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diff --git a/44972-0.txt b/44972-0.txt new file mode 100644 index 0000000..718d0de --- /dev/null +++ b/44972-0.txt @@ -0,0 +1,3537 @@ +*** START OF THE PROJECT GUTENBERG EBOOK 44972 *** + + Sciopticon + + + Einführung + in die + Projections-Kunst. + + + [Illustration] + + + Düsseldorf. + Ed. Liesegang's Verlag. + 1896. + + + + + Sciopticon + + Einführung + in die + Projections-Kunst. + + + + +INHALT: + + + Seite + + Sciopticon 1 + + Sciopticonlampe 11 + + Kalklicht 18 + + Electrisches Licht 41 + + Projectionsbild 45 + + Doppel-Sciopticon (Nebelbilder-Apparat) 54 + + Dreifache Laterne 56 + + Wundercamera 56 + + Wissenschaftl. Projectionen 59 + + + + +Alphabetisches Inhaltsverzeichniss. + + + Seite + + Agioscop, 56 + + Alkohol-Sauerstoff, 30, 38 + + + Bild, 45 + -- Grösse desselben, 48 + + Bildhalter, 9, 46 + + + Condensor, 5 + + + Docht, 13 + + Doppel-Sciopticon, 54 + + Dreifache Laterne, 56 + + Dunkler Raum, 47 + + + Einstellen, 52 + + Electrisches Licht, 3, 41 + + + Gasglühlicht, 4 + + Gasometer, 23 + + Gassäcke, 22 + + Generator, 19 + + + Kalkcylinder, 33 + + Kalkhalter, 34 + + Kalklicht, 3, 18 + -- Handhabung desselben, 35 + + Kalklichtbrenner, 29 + + + Laternenbild, 45 + + Lichtquelle, 2 + + + Magnesiumlicht, 4 + + + Nebelbilder-Apparate, 54 + + + Objectiv, 9 + + + Petroleum, 13 + + Petroleumlicht, 3 + + Projectionsapparat, 1 + + Projectionsbild, 45 + + Projection undurchsichtiger Gegenstände, 56 + + + Retorte, 19 + + + Sauerstoffbereitung, 18 + + Sciopticon, 1, 5 + + Sciopticonlampe, 11 + + Sicherheitsbrenner, 30, 35 + + Sicherheits-Retorte, 19 + + + Wand, 47 + + Wasserstoffbereitung, 27 + + Wissenschaftl. Projectionen, 59 + + Wundercamera, 56 + + + + + Wer erinnert sich nicht aus seiner Jugendzeit der Laterna magica! + Manchem hat sie damals viele vergnügte Stunden bereitet. Aber dann + hat man ihr den Rücken gekehrt; man verliess den Spielgefährten und + vergass ihn. + + Jahrelang haben wir unseren Jugendgenossen nicht gesehen. Jetzt + treffen wir ihn wieder. Aber wir können ihn kaum erkennen: so hat er + sich verändert. Er ist indess den Kinderschuhen entwachsen und zum + Manne gereift. Von neuem bietet er uns seine Freundschaft an. -- Und + was verspricht er uns! -- -- -- -- + + + + + [Illustration: Dekoration] + +In Familien, Vereinen und in Schulen -- überall bürgert sich die +Projectionskunst mehr und mehr ein. Hier bietet sie anregende +Unterhaltung, dort hinwieder dient sie zur Belehrung. Stets wird das +Sciopticon mit Freuden begrüsst. + +Und was giebt es auch schöneres als eine Vorstellung mit dem +Projections-Apparat, was ist interessanter als die Vorführung einer +Serie von Laternenbildern, zumal wenn sie durch fesselnde Worte +erläutert werden! + +Andererseits, wie leicht kann man Andern und sich selbst dieses +Vergnügen bereiten -- hier ist kein besonderes Geschick erforderlich. + +Ganz ohne Kenntniss sollte der Anfänger zwar nicht daran gehen; er thut +gut, sich über die Apparate und deren Handhabung zu unterrichten. + +Darin soll ihn dies Büchlein unterstützen. Er findet hier nicht die +Verfahren zur Herstellung von Laternenbildern, nicht die Beschreibung +von Experimenten u. dergl.: das kann er an anderer Stelle nachlesen. +Dieses Büchlein soll ihn nur mit den Apparaten bekannt machen und ihn +anweisen, wie sie zu handhaben sind. + +Möge es diese Aufgabe erfüllen! + + =F. P. Lg.= + + + + +Das Sciopticon + + + [Illustration: Fig. 1. Projectionsapparat.] + +oder die Projections-Laterne -- eine neue, vervollkommnete Form der +alten Laterna magica -- dient dazu, um von Glasbildern, welche in den +Apparat gesetzt werden, ein vergrößertes Bild auf die Wand zu werfen. +Das Instrument besteht im wesentlichen aus der Lichtquelle, einem +Linsensystem, welches die Lichtstrahlen sammelt und auf den Gegenstand +leitet (dem Condensor), und einem zweiten Linsensystem (dem Objectiv), +welches von dem Gegenstand ein vergrössertes Bild auf die Wand +projicirt. Figur 1 zeigt die Anordnung eines Projections-Apparates. Bei +L ist die Lichtquelle, I, II und III sind die Linsen des Condensors, O +das Objectiv. Der kleine Pfeil stellt den zu projicirenden Gegenstand +(das Glasdiapositiv) dar, der grosse Pfeil das Bild desselben auf der +Wand. + +Man sieht aus der Abbildung, dass man auf der Wand ein umgekehrtes Bild +erhält; damit es aufrecht wird, muss man also das Laternenbild umgekehrt +in den Apparat einsetzen. Die alte Laterna magica hatte dieselbe +Einrichtung; nur waren die einzelnen Theile sehr unvollkommen, und daher +liess sich ein gutes Bild nicht damit erreichen. + +Ein Projections-Apparat, der etwas Brauchbares liefern soll, muss ein +gutes optisches System (Condensor und Objectiv) und vor allem eine gute + + +Lichtquelle + +haben. Am meisten geeignet wäre das directe Sonnenlicht. Doch steht uns +dasselbe nicht immer zur Verfügung, am wenigsten gerade dann, wenn wir +es brauchen. Man muss daher künstliches Licht benutzen. + +Die Anforderungen, welche an die Lichtquelle gestellt werden, sind +erstens grosse Helligkeit und zweitens möglichst geringe Ausdehnung: +theoretisch müsste die Lichtquelle ein Punkt sein. Es kommen für uns in +Betracht das Petroleumlicht, das Kalklicht und das electrische +Bogenlicht. Die anderen Lichtquellen sind für Projectionszwecke +unbrauchbar. + +Das =Petroleumlicht= kommt überall dort zur Verwendung, wo es sich um die +Herstellung von Bildern massiger Grösse (bis zu 2 Meter oder höchstens 3 +Meter im Durchmesser) handelt, und hierfür ist es auch die geeignetste +Lichtquelle. Für den Familien- oder Bekanntenkreis, für Schulen und +kleinere Vereine ist die Petroleumbeleuchtung meist völlig ausreichend. +Ausserdem ist die Handhabung äusserst einfach, Petroleum ist überall zu +haben und die Lampe ist stets fertig zum Gebrauch. + +Das =Kalklicht= ist zu Projectionszwecken das schönste Licht. Es wird dort +benutzt, wo grössere Bilder verlangt werden. Das Kalklicht wird erzeugt, +indem man ein Gemisch von Sauerstoff und Wasserstoff unter Druck auf ein +Stück gebrannten Kalk leitet und entzündet. Das Kalkstück wird dadurch +zu einer intensiven Weissgluth gebracht; es giebt ein sehr helles, +weisses und ruhiges Licht, welches hinreichend concentrirt ist. + +An Stelle des Wasserstoffgases kann auch Leuchtgas aus der Gasleitung +oder in Ermangelung desselben Alcoholdämpfe benutzt werden. Die +Darstellung des Sauerstoffes ist höchst einfach und völlig ungefährlich. + +Das =electrische Bogenlicht= entspricht den Anforderungen, welche an die +Lichtquelle gestellt werden, am meisten. Es ist äusserst intensiv und +sehr concentrirt: fast ein Punkt. Doch ist das electrische Licht für +Laternenbilder nicht so geeignet wie das Kalklicht: es ist einmal zu +intensiv und macht die Bilder hart und unharmonisch, zum andern hat es +einen bläulichen Schein, der leicht die Wirkung der Bilder schädigt und +für die Augen sogar unangenehm sein kann. + +Für das Projections-Microscop und für die Projection wissenschaftlicher +Experimente hingegen ist das electrische Bogenlicht sehr brauchbar. Die +Verwendung des electrischen Lichtes kann natürlich nur in Frage kommen, +wenn man hinreichend starken electrischen Strom zur Verfügung hat und +dort wird sie sich auch empfehlen; eine besondere Anlage würde sehr +kostspielig sein. + +Andere Lichtquellen, wie das Magnesiumlicht und Gasglühlicht, kommen für +uns nicht in Betracht. Das =Magnesiumlicht= lässt sich nicht genügend +ruhig oder stabil herstellen und erzeugt ausserdem einen weissen Rauch, +der den ganzen Apparat beschlägt; bei dem =Gasglühlicht= ist die +Lichtmenge auf eine viel zu grosse Fläche vertheilt, auch nimmt die +Helligkeit des Lichtes bald ab. + +In den meisten Fällen kommt entweder Petroleumlicht oder Kalklicht zur +Verwendung; Petroleumlicht, wenn eine mässige Vergrösserung (bis zu 2 +Meter, höchstens 3 Meter) ausreicht, Kalklicht dort, wo grössere Bilder +verlangt werden. + + +Der Bau des Sciopticons + +ist so eingerichtet, dass jede der drei Lichtquellen, Petroleumlicht, +Kalklicht sowie electrisches Bogenlicht zur Verwendung kommen kann. Die +Projections-Laternen sind aus Stahlblech (nicht aus leicht rostendem +Eisenblech) construirt; die Fassungen sind aus Messing gefertigt oder +gut vernickelt. Der Körper der Laterne hat oben eine Oeffnung für den +Schornstein der Petroleumlampe. An der Rückseite befindet sich eine +Thüre, welche sich seitlich oder nach oben hin öffnen lässt. Der in +Figur 2 dargestellte Apparat hat noch an jeder Seite eine Thür: +dieselben kommen zur Verwendung, wenn Kalklicht benutzt wird. + +An der vorderen Seite des Körpers befindet sich der =Condensor=. In Figur +3, welche uns ein Sciopticon älterer Construction mit zweidochtiger +Petroleumlampe zeigt, sehen wir denselben im Durchschnitt. Der Condensor +besteht aus zwei planconvexen Linsen (p und q), deren gewölbte Seiten +einander zugekehrt sind. Man hat auch Condensoren construirt, welche aus +3 Linsen bestehen; sie haben vor den Doppel-Condensoren jedoch nur einen +Vortheil, wenn es sich um Linsen + + [Illustration: Fig. 2. Sciopticon mit vierdochtiger Lampe.] + +von sehr grossem Durchmesser handelt. Die erforderliche Grösse des +Condensors richtet sich nach dem Format der Bilder, welche man +projiciren will. Die im Handel befindlichen Laternenbilder sind +durchgängig 7 cm hoch und 7 cm breit -- mit abgerundeten Ecken. Es kommt +dies daher, dass die Negative früher nicht besonders für den +Projectionsapparat, sondern zugleich zum Gebrauche für das Stereoscop +aufgenommen wurden, und so hat sich dieses Format eingebürgert. Die +meisten Sciopticons sind für diese Bilder berechnet und haben +dementsprechend einen Condensor von 10 cm Durchmesser. + + [Illustration: Fig. 3. Sciopticon.] + +Für den Amateur-Photograph, der sich seine Laternenbilder selber +anfertigt, ist dieses Format unbequem, da es im Handel keine Platten +von diesen Dimensionen giebt. Doch lägst sich vielfach von den Bildern +etwas abschneiden oder man kann sie leicht durch Verkleinern auf dieses +Format bringen. Wer seine Bilder so projiciren will, wie er sie +aufgenommen hat, braucht natürlich ein Sciopticon mit entsprechend +grösserem Condensor. Für Bilder vom Formate 9 × 12 muss der Condensor z. +B. einen Durchmesser von 15 cm haben, wie es bei Liesegang's +Projections- und Vergrösserungs-Laterne Modell B. der Fall ist. + + [Illustration: Fig. 4. Sciopticon mit fünfdochtiger Lampe.] + +Auf einem besonderen verschiebbaren Gestell an der Vorderseite des +Sciopticons befindet sich das =Objectiv= -- in der Regel ein +Doppel-Objectiv. Die Vorderlinsen desselben (a und b Fig. 3) sind +verkittet, die Hinterlinsen (c und d) sind durch einen Ring getrennt. +Wenn man die Linsen aus der Fassung geschraubt hat, um sie zu reinigen +-- was übrigens sehr wichtig ist --, so vergesse man nicht, sie nachher +wieder richtig einzusetzen (so, wie die Abbildung es angiebt), sonst +erhält man ein unscharfes Bild. In vielen Fällen ist es vortheilhaft, +ein Objectiv von kurzer Brennweite zu verwenden, welches bei gleicher +Entfernung (Apparat von Wand) ein grösseres Bild giebt, wie z. B. +Liesegang's Tachyscop C 20. Dasselbe ist gleichzeitig ein vorzügliches +Objectiv für Momentaufnahmen und ausserordentlich geeignet zu Aufnahmen +von Laternen- wie Stereoscopbildern. + +Direct vor den Condensor (bei 00', Fig. 3) wird das Bild oder vielmehr +der Bildhalter eingesetzt; er wird durch Federn gehalten. An Stelle des +Bildhalters kann man auch eine Glas-Cüvette einsetzen, in der sich +manche interessante chemische Versuche vornehmen lassen. + +Bei dem auf Seite 6 abgebildeten Sciopticon, wo der Objectivträger durch +eine Schraube (unterhalb des Objectivs) bewegt wird, klemmt man den +Bildhalter zwischen die Fassung des Condensors und den Objectivträger. +Das Einsetzen des Bildhalters wird dadurch sehr erleichtert; ausserdem +kann man bei dieser Anordnung Instrumente jeder Art in den Apparat +bringen und wissenschaftliche Experimente projiciren -- man braucht +bloss den Objectivträger hinreichend weit vorzuschrauben. Zum +Scharfstellen des Bildes ist das Objectiv mit einem Triebe versehen. + +In den Körper des Sciopticons wird von der Rückseite her die +Petroleumlampe, der Kalklichtbrenner oder die electrische Bogenlampe +eingeschoben. + + + + +Die Sciopticonlampe + + +besteht zunächst aus einem flachen, rechteckigen Petroleumbehälter. Er +fasst soviel Petroleum, als für ein Paar Stunden ausreichend ist. Das +Petroleum wird eingegossen durch einen Hals, dessen Oeffnung sich durch +eine Schraube schliessen lässt. Mitten auf dem Behälter sind +nebeneinander die Dochtführungen -- 3 bis 5 an der Zahl -- angebracht, +welche die 4 oder 5 cm breiten Dochte fassen. Die Führungen sind nach +oben hin etwas gegeneinander geneigt, sodass die Flammen gegeneinander +geleitet werden. Das Höher- und Tieferdrehen der Dochte geschieht mit +Hülfe von Schrauben an der Rückseite der Lampe. Der Zwischenraum +zwischen den Dochten ist geschlossen durch ein Blech, welches vielfach +durchbohrt ist, um Luft zutreten zu lassen. + +Die Flammenkammer oder der Brennerkasten wird gebildet durch einen +Stahlblechcylinder; er ist unten am Petroleumbehälter mittelst eines +Charniers befestigt und lässt sich nach der Seite umklappen. Vorne und +hinten ist die Flammenkammer durch eine Glasscheibe geschlossen; +dieselben verhindern den Luftzutritt von der Seite. Die Gläser dürfen +nicht fehlen, da sonst die Flamme schwalkt. Ausserdem dient die vordere +Glasscheibe zum Schutze des Condensors -- um denselben nämlich vor zu +starker Erhitzung und damit vor dem Zerspringen zu bewahren. + +Hinter der Glasscheibe an der Rückseite befindet sich ein Reflector, der +die Wirkung des Lichtes verstärken soll. In der Mitte desselben ist ein +kleines Fenster mit einem gefärbten Glase angebracht, wodurch man +jederzeit das Licht beobachten kann, ohne die Augen anzustrengen. + +In der Flammenkammer befindet sich eine Kappe, welche über die Dochte +gestülpt wird; sie hat in der Mitte eine längliche Oeffnung, durch +welche die flachen Flammen herausbrennen. Die Vorrichtung hat den Zweck, +die äusseren Flammen gegen die mittleren zu leiten: die Flammen, welche +von unten her (aber auch bloss von dort her) in ausgiebiger Weise mit +Luft gespeist werden, einzuschnüren und so die Intensität des Lichtes +auf einen möglichst kleinen Raum zu vereinen. + +Auf die Flammenkammer wird ein Schornstein aufgesetzt, welcher für +gehörigen Luftzug sorgt; er besteht aus zwei Theilen, welche ineinander +gleiten. Je weiter sie auseinander gezogen werden, umsomehr Zug hat die +Flamme. Oben auf dem Schornstein befindet sich ein Deckel, welcher die +Lichtstrahlen absperrt, ohne jedoch dem Luftzug Eintrag zu thun. + +Die Sciopticonlampe wird von hinten her in den Apparat eingeschoben; sie +hat unten, rechts und links, eine schmale Blechleiste, welche in einer +entsprechenden Führung am Boden des Sciopticons läuft. Dadurch ist der +Lampe genügender Halt gegeben. + + +Die Behandlung der Sciopticonlampe + +ist zwar sehr einfach, erfordert aber immerhin einige Sorgfalt. Vor +allem verwende man nur gutes =Petroleum=. Man begnüge sich nicht damit, +solches im Laden zu verlangen, sondern überzeuge sich auch davon. +Gereinigtes Petroleum ist durchsichtig und farblos, im reflectirten +Licht hat es einen bläulichen Stich. + +Beim Eingiessen achte man darauf, dass nichts überschüttet wird; man +thut gut, einen Trichter zu benutzen. Nach dem Füllen wird der Deckel +fest aufgeschraubt und die Lampe mit einem trockenen Lappen sorgsam rein +geputzt. Falls dies unterbleibt, so darf man sich nicht wundern, wenn +sich während der Vorstellung ein unangenehmer Geruch bemerkbar macht: +die Lampe wird allmählich heiss, und wenn sich irgendwo etwas Petroleum +angesetzt hat -- sollte es auch nur sehr wenig sein --, so wird dasselbe +verflüchtigt. + +Die =Dochte= erfordern eine sorgsame Behandlung. Das Einsetzen der