- in der Höhe der Condensormitte. Sollte sich nach
+einiger Zeit der Lichtpunkt einmal gehoben oder gesenkt haben, so genügt
+eine geringe Drehung an der unteren Schraube, um es wieder in Ordnung zu
+bringen.
+
+Die Arbeit -- wenn überhaupt von Arbeit die Rede sein kann -- ist nicht
+grösser als das zeitweilige Drehen des Kalkcylinders beim Kalklicht.
+
+
+
+
+Das Projectionsbild.
+
+
+Projectionsbilder kann man in grosser Zahl im Handel bekommen. Aber wer
+»Lichtbildner« ist, wird zunächst den Wunsch haben, seine eignen Bilder
+auf der Wand zu sehen; daran wird er am meisten Freude haben.
+
+Wer sich einigermassen mit der Photographie beschäftigt hat, dem wird es
+ein Leichtes sein, Projectionsbilder herzustellen.
+
+Gemalte Bilder haben mehr Reiz; die Herstellung derselben erfordert aber
+grosse Uebung.
+
+Die Bilder dürfen nicht zu dicht sein. Wenn man sie auf ein weisses
+Blatt Papier legt, müssen sie gerade die richtige Stärke zeigen.
+
+Auch sollen die Projectionsbilder nicht hart sein; weiche Bilder nehmen
+sich stets besser aus.
+
+Wenn man selbsthergestellte Bilder projicirt, thut man gut,
+zwischendurch zum Vergleich andere Bilder einzusetzen, welche möglichst
+vollkommen sind und als Maassstab dienen können.
+
+Das gebräuchliche Format der Bilder ist 7 × 7 cm, entweder rund oder
+eckig; die Platten haben das Format 83 × 83 mm oder 100 × 84 mm. In den
+meisten Fällen ist es nicht schwierig, eine Aufnahme auf das (für einen
+10 cm-Condensor) erforderliche Format 7 × 7 cm zu bringen; man schneidet
+entweder ab oder verkleinert entsprechend.
+
+Wer seine Bilder in der Grösse projiciren will, wie er sie aufnimmt,
+muss ein Sciopticon mit entsprechend grösserem Condensor benutzen; für 9
+× 12 cm z. B. bedarf man eines Condensors von 15 cm Durchmesser.
+
+Gute Laternbilder werden mit einem Deckglase versehen und mit einer
+Maske verkleidet. Diapositive, welche nur einmal vorgeführt werden,
+braucht man nicht durch ein Deckglas zu schützen; doch sollte man sie
+stets mit einer Maske versehen.
+
+Sehr störend ist es, wenn ein Bild falsch herum eingesetzt wird. Um
+einen solchen Irrthum zu vermeiden, thut man gut, alle Bilder in den
+Kasten gleichmässig (etwa alle mit dem Kopf nach unten) zu stellen und
+auf den Rand jedes Bildes in eine Ecke einen kleinen Streifen weisses
+Papier zu kleben. Die Papierstreifen bilden zusammen ein langes weisses
+Band; ist dieses Band an einer Stelle unterbrochen, so steht dort eine
+Platte falsch. Die Papierstreifen können gleichzeitig zur Nummerirung
+benutzt werden.
+
+Bei Bildern verschiedener Serien mache man die Streifen verschieden
+breit. Man kann dieselben dann auf den ersten Blick auseinanderhalten.
+
+
+Der Bildhalter
+
+muss in erster Linie so construirt sein, dass er Bilder verschiedener
+Formate gut aufnehmen kann; nichts ist während der Vorstellung so
+unangenehm, als wenn sich eine Platte im Halter festklemmt.
+
+Am bequemsten ist die Verwendung eines Doppelbildhalters. Derselbe
+gestattet einmal ein rasches Wechseln der Bilder, zum andern bringt er
+dieselben sofort an ihren richtigen Platz. Ein derartiger Bildhalter ist
+in dem Sciopticon (Fig. 2) angebracht.
+
+
+Die Wand.
+
+Die Bilder werden entweder auf eine undurchsichtige Wand oder durch
+einen transparenten Vorhang geworfen. Das Aufwerfen ist stets
+vorzuziehen; denn in dem anderen Falle geht viel Licht verloren.
+
+Man verwendet dazu ein weiss gedecktes, völlig undurchsichtiges Tuch,
+welches auf einen Holzrahmen aufgespannt oder -- wie eine Landkarte --
+an die Wand gehängt wird. Am schönsten zeigen sich die Bilder auf einer
+mit Zinkweiss glatt und matt gestrichenen Wand.
+
+Für das Durchwerfen der Bilder benutzt man eine Leinwand- oder
+Shirtingwand, die vorher angefeuchtet werden muss. Am einfachsten hängt
+man den Vorhang in einer Flügelthüre auf.
+
+
+Der dunkle Raum.
+
+Der Raum, in welchem Projectionsbilder vorgeführt werden, muss dunkel
+sein. Zumeist werden derartige Vorstellungen Abends gegeben, wo das
+Zimmer ohnehin dunkel ist. Andernfalls muss man das Tageslicht durch
+Blenden oder Vorhänge möglichst fernhalten.
+
+Wenn man eine sehr intensive Lichtquelle verwendet, braucht der Raum
+nicht absolut dunkel zu sein. Für manche Zwecke ist das von grossem
+Vortheil.
+
+
+Die Grösse des Bildes.
+
+In erster Linie müssen sämmtliche Zuschauer das Bild gut sehen können.
+Dementsprechend müssen -- gleichgültig wie gross das Bild ist -- die
+Sitze der Zuschauer arrangirt sein. Am praktischsten ist es, wenn sie
+nach hinten zu ansteigen, wie es in vielen Laboratorien der Fall ist.
+Aber das lässt sich meist nicht machen. Man muss dann die
+Projectionswand entsprechend hoch und, wenn nöthig, etwas geneigt
+aufstellen.
+
+Sodann müssen alle Zuschauer das Bild gut übersehen können. Dazu muss
+aber die Entfernung der ersten Reihe von der Wand mindestens das
+doppelte, besser das dreifache sein, als das Bild im Durchmesser misst.
+Bei gegebenem Raume darf das Bild also nicht zu gross gemacht werden.
+
+Ueberhaupt ist es ein Irrthum, wenn man annimmt, die Wirkung würde um so
+besser sein, je grösser das Bild ist. Im Gegentheil sollte man das Bild
+lieber stets so klein machen, als es die Verhältnisse zulassen.
+
+Für kleinere Kreise -- Familien, kleinere Vereine und theilweise auch
+Schulen -- ist zumeist ein Bild von anderthalb Meter im Durchmesser
+vollständig ausreichend; für Vorstellungen vor einem grossen Publikum
+genügt in der Regel ein drei Meter grosses Bild.
+
+Je kleiner man das Bild macht, desto intensiver wird es -- bei gleicher
+Beleuchtung. Wenn das Bild übergross gemacht wird, wozu natürlich eine
+sehr starke Lichtmenge erforderlich ist, so treten die Mängel klar zu
+Tage und die Wirkung des Bildes verliert.
+
+Die Grösse des Bildes, welche das Sciopticon giebt, hängt ab von der
+Entfernung des Apparates von der Wand und von der Brennweite des
+Objectives.
+
+Es steht der Durchmesser des Bildes auf der Wand (B) zur Entfernung des
+Sciopticons (E) in demselben Verhältniss wie der Durchmesser des
+Laternenbildes (b) zur Brennweite des Objectives (f). Diese Formel ist
+nur annähernd richtig, aber für alle Fälle der Praxis hinreichend genau.
+
+Darnach kann man leicht berechnen, ein wie grosses Bild man mit einem
+bestimmten Objectiv in einem gegebenen Raume überhaupt erhalten kann. Es
+ist nämlich: B = E × b/f oder in Worten: Projicirtes Bild = Entfernung
+des Apparates von der Wand × Laternenbild/Brennweite des Objectives. Die
+Laternenbilder messen zumeist 7 cm im Quadrat. Nehmen wir beispielsweise
+ein Objectiv von 14 cm Brennweite an, so wird B = E × 7/14 = 1/2 d. h.
+das Bild auf der Wand wird halb so gross wie der Abstand des
+Sciopticons; in einem 3 m breiten Zimmer kann man also mit diesem
+Objectiv ein Bild von höchstens anderthalb Meter Durchmesser erhalten.
+
+Andrerseits lässt sich leicht bestimmen, wie weit man mit dem Apparate
+zurückgehen muss, um ein Bild gegebener Grösse zu erhalten. Es ist E = B
+× f/b oder in Worten: die Entfernung des Apparates ist gleich Grösse des
+projicirten Bildes × Brennweite des Objectives/Laternenbild. Nehmen
+wir wieder ein Laternenbild von 7 cm Durchmesser und ein Objectiv von 14
+cm Brennweite an, so ergiebt sich: E = B × 14/7 = 2 B. d. h. der Abstand
+des Sciopticons von der Wand muss doppelt so gross sein, wie das Bild
+werden soll; haben wir im gleichen Falle ein Objectiv von 21 cm
+Brennweite, so muss dieser Abstand dreimal so gross sein wie das Bild.
+
+Schliesslich kann man noch berechnen, ein Objectiv welcher Brennweite
+erforderlich ist, wenn man in einem gegebenen Raume ein Bild
+bestimmter Grösse erhalten will. Es ist f = E × b/B oder in Worten:
+die Brennweite des Objectives ist gleich dem Abstand des Apparates
+× Laternenbild/projicirtes Bild. Wenn das Laternenbild wieder 7 cm
+gross ist und wenn wir beispielsweise den Abstand des Sciopticons von
+der Wand zu 300 cm und die Grösse des gewünschten Bildes zu 150 cm
+annehmen, so ist f = 300 × 7/150 = 14. Also müsste das Objectiv eine
+Brennweite von 14 cm haben.
+
+Die Objective, welche gewöhnlich mit dem Sciopticon verwandt werden,
+haben eine Brennweite von 12--15 cm, geben also ein Bild, welches etwa
+halb so gross ist wie die Entfernung des Apparates von der Wand.
+
+In manchen Fällen ist es wünschenswerth, auf eine kurze Entfernung ein
+grosses Bild entwerfen zu können -- wenn z. B. das Bild durch eine
+transparente Wand geworfen wird und der Raum dahinter beschränkt ist.
+
+An und für sich steht dem nichts im Wege: mit einem Objectiv von etwa 7
+cm Brennweite würde man ein Bild erhalten, dessen Durchmesser gleich der
+Entfernung des Apparates ist. Aber selbst mit dem besten Objective würde
+man bei so kurzer Brennweite kein gleichmässig scharfes Bild erhalten:
+entweder ist die Mitte scharf oder der Rand. Je grösser die Brennweite
+des Objectives ist, desto gleichmässiger wird die Schärfe; wo es angeht,
+sollte man mit einer grösseren Brennweite arbeiten.
+
+Bei Vorstellungen vor einem grossen Publikum projicirt man am besten die
+Bilder über die Köpfe der Zuschauer hinweg. Man braucht dann ein
+Objectiv mit längerer Brennweite -- bei einem mässig grossen Saale etwa
+20-25 cm.
+
+Stellt man den Apparat mitten im Zuschauerraum auf, so hänge man
+dahinter und an den Seiten einen dunklen Vorhang auf; denn die
+Lichtstrahlen, welche vom Condensor reflectirt werden, würden die
+zurücksitzenden Zuschauer blenden.
+
+
+Das Einstellen.
+
+Wenn die Beleuchtung -- sei es nun Petroleumlicht, Kalklicht oder
+electrisches Licht -- in gutem Gange ist, muss die Lichtquelle centrirt
+werden. Man stellt mit dem Objective scharf ein und beobachtet den
+Lichtkreis auf der Wand. Ist er rein und gleichmässig erleuchtet wie A
+in nebenstehender Figur, so ist alles in Ordnung. Beim Petroleumlicht
+wird man allerdings in der Mitte einen schwachen grauen Streifen
+wahrnehmen; dieser Fehler lässt sich aber nicht beseitigen, und er stört
+auch, wenn das Bild eingesetzt ist, nicht im geringsten.
+
+Erscheint auf dem Bildfelde rundum ein dunkler Rand wie in B, so steht
+das Licht zu weit vor oder zurück. Wenn der Rand roth ist, muss die
+Lampe zurückgestellt werden; ist er blau, so muss man die Lampe dem
+Condensor nähern.
+
+Ein dunkler Halbkreis links, wie in C, zeigt sich, wenn die Lampe zu
+weit links, und ein solcher rechts, wie in D, wenn sie zu weit rechts
+steht; anderseits oben, wie in E, wenn die Lampe zu hoch, und unten, wie
+in F, wenn sie zu tief steht.
+
+Darnach hat man die Lichtquelle in kürzester Zeit richtig centrirt.
+Alsdann wird ein Bild eingesetzt und scharf eingestellt. Man thut gut,
+den Trieb des Objectives so zu stellen, dass nach beiden Seiten gleicher
+Spielraum ist, und zunächst durch Hin- und Herschieben des
+Objectivträgers möglichst scharf einzustellen. Der letzte Schliff
+geschieht mit Hülfe des Triebes. Wenn man in einem grösseren Saale auf
+weite Entfernung hin projicirt, ist es oft schwierig, die Schärfe des
+Bildes vom Apparate aus zu beurtheilen. Man kann sich dann mit Vortheil
+eines Opernglases bedienen.
+
+ [Illustration: Fig. 16.
+ Die Centrirung des Lichtpunktes.
+
+ Die Lichtquelle steht:
+
+ A richtig,
+
+ B } zuweit vor, wenn Rand rot
+ } " zurück " " blau
+
+ C zuweit links
+ D " rechts
+
+ E zu hoch
+ F " tief.]
+
+
+
+
+=Das Doppel-Sciopticon= (Nebelbilderapparat).
+
+
+In der Projections-Laterne wird ein Bild nach dem andern eingesetzt.
+Während des Wechselns wird das Objectiv bedeckt, das Bildfeld also
+völlig verdunkelt oder die Bilder werden ohne das herein- und
+herausgehoben. Beides ist wenig schön.
+
+Neuerdings habe ich einen Dissolver für das einfache Sciopticon
+construirt, welcher das Bild an allen Theilen gleichmässig verschwinden
+lässt, also ohne das Bild abzuschneiden, und der das Bildfeld nicht
+verdunkelt. In gleicher Weise erscheint das neue Bild; es gewinnt -- von
+vorneherein scharf -- an allen Stellen zugleich gleichmässig an Kraft,
+bis es klar und deutlich da ist.
+
+Eine weitaus schönere Wirkung ergiebt sich, wenn man das eine Bild in
+das andere übergehen lässt. Dies kann man aber nur mit Hülfe zweier
+Sciopticons erreichen, deren Lichtfelder sich genau decken. Es werden in
+die beiden Laternen zwei Bilder eingesetzt, welche zu einander passen --
+etwa zwei Aufnahmen derselben Landschaft, die eine im Sommer, die andere
+im Winter. Zunächst wird das Sommerbild gezeigt; dann lässt man die
+Laterne langsam ausser Wirkung treten, während die andere Laterne immer
+stärker werdend das Winterbild auf die Wand wirft.
+
+Man kann auf diese Weise eine unendliche Zahl der prachtvollsten Effecte
+erzielen.
+
+Arbeitet man mit Petroleumlicht, so müssen beide Lampen unausgesetzt
+brennen. Vor den Objectiven befinden sich Dissolver, welche durch einen
+Hebelmechanismus miteinander verbunden. Wenn man den Handgriff bewegt,
+so öffnet sich der eine Dissolver in gleichem Maasse, wie der andere
+sich schliesst; während also das eine Bild verschwindet, gewinnt das
+zweite allmälig an Intensität.
+
+Die Dissolver, welche dabei zur Verwendung gelangen, »Katzenauge«
+genannt, haben in ihrer Form Aehnlichkeit mit einem Momentverschluss.
+Sie bestehen aus zwei Messingplatten, welche sich in entgegengesetztem
+Sinne auf einander bewegen und die Oeffnung dazwischen dementsprechend
+verengen oder erweitern.
+
+Für Kalklicht kommt ein anderer Dissolver zur Verwendung, welcher in die
+beiden Gasleitungen eingeschaltet wird. Während das eine Bild auf der
+Wand ist, erlischt das Licht in der zweiten Laterne und es bleibt dort
+nur ein kleines Leuchtgasflämmchen brennen, woran sich beim Drehen der
+Kurbel die Knallgasflamme wieder entzündet. Die Verwandlungen gehen
+hiermit sehr gleichmässig von Statten. Ausserdem wird viel Gas gespart.
+
+
+=Die dreifache Laterne= (Agioscop).
+
+
+Eine grosse Zahl der schönsten Effecte und Verwandlungen können nur mit
+drei Laternen vorgeführt werden, und viele für das Doppel-Sciopticon
+passende Bilder kommen in drei Laternen schöner zur Geltung.
+
+So z. B. »Das Haus in Brand.« Zunächst sieht man das Haus am Tage: eine
+belebte Strasse. Es wird Abend, Nacht. Da bricht Feuer aus, die Flammen
+lodern zum Himmel. Schliesslich erscheint die Feuerwehr. Es kommen
+hierzu fünf Bilder zur Verwendung. Oder die »Wassermühle.« Erst
+erscheint die Mühle im Sommer; das Mühlrad dreht sich. Es wird Nacht.
+Der Mond steigt auf und spiegelt sich im Wasser. Dann erfolgt der
+Uebergang zum Winter. Schneesturm. Das Mühlrad ist eingefroren. In
+dieser Art lassen sich eine Menge prachtvoller Effecte mit der
+dreifachen Laterne vorführen.
+
+
+Die Wundercamera.
+
+(Projection undurchsichtiger Gegenstände.)
+
+
+Einen grossen Reiz hat von jeher die allbekannte Wundercamera ausgeübt.
+Aber die Menge minderwerthiger Instrumente, welche dem Publikum geboten
+werden, haben diesen Apparat, ebenso wie die Laterna Magica, sehr in
+Miskredit gebracht.
+
+Es geht bei diesem Apparate ausserordentlich viel Licht verloren, und es
+ist daher eine sehr intensive Lichtquelle erforderlich.
+
+Mit Petroleumlicht lässt sich hier überhaupt nichts Brauchbares
+erreichen; das Bild wird zu schwach. Man könnte es höchstens dazu
+verwenden, um mit Hülfe solcher Bilder Zeichnungen anzufertigen; aber
+auch dann nur in kleinem Maassstabe.
+
+Ein gutes Resultat kann man nur mit Kalklicht oder mit electrischem
+Licht erzielen.
+
+Jedes Sciopticon lässt sich leicht in eine Wundercamera verwandeln. Man
+braucht dazu nur an Stelle des Objectivträgers einen einfachen,
+besonders hierfür gefertigten Ansatz anzubringen. Die Strahlen werden
+durch den Condensor unter einem Winkel von 45 Grad auf den Gegenstand
+geworfen und das Objectiv projicirt ein Bild desselben auf die Wand. Es
+können damit Papierbilder bis zur Visitkartengrösse sowie andere
+Gegenstände aller Art -- ganze Münz-, Siegel-, Briefmarkensammlungen,
+das Werk einer Uhr, Holzschnitte aus Büchern etc. projicirt werden. Mit
+Kalklicht (Sicherheitsbrenner) erhält man ein vorzügliches Bild bis zu
+anderthalb Meter Grösse, was meist ausreicht; mit stärkerer Lichtquelle
+(gemischte Gase oder electrisches Licht) bekommt man ein entsprechend
+grösseres Bild.
+
+Das Sciopticon steht hierbei mit der Rückseite fast nach der
+Projectionswand hin. Man muss das Licht, welches hier ausstrahlt, durch
+einen Schirm oder einen dichten Vorhang absperren.
+
+Wer mit Kalklicht oder mit electrischem Licht arbeitet, sollte nicht
+versäumen, sich einen derartigen Ansatz zu seinem Sciopticon
+anzuschaffen.
+
+Was den Reiz dieser Projectionen erhöht, ist die Wirkung der Farben; man
+sieht die Gegenstände auf der Wand so, wie sie in Natur sind, nur
+vergrössert. Besonders Münzen nehmen sich vorzüglich aus.
+
+ [Illustration: Fig. 17. Projection undurchsichtiger Gegenstände mit
+ Verwendung eines Objectivs von grosser Oeffnung.]
+
+Bei einer derartigen Vorrichtung, wie sie sich an jedem Sciopticon
+anbringen lässt, wird von den Strahlen, welche der Gegenstand nach allen
+Seiten hin aussendet, nur ein geringer Theil ausgenutzt, da das Objectiv
+verhältnissmässig im Durchmesser zu klein ist.
+
+Ein bedeutend besseres Resultat erhält man offenbar, wenn man ein
+Objectiv mit grosser Oeffnung verwendet, welches möglichst viel Licht
+aufnimmt und auf die Wand wirft; je grösser die Oeffnung desto besser.
+
+Es kommt hierbei ein besonderer Apparat zur Verwendung, welcher aus
+einem einfachen Kasten besteht. Vor die Rückwand wird der zu
+projicirende Gegenstand angebracht; die Lichtquelle -- Kalklicht oder
+electrisches Licht -- befindet sich im Innern des Kastens an einer Seite
+und wirft ihre Strahlen direkt, ohne Condensor, auf das Object.
+
+Mit diesem Apparat kann man Alles projiciren. Unsere Abbildung (Fig. 15)
+zeigt die Projection einer Hand. Die Wirkung ist geradezu überraschend:
+man glaubt die Hand eines Riesen vor sich zu haben; so natürlich wird
+die Farbe, die Bewegung und das Relief wiedergegeben.
+
+
+Wissenschaftliche Projectionen.
+
+
+Nicht nur Laternenbilder können mit dem Sciopticon projicirt werden,
+sondern auch wissenschaftliche Experimente aller Art.
+
+An Stelle des Bildhalters wird das Instrument eingesetzt -- eine
+Glascüvette zum Vorzeigen chemischer Versuche, ein Galvanoscop u. dergl.
+
+Für manche Experimente ist eine besondere Anordnung nothwendig, welche
+gestattet, horizontal liegende Gegenstände zu projiciren. Eine derartige
+Vorrichtung lässt sich an jedem Sciopticon anbringen. Beim
+Universitäts-Projections-Apparat, welcher speciell für wissenschaftliche
+Projectionen bestimmt ist, geht die Umwandlung von der einen in die
+andere Form sehr schnell und einfach vor sich.
+
+Mit diesem Apparate lässt sich auch ein Polariscop verbinden, welches
+die merkwürdigen Erscheinungen des polarisirten Lichtes zeigt.
+
+Für die Projection microscopischer Objecte wird vor dem Sciopticon eines
+Projections-Microscop angebracht, welches kleine Präparate -- das Auge
+der Fliege u. dergl. -- in Riesengrösse auf die Wand wirft.
+
+Besonders für Lehranstalten ist der Werth der wissenschaftlichen
+Projection nicht zu unterschätzen.
+
+ [Illustration: Dekoration]
+
+
+
+
+ Druck von Oskar Leiner in Leipzig. 38117
+
+
+
+
+ Illustrirtes Verzeichniss
+ über
+ Projections-Apparate
+
+ [Illustration: Doppel-Sciopticon]
+
+ Sciopticons, Nebelbilder-Apparate
+
+ für Petroleumlicht,
+ Kalklicht und electrisches Licht,
+
+ Photographirte und gemalte Projectionsbilder
+
+ sowie Instrumente
+ zur Darstellung wissenschaftlicher Experimente
+ steht kostenfrei zu Diensten.
+
+
+ Ed. Liesegang, Düsseldorf.
+
+
+
+
+ Sciopticons.
+
+ Die Apparate sind solide gebaut, sie werden in einem
+ abschliessbaren Kasten geliefert.
+ Sciopticon Nr. 1
+
+ mit vierdochtiger Lampe _M_ 105.--
+ Nr. 1 mit Tachyscop C 20 " 135.--
+
+ Sciopticon Nr. 2
+
+ mit dreidochtiger Lampe " 85.--
+ Nr. 2 mit Tachyscop C 20 " 115.--
+
+ Sciopticon Nr. 3
+
+ mit fünfdochtiger Lampe " 125.--
+
+ »Wenn ich Ihnen bisher noch nicht meinen herzinnigsten Dank für das
+ =unvergleichliche Sciopticon= aussprach, so liegt es daran, dass
+ ich erst am Weihnachtsfeste meine Kinder damit überraschte;
+ unbeschreiblich gross war das Entzücken. Das Sciopticon hat meine
+ Erwartungen sehr übertroffen; es ist =brillant= und =herrlich= in
+ seiner Wirkung, wie anders ich von der Firma Liesegang nicht
+ erwarten konnte.«
+
+ =Joh. Bienert.=
+
+ Die Sciopticons können auch als Vergrösserungs-Laternen verwendet
+ werden.
+
+
+
+
+ Kalklicht-Apparate
+
+ von vorzüglicher, vielfach bewährter Construction.
+
+
+ Kalklicht-Brenner
+
+ zu verwenden als Sicherheits-Brenner für Sauerstoff-Alkohol
+ oder für gemischte Gase _M_ 30.--
+
+
+ Sauerstoff-Generator
+
+ (Sicherheits-Retorte) mit Gasometer zusammen _M_ 130.--
+
+ »Was den Sauerstoff-Entwickler und Gasometer anlangt, so leisteten
+ beide wirklich =Ausgezeichnetes=, bei sehr grosser Bequemlichkeit
+ und vollkommener Gefahrlosigkeit. Wenn man die Retorte sauber hält,
+ was eigentlich selbstverständlich, verliert man keinen Sauerstoff
+ und kann dieselbe lange halten, namentlich, wenn man das Innere mit
+ Vaselin etwas fett hält.«
+
+ =Victor Weigt.=
+
+ »Mit dem Nebelbilderapparat, Doppelsciopticon, bin ich sehr
+ zufrieden, auch mit der Gasbereitung, selbe geht mir sehr flott
+ von den Händen und bereite ich in 10 Minuten genug Gas für 2½
+ Stunden Vorstellung.«
+
+ =L. Frankel.=
+
+
+
+
+ Elektrische Bogenlampen
+
+ in jedem Sciopticon und Projections-Apparat anzubringen, für
+ Gleich- und Wechselstrom.
+
+ Näheres auf Anfrage.
+
+
+
+
+ Glasphotogramme
+
+ für das Sciopticon und den Nebelbilder-Apparat, nach
+ Naturaufnahmen, klar und scharf,
+ in einer Auswahl von mehreren tausend Nummern.
+
+ Preis per Stück Mark 1.50.
+
+ _Ansichten aus allen Erdtheilen und allen Ländern._
+
+ Naturwissenschaftliche Bilder (Physik und Chemie), mehrere astronomische
+ Serien etc.
+
+ Zusammenstellung von Bildern eines bestimmten Gebietes
+ auf Wunsch.
+
+ Gemalte Bilder aller Art in grosser Auswahl.
+
+ »Geradezu =artistisch unvergleichlich brillant= und geschmackvoll
+ habe ich Ihre colorirten Ansichten gefunden, auch die uncolorirten
+ haben einen =herrlichen= Ton, und habe ich nur bedauert, dass Sie
+ mir gerade von diesen nicht mehr gesandt haben. Die
+ =Photomikrographien= sind =scharf= und =fein= aufgenommen.«
+
+ W. Motty.
+
+
+
+
+ Aristotyp-Platten
+
+ zur Herstellung von Laternen-Bildern.
+
+ Dieselben brauchen, wenn man eilig ist, nicht einmal
+ fixirt zu werden. Der Farbton ist angenehm.
+
+ _Preis per Dutzend Mark 2.50._
+
+
+ Ed. Liesegang, Düsseldorf.
+
+
+
+
+ Projections-Microscope, Polariscope,
+
+ Apparate zur Projection undurchsichtiger Gegenstände
+ sowie Instrumente aller Art
+ zur Darstellung wissenschaftlicher Experimente.
+
+ Näheres in dem Verzeichniss und auf Anfrage.
+
+
+
+
+ Litteratur.
+
+
+ =Die Projections-Kunst=
+
+ für Schulen, Familien und öffentliche Vorstellungen. Nebst einer
+ Anleitung zum Malen auf Glas und Beschreibung optischer,
+ magnetischer, chemischer und electrischer Versuche. Zehnte
+ vermehrte Auflage. Mit 132 Abbildungen. Preis _M_ 5.--, gebunden
+ _M_ 6.--.
+
+ =Die Verwendung der Projections-Kunst im Anschauungsunterricht.=
+ Zwei Experimental-Vorträge aus einigen Capiteln der
+ Naturwissenschaft. Von Dr. =Wilh. Thörner=. Zweite Auflage. Preis
+ =_M_ 1.50.=
+
+ =Laterna magica.= Vierteljahrs-Schrift für alle Zweige der
+ Projectionskunst und für populäre Darstellung wissenschaftlicher
+ Versuche aus dem Gebiete der Chemie, Physik, Electricität und
+ Mechanik.
+
+ Preis jährlich =_M_ 3.--=. Einzelheft =_M_ --.75=.
+
+ Inhalts-Verzeichniss der früheren Jahrgänge auf Verlangen.
+
+
+ Ed. Liesegang, Düsseldorf.
+
+
+
+
+ Ed. Liesegang, Düsseldorf.
+
+
+ Das illustrirte Preis-Verzeichniss
+ über
+ Photographische Apparate
+
+ Bedarfsartikel aller Art, Papiere, Präparate, Cartons,
+ Blitzlicht-Lampen
+
+ wird auf Wunsch gratis und franco versandt.
+
+ Kosten-Berechnungen
+
+ für die Beschaffung
+
+ vollständiger Atelier-Einrichtungen
+
+ Reise-Ausrüstungen
+
+ für Forscher, wissenschaftliche Expeditionen,
+
+ Dilettanten-Apparate
+
+ ferner für
+
+ Lichtdruck, Autotypie, Photolithographie
+
+ werden prompt angefertigt.
+
+ [Illustration:
+
+ LIESEGANG
+ PAPIER
+ ARISTOTYPE PAPER
+ _Registered Trade MarK._
+ ED. LIESEGANG.
+ DÜSSELDORF]
+
+
+
+
+ Verzeichniss
+
+ von
+
+ Werken und Zeitschriften
+
+ aus dem Gebiete der
+
+ Photographie
+
+ in technischer, wissenschaftlicher und künstlerischer
+ Beziehung
+
+ sowie aus dem Gebiete der
+
+ Projektions-Kunst
+
+ welche im Verlage von
+
+ Ed. Liesegang in Düsseldorf
+
+ erschienen sind.
+
+1860.
+
+ [Illustration: SOLEM QUIS DICERE FALSUM AUDEAT?]
+
+1896.
+
+
+
+
+ Die
+
+ Grundlinien der Amateur-Photographie.
+
+ Von Max Allihn.
+
+ Ein kleines Handbuch für Anfänger wie auch für Geübte.
+
+ _=Mit Abbildungen.=_
+
+ =Preis _M_ 2,50.=
+
+
+ _=Inhalt=_: =Die photographischen Objektive.= Die Lochcamera. Die
+ Glaslinse. Die Focuslänge. Die Lichtstärke des Objektivs und die
+ Tiefe der Zeichnung, die Farbenzerstreuung, die Verzeichnung.
+ Sphärische Aberration und Coma. Krümmung des Bildfeldes und
+ Astigmatismus. Falsches Licht. Das Portrait-Objektiv. Die Aplanate.
+ Die richtige Focuslänge. Die Anastigmate. Die Tele-Objektive. Die
+ einfache Linse. Monocle- oder Brillenglasobjektive. Die photogr.
+ Camera. Verschiebung und Drehung. Die Atelier-Camera. Die
+ Reise-Camera. Die Doppelcassette. Die Hand-Camera. Das Stativ. Der
+ Momentverschluss. Verschlüsse mit einfacher Bewegung. Verschlüsse
+ mit hin- und hergehender Bewegung. Die Dauer der Oeffnung. =Die
+ Bromsilber-Gelatine-Platte.= Die Bestandteile der Trockenplatte.
+ Die Herstellung der Bromsilberplatte. Die Prüfung der
+ Trockenplatte. Die Farbenwirkung der Trockenplatte. Farbplatten.
+ Die Herstellung der Farbplatten. Lichthöfe und Solarisation. Films.
+ =Die Entwicklung des Bildes.= Die Dunkelkammer. Das rothe Licht.
+ Die Geräthe der Dunkelkammer. Die Entwicklung. Der
+ Oxalat-Entwickler. Die alkalischen Entwickler. Der
+ Hydrochinon-Entwickler. Pyrogallol. Eikonogen Paramidophenol.
+ Metol. Amidol. Glycin. Vergleichung der Entwickler. Die Praxis der
+ Entwicklung. Die Standentwicklung. Rapid-Entwicklung, gemischte
+ Entwickler, partielle Entwicklung. =Die Vollendung und Bearbeitung
+ des Negativs.= Fixiren und Waschen. Entwicklungsfehler und ihre
+ Besserung. Verstärkung. Abänderung des Charakters der Negative.
+ Lacküberzug. =Das Positiv-Verfahren.= Albumin-, Salz- und
+ Harzpapiere. Das Vergolden der Drucke.
+ Chlorsilber-Gelatine-Emulsion. Das Tonfixierbad.
+ Chlorsilber-Gelatine Emulsion mit Entwicklung. Die
+ Chlorsilber-Collodium-Emulsion. Das Platin-Tonbad.
+ Bromsilber-Gelatine-Papiere. Der Platin-Druck. Das
+ Platin-Auscopier-Verfahren. Das Argentotyp-Verfahren. Der
+ Pigment-Druck. Schwierigkeiten. Uebersicht über das
+ Positiv-Verfahren. Die Haltbarkeit der Copien. =Photographische
+ Arbeiten.= Das Portrait. Der photographische Ausflug. Die
+ Momentaufnahme. Die stereoskopische Aufnahme. Aufnahme bei
+ künstlichem Licht. Die Vergrößerung. Das Diapositiv.
+ Duplikatnegative. Die Retouche. Die Copirtechnik.
+
+ Ed. Liesegang, Düsseldorf.
+
+
+ Wenn je reiche Erfahrungen in =glänzender Weise= kurz, klar und
+ zuverlässig zum Ausdruck gelangten, so ist dies bei den
+ »=Grundlinien der Amateur-Photographie=« der Fall! Herr Pastor
+ _=Allihn=_ hat als Vorsitzender des Correspondenz-Vereins von
+ Freunden der Photographie mit geschultem Blick die Wünsche des
+ Amateurs erkannt und mit Beherrschung des Stoffes und der Feder ein
+ in der That =vorzügliches Buch= geschrieben, das man gern liest und
+ stets wieder gern zur Hand nimmt. Die Frage des Amateurs nach dem
+ Warum in der Photographie ist hier ausserordentlich klar und
+ ausreichend erschöpfend beantwortet.
+
+ Das gut ausgestattete Buch behandelt auf 202 Seiten sieben Capitel,
+ wie aus obigem Inhalt hervorgeht.
+
+ _=Einen besseren Wegweiser= für den Amateur =zu photographischem
+ Wissen als die Grundlinien kennen wir nicht!=_
+
+ Photographisches Centralblatt.
+
+
+ Der Name »=M. Allihn=« hat in Amateurkreisen einen guten Klang und
+ das sichert auch den =Grundlinien= etc. eine freundliche Aufnahme
+ bei den Amateur-Photographen. Wir können das Buch nur empfehlen,
+ und zwar aus mehreren Gründen. Zunächst macht der Verfasser nicht
+ für eine bestimmte Firma Reklame und meidet deshalb das
+ übertriebene Lob einzelner photographischer Bedarfsartikel; ferner
+ geht er der Sache stets auf den Grund und erklärt die Erscheinungen
+ in entsprechender Weise; endlich zeigt er sich auch als gut
+ unterrichteter, belesener Fachmann, der die Neuheiten des Gebietes
+ kennt, aber nur diejenigen empfiehlt, die auch schon erprobt sind
+ und sich bewährt haben.
+
+ Wiener Photograph. Blätter.
+
+ [Illustration: Dekoration]
+
+
+ Ed. Liesegang, Düsseldorf.
+
+
+
+
+ ABC der modernen Photographie.
+
+ Von Prof. =W. K. Burton=.
+
+ 7. Auflage. 142 Seiten. Mit 15 Abbildungen.
+
+ =Preis= M =1.50,= gebunden M =2.25.=
+
+ _=Inhalt=_: Der Apparat. Chemikalien. Dunkelzimmer. Belichtung der
+ Platten. Entwicklung mit Eisenoxalat. Entwicklung mit Pyrogall.
+ Objective. Landschaftsaufnahmen. Anwendung der verstellbaren
+ Visirscheibe und des verschiebbaren Objectivbrettes.
+ Augenblicksaufnahmen. Portraits. Fehler und deren Abhilfe.
+ Verstärkung der Negative. Firnissen. Papiernegative und
+ Gelatinefolien. Drucken und Tonen mit haltbar gesilbertem Papier.
+ Silbern des Albuminpapiers. Fehler beim Silberdruck. Aufkleben.
+ Satiniren und Aufbewahren. Platindruck. Aristodruck.
+ Schnelldruckpapiere. Vignettiren. Eincopiren von Wolken.
+ Diapositive. Vergrösserungsverfahren. Tabelle der
+ Belichtungszeiten.
+
+
+ Anleitung zum Photographieren.
+
+ 9., vollkommen umgearbeitete Auflage. 88 Seiten. Mit Abbildungen.
+
+ =Preis= M =1.--.=
+
+ _=Inhalt=_: Der photographische Apparat. -- =Das Negativverfahren=.
+ -- Das Beleuchten, Entwickeln, Fixiren und Verstärken. -- =Die
+ Positivverfahren= mit Eiweiss-, Aristo-, Celloïdin- und
+ Bromsilberpapier. -- Direktes Vergrössern auf Papier.
+
+ Ueber diese beiden Schriftchen sagt Dr. _=K. Müller=_ in der
+ »Natur«: »Die für die Photographie schon seit Jahren unermüdliche
+ Verlagsbuchhandlung hat mit den vorliegenden beiden Schriften
+ einen glücklichen Griff gethan, indem sie zwei Anleitungen zu
+ einem höchst niedrigen Preise herausgab, welche für den ersten
+ Unterricht im Photographiren Alles leisten, was man von solchen
+ Anleitungen erwarten darf. Das bezeugen auch am besten die
+ wiederholten Auflagen dieser Schriften. Man sollte aber beide
+ stets zusammen kaufen, da Nr. 2 (Anleitung) weiter geht, als Nr. 1
+ (ABC) durfte, ohne sich zu weit auszudehnen. Diese Nr. l aber
+ gehört ohne Zweifel zu den besten Anleitungen in kürzester Fassung
+ und verständlichster Sprache. Das Beste in dem Ganzen ist, dass
+ die handliche Schrift nichts voraussetzt, sondern Alles erläutert.
+ Nr. 2 giebt ihren Inhalt schon auf dem Titel an, sodass wir
+ darüber nichts weiter zu sagen haben, als dass sie noch einfacher
+ lehrt, wie Nr. 1. Beide Schriften können leicht in die Tasche
+ gesteckt werden, um sie zu jeder Zeit bei sich zu führen. Wir
+ haben ihnen deshalb eine eigene Rubrik eingeräumt, =weil wir ganz
+ besonders auf sie aufmerksam machen wollten=.«
+
+
+
+
+ Handbuch
+
+ des
+
+ Practischen Photographen.
+
+ Von =Dr. Paul E. Liesegang.=
+
+ 13. Ausgabe. Ueber 1000 Seiten Mit 318 Abbildungen.
+
+ _Gebunden. =Preis __M__ 15.--.=_
+
+
+ Dieses Handbuch umfasst auf mehr als tausend Druckseiten alles, was
+ dem praktischen Photographen von Interesse sein kann, die
+ =Aufnahme-Verfahren=, mit =Bromsilbergelatine= und mit dem nassen
+ =Collodion-Verfahren= die =Druckverfahren= mit =Eiweisspapier=, mit
+ den =Gelatinepapieren=, mit =Chlorsilbercollodion= und mit
+ =Kohlepapier= und ist durchaus nur =practischen= Inhaltes, jede
+ theoretische Speculation sorgfältig vermeidend. Nach einer
+ =geschichtlichen Einleitung= findet sich darin eine Beschreibung
+ des =photographischen Apparates=, der verschiedensten Objective,
+ der Cameras, Stative und Belichtungsvorschriften
+ (Momentverschlüsse). Es folgt die Anwendung des Apparates zum
+ =Porträtiren=, illustrirt durch zahlreiche Abbildungen von
+ =Ateliers bekannter Photographen= des In- und Auslandes, die
+ =Beleuchtung=, Einrichtung von Reflex- und Beleuchtungsschirmen,
+ die Rembrandt-Beleuchtung, die =Hintergründe= und deren
+ Anfertigung, die innere Ausstattung des Ateliers und das
+ =Stellunggeben=. Hieran schliesst sich ein Aufsatz über
+ =Landschaft= und =Architectur=, die Reiseausstattungen
+ berücksichtigend, über =Magnesiumblitzlicht-Apparate=, die
+ =Aufnahme von Panoramen= und die Anfertigung von =Momentbildern=.