Dochte +geschieht derart, dass man sie in die Führung hineinsteckt, bis sie in +das Triebwerk kommen, und dann herunterdreht. Sollte einmal +unvorsichtiger Weise ein Docht ganz in den Behälter gerathen, so fischt +man ihn mit einem krummen Draht heraus; die Oeffnung ist hinreichend +gross dazu. + +Zum Beschneiden verwende man eine sehr scharfe Scheere. Man dreht den +Docht so tief herunter, dass er eben noch über die Führung herausragt +und schneidet alsdann den schwarzen Theil mit einem Schnitt ab, lässt +aber noch einen angebrannten Rand stehen, weil sich der Docht so besser +entzündet. Der Schnitt muss ganz gleichmässig sein, kein Fädchen darf +stehen bleiben; sonst erhält man eine unregelmässige, gezackte Flamme. +Darauf dreht man den Docht 3 bis 4 mm heraus und schrägt die beiden +Ecken ab. Man achte darauf, dass die Dochtreste und abgeschnittenen +Fädchen gut entfernt werden und sich nicht an den Dochten festsetzen +oder in den Raum zwischen den Dochten fallen. + +Neue Dochte lassen sich meist schlecht scharf schneiden. Man zündet dann +den Docht an, lässt ihn eine kurze Zeit brennen, löscht aus und +schneidet, wie eben beschrieben, die schwarze Partie ab. Das Schneiden +geht jetzt leichter, weil die Fäden besser zusammenhalten. Ein guter +Docht, gut behandelt, hält sehr lange. + +Es ist auch keineswegs nöthig, ihn jedesmal vor dem Gebrauche zu +beschneiden; wenn er einmal gut beschnitten ist, genügt es meist, mit +einem Lappen darüber zu gehen oder mit dem Daumen die verkohlten Enden +abzustreichen. + +Man achte darauf, dass der Docht noch lang genug ist; nöthigenfalls +ersetze man ihn rechtzeitig durch einen neuen. Nach der Vorstellung wird +das Petroleum völlig abgeschüttet; die Dochte werden wieder angezündet, +und man lässt sie ganz ausbrennen. Die verkohlten Enden reibt man etwas +ab. Gut ist es, die Dochte dann noch herauszunehmen, zu trocknen und +erst kurz vor der nächsten Vorstellung wieder einzusetzen. + +Das =Anzünden= der Sciopticonlampe geschieht am besten etwa 10 Minuten vor +Beginn der Vorstellung. Man klappt die Flammenkammer um, dreht die +Dochte ganz niedrig und zündet sie an. Zum Anzünden bediene man sich +eines Wachsstreichhölzchens oder eines Holzspahnes; die gewöhnlichen +Streichhölzchen und auch brennendes Papier werfen leicht Kohle ab, die +dann gerne zwischen die Dochte fällt und den Luftzutritt erschwert. Man +achte stets darauf, dass der Zwischenraum zwischen den Dochtführungen +sauber ist. + +Man thut gut, das Anbrennen, ebenso wie das Füllen des +Petroleumbehälters, in einem anderen Raume (etwa auf dem Flur) +vorzunehmen. Selbst wenn die Lampe sehr sorgfältig gereinigt ist, kann +noch etwas Petroleumschmutz daran sitzen; diesen lasse man sich erst +draussen völlig verflüchtigen. + +Nach dem Anzünden klappt man den Flammenkasten auf, setzt den +Schornstein darauf und zieht ihn ganz aus. Man lässt die Flammen mehrere +Minuten ganz klein brennen; mit der Zeit steigen sie von selbst etwas. +Durch das Fensterchen im Reflector kann man die Flammen beobachten; ihr +oberer Band sollte nahezu eine gerade Linie bilden, er darf nicht +gezackt sein. Wenn die Flamme vorne (nach dem Bilde zu) höher brennt, so +wird die Mitte der Flamme, welche die grösste Helligkeit besitzt, +verdeckt; und da nun eine Flamme fast undurchsichtig ist, so wirft das +intensive Licht der Mitte von dem vorderen Theile einen Schatten auf die +Wand. + +Nach Verlauf von einigen Minuten, wenn das Metall durch und durch +erwärmt ist, dreht man zunächst die äusseren Flammen etwas höher, welche +dann allmählich auch die mittleren in die Höhe ziehen. Nach und nach +schraubt man die Dochte immer weiter heraus -- so weit als es geht, ohne +dass die Flammen rauchen. Die mittleren Flammen müssen alsdann etwas +höher brennen als die äusseren. + +Die Flammen sollen ganz weiss und gleichmässig sein; wenn sie an den +Rändern roth erscheinen, so sind die Dochte zu hoch. Man muss sie dann +etwas niedriger drehen, sonst giebt es Schwalk. + +Man beachte: =durch Rechtsdrehen macht man die Flammen höher, durch +Linksdrehen kleiner=. Wenn die Flammen richtig regulirt sind, brennen sie +lange Zeit sehr gleichmässig. + +=Während der Vorstellung= muss man von Zeit zu Zeit nach dem Licht sehen +und, wenn nöthig, die Flammen reguliren. Hauptsache ist guter Luftzug, +und dazu gehört, dass hinreichend frische Luft im Zimmer vorhanden ist. +Wenn das (wie leider oft) nicht der Fall ist, so macht sich dieser +Mangel bald recht unangenehm bemerkbar: wir bekommen mehr Rauch wie +Licht. Die einzige Rettung ist: Thür oder Fenster auf, und das wirkt oft +wie ein Wunder. Dem Publicum kann die frische Luft auch nichts schaden. + +Niemals sollte man während der Vorstellung (etwa in einer Pause) die +Flammen klein brennen lassen. Denn die Verbrennung ist alsdann sehr +mangelhaft; ein Theil des Petroleums verdampft ohne zu verbrennen und +verbreitet einen unerträglichen Geruch. + +=Nach der Vorstellung= ist der Petroleumbehälter zu entleeren und die +Dochte wieder anzuzünden, damit alles Petroleum, was noch darin ist, +aufgebrannt wird. Die Lampe darf erst kurz vor der nächsten Vorstellung +wieder mit Petroleum gefüllt werden. + +Das Entleeren des Petroleumbehälters direct nach dem Gebrauche und das +Ausbrennen der Dochte sollte man niemals versäumen. Wenn das Petroleum +im Behälter bleibt, so saugt es sich immer weiter die Dochte hinauf, +verdunstet oben und breitet sich nebelartig über das ganze Instrument +aus. So wird die ganze Lampe mit einer dünnen Petroleumschicht belegt, +die sich noch mit Staub vermischt und sich bei der nächsten Vorstellung, +sobald die Lampe erhitzt ist, verflüchtigt und einen widerwärtigen +Geruch verbreitet. + +=Daher lasse man niemals Petroleum in der Lampe und in den Dochten, wenn +der Apparat nicht in Gebrauch ist.= Auch sollte die Lampe wie das +Sciopticon stets, ehe es weggestellt wird, gut gereinigt werden. Es ist +eine kleine Mühe, die sich aber reichlich lohnt. + + + + +Das Kalklicht + + +ist für Projectionszwecke das schönste Licht. Es ist ausserordentlich +hell und weiss, sehr ruhig und einfach zu handhaben. + +Kalklicht wird erzeugt, indem man ein Gemisch von Sauerstoffgas mit +Wasserstoff- oder gewöhnlichem Leuchtgas oder Alcoholdämpfen unter Druck +auf ein Stück gebrannten Kalk leitet und entzündet; dadurch wird das +Kalkstück zu intensiver Weissgluth gebracht. + +Bei Verwendung dieser Lichtquelle handelt es sich zunächst um die + + +Bereitung des Sauerstoffgases. + +Zwar kann man verdichteten Sauerstoff in Stahlcylindern im Handel +bekommen, aber doch nur an sehr wenigen Orten; und selbst wenn man ihn +direct beziehen kann, wird man noch leicht in die Lage kommen, sich den +Sauerstoff selbst herstellen zu müssen. Dabei macht die Selbstbereitung +viel weniger Umstände. Von der Gefahr, welche mit der Benutzung des +comprimirten Sauerstoffes verbunden ist, wollen wir gar nicht sprechen. + +Man erhält Sauerstoffgas, wenn man eine Mischung von 4 Theilen +chlorsaurem Kali mit 1 Theil Braunstein in einer Retorte erhitzt. Eine +solche Retorte ist in Figur 5 abgebildet. Sie muss mit einem +Sicherheitsventil versehen sein; hier dient dabei als solches ein Kork, +der nicht zu fest in eine Oeffnung eingesetzt wird. + +Practischer und völlig gefahrlos ist die Sicherheitsretorte oder der +Sauerstoffgenerator, der in Figur 6 dargestellt ist. Diese Retorte +besteht aus einer flachen eisernen Glocke, welche auf einer Platte liegt +und gasdicht darauf abgeschliffen ist; durch einen Bügel wird die Glocke +auf die Platte festgepresst. Der Bügel, welcher seinerseits durch zwei +Spiralfedern niedergehalten wird, ist unten drehbar befestigt; man +öffnet die Retorte, indem man den Bügel mittelst der hölzernen Handhabe +etwas anhebt, vorne überzieht und dann die Glocke abhebt. Das Schliessen +geschieht umgekehrt. + + [Illustration: Fig. 5. Retorte.] + +Unter die Glocke wird ein Braunsteinkuchen gelegt und von unten her +durch den Bunsenbrenner oder eine Spiritusflamme im Träger des +Generators erhitzt. Nach einigen Minuten beginnt sich Sauerstoffgas zu +entwickeln, welches durch das Rohr oben an der Glocke in den Gasbehälter +(Gassack oder Gasometer) abgeleitet wird. + + [Illustration: Fig. 6. Sicherheits-Retorte.] + +Sollte einmal in der Ableitung eine Stockung eintreten, der Gasdruck in +der Retorte also steigen, so geben die beiden Spiralfedern gleich nach, +die Glocke mit dem Bügel hebt sich und das Gas entweicht. Sobald die +Stockung in der Leitung beseitigt ist, senkt sich die Glocke und die +Entwicklung geht ruhig weiter. Eine Explosionsgefahr ist also völlig +ausgeschlossen. Man kann die Retorte übrigens leicht auf ihre +Sicherheit prüfen, indem man den Schlauch, welcher das Gas ableitet, +zusammendrückt. + +Die =Braunsteinkuchen= werden hergestellt aus einem Gemisch von 4 Theilen +chlorsaurem Kali und 1 Theil Braunstein; es wird soviel Wasser +zugesetzt, dass die Masse feucht, nicht nass wird. Nachdem alles gut +gemischt ist, drückt man den Teig in eine Eisenform (welche jedem +Apparate zugeliefert wird), streicht das Ueberstehende ab, dreht die +Form um und lässt den Kuchen herausfallen. + +Das Trocknen der Kuchen geschieht bei gelinder Wärme oder an der Luft. +Nach dem Trocknen werden sie mit der unteren Seite in ein teigförmiges +Gemisch von Wasser und Braunstein eingetaucht und nochmals getrocknet. +Dies bewirkt, dass die Kuchen beim Gasentwickeln nicht an der unteren +Metallplatte festbacken. + +Die trockenen Kuchen sind reinlich in der Handhabung und hart wie +Kohlen. Wenn sie zur Gasentwicklung gebraucht sind und aus der Retorte +genommen werden, haben sie noch ihre frühere Form; sie sind nur +angeschwollen. + +Zur Herstellung der Kuchen darf nur =reiner Braunstein= benutzt werden. Er +darf keine Verunreinigung organischer Natur (z. B. Kohle) enthalten. Wer +die Selbstbereitung der Kuchen scheut, kann sie im Handel bekommen. + +Der entwickelte Sauerstoff wird in einen Gasbehälter geleitet. Dazu +dient ein Gassack oder ein Gasometer. + + +Die Gassäcke + + [Illustration: Fig. 7. Die Bereitung des Sauerstoffgases.] + +sind aus dreifachem Kautschuktuch gefertigt. Sie müssen vor allem dicht +sein und soviel Gas aufnehmen, als für eine Vorstellung ausreicht. Bevor +der Sauerstoff in den Gassack geleitet wird, muss er gekühlt und +gewaschen werden. Bei Benutzung eines Gasometers ist ein Waschgefäss +überflüssig, da hier das Gas sowieso durch Wasser geführt wird. In Figur +7 ist die Anordnung der verschiedenen Apparate dargestellt. A ist die +Retorte, B der Deckel. An Stelle derselben kann natürlich auch die +Sicherheitsretorte verwandt werden. Ein weiter Kautschukschlauch leitet +den Sauerstoff in das längere Rohr (C) des Waschgefässes, welches etwa +zur Hälfte mit Wasser gefüllt ist. Durch das kürzere Rohr (D) gelangt +das Gas weiter durch Vermittlung eines Kautschukschlauches in den Sack +(E). Wenn der Sack hinreichend mit Sauerstoff gefüllt ist, wird der Hahn +abgesperrt und bei der Vorstellung wird der Kalklichtbrenner aus dem +Sacke, der alsdann mit einem Gewichte beschwert wird, gespeist. + +Die Füllung des Sackes nimmt eine ziemliche Zeit in Anspruch. +Vortheilhafter ist es, wenn man + + +das Gasometer + +verwendet. In allen Fällen lässt sich dasselbe, wie wir später sehen +werden, nicht benutzen. Hier kann die Gasentwicklung während der ganzen +Vorstellung ohne Störung fortgesetzt werden, und es genügt, wenn man 15 +bis 20 Minuten vor der Vorstellung mit der Gasentwicklung beginnt. + +Das Gasometer ist aus verzinktem Eisenblech construirt. Es besteht im +Wesentlichen aus einem Behälter, dessen unterer Theil mit Wasser gefüllt +wird, und einer Glocke. Der Sauerstoff wird unten in das Wasser +geleitet, steigt auf und sammelt sich unter der Glocke, die dadurch +gehoben wird. + +Damit nicht zu viel Wasser nothwendig ist, ist das Gasometer mit einer +cylinderförmigen »Seele« versehen, welche etwa bis zur Mitte der Höhe +des Behälters reicht. Der Raum, der dadurch gewonnen wird und der im +übrigen stets trocken bleibt, kann sehr gut zum Verpacken von Laternen +oder Apparatstücken benutzt werden; unten ist er durch einen Deckel +geschlossen. + + [Illustration: Fig. 8. Generator, Gasometer und Sciopticon.] + +Der cylinderförmige Mantel der Glocke ist nach oben hin fortgesetzt und +bildet hier einen Kasten, der zur Aufnahme des Gewichtes bestimmt ist, +um das Gas unter Druck zu bringen; er kann ebenfalls zum Verpacken von +allerhand Gegenständen verwandt werden. Der obere Deckel des Gasometers +ist mit vier Stangen versehen und bildet mit diesen eine Art Tisch. Die +Stangen sind unten durch einen Ring verbunden. Wenn der Apparat +aufgestellt ist, ragt dieses Tischchen oben heraus; der untere Ring ist +dann mit vier Flügelschrauben an der Wandung des Behälters befestigt +(vgl. Fig. 8). Ist der Apparat verpackt, so liegt der Deckel fest auf +dem Behälter und die Stangen ruhen zwischen den Wandungen des Behälters +und der Glocke. + +Zum Gebrauche nimmt man zunächst den oberen Deckel sowie die Glocke +heraus und füllt den unteren Theil des Behälters mit Wasser bis etwa 3 +cm unter den Boden der »Seele«. Man braucht dazu bloss einen Eimer voll +Wasser. Dann setzt man die Glocke ein und lässt sie ganz herunter +sinken; dazu muss der Hahn an der einen Röhre offen sein. Das Einfüllen +von Wasser kann auch durch eine Oeffnung in dem Kasten geschehen. Das +obere Gestell (Tischchen) wird angeschraubt, der Sauerstoffgenerator +daraufgesetzt, von unten her mit drei Schrauben befestigt und alsdann +durch einen Gummischlauch mit dem Rohre (ohne Hahn) innerhalb des +Kastens verbunden, welches bis unten in das Wasser hinunterreicht. + +In den Kasten legt man ein Gewicht von 15 bis 25 kg; unter Umständen +noch mehr, wenn man einen grösseren Druck haben will. Wir benutzen zur +Belastung meist zwei Ziegelsteine, welche zusammen etwa 17 kg wiegen. + +Nun wird ein Braunsteinkuchen in die Retorte gelegt und der Brenner +darunter angezündet. Nach Verlauf von mehreren Minuten hört man es im +Gasometer quattern: es entwickelt sich Sauerstoffgas. Der innere +Blechkasten hebt sich. + +Nach 5 Minuten ist die Gasentwicklung meist beendigt; es wird alsdann +ein neuer Kuchen aufgelegt; nun geht die Entwicklung viel schneller vor +sich. Vor Beginn der Vorstellung entwickelt man so viel Gas, bis der +innere Blechkasten etwa noch eine Hand breit von der Platte des oberen +Gestelles absteht; dazu sind zwei oder höchstens drei Kuchen +erforderlich. Wenn der Gasbehälter soweit mit Sauerstoff gefüllt ist, +löscht man die Flamme im Generator aus und legt einen neuen Kuchen ein. + +Bei Beginn der Vorstellung zündet man den Brenner unter der Retorte +wieder an und lässt die Flamme klein brennen, sodass sich das Gas nur +langsam entwickelt und das verbrauchte Gas ersetzt. Man kann auf diese +Weise immerzu auf jede beliebige Zeit während der Vorstellung Sauerstoff +erzeugen. + +Zur Ableitung des Sauerstoffes aus dem Gasometer befindet sich in dem +inneren Blechkasten ein zweites Rohr mit Hahn, welches mit dem +Kalklichtbrenner durch einen Schlauch verbunden wird. + +Das Gasometer kann gleichzeitig als Ständer für das Sciopticon verwendet +werden (vgl. Fig. 8); es ist aufgestellt 1,20 Meter hoch. + +Ausser Sauerstoff ist zur Erzeugung des Kalklichtes ein brennbares Gas +erforderlich. Am bequemsten ist die Verwendung von =Leuchtgas=. Es wird +einfach das Rohr der Gasleitung mit dem Brenner durch einen Schlauch +verbunden oder, wenn man einen bestimmten Druck erhalten will, das +Leuchtgas in einen Gassack geleitet und nachher von hier in den Brenner +geführt. + +Nicht jeder ist in der glücklichen Lage, Leuchtgas durch die Rohrleitung +zur Verfügung zu haben. Man ist dann genöthigt, an Stelle desselben +Wasserstoffgas, welches im übrigen ein noch helleres Licht giebt, oder +Alkoholdämpfe zu benutzen. Den Wasserstoff kann man in Stahlcylindern +bekommen; es gilt davon dasselbe, was über die Cylinder mit verdichtetem +Sauerstoff gesagt wurde. Meist wird man ihn selber herstellen. + + +Die Bereitung des Wasserstoffes + +geschieht auf kaltem Wege durch Zersetzung von Wasser, indem diesem +Schwefelsäure und metallisches Zink zugesetzt wird. Ein praktischer +Apparat, der hierzu verwendet werden kann, ist in Figur 9 abgebildet. +Dieser ganz aus Kupferblech gefertigte Wasserstoff-Generator besteht aus +einem äusseren Behälter C mit zwei Handhaben B und einem inneren +Cylinder A, welcher sich mittelst zweier Haken I und H in C auf- und +niederheben lässt. Wenn der Cylinder gehoben ist, lässt er sich, wie die +Abbildung es zeigt, auf zwei Stangen E und F feststellen. In den +Behälter C wird Wasser gegossen, welches mit Schwefelsäure angesäuert +ist, in den Cylinder A bringt man Zinktafeln oder Abfälle, die dann auf +dem durchlöcherten Boden T ruhen. Soll der Apparat in Wirksamkeit +treten, so lässt man den inneren Cylinder herunter; es entwickelt sich +alsbald Wasserstoff, der durch ein Bleirohr S abgeleitet wird. D ist +eine Waschflasche. + +Der Apparat wird direct mit dem Brenner durch einen Schlauch in +Verbindung gesetzt; er dient also gleichzeitig als Gasometer. +Nöthigenfalls kann man natürlich auch den Wasserstoff in einen Gassack +leiten, und aus diesem den Brenner speisen. In diesem Falle lässt sich +auch eine Bleiretorte benutzen. + + [Illustration: Fig. 9. Wasserstoff-Generator mit Waschflasche.] + +Ueber die Verwendung von =Alkoholdämpfen= in Verbindung mit Sauerstoff zur +Erzeugung des Kalklichtes werden wir später zu sprechen kommen. + + +Der Kalklichtbrenner. + +Die beiden Gase, Sauerstoff und Leuchtgas oder Wasserstoff werden in +den Kalklichtbrenner geleitet und dort entzündet; die intensive Flamme +bringt das Kalkstück in Weissgluth. + +Das Gemisch des Sauerstoffes mit Wasserstoff oder Leuchtgas ist sehr +explosiv; am sichersten ist es daher, wenn die Gase erst im letzten +Augenblicke -- also in der Flamme -- gemischt werden. Andererseits +bekommt man ein mehr als doppelt so helles Licht, wenn die Gase vorher +gemischt werden. + +Dementsprechend giebt es zwei verschiedene Arten von Kalklichtbrennern: +Sicherheitsbrenner und Brenner für gemischte Gase. + +Bei dem =Brenner für gemischte Gase= werden die Gase vor dem Austritt +gemischt. Die Helligkeit des Lichtes ist hier, wie eben gesagt, +bedeutend grösser: die Sicherheit hingegen ist eine geringere: unter +Umständen kann ein Zurückschlagen der Flamme vorkommen -- allerdings +auch nur dann, wenn man unvorsichtig ist und die Sicherheitmassregeln +nicht berücksichtigt. Bei diesem Brenner müssen beide Gase unter genau +gleichem Druck stehen, und dies lässt sich nur erreichen, wenn man zwei +Gassäcke verwendet. + +Bei dem =Sicherheitsbrenner= werden beide Gase in getrennter +Rohrleitung bis in die Flamme geführt. Hier ist ein Zurückschlagen +ausgeschlossen. Es können sowohl Gassäcke wie Gasometer benutzt werden; +letzteres ist natürlich bequemer. Leuchtgas wird direct aus der +Rohrleitung entnommen. + + [Illustration: Fig. 10. Brenner für gemischte Gase.] + + [Illustration: Fig. 11. Sicherheitsbrenner.] + + [Illustration: Fig. 12. Brenner für Alkohol-Sauerstoff.] + +Ein dritter Brenner kommt zur Verwendung bei Alkohol-Sauerstoff; es ist +ebenfalls eine Art Sicherheitsbrenner. Der Alcohol wird in einen Docht +geleitet, der aus dünnen Eisendrähten besteht und der stark erhitzt +wird, und wird hier in Dampf verwandelt. In die Flamme tritt der +Sauerstoff ein. + +Die drei verschiedenen Brenner sind in den Figuren 10, 11 und 12 +abgebildet. Das untere Stück (nb), ein massiver Messing-Cylinder, ist +bei allen Brennern dasselbe. In diesen Cylinder sind zwei Löcher +gebohrt; das eine (o^1) für den Sauerstoff, das andere (h) für das +Leuchtgas, den Wasserstoff oder Alkohol. + +Bei dem Brenner für gemischte Gase (Fig. 10) ist auf den unteren +Cylinder ein Aufsatz aufgeschraubt, der sich oben zu einem schmalen +Rohre verengt. Die Gase mischen sich hier in der Kammer c und treten +vereint durch m aus. + +Die beiden andern Brenner haben je zwei Aufsätze; bei beiden wird +zunächst auf die Oeffnung von o^1 ein Rohr o aufgeschraubt, welches den +Sauerstoff bis in die Flamme leitet. Der Sicherheitsbrenner hat des +weiteren einen nach oben sich verengenden Aufsatz (jg), der das +Leuchtgas oder den Wasserstoff nach oben führt (Fig. 11). + +Bei dem Brenner für Alkohol-Sauerstoff tritt an Stelle des Aufsatzes +(jg) ein hohler Cylinder (ja), der einen Docht (w) aus feinen +Eisendrähten enthält (Fig. 12). + +Ein praktischer =Kalklichtbrenner=, bei welchem jeder der drei Aufsätze +zur Verwendung kommen kann, ist in Fig. 13 dargestellt; derselbe passt +in jedes Sciopticon. Die verschiedenen Theile sind enthalten in und +an einem Holzstück B. An den beiden Zuleitungsrohren befinden sich +die Hähne O für den Sauerstoff und H für das brennbare Gas. Die Hähne +werden meist von verschiedener Form und ausserdem der eine blank, +der andere schwarz gemacht, damit sie nicht verwechselt werden. Die +Zuleitungsrohre führen zu dem Brenneraufsatz (g) -- in der Abbildung +der Sicherheitsbrenner -- welcher durch einen der beiden andern +ersetzt werden kann. Die zwei nicht gebrauchten Aufsätze liegen in den +Oeffnungen d und e im Holzstück; diese Oeffnungen werden verschlossen +durch eine drehbare Messingscheibe f. Hinter dem Brenner g befindet +sich ein Messingwinkel k, der sich auf dem Holzstück nach vorn und +hinten verschieben lässt und den Kalkhalter p trägt. L ist die +Kalkscheibe; sie ist eingeklemmt zwischen die beiden Blechstücke. V ist +der Kopf eines kleinen scharfen Instrumentes, welches zum Reinigen der +Ausflussröhre des Sauerstoffes gebraucht wird. Das Heben und Senken des +Brenners geschieht mit Hülfe einer Schraube S, welche auf ein gebogenes +Metallblech r wirkt. + + [Illustration: Fig. 13. Kalklichtbrenner.] + + +Die Kalkcylinder. + +Die Flamme der Gase wird gegen eine Kalkscheibe gerichtet. Man verwendet +hierzu gewöhnlichen gebrannten Kalk, Wiener Kalk oder künstlich +hergestellte Cylinder. + +Diese Kalkstücke haben die Eigenschaft, Feuchtigkeit aus der Luft +anzuziehen und dann allmälig zu zerbröckeln. Um dies zu verhindern, muss +man die Scheiben gut in Staniol einwickeln und in Blechbüchsen +verpacken. + +Gute künstlich hergestellte Kalkcylinder halten sich auch unverpackt +sehr lange. + +Sehr wichtig ist es, die Kalkscheiben erst langsam zu erwärmen, also die +Leuchtgas- (Wasserstoff- oder Alcohol-) Flamme einige Minuten allein +klein brennen zu lassen, damit die Feuchtigkeit langsam ausgetrieben +wird und der Kalk trocknet. Würde man von vornherein Sauerstoff zugeben +und die intensive Flamme gegen den Cylinder richten, so würde das im +Kalk enthaltene Wasser plötzlich in Dampf verwandelt und die Scheibe in +Stücke gesprengt werden. Auch ist es gut, während des Erwärmens den +Cylinder zu drehen. + +Wenn die Flamme eine Zeit lang auf den Kalk eingewirkt hat, nimmt die +Leuchtkraft desselben ab; man dreht ihn dann etwas. Auf diese Weise hält +ein gutes Kalkstück mehrere Stunden aus. + + +Der Kalkhalter. + +Die abgenutzten Stellen des Cylinders sind stets bröckelig; das Drehen +derselben muss daher vorsichtig geschehen. Bei dem in Fig. 13 +abgebildeten Kalkhalter, dem sog. Storchschnabel, ist dies nicht +möglich. Ich habe einen neuen Halter construirt, in welchem der Kalk von +beiden Seiten gut gefasst wird. Das Drehen geschieht von hinten her sehr +bequem mit Hülfe einer Zahnradübertragung. Von einem 3/4 Jahre alten +künstlichen Cylinder, welcher des Versuches halber nicht verpackt +aufbewahrt wurde, war nach Verlauf von zwei Stunden, die er in der +Flamme gestanden hatte, noch nichts heruntergebröckelt; ausserdem war er +erst zu Dreiviertel abgenutzt. + + +Die Handhabung des Kalklichtes. + +=Der Brenner für gemischte Gase= erfordert die Anwendung von zwei +Gassäcken, welche vor der Vorstellung gefüllt werden. Es ist ja darauf +zu achten, dass die beiden Gassäcke stets unter gleichem Druck sind; +denn sonst kann es vorkommen, dass der Inhalt des mehr beschwerten Sacks +sich in den andern ergiesst, wodurch sich eine gefährliche explosive +Gasmischung bilden würde. Einen ziemlich gleichmässigen Druck erhält +man, wenn man die beiden Säcke aufeinander zwischen zwei Bretter legt +und beschwert. In die beiden Gasleitungen schaltet man eine +Sicherheitsvorrichtung ein, welche ein Zurückschlagen verhindert. + +Das Reguliren der Hähne muss hier viel exacter geschehen als beim +Sicherheitsbrenner, und erfordert einige Uebung. + +Anfänger sollten nicht mit gemischten Gasen arbeiten, sondern sich des +Sicherheitsbrenners bedienen. + +=Der Sicherheitsbrenner= giebt zwar ein geringeres Licht, aber es ist noch +immer sehr intensiv und für die meisten Zwecke ausreichend. Die +Handhabung ist gefahrlos, sehr einfach und bequem, besonders dadurch, +dass man keine Gassäcke braucht. + +In den meisten Fällen wohl wird Leuchtgas verwendet werden. Wer es nicht +zur Verfügung hat, kann den Wasserstoff-Generator mit Gasometer +benutzen; derselbe wird direkt mit dem Brenner verbunden, und es ist +hier also auch kein Sack erforderlich -- oder er verwendet den Brenner +für Alkohol-Sauerstoff. + +Der Sauerstoff wird in der oben beschriebenen Weise mittelst der +Sicherheitsretorte entwickelt und im Gasometer gesammelt. Vor der +Vorstellung wird der Gasbehälter mit Sauerstoff gefüllt. Diese ganze +Vorbereitung nimmt etwa 15 bis 20 Minuten in Anspruch. + +Der Sauerstoffkrahnen des Kalklichtbrenners wird mit dem Ableitungsrohre +des Gasbehälters (welches mit einem Hahn versehen ist) durch einen +Schlauch verbunden; desgleichen der andere, links befindliche Krahnen +des Brenners mit der Gasrohrleitung oder dem Wasserstoffgenerator. Man +überzeugt sich, dass die Schlauchverbindungen gut und die Hähne am +Brenner geschlossen sind, und öffnet nur den Hahn im Gasbehälter sowie +den Hahn am Leuchtgasrohre vollständig. Diese Hähne bleiben offen. Nun +öffnet man den Hahn für Leuchtgas links am Kalklichtbrenner, zündet den +Brenner an und dreht die Flamme klein. + +Indess ist ein Kalkcylinder eingesetzt und dieser wird nun in der Flamme +langsam erwärmt. Man schiebt den Brenner in die Laterne, um das Metall +derselben und besonders den Condensor allmälig zu erwärmen. + +Nach einiger Zeit dreht man die Flamme etwas höher und lässt nach und +nach Sauerstoff zu. Alsbald beginnt der Kalk zu glühen. + +In die Retorte ist ein frischer Kuchen eingelegt; die Flamme darunter +lässt man klein brennen. Ist dieser Kuchen aufgebraucht, so wird er +wieder durch einen neuen ersetzt und zwar so lange, als man noch +Sauerstoff entwickeln will. + +Das Licht ist nach kurzer Zeit vollständig ruhig und regelmässig. Um die +grösste Helligkeit zu erhalten, ist etwas Uebung erforderlich. Man +öffnet zunächst beide Krahnen vollständig und schliesst dann allmälig +den Leuchtgas- (resp. Wasserstoff-) Krahnen und beobachtet dabei, ob das +Licht heller wird. Ebenso versucht man, ob man etwas Sauerstoff +absperren kann. + +Wenn die Hähne richtig regulirt sind, brennt die Flamme vollständig +geräuschlos, und der Kalk giebt an der getroffenen Stelle ein kräftiges, +weisses Licht. + +Nun wird der Brenner in der Laterne solange hin- und hergeschoben, auf- +und niedergedreht, bis man auf der Wand ein gleichmässig beleuchtetes +Bildfeld erhält. + +Wenn so weit alles fertig ist, wird die Vorstellung glatt und ohne +Unterbrechung vor sich gehen; man braucht nur von Zeit zu Zeit nach dem +Lichte zu sehen und, wenn nöthig, den Kalkcylinder etwas zu drehen, +sowie gelegentlich einen neuen Kuchen in die Retorte zu legen. + +Nach der Vorstellung wird =zuerst der Sauerstoffhahn= zugedreht und dann +der andere. + +Bei der Benutzung von Leuchtgas ist zuweilen ein Reguliren des +Leuchtgaskrahnen am Brenner nothwendig, indem sich der Druck in der +Gasleitung ändert. Diese Druckveränderung macht sich besonders +bemerkbar, wenn die Rohrleitung eng ist und in der Nähe mehrere +Gasflammen angezündet oder ausgedreht werden. + +=Der Brenner für Alkohol-Sauerstoff= erfordert einige Uebung in der +Handhabung. Der Sauerstoff wird in der bekannten Weise dem Gasometer +entnommen; der Alkohol befindet sich in einem Behälter, welcher mit +einer verschliessbaren Oeffnung zum Füllen sowie mit einem Krahnen zur +Ableitung versehen ist. + +Dieser Behälter wird durch einen kurzen Schlauch mit dem +Wasserstoff-Krahnen des Brenners in Verbindung gesetzt und neben der +Laterne so aufgestellt, dass die obere Fläche mit der Brennerspitze etwa +in gleicher Höhe steht -- nicht höher. + +Man öffnet den Hahn am Alkoholgefäss sowie den entsprechenden am +Kalklichtbrenner; beide werden ganz aufgedreht. Vorsichtig hebt man den +Alkoholbehälter etwas auf, bis der Alkohol bis an die Spitze des +Drahtdochtes dringt; dann lässt man ihn wieder herunter. Nun wird +angezündet. + +Man lässt die Flamme längere Zeit brennen, damit sich der Docht erhitzt. +-- Inzwischen entwickelt man Sauerstoff. + +Wenn das Gasometer mit Sauerstoff gefüllt ist, lässt man etwas +Sauerstoff in die Flamme treten; allmälig mehr. Wenn es im Brenner +quattert, so kocht der Alcohol; das dauert kurze Zeit -- bald verwandelt +er sich in Dampf und man erhält ein ruhiges Licht. + +Man regulirt mit den beiden Hähnen am Kalklichtbrenner, bis man das +beste Licht erhält. Mit der Zeit kann man, wenn es nöthig erscheint, das +Alcoholgefäss etwas höher stellen, um den Druck zu erhöhen. + +Sollte einmal etwas Alkohol überlaufen, so lasse man ruhig abbrennen; es +ist keine Gefahr dabei. + +Man achte darauf, dass das Sauerstoffrohr mehrere Millimeter über den +Doch hinausragt (vgl. Fig. 12). + +An Stelle des Drahtdochtes kann man auch einen gewöhnlichen breiten +Baumwolldocht verwenden. Man nimmt dann aus dem Aufsatz die innere +Hülse, den Boden sowie die Drähte heraus, schraubt den Aufsatz auf und +setzt den Docht zwischen Hülse und Sauerstoffrohr. Man erhält hier ein +etwas schwächeres Licht; aber die Regulirung ist bequemer. Nur achte man +darauf, dass der Alcoholbehälter nicht höher steht, als die Spitze des +Brenners. + +Man verwende nur reinen Alkohol. + + * * * * * + +=Beim Arbeiten mit Kalklicht beachte man Folgendes:= + +Stets zuerst das Leuchtgas (Wasserstoffgas) anzünden und dann erst +Sauerstoff zulassen; will man auslöschen, zuerst den Sauerstoffhahn +schliessen. + +Die Ausflussöffnung des Sauerstoffrohres muss quer stehen. + +Wird beim Zulassen des Sauerstoffes die Flamme ausgeblasen, so hat man +den Sauerstoffhahn zu schnell geöffnet. + +Wenn die Flamme zischt, so ist die Zufuhr der Gase nicht richtig +regulirt -- oder die Oeffnung des Sauerstoffrohres ist nicht rein. + +Flackert die Flamme, so kann das davon herrühren, dass zuviel Wasser im +Gasometer oder das Gewicht auf dein Behälter zu schwer ist: es hat sich +dann Wasser in den Ableitungskrahnen des Gasbehälters gesetzt. + +Stets halte man ein oder lieber mehrere Kalkstücke bereit für den Fall, +dass eines zerspringen sollte; am besten in einem Storchschnabel, den +man sofort an Stelle des Kalkhalters einsetzen kann. + +Man denke daran, den Kalkhalter rechtzeitig zu drehen. Wenn man die +Flamme zu lange einwirken lässt, so frisst sie ein Loch hinein und kann +hierdurch gegen den Condensor abgelenkt werden. + +Den Condensor schütze man durch eine Glimmerplatte. Es kann lange ohne +eine solche gut gehen; aber man lasse sich dadurch nicht in Sicherheit +wiegen: der Krach ist schneller da, als man denkt. + +Nach jeder Vorstellung reibe man den Sauerstoffgenerator mit einem +fettigen Lappen ab, damit er nicht rostet. Hat man dies versäumt, so +besorge man es jedenfalls vor dem nächsten Gebrauch. + + + + +Electrisches Licht. + + +Heutzutage, wo fast jede grössere Stadt und auch viele kleinere Städte +eine electrische Anlage haben, liegt es für manchen sehr nahe, das +electrische Licht zu Projectionszwecken zu benutzen; besonders wenn er +in seinem Hause electrischen Strom zur Verfügung hat. Man verwendet in +der Laterne das electrische