+ Ein längerer Abschnitt ist der =Reproduction nach Stichen,
+ Zeichnungen, Gemälden= und der Copie nach Kunstwerken, Medaillen,
+ Mustern und Maschinen gewidmet. Auch die =Stereoscopie= ist
+ eingehend behandelt. Die zweite Abtheilung handelt von den
+ =Collodionverfahren=, sie beschreibt die Einrichtung des
+ Dunkelzimmers, die Gerätschaften, das Aufnahmeglas, die Bereitung
+ sämmtlicher Präparate, von der Collodionwolle an bis zum Firniss;
+ die Präparation, Belichtung, Entwickelung u. s. w. der nassen
+ Collodionplatte, das =Abziehen der Negative=; auf dreissig Seiten
+ bringt sie eine Zusammenstellung der =Fehler und ihrer Abhülfe=,
+ durch Holzschnitte erläutert. Dann folgt das noch so wenig bekannte
+ Verfahren mit =Bromcollodion=, die Herstellung von umgekehrten,
+ sowie von vergrösserten Negativen und das
+ =Collodiontransportverfahren=; ein Abschnitt über =Ferrotypie=, und
+ die Beschreibung der Trockenverfahren mit Badplatten wie mit
+ Bromsilbercollodion, der auch wieder ein Fehlerverzeichniss
+ angehängt ist. In der dritten Abtheilung findet man die Bereitung
+ der =Bromsilbergelatine= eingehend beschrieben, ferner das
+ Giessen, Trocknen, Zerschneiden, Verpacken und Aufbewahren der
+ Platten, das Belichten, das Entwickeln mit Pyrogall, Eisenoxalat,
+ Hydrochinon und anderen Entwicklern, das Fixiren, Kräftigen und
+ Abschwächen der Negative. Auch das Ablösen der Schichten, die
+ =directe Reproduction= von Bildern, sowie das =Verfahren mit
+ Gelatinefolien (Films)= ist hier beschrieben. Ein ausführliches
+ Fehlerverzeichniss folgt zunächst, dann die Nachhülfe bei
+ Gelatine-Negativen, sowie die Bereitung und Behandlung von
+ =Bromsilberpapier=. Ein Capitel über das Centrifugiren der Emulsion
+ bildet den Schluss. Die vierte Abtheilung ist dem Silberdruck
+ gewidmet. Die Bereitung und Behandlung des =Eiweiss-= wie des
+ =Arrowrootpapiers=, die =Negativretouche=, das =Drucken=, =Tonen=,
+ =Fixiren= und =Auswaschen=, sowie das =Trocknen= und =Aufkleben=
+ der Abdrücke ist hier beschrieben, es folgt ein
+ =Fehlerverzeichniss=, Abschnitte über das Gelatiniren, das =Drucken
+ mit Masken=, das =Vignettiren=, das =Eincopiren von Hintergründen=,
+ über die =Negativcombination=, das =Salomonbild= und über= Abdrücke
+ auf mattem Papier=, auf =Leinwand=, =Seide=, =Holz etc.=
+ Ausführlich beschrieben ist ferner die =Photochromie=, das
+ Druckverfahren mit =Chlorsilbercollodion= mit, wie ohne
+ Entwickelung, die =Vergrösserungsverfahren= bei Sonnenlicht und
+ künstlichem Licht, sowie eine ausführliche Beschreibung des
+ =Druckverfahrens mit Aristopapiers=. In der fünften Abtheilung ist
+ das Kohledruckverfahren auf's eingehendste beschrieben, die
+ Bereitung des Kohlepapiers, sowie dessen Behandlung für Abdrücke
+ auf Papier, Glas, Carton, Zeichenpapier, Alba- und Silberplatten.
+ Wiederum ist ein Fehlerverzeichniss angeschlossen. Dem
+ Combinationsdruck, dem Eincopiren von Wolken und dergl., der
+ Negativ-Vervielfältigung, dem Vergrössern auf Kohle, der Retouche
+ sind besondere Capitel gewidmet. =Ein Anhang= befasst sich mit der
+ =Bestimmung des Silbergehaltes= photographischer Bäder, mit dem
+ =Wiedergewinnen des Goldes und Silbers= aus den Rückständen.
+ Beigegeben sind ferner die =alphabetischen Inhaltsverzeichnisse=,
+ aus denen man schnell jeden gewünschten Gegenstand nachschlagen
+ kann. Dass von früheren Auflagen des Werkes Uebersetzungen in die
+ französische, englische, italienische, holländische und russische
+ Sprache erschienen sind, beweist ebenso wie die günstige
+ Beurtheilung seitens der Fachpresse, die Brauchbarkeit dieses
+ Buches.
+
+ * * * * *
+
+ Von diesem Werk sind =die folgenden 5 Abtheilungen einzeln zum
+ Preise von= je =__M__ 2.50= zu beziehen:
+
+
+ I. Der photographische Apparat
+
+ und dessen Anwendung zur Aufnahme von Porträts,
+ Ansichten, Reproductionen.
+
+
+ II. Die Collodion-Verfahren.
+
+ Nasses und trocknes Collodion.
+
+
+ III. Die Bromsilber-Gelatine.
+
+ Ihre Bereitung und Verwendung.
+
+
+ IV. Der Silberdruck
+
+ und das Vergrössern photographischer Aufnahmen.
+
+
+ V. Der Kohledruck
+
+ und dessen Anwendung beim Vergrösserungs-Verfahren.
+
+ * * * * *
+
+
+ Zur Vervollständigung
+
+ werden den vorstehend angeführten fünf einzelnen Abtheilungen die
+ =Einleitung=, der =Anhang=, das =Hauptregister= sammt der
+ =Einbanddecke= zum Preise von __M__ =1.50= nachgeliefert.
+
+ »Dr. Liesegang's wichtiges Werk über Photographie ist eines der
+ vollständigsten practischen Lehrbücher, die bis jetzt
+ veröffentlicht wurden, und enthält alle Details bis zur heutigen
+ Stunde.« Photogr. News. -- »Wir sind überzeugt, dass diese Arbeit
+ den Operateuren grosse Dienste leisten wird. Der Verfasser, wie
+ jeder weiss, einer der Meister unserer Kunst, behandelt darin ex
+ professo die meisten jetzt so sehr interessirenden Verfahren. Durch
+ die resumirte Form und die treffliche Anordnung hat der Liebhaber
+ der Photographie darin eine Art von Nachschlagebuch, worin er ohne
+ Zeitverlust die gewünschte Belehrung findet. Wir danken unserem
+ geehrten Collegen herzlich im Namen der photographischen
+ Wissenschaft für das Werk.« Moniteur de la Photographie. -- »Ein
+ sehr wichtiges Werk.« Moniteur de la Photographie. -- »Wir kündigen
+ mit Vergnügen das Erscheinen einer neuen Auflage von Dr.
+ Liesegang's Handbuch der Photographie an. Der grosse Abschnitt des
+ Werkes, welcher der Beleuchtung und Stellung gewidmet ist, ist
+ besonders werthvoll. Wir bedauern nur eins, dass das Buch in
+ deutscher Sprache geschrieben ist und deshalb von den meisten
+ unserer Leser nicht benutzt werden kann.« Philadelphia
+ Photographer. -- »Die vorliegende Auflage des Liesegang'schen
+ Handbuchs enthält durchweg nur brauchbare und durch langjährige
+ Praxis bewährte Methoden. Das Handbuch hat in diesem seinen Rahmen
+ schon so Vorzügliches geleistet, gar Mancher hat nach Anleitung
+ desselben die Photographie erlernt, sodass es mit Recht als ein
+ bewährtes und erprobtes bezeichnet werden darf.« Dr. Jacobsens
+ Industrie-Blätter.
+
+ Ed. Liesegang, Düsseldorf.
+
+
+
+
+ Die
+
+ Bromsilber-Gelatine.
+
+ __Ihre Bereitung und Anwendung.__
+
+ Von =Dr. Paul E. Liesegang=.
+
+ Siebente Auflage. 216 Seiten. Mit 74 Abbildungen.
+
+ =_Preis __M__ 2.50._=
+
+
+ _=Inhalt=_: =Geschichtliches. Das Bromsilber. Die Gelatine. Die
+ Herstellung der Emulsion.= Das Dunkelzimmer für die
+ Emulsionsbereitung. a) Koch-Emulsion. b) Ammoniak-Emulsion. c)
+ Schwach empfindliche Emulsion. =Geräthe. Die Glasplatten. Das
+ Begiessen der Platten. Plattenpräparirmaschinen. Das Trocknen der
+ Platten. Das Zerschneiden der Gelatineplatten. Das Verpacken und
+ Aufbewahren der Platten. Die Belichtung. Das Entwickeln der
+ Negative.= Entwicklung mit Pyrogall. Haltbare Pyrogall-Lösungen.
+ Das Entwickeln mit Eisenoxalat. Jod und Fixirnatron im
+ Eisenoxalat-Entwickler. Cyansilber im Entwickler. Sensibilisatoren.
+ Das Entwickeln mit Hydrochinon. Der Hydroxylamin-Entwickler.
+ Paramidophenol-Entwickler. Andere Entwickler. Schaukelvorrichtung.
+ =Das Fixiren. Das Alauniren. Das Waschen der Negative. Das Trocknen
+ der Negative. Kräftigung zu dünner Negative.= Mit
+ Quecksilberchlorid. Mit Jodquecksilber. Mit Bromquecksilber. Mit
+ Eisenvitriol. Mit Gallussäure. Mit Pyrogall und Uran. Mit
+ Hydrochinon. Mit Silbernitrat. =Das Abschwächen zu kräftiger
+ Negative.= Mit Blutlaugensalz. Mit Eisenchlorid. Mit Chlorkupfer.
+ Mit Kupfervitriol. =Aufnahmen mit feuchten Gelatineplatten.
+ Farbenempfindliche Platten. Negativpapiere und Folien= (Films).
+ =Fehler, deren Ursachen und Abhilfe.= Fehlerhafter Zustand der
+ Emulsion. Fehler beim Präpariren der Platten. Beim Trocknen. Beim
+ Entwickeln. Beim Fixiren. Beim Waschen der Negative. Beim Trocknen
+ der Negative. Beim Verstärken. Beim Abschwächen mit Eisenchlorid.
+ Beim Firnissen. Beim Drucken. =Nachhilfe bei Gelatine-Negativen.
+ Directe Reproduction von Bildern, Negative nach Negativen, Positive
+ nach Positiven. Abziehbare Gelatineschichten. Umgekehrte Negative.
+ Abdrücke auf Bromsilbergelatine-Papier.= Tonen der Abdrücke. =Das
+ Centrifugiren der Emulsion.=
+
+ * * * * *
+
+ »=Ein wundervoll verfasstes Schriftchen.= Es umfasst das Gebiet der
+ Bromsilber-Gelatine bis auf den heutigen Tag und zwar bespricht es
+ das Thema in rein praktischer Form, mit angebrachter Weglassung
+ aller theoretischen Erörterungen. Man kann sich darin vollständig
+ über alles zum Gegenstand gehörige orientiren.«
+
+ Photographic Journal.
+
+
+ »Vom rein practischen Standpunkte aus behandelt der Autor das Thema
+ und vermeidet ängstlich Alles, was für den Gegenstand nicht absolut
+ nöthig ist. Der Practiker findet darin leicht jede Auskunft, ohne
+ mit vielen Details heimgesucht zu werden, mit denen er nie etwas zu
+ schaffen hat. Aus diesem Grund =verdient das Werk des Herrn Dr.
+ Liesegang in allen Laboratorien benutzt zu werden=, sei es in dem
+ des Amateurs, sei es im Arbeitszimmer des Berufsphotographen. Diese
+ müssen es dankbar anerkennen, dass sich der Verfasser wohl bewusst
+ ist, dass die Photographie noch anderswo als in physikalischen und
+ chemischen Instituten oder im Studirzimmer ausgeübt wird.«
+
+ (Bullet. de l'Association Belge de Phot.)
+
+ [Illustration: Dekoration]
+
+
+ Der Silberdruck.
+
+ Von =Dr. Paul E. Liesegang=.
+
+ 9. Auflage. 182 Seiten. Mit 26 Abbildungen. =_Preis __M__ 2.50._=
+
+
+ _=Inhalt=_: Bereitung des Albuminpapiers. Das Silbern des Papiers.
+ Dauerpapier. Räuchern des gesilberten Papiers mit Ammoniakdämpfen.
+ Behandlung der Negative vor dem Drucken. Negativretouche. Das
+ Drucken. =Das Tonen der Abdrücke.= Goldbad. =Das Fixiren.=
+ Combinirtes Ton- und Fixirbad. Das Auswaschen der Bilder. Das
+ Trocknen und Aufkleben der Abdrücke. =Fehler.= Das Fertigmachen der
+ Abdrücke. Das Gelatiniren der Papierbilder. Das Drucken mit Masken.
+ Das Vignettiren. Das Eincopiren anderer Hintergründe und die
+ Negativ-Combination. Das Salomonbild. Abdrücke auf mattem Papier.
+ =Photochromie. Chlorsilber-Collodion.= Glasbilder. Papierbilder.
+ Abziehbilder. Negativ-Reproduction. Abdrücke mit
+ Gallussäure-Entwicklung. Chlorsilber-Collodion mit
+ Eisen-Entwicklung. =Vergrösserungs-Verfahren.= Vergrößerungen mit
+ der Solar-Camera. Der Spiegel-Apparat. Die parallactische
+ Solar-Camera. Vergrösserung mit elektrischem Licht. Vergrösserung
+ mit Kalklicht. =Das Drucken mit Aristopapier.= Das Drucken. Tonen.
+ Fixiren. Tonfixirbad. Aufkleben. =Das Uebertragen von
+ Chlorsilbercollodionbildern auf Glas, Porzellan und Elfenbein.=
+
+ Ed. Liesegang, Düsseldorf.
+
+
+
+
+ Die Collodionverfahren.
+
+ Nasses und trocknes Collodion, sowie das Collodion-Transportverfahren.
+
+ Von =Dr. Paul E. Liesegang.=
+
+ 8. Auflage. 213 Seiten. Mit 37 Abbildungen. =_Preis __M__ 2.50._=
+
+
+ _=Inhalt=_: Geschichtliches. Das Dunkelzimmer. Geräthe für das
+ Arbeitszimmer. Lösungen zu Collodion-Negativen. Das Silberbad. Die
+ Präparation der lichtempfindlichen Platte. Die Belichtung in der
+ Camera. Das Entwickeln. Das Fixiren. Das Verstärken fixirter
+ Negative. Schwächung der Negative. Das Lackiren. Das Aufbewahren
+ der Negative. Das Abziehen der Negativschicht vom Glase. =Fehler.=
+ Verfahren mit Bromcollodion. Umgekehrte Negative. Vergrösserte
+ Negative. Anwendung der Vergrösserungslaterne bei Tages- und
+ Sonnenlicht. -- =Das Collodiontransport-Verfahren.= --
+ =Ferrotypen.= Entwickler für Ferrotypen. -- =Trockenverfahren.= --
+ =Das Kaffee-Verfahren.= -- =Negativ-Verfahren mit
+ Collodion-Emulsion.= Die Bereitung der Emulsion. Entwicklung.
+ Fehler.
+
+ [Illustration: Dekoration]
+
+
+ Der Kohledruck.
+
+ Von =Dr. Paul E. Liesegang=.
+
+ 10. Auflage. 144 Seiten. Mit 25 Abbildungen. =_Preis __M__ 2.50._=
+
+
+ _=Inhalt=_: =Geschichtlicher Ueberblick. Die verschiedenen Arten
+ des Kohledrucks. Von den Räumlichkeiten. Präparate. Herstellung der
+ zum Kohledruck benöthigten Papiere. Das Negativ. Das
+ Empfindlichmachen des Kohlepapiers. Photometer. Die Belichtung des
+ Kohlepapiers. Papierbilder mit einfachem Transport.= Entwickeln.
+ Alauniren und Cartonniren. =Papierbilder mit doppeltem Transport.=
+ Kohlebilder mit Spiegelglanz. =Uebertragen der auf
+ Entwicklungspapier befindlichen Abdrücke auf andere Flächen.=
+ Albabilder. Bilder auf Carton. Abdrücke auf Zeichenpapier, die in
+ Kreide- oder Wasserfarben ausgeführt werden können. Abdrücke auf
+ Leinwand für Oelmalerei. =Diapositive auf Glas oder Glimmer= für
+ Fenster, Lichtschirme, Stereoscop oder Laterna magica. =Bilder auf
+ Silberplatten. Das Färben der Kohlebilder. Der Kohledruck bei
+ heissem Wetter. Farbige Gelatinebilder. Combinationsdruck= nach
+ mehreren Negativen. Eincopiren von Hintergründen, Wolken,
+ Einfassungen. =Transparentbilder in zwei Farben. Directe
+ Kohlebilder. Negativ-Vervielfältigung. Diapositive für
+ Vergrösserungen. Vergrösserung in der Solarcamera. Fehler und ihre
+ Ursachen.=
+
+ Ed. Liesegang, Düsseldorf.
+
+ »-- -- Wir empfehlen dem Practiker die Anschaffung dieses Werkchens
+ als die geeignetste Monologie über den betreffenden Gegenstand.«
+ Phot. Monatsblätter. -- »In diesem wundervollen Werke findet man
+ einen ungeheuren Vorrath von Belehrung über das wichtige
+ Kohleverfahren. Die Behandlung ist eine solche, dass das Werk eine
+ ausgezeichnete Geschichte der Kunst, ein unschätzbares Handbuch für
+ den Anfänger und ein Nachschlagebuch für den erfahrenen Drucker
+ bildet. Das Werk sollte in jedes Photographen Bibliothek stehen.«
+
+ British Journal of Phot.
+
+ [Illustration: Dekoration]
+
+
+ Der photographische Apparat.
+
+ Von =Dr. Paul E. Liesegang=.
+
+ 9. Auflage. 180 Seiten. Mit 100 Abbildungen.
+
+ =_Preis __M__ 2.50._=
+
+
+ _=Inhalt=_: Das Objectiv. Die Camera. Die Cassette. --
+ =Belichtungs-Vorrichtungen.= Das Stativ. -- =Das Porträt.= Das
+ Glashaus. Ateliers von Prof. F. Luckhardt in Wien; O. G. Rejlander
+ in London; Adam Salomon in Paris; F. Pearsall in Brooklyn; H.
+ Rocher in Chicago; J. Notman in Montreal, van Bosch; Wegener &
+ Mottu in Amsterdam; von Wenderoth; Reutlinger in Paris; W. Rulofson
+ in San Francisco. Tunnel-Ateliers. Südfront-Ateliers. Ventilation.
+ -- =Beleuchtung des Porträts. -- Die Rembrandt-Beleuchtung. -- Der
+ Hintergrund. Ausstattung des Ateliers.= Kopfhalter. Schutz des
+ Apparates gegen störende Reflexe. Stellung der Person.
+ Gruppenbilder. Doppelgängerbilder. -- =Landschaft und Architectur.=
+ Dunkelzelt. Zeltwagen. Reiseapparat. Aufnahmen von Panoramen.
+ Momentbilder. -- =Reproduction von Stichen, Zeichnungen, Gemälden
+ und dergl. -- Copien nach Kunstwerken, Medaillen, Fabrikmustern und
+ Maschinen. -- Stereographie.= Stereoscopcamera. Copircamera.
+
+ [Illustration: Dekoration]
+
+ Ed. Liesegang, Düsseldorf.
+
+
+
+
+ _Die Retouche_
+
+ _photographischer Negative und Abdrücke._
+
+ Mit Abbildungen und anatomischen Zeichnungen von Prof. =H. Mücke=.
+
+ 3. Auflage. 200 Seiten. =_Preis M 4.--_=, gebunden =_M 5.--_=.
+
+
+ _=Inhalt=_: Photographie und Retouche. -- Ueber Retouche im
+ Allgemeinen. -- Negativ-Retouche -- Vorbereitung der
+ Negativschicht. -- Das Retouchiren. -- Reproductionen. --
+ Diapositive. -- Vergrösserte Negative. -- Bleistiftretouche. --
+ Retouche mit Wasserfarben. -- Retouche mit Oel- und Firnissfarben.
+ -- Negativretouche mit der Nadel. -- Das Retouchiren des Gesichts
+ und der Hände. -- Negativretouche mit Röthel und schwarzer Kreide.
+ -- Retouche von Landschaftsnegativen. -- Das Retouchiren grosser
+ Köpfe. -- Materialien zur Negativretouche. -- Retouchirfirnisse. --
+ Retouchirpulte. -- Die americanische Retouchirmaschine. --
+ Positiv-Retouche. -- Das Ausflecken. -- Ueber die Benutzung von
+ Graphit- und Crayonstiften zur Positivretouche. -- Retouche der
+ Aristodrucke. -- Vanderweyde-Bilder. -- Das Coloriren der
+ Eiweissbilder mit Aquarellfarben: a) Allgemeines; b) die farbige
+ Ausführung. -- Ueber die Behandlung von Vergrößerungen mit Crayons.
+ -- Ausgeführte Drucke auf Bromsilbergelatine-Kornpapier. --
+ Retouche von Drucken und Vergrösserungen auf glänzendem
+ Bromsilberpapier. -- Das Emailliren der Albuminbilder. --
+ Photochromie. -- Verfahren zur Herrichtung des Albuminpapiers für
+ farbige Retouche. -- Retouchiren und Ausflecken der Kohlebilder. --
+ Retouche der Lichtdruckplatten. -- Das Retouchiren und Firnissen
+ der Lichtdrucke.
+
+ =Anhang=: Das Bleichen überzeichneter Albumindrucke für Zinkätzung.
+ -- Farben und Farbenharmonie.
+
+
+»Das Buch enthält viel Nützliches und kann bestens empfohlen werden.«
+
+ Phot. Correspondenz.
+
+»Wir hoffen, dass dies Buch bald in den Händen aller strebsamen
+Retoucheure sein wird.«
+ Phot. Wochenblatt.
+
+»Das Buch, welches wiederum die bekannte hübsche Ausstattung zeigt, ist
+in der That ein sehr werthvolles, welches wir den vielen, in diesem
+Lande ansässigen Retoucheuren, welche deutsch verstehen, mit gutem
+Gewissen empfehlen können.«
+ Phot. Times. New-York.
+
+ Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf.
+
+
+
+
+ Leitfaden
+ der
+
+ Retouche des photographischen Bildes.
+
+ Anleitung zur gründlichen Erlernung
+
+ der
+
+ Negativ- und Positiv-Retouche.
+
+ Von
+
+ Jean Paar.
+
+ Mit einer Lichtdrucktafel. 64 Seiten. -- Preis =_M_ 1.80=.
+
+
+ _=Inhalt=_: =Ueber die Retouche im Allgemeinen. Die
+ Negativ-Retouche.= Allgemeines. Materialien zur Negativ-Retouche
+ und Vorbereitendes. -- Die Retouche des Negativs. -- Die Retouche
+ grösserer Negative. -- Ausnahmefälle bei der Negativ-Retouche. --
+ Negativ-Retouche bei Reproductionen. =Die Positiv-Retouche.= Die
+ Positiv-Retouche im Allgemeinen. -- Schwarze Retouche mit
+ Eiweissfarben für Albumin- und Celloidinbilder. -- Schwarze
+ Retouche mit Gummifarben für grössere Albumin- und Celloidinbilder.
+ -- Retouche mit stumpfer Farbe für Salz- und
+ Platin-Originalporträts. -- Retouche mit stumpfer Farbe oder Kreide
+ für Bromsilber-Originalporträts. -- Positiv-Retouche von
+ Reproductionen. =Mehrfarbige Retouche.= Mehrfarbige Retouche mit
+ Aquarellfarben auf Albumin- und Cellodinpapier. -- Mehrfarbige
+ Retouche mit Aquarellfarben auf stumpfem Papier.
+
+ »Das Buch enthält viel nützliche Unterweisung und behandelt nicht
+ nur die Negativretouche, sondern auch die Retouche und farbige
+ Ausführung von Positiven und Vergrößerungen.«
+
+ (Phot. Times.)
+
+ »Der Verfasser giebt in dem Werkchen eine Anleitung zur Negativ-
+ und Positivretouche, sowie zum Coloriren der Bilder, soweit sich
+ eine solche überhaupt schriftlich geben lässt. Er vertritt dabei
+ den verständigen Standpunkt, dass die Retouche nie die
+ Characteristik beeinträchtigen dürfe und versäumt keine
+ Gelegenheit, zur Mässigung zu mahnen. -- Dem Anfänger in der
+ Retouche ist dies Buch wohl zu empfehlen, aber auch der Retoucheur
+ wird beherzigenswerthe Winke darin finden, wovon ein einziger
+ genügt, um die Lectüre des Buches lohnend erscheinen zu lassen.«
+
+ (Photogr. Wochenblatt.)
+
+ »Der Verfasser hat den Beweis geliefert, dass er über den
+ Gegenstand als Sachkenner zu schreiben weiss, nicht blos als
+ Techniker, sondern auch als Künstler. Wir empfehlen das Büchlein
+ allen Strebsamen.«
+
+ (Phot. Mittheilungen.)
+
+ Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf.
+
+
+
+
+ Der Entwicklungsdruck
+
+ auf Gelatine-Emulsions-Papier
+
+ und
+
+ die Vergrösserung direkt nach dem Negativ.
+
+ Von =G. Mercator=.
+
+ 124 Seiten. -- Mit 28 Abbildungen. -- Preis =_M_ 2.--=.
+
+
+ _=Inhalt=_: =I. Der Contactdruck. Das Emulsionspapier und seine
+ Aufbewahrung. -- Zerschneiden. -- Einlegen für den Contact-Druck.
+ Ueber die Wahl des Negativs. -- Die Belichtung.= 1. Belichtung mit
+ Tageslicht. 2. Belichtung mit künstlichem Licht. a) Mit Petroleum.
+ b) Mit Gaslicht. c) Mit electrischem Licht. d) Mit Magnesiumlicht.
+ e) Blitzlichtlampen. =Entwicklung.= Dunkelzimmereinrichtung. Die
+ Theorie der Entwicklung. Die verschiedenen Entwickler. Technik des
+ Entwickelns. Ueberbelichtung. Unterbelichtung. =Fixiren. --
+ Alaunbad. -- Tonen der Chlorsilberpapierbilder.= Goldbad für
+ unfixirte Bilder. Goldbad für fixirte Bilder. -- =Das Auswaschen.
+ -- Trocknen und Aufziehen. -- Retouchiren. -- Satiniren. -- Fehler
+ und deren Abhülfe.= -- Fehler beim Aufbewahren und Belichten; beim
+ Entwickeln; beim Fixiren; beim Alauniren; beim Tonen; beim
+ Auftrocknen und Cartonniren; beim Heiss-Satiniren. =II. Der
+ Projectionsdruck.= Die directe Vergrösserung nach dem Negativ. --
+ =Einleitung. -- Grundlage der Projection. -- Ueber die Wahl des
+ Objectivs. -- Wahl der Lichtquelle und des Negativs. -- Die
+ Berechnung der Expositionszeit. -- Belichtung mit künstlichem
+ Licht.= Sciopticon. Mit Magnesiumlicht. Mit electrischem Licht.
+ =Das Entwickeln.= Entwickler-Recepte. a) Für Bromsilberpapier. b)
+ Für Chlorsilberpapier. -- =Die Vergrösserung mit Tageslicht.=
+ Liesegang's Solar-Camera. -- =Selbstconstruction von
+ Vergrösserungs-Apparaten. -- Die Retouche der Vergrösserungen.=
+
+ »Der Verfasser hat seine Aufgabe gründlich erfasst und auf jeder
+ Seite spricht der erfahrene Practiker zum Practiker. -- Obiges
+ Büchlein bringt auch viele Details über die Art und Weise, wie die
+ Arbeit anzupacken sei, und wird daher den Interessenten bestens
+ entsprechen.«
+
+ Photographíe.
+
+
+
+
+ Ueber Erlangung brillanter Negative
+
+ und
+
+ schöner Abdrücke mit Gelatine-Trockenplatten, Eiweiss-Papier,
+ Chlorsilber-Collodion- und Gelatinepapier.
+
+ 12. Auflage. 52 Seiten. Preis 50 Pfg.
+
+ Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf.
+
+
+
+
+ Die Blitzlicht-Photographie.
+
+ Anleitung zum
+
+ Photographiren bei Magnesiumlicht.
+
+ Von =Hermann Schnauss=.
+
+ Zweite Auflage. Mit vielen Abbildungen. Preis geheft. =_M_ 2.--=.
+ Gebunden =_M_ 3.--=.
+
+
+ _=Inhalt=_: =Das Magnesium. -- Magnesiumband und Magnesiumdraht.=
+ -- In Sauerstoff verbrennendes Magnesiumband. -- =Magnesiumpulver.=
+ -- Das Pustlicht. -- Einfache, leicht anzufertigende
+ Pustlichtlampen. -- Im Handel befindliche Pustlichtlampen. -- Das
+ Blitzlicht oder Explosionslicht. -- Das Abbrennen des
+ Explosionslichtes. -- Die zur Zündung erforderliche Pulvermenge. --
+ Die Beseitigung des Rauches. -- =Die Aufstellung des Apparates und
+ der Lampen während der Aufnahme.= -- 1. Einzelporträts und kleinere
+ Gruppen im Zimmer. -- Das Einstellen. -- Brustbilder. --
+ Genrebilder. -- Rembrandt-Effecte. -- Verbindungen mehrerer Lampen
+ mit einander. -- Gruppenaufnahmen. -- 2. Die Aufnahme von grösseren
+ Gruppen, Aufführungen, lebenden Bildern, Monumenten etc. --
+ Aufnahme einer Ballscene. -- Aufnahme lebender Bilder. -- Aufnahme
+ der Freiheitsstatue bei New-York. 3. Aufnahme von Innenräumen --
+ Aufnahme von zwei aneinanderstossenden Zimmern. -- 4. Tageslicht
+ mit Magnesiumlicht combinirt. -- =Allgemeine Winke und
+ Beobachtungen. -- Das Entwickeln der Blitzlichtaufnahmen.= --
+ Stand-Entwicklung. -- Mit Pyrogall. -- Mit Hydrochinon. -- Mit
+ Eikonogen. -- Mit Eisenoxalat. -- =Verschiedene Anwendungen des
+ Magnesiumlichtes.= -- Die Anfertigung von Diapositiven. -- Durch
+ Contactdruck. -- In der Camera. -- Das Vergrössern bei
+ Magnesiumlicht.
+
+ * * * * *
+
+ »Dieses Büchlein dürfte vielen Amateuren recht erwünscht sein, denn
+ es existirt unseres Wissens bisher keine so vollständige
+ Zusammenstellung aller diesbezüglichen Apparate und Utensilien, die
+ zu den so beliebt gewordenen Blitzlicht-Aufnahmen dienen, und ihr
+ Gebrauch ist mit Sachkenntniss und Deutlichkeit erläutert, so dass
+ selbst der Neuling mit Sicherheit diese Art der Aufnahmen
+ cultiviren kann. -- Auch dem Atelier-Photographen kann es nützlich
+ sein, denn es sind nach bewährten Angaben Beleuchtungsmethoden in
+ Glashäusern, ferner Gruppenaufnahmen etc. etc. beschrieben.«
+
+ Die Photographie.
+
+ Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf.
+
+
+
+
+ Künstlerische Photographie.
+
+ Von J. Raphaels.
+
+ Preis =_M_ 1.50=.
+
+
+ »Dieses Werk, das uns viele neue Gesichtspunkte eröffnet, von
+ welchen aus das Wesen der künstlerischen Photographie recht
+ fasslich zum Verständnis kommt, erscheint heute, wo wir
+ verschiedene Richtungen in der Kunst und mit ihr auch in der
+ Photographie entstehen und verschwinden sehen, so zeitgemäss, dass
+ wir denselben jene Aufmerksamkeit widmen wollen, welche der
+ hochinteressante Gegenstand erheischt und dies um so mehr, als der
+ Verfasser denselben mit philosophischem Geiste durchdringt und
+ nicht ansteht, althergebrachte Vorurtheile und Axiome umzustossen,
+ wo es gilt, einer vernünftigen Auffassung Bahn zu brechen« (Folgt 5
+ seitige Besprechung)... »Dabei tritt nirgends die Sucht hervor, ein
+ Buch zu machen. Die Ausdrucksweise ist knapp und aphoristisch und
+ zum Schluss wird man vollkommen orientirt sein«
+
+ Photogr. Correspondenz 1895. November.
+
+ Prof. Schiffner in den Wiener Photogr. Blättern erklärt: »Aus dem
+ Buche spricht ein Kunstverständiger, der seinen Gegenstand
+ mehrseitig beherrscht.«
+
+
+ Studienblätter
+
+ künstlerischer Stellung und Beleuchtung.
+
+ Nach Aufnahmen von =J. C. Strauss= in St. Louis.
+
+ Nebst einem Anhang:
+
+ Bemerkungen über künstlerische
+ Portraitaufnahmen.
+
+ 8 Illustrationstafeln und 4 Seiten Text, in Umschlag geh.
+
+ _Preis 75 Pfg_.
+
+
+ Die Buchhaltung für Photographen.
+
+ _Preis 40 Pfg._
+
+ Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf.
+
+
+
+
+ Photographischer Zeitvertreib.
+
+ Eine Zusammenstellung einfacher und leicht ausführbarer
+ Beschäftigungen und Versuche
+
+ mit Hilfe der
+
+ _=CAMERA=_.
+
+ Von =Hermann Schnauss=.
+
+ Fünfte Auflage. Mit 130 Abbildungen, =Preis 2= _M_, geb. =3= _=M=_.
+
+ * * * * *
+
+ _=Inhalt=_: =I. Specialitäten=. Photograph. Aufnahme von Blumen und
+ anderen kleinen Gegenständen. Aufnahme von Thieren.
+ Winterlandschaften. Wasser. Glaswaren und Metallgefässe. Die
+ photgraph. Wiedergabe von Gemälden. Eisblumen zu photographiren.
+ Crystallisationsbilder. Photographische Aufnahme des Blitzes.
+ Andere electrische Erscheinungen. Verschiedene Aufnahmen bei Nacht.
+ Mittels Magnesium-Blitzpulver. Bei Mondschein. Von
+ Feuerwerkskörpern. Lichtwirkung der Johanniswürmchen. =II.
+ Curiositäten.= Doppelgängerbilder. Photographische Scherzbilder.
+ Geisterphotographien. Photographie des Unsichtbaren. Personen ohne
+ Kopf. Porträts, welche Reproduktionen von alten Gemälden ähneln.
+ Porträts, welche scheinbar mit den Augen winken. Photographische
+ Silhouetten. Photographisches Verfahren für Sportliebhaber.
+ Photographische Pendants. Durch Spiegelung vervielfältigte
+ Porträts. Photographische Selbstbildnisse. Combinirte Porträts.
+ Statuen- und Büstenbilder. Photographische Probleme. Hauchbilder.
+ Zauberphotographien. Porträts, die nach Belieben sichtbar und
+ unsichtbar gemacht werden können. Selbstleuchtende Photographien.
+ Aufnahmen magnetischer Erscheinungen. =III. Das Photographiren mit
+ eigenartigen Hilfsmitteln.= Das Photographiren ohne Objektiv, durch
+ einen Nadelstich. Aufnahmen mit Hilfe eines Brillenglases.
+ Aufnahmen mittels des Fernrohres. Photographie mittels des
+ Papierdrachens. Die Camera im Hute, unter der Weste, als
+ Taschenuhr, als Cravatte und als Jagdgewehr. =IV.
+ Photographisch-optische Unterhaltungen=. Stroboskop-Photographien.
+ Kaleidoskop-Bilder. Photo-Anamorphosen. Das Photo-Chromoskop. Das
+ Pantoskop oder Laternoskop. Kosmoramische Bilder. Das
+ Antraphotoskop. Die Wundercamera. Stereoscopaufnahmen mit der
+ gewöhnlichen Camera. Panorama-Aufnahmen mit der gewöhnlichen
+ Camera. Spiegelphotographien. =V. Beschäftigung mit photographischen
+ Abdrücken=. Blätter-Copien. Abdrücke mit Blumeneinfassung.
+ Briefmarken-Porträts. Bilder mit imitirtem Schneefall. Abdrücke mit
+ Mondschein-Effect. Farbige Abdrücke. Das Coloriren der Abdrücke auf
+ Albuminpapier. Das Coloriren der Aristodrucke. Photogramme auf
+ Ivorine und Celluloid. Imitation von vergilbten Kupferstichen.
+
+ * * * * *
+
+ Die Schrift von Schnauss ist, kurz gesagt, =einzig in ihrer Art=
+ und verdient in den Händen aller zu sein, welche sich mit
+ photographischen Versuchen beschäftigen.
+
+ Gaea.
+
+ * * * * *
+
+ Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf.
+
+
+
+
+ Photographische Chemie.
+
+ Von
+
+ R. Ed. Liesegang.
+
+ 170 Seiten. -- Preis _M_ =2.50=, geb. _M_ =3.25=.
+
+
+ * * * * *
+
+ _=Inhalt=_: =I. Theil: Allgemeine Chemie.= Chemie der Silbersalze.
+ Wirkungen des Lichtes. Die Trockenplatte. Herstellung des Negativs.
+ Der Silberdruck. Entwickler für Bromsilberbilder. Fixirmittel für
+ Silberbilder. Physikalische Entwicklung. Das latente Bild. Tonen
+ der Silberdrucke. Das Tonfixirbad. Wachsende Moleküle. Verstärkung
+ der Negative. Die Haltbarkeit der Silberbilder. Rückblick. -- =II.
+ Theil: Verfahren ohne Silbersalze.= Die Platinotypie.
+ Lichtpausverfahren. Die Chromgelatine. Rötheltonung der
+ Platinbilder. -- =III. Theil: Photographische Chemikalien.
+
+ »=In einer so einfachen Sprache als es überhaupt möglich ist, über
+ Chemie zu schreiben=, bietet der Verfasser eine Reihe von
+ Abhandlungen über die chemischen Principien, auf denen die
+ verschiedenen photographischen Processe beruhen, und sowohl dem
+ Anfänger wie dem Vorgeschrittenen wird das Buch sehr dienlich sein,
+ um die Ursachen und Gründe der verschiedenen vorkommenden
+ Reactionen begreifen zu lernen, und es wird daher den Grund zu
+ einer soliden Kenntniss der Photographie legen. -- (Folgt
+ Eintheilung des Buches). -- Das Werk, welches auch zahlreiche
+ practische Vorschriften und Winke enthält, kann sehr empfohlen
+ werden.« _The Photogram, 1894._
+
+ »Das Buch ist =für Anfänger= geschrieben; ganz geringe Kenntnisse
+ der Chemie genügen, um alles, was in diesem Lehrbuche besprochen
+ wird, zu verstehen. Die Chemie aller wichtigeren photographischen
+ Operationen und Processe wird in klarer und gemeinverständlicher
+ Weise erklärt, aber mit vollkommen wissenschaftlicher Genauigkeit.
+ Etwas anderes kann man übrigens von einem Buche des Herrn
+ Liesegang, dieses ebenso hervorragenden, wie bescheidenen
+ Gelehrten, gar nicht erwarten.« _Il Progresso fot._
+
+ »Ein Werk voller Gelehrsamkeit, wie alles, was der Feder des
+ Sohnes unseres geschätzten Collegen Dr. Liesegang entstammt.«
+
+ _Moniteur de la Phot._
+
+ »In diesem Werk behandelt der Autor mit seiner gewohnten Competenz
+ alle Fragen, welche auf die photographische Chemie Bezug haben.
+ Die ersten beiden Theile sind dem Studium der verschiedenen
+ photographischen Verfahren gewidmet, der dritte Theil dem Studium
+ der Erzeugnisse.«
+
+ _Bulletin du Photo-Club de Paris._
+
+ »Leicht fasslich und populär geschrieben, wird dieses Buch für
+ Viele sehr willkommen sein.« _Photogr. Notizen._
+
+ »Eine sehr verdienstvolle Arbeit eines vorzüglichen Fachmannes,
+ und zwar interessant nicht nur für die Anfänger, für den sie
+ zunächst bestimmt ist, sondern für alle diejenigen Praktiker,
+ welche über das Wesen ihrer Arbeit, insofern dasselbe Nahrung aus
+ der unversiegbaren Quelle der Chemie schöpft, Aufklärung und
+ Belehrung suchen. Die leichte Verständlichkeit der Sprache macht
+ das Buch auch Denjenigen zugänglich, welchen Vorstunden mangeln,
+ also ein Vorzug, welcher nicht immer in derartigen Arbeiten zu
+ finden ist. Wir empfehlen diese, alles Wissenswerthe kurz, aber
+ auch in seltener Vollständigkeit enthaltende Schrift Jedermann als
+ ein Lehrbuch von wirklichem Werthe.« _Chemische Revue._
+
+ Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf.
+
+
+
+
+ Photochemische Studien.
+
+ Von =R. Ed. Liesegang=.
+
+ =Preis= _M_ =1.-- für jedes Heft.=
+
+
+ =Heft I= enthält u. A.: »Sind die Silbersalze lichtempfindlich?« --
+ »Lichtgebung«. -- »Electrolyse und Photolyse«. -- »Ueber die
+ Mechanik der Photolyse«. -- »Nascirendes Silber«.
+
+ =Heft II= enthält u. A.: »Die Constitution der organischen
+ Entwickler.« -- »Die Form des metallischen Silbers in den
+ photographischen Bildern«. -- »Die Lichtempfindlichkeit des reinen
+ Papiers«. -- »Die photochemische Anpassung des Pflanzenblattes«.
+
+ Prof. F. Schmidt schrieb darüber im »Photog. Centralblatt« 1895:
+ »In R. Ed. Liesegang entsteht der photogr. Welt eine frische Kraft,
+ ein wissenschaftlicher Beobachter mit gründlichen Kenntnissen, ein
+ Theoretiker vom besten Schlage. Der vielseitige, tüchtige, junge
+ Gelehrte, hat sich durch eine Reihe höchst werthvoller,
+ wissenschaftlicher Arbeiten in ganz kurzer Zeit einen
+ hochgeachteten Namen gemacht. Seine >Rhapsodie<, Der >Monismus und
+ seine Consequenzen< sind Leistungen eines regen, gebildeten
+ Geistes, seine >Photogr. Chemie<, seine interessanten Aufsätze im
+ >Photogr. Archiv< und das erste Heft seiner >Photochemische
+ Studien< zeugen von unermüdlichem und glücklichem Schaffensdrang.