Bogenlicht. Die speciell hierfür +construirten Lampen passen in jedes Sciopticon und sind für Gleichstrom +wie für Wechselstrom zu gebrauchen. Die Regulirung der Lampen geschieht +sehr einfach mit der Hand; es hat sich dies im Allgemeinen als +praktischer herausgestellt, als die automatische Regulation. + +Eine derartige Lampe für Hand-Regulation ist in den Figuren 14 und 15 +dargestellt. + +Die erste Abbildung zeigt die Lampe, wie sie bei Benutzung von +Gleichstrom zur Verwendung kommt. + +Bei Gleichstrom brennt die positive (hier die obere) Kohle doppelt so +schnell ab als die negative (untere). Damit nun die Abnutzung eine +gleichmässige wird und die Regulation sich vereinfacht, wählt man die +obere Kohle doppelt so dick als die untere. + +In der oberen Kohle bildet sich gegenüber der Spitze der unteren Kohle +eine Höhlung. Von diesem Krater geht die grösste Lichtintensität aus. +Wie aus der Figur zu ersehen, bringt man die untere Kohle etwas weiter +nach vorn an und stellt den Apparat schräg. Dadurch wird erreicht, dass +der Krater an der Vorderseite entsteht und sein ganzes Licht auf den +Condensor wirft. + + [Illustration: Fig. 14. Electrische Lampe (Stellung für Gleichstrom).] + +Bei Verwendung von Wechselstrom werden unten und oben gleiche Kohlen +eingesetzt; der Apparat wird aufrecht gestellt (Fig. 15). Hier wird nach +allen Seiten Licht ausgestrahlt; und es fällt daher verhältnissmässig +nur ein geringer Theil auf den Condensor. Alles Uebrige geht verloren. + +Am Fusse der Säule befindet sich ein Stift, welcher das Instrument in +der einen oder anderen Stellung fixirt. + +Die Kohlen werden gehalten in einem Winkel mittelst Klammer und +Schraube. Bei Gleichstrom wird für die untere kleine Kohle noch ein +Einsatz im Halter angebracht. + + [Illustration: Fig. 15. Electrische Lampe (Stellung für Wechselstrom).] + +Die Regulirung geschieht mit Hülfe der drei Schrauben an der Rückseite. +Zunächst muss man den Lichtpunkt mit der Mitte des Condensors in gleiche +Höhe bringen. Dazu dient die unterste Schraube. Mit der zweiten +(mittleren) Schraube dreht man das Instrument seitlich in die richtige +Stellung. Der Abstand der Kohlen wird mit der obersten Schraube +regulirt. + +Zunächst werden die Kohlen aneinander gebracht, der Strom dadurch +geschlossen, dann die Kohlen auseinander gedreht, 3 bis 4 mm weit. +Diesen Abstand müssen die Kohlen halten. Alle zwei bis drei Minuten ist +eine kleine Regulation erforderlich. Der Lichtpunkt bleibt dabei an der +richtigen Stelle -- in der Höhe der Condensormitte. Sollte sich nach +einiger Zeit der Lichtpunkt einmal gehoben oder gesenkt haben, so genügt +eine geringe Drehung an der unteren Schraube, um es wieder in Ordnung zu +bringen. + +Die Arbeit -- wenn überhaupt von Arbeit die Rede sein kann -- ist nicht +grösser als das zeitweilige Drehen des Kalkcylinders beim Kalklicht. + + + + +Das Projectionsbild. + + +Projectionsbilder kann man in grosser Zahl im Handel bekommen. Aber wer +»Lichtbildner« ist, wird zunächst den Wunsch haben, seine eignen Bilder +auf der Wand zu sehen; daran wird er am meisten Freude haben. + +Wer sich einigermassen mit der Photographie beschäftigt hat, dem wird es +ein Leichtes sein, Projectionsbilder herzustellen. + +Gemalte Bilder haben mehr Reiz; die Herstellung derselben erfordert aber +grosse Uebung. + +Die Bilder dürfen nicht zu dicht sein. Wenn man sie auf ein weisses +Blatt Papier legt, müssen sie gerade die richtige Stärke zeigen. + +Auch sollen die Projectionsbilder nicht hart sein; weiche Bilder nehmen +sich stets besser aus. + +Wenn man selbsthergestellte Bilder projicirt, thut man gut, +zwischendurch zum Vergleich andere Bilder einzusetzen, welche möglichst +vollkommen sind und als Maassstab dienen können. + +Das gebräuchliche Format der Bilder ist 7 × 7 cm, entweder rund oder +eckig; die Platten haben das Format 83 × 83 mm oder 100 × 84 mm. In den +meisten Fällen ist es nicht schwierig, eine Aufnahme auf das (für einen +10 cm-Condensor) erforderliche Format 7 × 7 cm zu bringen; man schneidet +entweder ab oder verkleinert entsprechend. + +Wer seine Bilder in der Grösse projiciren will, wie er sie aufnimmt, +muss ein Sciopticon mit entsprechend grösserem Condensor benutzen; für 9 +× 12 cm z. B. bedarf man eines Condensors von 15 cm Durchmesser. + +Gute Laternbilder werden mit einem Deckglase versehen und mit einer +Maske verkleidet. Diapositive, welche nur einmal vorgeführt werden, +braucht man nicht durch ein Deckglas zu schützen; doch sollte man sie +stets mit einer Maske versehen. + +Sehr störend ist es, wenn ein Bild falsch herum eingesetzt wird. Um +einen solchen Irrthum zu vermeiden, thut man gut, alle Bilder in den +Kasten gleichmässig (etwa alle mit dem Kopf nach unten) zu stellen und +auf den Rand jedes Bildes in eine Ecke einen kleinen Streifen weisses +Papier zu kleben. Die Papierstreifen bilden zusammen ein langes weisses +Band; ist dieses Band an einer Stelle unterbrochen, so steht dort eine +Platte falsch. Die Papierstreifen können gleichzeitig zur Nummerirung +benutzt werden. + +Bei Bildern verschiedener Serien mache man die Streifen verschieden +breit. Man kann dieselben dann auf den ersten Blick auseinanderhalten. + + +Der Bildhalter + +muss in erster Linie so construirt sein, dass er Bilder verschiedener +Formate gut aufnehmen kann; nichts ist während der Vorstellung so +unangenehm, als wenn sich eine Platte im Halter festklemmt. + +Am bequemsten ist die Verwendung eines Doppelbildhalters. Derselbe +gestattet einmal ein rasches Wechseln der Bilder, zum andern bringt er +dieselben sofort an ihren richtigen Platz. Ein derartiger Bildhalter ist +in dem Sciopticon (Fig. 2) angebracht. + + +Die Wand. + +Die Bilder werden entweder auf eine undurchsichtige Wand oder durch +einen transparenten Vorhang geworfen. Das Aufwerfen ist stets +vorzuziehen; denn in dem anderen Falle geht viel Licht verloren. + +Man verwendet dazu ein weiss gedecktes, völlig undurchsichtiges Tuch, +welches auf einen Holzrahmen aufgespannt oder -- wie eine Landkarte -- +an die Wand gehängt wird. Am schönsten zeigen sich die Bilder auf einer +mit Zinkweiss glatt und matt gestrichenen Wand. + +Für das Durchwerfen der Bilder benutzt man eine Leinwand- oder +Shirtingwand, die vorher angefeuchtet werden muss. Am einfachsten hängt +man den Vorhang in einer Flügelthüre auf. + + +Der dunkle Raum. + +Der Raum, in welchem Projectionsbilder vorgeführt werden, muss dunkel +sein. Zumeist werden derartige Vorstellungen Abends gegeben, wo das +Zimmer ohnehin dunkel ist. Andernfalls muss man das Tageslicht durch +Blenden oder Vorhänge möglichst fernhalten. + +Wenn man eine sehr intensive Lichtquelle verwendet, braucht der Raum +nicht absolut dunkel zu sein. Für manche Zwecke ist das von grossem +Vortheil. + + +Die Grösse des Bildes. + +In erster Linie müssen sämmtliche Zuschauer das Bild gut sehen können. +Dementsprechend müssen -- gleichgültig wie gross das Bild ist -- die +Sitze der Zuschauer arrangirt sein. Am praktischsten ist es, wenn sie +nach hinten zu ansteigen, wie es in vielen Laboratorien der Fall ist. +Aber das lässt sich meist nicht machen. Man muss dann die +Projectionswand entsprechend hoch und, wenn nöthig, etwas geneigt +aufstellen. + +Sodann müssen alle Zuschauer das Bild gut übersehen können. Dazu muss +aber die Entfernung der ersten Reihe von der Wand mindestens das +doppelte, besser das dreifache sein, als das Bild im Durchmesser misst. +Bei gegebenem Raume darf das Bild also nicht zu gross gemacht werden. + +Ueberhaupt ist es ein Irrthum, wenn man annimmt, die Wirkung würde um so +besser sein, je grösser das Bild ist. Im Gegentheil sollte man das Bild +lieber stets so klein machen, als es die Verhältnisse zulassen. + +Für kleinere Kreise -- Familien, kleinere Vereine und theilweise auch +Schulen -- ist zumeist ein Bild von anderthalb Meter im Durchmesser +vollständig ausreichend; für Vorstellungen vor einem grossen Publikum +genügt in der Regel ein drei Meter grosses Bild. + +Je kleiner man das Bild macht, desto intensiver wird es -- bei gleicher +Beleuchtung. Wenn das Bild übergross gemacht wird, wozu natürlich eine +sehr starke Lichtmenge erforderlich ist, so treten die Mängel klar zu +Tage und die Wirkung des Bildes verliert. + +Die Grösse des Bildes, welche das Sciopticon giebt, hängt ab von der +Entfernung des Apparates von der Wand und von der Brennweite des +Objectives. + +Es steht der Durchmesser des Bildes auf der Wand (B) zur Entfernung des +Sciopticons (E) in demselben Verhältniss wie der Durchmesser des +Laternenbildes (b) zur Brennweite des Objectives (f). Diese Formel ist +nur annähernd richtig, aber für alle Fälle der Praxis hinreichend genau. + +Darnach kann man leicht berechnen, ein wie grosses Bild man mit einem +bestimmten Objectiv in einem gegebenen Raume überhaupt erhalten kann. Es +ist nämlich: B = E × b/f oder in Worten: Projicirtes Bild = Entfernung +des Apparates von der Wand × Laternenbild/Brennweite des Objectives. Die +Laternenbilder messen zumeist 7 cm im Quadrat. Nehmen wir beispielsweise +ein Objectiv von 14 cm Brennweite an, so wird B = E × 7/14 = 1/2 d. h. +das Bild auf der Wand wird halb so gross wie der Abstand des +Sciopticons; in einem 3 m breiten Zimmer kann man also mit diesem +Objectiv ein Bild von höchstens anderthalb Meter Durchmesser erhalten. + +Andrerseits lässt sich leicht bestimmen, wie weit man mit dem Apparate +zurückgehen muss, um ein Bild gegebener Grösse zu erhalten. Es ist E = B +× f/b oder in Worten: die Entfernung des Apparates ist gleich Grösse des +projicirten Bildes × Brennweite des Objectives/Laternenbild. Nehmen +wir wieder ein Laternenbild von 7 cm Durchmesser und ein Objectiv von 14 +cm Brennweite an, so ergiebt sich: E = B × 14/7 = 2 B. d. h. der Abstand +des Sciopticons von der Wand muss doppelt so gross sein, wie das Bild +werden soll; haben wir im gleichen Falle ein Objectiv von 21 cm +Brennweite, so muss dieser Abstand dreimal so gross sein wie das Bild. + +Schliesslich kann man noch berechnen, ein Objectiv welcher Brennweite +erforderlich ist, wenn man in einem gegebenen Raume ein Bild +bestimmter Grösse erhalten will. Es ist f = E × b/B oder in Worten: +die Brennweite des Objectives ist gleich dem Abstand des Apparates +× Laternenbild/projicirtes Bild. Wenn das Laternenbild wieder 7 cm +gross ist und wenn wir beispielsweise den Abstand des Sciopticons von +der Wand zu 300 cm und die Grösse des gewünschten Bildes zu 150 cm +annehmen, so ist f = 300 × 7/150 = 14. Also müsste das Objectiv eine +Brennweite von 14 cm haben. + +Die Objective, welche gewöhnlich mit dem Sciopticon verwandt werden, +haben eine Brennweite von 12--15 cm, geben also ein Bild, welches etwa +halb so gross ist wie die Entfernung des Apparates von der Wand. + +In manchen Fällen ist es wünschenswerth, auf eine kurze Entfernung ein +grosses Bild entwerfen zu können -- wenn z. B. das Bild durch eine +transparente Wand geworfen wird und der Raum dahinter beschränkt ist. + +An und für sich steht dem nichts im Wege: mit einem Objectiv von etwa 7 +cm Brennweite würde man ein Bild erhalten, dessen Durchmesser gleich der +Entfernung des Apparates ist. Aber selbst mit dem besten Objective würde +man bei so kurzer Brennweite kein gleichmässig scharfes Bild erhalten: +entweder ist die Mitte scharf oder der Rand. Je grösser die Brennweite +des Objectives ist, desto gleichmässiger wird die Schärfe; wo es angeht, +sollte man mit einer grösseren Brennweite arbeiten. + +Bei Vorstellungen vor einem grossen Publikum projicirt man am besten die +Bilder über die Köpfe der Zuschauer hinweg. Man braucht dann ein +Objectiv mit längerer Brennweite -- bei einem mässig grossen Saale etwa +20-25 cm. + +Stellt man den Apparat mitten im Zuschauerraum auf, so hänge man +dahinter und an den Seiten einen dunklen Vorhang auf; denn die +Lichtstrahlen, welche vom Condensor reflectirt werden, würden die +zurücksitzenden Zuschauer blenden. + + +Das Einstellen. + +Wenn die Beleuchtung -- sei es nun Petroleumlicht, Kalklicht oder +electrisches Licht -- in gutem Gange ist, muss die Lichtquelle centrirt +werden. Man stellt mit dem Objective scharf ein und beobachtet den +Lichtkreis auf der Wand. Ist er rein und gleichmässig erleuchtet wie A +in nebenstehender Figur, so ist alles in Ordnung. Beim Petroleumlicht +wird man allerdings in der Mitte einen schwachen grauen Streifen +wahrnehmen; dieser Fehler lässt sich aber nicht beseitigen, und er stört +auch, wenn das Bild eingesetzt ist, nicht im geringsten. + +Erscheint auf dem Bildfelde rundum ein dunkler Rand wie in B, so steht +das Licht zu weit vor oder zurück. Wenn der Rand roth ist, muss die +Lampe zurückgestellt werden; ist er blau, so muss man die Lampe dem +Condensor nähern. + +Ein dunkler Halbkreis links, wie in C, zeigt sich, wenn die Lampe zu +weit links, und ein solcher rechts, wie in D, wenn sie zu weit rechts +steht; anderseits oben, wie in E, wenn die Lampe zu hoch, und unten, wie +in F, wenn sie zu tief steht. + +Darnach hat man die Lichtquelle in kürzester Zeit richtig centrirt. +Alsdann wird ein Bild eingesetzt und scharf eingestellt. Man thut gut, +den Trieb des Objectives so zu stellen, dass nach beiden Seiten gleicher +Spielraum ist, und zunächst durch Hin- und Herschieben des +Objectivträgers möglichst scharf einzustellen. Der letzte Schliff +geschieht mit Hülfe des Triebes. Wenn man in einem grösseren Saale auf +weite Entfernung hin projicirt, ist es oft schwierig, die Schärfe des +Bildes vom Apparate aus zu beurtheilen. Man kann sich dann mit Vortheil +eines Opernglases bedienen. + + [Illustration: Fig. 16. + Die Centrirung des Lichtpunktes. + + Die Lichtquelle steht: + + A richtig, + + B } zuweit vor, wenn Rand rot + } " zurück " " blau + + C zuweit links + D " rechts + + E zu hoch + F " tief.] + + + + +=Das Doppel-Sciopticon= (Nebelbilderapparat). + + +In der Projections-Laterne wird ein Bild nach dem andern eingesetzt. +Während des Wechselns wird das Objectiv bedeckt, das Bildfeld also +völlig verdunkelt oder die Bilder werden ohne das herein- und +herausgehoben. Beides ist wenig schön. + +Neuerdings habe ich einen Dissolver für das einfache Sciopticon +construirt, welcher das Bild an allen Theilen gleichmässig verschwinden +lässt, also ohne das Bild abzuschneiden, und der das Bildfeld nicht +verdunkelt. In gleicher Weise erscheint das neue Bild; es gewinnt -- von +vorneherein scharf -- an allen Stellen zugleich gleichmässig an Kraft, +bis es klar und deutlich da ist. + +Eine weitaus schönere Wirkung ergiebt sich, wenn man das eine Bild in +das andere übergehen lässt. Dies kann man aber nur mit Hülfe zweier +Sciopticons erreichen, deren Lichtfelder sich genau decken. Es werden in +die beiden Laternen zwei Bilder eingesetzt, welche zu einander passen -- +etwa zwei Aufnahmen derselben Landschaft, die eine im Sommer, die andere +im Winter. Zunächst wird das Sommerbild gezeigt; dann lässt man die +Laterne langsam ausser Wirkung treten, während die andere Laterne immer +stärker werdend das Winterbild auf die Wand wirft. + +Man kann auf diese Weise eine unendliche Zahl der prachtvollsten Effecte +erzielen. + +Arbeitet man mit Petroleumlicht, so müssen beide Lampen unausgesetzt +brennen. Vor den Objectiven befinden sich Dissolver, welche durch einen +Hebelmechanismus miteinander verbunden. Wenn man den Handgriff bewegt, +so öffnet sich der eine Dissolver in gleichem Maasse, wie der andere +sich schliesst; während also das eine Bild verschwindet, gewinnt das +zweite allmälig an Intensität. + +Die Dissolver, welche dabei zur Verwendung gelangen, »Katzenauge« +genannt, haben in ihrer Form Aehnlichkeit mit einem Momentverschluss. +Sie bestehen aus zwei Messingplatten, welche sich in entgegengesetztem +Sinne auf einander bewegen und die Oeffnung dazwischen dementsprechend +verengen oder erweitern. + +Für Kalklicht kommt ein anderer Dissolver zur Verwendung, welcher in die +beiden Gasleitungen eingeschaltet wird. Während das eine Bild auf der +Wand ist, erlischt das Licht in der zweiten Laterne und es bleibt dort +nur ein kleines Leuchtgasflämmchen brennen, woran sich beim Drehen der +Kurbel die Knallgasflamme wieder entzündet. Die Verwandlungen gehen +hiermit sehr gleichmässig von Statten. Ausserdem wird viel Gas gespart. + + +=Die dreifache Laterne= (Agioscop). + + +Eine grosse Zahl der schönsten Effecte und Verwandlungen können nur mit +drei Laternen vorgeführt werden, und viele für das Doppel-Sciopticon +passende Bilder kommen in drei Laternen schöner zur Geltung. + +So z. B. »Das Haus in Brand.« Zunächst sieht man das Haus am Tage: eine +belebte Strasse. Es wird Abend, Nacht. Da bricht Feuer aus, die Flammen +lodern zum Himmel. Schliesslich erscheint die Feuerwehr. Es kommen +hierzu fünf Bilder zur Verwendung. Oder die »Wassermühle.« Erst +erscheint die Mühle im Sommer; das Mühlrad dreht sich. Es wird Nacht. +Der Mond steigt auf und spiegelt sich im Wasser. Dann erfolgt der +Uebergang zum Winter. Schneesturm. Das Mühlrad ist eingefroren. In +dieser Art lassen sich eine Menge prachtvoller Effecte mit der +dreifachen Laterne vorführen. + + +Die Wundercamera. + +(Projection undurchsichtiger Gegenstände.) + + +Einen grossen Reiz hat von jeher die allbekannte Wundercamera ausgeübt. +Aber die Menge minderwerthiger Instrumente, welche dem Publikum geboten +werden, haben diesen Apparat, ebenso wie die Laterna Magica, sehr in +Miskredit gebracht. + +Es geht bei diesem Apparate ausserordentlich viel Licht verloren, und es +ist daher eine sehr intensive Lichtquelle erforderlich. + +Mit Petroleumlicht lässt sich hier überhaupt nichts Brauchbares +erreichen; das Bild wird zu schwach. Man könnte es höchstens dazu +verwenden, um mit Hülfe solcher Bilder Zeichnungen anzufertigen; aber +auch dann nur in kleinem Maassstabe. + +Ein gutes Resultat kann man nur mit Kalklicht oder mit electrischem +Licht erzielen. + +Jedes Sciopticon lässt sich leicht in eine Wundercamera verwandeln. Man +braucht dazu nur an Stelle des Objectivträgers einen einfachen, +besonders hierfür gefertigten Ansatz anzubringen. Die Strahlen werden +durch den Condensor unter einem Winkel von 45 Grad auf den Gegenstand +geworfen und das Objectiv projicirt ein Bild desselben auf die Wand. Es +können damit Papierbilder bis zur Visitkartengrösse sowie andere +Gegenstände aller Art -- ganze Münz-, Siegel-, Briefmarkensammlungen, +das Werk einer Uhr, Holzschnitte aus Büchern etc. projicirt werden. Mit +Kalklicht (Sicherheitsbrenner) erhält man ein vorzügliches Bild bis zu +anderthalb Meter Grösse, was meist ausreicht; mit stärkerer Lichtquelle +(gemischte Gase oder electrisches Licht) bekommt man ein entsprechend +grösseres Bild. + +Das Sciopticon steht hierbei mit der Rückseite fast nach der +Projectionswand hin. Man muss das Licht, welches hier ausstrahlt, durch +einen Schirm oder einen dichten Vorhang absperren. + +Wer mit Kalklicht oder mit electrischem Licht arbeitet, sollte nicht +versäumen, sich einen derartigen Ansatz zu seinem Sciopticon +anzuschaffen. + +Was den Reiz dieser Projectionen erhöht, ist die Wirkung der Farben; man +sieht die Gegenstände auf der Wand so, wie sie in Natur sind, nur +vergrössert. Besonders Münzen nehmen sich vorzüglich aus. + + [Illustration: Fig. 17. Projection undurchsichtiger Gegenstände mit + Verwendung eines Objectivs von grosser Oeffnung.] + +Bei einer derartigen Vorrichtung, wie sie sich an jedem Sciopticon +anbringen lässt, wird von den Strahlen, welche der Gegenstand nach allen +Seiten hin aussendet, nur ein geringer Theil ausgenutzt, da das Objectiv +verhältnissmässig im Durchmesser zu klein ist. + +Ein bedeutend besseres Resultat erhält man offenbar, wenn man ein +Objectiv mit grosser Oeffnung verwendet, welches möglichst viel Licht +aufnimmt und auf die Wand wirft; je grösser die Oeffnung desto besser. + +Es kommt hierbei ein besonderer Apparat zur Verwendung, welcher aus +einem einfachen Kasten besteht. Vor die Rückwand wird der zu +projicirende Gegenstand angebracht; die Lichtquelle -- Kalklicht oder +electrisches Licht -- befindet sich im Innern des Kastens an einer Seite +und wirft ihre Strahlen direkt, ohne Condensor, auf das Object. + +Mit diesem Apparat kann man Alles projiciren. Unsere Abbildung (Fig. 15) +zeigt die Projection einer Hand. Die Wirkung ist geradezu überraschend: +man glaubt die Hand eines Riesen vor sich zu haben; so natürlich wird +die Farbe, die Bewegung und das Relief wiedergegeben. + + +Wissenschaftliche Projectionen. + + +Nicht nur Laternenbilder können mit dem Sciopticon projicirt werden, +sondern auch wissenschaftliche Experimente aller Art. + +An Stelle des Bildhalters wird das Instrument eingesetzt -- eine +Glascüvette zum Vorzeigen chemischer Versuche, ein Galvanoscop u. dergl. + +Für manche Experimente ist eine besondere Anordnung nothwendig, welche +gestattet, horizontal liegende Gegenstände zu projiciren. Eine derartige +Vorrichtung lässt sich an jedem Sciopticon anbringen. Beim +Universitäts-Projections-Apparat, welcher speciell für wissenschaftliche +Projectionen bestimmt ist, geht die Umwandlung von der einen in die +andere Form sehr schnell und einfach vor sich. + +Mit diesem Apparate lässt sich auch ein Polariscop verbinden, welches +die merkwürdigen Erscheinungen des polarisirten Lichtes zeigt. + +Für die Projection microscopischer Objecte wird vor dem Sciopticon eines +Projections-Microscop angebracht, welches kleine Präparate -- das Auge +der Fliege u. dergl. -- in Riesengrösse auf die Wand wirft. + +Besonders für Lehranstalten ist der Werth der wissenschaftlichen +Projection nicht zu unterschätzen. + + [Illustration: Dekoration] + + + + + Druck von Oskar Leiner in Leipzig. 38117 + + + + + Illustrirtes Verzeichniss + über + Projections-Apparate + + [Illustration: Doppel-Sciopticon] + + Sciopticons, Nebelbilder-Apparate + + für Petroleumlicht, + Kalklicht und electrisches Licht, + + Photographirte und gemalte Projectionsbilder + + sowie Instrumente + zur Darstellung wissenschaftlicher Experimente + steht kostenfrei zu Diensten. + + + Ed. Liesegang, Düsseldorf. + + + + + Sciopticons. + + Die Apparate sind solide gebaut, sie werden in einem + abschliessbaren Kasten geliefert. + Sciopticon Nr. 1 + + mit vierdochtiger Lampe _M_ 105.-- + Nr. 1 mit Tachyscop C 20 " 135.-- + + Sciopticon Nr. 2 + + mit dreidochtiger Lampe " 85.-- + Nr. 2 mit Tachyscop C 20 " 115.-- + + Sciopticon Nr. 3 + + mit fünfdochtiger Lampe " 125.-- + + »Wenn ich Ihnen bisher noch nicht meinen herzinnigsten Dank für das + =unvergleichliche Sciopticon= aussprach, so liegt es daran, dass + ich erst am Weihnachtsfeste meine Kinder damit überraschte; + unbeschreiblich gross war das Entzücken. Das Sciopticon hat meine + Erwartungen sehr übertroffen; es ist =brillant= und =herrlich= in + seiner Wirkung, wie anders ich von der Firma Liesegang nicht + erwarten konnte.« + + =Joh. Bienert.= + + Die Sciopticons können auch als Vergrösserungs-Laternen verwendet + werden. + + + + + Kalklicht-Apparate + + von vorzüglicher, vielfach bewährter Construction. + + + Kalklicht-Brenner + + zu verwenden als Sicherheits-Brenner für Sauerstoff-Alkohol + oder für gemischte Gase _M_ 30.-- + + + Sauerstoff-Generator + + (Sicherheits-Retorte) mit Gasometer zusammen _M_ 130.-- + + »Was den Sauerstoff-Entwickler und Gasometer anlangt, so leisteten + beide wirklich =Ausgezeichnetes=, bei sehr grosser Bequemlichkeit + und vollkommener Gefahrlosigkeit. Wenn man die Retorte sauber hält, + was eigentlich selbstverständlich, verliert man keinen Sauerstoff + und kann dieselbe lange halten, namentlich, wenn man das Innere mit + Vaselin etwas fett hält.« + + =Victor Weigt.= + + »Mit dem Nebelbilderapparat, Doppelsciopticon, bin ich sehr + zufrieden, auch mit der Gasbereitung, selbe geht mir sehr flott + von den Händen und bereite ich in 10 Minuten genug Gas für 2½ + Stunden Vorstellung.« + + =L. Frankel.= + + + + + Elektrische Bogenlampen + + in jedem Sciopticon und Projections-Apparat anzubringen, für + Gleich- und Wechselstrom. + + Näheres auf Anfrage. + + + + + Glasphotogramme + + für das Sciopticon und den Nebelbilder-Apparat, nach + Naturaufnahmen, klar und scharf, + in einer Auswahl von mehreren tausend Nummern. + + Preis per Stück Mark 1.50. + + _Ansichten aus allen Erdtheilen und allen Ländern._ + + Naturwissenschaftliche Bilder (Physik und Chemie), mehrere astronomische + Serien etc. + + Zusammenstellung von Bildern eines bestimmten Gebietes + auf Wunsch. + + Gemalte Bilder aller Art in grosser Auswahl. + + »Geradezu =artistisch unvergleichlich brillant= und geschmackvoll + habe ich Ihre colorirten Ansichten gefunden, auch die uncolorirten + haben einen =herrlichen= Ton, und habe ich nur bedauert, dass Sie + mir gerade von diesen nicht mehr gesandt haben. Die + =Photomikrographien= sind =scharf= und =fein= aufgenommen.« + + W. Motty. + + + + + Aristotyp-Platten + + zur Herstellung von Laternen-Bildern. + + Dieselben brauchen, wenn man eilig ist, nicht einmal + fixirt zu werden. Der Farbton ist angenehm. + + _Preis per Dutzend Mark 2.50._ + + + Ed. Liesegang, Düsseldorf. + + + + + Projections-Microscope, Polariscope, + + Apparate zur Projection undurchsichtiger Gegenstände + sowie Instrumente aller Art + zur Darstellung wissenschaftlicher Experimente. + + Näheres in dem Verzeichniss und auf Anfrage. + + + + + Litteratur. + + + =Die Projections-Kunst= + + für Schulen, Familien und öffentliche Vorstellungen. Nebst einer + Anleitung zum Malen auf Glas und Beschreibung optischer, + magnetischer, chemischer und electrischer Versuche. Zehnte + vermehrte Auflage. Mit 132 Abbildungen. Preis _M_ 5.--, gebunden + _M_ 6.--. + + =Die Verwendung der Projections-Kunst im Anschauungsunterricht.= + Zwei Experimental-Vorträge aus einigen Capiteln der + Naturwissenschaft. Von Dr. =Wilh. Thörner=. Zweite Auflage. Preis + =_M_ 1.50.= + + =Laterna magica.= Vierteljahrs-Schrift für alle Zweige der + Projectionskunst und für populäre Darstellung wissenschaftlicher + Versuche aus dem Gebiete der Chemie, Physik, Electricität und + Mechanik. + + Preis jährlich =_M_ 3.--=. Einzelheft =_M_ --.75=. + + Inhalts-Verzeichniss der früheren Jahrgänge auf Verlangen. + + + Ed. Liesegang, Düsseldorf. + + + + + Ed. Liesegang, Düsseldorf. + + + Das illustrirte Preis-Verzeichniss + über + Photographische Apparate + + Bedarfsartikel aller Art, Papiere, Präparate, Cartons, + Blitzlicht-Lampen + + wird auf Wunsch gratis und franco versandt. + + Kosten-Berechnungen + + für die Beschaffung + + vollständiger Atelier-Einrichtungen + + Reise-Ausrüstungen + + für Forscher, wissenschaftliche Expeditionen, + + Dilettanten-Apparate + + ferner für + + Lichtdruck, Autotypie, Photolithographie + + werden prompt angefertigt. + + [Illustration: + + LIESEGANG + PAPIER + ARISTOTYPE PAPER + _Registered Trade MarK._ + ED. LIESEGANG. + DÜSSELDORF] + + + + + Verzeichniss + + von + + Werken und Zeitschriften + + aus dem Gebiete der + + Photographie + + in technischer, wissenschaftlicher und künstlerischer + Beziehung + + sowie aus dem Gebiete der + + Projektions-Kunst + + welche im Verlage von + + Ed. Liesegang in Düsseldorf + + erschienen sind. + +1860. + + [Illustration: SOLEM QUIS DICERE FALSUM AUDEAT?] + +1896. + + + + + Die + + Grundlinien der Amateur-Photographie. + + Von Max Allihn. + + Ein kleines Handbuch für Anfänger wie auch für Geübte. + + _=Mit Abbildungen.=_ + + =Preis _M_ 2,50.= + + + _=Inhalt=_: =Die photographischen Objektive.= Die Lochcamera. Die + Glaslinse. Die Focuslänge. Die Lichtstärke des Objektivs und die + Tiefe der Zeichnung, die Farbenzerstreuung, die Verzeichnung. + Sphärische Aberration und Coma. Krümmung des Bildfeldes und + Astigmatismus. Falsches Licht. Das Portrait-Objektiv. Die Aplanate. + Die richtige Focuslänge. Die Anastigmate. Die Tele-Objektive. Die + einfache Linse. Monocle- oder Brillenglasobjektive. Die photogr. + Camera. Verschiebung und Drehung. Die Atelier-Camera. Die + Reise-Camera. Die Doppelcassette. Die Hand-Camera. Das Stativ. Der + Momentverschluss. Verschlüsse mit einfacher Bewegung. Verschlüsse + mit hin- und hergehender Bewegung. Die Dauer der Oeffnung. =Die + Bromsilber-Gelatine-Platte.= Die Bestandteile der Trockenplatte. + Die Herstellung der Bromsilberplatte. Die Prüfung der + Trockenplatte. Die Farbenwirkung der Trockenplatte. Farbplatten. + Die Herstellung der Farbplatten. Lichthöfe und Solarisation. Films. + =Die Entwicklung des Bildes.= Die Dunkelkammer. Das rothe Licht. + Die Geräthe der Dunkelkammer. Die Entwicklung. Der + Oxalat-Entwickler. Die alkalischen Entwickler. Der + Hydrochinon-Entwickler. Pyrogallol. Eikonogen Paramidophenol. + Metol. Amidol. Glycin. Vergleichung der Entwickler. Die Praxis der + Entwicklung. Die Standentwicklung. Rapid-Entwicklung, gemischte + Entwickler, partielle Entwicklung. =Die Vollendung und Bearbeitung + des Negativs.= Fixiren und Waschen. Entwicklungsfehler und ihre + Besserung. Verstärkung. Abänderung des Charakters der Negative. + Lacküberzug. =Das Positiv-Verfahren.= Albumin-, Salz- und + Harzpapiere. Das Vergolden der Drucke. + Chlorsilber-Gelatine-Emulsion. Das Tonfixierbad. + Chlorsilber-Gelatine Emulsion mit Entwicklung. Die + Chlorsilber-Collodium-Emulsion. Das Platin-Tonbad. + Bromsilber-Gelatine-Papiere. Der Platin-Druck. Das + Platin-Auscopier-Verfahren. Das Argentotyp-Verfahren. Der + Pigment-Druck. Schwierigkeiten. Uebersicht über das + Positiv-Verfahren. Die Haltbarkeit der Copien. =Photographische + Arbeiten.= Das Portrait. Der photographische Ausflug. Die + Momentaufnahme. Die stereoskopische Aufnahme. Aufnahme bei + künstlichem Licht. Die Vergrößerung. Das Diapositiv. + Duplikatnegative. Die Retouche. Die Copirtechnik. + + Ed. Liesegang, Düsseldorf. + + + Wenn je reiche Erfahrungen in =glänzender Weise= kurz, klar und + zuverlässig zum Ausdruck gelangten, so ist dies bei den + »=Grundlinien der Amateur-Photographie=« der Fall! Herr Pastor + _=Allihn=_ hat als Vorsitzender des Correspondenz-Vereins von + Freunden der Photographie mit geschultem Blick die Wünsche des + Amateurs erkannt und mit Beherrschung des Stoffes und der Feder ein + in der That =vorzügliches Buch= geschrieben, das man gern liest und + stets wieder gern zur Hand nimmt. Die Frage des Amateurs nach dem + Warum in der Photographie ist hier ausserordentlich klar und + ausreichend erschöpfend beantwortet. + + Das gut ausgestattete Buch behandelt auf 202 Seiten sieben Capitel, + wie aus obigem Inhalt hervorgeht. + + _=Einen besseren Wegweiser= für den Amateur =zu photographischem + Wissen als die Grundlinien kennen wir nicht!=_ + + Photographisches Centralblatt. + + + Der Name »=M. Allihn=« hat in Amateurkreisen einen guten Klang und + das sichert auch den =Grundlinien= etc. eine freundliche Aufnahme + bei den Amateur-Photographen. Wir können das Buch nur empfehlen, + und zwar aus mehreren Gründen. Zunächst macht der Verfasser nicht + für eine bestimmte Firma Reklame und meidet deshalb das + übertriebene Lob einzelner photographischer Bedarfsartikel; ferner + geht er der Sache stets auf den Grund und erklärt die Erscheinungen + in entsprechender Weise; endlich zeigt er sich auch als gut + unterrichteter, belesener Fachmann, der die Neuheiten des Gebietes + kennt, aber nur diejenigen empfiehlt, die auch schon erprobt sind + und sich bewährt haben. + + Wiener Photograph. Blätter. + + [Illustration: Dekoration] + + + Ed. Liesegang, Düsseldorf. + + + + + ABC der modernen Photographie. + + Von Prof. =W. K. Burton=. + + 7. Auflage. 142 Seiten. Mit 15 Abbildungen. + + =Preis= M =1.50,= gebunden M =2.25.= + + _=Inhalt=_: Der Apparat. Chemikalien. Dunkelzimmer. Belichtung der + Platten. Entwicklung mit Eisenoxalat. Entwicklung mit Pyrogall. + Objective. Landschaftsaufnahmen. Anwendung der verstellbaren + Visirscheibe und des verschiebbaren Objectivbrettes. + Augenblicksaufnahmen. Portraits. Fehler und deren Abhilfe. + Verstärkung der Negative. Firnissen. Papiernegative und + Gelatinefolien. Drucken und Tonen mit haltbar gesilbertem Papier. + Silbern des Albuminpapiers. Fehler beim Silberdruck. Aufkleben. + Satiniren und Aufbewahren. Platindruck. Aristodruck. + Schnelldruckpapiere. Vignettiren. Eincopiren von Wolken. + Diapositive. Vergrösserungsverfahren. Tabelle der + Belichtungszeiten. + + + Anleitung zum Photographieren. + + 9., vollkommen umgearbeitete Auflage. 