+ Herr Liesegang ist wohl gegenwärtig der schöpferischste und
+ erfolgreichste deutsche photographische Theoretiker. Stets
+ überrascht er durch neue Gedanken und neue Ausführungen, so dass
+ die wissenschaftlich photographischen Kreise den Werdegang des
+ jungen Gelehrten mit grösstem Interesse verfolgen.
+
+ Auch in seiner neuesten Veröffentlichung, dem zweiten Hefte der
+ Photoch. Studien findet unser Urtheil vollste Bestätigung; überall
+ begegnet uns ein solcher Reichthum an neuen Gedanken, Anregungen,
+ dass wir die gediegene Schrift nicht nur allen Photochemikern,
+ sondern überhaupt jedem strebsamen Amateur und jedem gebildeten
+ Berufsphotographen auf das Angelegentlichste empfehlen.«
+
+ [Illustration: Dekoration]
+
+
+ Beiträge zum Problem des electrischen Fernsehens.
+
+ Von =R. Ed. Liesegang=.
+
+ 130 Seiten. Mit Abbildungen. =Preis 3= _M_.
+
+ Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf.
+
+
+
+
+ Die
+
+ photographischen Ateliers von Europa.
+
+ Von =H. Baden-Pritchard=.
+
+ Autorisirte deutsche Ausgabe. Mit 43 Holzschnitten.
+
+ 170 Seiten. _=Preis 3 M.=_
+
+ [Illustration: Dekoration]
+
+ _=Inhalt=_: =Das Empfangszimmer.= Ausstattung und Gebrauch des
+ Empfangszimmers. Probebilder. Preise von Photographien.
+ Club-Porträts. =Bildsorten.= Boudoirporträts. Cabinetbilder. Cartes
+ émailliées (gelantinirte Bilder). Cartes russes. Cartes Van Bosch.
+ Imperialformat. Makart-Format. Nadar-Format. Panel-Format. Porträts
+ Paris. Promenade-Porträt. Salomon-Porträt. Visitenkarten. =Das
+ Atelier.= Apparate in demselben. Hintergründe. Beleuchtungsschirme.
+ Möbel- und Beiwerk. Bauart und Beleuchtungsvorrichtungen. Ateliers
+ mit elektrischem Licht, mit Gaslicht. Stellunggeben und Belichten.
+ Aufnahmegegenstände. Ballonphotographien, Kinderporträts, Porträts,
+ Gruppen, Reiterbilder, Landschaften, Damenporträts, Genrebilder,
+ Alterthümer, Archtitecturaufnahmen, Studienbilder, Phantasiebilder,
+ Interieurs. =Das Dunkelzimmer im Laboratorium.= =Apparate.=
+ Actinometer. Ballon-Apparat. Cameras. Objectivbeschatter, Stativ,
+ elektrische Camera, Copircamera, Kindercamera, Wechselbrett,
+ Rollencassette, Emulsions-Aufträger. Hygrometer. Iconometer.
+ Kopfschirm. Momentverschlüsse. Silberbadschalen. Trockenschrank für
+ Gelatineplatten. Walze aus Sammet für Photolithographie.
+ Waschgefäss. =Verfahren.= Collodion. Collodiontransportbilder.
+ Colorirte Photographien. Copiren. Einstäubeverfahren. Klebmittel.
+ Kohledruck. Röthelverfahren. Photographie auf Leinwand. Lichtdruck.
+ Opalglasbilder. Photolithographie. Zinkätzung. Platindruck.
+ Retouchiren. Rückstände. Ueberziehen der Platte mit Bromgelatine.
+ Vergrössern und Drucken. Woodburydruck. =Negative.= Aufbewahrung.
+ Entwicklung. Prüfung der Empfindlichkeit, der Zusammensetzung.
+ Lackiren. Retouchiren. Verstärken. Zerbrochene Negative.
+ =Rückstände.=
+
+ »Verfasser lässt an sechsig Ateliers Revue passiren in diesem
+ nützlichen Buche, das für alle, die einen Gesammtüberblick über den
+ practischen Betrieb der bedeutentsten photographischen Geschäfte
+ erhalten wollen, unentbehrlich ist.«
+
+ Moniteur de la Photogr.
+
+ Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf.
+
+
+
+
+ Das Glashaus
+
+ _=und was darin geschieht=_.
+
+ Von =H. P. Robinson=.
+
+ Autorisirte deutsche Uebersetzung.
+
+ Zweite Auflage.
+
+ _=130 Seiten mit 32 Abbildungen. Preis M 2.50.=_
+
+
+ _=Inhalt=_: =Verschiedene Arten von Glashäusern. Die beste Form des
+ Glashauses. Hintergründe. Beiwerk. Die Beleuchtung. Ueber
+ Stellunggebung und Arrangement bei Porträtaufnahmen. Der Kopf. Das
+ Brustbild. Das Kniestück. Aufnahmen in ganzer Figur. Gruppen.
+ Gruppen im Freien. Kinderaufnahmen. Der Ausdruck im Porträt.
+ Ansichten und Wünsche der die Aufnahme begleitenden Freunde. Vom
+ Lächeln. Aehnlichkeit. Vom Retouchiren. Winke für solche, die sich
+ photographiren lassen wollen. Die Ausstattung photographischer
+ Bilder. Die Erziehung des Photographen.=
+
+ »Der neueste von Robinson's zahlreichen Beiträgen zur
+ photographischen Literatur liegt uns vor und kennzeichnet sich als
+ eine =äusserst nützliche und gediegene Publication=. Das Buch
+ enthält in interessanter und ansprechender Form einen Schatz
+ werthvoller Belehrung für den Anfänger wie für den Veteran, für
+ den Amateur und für den Berufsphotographen, und da dasselbe das
+ Resultat vieljähriger practischer Erfahrung eines um die
+ künstlerische Seite der Photographie hochverdienten Mannes ist,
+ darf dem Werkchen eine allseitig freundliche Aufnahme wohl mit
+ Sicherheit prophezeit werden.« British Journal of Phot. --
+
+ »Wer sich über alles, was im Glashaus vorgenommen wird,
+ unterrichten, und gleichzeitig den Genuss einer äusserst angenehm
+ berührenden Lectüre haben will, dem empfehlen wir, nachzulesen,
+ was Hr. Robinson in seinem Werkchen sagt.« Phot. News. --
+
+ »Wir haben das Vergnügen gehabt, ein photographisches Handbuch zu
+ lesen, welches uns in jeder Weise befriedigt hat; ebenso zum
+ Vergnügen gereicht es uns, jetzt einiges darüber schreiben zu
+ können. -- -- Wir hoffen unsere Leser überzeugt zu haben, dass sie
+ beim Durchlesen des Robinson'schen Buches ein paar angenehme
+ Stunden verbringen werden.« Amateur Photographer.
+
+ Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf.
+
+
+
+
+ _=Ferrotypie.=_
+
+ Ein amerikanisches Verfahren, direkt positive Collodionbilder
+ auf Blechplatten anzufertigen.
+
+ Von einem amerikanischen Ferrotypisten.
+
+ Elfte Auflage. 50 Seiten mit Abbildungen.
+
+ _=Preis Mk. 1.50.=_
+
+
+ _=Inhalt=_: =Die Ferrotypie.= -- =Das Glashaus.= -- =Das
+ Dunkelzimmer.= -- =Der Apparat.= -- =Die Ferrotypieplatte.= --
+ =Ferrotypcollodion.= -- =Das Silberbad.= -- =Die Entwicklung des
+ Bildes.= -- =Die Fixirlösung.= -- =Das Verfahren.= -- =Schleier und
+ andere Fehler.= -- =Ferrotyp-Trockenplatten.= -- =Vignetten,
+ Medaillons etc.= -- =Anhang.=
+
+ »Die Arbeit ist dem Practiker gewissermassen in die Hand
+ geschrieben, er wird in dem Buch einen zuverlässigen Führer
+ finden.« Bayr. Ind. u. Gew.-Blatt -- »Jedem, der diese
+ Blechplattenbilder machen will, wird das Büchlein willkommen
+ sein.« Phot. Nachr.
+
+ [Illustration: Dekoration]
+
+
+ Photographische
+
+ _=Schmelzfarbenbilder=_
+
+ auf
+
+ =Emaille, Porzellan und Glas=.
+
+ 3. Auflage. 80 Seiten. Mit Abbildungen. Preis _M_ =2.50=.
+
+
+ _=Inhalt=_: =Photographische Schmelzfarbenbilder. Das
+ Einstäubeverfahren mit Chromsalz.= Das Chromatin. Das Aufgiessen
+ des Chromatins auf die Glasplatte. Das Diapositiv. Das Belichten.
+ Das Entwickeln. Das Aufbewahren entwickelter Bilder. Das
+ Uebertragen. Das Ausflecken vor dem Einbrennen. Der Muffelofen. Das
+ Brennen. Muffelofen für Gasfeuerung. Das Ausflecken und Retouchiren
+ nach dem Einbrennen. Die letzte Retouche mit Flusssäure. Die
+ emaillirte Kupfertafel. Die Emailfarben. Beschreibung von
+ Präparaten, welche im vorstehenden Verfahren erwähnt sind. Bilder
+ auf Porzellan und Fayence. Bilder auf Glas. =Das Einstäubeverfahren
+ mit Eisenchlorid. Das Glas-Lichtdruckverfahren. Das
+ Substitutions-Verfahren.=
+
+ Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf.
+
+
+
+
+ Das Urheberrecht
+
+ auf dem Gebiete der bildenden Kunst und Photographie.
+
+ Von Amtsgerichtsrath E. _=Grünewald=_.
+
+ 92 Seiten. 8^o. Preis _M_ =1.80=.
+
+ _=Inhalt=_: Einleitung. -- 1. Capitel: Das ausschliessliche Recht
+ des Urhebers. -- 2. Capitel. Die Dauer des Urheberrechts -- 3.
+ Capitel: Die Sicherstellung des Urheberrechts. -- 4. Capitel:
+ Allgemeine Bestimmungen -- 5. Capitel: Der Schutz der Photographie
+ gegen unbefugte Nachbildung. -- 6. Capitel: Der internationale
+ Schutz des Urheberrechts auf dem Gebiete der bildenden Kunst. --
+ Anhang. I. Gesetz, betr. das Urheberrecht an Werken der bildenden
+ Künste, vom 9. Januar 1876 -- II. Bestimmungen über die Führung der
+ Eintragsrolle für Werke der bildenden Künste, vom 29. Februar 1876.
+ -- III. Instruction vom 7. December 1870. -- IV. Gesetz, betr. den
+ Schutz der Photographien gegen unbefugte Nachbildung, vom 10.
+ Januar 1876. -- V. Uebereinkunft, betr. die Bildung eines
+ internationalen Verbandes zum Schütze von Werken der Literatur und
+ Kunst, vom 9. Sept. 1886.
+
+
+ Die Heliochromie,
+
+ das Problem der Photographie in natürlichen Farben.
+
+ Eine Zusammenstellung der hierauf bezüglichen Arbeiten
+ von Becquerel, Niépce und Poitevin,
+
+ _=75 Seiten. Preis M 1.50.=_
+
+ _=Inhalt=_: =Die Heliochromie.= =Geschichtliches Das
+ Silberchlorür.= =Die Arbeiten Becquerel's.= =Die Arbeiten Niépce's=
+ aus dem Jahre 1851, 1852, 1862 Die heliochromische Wiedergabe der
+ sogenannten zusammengesetzten Farben. Die Wiedergabe der Schwärzen
+ beim heliochromischen Verfahren. =Die Arbeiten Poitevin's.=
+ Heliochromische Papierbilder, Bereitung des Silberchlorürs.
+ =Heliochromische Bilder mit Chlorsilbercollodion. Mittheilung über
+ Heliochromie von Saint-Florent.=
+
+
+ Erfahrungen practischer Photographen
+
+ über die
+
+ gebräuchlichsten Entwicklungsmethoden.
+
+ 4 Nummern geheftet. Preis 1 _M_.
+
+ Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf.
+
+
+
+
+ Der Lichtdruck und die Photolithographie.
+
+ Von =Dr. Julius Schnauss=.
+
+ VI. vermehrte Auflage. 176 Seiten mit 28 Abbildungen und
+ 3 Tafeln. _=Preis 4 Mark.=_
+
+
+ _=Inhalt=_: Einleitung. Photochemie der Bichromate. Ueberblick über
+ die wichtigsten Druckverfahren mittels Chromgelatine. =Praxis des
+ Lichtdruckes.= Geräthschaften. Filtriren. Der Trockenkasten.
+ Schnelltrockenapparat. Die Glasplatten. Die Walzen. Die Pressen.
+ =Chemikalien und Materialien zum Lichtdruck.= =Farben und Papier.=
+ Kreidefarben. Das geeignetste Papier. Bereitung der
+ Lichtdruckplatten. =Bereitung der Chromgelatinelösung.= Ueber die
+ für den Lichtdruck geeignetsten Negative. Das Retouchiren und
+ Firnissen der Lichtdrucke. Andere Lichtdruckverfahren. =Fehler beim
+ Lichtdruck.= Bei der Präparation der Platten. Während des Druckens.
+ Der Schnellpressendruck. =Vereinfachter Lichtdruck.= =Lichtdrucke
+ in natürlichen Farben.= =Zauberlichtdruck.= =Photogr. Glasdrucke.=
+ =Allgeyer's Vorschriften für Lichtdruck.= =Lichtdruckplatten für
+ den Buchdruck.= =Praxis der Photolithographie.= Autographischer
+ Druck. Die Asphaltmethode. Directe Chromophotographien auf Stein.
+ Der photographische Ueberdruck mittelst chromirten Papiers.
+ Verwandlung der Ueberdruckbilder in Asphaltbilder. Ueber die
+ Negative zur Photolithographie. Anwendung des Kohledrucks auf die
+ Photolithographie. Gravirte Negative für die Photolithographie.
+ Photolithographie in Halbton.
+
+ * * * * *
+
+ »Das vorliegende Werkchen des auf photographischem Gebiete
+ hervorragenden Verfassers ist bereits zu bekannt, als dass es
+ nöthig wäre, den der Bearbeitung zu Grunde gelegten Plan eingehend
+ wiederzugeben. Es genügt, darauf hinzuweisen, dass der Verfasser
+ die auf Grund seiner langjährigen Praxis gesammelten Erfahrungen in
+ abgerundeter Form hier niederlegt und dadurch ein Werkchen
+ geschaffen hat, welches besonders auch dem Praktiker die
+ werthvollsten Winke und Anweisungen bietet.«
+
+ (Chemiker-Zeitung.)
+
+ [Illustration: Dekoration]
+
+ Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf.
+
+
+
+
+ Die Autotypie
+
+ _=auf amerikanischer Basis=_.
+
+ Von =W. Cronenberg=.
+
+ Flexibel-Band. -- Mit 13 Kunstbeilagen.
+
+ 132 Seiten mit 56 Textillustrationen. -- _=Preis Mark 3.=_--
+
+ _=Inhalt=_: Photoengraving in Amerika -- Vorrichtungen zur Aufnahme
+ der Negative. -- Das Negativ. -- Wirkung verschiedener Distanz. --
+ Wirkung verschiedener Blendendurchmesser und verschiedener
+ Brennweiten der Linsen. -- Wirkung verschiedener Blendenformen. --
+ Wirkung des Lichtes, der Expositionsdauer und Entwicklung. -- Die
+ Praxis der Halbtonphotographie. -- Abziehen und Umkehren der
+ Negative. -- Direkter Uebertrag der Negativhäute auf Metall. --
+ Copirverfahren. -- Das Zink. -- Materialien zum Copiren. --
+ Anfertigung der Copie mit Eiweiss. -- Emailprocess. -- Das Aetzen.
+ -- Einrichtungen des Aetzraumes. -- Die Praxis des Aetzens. --
+ Schlussarbeiten. --Gravirung. -- Zurichtung des Clichés und
+ Reindruck. -- Aufblocken des Clichés. -- Vignetten.
+
+ * * * * *
+
+ »Der Besitzer und Leiter der praktischen Lehranstalt für
+ Photographie auf Schloss Grönenbach im bayrischen Algäu benutzt im
+ vorliegenden Werke keine anderen Quellen als die allerdings
+ ungemein reiche, eigene praktische Erfahrung. Da er als Fachmann
+ zum Fachmann spricht, so werden theoretische Betrachtungen
+ möglichst vermieden. Gerechte Würdigung erfahren die grossen
+ Verdienste Amerikas um die Autotypie.«
+
+ Photogr. Rundschau.
+
+ »Das Cronenberg'sche Werk erscheint uns für die graphischen
+ Verhältnisse Deutschlands von so grosser Wichtigkeit, dass wir uns
+ noch ausführlich mit ihm beschäftigen werden.«
+
+ Deutscher Buch- und Steindrucker.
+
+ [Illustration: Dekoration]
+
+ Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf.
+
+
+
+
+ _=Handbuch=_
+
+ der
+
+ Chemigraphie und Photochemigraphie.
+
+ Von =J. O. Mörch=.
+
+ =156 Seiten. Mit 16 Abbildungen und 8 Tafeln.= =Preis _M_ 4.=--.
+
+ _=Inhalt=_: =Einleitung. -- Erster Theil: Materialienkunde. --
+ Maschinen und Gerätschaften. -- Das Atelier des Chemigraphen. --
+ Zweiter Theil: Der Umdruck der Zeichnung und dessen Behandlung bis
+ zur Aetzung. -- Die weitere Behandlung der umgedruckten Zeichnung.
+ -- Die Aetzung und deren Zwischenmanipulation bis zur Montirung der
+ Clichés. -- Das Fertigmachen und Montiren der Clichés. -- Die
+ Reproductionsphotographie: Apparate zur Reproductionsphotographie.
+ -- Die Herstellung des Negativs. -- Die Copirverfahren. -- Das
+ Asphaltverfahren. -- Die Chromgummi- und Chromalbumin-Verfahren. --
+ Das Gelatinepapierverfahren. -- Clichés nach Naturaufnahmen. --
+ Alphabetisches Inhaltsverzeichniss.=
+
+ »Wir begrüssen das Buch mit aufrichtiger Freude, indem es eine von
+ uns schon bezeichnete Lücke in trefflicher Weise ausfüllt.«
+ (Photogr. Wochenblatt.)
+
+ »Vorliegendes Werk ist die Arbeit eines Chemigraphen, der inmitten
+ der Praxis steht und dabei die Feder mit seltener Klarheit und
+ Frische zu führen weiss. Das Werk wird jedem nützlich sein, der
+ Chemigraph ist oder es werden will.«
+
+ (Freie Künste.)
+
+
+ Die Autotypie
+
+ _=in ihren verschiedenen Ausführungsarten=_.
+
+ Ein praktischer Führer
+
+ zur Erzeugung von Druckplatten auf photomechanischem Wege
+
+ für die
+
+ Buch-, Stein- und Kupferdruckpresse
+
+ nach photographischen Aufnahmen und Originalen mit ungebrochenen
+ Abtönungen.
+
+ Nach eigenen Erfahrungen bearbeitet von J. O. Mörch.
+
+ 136 Seiten. -- Mit 8 erläuternden Tafeln. -- =Preis 5 Mark.=
+
+ »Dies kurz gefasste, aber dabei doch eingehend und klar
+ geschriebene Buch dürfte vielen Practikern sehr willkommen sein; es
+ enthält alles das, was einem Photochemigraphen ausser der
+ practischen Uebung zu wissen Noth thut und nimmt, als von einem
+ Practiker geschrieben, auf die Bedürfnisse der Praxis Rücksicht. So
+ viel uns bekannt, ist es das erste Werk, welches in so umfassender
+ Weise über diesen wichtigen Gegenstand publicirt ist.«
+ (Photogr. Wochenblatt.)
+
+ Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf.
+
+
+
+
+ Die modernen
+
+ Lichtpaus-Verfahren
+
+ zur
+
+ Herstellung exacter Copien
+
+ nach
+
+ Zeichnungen, Schriften, Stichen etc.
+
+ Dritte vermehrte Auflage. 90 Seiten. Mit Abbildungen.
+
+ _Preis 2 M._
+
+
+ _=Inhalt=_: =Verfahren mit Silbersalzen.= -- Herstellung von
+ haltbarem, gesilberten Papier. -- Die Schalen. -- A.
+ Bereitungsweise des citronensauren Silberpapiers -- B.
+ Bereitungsweise des gewaschenen Silberpapiers. -- C. Aufbewahren
+ von gesilbertem Papier. -- Anleitung zum Copiren. -- Fixirung. --
+ Das Vergolden. -- Combinirtes Ton- und Fixirbad. --
+ Schnell-Copir-Verfahren. -- =Verfahren mit Eisensalzen.= --
+ Verfahren mit Eisen- und rothem Blutlaugensalz. -- =Weisse Linien
+ auf blauem Grund.= -- Präparation mit Eisen- und rothem
+ Blutlaugensalz. -- Präparation mit Eisen- und Entwicklung mit
+ rothem Blutlaugensalz. -- Präparation mit Eisenchlorid. --
+ Präparation mit oxalsaurem Eisen. -- Verfahren mit Eisen- und
+ gelbem Blutlaugensalz. -- =Blaue Linien auf weissem Grund.= --
+ Präparation mit Chloreisen und Citronensäure. -- Präparation mit
+ citronensaurem Eisen und Chloreisen. -- Präparation mit
+ Eisenchlorid und schwefelsaurem Eisenoxyd. -- Präparation mit
+ Chloreisen und Oxalsäure. -- Verfahren mit Eisen und Gallussäure.
+ -- =Violettschwarze Linien auf weissem Grund.= -- =Verfahren mit
+ Chromsalzen.= -- Das Kohleverfahren. -- Weisse Linien auf schwarzem
+ Grund. -- Papyrographie. -- Der Anilindruck. -- =Abdrücke auf Holz
+ für Xylographen.= -- Verfahren mit Chlorsilber. -- Verfahren mit
+ Chromsalz nach Leth. -- Verfahren mit Papyrographie. -- Verfahren
+ mittels Blaudrucks.
+
+ »Das Werk zeichnet sich durch eine sehr klare, leicht verständliche
+ Darstellungsweise aus und ist daher auch für solche nützlich,
+ welche von der Photographie nichts verstehen. Da es in den Kreisen
+ auch der Architecten, Techniker etc. angewendet werden soll, so ist
+ dies ein um so bedeutungsvoller Vortheil. Auf die neueren
+ Erfahrungen ist Rücksicht genommen. Das Buch kann allgemein
+ empfohlen werden.«
+
+ (Photogr. Wochenblatt.)
+
+ Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf.
+
+
+
+
+ Die
+ _=Projections-Kunst=_
+ für
+ Schulen, Familien u. öffentl. Vorstellungen.
+
+ Zehnte vermehrte Auflage.
+
+ 290 Seiten. Mit 130 Abbildungen. =Preis 5= _M_, geb. =6= _M_.
+
+ _=Inhalt=_: =Das optische System des Projectionsapparats.= Der
+ Condensor. Das Objectiv. Der Bildhalter. Stativ. Die Wand. Der
+ dunkle Raum. Die Centrirung des Lichtpunktes. =Laternen mit
+ Petroleum-Beleuchtung oder Sciopticon.= Regulirung der
+ Petroleumlampen. Doppel-Sciopticon. =Das Kalklicht.= Bereitung von
+ Sauerstoffgas. Die Gassäcke und Verbindungsschläuche.
+ Sauerstoff-Generator und Gasometer. Herstellung von Wasserstoffgas.
+ Der Kalk-Cylinder. Die Kalklicht-Brenner. Sicherheits-Vorrichtungen
+ gegen Explosionsgefahr. Das Projiciren mit Kalklicht. Gasdruck und
+ Gasentweichung. Kalklicht mit Sauerstoff und Alcohol oder
+ Sauerstoff mit Gasolin. Dissolver für Doppel-Apparate mit
+ Kalklicht. Dreifache Laterne. Dissolver für drei Laternen.
+ Vorrichtungen zum Projiciren undurchsichtiger Gegenstände.
+ =Projectionsbilder.= Zeichnungen auf Glas. Statuen auf mattem Glas.
+ Astronomische Tafeln. Glasphotogramme für Projectionen.
+ Woodburydruck. =Das Malen von Glasbildern.= Farbige Glasscheiben.
+ Darstellung von Schneefall. Darstellung des Blitzes. Der Vorhang.
+ Bewegliche Bilder. Das Kaleidoscop. Das Pandiscop. Bewegliche
+ Schiffsbilder. Farbiger Springbrunnen. Versuche mit
+ Complementärfarben. Das Chromodrom. Darstellung der Lichtbrechung.
+ Darstellung des Regenbogens. =Experimente mannigfacher Art.=
+ Farbendünner Schichten. Seifenschichten. Polarisation.
+ Doppelbrechung durch Licht oder Wärme. Erscheinungen in
+ schwingenden Glasstreifen. Fluorescenz-Erscheinungen. Die
+ Capillarität. Cohäsionsfiguren. Magnetische Erscheinungen.
+ Darstellung von Schallwellen. Der electrische Stern. Darstellung
+ von Spectral-Erscheinungen. Nachahmung der Spiralnebel. Chemische
+ und andere Versuche. Projection von Stereoscopbildern.
+ Geistererscheinungen. Das Projections-Microscop. =Der begleitende
+ Vortrag.= Die Laterne im Dienste des Theaters.
+
+ »Wie der Titel bereits kundgiebt, umfasst das vorliegende, sehr
+ elegant ausgestattete, reich und vorzüglich illustrirte Buch die
+ verschiedensten Zweige der heute zu so eminenter Bedeutung
+ gediehenen Projectionskunst und ist auf diesem Gebiete eine ganz
+ aussergewöhnliche Erscheinung. Wir finden hierin einen so
+ reichhaltigen Schatz gemeinnütziger Kenntnisse, bei gründlichem
+ Eingehen auf die häufig so wichtigen Einzelheiten zusammengetragen,
+ dass wir ob der hierzu erforderlichen gründlichen Fachstudien des
+ Verfassers staunen müssen und demselben für seine Bemühung um die
+ »Belehrung des grossen Publikums« besten Dank sagen. Er versteht
+ es, die mannigfachsten Experimente in frischer Natürlichkeit
+ vorzuführen und verbindet damit eine Anleitung zum begleitenden
+ Vortrag. Wir empfehlen diese eigenartige Lectüre allen
+ Interessenten bestens.«
+
+ Magazin für Lehr- und Lernmittel.
+
+ »Für alle, die mit der Projectionskunst irgendwie zu thun haben,
+ sei es nun, dass sie in befreundeten Privatkreisen, sei es, dass
+ sie vor einem grösseren Publikum damit auftreten wollen, ist dieses
+ Werk das geeignetste Hilfs- und Nachschlagebuch.«
+
+ Photogr. Wochenblatt.
+
+ »Als schätzbares Hilfsmittel für Vorträge unter Benutzung des
+ Sciopticons empfehlen wir das Werk: Die Projectionskunst. Dasselbe
+ enthält ausführliche Anleitung zur Herstellung- und Vorführung
+ aller vorstehend aufgeführten und vieler anderen Apparate und
+ erläutert ausserdem zahlreiche optische, chemische etc. Vorgänge in
+ ebenso verständlicher, als belehrender Weise.«
+
+ Gewerbebl. aus Württemberg.
+
+
+
+ _=Die Verwendung=_
+
+ der
+
+ Projectionskunst im Anschauungs-Unterricht.
+
+ Experimental-Vortrag
+ aus einigen Capiteln der Physik.
+
+ Von
+
+ Dr. Wilh. Thörner.
+
+ 2. Aufl. 24 S. mit 18 Abbildungen. _=Preis= M =1.50.=_
+
+ »Ganz aus der Praxis hervorgegangen und der Praxis dienend.
+ Besonders dankbar muss man dem Verfasser sein für mancherlei
+ technische Winke, deren Befolgung den Lehrer vor unvollkommenen
+ oder ganz misslingenden Versuchen zu schützen imstande ist. Dass
+ der Verfasser sich bei seinen Vorführungen nicht auf Physik
+ beschränkte, ist ebenfalls dankbarst anzuerkennen. Lehrern, die in
+ Geographie, Physik, Naturgeschichte etc. zu unterrichten haben, sei
+ das Schriftchen empfohlen.«
+ Pract. Schulmann.
+
+ Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf.
+
+
+
+
+ Photographisches Archiv.
+
+ Halbmonatliche Berichte über den Fortschritt der Photographie
+
+ Herausgegeben von =Dr. P. E. Liesegang=.
+
+ Begründet 1860. Preis jährlich für 24 Nummern 9 Mark. Einzelheft 40 Pfg
+
+ =Das photographische Archiv= berichtet rasch und ausführlich über
+ alle im Gebiete der Photographie und ihrer Hilfswissenschaften
+ auftauchenden Neuerungen und Verbesserungen; unterstützt durch
+ zahlreiche, tüchtige Mitarbeiter, bringt dieses Blatt sowohl
+ Original-Nachrichten und Correspondenzen, als Uebersetzungen
+ wichtiger Mittheilungen ausländischer Publicationen. Die
+ wissenschaftliche, die künstlerische und die gewerbliche Seite der
+ Photographie findet in dem =Archiv= eine gleiche Berücksichtigung.
+ Berichte über Ausstellungen, Gerichtsverhandlungen, die
+ photographischen Rechtsverhältnisse, kurz alles, was dem
+ Photographen von Interesse und Wichtigkeit ist, wird in geeigneter
+ Weise mitgetheilt. =Zahlreiche Illustrationen= erleichtern das
+ Verständniss der Beschreibungen und =artistische Beilagen= geben
+ Zeugniss von dem rastlosen Fortschritte der Photographie auf allen
+ Gebieten.
+
+
+ Der Amateur-Photograph.
+
+ Monatsblatt für Freunde der Lichtbildkunst.
+
+ Mit Illustrationen und Kunstbeilagen. Jährlich 5 Mark. Begründet 1887.
+
+ Probenummer 50 Pfg. Illustrirter Prospect gratis.
+
+ Der »=Amateur-Photograph=« bezweckt zunächst allen Denen, welche
+ die Photographie aus Liebhaberei oder zu wissenschaftlichen und
+ künstlerischen Zwecken betreiben, durch leicht verständliche
+ Aufsätze und erläuternde Illustrationen die Ausübung zu
+ erleichtern. Er soll den Vorgeschrittenen über alle Neuerungen und
+ Fortschritte auf einschlägigem Gebiete unterrichten und ihm
+ Anregung zu neuen Ideen, zu neuem Schaffen geben; dem Anfänger soll
+ er ein Rathgeber in allen zweifelhaften Fällen sein, ein
+ Lehrmittel, welches ihn in die Kunst, der er sich widmen will,
+ einführt und das gleichzeitig eine fortlaufende Ergänzung der
+ verschiedenen vorhandenen, in sich abgeschlossenen Anleitungen
+ bildet. Allen Lesern aber soll der »=Amateur-Photograph=« ein Organ
+ sein, welches ihnen Gelegenheit zum Meinungsaustausch bietet und
+ die gegenseitige Annäherung vermittelt.
+
+ »Ihr »=Amateur-Photograph=« hat mir, wie allen hiesigen Amateuren,
+ bisher =sehr gute Dienste geleistet=; es war ein glücklicher Wurf,
+ den Sie gethan.« Prof. Frz. Ferk. -- »Ihr Blatt ist =ein wahrer
+ Segen= für deutsche Amateure.« Alf. Stieglitz. -- »Der
+ »Amateur-Photograph« ist =eine prächtige Einrichtung=.« C. J.
+ Schröder, Maler. -- »Ich habe die Anschaffung des Werkchens
+ befürwortet, da dasselbe in der That =einem Bedürfnisse
+ entgegenkommt=.« Hofrath Dr. Siegle. -- »Der »Amateur-Photograph«
+ ist =vortrefflich=.« W. Tobien jr. -- »Die »Amateur-Zeitung« ist
+ =brillant=!« Fr. Wattrodt. -- »Als ich gestern zum ersten Male den
+ »Amateur-Photograph« sah, =abonnierte ich sofort darauf=.« A. Th.
+
+ Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf.
+
+
+
+
+ _Laterna magica._ [Illustration]
+
+ _Vierteljahrs-Schrift
+
+ für alle Zweige der Projectionskunst
+
+ mit
+
+ populärer Darstellung
+ wissenschaftlicher Versuche aus dem Gebiete der Chemie,
+ Physik, Electricität und Mechanik._
+
+ * * * * *
+
+ _Preis jährlich =3 Mark= -- Einzelheft =75 Pfg=._
+
+
+ _Die Laterna magica [Illustration: Dekoration]
+
+ hat sich die Aufgabe gestellt, leichtfassliche Aufsätze und
+ Mittheilungen aus dem ganzen Gebiete der Projectionskunst zu
+ bringen und dadurch Jedem, der sich mit dieser schönen Kunst
+ beschäftigt, die Ausübung zu erleichtern. Nicht nur die
+ Construction der Projectionsapparate, die Beleuchtung und Alles,
+ was damit zusammenhängt, sowie die Herstellung der Laternenbilder
+ findet Berücksichtigung, insbesondere befasst sich die =Laterna
+ magica= auch, wie schon der Titel der Zeitschrift besagt, mit der
+ Darstellung leicht ausführbarer physikalischer und chemischer
+ Experimente und giebt dadurch dem Leser Anregung zu eigenen
+ Versuchen._
+
+ _Illustrationen erläutern den Text und tragen zum bessern
+ Verständniss der Beschreibungen bei._
+
+ _Den Abonnenten des Blattes ist die Leitung der =Laterna magica=,
+ welcher langjährige Erfahrung zur Seite steht, stets ein
+ praktischer Rathgeber; alle eingesandten Fragen technischer Natur
+ werden, wenn möglich, mit den Antworten zugleich in einer
+ besonderen Rubrik veröffentlicht werden._
+
+ [Illustration: Dekoration]
+
+ Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf.
+
+
+
+
+ Photographischer
+
+ [Illustration] ALMANACH
+
+ für das Jahr =1896=
+
+ Preis Mark 1.--.
+
+ Mit 36 Originalbeiträgen von:
+
+ Prof. J. M. Eder. Albert Reiss.
+ Dr. Julius Stinde. W. Schleifer.
+ Max Jaffé. Hans Spörl.
+ J. Gaedicke. C. Fleck.
+ Ludwig Schrank. G. Lettner.
+ Ritter v. Staudenheim. E. Kastner.
+ Hauptm. L. Herrmann. N. Ley.
+ Dr. P. Czermak. H. von Ayx.
+ Prof. Dr. O. Israel. Dr. R. Neuhauss.
+ Dir. W. Cronenberg. Doc. F. Schmidt.
+ F. P. Liesegang. Stillman-Rom.
+ C. Schiendl. Wilson-New-York.
+ Paul von Janko. R. Ed. Liesegang.
+
+ »Wie alljährlich, so zeichnet sich auch heuer der Photographische
+ Almanach dadurch aus, dass er auf engem Raum von 116 Seiten
+ möglichst viele sachliche Artikel von den bestbekannten
+ photographischen Autoren enthält.«
+
+ (Wiener Phot. Blätter.)
+
+ »Wir empfehlen dieses hübsche und anspruchlose Büchlein unserem
+ Lesekreis als eine wohlthuende Erscheinung, die uns mit jedem Jahre
+ nicht nur mit technischen Neuigkeiten und Rathschlägen bereichert,
+ sondern auch durch viele nützliche Nachrichten erfreut.«
+ (Phot Correspondenz.)
+
+ * * * * *
+
+ _=Früher erschienene Bände des Almanachs (seit 1883),
+ soweit noch vorräthig, mit Porträts photographischer
+ Fachleute und Forscher, jeder Band Mk. 1. --.=_
+
+ Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf.
+
+
+ Druck von Oskar Leiner in Leipzig, 38144
+
+
+
+
+Notizen des Bearbeiters:
+
+antiqua markiert mit/marked with __<...>__
+
+fett/bold markiert mit/marked with =<...>=
+
+kursiv/italics markiert mit/marked with _<...>_
+
+^ benutzt für/used for hochgestellte Zeichen/superscripted characters
+
+doppelte/duplicate Fig. 14 (S. 53) geändert in/changed to
+ Fig. 16: Die Centrirung des Lichtpunktes.
+
+doppelte/duplicate Fig. 15 (S. 58) geändert in/changed to
+ Fig. 17. Projection undurchsichtiger Gegenstände mit
+ Verwendung eines Objectivs von grosser Oeffnung.
+
+
+
+
+
+End of the Project Gutenberg EBook of Sciopticon, by Franz Paul Liesegang
+
+*** END OF THE PROJECT GUTENBERG EBOOK 44972 ***
diff --git a/44972-8.txt b/44972-8.txt
deleted file mode 100644
index da32596..0000000
--- a/44972-8.txt
+++ /dev/null
@@ -1,3927 +0,0 @@
-The Project Gutenberg EBook of Sciopticon, by Franz Paul Liesegang
-
-This eBook is for the use of anyone anywhere at no cost and with
-almost no restrictions whatsoever. You may copy it, give it away or
-re-use it under the terms of the Project Gutenberg License included
-with this eBook or online at www.gutenberg.org
-
-
-Title: Sciopticon
- Einführung in die Projections-Kunst
-
-Author: Franz Paul Liesegang
-
-Release Date: February 20, 2014 [EBook #44972]
-
-Language: German
-
-Character set encoding: ISO-8859-1
-
-*** START OF THIS PROJECT GUTENBERG EBOOK SCIOPTICON ***
-
-
-
-
-Produced by Alexander Bauer, Matthias Grammel, Norbert H.
-Langkau and the Online Distributed Proofreading Team at
-http://www.pgdp.net
-
-
-
-
-
-
-
-
-
- Sciopticon
-
-
- Einführung
- in die
- Projections-Kunst.
-
-
- [Illustration]
-
-
- Düsseldorf.
- Ed. Liesegang's Verlag.
- 1896.
-
-
-
-
- Sciopticon
-
- Einführung
- in die
- Projections-Kunst.
-
-
-
-
-INHALT:
-
-
- Seite
-
- Sciopticon 1
-
- Sciopticonlampe 11
-
- Kalklicht 18
-
- Electrisches Licht 41
-
- Projectionsbild 45
-
- Doppel-Sciopticon (Nebelbilder-Apparat) 54
-
- Dreifache Laterne 56
-
- Wundercamera 56
-
- Wissenschaftl. Projectionen 59
-
-
-
-
-Alphabetisches Inhaltsverzeichniss.
-
-
- Seite
-
- Agioscop, 56
-
- Alkohol-Sauerstoff, 30, 38
-
-
- Bild, 45
- -- Grösse desselben, 48
-
- Bildhalter, 9, 46
-
-
- Condensor, 5
-
-
- Docht, 13
-
- Doppel-Sciopticon, 54
-
- Dreifache Laterne, 56
-
- Dunkler Raum, 47
-
-
- Einstellen, 52
-
- Electrisches Licht, 3, 41
-
-
- Gasglühlicht, 4
-
- Gasometer, 23
-
- Gassäcke, 22
-
- Generator, 19
-
-
- Kalkcylinder, 33
-
- Kalkhalter, 34
-
- Kalklicht, 3, 18
- -- Handhabung desselben, 35
-
- Kalklichtbrenner, 29
-
-
- Laternenbild, 45
-
- Lichtquelle, 2
-
-
- Magnesiumlicht, 4
-
-
- Nebelbilder-Apparate, 54
-
-
- Objectiv, 9
-
-
- Petroleum, 13
-
- Petroleumlicht, 3
-
- Projectionsapparat, 1
-
- Projectionsbild, 45
-
- Projection undurchsichtiger Gegenstände, 56
-
-
- Retorte, 19
-
-
- Sauerstoffbereitung, 18
-
- Sciopticon, 1, 5
-
- Sciopticonlampe, 11
-
- Sicherheitsbrenner, 30, 35
-
- Sicherheits-Retorte, 19
-
-
- Wand, 47
-
- Wasserstoffbereitung, 27
-
- Wissenschaftl. Projectionen, 59
-
- Wundercamera, 56
-
-
-
-
- Wer erinnert sich nicht aus seiner Jugendzeit der Laterna magica!
- Manchem hat sie damals viele vergnügte Stunden bereitet. Aber dann
- hat man ihr den Rücken gekehrt; man verliess den Spielgefährten und
- vergass ihn.
-
- Jahrelang haben wir unseren Jugendgenossen nicht gesehen. Jetzt
- treffen wir ihn wieder. Aber wir können ihn kaum erkennen: so hat er
- sich verändert. Er ist indess den Kinderschuhen entwachsen und zum
- Manne gereift. Von neuem bietet er uns seine Freundschaft an. -- Und
- was verspricht er uns! -- -- -- --
-
-
-
-
- [Illustration: Dekoration]
-
-In Familien, Vereinen und in Schulen -- überall bürgert sich die
-Projectionskunst mehr und mehr ein. Hier bietet sie anregende
-Unterhaltung, dort hinwieder dient sie zur Belehrung. Stets wird das
-Sciopticon mit Freuden begrüsst.
-
-Und was giebt es auch schöneres als eine Vorstellung mit dem
-Projections-Apparat, was ist interessanter als die Vorführung einer
-Serie von Laternenbildern, zumal wenn sie durch fesselnde Worte
-erläutert werden!
-
-Andererseits, wie leicht kann man Andern und sich selbst dieses
-Vergnügen bereiten -- hier ist kein besonderes Geschick erforderlich.
-
-Ganz ohne Kenntniss sollte der Anfänger zwar nicht daran gehen; er thut
-gut, sich über die Apparate und deren Handhabung zu unterrichten.
-
-Darin soll ihn dies Büchlein unterstützen. Er findet hier nicht die
-Verfahren zur Herstellung von Laternenbildern, nicht die Beschreibung
-von Experimenten u. dergl.: das kann er an anderer Stelle nachlesen.
-Dieses Büchlein soll ihn nur mit den Apparaten bekannt machen und ihn
-anweisen, wie sie zu handhaben sind.
-
-Möge es diese Aufgabe erfüllen!
-
- =F. P. Lg.=
-
-
-
-
-Das Sciopticon
-
-
- [Illustration: Fig. 1. Projectionsapparat.]
-
-oder die Projections-Laterne -- eine neue, vervollkommnete Form der
-alten Laterna magica -- dient dazu, um von Glasbildern, welche in den
-Apparat gesetzt werden, ein vergrößertes Bild auf die Wand zu werfen.
-Das Instrument besteht im wesentlichen aus der Lichtquelle, einem
-Linsensystem, welches die Lichtstrahlen sammelt und auf den Gegenstand
-leitet (dem Condensor), und einem zweiten Linsensystem (dem Objectiv),
-welches von dem Gegenstand ein vergrössertes Bild auf die Wand
-projicirt. Figur 1 zeigt die Anordnung eines Projections-Apparates. Bei
-L ist die Lichtquelle, I, II und III sind die Linsen des Condensors, O
-das Objectiv. Der kleine Pfeil stellt den zu projicirenden Gegenstand
-(das Glasdiapositiv) dar, der grosse Pfeil das Bild desselben auf der
-Wand.
-
-Man sieht aus der Abbildung, dass man auf der Wand ein umgekehrtes Bild
-erhält; damit es aufrecht wird, muss man also das Laternenbild umgekehrt
-in den Apparat einsetzen. Die alte Laterna magica hatte dieselbe
-Einrichtung; nur waren die einzelnen Theile sehr unvollkommen, und daher
-liess sich ein gutes Bild nicht damit erreichen.
-
-Ein Projections-Apparat, der etwas Brauchbares liefern soll, muss ein
-gutes optisches System (Condensor und Objectiv) und vor allem eine gute
-
-
-Lichtquelle
-
-haben. Am meisten geeignet wäre das directe Sonnenlicht. Doch steht uns
-dasselbe nicht immer zur Verfügung, am wenigsten gerade dann, wenn wir
-es brauchen. Man muss daher künstliches Licht benutzen.
-
-Die Anforderungen, welche an die Lichtquelle gestellt werden, sind
-erstens grosse Helligkeit und zweitens möglichst geringe Ausdehnung:
-theoretisch müsste die Lichtquelle ein Punkt sein. Es kommen für uns in
-Betracht das Petroleumlicht, das Kalklicht und das electrische
-Bogenlicht. Die anderen Lichtquellen sind für Projectionszwecke
-unbrauchbar.
-
-Das =Petroleumlicht= kommt überall dort zur Verwendung, wo es sich um die
-Herstellung von Bildern massiger Grösse (bis zu 2 Meter oder höchstens 3
-Meter im Durchmesser) handelt, und hierfür ist es auch die geeignetste
-Lichtquelle. Für den Familien- oder Bekanntenkreis, für Schulen und
-kleinere Vereine ist die Petroleumbeleuchtung meist völlig ausreichend.
-Ausserdem ist die Handhabung äusserst einfach, Petroleum ist überall zu
-haben und die Lampe ist stets fertig zum Gebrauch.
-
-Das =Kalklicht= ist zu Projectionszwecken das schönste Licht. Es wird dort
-benutzt, wo grössere Bilder verlangt werden. Das Kalklicht wird erzeugt,
-indem man ein Gemisch von Sauerstoff und Wasserstoff unter Druck auf ein
-Stück gebrannten Kalk leitet und entzündet. Das Kalkstück wird dadurch
-zu einer intensiven Weissgluth gebracht; es giebt ein sehr helles,
-weisses und ruhiges Licht, welches hinreichend concentrirt ist.
-
-An Stelle des Wasserstoffgases kann auch Leuchtgas aus der Gasleitung
-oder in Ermangelung desselben Alcoholdämpfe benutzt werden. Die
-Darstellung des Sauerstoffes ist höchst einfach und völlig ungefährlich.
-
-Das =electrische Bogenlicht= entspricht den Anforderungen, welche an die
-Lichtquelle gestellt werden, am meisten. Es ist äusserst intensiv und
-sehr concentrirt: fast ein Punkt. Doch ist das electrische Licht für
-Laternenbilder nicht so geeignet wie das Kalklicht: es ist einmal zu
-intensiv und macht die Bilder hart und unharmonisch, zum andern hat es
-einen bläulichen Schein, der leicht die Wirkung der Bilder schädigt und
-für die Augen sogar unangenehm sein kann.
-
-Für das Projections-Microscop und für die Projection wissenschaftlicher
-Experimente hingegen ist das electrische Bogenlicht sehr brauchbar. Die
-Verwendung des electrischen Lichtes kann natürlich nur in Frage kommen,
-wenn man hinreichend starken electrischen Strom zur Verfügung hat und
-dort wird sie sich auch empfehlen; eine besondere Anlage würde sehr
-kostspielig sein.
-
-Andere Lichtquellen, wie das Magnesiumlicht und Gasglühlicht, kommen für
-uns nicht in Betracht. Das =Magnesiumlicht= lässt sich nicht genügend
-ruhig oder stabil herstellen und erzeugt ausserdem einen weissen Rauch,
-der den ganzen Apparat beschlägt; bei dem =Gasglühlicht= ist die
-Lichtmenge auf eine viel zu grosse Fläche vertheilt, auch nimmt die
-Helligkeit des Lichtes bald ab.
-
-In den meisten Fällen kommt entweder Petroleumlicht oder Kalklicht zur
-Verwendung; Petroleumlicht, wenn eine mässige Vergrösserung (bis zu 2
-Meter, höchstens 3 Meter) ausreicht, Kalklicht dort, wo grössere Bilder
-verlangt werden.
-
-
-Der Bau des Sciopticons
-
-ist so eingerichtet, dass jede der drei Lichtquellen, Petroleumlicht,
-Kalklicht sowie electrisches Bogenlicht zur Verwendung kommen kann. Die
-Projections-Laternen sind aus Stahlblech (nicht aus leicht rostendem
-Eisenblech) construirt; die Fassungen sind aus Messing gefertigt oder
-gut vernickelt. Der Körper der Laterne hat oben eine Oeffnung für den
-Schornstein der Petroleumlampe. An der Rückseite befindet sich eine
-Thüre, welche sich seitlich oder nach oben hin öffnen lässt. Der in
-Figur 2 dargestellte Apparat hat noch an jeder Seite eine Thür:
-dieselben kommen zur Verwendung, wenn Kalklicht benutzt wird.
-
-An der vorderen Seite des Körpers befindet sich der =Condensor=. In Figur
-3, welche uns ein Sciopticon älterer Construction mit zweidochtiger
-Petroleumlampe zeigt, sehen wir denselben im Durchschnitt. Der Condensor
-besteht aus zwei planconvexen Linsen (p und q), deren gewölbte Seiten
-einander zugekehrt sind. Man hat auch Condensoren construirt, welche aus
-3 Linsen bestehen; sie haben vor den Doppel-Condensoren jedoch nur einen
-Vortheil, wenn es sich um Linsen
-
- [Illustration: Fig. 2. Sciopticon mit vierdochtiger Lampe.]
-
-von sehr grossem Durchmesser handelt. Die erforderliche Grösse des
-Condensors richtet sich nach dem Format der Bilder, welche man
-projiciren will. Die im Handel befindlichen Laternenbilder sind
-durchgängig 7 cm hoch und 7 cm breit -- mit abgerundeten Ecken. Es kommt
-dies daher, dass die Negative früher nicht besonders für den
-Projectionsapparat, sondern zugleich zum Gebrauche für das Stereoscop
-aufgenommen wurden, und so hat sich dieses Format eingebürgert. Die
-meisten Sciopticons sind für diese Bilder berechnet und haben
-dementsprechend einen Condensor von 10 cm Durchmesser.
-
- [Illustration: Fig. 3. Sciopticon.]
-
-Für den Amateur-Photograph, der sich seine Laternenbilder selber
-anfertigt, ist dieses Format unbequem, da es im Handel keine Platten
-von diesen Dimensionen giebt. Doch lägst sich vielfach von den Bildern
-etwas abschneiden oder man kann sie leicht durch Verkleinern auf dieses
-Format bringen. Wer seine Bilder so projiciren will, wie er sie
-aufgenommen hat, braucht natürlich ein Sciopticon mit entsprechend
-grösserem Condensor. Für Bilder vom Formate 9 × 12 muss der Condensor z.
-B. einen Durchmesser von 15 cm haben, wie es bei Liesegang's
-Projections- und Vergrösserungs-Laterne Modell B. der Fall ist.
-
- [Illustration: Fig. 4. Sciopticon mit fünfdochtiger Lampe.]
-
-Auf einem besonderen verschiebbaren Gestell an der Vorderseite des
-Sciopticons befindet sich das =Objectiv= -- in der Regel ein
-Doppel-Objectiv. Die Vorderlinsen desselben (a und b Fig. 3) sind
-verkittet, die Hinterlinsen (c und d) sind durch einen Ring getrennt.
-Wenn man die Linsen aus der Fassung geschraubt hat, um sie zu reinigen
--- was übrigens sehr wichtig ist --, so vergesse man nicht, sie nachher
-wieder richtig einzusetzen (so, wie die Abbildung es angiebt), sonst
-erhält man ein unscharfes Bild. In vielen Fällen ist es vortheilhaft,
-ein Objectiv von kurzer Brennweite zu verwenden, welches bei gleicher
-Entfernung (Apparat von Wand) ein grösseres Bild giebt, wie z. B.
-Liesegang's Tachyscop C 20. Dasselbe ist gleichzeitig ein vorzügliches
-Objectiv für Momentaufnahmen und ausserordentlich geeignet zu Aufnahmen
-von Laternen- wie Stereoscopbildern.
-
-Direct vor den Condensor (bei 00', Fig. 3) wird das Bild oder vielmehr
-der Bildhalter eingesetzt; er wird durch Federn gehalten. An Stelle des
-Bildhalters kann man auch eine Glas-Cüvette einsetzen, in der sich
-manche interessante chemische Versuche vornehmen lassen.
-
-Bei dem auf Seite 6 abgebildeten Sciopticon, wo der Objectivträger durch
-eine Schraube (unterhalb des Objectivs) bewegt wird, klemmt man den
-Bildhalter zwischen die Fassung des Condensors und den Objectivträger.
-Das Einsetzen des Bildhalters wird dadurch sehr erleichtert; ausserdem
-kann man bei dieser Anordnung Instrumente jeder Art in den Apparat
-bringen und wissenschaftliche Experimente projiciren -- man braucht
-bloss den Objectivträger hinreichend weit vorzuschrauben. Zum
-Scharfstellen des Bildes ist das Objectiv mit einem Triebe versehen.
-
-In den Körper des Sciopticons wird von der Rückseite her die
-Petroleumlampe, der Kalklichtbrenner oder die electrische Bogenlampe
-eingeschoben.
-
-
-
-
-Die Sciopticonlampe
-
-
-besteht zunächst aus einem flachen, rechteckigen Petroleumbehälter. Er
-fasst soviel Petroleum, als für ein Paar Stunden ausreichend ist. Das
-Petroleum wird eingegossen durch einen Hals, dessen Oeffnung sich durch
-eine Schraube schliessen lässt. Mitten auf dem Behälter sind
-nebeneinander die Dochtführungen -- 3 bis 5 an der Zahl -- angebracht,
-welche die 4 oder 5 cm breiten Dochte fassen. Die Führungen sind nach
-oben hin etwas gegeneinander geneigt, sodass die Flammen gegeneinander
-geleitet werden. Das Höher- und Tieferdrehen der Dochte geschieht mit
-Hülfe von Schrauben an der Rückseite der Lampe. Der Zwischenraum
-zwischen den Dochten ist geschlossen durch ein Blech, welches vielfach
-durchbohrt ist, um Luft zutreten zu lassen.
-
-Die Flammenkammer oder der Brennerkasten wird gebildet durch einen
-Stahlblechcylinder; er ist unten am Petroleumbehälter mittelst eines
-Charniers befestigt und lässt sich nach der Seite umklappen. Vorne und
-hinten ist die Flammenkammer durch eine Glasscheibe geschlossen;
-dieselben verhindern den Luftzutritt von der Seite. Die Gläser dürfen
-nicht fehlen, da sonst die Flamme schwalkt. Ausserdem dient die vordere
-Glasscheibe zum Schutze des Condensors -- um denselben nämlich vor zu
-starker Erhitzung und damit vor dem Zerspringen zu bewahren.
-
-Hinter der Glasscheibe an der Rückseite befindet sich ein Reflector, der
-die Wirkung des Lichtes verstärken soll. In der Mitte desselben ist ein
-kleines Fenster mit einem gefärbten Glase angebracht, wodurch man
-jederzeit das Licht beobachten kann, ohne die Augen anzustrengen.
-
-In der Flammenkammer befindet sich eine Kappe, welche über die Dochte
-gestülpt wird; sie hat in der Mitte eine längliche Oeffnung, durch
-welche die flachen Flammen herausbrennen. Die Vorrichtung hat den Zweck,
-die äusseren Flammen gegen die mittleren zu leiten: die Flammen, welche
-von unten her (aber auch bloss von dort her) in ausgiebiger Weise mit
-Luft gespeist werden, einzuschnüren und so die Intensität des Lichtes
-auf einen möglichst kleinen Raum zu vereinen.
-
-Auf die Flammenkammer wird ein Schornstein aufgesetzt, welcher für
-gehörigen Luftzug sorgt; er besteht aus zwei Theilen, welche ineinander
-gleiten. Je weiter sie auseinander gezogen werden, umsomehr Zug hat die
-Flamme. Oben auf dem Schornstein befindet sich ein Deckel, welcher die
-Lichtstrahlen absperrt, ohne jedoch dem Luftzug Eintrag zu thun.
-
-Die Sciopticonlampe wird von hinten her in den Apparat eingeschoben; sie
-hat unten, rechts und links, eine schmale Blechleiste, welche in einer
-entsprechenden Führung am Boden des Sciopticons läuft. Dadurch ist der
-Lampe genügender Halt gegeben.
-
-
-Die Behandlung der Sciopticonlampe
-
-ist zwar sehr einfach, erfordert aber immerhin einige Sorgfalt. Vor
-allem verwende man nur gutes =Petroleum=. Man begnüge sich nicht damit,
-solches im Laden zu verlangen, sondern überzeuge sich auch davon.
-Gereinigtes Petroleum ist durchsichtig und farblos, im reflectirten
-Licht hat es einen bläulichen Stich.
-
-Beim Eingiessen achte man darauf, dass nichts überschüttet wird; man
-thut gut, einen Trichter zu benutzen. Nach dem Füllen wird der Deckel
-fest aufgeschraubt und die Lampe mit einem trockenen Lappen sorgsam rein
-geputzt. Falls dies unterbleibt, so darf man sich nicht wundern, wenn
-sich während der Vorstellung ein unangenehmer Geruch bemerkbar macht:
-die Lampe wird allmählich heiss, und wenn sich irgendwo etwas Petroleum
-angesetzt hat -- sollte es auch nur sehr wenig sein --, so wird dasselbe
-verflüchtigt.
-
-Die =Dochte= erfordern eine sorgsame Behandlung. Das Einsetzen der Dochte
-geschieht derart, dass man sie in die Führung hineinsteckt, bis sie in
-das Triebwerk kommen, und dann herunterdreht. Sollte einmal
-unvorsichtiger Weise ein Docht ganz in den Behälter gerathen, so fischt
-man ihn mit einem krummen Draht heraus; die Oeffnung ist hinreichend
-gross dazu.
-
-Zum Beschneiden verwende man eine sehr scharfe Scheere. Man dreht den
-Docht so tief herunter, dass er eben noch über die Führung herausragt
-und schneidet alsdann den schwarzen Theil mit einem Schnitt ab, lässt
-aber noch einen angebrannten Rand stehen, weil sich der Docht so besser
-entzündet. Der Schnitt muss ganz gleichmässig sein, kein Fädchen darf
-stehen bleiben; sonst erhält man eine unregelmässige, gezackte Flamme.
-Darauf dreht man den Docht 3 bis 4 mm heraus und schrägt die beiden
-Ecken ab. Man achte darauf, dass die Dochtreste und abgeschnittenen
-Fädchen gut entfernt werden und sich nicht an den Dochten festsetzen
-oder in den Raum zwischen den Dochten fallen.
-
-Neue Dochte lassen sich meist schlecht scharf schneiden. Man zündet dann
-den Docht an, lässt ihn eine kurze Zeit brennen, löscht aus und
-schneidet, wie eben beschrieben, die schwarze Partie ab. Das Schneiden
-geht jetzt leichter, weil die Fäden besser zusammenhalten. Ein guter
-Docht, gut behandelt, hält sehr lange.
-
-Es ist auch keineswegs nöthig, ihn jedesmal vor dem Gebrauche zu
-beschneiden; wenn er einmal gut beschnitten ist, genügt es meist, mit
-einem Lappen darüber zu gehen oder mit dem Daumen die verkohlten Enden
-abzustreichen.
-
-Man achte darauf, dass der Docht noch lang genug ist; nöthigenfalls
-ersetze man ihn rechtzeitig durch einen neuen. Nach der Vorstellung wird
-das Petroleum völlig abgeschüttet; die Dochte werden wieder angezündet,
-und man lässt sie ganz ausbrennen. Die verkohlten Enden reibt man etwas
-ab. Gut ist es, die Dochte dann noch herauszunehmen, zu trocknen und
-erst kurz vor der nächsten Vorstellung wieder einzusetzen.
-
-Das =Anzünden= der Sciopticonlampe geschieht am besten etwa 10 Minuten vor
-Beginn der Vorstellung. Man klappt die Flammenkammer um, dreht die
-Dochte ganz niedrig und zündet sie an. Zum Anzünden bediene man sich
-eines Wachsstreichhölzchens oder eines Holzspahnes; die gewöhnlichen
-Streichhölzchen und auch brennendes Papier werfen leicht Kohle ab, die
-dann gerne zwischen die Dochte fällt und den Luftzutritt erschwert. Man
-achte stets darauf, dass der Zwischenraum zwischen den Dochtführungen
-sauber ist.
-
-Man thut gut, das Anbrennen, ebenso wie das Füllen des
-Petroleumbehälters, in einem anderen Raume (etwa auf dem Flur)
-vorzunehmen. Selbst wenn die Lampe sehr sorgfältig gereinigt ist, kann
-noch etwas Petroleumschmutz daran sitzen; diesen lasse man sich erst
-draussen völlig verflüchtigen.
-
-Nach dem Anzünden klappt man den Flammenkasten auf, setzt den
-Schornstein darauf und zieht ihn ganz aus. Man lässt die Flammen mehrere
-Minuten ganz klein brennen; mit der Zeit steigen sie von selbst etwas.
-Durch das Fensterchen im Reflector kann man die Flammen beobachten; ihr
-oberer Band sollte nahezu eine gerade Linie bilden, er darf nicht
-gezackt sein. Wenn die Flamme vorne (nach dem Bilde zu) höher brennt, so
-wird die Mitte der Flamme, welche die grösste Helligkeit besitzt,
-verdeckt; und da nun eine Flamme fast undurchsichtig ist, so wirft das
-intensive Licht der Mitte von dem vorderen Theile einen Schatten auf die
-Wand.
-
-Nach Verlauf von einigen Minuten, wenn das Metall durch und durch
-erwärmt ist, dreht man zunächst die äusseren Flammen etwas höher, welche
-dann allmählich auch die mittleren in die Höhe ziehen. Nach und nach
-schraubt man die Dochte immer weiter heraus -- so weit als es geht, ohne
-dass die Flammen rauchen. Die mittleren Flammen müssen alsdann etwas
-höher brennen als die äusseren.
-
-Die Flammen sollen ganz weiss und gleichmässig sein; wenn sie an den
-Rändern roth erscheinen, so sind die Dochte zu hoch. Man muss sie dann
-etwas niedriger drehen, sonst giebt es Schwalk.
-
-Man beachte: =durch Rechtsdrehen macht man die Flammen höher, durch
-Linksdrehen kleiner=. Wenn die Flammen richtig regulirt sind, brennen sie
-lange Zeit sehr gleichmässig.
-
-=Während der Vorstellung= muss man von Zeit zu Zeit nach dem Licht sehen
-und, wenn nöthig, die Flammen reguliren. Hauptsache ist guter Luftzug,
-und dazu gehört, dass hinreichend frische Luft im Zimmer vorhanden ist.
-Wenn das (wie leider oft) nicht der Fall ist, so macht sich dieser
-Mangel bald recht unangenehm bemerkbar: wir bekommen mehr Rauch wie
-Licht. Die einzige Rettung ist: Thür oder Fenster auf, und das wirkt oft
-wie ein Wunder. Dem Publicum kann die frische Luft auch nichts schaden.
-
-Niemals sollte man während der Vorstellung (etwa in einer Pause) die
-Flammen klein brennen lassen. Denn die Verbrennung ist alsdann sehr
-mangelhaft; ein Theil des Petroleums verdampft ohne zu verbrennen und
-verbreitet einen unerträglichen Geruch.
-
-=Nach der Vorstellung= ist der Petroleumbehälter zu entleeren und die
-Dochte wieder anzuzünden, damit alles Petroleum, was noch darin ist,
-aufgebrannt wird. Die Lampe darf erst kurz vor der nächsten Vorstellung
-wieder mit Petroleum gefüllt werden.
-
-Das Entleeren des Petroleumbehälters direct nach dem Gebrauche und das
-Ausbrennen der Dochte sollte man niemals versäumen. Wenn das Petroleum
-im Behälter bleibt, so saugt es sich immer weiter die Dochte hinauf,
-verdunstet oben und breitet sich nebelartig über das ganze Instrument
-aus. So wird die ganze Lampe mit einer dünnen Petroleumschicht belegt,
-die sich noch mit Staub vermischt und sich bei der nächsten Vorstellung,
-sobald die Lampe erhitzt ist, verflüchtigt und einen widerwärtigen
-Geruch verbreitet.
-
-=Daher lasse man niemals Petroleum in der Lampe und in den Dochten, wenn
-der Apparat nicht in Gebrauch ist.= Auch sollte die Lampe wie das
-Sciopticon stets, ehe es weggestellt wird, gut gereinigt werden. Es ist
-eine kleine Mühe, die sich aber reichlich lohnt.
-
-
-
-
-Das Kalklicht
-
-
-ist für Projectionszwecke das schönste Licht. Es ist ausserordentlich
-hell und weiss, sehr ruhig und einfach zu handhaben.
-
-Kalklicht wird erzeugt, indem man ein Gemisch von Sauerstoffgas mit
-Wasserstoff- oder gewöhnlichem Leuchtgas oder Alcoholdämpfen unter Druck
-auf ein Stück gebrannten Kalk leitet und entzündet; dadurch wird das
-Kalkstück zu intensiver Weissgluth gebracht.
-
-Bei Verwendung dieser Lichtquelle handelt es sich zunächst um die
-
-
-Bereitung des Sauerstoffgases.
-
-Zwar kann man verdichteten Sauerstoff in Stahlcylindern im Handel
-bekommen, aber doch nur an sehr wenigen Orten; und selbst wenn man ihn
-direct beziehen kann, wird man noch leicht in die Lage kommen, sich den
-Sauerstoff selbst herstellen zu müssen. Dabei macht die Selbstbereitung
-viel weniger Umstände. Von der Gefahr, welche mit der Benutzung des
-comprimirten Sauerstoffes verbunden ist, wollen wir gar nicht sprechen.
-
-Man erhält Sauerstoffgas, wenn man eine Mischung von 4 Theilen
-chlorsaurem Kali mit 1 Theil Braunstein in einer Retorte erhitzt. Eine
-solche Retorte ist in Figur 5 abgebildet. Sie muss mit einem
-Sicherheitsventil versehen sein; hier dient dabei als solches ein Kork,
-der nicht zu fest in eine Oeffnung eingesetzt wird.
-
-Practischer und völlig gefahrlos ist die Sicherheitsretorte oder der
-Sauerstoffgenerator, der in Figur 6 dargestellt ist. Diese Retorte
-besteht aus einer flachen eisernen Glocke, welche auf einer Platte liegt
-und gasdicht darauf abgeschliffen ist; durch einen Bügel wird die Glocke
-auf die Platte festgepresst. Der Bügel, welcher seinerseits durch zwei
-Spiralfedern niedergehalten wird, ist unten drehbar befestigt; man
-öffnet die Retorte, indem man den Bügel mittelst der hölzernen Handhabe
-etwas anhebt, vorne überzieht und dann die Glocke abhebt. Das Schliessen
-geschieht umgekehrt.
-
- [Illustration: Fig. 5. Retorte.]
-
-Unter die Glocke wird ein Braunsteinkuchen gelegt und von unten her
-durch den Bunsenbrenner oder eine Spiritusflamme im Träger des
-Generators erhitzt. Nach einigen Minuten beginnt sich Sauerstoffgas zu
-entwickeln, welches durch das Rohr oben an der Glocke in den Gasbehälter
-(Gassack oder Gasometer) abgeleitet wird.
-
- [Illustration: Fig. 6. Sicherheits-Retorte.]
-
-Sollte einmal in der Ableitung eine Stockung eintreten, der Gasdruck in
-der Retorte also steigen, so geben die beiden Spiralfedern gleich nach,
-die Glocke mit dem Bügel hebt sich und das Gas entweicht. Sobald die
-Stockung in der Leitung beseitigt ist, senkt sich die Glocke und die
-Entwicklung geht ruhig weiter. Eine Explosionsgefahr ist also völlig
-ausgeschlossen. Man kann die Retorte übrigens leicht auf ihre
-Sicherheit prüfen, indem man den Schlauch, welcher das Gas ableitet,
-zusammendrückt.
-
-Die =Braunsteinkuchen= werden hergestellt aus einem Gemisch von 4 Theilen
-chlorsaurem Kali und 1 Theil Braunstein; es wird soviel Wasser
-zugesetzt, dass die Masse feucht, nicht nass wird. Nachdem alles gut
-gemischt ist, drückt man den Teig in eine Eisenform (welche jedem
-Apparate zugeliefert wird), streicht das Ueberstehende ab, dreht die
-Form um und lässt den Kuchen herausfallen.
-
-Das Trocknen der Kuchen geschieht bei gelinder Wärme oder an der Luft.
-Nach dem Trocknen werden sie mit der unteren Seite in ein teigförmiges
-Gemisch von Wasser und Braunstein eingetaucht und nochmals getrocknet.
-Dies bewirkt, dass die Kuchen beim Gasentwickeln nicht an der unteren
-Metallplatte festbacken.
-
-Die trockenen Kuchen sind reinlich in der Handhabung und hart wie
-Kohlen. Wenn sie zur Gasentwicklung gebraucht sind und aus der Retorte
-genommen werden, haben sie noch ihre frühere Form; sie sind nur
-angeschwollen.
-
-Zur Herstellung der Kuchen darf nur =reiner Braunstein= benutzt werden. Er
-darf keine Verunreinigung organischer Natur (z. B. Kohle) enthalten. Wer
-die Selbstbereitung der Kuchen scheut, kann sie im Handel bekommen.
-
-Der entwickelte Sauerstoff wird in einen Gasbehälter geleitet. Dazu
-dient ein Gassack oder ein Gasometer.
-
-
-Die Gassäcke
-
- [Illustration: Fig. 7. Die Bereitung des Sauerstoffgases.]
-
-sind aus dreifachem Kautschuktuch gefertigt. Sie müssen vor allem dicht
-sein und soviel Gas aufnehmen, als für eine Vorstellung ausreicht. Bevor
-der Sauerstoff in den Gassack geleitet wird, muss er gekühlt und
-gewaschen werden. Bei Benutzung eines Gasometers ist ein Waschgefäss
-überflüssig, da hier das Gas sowieso durch Wasser geführt wird. In Figur
-7 ist die Anordnung der verschiedenen Apparate dargestellt. A ist die
-Retorte, B der Deckel. An Stelle derselben kann natürlich auch die
-Sicherheitsretorte verwandt werden. Ein weiter Kautschukschlauch leitet
-den Sauerstoff in das längere Rohr (C) des Waschgefässes, welches etwa
-zur Hälfte mit Wasser gefüllt ist. Durch das kürzere Rohr (D) gelangt
-das Gas weiter durch Vermittlung eines Kautschukschlauches in den Sack
-(E). Wenn der Sack hinreichend mit Sauerstoff gefüllt ist, wird der Hahn
-abgesperrt und bei der Vorstellung wird der Kalklichtbrenner aus dem
-Sacke, der alsdann mit einem Gewichte beschwert wird, gespeist.
-
-Die Füllung des Sackes nimmt eine ziemliche Zeit in Anspruch.
-Vortheilhafter ist es, wenn man
-
-
-das Gasometer
-
-verwendet. In allen Fällen lässt sich dasselbe, wie wir später sehen
-werden, nicht benutzen. Hier kann die Gasentwicklung während der ganzen
-Vorstellung ohne Störung fortgesetzt werden, und es genügt, wenn man 15
-bis 20 Minuten vor der Vorstellung mit der Gasentwicklung beginnt.
-
-Das Gasometer ist aus verzinktem Eisenblech construirt. Es besteht im
-Wesentlichen aus einem Behälter, dessen unterer Theil mit Wasser gefüllt
-wird, und einer Glocke. Der Sauerstoff wird unten in das Wasser
-geleitet, steigt auf und sammelt sich unter der Glocke, die dadurch
-gehoben wird.
-
-Damit nicht zu viel Wasser nothwendig ist, ist das Gasometer mit einer
-cylinderförmigen »Seele« versehen, welche etwa bis zur Mitte der Höhe
-des Behälters reicht. Der Raum, der dadurch gewonnen wird und der im
-übrigen stets trocken bleibt, kann sehr gut zum Verpacken von Laternen
-oder Apparatstücken benutzt werden; unten ist er durch einen Deckel
-geschlossen.
-
- [Illustration: Fig. 8. Generator, Gasometer und Sciopticon.]
-
-Der cylinderförmige Mantel der Glocke ist nach oben hin fortgesetzt und
-bildet hier einen Kasten, der zur Aufnahme des Gewichtes bestimmt ist,
-um das Gas unter Druck zu bringen; er kann ebenfalls zum Verpacken von
-allerhand Gegenständen verwandt werden. Der obere Deckel des Gasometers
-ist mit vier Stangen versehen und bildet mit diesen eine Art Tisch. Die
-Stangen sind unten durch einen Ring verbunden. Wenn der Apparat
-aufgestellt ist, ragt dieses Tischchen oben heraus; der untere Ring ist
-dann mit vier Flügelschrauben an der Wandung des Behälters befestigt
-(vgl. Fig. 8). Ist der Apparat verpackt, so liegt der Deckel fest auf
-dem Behälter und die Stangen ruhen zwischen den Wandungen des Behälters
-und der Glocke.
-
-Zum Gebrauche nimmt man zunächst den oberen Deckel sowie die Glocke
-heraus und füllt den unteren Theil des Behälters mit Wasser bis etwa 3
-cm unter den Boden der »Seele«. Man braucht dazu bloss einen Eimer voll
-Wasser. Dann setzt man die Glocke ein und lässt sie ganz herunter
-sinken; dazu muss der Hahn an der einen Röhre offen sein. Das Einfüllen
-von Wasser kann auch durch eine Oeffnung in dem Kasten geschehen. Das
-obere Gestell (Tischchen) wird angeschraubt, der Sauerstoffgenerator
-daraufgesetzt, von unten her mit drei Schrauben befestigt und alsdann
-durch einen Gummischlauch mit dem Rohre (ohne Hahn) innerhalb des
-Kastens verbunden, welches bis unten in das Wasser hinunterreicht.
-
-In den Kasten legt man ein Gewicht von 15 bis 25 kg; unter Umständen
-noch mehr, wenn man einen grösseren Druck haben will. Wir benutzen zur
-Belastung meist zwei Ziegelsteine, welche zusammen etwa 17 kg wiegen.
-
-Nun wird ein Braunsteinkuchen in die Retorte gelegt und der Brenner
-darunter angezündet. Nach Verlauf von mehreren Minuten hört man es im
-Gasometer quattern: es entwickelt sich Sauerstoffgas. Der innere
-Blechkasten hebt sich.
-
-Nach 5 Minuten ist die Gasentwicklung meist beendigt; es wird alsdann
-ein neuer Kuchen aufgelegt; nun geht die Entwicklung viel schneller vor
-sich. Vor Beginn der Vorstellung entwickelt man so viel Gas, bis der
-innere Blechkasten etwa noch eine Hand breit von der Platte des oberen
-Gestelles absteht; dazu sind zwei oder höchstens drei Kuchen
-erforderlich. Wenn der Gasbehälter soweit mit Sauerstoff gefüllt ist,
-löscht man die Flamme im Generator aus und legt einen neuen Kuchen ein.
-
-Bei Beginn der Vorstellung zündet man den Brenner unter der Retorte
-wieder an und lässt die Flamme klein brennen, sodass sich das Gas nur
-langsam entwickelt und das verbrauchte Gas ersetzt. Man kann auf diese
-Weise immerzu auf jede beliebige Zeit während der Vorstellung Sauerstoff
-erzeugen.
-
-Zur Ableitung des Sauerstoffes aus dem Gasometer befindet sich in dem
-inneren Blechkasten ein zweites Rohr mit Hahn, welches mit dem
-Kalklichtbrenner durch einen Schlauch verbunden wird.
-
-Das Gasometer kann gleichzeitig als Ständer für das Sciopticon verwendet
-werden (vgl. Fig. 8); es ist aufgestellt 1,20 Meter hoch.
-
-Ausser Sauerstoff ist zur Erzeugung des Kalklichtes ein brennbares Gas
-erforderlich. Am bequemsten ist die Verwendung von =Leuchtgas=. Es wird
-einfach das Rohr der Gasleitung mit dem Brenner durch einen Schlauch
-verbunden oder, wenn man einen bestimmten Druck erhalten will, das
-Leuchtgas in einen Gassack geleitet und nachher von hier in den Brenner
-geführt.
-
-Nicht jeder ist in der glücklichen Lage, Leuchtgas durch die Rohrleitung
-zur Verfügung zu haben. Man ist dann genöthigt, an Stelle desselben
-Wasserstoffgas, welches im übrigen ein noch helleres Licht giebt, oder
-Alkoholdämpfe zu benutzen. Den Wasserstoff kann man in Stahlcylindern
-bekommen; es gilt davon dasselbe, was über die Cylinder mit verdichtetem
-Sauerstoff gesagt wurde. Meist wird man ihn selber herstellen.
-
-
-Die Bereitung des Wasserstoffes
-
-geschieht auf kaltem Wege durch Zersetzung von Wasser, indem diesem
-Schwefelsäure und metallisches Zink zugesetzt wird. Ein praktischer
-Apparat, der hierzu verwendet werden kann, ist in Figur 9 abgebildet.
-Dieser ganz aus Kupferblech gefertigte Wasserstoff-Generator besteht aus
-einem äusseren Behälter C mit zwei Handhaben B und einem inneren
-Cylinder A, welcher sich mittelst zweier Haken I und H in C auf- und
-niederheben lässt. Wenn der Cylinder gehoben ist, lässt er sich, wie die
-Abbildung es zeigt, auf zwei Stangen E und F feststellen. In den
-Behälter C wird Wasser gegossen, welches mit Schwefelsäure angesäuert
-ist, in den Cylinder A bringt man Zinktafeln oder Abfälle, die dann auf
-dem durchlöcherten Boden T ruhen. Soll der Apparat in Wirksamkeit
-treten, so lässt man den inneren Cylinder herunter; es entwickelt sich
-alsbald Wasserstoff, der durch ein Bleirohr S abgeleitet wird. D ist
-eine Waschflasche.
-
-Der Apparat wird direct mit dem Brenner durch einen Schlauch in
-Verbindung gesetzt; er dient also gleichzeitig als Gasometer.
-Nöthigenfalls kann man natürlich auch den Wasserstoff in einen Gassack
-leiten, und aus diesem den Brenner speisen. In diesem Falle lässt sich
-auch eine Bleiretorte benutzen.
-
- [Illustration: Fig. 9. Wasserstoff-Generator mit Waschflasche.]
-
-Ueber die Verwendung von =Alkoholdämpfen= in Verbindung mit Sauerstoff zur
-Erzeugung des Kalklichtes werden wir später zu sprechen kommen.
-
-
-Der Kalklichtbrenner.
-
-Die beiden Gase, Sauerstoff und Leuchtgas oder Wasserstoff werden in
-den Kalklichtbrenner geleitet und dort entzündet; die intensive Flamme
-bringt das Kalkstück in Weissgluth.
-
-Das Gemisch des Sauerstoffes mit Wasserstoff oder Leuchtgas ist sehr
-explosiv; am sichersten ist es daher, wenn die Gase erst im letzten
-Augenblicke -- also in der Flamme -- gemischt werden. Andererseits
-bekommt man ein mehr als doppelt so helles Licht, wenn die Gase vorher
-gemischt werden.
-
-Dementsprechend giebt es zwei verschiedene Arten von Kalklichtbrennern:
-Sicherheitsbrenner und Brenner für gemischte Gase.
-
-Bei dem =Brenner für gemischte Gase= werden die Gase vor dem Austritt
-gemischt. Die Helligkeit des Lichtes ist hier, wie eben gesagt,
-bedeutend grösser: die Sicherheit hingegen ist eine geringere: unter
-Umständen kann ein Zurückschlagen der Flamme vorkommen -- allerdings
-auch nur dann, wenn man unvorsichtig ist und die Sicherheitmassregeln
-nicht berücksichtigt. Bei diesem Brenner müssen beide Gase unter genau
-gleichem Druck stehen, und dies lässt sich nur erreichen, wenn man zwei
-Gassäcke verwendet.
-
-Bei dem =Sicherheitsbrenner= werden beide Gase in getrennter
-Rohrleitung bis in die Flamme geführt. Hier ist ein Zurückschlagen
-ausgeschlossen. Es können sowohl Gassäcke wie Gasometer benutzt werden;
-letzteres ist natürlich bequemer. Leuchtgas wird direct aus der
-Rohrleitung entnommen.
-
- [Illustration: Fig. 10. Brenner für gemischte Gase.]
-
- [Illustration: Fig. 11. Sicherheitsbrenner.]
-
- [Illustration: Fig. 12. Brenner für Alkohol-Sauerstoff.]
-
-Ein dritter Brenner kommt zur Verwendung bei Alkohol-Sauerstoff; es ist
-ebenfalls eine Art Sicherheitsbrenner. Der Alcohol wird in einen Docht
-geleitet, der aus dünnen Eisendrähten besteht und der stark erhitzt
-wird, und wird hier in Dampf verwandelt. In die Flamme tritt der
-Sauerstoff ein.
-
-Die drei verschiedenen Brenner sind in den Figuren 10, 11 und 12
-abgebildet. Das untere Stück (nb), ein massiver Messing-Cylinder, ist
-bei allen Brennern dasselbe. In diesen Cylinder sind zwei Löcher
-gebohrt; das eine (o^1) für den Sauerstoff, das andere (h) für das
-Leuchtgas, den Wasserstoff oder Alkohol.
-
-Bei dem Brenner für gemischte Gase (Fig. 10) ist auf den unteren
-Cylinder ein Aufsatz aufgeschraubt, der sich oben zu einem schmalen
-Rohre verengt. Die Gase mischen sich hier in der Kammer c und treten
-vereint durch m aus.
-
-Die beiden andern Brenner haben je zwei Aufsätze; bei beiden wird
-zunächst auf die Oeffnung von o^1 ein Rohr o aufgeschraubt, welches den
-Sauerstoff bis in die Flamme leitet. Der Sicherheitsbrenner hat des
-weiteren einen nach oben sich verengenden Aufsatz (jg), der das
-Leuchtgas oder den Wasserstoff nach oben führt (Fig. 11).
-
-Bei dem Brenner für Alkohol-Sauerstoff tritt an Stelle des Aufsatzes
-(jg) ein hohler Cylinder (ja), der einen Docht (w) aus feinen
-Eisendrähten enthält (Fig. 12).
-
-Ein praktischer =Kalklichtbrenner=, bei welchem jeder der drei Aufsätze
-zur Verwendung kommen kann, ist in Fig. 13 dargestellt; derselbe passt
-in jedes Sciopticon. Die verschiedenen Theile sind enthalten in und
-an einem Holzstück B. An den beiden Zuleitungsrohren befinden sich
-die Hähne O für den Sauerstoff und H für das brennbare Gas. Die Hähne
-werden meist von verschiedener Form und ausserdem der eine blank,
-der andere schwarz gemacht, damit sie nicht verwechselt werden. Die
-Zuleitungsrohre führen zu dem Brenneraufsatz (g) -- in der Abbildung
-der Sicherheitsbrenner -- welcher durch einen der beiden andern
-ersetzt werden kann. Die zwei nicht gebrauchten Aufsätze liegen in den
-Oeffnungen d und e im Holzstück; diese Oeffnungen werden verschlossen
-durch eine drehbare Messingscheibe f. Hinter dem Brenner g befindet
-sich ein Messingwinkel k, der sich auf dem Holzstück nach vorn und
-hinten verschieben lässt und den Kalkhalter p trägt. L ist die
-Kalkscheibe; sie ist eingeklemmt zwischen die beiden Blechstücke. V ist
-der Kopf eines kleinen scharfen Instrumentes, welches zum Reinigen der
-Ausflussröhre des Sauerstoffes gebraucht wird. Das Heben und Senken des
-Brenners geschieht mit Hülfe einer Schraube S, welche auf ein gebogenes
-Metallblech r wirkt.
-
- [Illustration: Fig. 13. Kalklichtbrenner.]
-
-
-Die Kalkcylinder.
-
-Die Flamme der Gase wird gegen eine Kalkscheibe gerichtet. Man verwendet
-hierzu gewöhnlichen gebrannten Kalk, Wiener Kalk oder künstlich
-hergestellte Cylinder.
-
-Diese Kalkstücke haben die Eigenschaft, Feuchtigkeit aus der Luft
-anzuziehen und dann allmälig zu zerbröckeln. Um dies zu verhindern, muss
-man die Scheiben gut in Staniol einwickeln und in Blechbüchsen
-verpacken.