88 Seiten. Mit Abbildungen. + + =Preis= M =1.--.= + + _=Inhalt=_: Der photographische Apparat. -- =Das Negativverfahren=. + -- Das Beleuchten, Entwickeln, Fixiren und Verstärken. -- =Die + Positivverfahren= mit Eiweiss-, Aristo-, Celloïdin- und + Bromsilberpapier. -- Direktes Vergrössern auf Papier. + + Ueber diese beiden Schriftchen sagt Dr. _=K. Müller=_ in der + »Natur«: »Die für die Photographie schon seit Jahren unermüdliche + Verlagsbuchhandlung hat mit den vorliegenden beiden Schriften + einen glücklichen Griff gethan, indem sie zwei Anleitungen zu + einem höchst niedrigen Preise herausgab, welche für den ersten + Unterricht im Photographiren Alles leisten, was man von solchen + Anleitungen erwarten darf. Das bezeugen auch am besten die + wiederholten Auflagen dieser Schriften. Man sollte aber beide + stets zusammen kaufen, da Nr. 2 (Anleitung) weiter geht, als Nr. 1 + (ABC) durfte, ohne sich zu weit auszudehnen. Diese Nr. l aber + gehört ohne Zweifel zu den besten Anleitungen in kürzester Fassung + und verständlichster Sprache. Das Beste in dem Ganzen ist, dass + die handliche Schrift nichts voraussetzt, sondern Alles erläutert. + Nr. 2 giebt ihren Inhalt schon auf dem Titel an, sodass wir + darüber nichts weiter zu sagen haben, als dass sie noch einfacher + lehrt, wie Nr. 1. Beide Schriften können leicht in die Tasche + gesteckt werden, um sie zu jeder Zeit bei sich zu führen. Wir + haben ihnen deshalb eine eigene Rubrik eingeräumt, =weil wir ganz + besonders auf sie aufmerksam machen wollten=.« + + + + + Handbuch + + des + + Practischen Photographen. + + Von =Dr. Paul E. Liesegang.= + + 13. Ausgabe. Ueber 1000 Seiten Mit 318 Abbildungen. + + _Gebunden. =Preis __M__ 15.--.=_ + + + Dieses Handbuch umfasst auf mehr als tausend Druckseiten alles, was + dem praktischen Photographen von Interesse sein kann, die + =Aufnahme-Verfahren=, mit =Bromsilbergelatine= und mit dem nassen + =Collodion-Verfahren= die =Druckverfahren= mit =Eiweisspapier=, mit + den =Gelatinepapieren=, mit =Chlorsilbercollodion= und mit + =Kohlepapier= und ist durchaus nur =practischen= Inhaltes, jede + theoretische Speculation sorgfältig vermeidend. Nach einer + =geschichtlichen Einleitung= findet sich darin eine Beschreibung + des =photographischen Apparates=, der verschiedensten Objective, + der Cameras, Stative und Belichtungsvorschriften + (Momentverschlüsse). Es folgt die Anwendung des Apparates zum + =Porträtiren=, illustrirt durch zahlreiche Abbildungen von + =Ateliers bekannter Photographen= des In- und Auslandes, die + =Beleuchtung=, Einrichtung von Reflex- und Beleuchtungsschirmen, + die Rembrandt-Beleuchtung, die =Hintergründe= und deren + Anfertigung, die innere Ausstattung des Ateliers und das + =Stellunggeben=. Hieran schliesst sich ein Aufsatz über + =Landschaft= und =Architectur=, die Reiseausstattungen + berücksichtigend, über =Magnesiumblitzlicht-Apparate=, die + =Aufnahme von Panoramen= und die Anfertigung von =Momentbildern=. + Ein längerer Abschnitt ist der =Reproduction nach Stichen, + Zeichnungen, Gemälden= und der Copie nach Kunstwerken, Medaillen, + Mustern und Maschinen gewidmet. Auch die =Stereoscopie= ist + eingehend behandelt. Die zweite Abtheilung handelt von den + =Collodionverfahren=, sie beschreibt die Einrichtung des + Dunkelzimmers, die Gerätschaften, das Aufnahmeglas, die Bereitung + sämmtlicher Präparate, von der Collodionwolle an bis zum Firniss; + die Präparation, Belichtung, Entwickelung u. s. w. der nassen + Collodionplatte, das =Abziehen der Negative=; auf dreissig Seiten + bringt sie eine Zusammenstellung der =Fehler und ihrer Abhülfe=, + durch Holzschnitte erläutert. Dann folgt das noch so wenig bekannte + Verfahren mit =Bromcollodion=, die Herstellung von umgekehrten, + sowie von vergrösserten Negativen und das + =Collodiontransportverfahren=; ein Abschnitt über =Ferrotypie=, und + die Beschreibung der Trockenverfahren mit Badplatten wie mit + Bromsilbercollodion, der auch wieder ein Fehlerverzeichniss + angehängt ist. In der dritten Abtheilung findet man die Bereitung + der =Bromsilbergelatine= eingehend beschrieben, ferner das + Giessen, Trocknen, Zerschneiden, Verpacken und Aufbewahren der + Platten, das Belichten, das Entwickeln mit Pyrogall, Eisenoxalat, + Hydrochinon und anderen Entwicklern, das Fixiren, Kräftigen und + Abschwächen der Negative. Auch das Ablösen der Schichten, die + =directe Reproduction= von Bildern, sowie das =Verfahren mit + Gelatinefolien (Films)= ist hier beschrieben. Ein ausführliches + Fehlerverzeichniss folgt zunächst, dann die Nachhülfe bei + Gelatine-Negativen, sowie die Bereitung und Behandlung von + =Bromsilberpapier=. Ein Capitel über das Centrifugiren der Emulsion + bildet den Schluss. Die vierte Abtheilung ist dem Silberdruck + gewidmet. Die Bereitung und Behandlung des =Eiweiss-= wie des + =Arrowrootpapiers=, die =Negativretouche=, das =Drucken=, =Tonen=, + =Fixiren= und =Auswaschen=, sowie das =Trocknen= und =Aufkleben= + der Abdrücke ist hier beschrieben, es folgt ein + =Fehlerverzeichniss=, Abschnitte über das Gelatiniren, das =Drucken + mit Masken=, das =Vignettiren=, das =Eincopiren von Hintergründen=, + über die =Negativcombination=, das =Salomonbild= und über= Abdrücke + auf mattem Papier=, auf =Leinwand=, =Seide=, =Holz etc.= + Ausführlich beschrieben ist ferner die =Photochromie=, das + Druckverfahren mit =Chlorsilbercollodion= mit, wie ohne + Entwickelung, die =Vergrösserungsverfahren= bei Sonnenlicht und + künstlichem Licht, sowie eine ausführliche Beschreibung des + =Druckverfahrens mit Aristopapiers=. In der fünften Abtheilung ist + das Kohledruckverfahren auf's eingehendste beschrieben, die + Bereitung des Kohlepapiers, sowie dessen Behandlung für Abdrücke + auf Papier, Glas, Carton, Zeichenpapier, Alba- und Silberplatten. + Wiederum ist ein Fehlerverzeichniss angeschlossen. Dem + Combinationsdruck, dem Eincopiren von Wolken und dergl., der + Negativ-Vervielfältigung, dem Vergrössern auf Kohle, der Retouche + sind besondere Capitel gewidmet. =Ein Anhang= befasst sich mit der + =Bestimmung des Silbergehaltes= photographischer Bäder, mit dem + =Wiedergewinnen des Goldes und Silbers= aus den Rückständen. + Beigegeben sind ferner die =alphabetischen Inhaltsverzeichnisse=, + aus denen man schnell jeden gewünschten Gegenstand nachschlagen + kann. Dass von früheren Auflagen des Werkes Uebersetzungen in die + französische, englische, italienische, holländische und russische + Sprache erschienen sind, beweist ebenso wie die günstige + Beurtheilung seitens der Fachpresse, die Brauchbarkeit dieses + Buches. + + * * * * * + + Von diesem Werk sind =die folgenden 5 Abtheilungen einzeln zum + Preise von= je =__M__ 2.50= zu beziehen: + + + I. Der photographische Apparat + + und dessen Anwendung zur Aufnahme von Porträts, + Ansichten, Reproductionen. + + + II. Die Collodion-Verfahren. + + Nasses und trocknes Collodion. + + + III. Die Bromsilber-Gelatine. + + Ihre Bereitung und Verwendung. + + + IV. Der Silberdruck + + und das Vergrössern photographischer Aufnahmen. + + + V. Der Kohledruck + + und dessen Anwendung beim Vergrösserungs-Verfahren. + + * * * * * + + + Zur Vervollständigung + + werden den vorstehend angeführten fünf einzelnen Abtheilungen die + =Einleitung=, der =Anhang=, das =Hauptregister= sammt der + =Einbanddecke= zum Preise von __M__ =1.50= nachgeliefert. + + »Dr. Liesegang's wichtiges Werk über Photographie ist eines der + vollständigsten practischen Lehrbücher, die bis jetzt + veröffentlicht wurden, und enthält alle Details bis zur heutigen + Stunde.« Photogr. News. -- »Wir sind überzeugt, dass diese Arbeit + den Operateuren grosse Dienste leisten wird. Der Verfasser, wie + jeder weiss, einer der Meister unserer Kunst, behandelt darin ex + professo die meisten jetzt so sehr interessirenden Verfahren. Durch + die resumirte Form und die treffliche Anordnung hat der Liebhaber + der Photographie darin eine Art von Nachschlagebuch, worin er ohne + Zeitverlust die gewünschte Belehrung findet. Wir danken unserem + geehrten Collegen herzlich im Namen der photographischen + Wissenschaft für das Werk.« Moniteur de la Photographie. -- »Ein + sehr wichtiges Werk.« Moniteur de la Photographie. -- »Wir kündigen + mit Vergnügen das Erscheinen einer neuen Auflage von Dr. + Liesegang's Handbuch der Photographie an. Der grosse Abschnitt des + Werkes, welcher der Beleuchtung und Stellung gewidmet ist, ist + besonders werthvoll. Wir bedauern nur eins, dass das Buch in + deutscher Sprache geschrieben ist und deshalb von den meisten + unserer Leser nicht benutzt werden kann.« Philadelphia + Photographer. -- »Die vorliegende Auflage des Liesegang'schen + Handbuchs enthält durchweg nur brauchbare und durch langjährige + Praxis bewährte Methoden. Das Handbuch hat in diesem seinen Rahmen + schon so Vorzügliches geleistet, gar Mancher hat nach Anleitung + desselben die Photographie erlernt, sodass es mit Recht als ein + bewährtes und erprobtes bezeichnet werden darf.« Dr. Jacobsens + Industrie-Blätter. + + Ed. Liesegang, Düsseldorf. + + + + + Die + + Bromsilber-Gelatine. + + __Ihre Bereitung und Anwendung.__ + + Von =Dr. Paul E. Liesegang=. + + Siebente Auflage. 216 Seiten. Mit 74 Abbildungen. + + =_Preis __M__ 2.50._= + + + _=Inhalt=_: =Geschichtliches. Das Bromsilber. Die Gelatine. Die + Herstellung der Emulsion.= Das Dunkelzimmer für die + Emulsionsbereitung. a) Koch-Emulsion. b) Ammoniak-Emulsion. c) + Schwach empfindliche Emulsion. =Geräthe. Die Glasplatten. Das + Begiessen der Platten. Plattenpräparirmaschinen. Das Trocknen der + Platten. Das Zerschneiden der Gelatineplatten. Das Verpacken und + Aufbewahren der Platten. Die Belichtung. Das Entwickeln der + Negative.= Entwicklung mit Pyrogall. Haltbare Pyrogall-Lösungen. + Das Entwickeln mit Eisenoxalat. Jod und Fixirnatron im + Eisenoxalat-Entwickler. Cyansilber im Entwickler. Sensibilisatoren. + Das Entwickeln mit Hydrochinon. Der Hydroxylamin-Entwickler. + Paramidophenol-Entwickler. Andere Entwickler. Schaukelvorrichtung. + =Das Fixiren. Das Alauniren. Das Waschen der Negative. Das Trocknen + der Negative. Kräftigung zu dünner Negative.= Mit + Quecksilberchlorid. Mit Jodquecksilber. Mit Bromquecksilber. Mit + Eisenvitriol. Mit Gallussäure. Mit Pyrogall und Uran. Mit + Hydrochinon. Mit Silbernitrat. =Das Abschwächen zu kräftiger + Negative.= Mit Blutlaugensalz. Mit Eisenchlorid. Mit Chlorkupfer. + Mit Kupfervitriol. =Aufnahmen mit feuchten Gelatineplatten. + Farbenempfindliche Platten. Negativpapiere und Folien= (Films). + =Fehler, deren Ursachen und Abhilfe.= Fehlerhafter Zustand der + Emulsion. Fehler beim Präpariren der Platten. Beim Trocknen. Beim + Entwickeln. Beim Fixiren. Beim Waschen der Negative. Beim Trocknen + der Negative. Beim Verstärken. Beim Abschwächen mit Eisenchlorid. + Beim Firnissen. Beim Drucken. =Nachhilfe bei Gelatine-Negativen. + Directe Reproduction von Bildern, Negative nach Negativen, Positive + nach Positiven. Abziehbare Gelatineschichten. Umgekehrte Negative. + Abdrücke auf Bromsilbergelatine-Papier.= Tonen der Abdrücke. =Das + Centrifugiren der Emulsion.= + + * * * * * + + »=Ein wundervoll verfasstes Schriftchen.= Es umfasst das Gebiet der + Bromsilber-Gelatine bis auf den heutigen Tag und zwar bespricht es + das Thema in rein praktischer Form, mit angebrachter Weglassung + aller theoretischen Erörterungen. Man kann sich darin vollständig + über alles zum Gegenstand gehörige orientiren.« + + Photographic Journal. + + + »Vom rein practischen Standpunkte aus behandelt der Autor das Thema + und vermeidet ängstlich Alles, was für den Gegenstand nicht absolut + nöthig ist. Der Practiker findet darin leicht jede Auskunft, ohne + mit vielen Details heimgesucht zu werden, mit denen er nie etwas zu + schaffen hat. Aus diesem Grund =verdient das Werk des Herrn Dr. + Liesegang in allen Laboratorien benutzt zu werden=, sei es in dem + des Amateurs, sei es im Arbeitszimmer des Berufsphotographen. Diese + müssen es dankbar anerkennen, dass sich der Verfasser wohl bewusst + ist, dass die Photographie noch anderswo als in physikalischen und + chemischen Instituten oder im Studirzimmer ausgeübt wird.« + + (Bullet. de l'Association Belge de Phot.) + + [Illustration: Dekoration] + + + Der Silberdruck. + + Von =Dr. Paul E. Liesegang=. + + 9. Auflage. 182 Seiten. Mit 26 Abbildungen. =_Preis __M__ 2.50._= + + + _=Inhalt=_: Bereitung des Albuminpapiers. Das Silbern des Papiers. + Dauerpapier. Räuchern des gesilberten Papiers mit Ammoniakdämpfen. + Behandlung der Negative vor dem Drucken. Negativretouche. Das + Drucken. =Das Tonen der Abdrücke.= Goldbad. =Das Fixiren.= + Combinirtes Ton- und Fixirbad. Das Auswaschen der Bilder. Das + Trocknen und Aufkleben der Abdrücke. =Fehler.= Das Fertigmachen der + Abdrücke. Das Gelatiniren der Papierbilder. Das Drucken mit Masken. + Das Vignettiren. Das Eincopiren anderer Hintergründe und die + Negativ-Combination. Das Salomonbild. Abdrücke auf mattem Papier. + =Photochromie. Chlorsilber-Collodion.= Glasbilder. Papierbilder. + Abziehbilder. Negativ-Reproduction. Abdrücke mit + Gallussäure-Entwicklung. Chlorsilber-Collodion mit + Eisen-Entwicklung. =Vergrösserungs-Verfahren.= Vergrößerungen mit + der Solar-Camera. Der Spiegel-Apparat. Die parallactische + Solar-Camera. Vergrösserung mit elektrischem Licht. Vergrösserung + mit Kalklicht. =Das Drucken mit Aristopapier.= Das Drucken. Tonen. + Fixiren. Tonfixirbad. Aufkleben. =Das Uebertragen von + Chlorsilbercollodionbildern auf Glas, Porzellan und Elfenbein.= + + Ed. Liesegang, Düsseldorf. + + + + + Die Collodionverfahren. + + Nasses und trocknes Collodion, sowie das Collodion-Transportverfahren. + + Von =Dr. Paul E. Liesegang.= + + 8. Auflage. 213 Seiten. Mit 37 Abbildungen. =_Preis __M__ 2.50._= + + + _=Inhalt=_: Geschichtliches. Das Dunkelzimmer. Geräthe für das + Arbeitszimmer. Lösungen zu Collodion-Negativen. Das Silberbad. Die + Präparation der lichtempfindlichen Platte. Die Belichtung in der + Camera. Das Entwickeln. Das Fixiren. Das Verstärken fixirter + Negative. Schwächung der Negative. Das Lackiren. Das Aufbewahren + der Negative. Das Abziehen der Negativschicht vom Glase. =Fehler.= + Verfahren mit Bromcollodion. Umgekehrte Negative. Vergrösserte + Negative. Anwendung der Vergrösserungslaterne bei Tages- und + Sonnenlicht. -- =Das Collodiontransport-Verfahren.= -- + =Ferrotypen.= Entwickler für Ferrotypen. -- =Trockenverfahren.= -- + =Das Kaffee-Verfahren.= -- =Negativ-Verfahren mit + Collodion-Emulsion.= Die Bereitung der Emulsion. Entwicklung. + Fehler. + + [Illustration: Dekoration] + + + Der Kohledruck. + + Von =Dr. Paul E. Liesegang=. + + 10. Auflage. 144 Seiten. Mit 25 Abbildungen. =_Preis __M__ 2.50._= + + + _=Inhalt=_: =Geschichtlicher Ueberblick. Die verschiedenen Arten + des Kohledrucks. Von den Räumlichkeiten. Präparate. Herstellung der + zum Kohledruck benöthigten Papiere. Das Negativ. Das + Empfindlichmachen des Kohlepapiers. Photometer. Die Belichtung des + Kohlepapiers. Papierbilder mit einfachem Transport.= Entwickeln. + Alauniren und Cartonniren. =Papierbilder mit doppeltem Transport.= + Kohlebilder mit Spiegelglanz. =Uebertragen der auf + Entwicklungspapier befindlichen Abdrücke auf andere Flächen.= + Albabilder. Bilder auf Carton. Abdrücke auf Zeichenpapier, die in + Kreide- oder Wasserfarben ausgeführt werden können. Abdrücke auf + Leinwand für Oelmalerei. =Diapositive auf Glas oder Glimmer= für + Fenster, Lichtschirme, Stereoscop oder Laterna magica. =Bilder auf + Silberplatten. Das Färben der Kohlebilder. Der Kohledruck bei + heissem Wetter. Farbige Gelatinebilder. Combinationsdruck= nach + mehreren Negativen. Eincopiren von Hintergründen, Wolken, + Einfassungen. =Transparentbilder in zwei Farben. Directe + Kohlebilder. Negativ-Vervielfältigung. Diapositive für + Vergrösserungen. Vergrösserung in der Solarcamera. Fehler und ihre + Ursachen.