-
-Gute künstlich hergestellte Kalkcylinder halten sich auch unverpackt
-sehr lange.
-
-Sehr wichtig ist es, die Kalkscheiben erst langsam zu erwärmen, also die
-Leuchtgas- (Wasserstoff- oder Alcohol-) Flamme einige Minuten allein
-klein brennen zu lassen, damit die Feuchtigkeit langsam ausgetrieben
-wird und der Kalk trocknet. Würde man von vornherein Sauerstoff zugeben
-und die intensive Flamme gegen den Cylinder richten, so würde das im
-Kalk enthaltene Wasser plötzlich in Dampf verwandelt und die Scheibe in
-Stücke gesprengt werden. Auch ist es gut, während des Erwärmens den
-Cylinder zu drehen.
-
-Wenn die Flamme eine Zeit lang auf den Kalk eingewirkt hat, nimmt die
-Leuchtkraft desselben ab; man dreht ihn dann etwas. Auf diese Weise hält
-ein gutes Kalkstück mehrere Stunden aus.
-
-
-Der Kalkhalter.
-
-Die abgenutzten Stellen des Cylinders sind stets bröckelig; das Drehen
-derselben muss daher vorsichtig geschehen. Bei dem in Fig. 13
-abgebildeten Kalkhalter, dem sog. Storchschnabel, ist dies nicht
-möglich. Ich habe einen neuen Halter construirt, in welchem der Kalk von
-beiden Seiten gut gefasst wird. Das Drehen geschieht von hinten her sehr
-bequem mit Hülfe einer Zahnradübertragung. Von einem 3/4 Jahre alten
-künstlichen Cylinder, welcher des Versuches halber nicht verpackt
-aufbewahrt wurde, war nach Verlauf von zwei Stunden, die er in der
-Flamme gestanden hatte, noch nichts heruntergebröckelt; ausserdem war er
-erst zu Dreiviertel abgenutzt.
-
-
-Die Handhabung des Kalklichtes.
-
-=Der Brenner für gemischte Gase= erfordert die Anwendung von zwei
-Gassäcken, welche vor der Vorstellung gefüllt werden. Es ist ja darauf
-zu achten, dass die beiden Gassäcke stets unter gleichem Druck sind;
-denn sonst kann es vorkommen, dass der Inhalt des mehr beschwerten Sacks
-sich in den andern ergiesst, wodurch sich eine gefährliche explosive
-Gasmischung bilden würde. Einen ziemlich gleichmässigen Druck erhält
-man, wenn man die beiden Säcke aufeinander zwischen zwei Bretter legt
-und beschwert. In die beiden Gasleitungen schaltet man eine
-Sicherheitsvorrichtung ein, welche ein Zurückschlagen verhindert.
-
-Das Reguliren der Hähne muss hier viel exacter geschehen als beim
-Sicherheitsbrenner, und erfordert einige Uebung.
-
-Anfänger sollten nicht mit gemischten Gasen arbeiten, sondern sich des
-Sicherheitsbrenners bedienen.
-
-=Der Sicherheitsbrenner= giebt zwar ein geringeres Licht, aber es ist noch
-immer sehr intensiv und für die meisten Zwecke ausreichend. Die
-Handhabung ist gefahrlos, sehr einfach und bequem, besonders dadurch,
-dass man keine Gassäcke braucht.
-
-In den meisten Fällen wohl wird Leuchtgas verwendet werden. Wer es nicht
-zur Verfügung hat, kann den Wasserstoff-Generator mit Gasometer
-benutzen; derselbe wird direkt mit dem Brenner verbunden, und es ist
-hier also auch kein Sack erforderlich -- oder er verwendet den Brenner
-für Alkohol-Sauerstoff.
-
-Der Sauerstoff wird in der oben beschriebenen Weise mittelst der
-Sicherheitsretorte entwickelt und im Gasometer gesammelt. Vor der
-Vorstellung wird der Gasbehälter mit Sauerstoff gefüllt. Diese ganze
-Vorbereitung nimmt etwa 15 bis 20 Minuten in Anspruch.
-
-Der Sauerstoffkrahnen des Kalklichtbrenners wird mit dem Ableitungsrohre
-des Gasbehälters (welches mit einem Hahn versehen ist) durch einen
-Schlauch verbunden; desgleichen der andere, links befindliche Krahnen
-des Brenners mit der Gasrohrleitung oder dem Wasserstoffgenerator. Man
-überzeugt sich, dass die Schlauchverbindungen gut und die Hähne am
-Brenner geschlossen sind, und öffnet nur den Hahn im Gasbehälter sowie
-den Hahn am Leuchtgasrohre vollständig. Diese Hähne bleiben offen. Nun
-öffnet man den Hahn für Leuchtgas links am Kalklichtbrenner, zündet den
-Brenner an und dreht die Flamme klein.
-
-Indess ist ein Kalkcylinder eingesetzt und dieser wird nun in der Flamme
-langsam erwärmt. Man schiebt den Brenner in die Laterne, um das Metall
-derselben und besonders den Condensor allmälig zu erwärmen.
-
-Nach einiger Zeit dreht man die Flamme etwas höher und lässt nach und
-nach Sauerstoff zu. Alsbald beginnt der Kalk zu glühen.
-
-In die Retorte ist ein frischer Kuchen eingelegt; die Flamme darunter
-lässt man klein brennen. Ist dieser Kuchen aufgebraucht, so wird er
-wieder durch einen neuen ersetzt und zwar so lange, als man noch
-Sauerstoff entwickeln will.
-
-Das Licht ist nach kurzer Zeit vollständig ruhig und regelmässig. Um die
-grösste Helligkeit zu erhalten, ist etwas Uebung erforderlich. Man
-öffnet zunächst beide Krahnen vollständig und schliesst dann allmälig
-den Leuchtgas- (resp. Wasserstoff-) Krahnen und beobachtet dabei, ob das
-Licht heller wird. Ebenso versucht man, ob man etwas Sauerstoff
-absperren kann.
-
-Wenn die Hähne richtig regulirt sind, brennt die Flamme vollständig
-geräuschlos, und der Kalk giebt an der getroffenen Stelle ein kräftiges,
-weisses Licht.
-
-Nun wird der Brenner in der Laterne solange hin- und hergeschoben, auf-
-und niedergedreht, bis man auf der Wand ein gleichmässig beleuchtetes
-Bildfeld erhält.
-
-Wenn so weit alles fertig ist, wird die Vorstellung glatt und ohne
-Unterbrechung vor sich gehen; man braucht nur von Zeit zu Zeit nach dem
-Lichte zu sehen und, wenn nöthig, den Kalkcylinder etwas zu drehen,
-sowie gelegentlich einen neuen Kuchen in die Retorte zu legen.
-
-Nach der Vorstellung wird =zuerst der Sauerstoffhahn= zugedreht und dann
-der andere.
-
-Bei der Benutzung von Leuchtgas ist zuweilen ein Reguliren des
-Leuchtgaskrahnen am Brenner nothwendig, indem sich der Druck in der
-Gasleitung ändert. Diese Druckveränderung macht sich besonders
-bemerkbar, wenn die Rohrleitung eng ist und in der Nähe mehrere
-Gasflammen angezündet oder ausgedreht werden.
-
-=Der Brenner für Alkohol-Sauerstoff= erfordert einige Uebung in der
-Handhabung. Der Sauerstoff wird in der bekannten Weise dem Gasometer
-entnommen; der Alkohol befindet sich in einem Behälter, welcher mit
-einer verschliessbaren Oeffnung zum Füllen sowie mit einem Krahnen zur
-Ableitung versehen ist.
-
-Dieser Behälter wird durch einen kurzen Schlauch mit dem
-Wasserstoff-Krahnen des Brenners in Verbindung gesetzt und neben der
-Laterne so aufgestellt, dass die obere Fläche mit der Brennerspitze etwa
-in gleicher Höhe steht -- nicht höher.
-
-Man öffnet den Hahn am Alkoholgefäss sowie den entsprechenden am
-Kalklichtbrenner; beide werden ganz aufgedreht. Vorsichtig hebt man den
-Alkoholbehälter etwas auf, bis der Alkohol bis an die Spitze des
-Drahtdochtes dringt; dann lässt man ihn wieder herunter. Nun wird
-angezündet.
-
-Man lässt die Flamme längere Zeit brennen, damit sich der Docht erhitzt.
--- Inzwischen entwickelt man Sauerstoff.
-
-Wenn das Gasometer mit Sauerstoff gefüllt ist, lässt man etwas
-Sauerstoff in die Flamme treten; allmälig mehr. Wenn es im Brenner
-quattert, so kocht der Alcohol; das dauert kurze Zeit -- bald verwandelt
-er sich in Dampf und man erhält ein ruhiges Licht.
-
-Man regulirt mit den beiden Hähnen am Kalklichtbrenner, bis man das
-beste Licht erhält. Mit der Zeit kann man, wenn es nöthig erscheint, das
-Alcoholgefäss etwas höher stellen, um den Druck zu erhöhen.
-
-Sollte einmal etwas Alkohol überlaufen, so lasse man ruhig abbrennen; es
-ist keine Gefahr dabei.
-
-Man achte darauf, dass das Sauerstoffrohr mehrere Millimeter über den
-Doch hinausragt (vgl. Fig. 12).
-
-An Stelle des Drahtdochtes kann man auch einen gewöhnlichen breiten
-Baumwolldocht verwenden. Man nimmt dann aus dem Aufsatz die innere
-Hülse, den Boden sowie die Drähte heraus, schraubt den Aufsatz auf und
-setzt den Docht zwischen Hülse und Sauerstoffrohr. Man erhält hier ein
-etwas schwächeres Licht; aber die Regulirung ist bequemer. Nur achte man
-darauf, dass der Alcoholbehälter nicht höher steht, als die Spitze des
-Brenners.
-
-Man verwende nur reinen Alkohol.
-
- * * * * *
-
-=Beim Arbeiten mit Kalklicht beachte man Folgendes:=
-
-Stets zuerst das Leuchtgas (Wasserstoffgas) anzünden und dann erst
-Sauerstoff zulassen; will man auslöschen, zuerst den Sauerstoffhahn
-schliessen.
-
-Die Ausflussöffnung des Sauerstoffrohres muss quer stehen.
-
-Wird beim Zulassen des Sauerstoffes die Flamme ausgeblasen, so hat man
-den Sauerstoffhahn zu schnell geöffnet.
-
-Wenn die Flamme zischt, so ist die Zufuhr der Gase nicht richtig
-regulirt -- oder die Oeffnung des Sauerstoffrohres ist nicht rein.
-
-Flackert die Flamme, so kann das davon herrühren, dass zuviel Wasser im
-Gasometer oder das Gewicht auf dein Behälter zu schwer ist: es hat sich
-dann Wasser in den Ableitungskrahnen des Gasbehälters gesetzt.
-
-Stets halte man ein oder lieber mehrere Kalkstücke bereit für den Fall,
-dass eines zerspringen sollte; am besten in einem Storchschnabel, den
-man sofort an Stelle des Kalkhalters einsetzen kann.
-
-Man denke daran, den Kalkhalter rechtzeitig zu drehen. Wenn man die
-Flamme zu lange einwirken lässt, so frisst sie ein Loch hinein und kann
-hierdurch gegen den Condensor abgelenkt werden.
-
-Den Condensor schütze man durch eine Glimmerplatte. Es kann lange ohne
-eine solche gut gehen; aber man lasse sich dadurch nicht in Sicherheit
-wiegen: der Krach ist schneller da, als man denkt.
-
-Nach jeder Vorstellung reibe man den Sauerstoffgenerator mit einem
-fettigen Lappen ab, damit er nicht rostet. Hat man dies versäumt, so
-besorge man es jedenfalls vor dem nächsten Gebrauch.
-
-
-
-
-Electrisches Licht.
-
-
-Heutzutage, wo fast jede grössere Stadt und auch viele kleinere Städte
-eine electrische Anlage haben, liegt es für manchen sehr nahe, das
-electrische Licht zu Projectionszwecken zu benutzen; besonders wenn er
-in seinem Hause electrischen Strom zur Verfügung hat. Man verwendet in
-der Laterne das electrische Bogenlicht. Die speciell hierfür
-construirten Lampen passen in jedes Sciopticon und sind für Gleichstrom
-wie für Wechselstrom zu gebrauchen. Die Regulirung der Lampen geschieht
-sehr einfach mit der Hand; es hat sich dies im Allgemeinen als
-praktischer herausgestellt, als die automatische Regulation.
-
-Eine derartige Lampe für Hand-Regulation ist in den Figuren 14 und 15
-dargestellt.
-
-Die erste Abbildung zeigt die Lampe, wie sie bei Benutzung von
-Gleichstrom zur Verwendung kommt.
-
-Bei Gleichstrom brennt die positive (hier die obere) Kohle doppelt so
-schnell ab als die negative (untere). Damit nun die Abnutzung eine
-gleichmässige wird und die Regulation sich vereinfacht, wählt man die
-obere Kohle doppelt so dick als die untere.
-
-In der oberen Kohle bildet sich gegenüber der Spitze der unteren Kohle
-eine Höhlung. Von diesem Krater geht die grösste Lichtintensität aus.
-Wie aus der Figur zu ersehen, bringt man die untere Kohle etwas weiter
-nach vorn an und stellt den Apparat schräg. Dadurch wird erreicht, dass
-der Krater an der Vorderseite entsteht und sein ganzes Licht auf den
-Condensor wirft.
-
- [Illustration: Fig. 14. Electrische Lampe (Stellung für Gleichstrom).]
-
-Bei Verwendung von Wechselstrom werden unten und oben gleiche Kohlen
-eingesetzt; der Apparat wird aufrecht gestellt (Fig. 15). Hier wird nach
-allen Seiten Licht ausgestrahlt; und es fällt daher verhältnissmässig
-nur ein geringer Theil auf den Condensor. Alles Uebrige geht verloren.
-
-Am Fusse der Säule befindet sich ein Stift, welcher das Instrument in
-der einen oder anderen Stellung fixirt.
-
-Die Kohlen werden gehalten in einem Winkel mittelst Klammer und
-Schraube. Bei Gleichstrom wird für die untere kleine Kohle noch ein
-Einsatz im Halter angebracht.
-
- [Illustration: Fig. 15. Electrische Lampe (Stellung für Wechselstrom).]
-
-Die Regulirung geschieht mit Hülfe der drei Schrauben an der Rückseite.
-Zunächst muss man den Lichtpunkt mit der Mitte des Condensors in gleiche
-Höhe bringen. Dazu dient die unterste Schraube. Mit der zweiten
-(mittleren) Schraube dreht man das Instrument seitlich in die richtige
-Stellung. Der Abstand der Kohlen wird mit der obersten Schraube
-regulirt.
-
-Zunächst werden die Kohlen aneinander gebracht, der Strom dadurch
-geschlossen, dann die Kohlen auseinander gedreht, 3 bis 4 mm weit.
-Diesen Abstand müssen die Kohlen halten. Alle zwei bis drei Minuten ist
-eine kleine Regulation erforderlich. Der Lichtpunkt bleibt dabei an der
-richtigen Stelle -- in der Höhe der Condensormitte. Sollte sich nach
-einiger Zeit der Lichtpunkt einmal gehoben oder gesenkt haben, so genügt
-eine geringe Drehung an der unteren Schraube, um es wieder in Ordnung zu
-bringen.
-
-Die Arbeit -- wenn überhaupt von Arbeit die Rede sein kann -- ist nicht
-grösser als das zeitweilige Drehen des Kalkcylinders beim Kalklicht.
-
-
-
-
-Das Projectionsbild.
-
-
-Projectionsbilder kann man in grosser Zahl im Handel bekommen. Aber wer
-»Lichtbildner« ist, wird zunächst den Wunsch haben, seine eignen Bilder
-auf der Wand zu sehen; daran wird er am meisten Freude haben.
-
-Wer sich einigermassen mit der Photographie beschäftigt hat, dem wird es
-ein Leichtes sein, Projectionsbilder herzustellen.
-
-Gemalte Bilder haben mehr Reiz; die Herstellung derselben erfordert aber
-grosse Uebung.
-
-Die Bilder dürfen nicht zu dicht sein. Wenn man sie auf ein weisses
-Blatt Papier legt, müssen sie gerade die richtige Stärke zeigen.
-
-Auch sollen die Projectionsbilder nicht hart sein; weiche Bilder nehmen
-sich stets besser aus.
-
-Wenn man selbsthergestellte Bilder projicirt, thut man gut,
-zwischendurch zum Vergleich andere Bilder einzusetzen, welche möglichst
-vollkommen sind und als Maassstab dienen können.
-
-Das gebräuchliche Format der Bilder ist 7 × 7 cm, entweder rund oder
-eckig; die Platten haben das Format 83 × 83 mm oder 100 × 84 mm. In den
-meisten Fällen ist es nicht schwierig, eine Aufnahme auf das (für einen
-10 cm-Condensor) erforderliche Format 7 × 7 cm zu bringen; man schneidet
-entweder ab oder verkleinert entsprechend.
-
-Wer seine Bilder in der Grösse projiciren will, wie er sie aufnimmt,
-muss ein Sciopticon mit entsprechend grösserem Condensor benutzen; für 9
-× 12 cm z. B. bedarf man eines Condensors von 15 cm Durchmesser.
-
-Gute Laternbilder werden mit einem Deckglase versehen und mit einer
-Maske verkleidet. Diapositive, welche nur einmal vorgeführt werden,
-braucht man nicht durch ein Deckglas zu schützen; doch sollte man sie
-stets mit einer Maske versehen.
-
-Sehr störend ist es, wenn ein Bild falsch herum eingesetzt wird. Um
-einen solchen Irrthum zu vermeiden, thut man gut, alle Bilder in den
-Kasten gleichmässig (etwa alle mit dem Kopf nach unten) zu stellen und
-auf den Rand jedes Bildes in eine Ecke einen kleinen Streifen weisses
-Papier zu kleben. Die Papierstreifen bilden zusammen ein langes weisses
-Band; ist dieses Band an einer Stelle unterbrochen, so steht dort eine
-Platte falsch. Die Papierstreifen können gleichzeitig zur Nummerirung
-benutzt werden.
-
-Bei Bildern verschiedener Serien mache man die Streifen verschieden
-breit. Man kann dieselben dann auf den ersten Blick auseinanderhalten.
-
-
-Der Bildhalter
-
-muss in erster Linie so construirt sein, dass er Bilder verschiedener
-Formate gut aufnehmen kann; nichts ist während der Vorstellung so
-unangenehm, als wenn sich eine Platte im Halter festklemmt.
-
-Am bequemsten ist die Verwendung eines Doppelbildhalters. Derselbe
-gestattet einmal ein rasches Wechseln der Bilder, zum andern bringt er
-dieselben sofort an ihren richtigen Platz. Ein derartiger Bildhalter ist
-in dem Sciopticon (Fig. 2) angebracht.
-
-
-Die Wand.
-
-Die Bilder werden entweder auf eine undurchsichtige Wand oder durch
-einen transparenten Vorhang geworfen. Das Aufwerfen ist stets
-vorzuziehen; denn in dem anderen Falle geht viel Licht verloren.
-
-Man verwendet dazu ein weiss gedecktes, völlig undurchsichtiges Tuch,
-welches auf einen Holzrahmen aufgespannt oder -- wie eine Landkarte --
-an die Wand gehängt wird. Am schönsten zeigen sich die Bilder auf einer
-mit Zinkweiss glatt und matt gestrichenen Wand.
-
-Für das Durchwerfen der Bilder benutzt man eine Leinwand- oder
-Shirtingwand, die vorher angefeuchtet werden muss. Am einfachsten hängt
-man den Vorhang in einer Flügelthüre auf.
-
-
-Der dunkle Raum.
-
-Der Raum, in welchem Projectionsbilder vorgeführt werden, muss dunkel
-sein. Zumeist werden derartige Vorstellungen Abends gegeben, wo das
-Zimmer ohnehin dunkel ist. Andernfalls muss man das Tageslicht durch
-Blenden oder Vorhänge möglichst fernhalten.
-
-Wenn man eine sehr intensive Lichtquelle verwendet, braucht der Raum
-nicht absolut dunkel zu sein. Für manche Zwecke ist das von grossem
-Vortheil.
-
-
-Die Grösse des Bildes.
-
-In erster Linie müssen sämmtliche Zuschauer das Bild gut sehen können.
-Dementsprechend müssen -- gleichgültig wie gross das Bild ist -- die
-Sitze der Zuschauer arrangirt sein. Am praktischsten ist es, wenn sie
-nach hinten zu ansteigen, wie es in vielen Laboratorien der Fall ist.
-Aber das lässt sich meist nicht machen. Man muss dann die
-Projectionswand entsprechend hoch und, wenn nöthig, etwas geneigt
-aufstellen.
-
-Sodann müssen alle Zuschauer das Bild gut übersehen können. Dazu muss
-aber die Entfernung der ersten Reihe von der Wand mindestens das
-doppelte, besser das dreifache sein, als das Bild im Durchmesser misst.
-Bei gegebenem Raume darf das Bild also nicht zu gross gemacht werden.
-
-Ueberhaupt ist es ein Irrthum, wenn man annimmt, die Wirkung würde um so
-besser sein, je grösser das Bild ist. Im Gegentheil sollte man das Bild
-lieber stets so klein machen, als es die Verhältnisse zulassen.
-
-Für kleinere Kreise -- Familien, kleinere Vereine und theilweise auch
-Schulen -- ist zumeist ein Bild von anderthalb Meter im Durchmesser
-vollständig ausreichend; für Vorstellungen vor einem grossen Publikum
-genügt in der Regel ein drei Meter grosses Bild.
-
-Je kleiner man das Bild macht, desto intensiver wird es -- bei gleicher
-Beleuchtung. Wenn das Bild übergross gemacht wird, wozu natürlich eine
-sehr starke Lichtmenge erforderlich ist, so treten die Mängel klar zu
-Tage und die Wirkung des Bildes verliert.
-
-Die Grösse des Bildes, welche das Sciopticon giebt, hängt ab von der
-Entfernung des Apparates von der Wand und von der Brennweite des
-Objectives.
-
-Es steht der Durchmesser des Bildes auf der Wand (B) zur Entfernung des
-Sciopticons (E) in demselben Verhältniss wie der Durchmesser des
-Laternenbildes (b) zur Brennweite des Objectives (f). Diese Formel ist
-nur annähernd richtig, aber für alle Fälle der Praxis hinreichend genau.
-
-Darnach kann man leicht berechnen, ein wie grosses Bild man mit einem
-bestimmten Objectiv in einem gegebenen Raume überhaupt erhalten kann. Es
-ist nämlich: B = E × b/f oder in Worten: Projicirtes Bild = Entfernung
-des Apparates von der Wand × Laternenbild/Brennweite des Objectives. Die
-Laternenbilder messen zumeist 7 cm im Quadrat. Nehmen wir beispielsweise
-ein Objectiv von 14 cm Brennweite an, so wird B = E × 7/14 = 1/2 d. h.
-das Bild auf der Wand wird halb so gross wie der Abstand des
-Sciopticons; in einem 3 m breiten Zimmer kann man also mit diesem
-Objectiv ein Bild von höchstens anderthalb Meter Durchmesser erhalten.
-
-Andrerseits lässt sich leicht bestimmen, wie weit man mit dem Apparate
-zurückgehen muss, um ein Bild gegebener Grösse zu erhalten. Es ist E = B
-× f/b oder in Worten: die Entfernung des Apparates ist gleich Grösse des
-projicirten Bildes × Brennweite des Objectives/Laternenbild. Nehmen
-wir wieder ein Laternenbild von 7 cm Durchmesser und ein Objectiv von 14
-cm Brennweite an, so ergiebt sich: E = B × 14/7 = 2 B. d. h. der Abstand
-des Sciopticons von der Wand muss doppelt so gross sein, wie das Bild
-werden soll; haben wir im gleichen Falle ein Objectiv von 21 cm
-Brennweite, so muss dieser Abstand dreimal so gross sein wie das Bild.
-
-Schliesslich kann man noch berechnen, ein Objectiv welcher Brennweite
-erforderlich ist, wenn man in einem gegebenen Raume ein Bild
-bestimmter Grösse erhalten will. Es ist f = E × b/B oder in Worten:
-die Brennweite des Objectives ist gleich dem Abstand des Apparates
-× Laternenbild/projicirtes Bild. Wenn das Laternenbild wieder 7 cm
-gross ist und wenn wir beispielsweise den Abstand des Sciopticons von
-der Wand zu 300 cm und die Grösse des gewünschten Bildes zu 150 cm
-annehmen, so ist f = 300 × 7/150 = 14. Also müsste das Objectiv eine
-Brennweite von 14 cm haben.
-
-Die Objective, welche gewöhnlich mit dem Sciopticon verwandt werden,
-haben eine Brennweite von 12--15 cm, geben also ein Bild, welches etwa
-halb so gross ist wie die Entfernung des Apparates von der Wand.
-
-In manchen Fällen ist es wünschenswerth, auf eine kurze Entfernung ein
-grosses Bild entwerfen zu können -- wenn z. B. das Bild durch eine
-transparente Wand geworfen wird und der Raum dahinter beschränkt ist.
-
-An und für sich steht dem nichts im Wege: mit einem Objectiv von etwa 7
-cm Brennweite würde man ein Bild erhalten, dessen Durchmesser gleich der
-Entfernung des Apparates ist. Aber selbst mit dem besten Objective würde
-man bei so kurzer Brennweite kein gleichmässig scharfes Bild erhalten:
-entweder ist die Mitte scharf oder der Rand. Je grösser die Brennweite
-des Objectives ist, desto gleichmässiger wird die Schärfe; wo es angeht,
-sollte man mit einer grösseren Brennweite arbeiten.
-
-Bei Vorstellungen vor einem grossen Publikum projicirt man am besten die
-Bilder über die Köpfe der Zuschauer hinweg. Man braucht dann ein
-Objectiv mit längerer Brennweite -- bei einem mässig grossen Saale etwa
-20-25 cm.
-
-Stellt man den Apparat mitten im Zuschauerraum auf, so hänge man
-dahinter und an den Seiten einen dunklen Vorhang auf; denn die
-Lichtstrahlen, welche vom Condensor reflectirt werden, würden die
-zurücksitzenden Zuschauer blenden.
-
-
-Das Einstellen.
-
-Wenn die Beleuchtung -- sei es nun Petroleumlicht, Kalklicht oder
-electrisches Licht -- in gutem Gange ist, muss die Lichtquelle centrirt
-werden. Man stellt mit dem Objective scharf ein und beobachtet den
-Lichtkreis auf der Wand. Ist er rein und gleichmässig erleuchtet wie A
-in nebenstehender Figur, so ist alles in Ordnung. Beim Petroleumlicht
-wird man allerdings in der Mitte einen schwachen grauen Streifen
-wahrnehmen; dieser Fehler lässt sich aber nicht beseitigen, und er stört
-auch, wenn das Bild eingesetzt ist, nicht im geringsten.
-
-Erscheint auf dem Bildfelde rundum ein dunkler Rand wie in B, so steht
-das Licht zu weit vor oder zurück. Wenn der Rand roth ist, muss die
-Lampe zurückgestellt werden; ist er blau, so muss man die Lampe dem
-Condensor nähern.
-
-Ein dunkler Halbkreis links, wie in C, zeigt sich, wenn die Lampe zu
-weit links, und ein solcher rechts, wie in D, wenn sie zu weit rechts
-steht; anderseits oben, wie in E, wenn die Lampe zu hoch, und unten, wie
-in F, wenn sie zu tief steht.
-
-Darnach hat man die Lichtquelle in kürzester Zeit richtig centrirt.
-Alsdann wird ein Bild eingesetzt und scharf eingestellt. Man thut gut,
-den Trieb des Objectives so zu stellen, dass nach beiden Seiten gleicher
-Spielraum ist, und zunächst durch Hin- und Herschieben des
-Objectivträgers möglichst scharf einzustellen. Der letzte Schliff
-geschieht mit Hülfe des Triebes. Wenn man in einem grösseren Saale auf
-weite Entfernung hin projicirt, ist es oft schwierig, die Schärfe des
-Bildes vom Apparate aus zu beurtheilen. Man kann sich dann mit Vortheil
-eines Opernglases bedienen.
-
- [Illustration: Fig. 16.
- Die Centrirung des Lichtpunktes.
-
- Die Lichtquelle steht:
-
- A richtig,
-
- B } zuweit vor, wenn Rand rot
- } " zurück " " blau
-
- C zuweit links
- D " rechts
-
- E zu hoch
- F " tief.]
-
-
-
-
-=Das Doppel-Sciopticon= (Nebelbilderapparat).
-
-
-In der Projections-Laterne wird ein Bild nach dem andern eingesetzt.
-Während des Wechselns wird das Objectiv bedeckt, das Bildfeld also
-völlig verdunkelt oder die Bilder werden ohne das herein- und
-herausgehoben. Beides ist wenig schön.
-
-Neuerdings habe ich einen Dissolver für das einfache Sciopticon
-construirt, welcher das Bild an allen Theilen gleichmässig verschwinden
-lässt, also ohne das Bild abzuschneiden, und der das Bildfeld nicht
-verdunkelt. In gleicher Weise erscheint das neue Bild; es gewinnt -- von
-vorneherein scharf -- an allen Stellen zugleich gleichmässig an Kraft,
-bis es klar und deutlich da ist.
-
-Eine weitaus schönere Wirkung ergiebt sich, wenn man das eine Bild in
-das andere übergehen lässt. Dies kann man aber nur mit Hülfe zweier
-Sciopticons erreichen, deren Lichtfelder sich genau decken. Es werden in
-die beiden Laternen zwei Bilder eingesetzt, welche zu einander passen --
-etwa zwei Aufnahmen derselben Landschaft, die eine im Sommer, die andere
-im Winter. Zunächst wird das Sommerbild gezeigt; dann lässt man die
-Laterne langsam ausser Wirkung treten, während die andere Laterne immer
-stärker werdend das Winterbild auf die Wand wirft.
-
-Man kann auf diese Weise eine unendliche Zahl der prachtvollsten Effecte
-erzielen.
-
-Arbeitet man mit Petroleumlicht, so müssen beide Lampen unausgesetzt
-brennen. Vor den Objectiven befinden sich Dissolver, welche durch einen
-Hebelmechanismus miteinander verbunden. Wenn man den Handgriff bewegt,
-so öffnet sich der eine Dissolver in gleichem Maasse, wie der andere
-sich schliesst; während also das eine Bild verschwindet, gewinnt das
-zweite allmälig an Intensität.
-
-Die Dissolver, welche dabei zur Verwendung gelangen, »Katzenauge«
-genannt, haben in ihrer Form Aehnlichkeit mit einem Momentverschluss.
-Sie bestehen aus zwei Messingplatten, welche sich in entgegengesetztem
-Sinne auf einander bewegen und die Oeffnung dazwischen dementsprechend
-verengen oder erweitern.
-
-Für Kalklicht kommt ein anderer Dissolver zur Verwendung, welcher in die
-beiden Gasleitungen eingeschaltet wird. Während das eine Bild auf der
-Wand ist, erlischt das Licht in der zweiten Laterne und es bleibt dort
-nur ein kleines Leuchtgasflämmchen brennen, woran sich beim Drehen der
-Kurbel die Knallgasflamme wieder entzündet. Die Verwandlungen gehen
-hiermit sehr gleichmässig von Statten. Ausserdem wird viel Gas gespart.
-
-
-=Die dreifache Laterne= (Agioscop).
-
-
-Eine grosse Zahl der schönsten Effecte und Verwandlungen können nur mit
-drei Laternen vorgeführt werden, und viele für das Doppel-Sciopticon
-passende Bilder kommen in drei Laternen schöner zur Geltung.
-
-So z. B. »Das Haus in Brand.« Zunächst sieht man das Haus am Tage: eine
-belebte Strasse. Es wird Abend, Nacht. Da bricht Feuer aus, die Flammen
-lodern zum Himmel. Schliesslich erscheint die Feuerwehr. Es kommen
-hierzu fünf Bilder zur Verwendung. Oder die »Wassermühle.« Erst
-erscheint die Mühle im Sommer; das Mühlrad dreht sich. Es wird Nacht.
-Der Mond steigt auf und spiegelt sich im Wasser. Dann erfolgt der
-Uebergang zum Winter. Schneesturm. Das Mühlrad ist eingefroren. In
-dieser Art lassen sich eine Menge prachtvoller Effecte mit der
-dreifachen Laterne vorführen.
-
-
-Die Wundercamera.
-
-(Projection undurchsichtiger Gegenstände.)
-
-
-Einen grossen Reiz hat von jeher die allbekannte Wundercamera ausgeübt.
-Aber die Menge minderwerthiger Instrumente, welche dem Publikum geboten
-werden, haben diesen Apparat, ebenso wie die Laterna Magica, sehr in
-Miskredit gebracht.
-
-Es geht bei diesem Apparate ausserordentlich viel Licht verloren, und es
-ist daher eine sehr intensive Lichtquelle erforderlich.
-
-Mit Petroleumlicht lässt sich hier überhaupt nichts Brauchbares
-erreichen; das Bild wird zu schwach. Man könnte es höchstens dazu
-verwenden, um mit Hülfe solcher Bilder Zeichnungen anzufertigen; aber
-auch dann nur in kleinem Maassstabe.
-
-Ein gutes Resultat kann man nur mit Kalklicht oder mit electrischem
-Licht erzielen.
-
-Jedes Sciopticon lässt sich leicht in eine Wundercamera verwandeln. Man
-braucht dazu nur an Stelle des Objectivträgers einen einfachen,
-besonders hierfür gefertigten Ansatz anzubringen. Die Strahlen werden
-durch den Condensor unter einem Winkel von 45 Grad auf den Gegenstand
-geworfen und das Objectiv projicirt ein Bild desselben auf die Wand. Es
-können damit Papierbilder bis zur Visitkartengrösse sowie andere
-Gegenstände aller Art -- ganze Münz-, Siegel-, Briefmarkensammlungen,
-das Werk einer Uhr, Holzschnitte aus Büchern etc. projicirt werden. Mit
-Kalklicht (Sicherheitsbrenner) erhält man ein vorzügliches Bild bis zu
-anderthalb Meter Grösse, was meist ausreicht; mit stärkerer Lichtquelle
-(gemischte Gase oder electrisches Licht) bekommt man ein entsprechend
-grösseres Bild.
-
-Das Sciopticon steht hierbei mit der Rückseite fast nach der
-Projectionswand hin. Man muss das Licht, welches hier ausstrahlt, durch
-einen Schirm oder einen dichten Vorhang absperren.
-
-Wer mit Kalklicht oder mit electrischem Licht arbeitet, sollte nicht
-versäumen, sich einen derartigen Ansatz zu seinem Sciopticon
-anzuschaffen.
-
-Was den Reiz dieser Projectionen erhöht, ist die Wirkung der Farben; man
-sieht die Gegenstände auf der Wand so, wie sie in Natur sind, nur
-vergrössert. Besonders Münzen nehmen sich vorzüglich aus.
-
- [Illustration: Fig. 17. Projection undurchsichtiger Gegenstände mit
- Verwendung eines Objectivs von grosser Oeffnung.]
-
-Bei einer derartigen Vorrichtung, wie sie sich an jedem Sciopticon
-anbringen lässt, wird von den Strahlen, welche der Gegenstand nach allen
-Seiten hin aussendet, nur ein geringer Theil ausgenutzt, da das Objectiv
-verhältnissmässig im Durchmesser zu klein ist.
-
-Ein bedeutend besseres Resultat erhält man offenbar, wenn man ein
-Objectiv mit grosser Oeffnung verwendet, welches möglichst viel Licht
-aufnimmt und auf die Wand wirft; je grösser die Oeffnung desto besser.
-
-Es kommt hierbei ein besonderer Apparat zur Verwendung, welcher aus
-einem einfachen Kasten besteht. Vor die Rückwand wird der zu
-projicirende Gegenstand angebracht; die Lichtquelle -- Kalklicht oder
-electrisches Licht -- befindet sich im Innern des Kastens an einer Seite
-und wirft ihre Strahlen direkt, ohne Condensor, auf das Object.
-
-Mit diesem Apparat kann man Alles projiciren. Unsere Abbildung (Fig. 15)
-zeigt die Projection einer Hand. Die Wirkung ist geradezu überraschend:
-man glaubt die Hand eines Riesen vor sich zu haben; so natürlich wird
-die Farbe, die Bewegung und das Relief wiedergegeben.
-
-
-Wissenschaftliche Projectionen.
-
-
-Nicht nur Laternenbilder können mit dem Sciopticon projicirt werden,
-sondern auch wissenschaftliche Experimente aller Art.
-
-An Stelle des Bildhalters wird das Instrument eingesetzt -- eine
-Glascüvette zum Vorzeigen chemischer Versuche, ein Galvanoscop u. dergl.
-
-Für manche Experimente ist eine besondere Anordnung nothwendig, welche
-gestattet, horizontal liegende Gegenstände zu projiciren. Eine derartige
-Vorrichtung lässt sich an jedem Sciopticon anbringen. Beim
-Universitäts-Projections-Apparat, welcher speciell für wissenschaftliche
-Projectionen bestimmt ist, geht die Umwandlung von der einen in die
-andere Form sehr schnell und einfach vor sich.
-
-Mit diesem Apparate lässt sich auch ein Polariscop verbinden, welches
-die merkwürdigen Erscheinungen des polarisirten Lichtes zeigt.
-
-Für die Projection microscopischer Objecte wird vor dem Sciopticon eines
-Projections-Microscop angebracht, welches kleine Präparate -- das Auge
-der Fliege u. dergl. -- in Riesengrösse auf die Wand wirft.
-
-Besonders für Lehranstalten ist der Werth der wissenschaftlichen
-Projection nicht zu unterschätzen.
-
- [Illustration: Dekoration]
-
-
-
-
- Druck von Oskar Leiner in Leipzig. 38117
-
-
-
-
- Illustrirtes Verzeichniss
- über
- Projections-Apparate
-
- [Illustration: Doppel-Sciopticon]
-
- Sciopticons, Nebelbilder-Apparate
-
- für Petroleumlicht,
- Kalklicht und electrisches Licht,
-
- Photographirte und gemalte Projectionsbilder
-
- sowie Instrumente
- zur Darstellung wissenschaftlicher Experimente
- steht kostenfrei zu Diensten.
-
-
- Ed. Liesegang, Düsseldorf.
-
-
-
-
- Sciopticons.
-
- Die Apparate sind solide gebaut, sie werden in einem
- abschliessbaren Kasten geliefert.
- Sciopticon Nr. 1
-
- mit vierdochtiger Lampe _M_ 105.--
- Nr. 1 mit Tachyscop C 20 " 135.--
-
- Sciopticon Nr. 2
-
- mit dreidochtiger Lampe " 85.--
- Nr. 2 mit Tachyscop C 20 " 115.--
-
- Sciopticon Nr. 3
-
- mit fünfdochtiger Lampe " 125.--
-
- »Wenn ich Ihnen bisher noch nicht meinen herzinnigsten Dank für das
- =unvergleichliche Sciopticon= aussprach, so liegt es daran, dass
- ich erst am Weihnachtsfeste meine Kinder damit überraschte;
- unbeschreiblich gross war das Entzücken. Das Sciopticon hat meine
- Erwartungen sehr übertroffen; es ist =brillant= und =herrlich= in
- seiner Wirkung, wie anders ich von der Firma Liesegang nicht
- erwarten konnte.«
-
- =Joh. Bienert.=
-
- Die Sciopticons können auch als Vergrösserungs-Laternen verwendet
- werden.
-
-
-
-
- Kalklicht-Apparate
-
- von vorzüglicher, vielfach bewährter Construction.
-
-
- Kalklicht-Brenner
-
- zu verwenden als Sicherheits-Brenner für Sauerstoff-Alkohol
- oder für gemischte Gase _M_ 30.--
-
-
- Sauerstoff-Generator
-
- (Sicherheits-Retorte) mit Gasometer zusammen _M_ 130.--
-
- »Was den Sauerstoff-Entwickler und Gasometer anlangt, so leisteten
- beide wirklich =Ausgezeichnetes=, bei sehr grosser Bequemlichkeit
- und vollkommener Gefahrlosigkeit. Wenn man die Retorte sauber hält,
- was eigentlich selbstverständlich, verliert man keinen Sauerstoff
- und kann dieselbe lange halten, namentlich, wenn man das Innere mit
- Vaselin etwas fett hält.«
-
- =Victor Weigt.=
-
- »Mit dem Nebelbilderapparat, Doppelsciopticon, bin ich sehr
- zufrieden, auch mit der Gasbereitung, selbe geht mir sehr flott
- von den Händen und bereite ich in 10 Minuten genug Gas für 2½
- Stunden Vorstellung.«
-
- =L. Frankel.=
-
-
-
-
- Elektrische Bogenlampen
-
- in jedem Sciopticon und Projections-Apparat anzubringen, für
- Gleich- und Wechselstrom.
-
- Näheres auf Anfrage.
-
-
-
-
- Glasphotogramme
-
- für das Sciopticon und den Nebelbilder-Apparat, nach
- Naturaufnahmen, klar und scharf,
- in einer Auswahl von mehreren tausend Nummern.
-
- Preis per Stück Mark 1.50.
-
- _Ansichten aus allen Erdtheilen und allen Ländern._
-
- Naturwissenschaftliche Bilder (Physik und Chemie), mehrere astronomische
- Serien etc.
-
- Zusammenstellung von Bildern eines bestimmten Gebietes
- auf Wunsch.
-
- Gemalte Bilder aller Art in grosser Auswahl.
-
- »Geradezu =artistisch unvergleichlich brillant= und geschmackvoll
- habe ich Ihre colorirten Ansichten gefunden, auch die uncolorirten
- haben einen =herrlichen= Ton, und habe ich nur bedauert, dass Sie
- mir gerade von diesen nicht mehr gesandt haben. Die
- =Photomikrographien= sind =scharf= und =fein= aufgenommen.«
-
- W. Motty.
-
-
-
-
- Aristotyp-Platten
-
- zur Herstellung von Laternen-Bildern.
-
- Dieselben brauchen, wenn man eilig ist, nicht einmal
- fixirt zu werden. Der Farbton ist angenehm.
-
- _Preis per Dutzend Mark 2.50._
-
-
- Ed. Liesegang, Düsseldorf.
-
-
-
-
- Projections-Microscope, Polariscope,
-
- Apparate zur Projection undurchsichtiger Gegenstände
- sowie Instrumente aller Art
- zur Darstellung wissenschaftlicher Experimente.
-
- Näheres in dem Verzeichniss und auf Anfrage.
-
-
-
-
- Litteratur.
-
-
- =Die Projections-Kunst=
-
- für Schulen, Familien und öffentliche Vorstellungen. Nebst einer
- Anleitung zum Malen auf Glas und Beschreibung optischer,
- magnetischer, chemischer und electrischer Versuche. Zehnte
- vermehrte Auflage. Mit 132 Abbildungen. Preis _M_ 5.--, gebunden
- _M_ 6.--.
-
- =Die Verwendung der Projections-Kunst im Anschauungsunterricht.=
- Zwei Experimental-Vorträge aus einigen Capiteln der
- Naturwissenschaft. Von Dr. =Wilh. Thörner=. Zweite Auflage. Preis
- =_M_ 1.50.=
-
- =Laterna magica.= Vierteljahrs-Schrift für alle Zweige der
- Projectionskunst und für populäre Darstellung wissenschaftlicher
- Versuche aus dem Gebiete der Chemie, Physik, Electricität und
- Mechanik.
-
- Preis jährlich =_M_ 3.--=. Einzelheft =_M_ --.75=.
-
- Inhalts-Verzeichniss der früheren Jahrgänge auf Verlangen.
-
-
- Ed. Liesegang, Düsseldorf.
-
-
-
-
- Ed. Liesegang, Düsseldorf.
-
-
- Das illustrirte Preis-Verzeichniss
- über
- Photographische Apparate
-
- Bedarfsartikel aller Art, Papiere, Präparate, Cartons,
- Blitzlicht-Lampen
-
- wird auf Wunsch gratis und franco versandt.
-
- Kosten-Berechnungen
-
- für die Beschaffung
-
- vollständiger Atelier-Einrichtungen
-
- Reise-Ausrüstungen
-
- für Forscher, wissenschaftliche Expeditionen,
-
- Dilettanten-Apparate
-
- ferner für
-
- Lichtdruck, Autotypie, Photolithographie
-
- werden prompt angefertigt.
-
- [Illustration:
-
- LIESEGANG
- PAPIER
- ARISTOTYPE PAPER
- _Registered Trade MarK._
- ED. LIESEGANG.
- DÜSSELDORF]
-
-
-
-
- Verzeichniss
-
- von
-
- Werken und Zeitschriften
-
- aus dem Gebiete der
-
- Photographie
-
- in technischer, wissenschaftlicher und künstlerischer
- Beziehung
-
- sowie aus dem Gebiete der
-
- Projektions-Kunst
-
- welche im Verlage von
-
- Ed. Liesegang in Düsseldorf
-
- erschienen sind.
-
-1860.
-
- [Illustration: SOLEM QUIS DICERE FALSUM AUDEAT?]
-
-1896.
-
-
-
-
- Die
-
- Grundlinien der Amateur-Photographie.
-
- Von Max Allihn.
-
- Ein kleines Handbuch für Anfänger wie auch für Geübte.
-
- _=Mit Abbildungen.=_
-
- =Preis _M_ 2,50.=
-
-
- _=Inhalt=_: =Die photographischen Objektive.= Die Lochcamera. Die
- Glaslinse. Die Focuslänge. Die Lichtstärke des Objektivs und die
- Tiefe der Zeichnung, die Farbenzerstreuung, die Verzeichnung.
- Sphärische Aberration und Coma. Krümmung des Bildfeldes und
- Astigmatismus. Falsches Licht. Das Portrait-Objektiv. Die Aplanate.
- Die richtige Focuslänge. Die Anastigmate. Die Tele-Objektive. Die
- einfache Linse. Monocle- oder Brillenglasobjektive. Die photogr.
- Camera. Verschiebung und Drehung. Die Atelier-Camera. Die
- Reise-Camera. Die Doppelcassette. Die Hand-Camera. Das Stativ. Der
- Momentverschluss. Verschlüsse mit einfacher Bewegung. Verschlüsse
- mit hin- und hergehender Bewegung. Die Dauer der Oeffnung. =Die
- Bromsilber-Gelatine-Platte.= Die Bestandteile der Trockenplatte.
- Die Herstellung der Bromsilberplatte. Die Prüfung der
- Trockenplatte. Die Farbenwirkung der Trockenplatte. Farbplatten.
- Die Herstellung der Farbplatten. Lichthöfe und Solarisation. Films.
- =Die Entwicklung des Bildes.= Die Dunkelkammer. Das rothe Licht.
- Die Geräthe der Dunkelkammer. Die Entwicklung. Der
- Oxalat-Entwickler. Die alkalischen Entwickler. Der
- Hydrochinon-Entwickler. Pyrogallol. Eikonogen Paramidophenol.
- Metol. Amidol. Glycin. Vergleichung der Entwickler. Die Praxis der
- Entwicklung. Die Standentwicklung. Rapid-Entwicklung, gemischte
- Entwickler, partielle Entwicklung. =Die Vollendung und Bearbeitung
- des Negativs.= Fixiren und Waschen. Entwicklungsfehler und ihre
- Besserung. Verstärkung. Abänderung des Charakters der Negative.
- Lacküberzug. =Das Positiv-Verfahren.= Albumin-, Salz- und
- Harzpapiere. Das Vergolden der Drucke.
- Chlorsilber-Gelatine-Emulsion. Das Tonfixierbad.
- Chlorsilber-Gelatine Emulsion mit Entwicklung. Die
- Chlorsilber-Collodium-Emulsion. Das Platin-Tonbad.
- Bromsilber-Gelatine-Papiere. Der Platin-Druck. Das
- Platin-Auscopier-Verfahren. Das Argentotyp-Verfahren. Der
- Pigment-Druck. Schwierigkeiten. Uebersicht über das
- Positiv-Verfahren. Die Haltbarkeit der Copien. =Photographische
- Arbeiten.= Das Portrait. Der photographische Ausflug. Die
- Momentaufnahme. Die stereoskopische Aufnahme. Aufnahme bei
- künstlichem Licht. Die Vergrößerung. Das Diapositiv.
- Duplikatnegative. Die Retouche. Die Copirtechnik.
-
- Ed. Liesegang, Düsseldorf.
-
-
- Wenn je reiche Erfahrungen in =glänzender Weise= kurz, klar und
- zuverlässig zum Ausdruck gelangten, so ist dies bei den
- »=Grundlinien der Amateur-Photographie=« der Fall! Herr Pastor
- _=Allihn=_ hat als Vorsitzender des Correspondenz-Vereins von
- Freunden der Photographie mit geschultem Blick die Wünsche des
- Amateurs erkannt und mit Beherrschung des Stoffes und der Feder ein
- in der That =vorzügliches Buch= geschrieben, das man gern liest und
- stets wieder gern zur Hand nimmt. Die Frage des Amateurs nach dem
- Warum in der Photographie ist hier ausserordentlich klar und
- ausreichend erschöpfend beantwortet.
-
- Das gut ausgestattete Buch behandelt auf 202 Seiten sieben Capitel,
- wie aus obigem Inhalt hervorgeht.
-
- _=Einen besseren Wegweiser= für den Amateur =zu photographischem
- Wissen als die Grundlinien kennen wir nicht!=_
-
- Photographisches Centralblatt.
-
-
- Der Name »=M. Allihn=« hat in Amateurkreisen einen guten Klang und
- das sichert auch den =Grundlinien= etc. eine freundliche Aufnahme
- bei den Amateur-Photographen. Wir können das Buch nur empfehlen,
- und zwar aus mehreren Gründen. Zunächst macht der Verfasser nicht
- für eine bestimmte Firma Reklame und meidet deshalb das
- übertriebene Lob einzelner photographischer Bedarfsartikel; ferner
- geht er der Sache stets auf den Grund und erklärt die Erscheinungen
- in entsprechender Weise; endlich zeigt er sich auch als gut
- unterrichteter, belesener Fachmann, der die Neuheiten des Gebietes
- kennt, aber nur diejenigen empfiehlt, die auch schon erprobt sind
- und sich bewährt haben.
-
- Wiener Photograph. Blätter.
-
- [Illustration: Dekoration]
-
-
- Ed. Liesegang, Düsseldorf.
-
-
-
-
- ABC der modernen Photographie.
-
- Von Prof. =W. K. Burton=.
-
- 7. Auflage. 142 Seiten. Mit 15 Abbildungen.
-
- =Preis= M =1.50,= gebunden M =2.25.=
-
- _=Inhalt=_: Der Apparat. Chemikalien. Dunkelzimmer. Belichtung der
- Platten. Entwicklung mit Eisenoxalat. Entwicklung mit Pyrogall.
- Objective. Landschaftsaufnahmen. Anwendung der verstellbaren
- Visirscheibe und des verschiebbaren Objectivbrettes.
- Augenblicksaufnahmen. Portraits. Fehler und deren Abhilfe.
- Verstärkung der Negative. Firnissen. Papiernegative und
- Gelatinefolien. Drucken und Tonen mit haltbar gesilbertem Papier.
- Silbern des Albuminpapiers. Fehler beim Silberdruck. Aufkleben.
- Satiniren und Aufbewahren. Platindruck. Aristodruck.
- Schnelldruckpapiere. Vignettiren. Eincopiren von Wolken.
- Diapositive. Vergrösserungsverfahren. Tabelle der
- Belichtungszeiten.
-
-
- Anleitung zum Photographieren.
-
- 9., vollkommen umgearbeitete Auflage. 88 Seiten. Mit Abbildungen.
-
- =Preis= M =1.--.=
-
- _=Inhalt=_: Der photographische Apparat. -- =Das Negativverfahren=.
- -- Das Beleuchten, Entwickeln, Fixiren und Verstärken. -- =Die
- Positivverfahren= mit Eiweiss-, Aristo-, Celloïdin- und
- Bromsilberpapier. -- Direktes Vergrössern auf Papier.
-
- Ueber diese beiden Schriftchen sagt Dr. _=K. Müller=_ in der
- »Natur«: »Die für die Photographie schon seit Jahren unermüdliche
- Verlagsbuchhandlung hat mit den vorliegenden beiden Schriften
- einen glücklichen Griff gethan, indem sie zwei Anleitungen zu
- einem höchst niedrigen Preise herausgab, welche für den ersten
- Unterricht im Photographiren Alles leisten, was man von solchen
- Anleitungen erwarten darf. Das bezeugen auch am besten die
- wiederholten Auflagen dieser Schriften. Man sollte aber beide
- stets zusammen kaufen, da Nr. 2 (Anleitung) weiter geht, als Nr. 1
- (ABC) durfte, ohne sich zu weit auszudehnen. Diese Nr. l aber
- gehört ohne Zweifel zu den besten Anleitungen in kürzester Fassung
- und verständlichster Sprache. Das Beste in dem Ganzen ist, dass
- die handliche Schrift nichts voraussetzt, sondern Alles erläutert.
- Nr. 2 giebt ihren Inhalt schon auf dem Titel an, sodass wir
- darüber nichts weiter zu sagen haben, als dass sie noch einfacher
- lehrt, wie Nr. 1. Beide Schriften können leicht in die Tasche
- gesteckt werden, um sie zu jeder Zeit bei sich zu führen. Wir
- haben ihnen deshalb eine eigene Rubrik eingeräumt, =weil wir ganz
- besonders auf sie aufmerksam machen wollten=.«
-
-
-
-
- Handbuch
-
- des
-
- Practischen Photographen.
-
- Von =Dr. Paul E. Liesegang.=
-
- 13. Ausgabe. Ueber 1000 Seiten Mit 318 Abbildungen.
-
- _Gebunden. =Preis __M__ 15.--.=_
-
-
- Dieses Handbuch umfasst auf mehr als tausend Druckseiten alles, was
- dem praktischen Photographen von Interesse sein kann, die
- =Aufnahme-Verfahren=, mit =Bromsilbergelatine= und mit dem nassen
- =Collodion-Verfahren= die =Druckverfahren= mit =Eiweisspapier=, mit
- den =Gelatinepapieren=, mit =Chlorsilbercollodion= und mit
- =Kohlepapier= und ist durchaus nur =practischen= Inhaltes, jede
- theoretische Speculation sorgfältig vermeidend. Nach einer
- =geschichtlichen Einleitung= findet sich darin eine Beschreibung
- des =photographischen Apparates=, der verschiedensten Objective,
- der Cameras, Stative und Belichtungsvorschriften
- (Momentverschlüsse). Es folgt die Anwendung des Apparates zum
- =Porträtiren=, illustrirt durch zahlreiche Abbildungen von
- =Ateliers bekannter Photographen= des In- und Auslandes, die
- =Beleuchtung=, Einrichtung von Reflex- und Beleuchtungsschirmen,
- die Rembrandt-Beleuchtung, die =Hintergründe= und deren
- Anfertigung, die innere Ausstattung des Ateliers und das
- =Stellunggeben=. Hieran schliesst sich ein Aufsatz über
- =Landschaft= und =Architectur=, die Reiseausstattungen
- berücksichtigend, über =Magnesiumblitzlicht-Apparate=, die
- =Aufnahme von Panoramen= und die Anfertigung von =Momentbildern=.
- Ein längerer Abschnitt ist der =Reproduction nach Stichen,
- Zeichnungen, Gemälden= und der Copie nach Kunstwerken, Medaillen,
- Mustern und Maschinen gewidmet. Auch die =Stereoscopie= ist
- eingehend behandelt. Die zweite Abtheilung handelt von den
- =Collodionverfahren=, sie beschreibt die Einrichtung des
- Dunkelzimmers, die Gerätschaften, das Aufnahmeglas, die Bereitung
- sämmtlicher Präparate, von der Collodionwolle an bis zum Firniss;
- die Präparation, Belichtung, Entwickelung u. s. w. der nassen
- Collodionplatte, das =Abziehen der Negative=; auf dreissig Seiten
- bringt sie eine Zusammenstellung der =Fehler und ihrer Abhülfe=,
- durch Holzschnitte erläutert. Dann folgt das noch so wenig bekannte
- Verfahren mit =Bromcollodion=, die Herstellung von umgekehrten,
- sowie von vergrösserten Negativen und das
- =Collodiontransportverfahren=; ein Abschnitt über =Ferrotypie=, und
- die Beschreibung der Trockenverfahren mit Badplatten wie mit
- Bromsilbercollodion, der auch wieder ein Fehlerverzeichniss
- angehängt ist. In der dritten Abtheilung findet man die Bereitung
- der =Bromsilbergelatine= eingehend beschrieben, ferner das
- Giessen, Trocknen, Zerschneiden, Verpacken und Aufbewahren der
- Platten, das Belichten, das Entwickeln mit Pyrogall, Eisenoxalat,
- Hydrochinon und anderen Entwicklern, das Fixiren, Kräftigen und
- Abschwächen der Negative. Auch das Ablösen der Schichten, die
- =directe Reproduction= von Bildern, sowie das =Verfahren mit
- Gelatinefolien (Films)= ist hier beschrieben. Ein ausführliches
- Fehlerverzeichniss folgt zunächst, dann die Nachhülfe bei
- Gelatine-Negativen, sowie die Bereitung und Behandlung von
- =Bromsilberpapier=. Ein Capitel über das Centrifugiren der Emulsion
- bildet den Schluss. Die vierte Abtheilung ist dem Silberdruck
- gewidmet. Die Bereitung und Behandlung des =Eiweiss-= wie des
- =Arrowrootpapiers=, die =Negativretouche=, das =Drucken=, =Tonen=,
- =Fixiren= und =Auswaschen=, sowie das =Trocknen= und =Aufkleben=
- der Abdrücke ist hier beschrieben, es folgt ein
- =Fehlerverzeichniss=, Abschnitte über das Gelatiniren, das =Drucken
- mit Masken=, das =Vignettiren=, das =Eincopiren von Hintergründen=,
- über die =Negativcombination=, das =Salomonbild= und über= Abdrücke
- auf mattem Papier=, auf =Leinwand=, =Seide=, =Holz etc.=
- Ausführlich beschrieben ist ferner die =Photochromie=, das
- Druckverfahren mit =Chlorsilbercollodion= mit, wie ohne
- Entwickelung, die =Vergrösserungsverfahren= bei Sonnenlicht und
- künstlichem Licht, sowie eine ausführliche Beschreibung des
- =Druckverfahrens mit Aristopapiers=. In der fünften Abtheilung ist
- das Kohledruckverfahren auf's eingehendste beschrieben, die
- Bereitung des Kohlepapiers, sowie dessen Behandlung für Abdrücke
- auf Papier, Glas, Carton, Zeichenpapier, Alba- und Silberplatten.
- Wiederum ist ein Fehlerverzeichniss angeschlossen. Dem
- Combinationsdruck, dem Eincopiren von Wolken und dergl., der
- Negativ-Vervielfältigung, dem Vergrössern auf Kohle, der Retouche
- sind besondere Capitel gewidmet. =Ein Anhang= befasst sich mit der
- =Bestimmung des Silbergehaltes= photographischer Bäder, mit dem
- =Wiedergewinnen des Goldes und Silbers= aus den Rückständen.
- Beigegeben sind ferner die =alphabetischen Inhaltsverzeichnisse=,
- aus denen man schnell jeden gewünschten Gegenstand nachschlagen
- kann. Dass von früheren Auflagen des Werkes Uebersetzungen in die
- französische, englische, italienische, holländische und russische
- Sprache erschienen sind, beweist ebenso wie die günstige
- Beurtheilung seitens der Fachpresse, die Brauchbarkeit dieses
- Buches.
-
- * * * * *
-
- Von diesem Werk sind =die folgenden 5 Abtheilungen einzeln zum
- Preise von= je =__M__ 2.50= zu beziehen:
-
-
- I. Der photographische Apparat
-
- und dessen Anwendung zur Aufnahme von Porträts,
- Ansichten, Reproductionen.
-
-
- II. Die Collodion-Verfahren.
-
- Nasses und trocknes Collodion.
-
-
- III. Die Bromsilber-Gelatine.
-
- Ihre Bereitung und Verwendung.
-
-
- IV. Der Silberdruck
-
- und das Vergrössern photographischer Aufnahmen.
-
-
- V. Der Kohledruck
-
- und dessen Anwendung beim Vergrösserungs-Verfahren.
-
- * * * * *
-
-
- Zur Vervollständigung
-
- werden den vorstehend angeführten fünf einzelnen Abtheilungen die
- =Einleitung=, der =Anhang=, das =Hauptregister= sammt der
- =Einbanddecke= zum Preise von __M__ =1.50= nachgeliefert.
-
- »Dr. Liesegang's wichtiges Werk über Photographie ist eines der
- vollständigsten practischen Lehrbücher, die bis jetzt
- veröffentlicht wurden, und enthält alle Details bis zur heutigen
- Stunde.« Photogr. News. -- »Wir sind überzeugt, dass diese Arbeit
- den Operateuren grosse Dienste leisten wird. Der Verfasser, wie
- jeder weiss, einer der Meister unserer Kunst, behandelt darin ex
- professo die meisten jetzt so sehr interessirenden Verfahren. Durch
- die resumirte Form und die treffliche Anordnung hat der Liebhaber
- der Photographie darin eine Art von Nachschlagebuch, worin er ohne
- Zeitverlust die gewünschte Belehrung findet. Wir danken unserem
- geehrten Collegen herzlich im Namen der photographischen
- Wissenschaft für das Werk.« Moniteur de la Photographie. -- »Ein
- sehr wichtiges Werk.« Moniteur de la Photographie. -- »Wir kündigen
- mit Vergnügen das Erscheinen einer neuen Auflage von Dr.
- Liesegang's Handbuch der Photographie an. Der grosse Abschnitt des
- Werkes, welcher der Beleuchtung und Stellung gewidmet ist, ist
- besonders werthvoll. Wir bedauern nur eins, dass das Buch in
- deutscher Sprache geschrieben ist und deshalb von den meisten
- unserer Leser nicht benutzt werden kann.« Philadelphia
- Photographer. -- »Die vorliegende Auflage des Liesegang'schen
- Handbuchs enthält durchweg nur brauchbare und durch langjährige
- Praxis bewährte Methoden. Das Handbuch hat in diesem seinen Rahmen
- schon so Vorzügliches geleistet, gar Mancher hat nach Anleitung
- desselben die Photographie erlernt, sodass es mit Recht als ein
- bewährtes und erprobtes bezeichnet werden darf.« Dr. Jacobsens
- Industrie-Blätter.
-
- Ed. Liesegang, Düsseldorf.
-
-
-
-
- Die
-
- Bromsilber-Gelatine.
-
- __Ihre Bereitung und Anwendung.__
-
- Von =Dr. Paul E. Liesegang=.
-
- Siebente Auflage. 216 Seiten. Mit 74 Abbildungen.
-
- =_Preis __M__ 2.50._=
-
-
- _=Inhalt=_: =Geschichtliches. Das Bromsilber. Die Gelatine. Die
- Herstellung der Emulsion.= Das Dunkelzimmer für die
- Emulsionsbereitung. a) Koch-Emulsion. b) Ammoniak-Emulsion. c)
- Schwach empfindliche Emulsion. =Geräthe. Die Glasplatten. Das
- Begiessen der Platten. Plattenpräparirmaschinen. Das Trocknen der
- Platten. Das Zerschneiden der Gelatineplatten. Das Verpacken und
- Aufbewahren der Platten. Die Belichtung. Das Entwickeln der
- Negative.= Entwicklung mit Pyrogall. Haltbare Pyrogall-Lösungen.
- Das Entwickeln mit Eisenoxalat. Jod und Fixirnatron im
- Eisenoxalat-Entwickler. Cyansilber im Entwickler. Sensibilisatoren.
- Das Entwickeln mit Hydrochinon. Der Hydroxylamin-Entwickler.
- Paramidophenol-Entwickler. Andere Entwickler. Schaukelvorrichtung.
- =Das Fixiren. Das Alauniren. Das Waschen der Negative. Das Trocknen
- der Negative. Kräftigung zu dünner Negative.= Mit
- Quecksilberchlorid. Mit Jodquecksilber. Mit Bromquecksilber. Mit
- Eisenvitriol. Mit Gallussäure. Mit Pyrogall und Uran. Mit
- Hydrochinon. Mit Silbernitrat. =Das Abschwächen zu kräftiger
- Negative.= Mit Blutlaugensalz. Mit Eisenchlorid. Mit Chlorkupfer.
- Mit Kupfervitriol. =Aufnahmen mit feuchten Gelatineplatten.
- Farbenempfindliche Platten. Negativpapiere und Folien= (Films).
- =Fehler, deren Ursachen und Abhilfe.= Fehlerhafter Zustand der
- Emulsion. Fehler beim Präpariren der Platten. Beim Trocknen. Beim
- Entwickeln. Beim Fixiren. Beim Waschen der Negative. Beim Trocknen
- der Negative. Beim Verstärken. Beim Abschwächen mit Eisenchlorid.
- Beim Firnissen. Beim Drucken. =Nachhilfe bei Gelatine-Negativen.
- Directe Reproduction von Bildern, Negative nach Negativen, Positive
- nach Positiven. Abziehbare Gelatineschichten. Umgekehrte Negative.
- Abdrücke auf Bromsilbergelatine-Papier.= Tonen der Abdrücke. =Das
- Centrifugiren der Emulsion.=
-
- * * * * *
-
- »=Ein wundervoll verfasstes Schriftchen.= Es umfasst das Gebiet der
- Bromsilber-Gelatine bis auf den heutigen Tag und zwar bespricht es
- das Thema in rein praktischer Form, mit angebrachter Weglassung
- aller theoretischen Erörterungen. Man kann sich darin vollständig
- über alles zum Gegenstand gehörige orientiren.«
-
- Photographic Journal.
-
-
- »Vom rein practischen Standpunkte aus behandelt der Autor das Thema
- und vermeidet ängstlich Alles, was für den Gegenstand nicht absolut
- nöthig ist. Der Practiker findet darin leicht jede Auskunft, ohne
- mit vielen Details heimgesucht zu werden, mit denen er nie etwas zu
- schaffen hat. Aus diesem Grund =verdient das Werk des Herrn Dr.
- Liesegang in allen Laboratorien benutzt zu werden=, sei es in dem
- des Amateurs, sei es im Arbeitszimmer des Berufsphotographen. Diese
- müssen es dankbar anerkennen, dass sich der Verfasser wohl bewusst
- ist, dass die Photographie noch anderswo als in physikalischen und
- chemischen Instituten oder im Studirzimmer ausgeübt wird.«
-
- (Bullet. de l'Association Belge de Phot.)
-
- [Illustration: Dekoration]
-
-
- Der Silberdruck.
-
- Von =Dr. Paul E. Liesegang=.
-
- 9. Auflage. 182 Seiten. Mit 26 Abbildungen. =_Preis __M__ 2.50._=
-
-
- _=Inhalt=_: Bereitung des Albuminpapiers. Das Silbern des Papiers.
- Dauerpapier. Räuchern des gesilberten Papiers mit Ammoniakdämpfen.
- Behandlung der Negative vor dem Drucken. Negativretouche. Das
- Drucken. =Das Tonen der Abdrücke.= Goldbad. =Das Fixiren.=
- Combinirtes Ton- und Fixirbad. Das Auswaschen der Bilder. Das
- Trocknen und Aufkleben der Abdrücke. =Fehler.= Das Fertigmachen der
- Abdrücke. Das Gelatiniren der Papierbilder. Das Drucken mit Masken.
- Das Vignettiren. Das Eincopiren anderer Hintergründe und die
- Negativ-Combination. Das Salomonbild. Abdrücke auf mattem Papier.
- =Photochromie. Chlorsilber-Collodion.= Glasbilder. Papierbilder.
- Abziehbilder. Negativ-Reproduction. Abdrücke mit
- Gallussäure-Entwicklung. Chlorsilber-Collodion mit
- Eisen-Entwicklung. =Vergrösserungs-Verfahren.= Vergrößerungen mit
- der Solar-Camera. Der Spiegel-Apparat. Die parallactische
- Solar-Camera. Vergrösserung mit elektrischem Licht. Vergrösserung
- mit Kalklicht. =Das Drucken mit Aristopapier.= Das Drucken. Tonen.
- Fixiren. Tonfixirbad. Aufkleben. =Das Uebertragen von
- Chlorsilbercollodionbildern auf Glas, Porzellan und Elfenbein.=
-
- Ed. Liesegang, Düsseldorf.
-
-
-
-
- Die Collodionverfahren.
-
- Nasses und trocknes Collodion, sowie das Collodion-Transportverfahren.
-
- Von =Dr. Paul E. Liesegang.=
-
- 8. Auflage. 213 Seiten. Mit 37 Abbildungen. =_Preis __M__ 2.50._=
-
-
- _=Inhalt=_: Geschichtliches. Das Dunkelzimmer. Geräthe für das
- Arbeitszimmer. Lösungen zu Collodion-Negativen. Das Silberbad. Die
- Präparation der lichtempfindlichen Platte. Die Belichtung in der
- Camera. Das Entwickeln. Das Fixiren. Das Verstärken fixirter
- Negative. Schwächung der Negative. Das Lackiren. Das Aufbewahren
- der Negative. Das Abziehen der Negativschicht vom Glase. =Fehler.=
- Verfahren mit Bromcollodion. Umgekehrte Negative. Vergrösserte
- Negative. Anwendung der Vergrösserungslaterne bei Tages- und
- Sonnenlicht. -- =Das Collodiontransport-Verfahren.= --
- =Ferrotypen.= Entwickler für Ferrotypen. -- =Trockenverfahren.= --
- =Das Kaffee-Verfahren.= -- =Negativ-Verfahren mit
- Collodion-Emulsion.= Die Bereitung der Emulsion. Entwicklung.
- Fehler.
-
- [Illustration: Dekoration]
-
-
- Der Kohledruck.
-
- Von =Dr. Paul E. Liesegang=.
-
- 10. Auflage. 144 Seiten. Mit 25 Abbildungen. =_Preis __M__ 2.50._=
-
-
- _=Inhalt=_: =Geschichtlicher Ueberblick. Die verschiedenen Arten
- des Kohledrucks. Von den Räumlichkeiten. Präparate. Herstellung der
- zum Kohledruck benöthigten Papiere. Das Negativ. Das
- Empfindlichmachen des Kohlepapiers. Photometer. Die Belichtung des
- Kohlepapiers. Papierbilder mit einfachem Transport.= Entwickeln.
- Alauniren und Cartonniren. =Papierbilder mit doppeltem Transport.=
- Kohlebilder mit Spiegelglanz. =Uebertragen der auf
- Entwicklungspapier befindlichen Abdrücke auf andere Flächen.=
- Albabilder. Bilder auf Carton. Abdrücke auf Zeichenpapier, die in
- Kreide- oder Wasserfarben ausgeführt werden können. Abdrücke auf
- Leinwand für Oelmalerei. =Diapositive auf Glas oder Glimmer= für
- Fenster, Lichtschirme, Stereoscop oder Laterna magica. =Bilder auf
- Silberplatten. Das Färben der Kohlebilder. Der Kohledruck bei
- heissem Wetter. Farbige Gelatinebilder. Combinationsdruck= nach
- mehreren Negativen. Eincopiren von Hintergründen, Wolken,
- Einfassungen. =Transparentbilder in zwei Farben. Directe
- Kohlebilder. Negativ-Vervielfältigung. Diapositive für
- Vergrösserungen. Vergrösserung in der Solarcamera. Fehler und ihre
- Ursachen.=
-
- Ed. Liesegang, Düsseldorf.
-
- »-- -- Wir empfehlen dem Practiker die Anschaffung dieses Werkchens
- als die geeignetste Monologie über den betreffenden Gegenstand.«
- Phot. Monatsblätter. -- »In diesem wundervollen Werke findet man
- einen ungeheuren Vorrath von Belehrung über das wichtige
- Kohleverfahren. Die Behandlung ist eine solche, dass das Werk eine
- ausgezeichnete Geschichte der Kunst, ein unschätzbares Handbuch für
- den Anfänger und ein Nachschlagebuch für den erfahrenen Drucker
- bildet. Das Werk sollte in jedes Photographen Bibliothek stehen.«
-
- British Journal of Phot.
-
- [Illustration: Dekoration]
-
-
- Der photographische Apparat.
-
- Von =Dr. Paul E. Liesegang=.
-
- 9. Auflage. 180 Seiten. Mit 100 Abbildungen.
-
- =_Preis __M__ 2.50._=
-
-
- _=Inhalt=_: Das Objectiv. Die Camera. Die Cassette. --
- =Belichtungs-Vorrichtungen.= Das Stativ. -- =Das Porträt.= Das
- Glashaus. Ateliers von Prof. F. Luckhardt in Wien; O. G. Rejlander
- in London; Adam Salomon in Paris; F. Pearsall in Brooklyn; H.
- Rocher in Chicago; J. Notman in Montreal, van Bosch; Wegener &
- Mottu in Amsterdam; von Wenderoth; Reutlinger in Paris; W. Rulofson
- in San Francisco. Tunnel-Ateliers. Südfront-Ateliers. Ventilation.
- -- =Beleuchtung des Porträts. -- Die Rembrandt-Beleuchtung. -- Der
- Hintergrund. Ausstattung des Ateliers.= Kopfhalter. Schutz des
- Apparates gegen störende Reflexe. Stellung der Person.
- Gruppenbilder. Doppelgängerbilder. -- =Landschaft und Architectur.=
- Dunkelzelt. Zeltwagen. Reiseapparat. Aufnahmen von Panoramen.
- Momentbilder. -- =Reproduction von Stichen, Zeichnungen, Gemälden
- und dergl. -- Copien nach Kunstwerken, Medaillen, Fabrikmustern und
- Maschinen. -- Stereographie.= Stereoscopcamera. Copircamera.
-
- [Illustration: Dekoration]
-
- Ed. Liesegang, Düsseldorf.
-
-
-
-
- _Die Retouche_
-
- _photographischer Negative und Abdrücke._
-
- Mit Abbildungen und anatomischen Zeichnungen von Prof. =H. Mücke=.
-
- 3. Auflage. 200 Seiten. =_Preis M 4.--_=, gebunden =_M 5.--_=.
-
-
- _=Inhalt=_: Photographie und Retouche. -- Ueber Retouche im
- Allgemeinen. -- Negativ-Retouche -- Vorbereitung der
- Negativschicht. -- Das Retouchiren. -- Reproductionen. --
- Diapositive. -- Vergrösserte Negative. -- Bleistiftretouche. --
- Retouche mit Wasserfarben. -- Retouche mit Oel- und Firnissfarben.
- -- Negativretouche mit der Nadel. -- Das Retouchiren des Gesichts
- und der Hände. -- Negativretouche mit Röthel und schwarzer Kreide.
- -- Retouche von Landschaftsnegativen. -- Das Retouchiren grosser
- Köpfe. -- Materialien zur Negativretouche. -- Retouchirfirnisse. --
- Retouchirpulte. -- Die americanische Retouchirmaschine. --
- Positiv-Retouche. -- Das Ausflecken. -- Ueber die Benutzung von
- Graphit- und Crayonstiften zur Positivretouche. -- Retouche der
- Aristodrucke. -- Vanderweyde-Bilder. -- Das Coloriren der
- Eiweissbilder mit Aquarellfarben: a) Allgemeines; b) die farbige
- Ausführung. -- Ueber die Behandlung von Vergrößerungen mit Crayons.
- -- Ausgeführte Drucke auf Bromsilbergelatine-Kornpapier. --
- Retouche von Drucken und Vergrösserungen auf glänzendem
- Bromsilberpapier. -- Das Emailliren der Albuminbilder. --
- Photochromie. -- Verfahren zur Herrichtung des Albuminpapiers für
- farbige Retouche. -- Retouchiren und Ausflecken der Kohlebilder. --
- Retouche der Lichtdruckplatten. -- Das Retouchiren und Firnissen
- der Lichtdrucke.
-
- =Anhang=: Das Bleichen überzeichneter Albumindrucke für Zinkätzung.
- -- Farben und Farbenharmonie.
-
-
-»Das Buch enthält viel Nützliches und kann bestens empfohlen werden.«
-
- Phot. Correspondenz.
-
-»Wir hoffen, dass dies Buch bald in den Händen aller strebsamen
-Retoucheure sein wird.«
- Phot. Wochenblatt.
-
-»Das Buch, welches wiederum die bekannte hübsche Ausstattung zeigt, ist
-in der That ein sehr werthvolles, welches wir den vielen, in diesem
-Lande ansässigen Retoucheuren, welche deutsch verstehen, mit gutem
-Gewissen empfehlen können.«
- Phot. Times. New-York.
-
- Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf.
-
-
-
-
- Leitfaden
- der
-
- Retouche des photographischen Bildes.
-
- Anleitung zur gründlichen Erlernung
-
- der
-
- Negativ- und Positiv-Retouche.
-
- Von
-
- Jean Paar.
-
- Mit einer Lichtdrucktafel. 64 Seiten. -- Preis =_M_ 1.80=.
-
-
- _=Inhalt=_: =Ueber die Retouche im Allgemeinen. Die
- Negativ-Retouche.= Allgemeines. Materialien zur Negativ-Retouche
- und Vorbereitendes. -- Die Retouche des Negativs. -- Die Retouche
- grösserer Negative. -- Ausnahmefälle bei der Negativ-Retouche. --
- Negativ-Retouche bei Reproductionen. =Die Positiv-Retouche.= Die
- Positiv-Retouche im Allgemeinen. -- Schwarze Retouche mit
- Eiweissfarben für Albumin- und Celloidinbilder. -- Schwarze
- Retouche mit Gummifarben für grössere Albumin- und Celloidinbilder.
- -- Retouche mit stumpfer Farbe für Salz- und
- Platin-Originalporträts. -- Retouche mit stumpfer Farbe oder Kreide
- für Bromsilber-Originalporträts. -- Positiv-Retouche von
- Reproductionen. =Mehrfarbige Retouche.= Mehrfarbige Retouche mit
- Aquarellfarben auf Albumin- und Cellodinpapier. -- Mehrfarbige
- Retouche mit Aquarellfarben auf stumpfem Papier.
-
- »Das Buch enthält viel nützliche Unterweisung und behandelt nicht
- nur die Negativretouche, sondern auch die Retouche und farbige
- Ausführung von Positiven und Vergrößerungen.«
-
- (Phot. Times.)
-
- »Der Verfasser giebt in dem Werkchen eine Anleitung zur Negativ-
- und Positivretouche, sowie zum Coloriren der Bilder, soweit sich
- eine solche überhaupt schriftlich geben lässt. Er vertritt dabei
- den verständigen Standpunkt, dass die Retouche nie die
- Characteristik beeinträchtigen dürfe und versäumt keine
- Gelegenheit, zur Mässigung zu mahnen. -- Dem Anfänger in der
- Retouche ist dies Buch wohl zu empfehlen, aber auch der Retoucheur
- wird beherzigenswerthe Winke darin finden, wovon ein einziger
- genügt, um die Lectüre des Buches lohnend erscheinen zu lassen.«
-
- (Photogr. Wochenblatt.)
-
- »Der Verfasser hat den Beweis geliefert, dass er über den
- Gegenstand als Sachkenner zu schreiben weiss, nicht blos als
- Techniker, sondern auch als Künstler. Wir empfehlen das Büchlein
- allen Strebsamen.«
-
- (Phot. Mittheilungen.)
-
- Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf.
-
-
-
-
- Der Entwicklungsdruck
-
- auf Gelatine-Emulsions-Papier
-
- und
-
- die Vergrösserung direkt nach dem Negativ.
-
- Von =G. Mercator=.
-
- 124 Seiten. -- Mit 28 Abbildungen. -- Preis =_M_ 2.--=.
-
-
- _=Inhalt=_: =I. Der Contactdruck. Das Emulsionspapier und seine
- Aufbewahrung. -- Zerschneiden. -- Einlegen für den Contact-Druck.
- Ueber die Wahl des Negativs. -- Die Belichtung.= 1. Belichtung mit
- Tageslicht. 2. Belichtung mit künstlichem Licht. a) Mit Petroleum.
- b) Mit Gaslicht. c) Mit electrischem Licht. d) Mit Magnesiumlicht.
- e) Blitzlichtlampen. =Entwicklung.= Dunkelzimmereinrichtung. Die
- Theorie der Entwicklung. Die verschiedenen Entwickler. Technik des
- Entwickelns. Ueberbelichtung. Unterbelichtung. =Fixiren. --
- Alaunbad. -- Tonen der Chlorsilberpapierbilder.= Goldbad für
- unfixirte Bilder. Goldbad für fixirte Bilder. -- =Das Auswaschen.
- -- Trocknen und Aufziehen. -- Retouchiren. -- Satiniren. -- Fehler
- und deren Abhülfe.= -- Fehler beim Aufbewahren und Belichten; beim
- Entwickeln; beim Fixiren; beim Alauniren; beim Tonen; beim
- Auftrocknen und Cartonniren; beim Heiss-Satiniren. =II. Der
- Projectionsdruck.= Die directe Vergrösserung nach dem Negativ. --
- =Einleitung. -- Grundlage der Projection. -- Ueber die Wahl des
- Objectivs. -- Wahl der Lichtquelle und des Negativs. -- Die
- Berechnung der Expositionszeit. -- Belichtung mit künstlichem
- Licht.= Sciopticon. Mit Magnesiumlicht. Mit electrischem Licht.
- =Das Entwickeln.= Entwickler-Recepte. a) Für Bromsilberpapier. b)
- Für Chlorsilberpapier. -- =Die Vergrösserung mit Tageslicht.=
- Liesegang's Solar-Camera. -- =Selbstconstruction von
- Vergrösserungs-Apparaten. -- Die Retouche der Vergrösserungen.=
-
- »Der Verfasser hat seine Aufgabe gründlich erfasst und auf jeder
- Seite spricht der erfahrene Practiker zum Practiker. -- Obiges
- Büchlein bringt auch viele Details über die Art und Weise, wie die
- Arbeit anzupacken sei, und wird daher den Interessenten bestens
- entsprechen.«
-
- Photographíe.
-
-
-
-
- Ueber Erlangung brillanter Negative
-
- und
-
- schöner Abdrücke mit Gelatine-Trockenplatten, Eiweiss-Papier,
- Chlorsilber-Collodion- und Gelatinepapier.
-
- 12. Auflage. 52 Seiten. Preis 50 Pfg.
-
- Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf.
-
-
-
-
- Die Blitzlicht-Photographie.
-
- Anleitung zum
-
- Photographiren bei Magnesiumlicht.
-
- Von =Hermann Schnauss=.
-
- Zweite Auflage. Mit vielen Abbildungen. Preis geheft. =_M_ 2.--=.
- Gebunden =_M_ 3.--=.