= + + Ed. Liesegang, Düsseldorf. + + »-- -- Wir empfehlen dem Practiker die Anschaffung dieses Werkchens + als die geeignetste Monologie über den betreffenden Gegenstand.« + Phot. Monatsblätter. -- »In diesem wundervollen Werke findet man + einen ungeheuren Vorrath von Belehrung über das wichtige + Kohleverfahren. Die Behandlung ist eine solche, dass das Werk eine + ausgezeichnete Geschichte der Kunst, ein unschätzbares Handbuch für + den Anfänger und ein Nachschlagebuch für den erfahrenen Drucker + bildet. Das Werk sollte in jedes Photographen Bibliothek stehen.« + + British Journal of Phot. + + [Illustration: Dekoration] + + + Der photographische Apparat. + + Von =Dr. Paul E. Liesegang=. + + 9. Auflage. 180 Seiten. Mit 100 Abbildungen. + + =_Preis __M__ 2.50._= + + + _=Inhalt=_: Das Objectiv. Die Camera. Die Cassette. -- + =Belichtungs-Vorrichtungen.= Das Stativ. -- =Das Porträt.= Das + Glashaus. Ateliers von Prof. F. Luckhardt in Wien; O. G. Rejlander + in London; Adam Salomon in Paris; F. Pearsall in Brooklyn; H. + Rocher in Chicago; J. Notman in Montreal, van Bosch; Wegener & + Mottu in Amsterdam; von Wenderoth; Reutlinger in Paris; W. Rulofson + in San Francisco. Tunnel-Ateliers. Südfront-Ateliers. Ventilation. + -- =Beleuchtung des Porträts. -- Die Rembrandt-Beleuchtung. -- Der + Hintergrund. Ausstattung des Ateliers.= Kopfhalter. Schutz des + Apparates gegen störende Reflexe. Stellung der Person. + Gruppenbilder. Doppelgängerbilder. -- =Landschaft und Architectur.= + Dunkelzelt. Zeltwagen. Reiseapparat. Aufnahmen von Panoramen. + Momentbilder. -- =Reproduction von Stichen, Zeichnungen, Gemälden + und dergl. -- Copien nach Kunstwerken, Medaillen, Fabrikmustern und + Maschinen. -- Stereographie.= Stereoscopcamera. Copircamera. + + [Illustration: Dekoration] + + Ed. Liesegang, Düsseldorf. + + + + + _Die Retouche_ + + _photographischer Negative und Abdrücke._ + + Mit Abbildungen und anatomischen Zeichnungen von Prof. =H. Mücke=. + + 3. Auflage. 200 Seiten. =_Preis M 4.--_=, gebunden =_M 5.--_=. + + + _=Inhalt=_: Photographie und Retouche. -- Ueber Retouche im + Allgemeinen. -- Negativ-Retouche -- Vorbereitung der + Negativschicht. -- Das Retouchiren. -- Reproductionen. -- + Diapositive. -- Vergrösserte Negative. -- Bleistiftretouche. -- + Retouche mit Wasserfarben. -- Retouche mit Oel- und Firnissfarben. + -- Negativretouche mit der Nadel. -- Das Retouchiren des Gesichts + und der Hände. -- Negativretouche mit Röthel und schwarzer Kreide. + -- Retouche von Landschaftsnegativen. -- Das Retouchiren grosser + Köpfe. -- Materialien zur Negativretouche. -- Retouchirfirnisse. -- + Retouchirpulte. -- Die americanische Retouchirmaschine. -- + Positiv-Retouche. -- Das Ausflecken. -- Ueber die Benutzung von + Graphit- und Crayonstiften zur Positivretouche. -- Retouche der + Aristodrucke. -- Vanderweyde-Bilder. -- Das Coloriren der + Eiweissbilder mit Aquarellfarben: a) Allgemeines; b) die farbige + Ausführung. -- Ueber die Behandlung von Vergrößerungen mit Crayons. + -- Ausgeführte Drucke auf Bromsilbergelatine-Kornpapier. -- + Retouche von Drucken und Vergrösserungen auf glänzendem + Bromsilberpapier. -- Das Emailliren der Albuminbilder. -- + Photochromie. -- Verfahren zur Herrichtung des Albuminpapiers für + farbige Retouche. -- Retouchiren und Ausflecken der Kohlebilder. -- + Retouche der Lichtdruckplatten. -- Das Retouchiren und Firnissen + der Lichtdrucke. + + =Anhang=: Das Bleichen überzeichneter Albumindrucke für Zinkätzung. + -- Farben und Farbenharmonie. + + +»Das Buch enthält viel Nützliches und kann bestens empfohlen werden.« + + Phot. Correspondenz. + +»Wir hoffen, dass dies Buch bald in den Händen aller strebsamen +Retoucheure sein wird.« + Phot. Wochenblatt. + +»Das Buch, welches wiederum die bekannte hübsche Ausstattung zeigt, ist +in der That ein sehr werthvolles, welches wir den vielen, in diesem +Lande ansässigen Retoucheuren, welche deutsch verstehen, mit gutem +Gewissen empfehlen können.« + Phot. Times. New-York. + + Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf. + + + + + Leitfaden + der + + Retouche des photographischen Bildes. + + Anleitung zur gründlichen Erlernung + + der + + Negativ- und Positiv-Retouche. + + Von + + Jean Paar. + + Mit einer Lichtdrucktafel. 64 Seiten. -- Preis =_M_ 1.80=. + + + _=Inhalt=_: =Ueber die Retouche im Allgemeinen. Die + Negativ-Retouche.= Allgemeines. Materialien zur Negativ-Retouche + und Vorbereitendes. -- Die Retouche des Negativs. -- Die Retouche + grösserer Negative. -- Ausnahmefälle bei der Negativ-Retouche. -- + Negativ-Retouche bei Reproductionen. =Die Positiv-Retouche.= Die + Positiv-Retouche im Allgemeinen. -- Schwarze Retouche mit + Eiweissfarben für Albumin- und Celloidinbilder. -- Schwarze + Retouche mit Gummifarben für grössere Albumin- und Celloidinbilder. + -- Retouche mit stumpfer Farbe für Salz- und + Platin-Originalporträts. -- Retouche mit stumpfer Farbe oder Kreide + für Bromsilber-Originalporträts. -- Positiv-Retouche von + Reproductionen. =Mehrfarbige Retouche.= Mehrfarbige Retouche mit + Aquarellfarben auf Albumin- und Cellodinpapier. -- Mehrfarbige + Retouche mit Aquarellfarben auf stumpfem Papier. + + »Das Buch enthält viel nützliche Unterweisung und behandelt nicht + nur die Negativretouche, sondern auch die Retouche und farbige + Ausführung von Positiven und Vergrößerungen.« + + (Phot. Times.) + + »Der Verfasser giebt in dem Werkchen eine Anleitung zur Negativ- + und Positivretouche, sowie zum Coloriren der Bilder, soweit sich + eine solche überhaupt schriftlich geben lässt. Er vertritt dabei + den verständigen Standpunkt, dass die Retouche nie die + Characteristik beeinträchtigen dürfe und versäumt keine + Gelegenheit, zur Mässigung zu mahnen. -- Dem Anfänger in der + Retouche ist dies Buch wohl zu empfehlen, aber auch der Retoucheur + wird beherzigenswerthe Winke darin finden, wovon ein einziger + genügt, um die Lectüre des Buches lohnend erscheinen zu lassen.« + + (Photogr. Wochenblatt.) + + »Der Verfasser hat den Beweis geliefert, dass er über den + Gegenstand als Sachkenner zu schreiben weiss, nicht blos als + Techniker, sondern auch als Künstler. Wir empfehlen das Büchlein + allen Strebsamen.« + + (Phot. Mittheilungen.) + + Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf. + + + + + Der Entwicklungsdruck + + auf Gelatine-Emulsions-Papier + + und + + die Vergrösserung direkt nach dem Negativ. + + Von =G. Mercator=. + + 124 Seiten. -- Mit 28 Abbildungen. -- Preis =_M_ 2.--=. + + + _=Inhalt=_: =I. Der Contactdruck. Das Emulsionspapier und seine + Aufbewahrung. -- Zerschneiden. -- Einlegen für den Contact-Druck. + Ueber die Wahl des Negativs. -- Die Belichtung.= 1. Belichtung mit + Tageslicht. 2. Belichtung mit künstlichem Licht. a) Mit Petroleum. + b) Mit Gaslicht. c) Mit electrischem Licht. d) Mit Magnesiumlicht. + e) Blitzlichtlampen. =Entwicklung.= Dunkelzimmereinrichtung. Die + Theorie der Entwicklung. Die verschiedenen Entwickler. Technik des + Entwickelns. Ueberbelichtung. Unterbelichtung. =Fixiren. -- + Alaunbad. -- Tonen der Chlorsilberpapierbilder.= Goldbad für + unfixirte Bilder. Goldbad für fixirte Bilder. -- =Das Auswaschen. + -- Trocknen und Aufziehen. -- Retouchiren. -- Satiniren. -- Fehler + und deren Abhülfe.= -- Fehler beim Aufbewahren und Belichten; beim + Entwickeln; beim Fixiren; beim Alauniren; beim Tonen; beim + Auftrocknen und Cartonniren; beim Heiss-Satiniren. =II. Der + Projectionsdruck.= Die directe Vergrösserung nach dem Negativ. -- + =Einleitung. -- Grundlage der Projection. -- Ueber die Wahl des + Objectivs. -- Wahl der Lichtquelle und des Negativs. -- Die + Berechnung der Expositionszeit. -- Belichtung mit künstlichem + Licht.= Sciopticon. Mit Magnesiumlicht. Mit electrischem Licht. + =Das Entwickeln.= Entwickler-Recepte. a) Für Bromsilberpapier. b) + Für Chlorsilberpapier. -- =Die Vergrösserung mit Tageslicht.= + Liesegang's Solar-Camera. -- =Selbstconstruction von + Vergrösserungs-Apparaten. -- Die Retouche der Vergrösserungen.= + + »Der Verfasser hat seine Aufgabe gründlich erfasst und auf jeder + Seite spricht der erfahrene Practiker zum Practiker. -- Obiges + Büchlein bringt auch viele Details über die Art und Weise, wie die + Arbeit anzupacken sei, und wird daher den Interessenten bestens + entsprechen.« + + PhotographÃe. + + + + + Ueber Erlangung brillanter Negative + + und + + schöner Abdrücke mit Gelatine-Trockenplatten, Eiweiss-Papier, + Chlorsilber-Collodion- und Gelatinepapier. + + 12. Auflage. 52 Seiten. Preis 50 Pfg. + + Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf. + + + + + Die Blitzlicht-Photographie. + + Anleitung zum + + Photographiren bei Magnesiumlicht. + + Von =Hermann Schnauss=. + + Zweite Auflage. Mit vielen Abbildungen. Preis geheft. =_M_ 2.--=. + Gebunden =_M_ 3.--=. + + + _=Inhalt=_: =Das Magnesium. -- Magnesiumband und Magnesiumdraht.= + -- In Sauerstoff verbrennendes Magnesiumband. -- =Magnesiumpulver.= + -- Das Pustlicht. -- Einfache, leicht anzufertigende + Pustlichtlampen. -- Im Handel befindliche Pustlichtlampen. -- Das + Blitzlicht oder Explosionslicht. -- Das Abbrennen des + Explosionslichtes. -- Die zur Zündung erforderliche Pulvermenge. -- + Die Beseitigung des Rauches. -- =Die Aufstellung des Apparates und + der Lampen während der Aufnahme.= -- 1. Einzelporträts und kleinere + Gruppen im Zimmer. -- Das Einstellen. -- Brustbilder. -- + Genrebilder. -- Rembrandt-Effecte. -- Verbindungen mehrerer Lampen + mit einander. -- Gruppenaufnahmen. -- 2. Die Aufnahme von grösseren + Gruppen, Aufführungen, lebenden Bildern, Monumenten etc. -- + Aufnahme einer Ballscene. -- Aufnahme lebender Bilder. -- Aufnahme + der Freiheitsstatue bei New-York. 3. Aufnahme von Innenräumen -- + Aufnahme von zwei aneinanderstossenden Zimmern. -- 4. Tageslicht + mit Magnesiumlicht combinirt. -- =Allgemeine Winke und + Beobachtungen. -- Das Entwickeln der Blitzlichtaufnahmen.= -- + Stand-Entwicklung. -- Mit Pyrogall. -- Mit Hydrochinon. -- Mit + Eikonogen. -- Mit Eisenoxalat. -- =Verschiedene Anwendungen des + Magnesiumlichtes.= -- Die Anfertigung von Diapositiven. -- Durch + Contactdruck. -- In der Camera. -- Das Vergrössern bei + Magnesiumlicht. + + * * * * * + + »Dieses Büchlein dürfte vielen Amateuren recht erwünscht sein, denn + es existirt unseres Wissens bisher keine so vollständige + Zusammenstellung aller diesbezüglichen Apparate und Utensilien, die + zu den so beliebt gewordenen Blitzlicht-Aufnahmen dienen, und ihr + Gebrauch ist mit Sachkenntniss und Deutlichkeit erläutert, so dass + selbst der Neuling mit Sicherheit diese Art der Aufnahmen + cultiviren kann. -- Auch dem Atelier-Photographen kann es nützlich + sein, denn es sind nach bewährten Angaben Beleuchtungsmethoden in + Glashäusern, ferner Gruppenaufnahmen etc. etc. beschrieben.« + + Die Photographie. + + Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf. + + + + + Künstlerische Photographie. + + Von J. Raphaels. + + Preis =_M_ 1.50=. + + + »Dieses Werk, das uns viele neue Gesichtspunkte eröffnet, von + welchen aus das Wesen der künstlerischen Photographie recht + fasslich zum Verständnis kommt, erscheint heute, wo wir + verschiedene Richtungen in der Kunst und mit ihr auch in der + Photographie entstehen und verschwinden sehen, so zeitgemäss, dass + wir denselben jene Aufmerksamkeit widmen wollen, welche der + hochinteressante Gegenstand erheischt und dies um so mehr, als der + Verfasser denselben mit philosophischem Geiste durchdringt und + nicht ansteht, althergebrachte Vorurtheile und Axiome umzustossen, + wo es gilt, einer vernünftigen Auffassung Bahn zu brechen« (Folgt 5 + seitige Besprechung)... »Dabei tritt nirgends die Sucht hervor, ein + Buch zu machen. Die Ausdrucksweise ist knapp und aphoristisch und + zum Schluss wird man vollkommen orientirt sein« + + Photogr. Correspondenz 1895. November. + + Prof. Schiffner in den Wiener Photogr. Blättern erklärt: »Aus dem + Buche spricht ein Kunstverständiger, der seinen Gegenstand + mehrseitig beherrscht.« + + + Studienblätter + + künstlerischer Stellung und Beleuchtung. + + Nach Aufnahmen von =J. C. Strauss= in St. Louis. + + Nebst einem Anhang: + + Bemerkungen über künstlerische + Portraitaufnahmen. + + 8 Illustrationstafeln und 4 Seiten Text, in Umschlag geh. + + _Preis 75 Pfg_. + + + Die Buchhaltung für Photographen. + + _Preis 40 Pfg._ + + Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf. + + + + + Photographischer Zeitvertreib. + + Eine Zusammenstellung einfacher und leicht ausführbarer + Beschäftigungen und Versuche + + mit Hilfe der + + _=CAMERA=_. + + Von =Hermann Schnauss=. + + Fünfte Auflage. Mit 130 Abbildungen, =Preis 2= _M_, geb. =3= _=M=_. + + * * * * * + + _=Inhalt=_: =I. Specialitäten=. Photograph. Aufnahme von Blumen und + anderen kleinen Gegenständen. Aufnahme von Thieren. + Winterlandschaften. Wasser. Glaswaren und Metallgefässe. Die + photgraph. Wiedergabe von Gemälden. Eisblumen zu photographiren. + Crystallisationsbilder. Photographische Aufnahme des Blitzes. + Andere electrische Erscheinungen. Verschiedene Aufnahmen bei Nacht. + Mittels Magnesium-Blitzpulver. Bei Mondschein. Von + Feuerwerkskörpern. Lichtwirkung der Johanniswürmchen. =II. + Curiositäten.= Doppelgängerbilder. Photographische Scherzbilder. + Geisterphotographien. Photographie des Unsichtbaren. Personen ohne + Kopf. Porträts, welche Reproduktionen von alten Gemälden ähneln. + Porträts, welche scheinbar mit den Augen winken. Photographische + Silhouetten. Photographisches Verfahren für Sportliebhaber. + Photographische Pendants. Durch Spiegelung vervielfältigte + Porträts. Photographische Selbstbildnisse. Combinirte Porträts. + Statuen- und Büstenbilder. Photographische Probleme. Hauchbilder. + Zauberphotographien. Porträts, die nach Belieben sichtbar und + unsichtbar gemacht werden können. Selbstleuchtende Photographien. + Aufnahmen magnetischer Erscheinungen. =III. Das Photographiren mit + eigenartigen Hilfsmitteln.= Das Photographiren ohne Objektiv, durch + einen Nadelstich. Aufnahmen mit Hilfe eines Brillenglases. + Aufnahmen mittels des Fernrohres. Photographie mittels des + Papierdrachens. Die Camera im Hute, unter der Weste, als + Taschenuhr, als Cravatte und als Jagdgewehr. =IV. + Photographisch-optische Unterhaltungen=. Stroboskop-Photographien. + Kaleidoskop-Bilder. Photo-Anamorphosen. Das Photo-Chromoskop. Das + Pantoskop oder Laternoskop. Kosmoramische Bilder. Das + Antraphotoskop. Die Wundercamera. Stereoscopaufnahmen mit der + gewöhnlichen Camera. Panorama-Aufnahmen mit der gewöhnlichen + Camera. Spiegelphotographien. =V. Beschäftigung mit photographischen + Abdrücken=. Blätter-Copien. Abdrücke mit Blumeneinfassung. + Briefmarken-Porträts. Bilder mit imitirtem Schneefall. Abdrücke mit + Mondschein-Effect. Farbige Abdrücke. Das Coloriren der Abdrücke auf + Albuminpapier. Das Coloriren der Aristodrucke. Photogramme auf + Ivorine und Celluloid. Imitation von vergilbten Kupferstichen. + + * * * * * + + Die Schrift von Schnauss ist, kurz gesagt, =einzig in ihrer Art= + und verdient in den Händen aller zu sein, welche sich mit + photographischen Versuchen beschäftigen. + + Gaea. + + * * * * * + + Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf. + + + + + Photographische Chemie. + + Von + + R. Ed. Liesegang. + + 170 Seiten. -- Preis _M_ =2.50=, geb. _M_ =3.25=. + + + * * * * * + + _=Inhalt=_: =I. Theil: Allgemeine Chemie.= Chemie der Silbersalze. + Wirkungen des Lichtes. Die Trockenplatte. Herstellung des Negativs. + Der Silberdruck. Entwickler für Bromsilberbilder. Fixirmittel für + Silberbilder. Physikalische Entwicklung. Das latente Bild. Tonen + der Silberdrucke. Das Tonfixirbad. Wachsende Moleküle. Verstärkung + der Negative. Die Haltbarkeit der Silberbilder. Rückblick. -- =II. + Theil: Verfahren ohne Silbersalze.