-
-
- _=Inhalt=_: =Das Magnesium. -- Magnesiumband und Magnesiumdraht.=
- -- In Sauerstoff verbrennendes Magnesiumband. -- =Magnesiumpulver.=
- -- Das Pustlicht. -- Einfache, leicht anzufertigende
- Pustlichtlampen. -- Im Handel befindliche Pustlichtlampen. -- Das
- Blitzlicht oder Explosionslicht. -- Das Abbrennen des
- Explosionslichtes. -- Die zur Zündung erforderliche Pulvermenge. --
- Die Beseitigung des Rauches. -- =Die Aufstellung des Apparates und
- der Lampen während der Aufnahme.= -- 1. Einzelporträts und kleinere
- Gruppen im Zimmer. -- Das Einstellen. -- Brustbilder. --
- Genrebilder. -- Rembrandt-Effecte. -- Verbindungen mehrerer Lampen
- mit einander. -- Gruppenaufnahmen. -- 2. Die Aufnahme von grösseren
- Gruppen, Aufführungen, lebenden Bildern, Monumenten etc. --
- Aufnahme einer Ballscene. -- Aufnahme lebender Bilder. -- Aufnahme
- der Freiheitsstatue bei New-York. 3. Aufnahme von Innenräumen --
- Aufnahme von zwei aneinanderstossenden Zimmern. -- 4. Tageslicht
- mit Magnesiumlicht combinirt. -- =Allgemeine Winke und
- Beobachtungen. -- Das Entwickeln der Blitzlichtaufnahmen.= --
- Stand-Entwicklung. -- Mit Pyrogall. -- Mit Hydrochinon. -- Mit
- Eikonogen. -- Mit Eisenoxalat. -- =Verschiedene Anwendungen des
- Magnesiumlichtes.= -- Die Anfertigung von Diapositiven. -- Durch
- Contactdruck. -- In der Camera. -- Das Vergrössern bei
- Magnesiumlicht.
-
- * * * * *
-
- »Dieses Büchlein dürfte vielen Amateuren recht erwünscht sein, denn
- es existirt unseres Wissens bisher keine so vollständige
- Zusammenstellung aller diesbezüglichen Apparate und Utensilien, die
- zu den so beliebt gewordenen Blitzlicht-Aufnahmen dienen, und ihr
- Gebrauch ist mit Sachkenntniss und Deutlichkeit erläutert, so dass
- selbst der Neuling mit Sicherheit diese Art der Aufnahmen
- cultiviren kann. -- Auch dem Atelier-Photographen kann es nützlich
- sein, denn es sind nach bewährten Angaben Beleuchtungsmethoden in
- Glashäusern, ferner Gruppenaufnahmen etc. etc. beschrieben.«
-
- Die Photographie.
-
- Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf.
-
-
-
-
- Künstlerische Photographie.
-
- Von J. Raphaels.
-
- Preis =_M_ 1.50=.
-
-
- »Dieses Werk, das uns viele neue Gesichtspunkte eröffnet, von
- welchen aus das Wesen der künstlerischen Photographie recht
- fasslich zum Verständnis kommt, erscheint heute, wo wir
- verschiedene Richtungen in der Kunst und mit ihr auch in der
- Photographie entstehen und verschwinden sehen, so zeitgemäss, dass
- wir denselben jene Aufmerksamkeit widmen wollen, welche der
- hochinteressante Gegenstand erheischt und dies um so mehr, als der
- Verfasser denselben mit philosophischem Geiste durchdringt und
- nicht ansteht, althergebrachte Vorurtheile und Axiome umzustossen,
- wo es gilt, einer vernünftigen Auffassung Bahn zu brechen« (Folgt 5
- seitige Besprechung)... »Dabei tritt nirgends die Sucht hervor, ein
- Buch zu machen. Die Ausdrucksweise ist knapp und aphoristisch und
- zum Schluss wird man vollkommen orientirt sein«
-
- Photogr. Correspondenz 1895. November.
-
- Prof. Schiffner in den Wiener Photogr. Blättern erklärt: »Aus dem
- Buche spricht ein Kunstverständiger, der seinen Gegenstand
- mehrseitig beherrscht.«
-
-
- Studienblätter
-
- künstlerischer Stellung und Beleuchtung.
-
- Nach Aufnahmen von =J. C. Strauss= in St. Louis.
-
- Nebst einem Anhang:
-
- Bemerkungen über künstlerische
- Portraitaufnahmen.
-
- 8 Illustrationstafeln und 4 Seiten Text, in Umschlag geh.
-
- _Preis 75 Pfg_.
-
-
- Die Buchhaltung für Photographen.
-
- _Preis 40 Pfg._
-
- Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf.
-
-
-
-
- Photographischer Zeitvertreib.
-
- Eine Zusammenstellung einfacher und leicht ausführbarer
- Beschäftigungen und Versuche
-
- mit Hilfe der
-
- _=CAMERA=_.
-
- Von =Hermann Schnauss=.
-
- Fünfte Auflage. Mit 130 Abbildungen, =Preis 2= _M_, geb. =3= _=M=_.
-
- * * * * *
-
- _=Inhalt=_: =I. Specialitäten=. Photograph. Aufnahme von Blumen und
- anderen kleinen Gegenständen. Aufnahme von Thieren.
- Winterlandschaften. Wasser. Glaswaren und Metallgefässe. Die
- photgraph. Wiedergabe von Gemälden. Eisblumen zu photographiren.
- Crystallisationsbilder. Photographische Aufnahme des Blitzes.
- Andere electrische Erscheinungen. Verschiedene Aufnahmen bei Nacht.
- Mittels Magnesium-Blitzpulver. Bei Mondschein. Von
- Feuerwerkskörpern. Lichtwirkung der Johanniswürmchen. =II.
- Curiositäten.= Doppelgängerbilder. Photographische Scherzbilder.
- Geisterphotographien. Photographie des Unsichtbaren. Personen ohne
- Kopf. Porträts, welche Reproduktionen von alten Gemälden ähneln.
- Porträts, welche scheinbar mit den Augen winken. Photographische
- Silhouetten. Photographisches Verfahren für Sportliebhaber.
- Photographische Pendants. Durch Spiegelung vervielfältigte
- Porträts. Photographische Selbstbildnisse. Combinirte Porträts.
- Statuen- und Büstenbilder. Photographische Probleme. Hauchbilder.
- Zauberphotographien. Porträts, die nach Belieben sichtbar und
- unsichtbar gemacht werden können. Selbstleuchtende Photographien.
- Aufnahmen magnetischer Erscheinungen. =III. Das Photographiren mit
- eigenartigen Hilfsmitteln.= Das Photographiren ohne Objektiv, durch
- einen Nadelstich. Aufnahmen mit Hilfe eines Brillenglases.
- Aufnahmen mittels des Fernrohres. Photographie mittels des
- Papierdrachens. Die Camera im Hute, unter der Weste, als
- Taschenuhr, als Cravatte und als Jagdgewehr. =IV.
- Photographisch-optische Unterhaltungen=. Stroboskop-Photographien.
- Kaleidoskop-Bilder. Photo-Anamorphosen. Das Photo-Chromoskop. Das
- Pantoskop oder Laternoskop. Kosmoramische Bilder. Das
- Antraphotoskop. Die Wundercamera. Stereoscopaufnahmen mit der
- gewöhnlichen Camera. Panorama-Aufnahmen mit der gewöhnlichen
- Camera. Spiegelphotographien. =V. Beschäftigung mit photographischen
- Abdrücken=. Blätter-Copien. Abdrücke mit Blumeneinfassung.
- Briefmarken-Porträts. Bilder mit imitirtem Schneefall. Abdrücke mit
- Mondschein-Effect. Farbige Abdrücke. Das Coloriren der Abdrücke auf
- Albuminpapier. Das Coloriren der Aristodrucke. Photogramme auf
- Ivorine und Celluloid. Imitation von vergilbten Kupferstichen.
-
- * * * * *
-
- Die Schrift von Schnauss ist, kurz gesagt, =einzig in ihrer Art=
- und verdient in den Händen aller zu sein, welche sich mit
- photographischen Versuchen beschäftigen.
-
- Gaea.
-
- * * * * *
-
- Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf.
-
-
-
-
- Photographische Chemie.
-
- Von
-
- R. Ed. Liesegang.
-
- 170 Seiten. -- Preis _M_ =2.50=, geb. _M_ =3.25=.
-
-
- * * * * *
-
- _=Inhalt=_: =I. Theil: Allgemeine Chemie.= Chemie der Silbersalze.
- Wirkungen des Lichtes. Die Trockenplatte. Herstellung des Negativs.
- Der Silberdruck. Entwickler für Bromsilberbilder. Fixirmittel für
- Silberbilder. Physikalische Entwicklung. Das latente Bild. Tonen
- der Silberdrucke. Das Tonfixirbad. Wachsende Moleküle. Verstärkung
- der Negative. Die Haltbarkeit der Silberbilder. Rückblick. -- =II.
- Theil: Verfahren ohne Silbersalze.= Die Platinotypie.
- Lichtpausverfahren. Die Chromgelatine. Rötheltonung der
- Platinbilder. -- =III. Theil: Photographische Chemikalien.
-
- »=In einer so einfachen Sprache als es überhaupt möglich ist, über
- Chemie zu schreiben=, bietet der Verfasser eine Reihe von
- Abhandlungen über die chemischen Principien, auf denen die
- verschiedenen photographischen Processe beruhen, und sowohl dem
- Anfänger wie dem Vorgeschrittenen wird das Buch sehr dienlich sein,
- um die Ursachen und Gründe der verschiedenen vorkommenden
- Reactionen begreifen zu lernen, und es wird daher den Grund zu
- einer soliden Kenntniss der Photographie legen. -- (Folgt
- Eintheilung des Buches). -- Das Werk, welches auch zahlreiche
- practische Vorschriften und Winke enthält, kann sehr empfohlen
- werden.« _The Photogram, 1894._
-
- »Das Buch ist =für Anfänger= geschrieben; ganz geringe Kenntnisse
- der Chemie genügen, um alles, was in diesem Lehrbuche besprochen
- wird, zu verstehen. Die Chemie aller wichtigeren photographischen
- Operationen und Processe wird in klarer und gemeinverständlicher
- Weise erklärt, aber mit vollkommen wissenschaftlicher Genauigkeit.
- Etwas anderes kann man übrigens von einem Buche des Herrn
- Liesegang, dieses ebenso hervorragenden, wie bescheidenen
- Gelehrten, gar nicht erwarten.« _Il Progresso fot._
-
- »Ein Werk voller Gelehrsamkeit, wie alles, was der Feder des
- Sohnes unseres geschätzten Collegen Dr. Liesegang entstammt.«
-
- _Moniteur de la Phot._
-
- »In diesem Werk behandelt der Autor mit seiner gewohnten Competenz
- alle Fragen, welche auf die photographische Chemie Bezug haben.
- Die ersten beiden Theile sind dem Studium der verschiedenen
- photographischen Verfahren gewidmet, der dritte Theil dem Studium
- der Erzeugnisse.«
-
- _Bulletin du Photo-Club de Paris._
-
- »Leicht fasslich und populär geschrieben, wird dieses Buch für
- Viele sehr willkommen sein.« _Photogr. Notizen._
-
- »Eine sehr verdienstvolle Arbeit eines vorzüglichen Fachmannes,
- und zwar interessant nicht nur für die Anfänger, für den sie
- zunächst bestimmt ist, sondern für alle diejenigen Praktiker,
- welche über das Wesen ihrer Arbeit, insofern dasselbe Nahrung aus
- der unversiegbaren Quelle der Chemie schöpft, Aufklärung und
- Belehrung suchen. Die leichte Verständlichkeit der Sprache macht
- das Buch auch Denjenigen zugänglich, welchen Vorstunden mangeln,
- also ein Vorzug, welcher nicht immer in derartigen Arbeiten zu
- finden ist. Wir empfehlen diese, alles Wissenswerthe kurz, aber
- auch in seltener Vollständigkeit enthaltende Schrift Jedermann als
- ein Lehrbuch von wirklichem Werthe.« _Chemische Revue._
-
- Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf.
-
-
-
-
- Photochemische Studien.
-
- Von =R. Ed. Liesegang=.
-
- =Preis= _M_ =1.-- für jedes Heft.=
-
-
- =Heft I= enthält u. A.: »Sind die Silbersalze lichtempfindlich?« --
- »Lichtgebung«. -- »Electrolyse und Photolyse«. -- »Ueber die
- Mechanik der Photolyse«. -- »Nascirendes Silber«.
-
- =Heft II= enthält u. A.: »Die Constitution der organischen
- Entwickler.« -- »Die Form des metallischen Silbers in den
- photographischen Bildern«. -- »Die Lichtempfindlichkeit des reinen
- Papiers«. -- »Die photochemische Anpassung des Pflanzenblattes«.
-
- Prof. F. Schmidt schrieb darüber im »Photog. Centralblatt« 1895:
- »In R. Ed. Liesegang entsteht der photogr. Welt eine frische Kraft,
- ein wissenschaftlicher Beobachter mit gründlichen Kenntnissen, ein
- Theoretiker vom besten Schlage. Der vielseitige, tüchtige, junge
- Gelehrte, hat sich durch eine Reihe höchst werthvoller,
- wissenschaftlicher Arbeiten in ganz kurzer Zeit einen
- hochgeachteten Namen gemacht. Seine >Rhapsodie<, Der >Monismus und
- seine Consequenzen< sind Leistungen eines regen, gebildeten
- Geistes, seine >Photogr. Chemie<, seine interessanten Aufsätze im
- >Photogr. Archiv< und das erste Heft seiner >Photochemische
- Studien< zeugen von unermüdlichem und glücklichem Schaffensdrang.
- Herr Liesegang ist wohl gegenwärtig der schöpferischste und
- erfolgreichste deutsche photographische Theoretiker. Stets
- überrascht er durch neue Gedanken und neue Ausführungen, so dass
- die wissenschaftlich photographischen Kreise den Werdegang des
- jungen Gelehrten mit grösstem Interesse verfolgen.
-
- Auch in seiner neuesten Veröffentlichung, dem zweiten Hefte der
- Photoch. Studien findet unser Urtheil vollste Bestätigung; überall
- begegnet uns ein solcher Reichthum an neuen Gedanken, Anregungen,
- dass wir die gediegene Schrift nicht nur allen Photochemikern,
- sondern überhaupt jedem strebsamen Amateur und jedem gebildeten
- Berufsphotographen auf das Angelegentlichste empfehlen.«
-
- [Illustration: Dekoration]
-
-
- Beiträge zum Problem des electrischen Fernsehens.
-
- Von =R. Ed. Liesegang=.
-
- 130 Seiten. Mit Abbildungen. =Preis 3= _M_.
-
- Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf.
-
-
-
-
- Die
-
- photographischen Ateliers von Europa.
-
- Von =H. Baden-Pritchard=.
-
- Autorisirte deutsche Ausgabe. Mit 43 Holzschnitten.
-
- 170 Seiten. _=Preis 3 M.=_
-
- [Illustration: Dekoration]
-
- _=Inhalt=_: =Das Empfangszimmer.= Ausstattung und Gebrauch des
- Empfangszimmers. Probebilder. Preise von Photographien.
- Club-Porträts. =Bildsorten.= Boudoirporträts. Cabinetbilder. Cartes
- émailliées (gelantinirte Bilder). Cartes russes. Cartes Van Bosch.
- Imperialformat. Makart-Format. Nadar-Format. Panel-Format. Porträts
- Paris. Promenade-Porträt. Salomon-Porträt. Visitenkarten. =Das
- Atelier.= Apparate in demselben. Hintergründe. Beleuchtungsschirme.
- Möbel- und Beiwerk. Bauart und Beleuchtungsvorrichtungen. Ateliers
- mit elektrischem Licht, mit Gaslicht. Stellunggeben und Belichten.
- Aufnahmegegenstände. Ballonphotographien, Kinderporträts, Porträts,
- Gruppen, Reiterbilder, Landschaften, Damenporträts, Genrebilder,
- Alterthümer, Archtitecturaufnahmen, Studienbilder, Phantasiebilder,
- Interieurs. =Das Dunkelzimmer im Laboratorium.= =Apparate.=
- Actinometer. Ballon-Apparat. Cameras. Objectivbeschatter, Stativ,
- elektrische Camera, Copircamera, Kindercamera, Wechselbrett,
- Rollencassette, Emulsions-Aufträger. Hygrometer. Iconometer.
- Kopfschirm. Momentverschlüsse. Silberbadschalen. Trockenschrank für
- Gelatineplatten. Walze aus Sammet für Photolithographie.
- Waschgefäss. =Verfahren.= Collodion. Collodiontransportbilder.
- Colorirte Photographien. Copiren. Einstäubeverfahren. Klebmittel.
- Kohledruck. Röthelverfahren. Photographie auf Leinwand. Lichtdruck.
- Opalglasbilder. Photolithographie. Zinkätzung. Platindruck.
- Retouchiren. Rückstände. Ueberziehen der Platte mit Bromgelatine.
- Vergrössern und Drucken. Woodburydruck. =Negative.= Aufbewahrung.
- Entwicklung. Prüfung der Empfindlichkeit, der Zusammensetzung.
- Lackiren. Retouchiren. Verstärken. Zerbrochene Negative.
- =Rückstände.=
-
- »Verfasser lässt an sechsig Ateliers Revue passiren in diesem
- nützlichen Buche, das für alle, die einen Gesammtüberblick über den
- practischen Betrieb der bedeutentsten photographischen Geschäfte
- erhalten wollen, unentbehrlich ist.«
-
- Moniteur de la Photogr.
-
- Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf.
-
-
-
-
- Das Glashaus
-
- _=und was darin geschieht=_.
-
- Von =H. P. Robinson=.
-
- Autorisirte deutsche Uebersetzung.
-
- Zweite Auflage.
-
- _=130 Seiten mit 32 Abbildungen. Preis M 2.50.=_
-
-
- _=Inhalt=_: =Verschiedene Arten von Glashäusern. Die beste Form des
- Glashauses. Hintergründe. Beiwerk. Die Beleuchtung. Ueber
- Stellunggebung und Arrangement bei Porträtaufnahmen. Der Kopf. Das
- Brustbild. Das Kniestück. Aufnahmen in ganzer Figur. Gruppen.
- Gruppen im Freien. Kinderaufnahmen. Der Ausdruck im Porträt.
- Ansichten und Wünsche der die Aufnahme begleitenden Freunde. Vom
- Lächeln. Aehnlichkeit. Vom Retouchiren. Winke für solche, die sich
- photographiren lassen wollen. Die Ausstattung photographischer
- Bilder. Die Erziehung des Photographen.=
-
- »Der neueste von Robinson's zahlreichen Beiträgen zur
- photographischen Literatur liegt uns vor und kennzeichnet sich als
- eine =äusserst nützliche und gediegene Publication=. Das Buch
- enthält in interessanter und ansprechender Form einen Schatz
- werthvoller Belehrung für den Anfänger wie für den Veteran, für
- den Amateur und für den Berufsphotographen, und da dasselbe das
- Resultat vieljähriger practischer Erfahrung eines um die
- künstlerische Seite der Photographie hochverdienten Mannes ist,
- darf dem Werkchen eine allseitig freundliche Aufnahme wohl mit
- Sicherheit prophezeit werden.« British Journal of Phot. --
-
- »Wer sich über alles, was im Glashaus vorgenommen wird,
- unterrichten, und gleichzeitig den Genuss einer äusserst angenehm
- berührenden Lectüre haben will, dem empfehlen wir, nachzulesen,
- was Hr. Robinson in seinem Werkchen sagt.« Phot. News. --
-
- »Wir haben das Vergnügen gehabt, ein photographisches Handbuch zu
- lesen, welches uns in jeder Weise befriedigt hat; ebenso zum
- Vergnügen gereicht es uns, jetzt einiges darüber schreiben zu
- können. -- -- Wir hoffen unsere Leser überzeugt zu haben, dass sie
- beim Durchlesen des Robinson'schen Buches ein paar angenehme
- Stunden verbringen werden.« Amateur Photographer.
-
- Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf.
-
-
-
-
- _=Ferrotypie.=_
-
- Ein amerikanisches Verfahren, direkt positive Collodionbilder
- auf Blechplatten anzufertigen.
-
- Von einem amerikanischen Ferrotypisten.
-
- Elfte Auflage. 50 Seiten mit Abbildungen.
-
- _=Preis Mk. 1.50.=_
-
-
- _=Inhalt=_: =Die Ferrotypie.= -- =Das Glashaus.= -- =Das
- Dunkelzimmer.= -- =Der Apparat.= -- =Die Ferrotypieplatte.= --
- =Ferrotypcollodion.= -- =Das Silberbad.= -- =Die Entwicklung des
- Bildes.= -- =Die Fixirlösung.= -- =Das Verfahren.= -- =Schleier und
- andere Fehler.= -- =Ferrotyp-Trockenplatten.= -- =Vignetten,
- Medaillons etc.= -- =Anhang.=
-
- »Die Arbeit ist dem Practiker gewissermassen in die Hand
- geschrieben, er wird in dem Buch einen zuverlässigen Führer
- finden.« Bayr. Ind. u. Gew.-Blatt -- »Jedem, der diese
- Blechplattenbilder machen will, wird das Büchlein willkommen
- sein.« Phot. Nachr.
-
- [Illustration: Dekoration]
-
-
- Photographische
-
- _=Schmelzfarbenbilder=_
-
- auf
-
- =Emaille, Porzellan und Glas=.
-
- 3. Auflage. 80 Seiten. Mit Abbildungen. Preis _M_ =2.50=.
-
-
- _=Inhalt=_: =Photographische Schmelzfarbenbilder. Das
- Einstäubeverfahren mit Chromsalz.= Das Chromatin. Das Aufgiessen
- des Chromatins auf die Glasplatte. Das Diapositiv. Das Belichten.
- Das Entwickeln. Das Aufbewahren entwickelter Bilder. Das
- Uebertragen. Das Ausflecken vor dem Einbrennen. Der Muffelofen. Das
- Brennen. Muffelofen für Gasfeuerung. Das Ausflecken und Retouchiren
- nach dem Einbrennen. Die letzte Retouche mit Flusssäure. Die
- emaillirte Kupfertafel. Die Emailfarben. Beschreibung von
- Präparaten, welche im vorstehenden Verfahren erwähnt sind. Bilder
- auf Porzellan und Fayence. Bilder auf Glas. =Das Einstäubeverfahren
- mit Eisenchlorid. Das Glas-Lichtdruckverfahren. Das
- Substitutions-Verfahren.=
-
- Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf.
-
-
-
-
- Das Urheberrecht
-
- auf dem Gebiete der bildenden Kunst und Photographie.
-
- Von Amtsgerichtsrath E. _=Grünewald=_.
-
- 92 Seiten. 8^o. Preis _M_ =1.80=.
-
- _=Inhalt=_: Einleitung. -- 1. Capitel: Das ausschliessliche Recht
- des Urhebers. -- 2. Capitel. Die Dauer des Urheberrechts -- 3.
- Capitel: Die Sicherstellung des Urheberrechts. -- 4. Capitel:
- Allgemeine Bestimmungen -- 5. Capitel: Der Schutz der Photographie
- gegen unbefugte Nachbildung. -- 6. Capitel: Der internationale
- Schutz des Urheberrechts auf dem Gebiete der bildenden Kunst. --
- Anhang. I. Gesetz, betr. das Urheberrecht an Werken der bildenden
- Künste, vom 9. Januar 1876 -- II. Bestimmungen über die Führung der
- Eintragsrolle für Werke der bildenden Künste, vom 29. Februar 1876.
- -- III. Instruction vom 7. December 1870. -- IV. Gesetz, betr. den
- Schutz der Photographien gegen unbefugte Nachbildung, vom 10.
- Januar 1876. -- V. Uebereinkunft, betr. die Bildung eines
- internationalen Verbandes zum Schütze von Werken der Literatur und
- Kunst, vom 9. Sept. 1886.
-
-
- Die Heliochromie,
-
- das Problem der Photographie in natürlichen Farben.
-
- Eine Zusammenstellung der hierauf bezüglichen Arbeiten
- von Becquerel, Niépce und Poitevin,
-
- _=75 Seiten. Preis M 1.50.=_
-
- _=Inhalt=_: =Die Heliochromie.= =Geschichtliches Das
- Silberchlorür.= =Die Arbeiten Becquerel's.= =Die Arbeiten Niépce's=
- aus dem Jahre 1851, 1852, 1862 Die heliochromische Wiedergabe der
- sogenannten zusammengesetzten Farben. Die Wiedergabe der Schwärzen
- beim heliochromischen Verfahren. =Die Arbeiten Poitevin's.=
- Heliochromische Papierbilder, Bereitung des Silberchlorürs.
- =Heliochromische Bilder mit Chlorsilbercollodion. Mittheilung über
- Heliochromie von Saint-Florent.=
-
-
- Erfahrungen practischer Photographen
-
- über die
-
- gebräuchlichsten Entwicklungsmethoden.
-
- 4 Nummern geheftet. Preis 1 _M_.
-
- Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf.
-
-
-
-
- Der Lichtdruck und die Photolithographie.
-
- Von =Dr. Julius Schnauss=.
-
- VI. vermehrte Auflage. 176 Seiten mit 28 Abbildungen und
- 3 Tafeln. _=Preis 4 Mark.=_
-
-
- _=Inhalt=_: Einleitung. Photochemie der Bichromate. Ueberblick über
- die wichtigsten Druckverfahren mittels Chromgelatine. =Praxis des
- Lichtdruckes.= Geräthschaften. Filtriren. Der Trockenkasten.
- Schnelltrockenapparat. Die Glasplatten. Die Walzen. Die Pressen.
- =Chemikalien und Materialien zum Lichtdruck.= =Farben und Papier.=
- Kreidefarben. Das geeignetste Papier. Bereitung der
- Lichtdruckplatten. =Bereitung der Chromgelatinelösung.= Ueber die
- für den Lichtdruck geeignetsten Negative. Das Retouchiren und
- Firnissen der Lichtdrucke. Andere Lichtdruckverfahren. =Fehler beim
- Lichtdruck.= Bei der Präparation der Platten. Während des Druckens.
- Der Schnellpressendruck. =Vereinfachter Lichtdruck.= =Lichtdrucke
- in natürlichen Farben.= =Zauberlichtdruck.= =Photogr. Glasdrucke.=
- =Allgeyer's Vorschriften für Lichtdruck.= =Lichtdruckplatten für
- den Buchdruck.= =Praxis der Photolithographie.= Autographischer
- Druck. Die Asphaltmethode. Directe Chromophotographien auf Stein.
- Der photographische Ueberdruck mittelst chromirten Papiers.
- Verwandlung der Ueberdruckbilder in Asphaltbilder. Ueber die
- Negative zur Photolithographie. Anwendung des Kohledrucks auf die
- Photolithographie. Gravirte Negative für die Photolithographie.
- Photolithographie in Halbton.
-
- * * * * *
-
- »Das vorliegende Werkchen des auf photographischem Gebiete
- hervorragenden Verfassers ist bereits zu bekannt, als dass es
- nöthig wäre, den der Bearbeitung zu Grunde gelegten Plan eingehend
- wiederzugeben. Es genügt, darauf hinzuweisen, dass der Verfasser
- die auf Grund seiner langjährigen Praxis gesammelten Erfahrungen in
- abgerundeter Form hier niederlegt und dadurch ein Werkchen
- geschaffen hat, welches besonders auch dem Praktiker die
- werthvollsten Winke und Anweisungen bietet.«
-
- (Chemiker-Zeitung.)
-
- [Illustration: Dekoration]
-
- Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf.
-
-
-
-
- Die Autotypie
-
- _=auf amerikanischer Basis=_.
-
- Von =W. Cronenberg=.
-
- Flexibel-Band. -- Mit 13 Kunstbeilagen.
-
- 132 Seiten mit 56 Textillustrationen. -- _=Preis Mark 3.=_--
-
- _=Inhalt=_: Photoengraving in Amerika -- Vorrichtungen zur Aufnahme
- der Negative. -- Das Negativ. -- Wirkung verschiedener Distanz. --
- Wirkung verschiedener Blendendurchmesser und verschiedener
- Brennweiten der Linsen. -- Wirkung verschiedener Blendenformen. --
- Wirkung des Lichtes, der Expositionsdauer und Entwicklung. -- Die
- Praxis der Halbtonphotographie. -- Abziehen und Umkehren der
- Negative. -- Direkter Uebertrag der Negativhäute auf Metall. --
- Copirverfahren. -- Das Zink. -- Materialien zum Copiren. --
- Anfertigung der Copie mit Eiweiss. -- Emailprocess. -- Das Aetzen.
- -- Einrichtungen des Aetzraumes. -- Die Praxis des Aetzens. --
- Schlussarbeiten. --Gravirung. -- Zurichtung des Clichés und
- Reindruck. -- Aufblocken des Clichés. -- Vignetten.
-
- * * * * *
-
- »Der Besitzer und Leiter der praktischen Lehranstalt für
- Photographie auf Schloss Grönenbach im bayrischen Algäu benutzt im
- vorliegenden Werke keine anderen Quellen als die allerdings
- ungemein reiche, eigene praktische Erfahrung. Da er als Fachmann
- zum Fachmann spricht, so werden theoretische Betrachtungen
- möglichst vermieden. Gerechte Würdigung erfahren die grossen
- Verdienste Amerikas um die Autotypie.«
-
- Photogr. Rundschau.
-
- »Das Cronenberg'sche Werk erscheint uns für die graphischen
- Verhältnisse Deutschlands von so grosser Wichtigkeit, dass wir uns
- noch ausführlich mit ihm beschäftigen werden.«
-
- Deutscher Buch- und Steindrucker.
-
- [Illustration: Dekoration]
-
- Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf.
-
-
-
-
- _=Handbuch=_
-
- der
-
- Chemigraphie und Photochemigraphie.
-
- Von =J. O. Mörch=.
-
- =156 Seiten. Mit 16 Abbildungen und 8 Tafeln.= =Preis _M_ 4.=--.
-
- _=Inhalt=_: =Einleitung. -- Erster Theil: Materialienkunde. --
- Maschinen und Gerätschaften. -- Das Atelier des Chemigraphen. --
- Zweiter Theil: Der Umdruck der Zeichnung und dessen Behandlung bis
- zur Aetzung. -- Die weitere Behandlung der umgedruckten Zeichnung.
- -- Die Aetzung und deren Zwischenmanipulation bis zur Montirung der
- Clichés. -- Das Fertigmachen und Montiren der Clichés. -- Die
- Reproductionsphotographie: Apparate zur Reproductionsphotographie.
- -- Die Herstellung des Negativs. -- Die Copirverfahren. -- Das
- Asphaltverfahren. -- Die Chromgummi- und Chromalbumin-Verfahren. --
- Das Gelatinepapierverfahren. -- Clichés nach Naturaufnahmen. --
- Alphabetisches Inhaltsverzeichniss.=
-
- »Wir begrüssen das Buch mit aufrichtiger Freude, indem es eine von
- uns schon bezeichnete Lücke in trefflicher Weise ausfüllt.«
- (Photogr. Wochenblatt.)
-
- »Vorliegendes Werk ist die Arbeit eines Chemigraphen, der inmitten
- der Praxis steht und dabei die Feder mit seltener Klarheit und
- Frische zu führen weiss. Das Werk wird jedem nützlich sein, der
- Chemigraph ist oder es werden will.«
-
- (Freie Künste.)
-
-
- Die Autotypie
-
- _=in ihren verschiedenen Ausführungsarten=_.
-
- Ein praktischer Führer
-
- zur Erzeugung von Druckplatten auf photomechanischem Wege
-
- für die
-
- Buch-, Stein- und Kupferdruckpresse
-
- nach photographischen Aufnahmen und Originalen mit ungebrochenen
- Abtönungen.
-
- Nach eigenen Erfahrungen bearbeitet von J. O. Mörch.
-
- 136 Seiten. -- Mit 8 erläuternden Tafeln. -- =Preis 5 Mark.=
-
- »Dies kurz gefasste, aber dabei doch eingehend und klar
- geschriebene Buch dürfte vielen Practikern sehr willkommen sein; es
- enthält alles das, was einem Photochemigraphen ausser der
- practischen Uebung zu wissen Noth thut und nimmt, als von einem
- Practiker geschrieben, auf die Bedürfnisse der Praxis Rücksicht. So
- viel uns bekannt, ist es das erste Werk, welches in so umfassender
- Weise über diesen wichtigen Gegenstand publicirt ist.«
- (Photogr. Wochenblatt.)
-
- Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf.
-
-
-
-
- Die modernen
-
- Lichtpaus-Verfahren
-
- zur
-
- Herstellung exacter Copien
-
- nach
-
- Zeichnungen, Schriften, Stichen etc.
-
- Dritte vermehrte Auflage. 90 Seiten. Mit Abbildungen.
-
- _Preis 2 M._
-
-
- _=Inhalt=_: =Verfahren mit Silbersalzen.= -- Herstellung von
- haltbarem, gesilberten Papier. -- Die Schalen. -- A.
- Bereitungsweise des citronensauren Silberpapiers -- B.
- Bereitungsweise des gewaschenen Silberpapiers. -- C. Aufbewahren
- von gesilbertem Papier. -- Anleitung zum Copiren. -- Fixirung. --
- Das Vergolden. -- Combinirtes Ton- und Fixirbad. --
- Schnell-Copir-Verfahren. -- =Verfahren mit Eisensalzen.= --
- Verfahren mit Eisen- und rothem Blutlaugensalz. -- =Weisse Linien
- auf blauem Grund.= -- Präparation mit Eisen- und rothem
- Blutlaugensalz. -- Präparation mit Eisen- und Entwicklung mit
- rothem Blutlaugensalz. -- Präparation mit Eisenchlorid. --
- Präparation mit oxalsaurem Eisen. -- Verfahren mit Eisen- und
- gelbem Blutlaugensalz. -- =Blaue Linien auf weissem Grund.= --
- Präparation mit Chloreisen und Citronensäure. -- Präparation mit
- citronensaurem Eisen und Chloreisen. -- Präparation mit
- Eisenchlorid und schwefelsaurem Eisenoxyd. -- Präparation mit
- Chloreisen und Oxalsäure. -- Verfahren mit Eisen und Gallussäure.
- -- =Violettschwarze Linien auf weissem Grund.= -- =Verfahren mit
- Chromsalzen.= -- Das Kohleverfahren. -- Weisse Linien auf schwarzem
- Grund. -- Papyrographie. -- Der Anilindruck. -- =Abdrücke auf Holz
- für Xylographen.= -- Verfahren mit Chlorsilber. -- Verfahren mit
- Chromsalz nach Leth. -- Verfahren mit Papyrographie. -- Verfahren
- mittels Blaudrucks.
-
- »Das Werk zeichnet sich durch eine sehr klare, leicht verständliche
- Darstellungsweise aus und ist daher auch für solche nützlich,
- welche von der Photographie nichts verstehen. Da es in den Kreisen
- auch der Architecten, Techniker etc. angewendet werden soll, so ist
- dies ein um so bedeutungsvoller Vortheil. Auf die neueren
- Erfahrungen ist Rücksicht genommen. Das Buch kann allgemein
- empfohlen werden.«
-
- (Photogr. Wochenblatt.)
-
- Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf.
-
-
-
-
- Die
- _=Projections-Kunst=_
- für
- Schulen, Familien u. öffentl. Vorstellungen.
-
- Zehnte vermehrte Auflage.
-
- 290 Seiten. Mit 130 Abbildungen. =Preis 5= _M_, geb. =6= _M_.
-
- _=Inhalt=_: =Das optische System des Projectionsapparats.= Der
- Condensor. Das Objectiv. Der Bildhalter. Stativ. Die Wand. Der
- dunkle Raum. Die Centrirung des Lichtpunktes. =Laternen mit
- Petroleum-Beleuchtung oder Sciopticon.= Regulirung der
- Petroleumlampen. Doppel-Sciopticon. =Das Kalklicht.= Bereitung von
- Sauerstoffgas. Die Gassäcke und Verbindungsschläuche.
- Sauerstoff-Generator und Gasometer. Herstellung von Wasserstoffgas.
- Der Kalk-Cylinder. Die Kalklicht-Brenner. Sicherheits-Vorrichtungen
- gegen Explosionsgefahr. Das Projiciren mit Kalklicht. Gasdruck und
- Gasentweichung. Kalklicht mit Sauerstoff und Alcohol oder
- Sauerstoff mit Gasolin. Dissolver für Doppel-Apparate mit
- Kalklicht. Dreifache Laterne. Dissolver für drei Laternen.
- Vorrichtungen zum Projiciren undurchsichtiger Gegenstände.
- =Projectionsbilder.= Zeichnungen auf Glas. Statuen auf mattem Glas.
- Astronomische Tafeln. Glasphotogramme für Projectionen.
- Woodburydruck. =Das Malen von Glasbildern.= Farbige Glasscheiben.
- Darstellung von Schneefall. Darstellung des Blitzes. Der Vorhang.
- Bewegliche Bilder. Das Kaleidoscop. Das Pandiscop. Bewegliche
- Schiffsbilder. Farbiger Springbrunnen. Versuche mit
- Complementärfarben. Das Chromodrom. Darstellung der Lichtbrechung.
- Darstellung des Regenbogens. =Experimente mannigfacher Art.=
- Farbendünner Schichten. Seifenschichten. Polarisation.
- Doppelbrechung durch Licht oder Wärme. Erscheinungen in
- schwingenden Glasstreifen. Fluorescenz-Erscheinungen. Die
- Capillarität. Cohäsionsfiguren. Magnetische Erscheinungen.
- Darstellung von Schallwellen. Der electrische Stern. Darstellung
- von Spectral-Erscheinungen. Nachahmung der Spiralnebel. Chemische
- und andere Versuche. Projection von Stereoscopbildern.
- Geistererscheinungen. Das Projections-Microscop. =Der begleitende
- Vortrag.= Die Laterne im Dienste des Theaters.
-
- »Wie der Titel bereits kundgiebt, umfasst das vorliegende, sehr
- elegant ausgestattete, reich und vorzüglich illustrirte Buch die
- verschiedensten Zweige der heute zu so eminenter Bedeutung
- gediehenen Projectionskunst und ist auf diesem Gebiete eine ganz
- aussergewöhnliche Erscheinung. Wir finden hierin einen so
- reichhaltigen Schatz gemeinnütziger Kenntnisse, bei gründlichem
- Eingehen auf die häufig so wichtigen Einzelheiten zusammengetragen,
- dass wir ob der hierzu erforderlichen gründlichen Fachstudien des
- Verfassers staunen müssen und demselben für seine Bemühung um die
- »Belehrung des grossen Publikums« besten Dank sagen. Er versteht
- es, die mannigfachsten Experimente in frischer Natürlichkeit
- vorzuführen und verbindet damit eine Anleitung zum begleitenden
- Vortrag. Wir empfehlen diese eigenartige Lectüre allen
- Interessenten bestens.«
-
- Magazin für Lehr- und Lernmittel.
-
- »Für alle, die mit der Projectionskunst irgendwie zu thun haben,
- sei es nun, dass sie in befreundeten Privatkreisen, sei es, dass
- sie vor einem grösseren Publikum damit auftreten wollen, ist dieses
- Werk das geeignetste Hilfs- und Nachschlagebuch.«
-
- Photogr. Wochenblatt.
-
- »Als schätzbares Hilfsmittel für Vorträge unter Benutzung des
- Sciopticons empfehlen wir das Werk: Die Projectionskunst. Dasselbe
- enthält ausführliche Anleitung zur Herstellung- und Vorführung
- aller vorstehend aufgeführten und vieler anderen Apparate und
- erläutert ausserdem zahlreiche optische, chemische etc. Vorgänge in
- ebenso verständlicher, als belehrender Weise.«
-
- Gewerbebl. aus Württemberg.
-
-
-
- _=Die Verwendung=_
-
- der
-
- Projectionskunst im Anschauungs-Unterricht.
-
- Experimental-Vortrag
- aus einigen Capiteln der Physik.
-
- Von
-
- Dr. Wilh. Thörner.
-
- 2. Aufl. 24 S. mit 18 Abbildungen. _=Preis= M =1.50.=_
-
- »Ganz aus der Praxis hervorgegangen und der Praxis dienend.
- Besonders dankbar muss man dem Verfasser sein für mancherlei
- technische Winke, deren Befolgung den Lehrer vor unvollkommenen
- oder ganz misslingenden Versuchen zu schützen imstande ist. Dass
- der Verfasser sich bei seinen Vorführungen nicht auf Physik
- beschränkte, ist ebenfalls dankbarst anzuerkennen. Lehrern, die in
- Geographie, Physik, Naturgeschichte etc. zu unterrichten haben, sei
- das Schriftchen empfohlen.«
- Pract. Schulmann.
-
- Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf.
-
-
-
-
- Photographisches Archiv.
-
- Halbmonatliche Berichte über den Fortschritt der Photographie
-
- Herausgegeben von =Dr. P. E. Liesegang=.
-
- Begründet 1860. Preis jährlich für 24 Nummern 9 Mark. Einzelheft 40 Pfg
-
- =Das photographische Archiv= berichtet rasch und ausführlich über
- alle im Gebiete der Photographie und ihrer Hilfswissenschaften
- auftauchenden Neuerungen und Verbesserungen; unterstützt durch
- zahlreiche, tüchtige Mitarbeiter, bringt dieses Blatt sowohl
- Original-Nachrichten und Correspondenzen, als Uebersetzungen
- wichtiger Mittheilungen ausländischer Publicationen. Die
- wissenschaftliche, die künstlerische und die gewerbliche Seite der
- Photographie findet in dem =Archiv= eine gleiche Berücksichtigung.
- Berichte über Ausstellungen, Gerichtsverhandlungen, die
- photographischen Rechtsverhältnisse, kurz alles, was dem
- Photographen von Interesse und Wichtigkeit ist, wird in geeigneter
- Weise mitgetheilt. =Zahlreiche Illustrationen= erleichtern das
- Verständniss der Beschreibungen und =artistische Beilagen= geben
- Zeugniss von dem rastlosen Fortschritte der Photographie auf allen
- Gebieten.
-
-
- Der Amateur-Photograph.
-
- Monatsblatt für Freunde der Lichtbildkunst.
-
- Mit Illustrationen und Kunstbeilagen. Jährlich 5 Mark. Begründet 1887.
-
- Probenummer 50 Pfg. Illustrirter Prospect gratis.
-
- Der »=Amateur-Photograph=« bezweckt zunächst allen Denen, welche
- die Photographie aus Liebhaberei oder zu wissenschaftlichen und
- künstlerischen Zwecken betreiben, durch leicht verständliche
- Aufsätze und erläuternde Illustrationen die Ausübung zu
- erleichtern. Er soll den Vorgeschrittenen über alle Neuerungen und
- Fortschritte auf einschlägigem Gebiete unterrichten und ihm
- Anregung zu neuen Ideen, zu neuem Schaffen geben; dem Anfänger soll
- er ein Rathgeber in allen zweifelhaften Fällen sein, ein
- Lehrmittel, welches ihn in die Kunst, der er sich widmen will,
- einführt und das gleichzeitig eine fortlaufende Ergänzung der
- verschiedenen vorhandenen, in sich abgeschlossenen Anleitungen
- bildet. Allen Lesern aber soll der »=Amateur-Photograph=« ein Organ
- sein, welches ihnen Gelegenheit zum Meinungsaustausch bietet und
- die gegenseitige Annäherung vermittelt.
-
- »Ihr »=Amateur-Photograph=« hat mir, wie allen hiesigen Amateuren,
- bisher =sehr gute Dienste geleistet=; es war ein glücklicher Wurf,
- den Sie gethan.« Prof. Frz. Ferk. -- »Ihr Blatt ist =ein wahrer
- Segen= für deutsche Amateure.« Alf. Stieglitz. -- »Der
- »Amateur-Photograph« ist =eine prächtige Einrichtung=.« C. J.
- Schröder, Maler. -- »Ich habe die Anschaffung des Werkchens
- befürwortet, da dasselbe in der That =einem Bedürfnisse
- entgegenkommt=.« Hofrath Dr. Siegle. -- »Der »Amateur-Photograph«
- ist =vortrefflich=.« W. Tobien jr. -- »Die »Amateur-Zeitung« ist
- =brillant=!« Fr. Wattrodt. -- »Als ich gestern zum ersten Male den
- »Amateur-Photograph« sah, =abonnierte ich sofort darauf=.« A. Th.
-
- Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf.
-
-
-
-
- _Laterna magica._ [Illustration]
-
- _Vierteljahrs-Schrift
-
- für alle Zweige der Projectionskunst
-
- mit
-
- populärer Darstellung
- wissenschaftlicher Versuche aus dem Gebiete der Chemie,
- Physik, Electricität und Mechanik._
-
- * * * * *
-
- _Preis jährlich =3 Mark= -- Einzelheft =75 Pfg=._
-
-
- _Die Laterna magica [Illustration: Dekoration]
-
- hat sich die Aufgabe gestellt, leichtfassliche Aufsätze und
- Mittheilungen aus dem ganzen Gebiete der Projectionskunst zu
- bringen und dadurch Jedem, der sich mit dieser schönen Kunst
- beschäftigt, die Ausübung zu erleichtern. Nicht nur die
- Construction der Projectionsapparate, die Beleuchtung und Alles,
- was damit zusammenhängt, sowie die Herstellung der Laternenbilder
- findet Berücksichtigung, insbesondere befasst sich die =Laterna
- magica= auch, wie schon der Titel der Zeitschrift besagt, mit der
- Darstellung leicht ausführbarer physikalischer und chemischer
- Experimente und giebt dadurch dem Leser Anregung zu eigenen
- Versuchen._
-
- _Illustrationen erläutern den Text und tragen zum bessern
- Verständniss der Beschreibungen bei._
-
- _Den Abonnenten des Blattes ist die Leitung der =Laterna magica=,
- welcher langjährige Erfahrung zur Seite steht, stets ein
- praktischer Rathgeber; alle eingesandten Fragen technischer Natur
- werden, wenn möglich, mit den Antworten zugleich in einer
- besonderen Rubrik veröffentlicht werden._
-
- [Illustration: Dekoration]
-
- Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf.
-
-
-
-
- Photographischer
-
- [Illustration] ALMANACH
-
- für das Jahr =1896=
-
- Preis Mark 1.--.
-
- Mit 36 Originalbeiträgen von:
-
- Prof. J. M. Eder. Albert Reiss.
- Dr. Julius Stinde. W. Schleifer.
- Max Jaffé. Hans Spörl.
- J. Gaedicke. C. Fleck.
- Ludwig Schrank. G. Lettner.
- Ritter v. Staudenheim. E. Kastner.
- Hauptm. L. Herrmann. N. Ley.
- Dr. P. Czermak. H. von Ayx.
- Prof. Dr. O. Israel. Dr. R. Neuhauss.
- Dir. W. Cronenberg. Doc. F. Schmidt.
- F. P. Liesegang. Stillman-Rom.
- C. Schiendl. Wilson-New-York.
- Paul von Janko. R. Ed. Liesegang.
-
- »Wie alljährlich, so zeichnet sich auch heuer der Photographische
- Almanach dadurch aus, dass er auf engem Raum von 116 Seiten
- möglichst viele sachliche Artikel von den bestbekannten
- photographischen Autoren enthält.«
-
- (Wiener Phot. Blätter.)
-
- »Wir empfehlen dieses hübsche und anspruchlose Büchlein unserem
- Lesekreis als eine wohlthuende Erscheinung, die uns mit jedem Jahre
- nicht nur mit technischen Neuigkeiten und Rathschlägen bereichert,
- sondern auch durch viele nützliche Nachrichten erfreut.«
- (Phot Correspondenz.)
-
- * * * * *
-
- _=Früher erschienene Bände des Almanachs (seit 1883),
- soweit noch vorräthig, mit Porträts photographischer
- Fachleute und Forscher, jeder Band Mk. 1. --.=_
-
- Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf.
-
-
- Druck von Oskar Leiner in Leipzig, 38144
-
-
-
-
-Notizen des Bearbeiters:
-
-antiqua markiert mit/marked with __<...>__
-
-fett/bold markiert mit/marked with =<...>=
-
-kursiv/italics markiert mit/marked with _<...>_
-
-^ benutzt für/used for hochgestellte Zeichen/superscripted characters
-
-doppelte/duplicate Fig. 14 (S. 53) geändert in/changed to
- Fig. 16: Die Centrirung des Lichtpunktes.
-
-doppelte/duplicate Fig. 15 (S. 58) geändert in/changed to
- Fig. 17. Projection undurchsichtiger Gegenstände mit
- Verwendung eines Objectivs von grosser Oeffnung.
-
-
-
-
-
-End of the Project Gutenberg EBook of Sciopticon, by Franz Paul Liesegang
-
-*** END OF THIS PROJECT GUTENBERG EBOOK SCIOPTICON ***
-
-***** This file should be named 44972-8.txt or 44972-8.zip *****
-This and all associated files of various formats will be found in:
- http://www.gutenberg.org/4/4/9/7/44972/
-
-Produced by Alexander Bauer, Matthias Grammel, Norbert H.
-Langkau and the Online Distributed Proofreading Team at
-http://www.pgdp.net
-
-
-Updated editions will replace the previous one--the old editions
-will be renamed.
-
-Creating the works from public domain print editions means that no
-one owns a United States copyright in these works, so the Foundation
-(and you!) can copy and distribute it in the United States without
-permission and without paying copyright royalties. Special rules,
-set forth in the General Terms of Use part of this license, apply to
-copying and distributing Project Gutenberg-tm electronic works to
-protect the PROJECT GUTENBERG-tm concept and trademark. Project
-Gutenberg is a registered trademark, and may not be used if you
-charge for the eBooks, unless you receive specific permission. If you
-do not charge anything for copies of this eBook, complying with the
-rules is very easy. You may use this eBook for nearly any purpose
-such as creation of derivative works, reports, performances and
-research. They may be modified and printed and given away--you may do
-practically ANYTHING with public domain eBooks. Redistribution is
-subject to the trademark license, especially commercial
-redistribution.
-
-
-
-*** START: FULL LICENSE ***
-
-THE FULL PROJECT GUTENBERG LICENSE
-PLEASE READ THIS BEFORE YOU DISTRIBUTE OR USE THIS WORK
-
-To protect the Project Gutenberg-tm mission of promoting the free
-distribution of electronic works, by using or distributing this work
-(or any other work associated in any way with the phrase "Project
-Gutenberg"), you agree to comply with all the terms of the Full Project
-Gutenberg-tm License available with this file or online at
- www.gutenberg.org/license.
-
-
-Section 1. General Terms of Use and Redistributing Project Gutenberg-tm
-electronic works
-
-1.A. By reading or using any part of this Project Gutenberg-tm
-electronic work, you indicate that you have read, understand, agree to
-and accept all the terms of this license and intellectual property
-(trademark/copyright) agreement. If you do not agree to abide by all
-the terms of this agreement, you must cease using and return or destroy
-all copies of Project Gutenberg-tm electronic works in your possession.
-If you paid a fee for obtaining a copy of or access to a Project
-Gutenberg-tm electronic work and you do not agree to be bound by the
-terms of this agreement, you may obtain a refund from the person or
-entity to whom you paid the fee as set forth in paragraph 1.E.8.
-
-1.B. "Project Gutenberg" is a registered trademark. It may only be
-used on or associated in any way with an electronic work by people who
-agree to be bound by the terms of this agreement. There are a few
-things that you can do with most Project Gutenberg-tm electronic works
-even without complying with the full terms of this agreement. See
-paragraph 1.C below. There are a lot of things you can do with Project
-Gutenberg-tm electronic works if you follow the terms of this agreement
-and help preserve free future access to Project Gutenberg-tm electronic
-works. See paragraph 1.E below.
-
-1.C. The Project Gutenberg Literary Archive Foundation ("the Foundation"
-or PGLAF), owns a compilation copyright in the collection of Project
-Gutenberg-tm electronic works. Nearly all the individual works in the
-collection are in the public domain in the United States. If an
-individual work is in the public domain in the United States and you are
-located in the United States, we do not claim a right to prevent you from
-copying, distributing, performing, displaying or creating derivative
-works based on the work as long as all references to Project Gutenberg
-are removed. Of course, we hope that you will support the Project
-Gutenberg-tm mission of promoting free access to electronic works by
-freely sharing Project Gutenberg-tm works in compliance with the terms of
-this agreement for keeping the Project Gutenberg-tm name associated with
-the work. You can easily comply with the terms of this agreement by
-keeping this work in the same format with its attached full Project
-Gutenberg-tm License when you share it without charge with others.
-
-1.D. The copyright laws of the place where you are located also govern
-what you can do with this work. Copyright laws in most countries are in
-a constant state of change. If you are outside the United States, check
-the laws of your country in addition to the terms of this agreement
-before downloading, copying, displaying, performing, distributing or
-creating derivative works based on this work or any other Project
-Gutenberg-tm work. The Foundation makes no representations concerning
-the copyright status of any work in any country outside the United
-States.
-
-1.E. Unless you have removed all references to Project Gutenberg:
-
-1.E.1. The following sentence, with active links to, or other immediate
-access to, the full Project Gutenberg-tm License must appear prominently
-whenever any copy of a Project Gutenberg-tm work (any work on which the
-phrase "Project Gutenberg" appears, or with which the phrase "Project
-Gutenberg" is associated) is accessed, displayed, performed, viewed,
-copied or distributed:
-
-This eBook is for the use of anyone anywhere at no cost and with
-almost no restrictions whatsoever. You may copy it, give it away or
-re-use it under the terms of the Project Gutenberg License included
-with this eBook or online at www.gutenberg.org
-
-1.E.2. If an individual Project Gutenberg-tm electronic work is derived
-from the public domain (does not contain a notice indicating that it is
-posted with permission of the copyright holder), the work can be copied
-and distributed to anyone in the United States without paying any fees
-or charges. If you are redistributing or providing access to a work
-with the phrase "Project Gutenberg" associated with or appearing on the
-work, you must comply either with the requirements of paragraphs 1.E.1
-through 1.E.7 or obtain permission for the use of the work and the
-Project Gutenberg-tm trademark as set forth in paragraphs 1.E.8 or
-1.E.9.
-
-1.E.3. If an individual Project Gutenberg-tm electronic work is posted
-with the permission of the copyright holder, your use and distribution
-must comply with both paragraphs 1.E.1 through 1.E.7 and any additional
-terms imposed by the copyright holder. Additional terms will be linked
-to the Project Gutenberg-tm License for all works posted with the
-permission of the copyright holder found at the beginning of this work.
-
-1.E.4. Do not unlink or detach or remove the full Project Gutenberg-tm
-License terms from this work, or any files containing a part of this
-work or any other work associated with Project Gutenberg-tm.
-
-1.E.5. Do not copy, display, perform, distribute or redistribute this
-electronic work, or any part of this electronic work, without
-prominently displaying the sentence set forth in paragraph 1.E.1 with
-active links or immediate access to the full terms of the Project
-Gutenberg-tm License.
-
-1.E.6. You may convert to and distribute this work in any binary,
-compressed, marked up, nonproprietary or proprietary form, including any
-word processing or hypertext form. However, if you provide access to or
-distribute copies of a Project Gutenberg-tm work in a format other than
-"Plain Vanilla ASCII" or other format used in the official version
-posted on the official Project Gutenberg-tm web site (www.gutenberg.org),
-you must, at no additional cost, fee or expense to the user, provide a
-copy, a means of exporting a copy, or a means of obtaining a copy upon
-request, of the work in its original "Plain Vanilla ASCII" or other
-form. Any alternate format must include the full Project Gutenberg-tm
-License as specified in paragraph 1.E.1.
-
-1.E.7. Do not charge a fee for access to, viewing, displaying,
-performing, copying or distributing any Project Gutenberg-tm works
-unless you comply with paragraph 1.E.8 or 1.E.9.
-
-1.E.8. You may charge a reasonable fee for copies of or providing
-access to or distributing Project Gutenberg-tm electronic works provided
-that
-
-- You pay a royalty fee of 20% of the gross profits you derive from
- the use of Project Gutenberg-tm works calculated using the method
- you already use to calculate your applicable taxes. The fee is
- owed to the owner of the Project Gutenberg-tm trademark, but he
- has agreed to donate royalties under this paragraph to the
- Project Gutenberg Literary Archive Foundation. Royalty payments
- must be paid within 60 days following each date on which you
- prepare (or are legally required to prepare) your periodic tax
- returns. Royalty payments should be clearly marked as such and
- sent to the Project Gutenberg Literary Archive Foundation at the
- address specified in Section 4, "Information about donations to
- the Project Gutenberg Literary Archive Foundation."
-
-- You provide a full refund of any money paid by a user who notifies
- you in writing (or by e-mail) within 30 days of receipt that s/he
- does not agree to the terms of the full Project Gutenberg-tm
- License. You must require such a user to return or
- destroy all copies of the works possessed in a physical medium
- and discontinue all use of and all access to other copies of
- Project Gutenberg-tm works.
-
-- You provide, in accordance with paragraph 1.F.3, a full refund of any
- money paid for a work or a replacement copy, if a defect in the
- electronic work is discovered and reported to you within 90 days
- of receipt of the work.
-
-- You comply with all other terms of this agreement for free
- distribution of Project Gutenberg-tm works.
-
-1.E.9. If you wish to charge a fee or distribute a Project Gutenberg-tm
-electronic work or group of works on different terms than are set
-forth in this agreement, you must obtain permission in writing from
-both the Project Gutenberg Literary Archive Foundation and Michael
-Hart, the owner of the Project Gutenberg-tm trademark. Contact the
-Foundation as set forth in Section 3 below.
-
-1.F.
-
-1.F.1. Project Gutenberg volunteers and employees expend considerable
-effort to identify, do copyright research on, transcribe and proofread
-public domain works in creating the Project Gutenberg-tm
-collection. Despite these efforts, Project Gutenberg-tm electronic
-works, and the medium on which they may be stored, may contain
-"Defects," such as, but not limited to, incomplete, inaccurate or
-corrupt data, transcription errors, a copyright or other intellectual
-property infringement, a defective or damaged disk or other medium, a
-computer virus, or computer codes that damage or cannot be read by
-your equipment.
-
-1.F.2. LIMITED WARRANTY, DISCLAIMER OF DAMAGES - Except for the "Right
-of Replacement or Refund" described in paragraph 1.F.3, the Project
-Gutenberg Literary Archive Foundation, the owner of the Project
-Gutenberg-tm trademark, and any other party distributing a Project
-Gutenberg-tm electronic work under this agreement, disclaim all
-liability to you for damages, costs and expenses, including legal
-fees. YOU AGREE THAT YOU HAVE NO REMEDIES FOR NEGLIGENCE, STRICT
-LIABILITY, BREACH OF WARRANTY OR BREACH OF CONTRACT EXCEPT THOSE
-PROVIDED IN PARAGRAPH 1.F.3. YOU AGREE THAT THE FOUNDATION, THE
-TRADEMARK OWNER, AND ANY DISTRIBUTOR UNDER THIS AGREEMENT WILL NOT BE
-LIABLE TO YOU FOR ACTUAL, DIRECT, INDIRECT, CONSEQUENTIAL, PUNITIVE OR
-INCIDENTAL DAMAGES EVEN IF YOU GIVE NOTICE OF THE POSSIBILITY OF SUCH
-DAMAGE.
-
-1.F.3. LIMITED RIGHT OF REPLACEMENT OR REFUND - If you discover a
-defect in this electronic work within 90 days of receiving it, you can
-receive a refund of the money (if any) you paid for it by sending a
-written explanation to the person you received the work from. If you
-received the work on a physical medium, you must return the medium with
-your written explanation. The person or entity that provided you with
-the defective work may elect to provide a replacement copy in lieu of a
-refund. If you received the work electronically, the person or entity
-providing it to you may choose to give you a second opportunity to
-receive the work electronically in lieu of a refund. If the second copy
-is also defective, you may demand a refund in writing without further
-opportunities to fix the problem.
-
-1.F.4. Except for the limited right of replacement or refund set forth
-in paragraph 1.F.3, this work is provided to you 'AS-IS', WITH NO OTHER
-WARRANTIES OF ANY KIND, EXPRESS OR IMPLIED, INCLUDING BUT NOT LIMITED TO
-WARRANTIES OF MERCHANTABILITY OR FITNESS FOR ANY PURPOSE.
-
-1.F.5. Some states do not allow disclaimers of certain implied
-warranties or the exclusion or limitation of certain types of damages.
-If any disclaimer or limitation set forth in this agreement violates the
-law of the state applicable to this agreement, the agreement shall be
-interpreted to make the maximum disclaimer or limitation permitted by
-the applicable state law. The invalidity or unenforceability of any
-provision of this agreement shall not void the remaining provisions.
-
-1.F.6. INDEMNITY - You agree to indemnify and hold the Foundation, the
-trademark owner, any agent or employee of the Foundation, anyone
-providing copies of Project Gutenberg-tm electronic works in accordance
-with this agreement, and any volunteers associated with the production,
-promotion and distribution of Project Gutenberg-tm electronic works,
-harmless from all liability, costs and expenses, including legal fees,
-that arise directly or indirectly from any of the following which you do
-or cause to occur: (a) distribution of this or any Project Gutenberg-tm
-work, (b) alteration, modification, or additions or deletions to any
-Project Gutenberg-tm work, and (c) any Defect you cause.
-
-
-Section 2. Information about the Mission of Project Gutenberg-tm
-
-Project Gutenberg-tm is synonymous with the free distribution of
-electronic works in formats readable by the widest variety of computers
-including obsolete, old, middle-aged and new computers. It exists
-because of the efforts of hundreds of volunteers and donations from
-people in all walks of life.
-
-Volunteers and financial support to provide volunteers with the
-assistance they need are critical to reaching Project Gutenberg-tm's
-goals and ensuring that the Project Gutenberg-tm collection will
-remain freely available for generations to come. In 2001, the Project
-Gutenberg Literary Archive Foundation was created to provide a secure
-and permanent future for Project Gutenberg-tm and future generations.
-To learn more about the Project Gutenberg Literary Archive Foundation
-and how your efforts and donations can help, see Sections 3 and 4
-and the Foundation information page at www.gutenberg.org
-
-
-Section 3. Information about the Project Gutenberg Literary Archive
-Foundation
-
-The Project Gutenberg Literary Archive Foundation is a non profit
-501(c)(3) educational corporation organized under the laws of the
-state of Mississippi and granted tax exempt status by the Internal
-Revenue Service. The Foundation's EIN or federal tax identification
-number is 64-6221541. Contributions to the Project Gutenberg
-Literary Archive Foundation are tax deductible to the full extent
-permitted by U.S. federal laws and your state's laws.
-
-The Foundation's principal office is located at 4557 Melan Dr. S.
-Fairbanks, AK, 99712., but its volunteers and employees are scattered
-throughout numerous locations. Its business office is located at 809
-North 1500 West, Salt Lake City, UT 84116, (801) 596-1887. Email
-contact links and up to date contact information can be found at the
-Foundation's web site and official page at www.gutenberg.org/contact
-
-For additional contact information:
- Dr. Gregory B. Newby
- Chief Executive and Director
- gbnewby@pglaf.org
-
-Section 4. Information about Donations to the Project Gutenberg
-Literary Archive Foundation
-
-Project Gutenberg-tm depends upon and cannot survive without wide
-spread public support and donations to carry out its mission of
-increasing the number of public domain and licensed works that can be
-freely distributed in machine readable form accessible by the widest
-array of equipment including outdated equipment. Many small donations
-($1 to $5,000) are particularly important to maintaining tax exempt
-status with the IRS.
-
-The Foundation is committed to complying with the laws regulating
-charities and charitable donations in all 50 states of the United
-States. Compliance requirements are not uniform and it takes a
-considerable effort, much paperwork and many fees to meet and keep up
-with these requirements. We do not solicit donations in locations
-where we have not received written confirmation of compliance. To
-SEND DONATIONS or determine the status of compliance for any
-particular state visit www.gutenberg.org/donate
-
-While we cannot and do not solicit contributions from states where we
-have not met the solicitation requirements, we know of no prohibition
-against accepting unsolicited donations from donors in such states who
-approach us with offers to donate.
-
-International donations are gratefully accepted, but we cannot make
-any statements concerning tax treatment of donations received from
-outside the United States. U.S. laws alone swamp our small staff.
-
-Please check the Project Gutenberg Web pages for current donation
-methods and addresses. Donations are accepted in a number of other
-ways including checks, online payments and credit card donations.
-To donate, please visit: www.gutenberg.org/donate
-
-
-Section 5. General Information About Project Gutenberg-tm electronic
-works.
-
-Professor Michael S. Hart was the originator of the Project Gutenberg-tm
-concept of a library of electronic works that could be freely shared
-with anyone. For forty years, he produced and distributed Project
-Gutenberg-tm eBooks with only a loose network of volunteer support.
-
-Project Gutenberg-tm eBooks are often created from several printed
-editions, all of which are confirmed as Public Domain in the U.S.
-unless a copyright notice is included. Thus, we do not necessarily
-keep eBooks in compliance with any particular paper edition.
-
-Most people start at our Web site which has the main PG search facility:
-
- www.gutenberg.org
-
-This Web site includes information about Project Gutenberg-tm,
-including how to make donations to the Project Gutenberg Literary
-Archive Foundation, how to help produce our new eBooks, and how to
-subscribe to our email newsletter to hear about new eBooks.
diff --git a/44972-8.zip b/44972-8.zip
deleted file mode 100644
index 52f1cfc..0000000
--- a/44972-8.zip
+++ /dev/null
Binary files differ
diff --git a/44972-h.zip b/44972-h.zip
deleted file mode 100644
index ea5000f..0000000
--- a/44972-h.zip
+++ /dev/null
Binary files differ
diff --git a/44972-h/44972-h.htm b/44972-h/44972-h.htm
index 56fece4..6bae104 100644
--- a/44972-h/44972-h.htm
+++ b/44972-h/44972-h.htm
@@ -3,7 +3,7 @@
<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml" xml:lang="de" lang="de">
<head>
- <meta http-equiv="Content-Type" content="text/html;charset=iso-8859-1" />
+ <meta http-equiv="Content-Type" content="text/html;charset=UTF-8" />
<meta http-equiv="Content-Style-Type" content="text/css" />
<title>
The Project Gutenberg eBook of Sciopticon, by F. P. Liesegang.
@@ -231,46 +231,7 @@ table {
<body>
-
-
-<pre>
-
-The Project Gutenberg EBook of Sciopticon, by Franz Paul Liesegang
-
-This eBook is for the use of anyone anywhere at no cost and with
-almost no restrictions whatsoever. You may copy it, give it away or
-re-use it under the terms of the Project Gutenberg License included
-with this eBook or online at www.gutenberg.org
-
-
-Title: Sciopticon
- Einführung in die Projections-Kunst
-
-Author: Franz Paul Liesegang
-
-Release Date: February 20, 2014 [EBook #44972]
-
-Language: German
-
-Character set encoding: ISO-8859-1
-
-*** START OF THIS PROJECT GUTENBERG EBOOK SCIOPTICON ***
-
-
-
-
-Produced by Alexander Bauer, Matthias Grammel, Norbert H.
-Langkau and the Online Distributed Proofreading Team at
-http://www.pgdp.net
-
-
-
-
-
-
-</pre>
-
-
+<div>*** START OF THE PROJECT GUTENBERG EBOOK 44972 ***</div>
<hr class="chap" />
@@ -4875,383 +4836,6 @@ Notizen des Bearbeiters:<br />
<p class="pmb3" />
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-<pre>
-
-
-
-
-
-End of the Project Gutenberg EBook of Sciopticon, by Franz Paul Liesegang
-
-*** END OF THIS PROJECT GUTENBERG EBOOK SCIOPTICON ***
-
-***** This file should be named 44972-h.htm or 44972-h.zip *****
-This and all associated files of various formats will be found in:
- http://www.gutenberg.org/4/4/9/7/44972/
-
-Produced by Alexander Bauer, Matthias Grammel, Norbert H.
-Langkau and the Online Distributed Proofreading Team at
-http://www.pgdp.net
-
-
-Updated editions will replace the previous one--the old editions
-will be renamed.
-
-Creating the works from public domain print editions means that no
-one owns a United States copyright in these works, so the Foundation
-(and you!) can copy and distribute it in the United States without
-permission and without paying copyright royalties. Special rules,
-set forth in the General Terms of Use part of this license, apply to
-copying and distributing Project Gutenberg-tm electronic works to
-protect the PROJECT GUTENBERG-tm concept and trademark. Project
-Gutenberg is a registered trademark, and may not be used if you
-charge for the eBooks, unless you receive specific permission. If you
-do not charge anything for copies of this eBook, complying with the
-rules is very easy. You may use this eBook for nearly any purpose
-such as creation of derivative works, reports, performances and
-research. They may be modified and printed and given away--you may do
-practically ANYTHING with public domain eBooks. Redistribution is
-subject to the trademark license, especially commercial
-redistribution.
-
-
-
-*** START: FULL LICENSE ***
-
-THE FULL PROJECT GUTENBERG LICENSE
-PLEASE READ THIS BEFORE YOU DISTRIBUTE OR USE THIS WORK
-
-To protect the Project Gutenberg-tm mission of promoting the free
-distribution of electronic works, by using or distributing this work
-(or any other work associated in any way with the phrase "Project
-Gutenberg"), you agree to comply with all the terms of the Full Project
-Gutenberg-tm License available with this file or online at
- www.gutenberg.org/license.
-
-
-Section 1. General Terms of Use and Redistributing Project Gutenberg-tm
-electronic works
-
-1.A. By reading or using any part of this Project Gutenberg-tm
-electronic work, you indicate that you have read, understand, agree to
-and accept all the terms of this license and intellectual property
-(trademark/copyright) agreement. If you do not agree to abide by all
-the terms of this agreement, you must cease using and return or destroy
-all copies of Project Gutenberg-tm electronic works in your possession.
-If you paid a fee for obtaining a copy of or access to a Project
-Gutenberg-tm electronic work and you do not agree to be bound by the
-terms of this agreement, you may obtain a refund from the person or
-entity to whom you paid the fee as set forth in paragraph 1.E.8.
-
-1.B. "Project Gutenberg" is a registered trademark. It may only be
-used on or associated in any way with an electronic work by people who
-agree to be bound by the terms of this agreement. There are a few
-things that you can do with most Project Gutenberg-tm electronic works
-even without complying with the full terms of this agreement. See
-paragraph 1.C below. There are a lot of things you can do with Project
-Gutenberg-tm electronic works if you follow the terms of this agreement
-and help preserve free future access to Project Gutenberg-tm electronic
-works. See paragraph 1.E below.
-
-1.C. The Project Gutenberg Literary Archive Foundation ("the Foundation"
-or PGLAF), owns a compilation copyright in the collection of Project
-Gutenberg-tm electronic works. Nearly all the individual works in the
-collection are in the public domain in the United States. If an
-individual work is in the public domain in the United States and you are
-located in the United States, we do not claim a right to prevent you from
-copying, distributing, performing, displaying or creating derivative
-works based on the work as long as all references to Project Gutenberg
-are removed. Of course, we hope that you will support the Project
-Gutenberg-tm mission of promoting free access to electronic works by
-freely sharing Project Gutenberg-tm works in compliance with the terms of
-this agreement for keeping the Project Gutenberg-tm name associated with
-the work. You can easily comply with the terms of this agreement by
-keeping this work in the same format with its attached full Project
-Gutenberg-tm License when you share it without charge with others.
-
-1.D. The copyright laws of the place where you are located also govern
-what you can do with this work. Copyright laws in most countries are in
-a constant state of change. If you are outside the United States, check
-the laws of your country in addition to the terms of this agreement
-before downloading, copying, displaying, performing, distributing or
-creating derivative works based on this work or any other Project
-Gutenberg-tm work. The Foundation makes no representations concerning
-the copyright status of any work in any country outside the United
-States.
-
-1.E. Unless you have removed all references to Project Gutenberg:
-
-1.E.1. The following sentence, with active links to, or other immediate
-access to, the full Project Gutenberg-tm License must appear prominently
-whenever any copy of a Project Gutenberg-tm work (any work on which the
-phrase "Project Gutenberg" appears, or with which the phrase "Project
-Gutenberg" is associated) is accessed, displayed, performed, viewed,
-copied or distributed:
-
-This eBook is for the use of anyone anywhere at no cost and with
-almost no restrictions whatsoever. You may copy it, give it away or
-re-use it under the terms of the Project Gutenberg License included
-with this eBook or online at www.gutenberg.org
-
-1.E.2. If an individual Project Gutenberg-tm electronic work is derived
-from the public domain (does not contain a notice indicating that it is
-posted with permission of the copyright holder), the work can be copied
-and distributed to anyone in the United States without paying any fees
-or charges. If you are redistributing or providing access to a work
-with the phrase "Project Gutenberg" associated with or appearing on the
-work, you must comply either with the requirements of paragraphs 1.E.1
-through 1.E.7 or obtain permission for the use of the work and the
-Project Gutenberg-tm trademark as set forth in paragraphs 1.E.8 or
-1.E.9.
-
-1.E.3. If an individual Project Gutenberg-tm electronic work is posted
-with the permission of the copyright holder, your use and distribution
-must comply with both paragraphs 1.E.1 through 1.E.7 and any additional
-terms imposed by the copyright holder. Additional terms will be linked
-to the Project Gutenberg-tm License for all works posted with the
-permission of the copyright holder found at the beginning of this work.
-
-1.E.4. Do not unlink or detach or remove the full Project Gutenberg-tm
-License terms from this work, or any files containing a part of this
-work or any other work associated with Project Gutenberg-tm.
-
-1.E.5. Do not copy, display, perform, distribute or redistribute this
-electronic work, or any part of this electronic work, without
-prominently displaying the sentence set forth in paragraph 1.E.1 with
-active links or immediate access to the full terms of the Project
-Gutenberg-tm License.
-
-1.E.6. You may convert to and distribute this work in any binary,
-compressed, marked up, nonproprietary or proprietary form, including any
-word processing or hypertext form. However, if you provide access to or
-distribute copies of a Project Gutenberg-tm work in a format other than
-"Plain Vanilla ASCII" or other format used in the official version
-posted on the official Project Gutenberg-tm web site (www.gutenberg.org),
-you must, at no additional cost, fee or expense to the user, provide a
-copy, a means of exporting a copy, or a means of obtaining a copy upon
-request, of the work in its original "Plain Vanilla ASCII" or other
-form. Any alternate format must include the full Project Gutenberg-tm
-License as specified in paragraph 1.E.1.
-
-1.E.7. Do not charge a fee for access to, viewing, displaying,
-performing, copying or distributing any Project Gutenberg-tm works
-unless you comply with paragraph 1.E.8 or 1.E.9.
-
-1.E.8. You may charge a reasonable fee for copies of or providing
-access to or distributing Project Gutenberg-tm electronic works provided
-that
-
-- You pay a royalty fee of 20% of the gross profits you derive from
- the use of Project Gutenberg-tm works calculated using the method
- you already use to calculate your applicable taxes. The fee is
- owed to the owner of the Project Gutenberg-tm trademark, but he
- has agreed to donate royalties under this paragraph to the
- Project Gutenberg Literary Archive Foundation. Royalty payments
- must be paid within 60 days following each date on which you
- prepare (or are legally required to prepare) your periodic tax
- returns. Royalty payments should be clearly marked as such and
- sent to the Project Gutenberg Literary Archive Foundation at the
- address specified in Section 4, "Information about donations to
- the Project Gutenberg Literary Archive Foundation."
-
-- You provide a full refund of any money paid by a user who notifies
- you in writing (or by e-mail) within 30 days of receipt that s/he
- does not agree to the terms of the full Project Gutenberg-tm
- License. You must require such a user to return or
- destroy all copies of the works possessed in a physical medium
- and discontinue all use of and all access to other copies of
- Project Gutenberg-tm works.
-
-- You provide, in accordance with paragraph 1.F.3, a full refund of any
- money paid for a work or a replacement copy, if a defect in the
- electronic work is discovered and reported to you within 90 days
- of receipt of the work.
-
-- You comply with all other terms of this agreement for free
- distribution of Project Gutenberg-tm works.
-
-1.E.9. If you wish to charge a fee or distribute a Project Gutenberg-tm
-electronic work or group of works on different terms than are set
-forth in this agreement, you must obtain permission in writing from
-both the Project Gutenberg Literary Archive Foundation and Michael
-Hart, the owner of the Project Gutenberg-tm trademark. Contact the
-Foundation as set forth in Section 3 below.
-
-1.F.
-
-1.F.1. Project Gutenberg volunteers and employees expend considerable
-effort to identify, do copyright research on, transcribe and proofread
-public domain works in creating the Project Gutenberg-tm
-collection. Despite these efforts, Project Gutenberg-tm electronic
-works, and the medium on which they may be stored, may contain
-"Defects," such as, but not limited to, incomplete, inaccurate or
-corrupt data, transcription errors, a copyright or other intellectual
-property infringement, a defective or damaged disk or other medium, a
-computer virus, or computer codes that damage or cannot be read by
-your equipment.
-
-1.F.2. LIMITED WARRANTY, DISCLAIMER OF DAMAGES - Except for the "Right
-of Replacement or Refund" described in paragraph 1.F.3, the Project
-Gutenberg Literary Archive Foundation, the owner of the Project
-Gutenberg-tm trademark, and any other party distributing a Project
-Gutenberg-tm electronic work under this agreement, disclaim all
-liability to you for damages, costs and expenses, including legal
-fees. YOU AGREE THAT YOU HAVE NO REMEDIES FOR NEGLIGENCE, STRICT
-LIABILITY, BREACH OF WARRANTY OR BREACH OF CONTRACT EXCEPT THOSE
-PROVIDED IN PARAGRAPH 1.F.3. YOU AGREE THAT THE FOUNDATION, THE
-TRADEMARK OWNER, AND ANY DISTRIBUTOR UNDER THIS AGREEMENT WILL NOT BE
-LIABLE TO YOU FOR ACTUAL, DIRECT, INDIRECT, CONSEQUENTIAL, PUNITIVE OR
-INCIDENTAL DAMAGES EVEN IF YOU GIVE NOTICE OF THE POSSIBILITY OF SUCH
-DAMAGE.
-
-1.F.3. LIMITED RIGHT OF REPLACEMENT OR REFUND - If you discover a
-defect in this electronic work within 90 days of receiving it, you can
-receive a refund of the money (if any) you paid for it by sending a
-written explanation to the person you received the work from. If you
-received the work on a physical medium, you must return the medium with
-your written explanation. The person or entity that provided you with
-the defective work may elect to provide a replacement copy in lieu of a
-refund. If you received the work electronically, the person or entity
-providing it to you may choose to give you a second opportunity to
-receive the work electronically in lieu of a refund. If the second copy
-is also defective, you may demand a refund in writing without further
-opportunities to fix the problem.
-
-1.F.4. Except for the limited right of replacement or refund set forth
-in paragraph 1.F.3, this work is provided to you 'AS-IS', WITH NO OTHER
-WARRANTIES OF ANY KIND, EXPRESS OR IMPLIED, INCLUDING BUT NOT LIMITED TO
-WARRANTIES OF MERCHANTABILITY OR FITNESS FOR ANY PURPOSE.
-
-1.F.5. Some states do not allow disclaimers of certain implied
-warranties or the exclusion or limitation of certain types of damages.
-If any disclaimer or limitation set forth in this agreement violates the
-law of the state applicable to this agreement, the agreement shall be
-interpreted to make the maximum disclaimer or limitation permitted by
-the applicable state law. The invalidity or unenforceability of any
-provision of this agreement shall not void the remaining provisions.
-
-1.F.6. INDEMNITY - You agree to indemnify and hold the Foundation, the
-trademark owner, any agent or employee of the Foundation, anyone
-providing copies of Project Gutenberg-tm electronic works in accordance
-with this agreement, and any volunteers associated with the production,
-promotion and distribution of Project Gutenberg-tm electronic works,
-harmless from all liability, costs and expenses, including legal fees,
-that arise directly or indirectly from any of the following which you do
-or cause to occur: (a) distribution of this or any Project Gutenberg-tm
-work, (b) alteration, modification, or additions or deletions to any
-Project Gutenberg-tm work, and (c) any Defect you cause.
-
-
-Section 2. Information about the Mission of Project Gutenberg-tm
-
-Project Gutenberg-tm is synonymous with the free distribution of
-electronic works in formats readable by the widest variety of computers
-including obsolete, old, middle-aged and new computers. It exists
-because of the efforts of hundreds of volunteers and donations from
-people in all walks of life.
-
-Volunteers and financial support to provide volunteers with the
-assistance they need are critical to reaching Project Gutenberg-tm's
-goals and ensuring that the Project Gutenberg-tm collection will
-remain freely available for generations to come. In 2001, the Project
-Gutenberg Literary Archive Foundation was created to provide a secure
-and permanent future for Project Gutenberg-tm and future generations.
-To learn more about the Project Gutenberg Literary Archive Foundation
-and how your efforts and donations can help, see Sections 3 and 4
-and the Foundation information page at www.gutenberg.org
-
-
-Section 3. Information about the Project Gutenberg Literary Archive
-Foundation
-
-The Project Gutenberg Literary Archive Foundation is a non profit
-501(c)(3) educational corporation organized under the laws of the
-state of Mississippi and granted tax exempt status by the Internal
-Revenue Service. The Foundation's EIN or federal tax identification
-number is 64-6221541. Contributions to the Project Gutenberg
-Literary Archive Foundation are tax deductible to the full extent
-permitted by U.S. federal laws and your state's laws.
-
-The Foundation's principal office is located at 4557 Melan Dr. S.
-Fairbanks, AK, 99712., but its volunteers and employees are scattered
-throughout numerous locations. Its business office is located at 809
-North 1500 West, Salt Lake City, UT 84116, (801) 596-1887. Email
-contact links and up to date contact information can be found at the
-Foundation's web site and official page at www.gutenberg.org/contact
-
-For additional contact information:
- Dr. Gregory B. Newby
- Chief Executive and Director
- gbnewby@pglaf.org
-
-Section 4. Information about Donations to the Project Gutenberg
-Literary Archive Foundation
-
-Project Gutenberg-tm depends upon and cannot survive without wide
-spread public support and donations to carry out its mission of
-increasing the number of public domain and licensed works that can be
-freely distributed in machine readable form accessible by the widest
-array of equipment including outdated equipment. Many small donations
-($1 to $5,000) are particularly important to maintaining tax exempt
-status with the IRS.
-
-The Foundation is committed to complying with the laws regulating
-charities and charitable donations in all 50 states of the United
-States. Compliance requirements are not uniform and it takes a
-considerable effort, much paperwork and many fees to meet and keep up
-with these requirements. We do not solicit donations in locations
-where we have not received written confirmation of compliance. To
-SEND DONATIONS or determine the status of compliance for any
-particular state visit www.gutenberg.org/donate
-
-While we cannot and do not solicit contributions from states where we
-have not met the solicitation requirements, we know of no prohibition
-against accepting unsolicited donations from donors in such states who
-approach us with offers to donate.
-
-International donations are gratefully accepted, but we cannot make
-any statements concerning tax treatment of donations received from
-outside the United States. U.S. laws alone swamp our small staff.
-
-Please check the Project Gutenberg Web pages for current donation
-methods and addresses. Donations are accepted in a number of other
-ways including checks, online payments and credit card donations.
-To donate, please visit: www.gutenberg.org/donate
-
-
-Section 5. General Information About Project Gutenberg-tm electronic
-works.
-
-Professor Michael S. Hart was the originator of the Project Gutenberg-tm
-concept of a library of electronic works that could be freely shared
-with anyone. For forty years, he produced and distributed Project
-Gutenberg-tm eBooks with only a loose network of volunteer support.
-
-Project Gutenberg-tm eBooks are often created from several printed
-editions, all of which are confirmed as Public Domain in the U.S.
-unless a copyright notice is included. Thus, we do not necessarily
-keep eBooks in compliance with any particular paper edition.
-
-Most people start at our Web site which has the main PG search facility:
-
- www.gutenberg.org
-
-This Web site includes information about Project Gutenberg-tm,
-including how to make donations to the Project Gutenberg Literary
-Archive Foundation, how to help produce our new eBooks, and how to
-subscribe to our email newsletter to hear about new eBooks.
-
-
-</pre>
-
+<div>*** END OF THE PROJECT GUTENBERG EBOOK 44972 ***</div>
</body>
</html>