= Die Platinotypie. + Lichtpausverfahren. Die Chromgelatine. Rötheltonung der + Platinbilder. -- =III. Theil: Photographische Chemikalien. + + »=In einer so einfachen Sprache als es überhaupt möglich ist, über + Chemie zu schreiben=, bietet der Verfasser eine Reihe von + Abhandlungen über die chemischen Principien, auf denen die + verschiedenen photographischen Processe beruhen, und sowohl dem + Anfänger wie dem Vorgeschrittenen wird das Buch sehr dienlich sein, + um die Ursachen und Gründe der verschiedenen vorkommenden + Reactionen begreifen zu lernen, und es wird daher den Grund zu + einer soliden Kenntniss der Photographie legen. -- (Folgt + Eintheilung des Buches). -- Das Werk, welches auch zahlreiche + practische Vorschriften und Winke enthält, kann sehr empfohlen + werden.« _The Photogram, 1894._ + + »Das Buch ist =für Anfänger= geschrieben; ganz geringe Kenntnisse + der Chemie genügen, um alles, was in diesem Lehrbuche besprochen + wird, zu verstehen. Die Chemie aller wichtigeren photographischen + Operationen und Processe wird in klarer und gemeinverständlicher + Weise erklärt, aber mit vollkommen wissenschaftlicher Genauigkeit. + Etwas anderes kann man übrigens von einem Buche des Herrn + Liesegang, dieses ebenso hervorragenden, wie bescheidenen + Gelehrten, gar nicht erwarten.« _Il Progresso fot._ + + »Ein Werk voller Gelehrsamkeit, wie alles, was der Feder des + Sohnes unseres geschätzten Collegen Dr. Liesegang entstammt.« + + _Moniteur de la Phot._ + + »In diesem Werk behandelt der Autor mit seiner gewohnten Competenz + alle Fragen, welche auf die photographische Chemie Bezug haben. + Die ersten beiden Theile sind dem Studium der verschiedenen + photographischen Verfahren gewidmet, der dritte Theil dem Studium + der Erzeugnisse.« + + _Bulletin du Photo-Club de Paris._ + + »Leicht fasslich und populär geschrieben, wird dieses Buch für + Viele sehr willkommen sein.« _Photogr. Notizen._ + + »Eine sehr verdienstvolle Arbeit eines vorzüglichen Fachmannes, + und zwar interessant nicht nur für die Anfänger, für den sie + zunächst bestimmt ist, sondern für alle diejenigen Praktiker, + welche über das Wesen ihrer Arbeit, insofern dasselbe Nahrung aus + der unversiegbaren Quelle der Chemie schöpft, Aufklärung und + Belehrung suchen. Die leichte Verständlichkeit der Sprache macht + das Buch auch Denjenigen zugänglich, welchen Vorstunden mangeln, + also ein Vorzug, welcher nicht immer in derartigen Arbeiten zu + finden ist. Wir empfehlen diese, alles Wissenswerthe kurz, aber + auch in seltener Vollständigkeit enthaltende Schrift Jedermann als + ein Lehrbuch von wirklichem Werthe.« _Chemische Revue._ + + Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf. + + + + + Photochemische Studien. + + Von =R. Ed. Liesegang=. + + =Preis= _M_ =1.-- für jedes Heft.= + + + =Heft I= enthält u. A.: »Sind die Silbersalze lichtempfindlich?« -- + »Lichtgebung«. -- »Electrolyse und Photolyse«. -- »Ueber die + Mechanik der Photolyse«. -- »Nascirendes Silber«. + + =Heft II= enthält u. A.: »Die Constitution der organischen + Entwickler.« -- »Die Form des metallischen Silbers in den + photographischen Bildern«. -- »Die Lichtempfindlichkeit des reinen + Papiers«. -- »Die photochemische Anpassung des Pflanzenblattes«. + + Prof. F. Schmidt schrieb darüber im »Photog. Centralblatt« 1895: + »In R. Ed. Liesegang entsteht der photogr. Welt eine frische Kraft, + ein wissenschaftlicher Beobachter mit gründlichen Kenntnissen, ein + Theoretiker vom besten Schlage. Der vielseitige, tüchtige, junge + Gelehrte, hat sich durch eine Reihe höchst werthvoller, + wissenschaftlicher Arbeiten in ganz kurzer Zeit einen + hochgeachteten Namen gemacht. Seine >Rhapsodie<, Der >Monismus und + seine Consequenzen< sind Leistungen eines regen, gebildeten + Geistes, seine >Photogr. Chemie<, seine interessanten Aufsätze im + >Photogr. Archiv< und das erste Heft seiner >Photochemische + Studien< zeugen von unermüdlichem und glücklichem Schaffensdrang. + Herr Liesegang ist wohl gegenwärtig der schöpferischste und + erfolgreichste deutsche photographische Theoretiker. Stets + überrascht er durch neue Gedanken und neue Ausführungen, so dass + die wissenschaftlich photographischen Kreise den Werdegang des + jungen Gelehrten mit grösstem Interesse verfolgen. + + Auch in seiner neuesten Veröffentlichung, dem zweiten Hefte der + Photoch. Studien findet unser Urtheil vollste Bestätigung; überall + begegnet uns ein solcher Reichthum an neuen Gedanken, Anregungen, + dass wir die gediegene Schrift nicht nur allen Photochemikern, + sondern überhaupt jedem strebsamen Amateur und jedem gebildeten + Berufsphotographen auf das Angelegentlichste empfehlen.« + + [Illustration: Dekoration] + + + Beiträge zum Problem des electrischen Fernsehens. + + Von =R. Ed. Liesegang=. + + 130 Seiten. Mit Abbildungen. =Preis 3= _M_. + + Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf. + + + + + Die + + photographischen Ateliers von Europa. + + Von =H. Baden-Pritchard=. + + Autorisirte deutsche Ausgabe. Mit 43 Holzschnitten. + + 170 Seiten. _=Preis 3 M.=_ + + [Illustration: Dekoration] + + _=Inhalt=_: =Das Empfangszimmer.= Ausstattung und Gebrauch des + Empfangszimmers. Probebilder. Preise von Photographien. + Club-Porträts. =Bildsorten.= Boudoirporträts. Cabinetbilder. Cartes + émailliées (gelantinirte Bilder). Cartes russes. Cartes Van Bosch. + Imperialformat. Makart-Format. Nadar-Format. Panel-Format. Porträts + Paris. Promenade-Porträt. Salomon-Porträt. Visitenkarten. =Das + Atelier.= Apparate in demselben. Hintergründe. Beleuchtungsschirme. + Möbel- und Beiwerk. Bauart und Beleuchtungsvorrichtungen. Ateliers + mit elektrischem Licht, mit Gaslicht. Stellunggeben und Belichten. + Aufnahmegegenstände. Ballonphotographien, Kinderporträts, Porträts, + Gruppen, Reiterbilder, Landschaften, Damenporträts, Genrebilder, + Alterthümer, Archtitecturaufnahmen, Studienbilder, Phantasiebilder, + Interieurs. =Das Dunkelzimmer im Laboratorium.= =Apparate.= + Actinometer. Ballon-Apparat. Cameras. Objectivbeschatter, Stativ, + elektrische Camera, Copircamera, Kindercamera, Wechselbrett, + Rollencassette, Emulsions-Aufträger. Hygrometer. Iconometer. + Kopfschirm. Momentverschlüsse. Silberbadschalen. Trockenschrank für + Gelatineplatten. Walze aus Sammet für Photolithographie. + Waschgefäss. =Verfahren.= Collodion. Collodiontransportbilder. + Colorirte Photographien. Copiren. Einstäubeverfahren. Klebmittel. + Kohledruck. Röthelverfahren. Photographie auf Leinwand. Lichtdruck. + Opalglasbilder. Photolithographie. Zinkätzung. Platindruck. + Retouchiren. Rückstände. Ueberziehen der Platte mit Bromgelatine. + Vergrössern und Drucken. Woodburydruck. =Negative.= Aufbewahrung. + Entwicklung. Prüfung der Empfindlichkeit, der Zusammensetzung. + Lackiren. Retouchiren. Verstärken. Zerbrochene Negative. + =Rückstände.= + + »Verfasser lässt an sechsig Ateliers Revue passiren in diesem + nützlichen Buche, das für alle, die einen Gesammtüberblick über den + practischen Betrieb der bedeutentsten photographischen Geschäfte + erhalten wollen, unentbehrlich ist.« + + Moniteur de la Photogr. + + Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf. + + + + + Das Glashaus + + _=und was darin geschieht=_. + + Von =H. P. Robinson=. + + Autorisirte deutsche Uebersetzung. + + Zweite Auflage. + + _=130 Seiten mit 32 Abbildungen. Preis M 2.50.=_ + + + _=Inhalt=_: =Verschiedene Arten von Glashäusern. Die beste Form des + Glashauses. Hintergründe. Beiwerk. Die Beleuchtung. Ueber + Stellunggebung und Arrangement bei Porträtaufnahmen. Der Kopf. Das + Brustbild. Das Kniestück. Aufnahmen in ganzer Figur. Gruppen. + Gruppen im Freien. Kinderaufnahmen. Der Ausdruck im Porträt. + Ansichten und Wünsche der die Aufnahme begleitenden Freunde. Vom + Lächeln. Aehnlichkeit. Vom Retouchiren. Winke für solche, die sich + photographiren lassen wollen. Die Ausstattung photographischer + Bilder. Die Erziehung des Photographen.= + + »Der neueste von Robinson's zahlreichen Beiträgen zur + photographischen Literatur liegt uns vor und kennzeichnet sich als + eine =äusserst nützliche und gediegene Publication=. Das Buch + enthält in interessanter und ansprechender Form einen Schatz + werthvoller Belehrung für den Anfänger wie für den Veteran, für + den Amateur und für den Berufsphotographen, und da dasselbe das + Resultat vieljähriger practischer Erfahrung eines um die + künstlerische Seite der Photographie hochverdienten Mannes ist, + darf dem Werkchen eine allseitig freundliche Aufnahme wohl mit + Sicherheit prophezeit werden.« British Journal of Phot. -- + + »Wer sich über alles, was im Glashaus vorgenommen wird, + unterrichten, und gleichzeitig den Genuss einer äusserst angenehm + berührenden Lectüre haben will, dem empfehlen wir, nachzulesen, + was Hr. Robinson in seinem Werkchen sagt.« Phot. News. -- + + »Wir haben das Vergnügen gehabt, ein photographisches Handbuch zu + lesen, welches uns in jeder Weise befriedigt hat; ebenso zum + Vergnügen gereicht es uns, jetzt einiges darüber schreiben zu + können. -- -- Wir hoffen unsere Leser überzeugt zu haben, dass sie + beim Durchlesen des Robinson'schen Buches ein paar angenehme + Stunden verbringen werden.« Amateur Photographer. + + Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf. + + + + + _=Ferrotypie.=_ + + Ein amerikanisches Verfahren, direkt positive Collodionbilder + auf Blechplatten anzufertigen. + + Von einem amerikanischen Ferrotypisten. + + Elfte Auflage. 50 Seiten mit Abbildungen. + + _=Preis Mk. 1.50.=_ + + + _=Inhalt=_: =Die Ferrotypie.= -- =Das Glashaus.= -- =Das + Dunkelzimmer.= -- =Der Apparat.= -- =Die Ferrotypieplatte.= -- + =Ferrotypcollodion.= -- =Das Silberbad.= -- =Die Entwicklung des + Bildes.= -- =Die Fixirlösung.= -- =Das Verfahren.= -- =Schleier und + andere Fehler.= -- =Ferrotyp-Trockenplatten.= -- =Vignetten, + Medaillons etc.= -- =Anhang.= + + »Die Arbeit ist dem Practiker gewissermassen in die Hand + geschrieben, er wird in dem Buch einen zuverlässigen Führer + finden.« Bayr. Ind. u. Gew.-Blatt -- »Jedem, der diese + Blechplattenbilder machen will, wird das Büchlein willkommen + sein.« Phot. Nachr. + + [Illustration: Dekoration] + + + Photographische + + _=Schmelzfarbenbilder=_ + + auf + + =Emaille, Porzellan und Glas=. + + 3. Auflage. 80 Seiten. Mit Abbildungen. Preis _M_ =2.50=. + + + _=Inhalt=_: =Photographische Schmelzfarbenbilder. Das + Einstäubeverfahren mit Chromsalz.= Das Chromatin. Das Aufgiessen + des Chromatins auf die Glasplatte. Das Diapositiv. Das Belichten. + Das Entwickeln. Das Aufbewahren entwickelter Bilder. Das + Uebertragen. Das Ausflecken vor dem Einbrennen. Der Muffelofen. Das + Brennen. Muffelofen für Gasfeuerung. Das Ausflecken und Retouchiren + nach dem Einbrennen. Die letzte Retouche mit Flusssäure. Die + emaillirte Kupfertafel. Die Emailfarben. Beschreibung von + Präparaten, welche im vorstehenden Verfahren erwähnt sind. Bilder + auf Porzellan und Fayence. Bilder auf Glas. =Das Einstäubeverfahren + mit Eisenchlorid. Das Glas-Lichtdruckverfahren. Das + Substitutions-Verfahren.= + + Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf. + + + + + Das Urheberrecht + + auf dem Gebiete der bildenden Kunst und Photographie. + + Von Amtsgerichtsrath E. _=Grünewald=_. + + 92 Seiten. 8^o. Preis _M_ =1.80=. + + _=Inhalt=_: Einleitung. -- 1. Capitel: Das ausschliessliche Recht + des Urhebers. -- 2. Capitel. Die Dauer des Urheberrechts -- 3. + Capitel: Die Sicherstellung des Urheberrechts. -- 4. Capitel: + Allgemeine Bestimmungen -- 5. Capitel: Der Schutz der Photographie + gegen unbefugte Nachbildung. -- 6. Capitel: Der internationale + Schutz des Urheberrechts auf dem Gebiete der bildenden Kunst. -- + Anhang. I. Gesetz, betr. das Urheberrecht an Werken der bildenden + Künste, vom 9. Januar 1876 -- II. Bestimmungen über die Führung der + Eintragsrolle für Werke der bildenden Künste, vom 29. Februar 1876. + -- III. Instruction vom 7. December 1870. -- IV. Gesetz, betr. den + Schutz der Photographien gegen unbefugte Nachbildung, vom 10. + Januar 1876. -- V. Uebereinkunft, betr. die Bildung eines + internationalen Verbandes zum Schütze von Werken der Literatur und + Kunst, vom 9. Sept. 1886. + + + Die Heliochromie, + + das Problem der Photographie in natürlichen Farben. + + Eine Zusammenstellung der hierauf bezüglichen Arbeiten + von Becquerel, Niépce und Poitevin, + + _=75 Seiten. Preis M 1.50.=_ + + _=Inhalt=_: =Die Heliochromie.= =Geschichtliches Das + Silberchlorür.= =Die Arbeiten Becquerel's.= =Die Arbeiten Niépce's= + aus dem Jahre 1851, 1852, 1862 Die heliochromische Wiedergabe der + sogenannten zusammengesetzten Farben. Die Wiedergabe der Schwärzen + beim heliochromischen Verfahren. =Die Arbeiten Poitevin's.= + Heliochromische Papierbilder, Bereitung des Silberchlorürs. + =Heliochromische Bilder mit Chlorsilbercollodion. Mittheilung über + Heliochromie von Saint-Florent.= + + + Erfahrungen practischer Photographen + + über die + + gebräuchlichsten Entwicklungsmethoden. + + 4 Nummern geheftet. Preis 1 _M_. + + Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf. + + + + + Der Lichtdruck und die Photolithographie. + + Von =Dr. Julius Schnauss=. + + VI. vermehrte Auflage. 176 Seiten mit 28 Abbildungen und + 3 Tafeln. _=Preis 4 Mark.=_ + + + _=Inhalt=_: Einleitung. Photochemie der Bichromate. Ueberblick über + die wichtigsten Druckverfahren mittels Chromgelatine. =Praxis des + Lichtdruckes.= Geräthschaften. Filtriren. Der Trockenkasten. + Schnelltrockenapparat. Die Glasplatten. Die Walzen. Die Pressen. + =Chemikalien und Materialien zum Lichtdruck.= =Farben und Papier.= + Kreidefarben. Das geeignetste Papier. Bereitung der + Lichtdruckplatten. =Bereitung der Chromgelatinelösung.= Ueber die + für den Lichtdruck geeignetsten Negative. Das Retouchiren und + Firnissen der Lichtdrucke. Andere Lichtdruckverfahren. =Fehler beim + Lichtdruck.= Bei der Präparation der Platten. Während des Druckens. + Der Schnellpressendruck. =Vereinfachter Lichtdruck.= =Lichtdrucke + in natürlichen Farben.= =Zauberlichtdruck.= =Photogr. Glasdrucke.= + =Allgeyer's Vorschriften für Lichtdruck.= =Lichtdruckplatten für + den Buchdruck.= =Praxis der Photolithographie.= Autographischer + Druck. Die Asphaltmethode. Directe Chromophotographien auf Stein. + Der photographische Ueberdruck mittelst chromirten Papiers. + Verwandlung der Ueberdruckbilder in Asphaltbilder. Ueber die + Negative zur Photolithographie. Anwendung des Kohledrucks auf die + Photolithographie. Gravirte Negative für die Photolithographie. + Photolithographie in Halbton. + + * * * * * + + »Das vorliegende Werkchen des auf photographischem Gebiete + hervorragenden Verfassers ist bereits zu bekannt, als dass es + nöthig wäre, den der Bearbeitung zu Grunde gelegten Plan eingehend + wiederzugeben. Es genügt, darauf hinzuweisen, dass der Verfasser + die auf Grund seiner langjährigen Praxis gesammelten Erfahrungen in + abgerundeter Form hier niederlegt und dadurch ein Werkchen + geschaffen hat, welches besonders auch dem Praktiker die + werthvollsten Winke und Anweisungen bietet.« + + (Chemiker-Zeitung.) + + [Illustration: Dekoration] + + Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf. + + + + + Die Autotypie + + _=auf amerikanischer Basis=_. + + Von =W. Cronenberg=. + + Flexibel-Band. -- Mit 13 Kunstbeilagen. + + 132 Seiten mit 56 Textillustrationen. -- _=Preis Mark 3.=_-- + + _=Inhalt=_: Photoengraving in Amerika -- Vorrichtungen zur Aufnahme + der Negative. -- Das Negativ. -- Wirkung verschiedener Distanz. -- + Wirkung verschiedener Blendendurchmesser und verschiedener + Brennweiten der Linsen. -- Wirkung verschiedener Blendenformen. -- + Wirkung des Lichtes, der Expositionsdauer und Entwicklung. -- Die + Praxis der Halbtonphotographie. -- Abziehen und Umkehren der + Negative. -- Direkter Uebertrag der Negativhäute auf Metall. -- + Copirverfahren. -- Das Zink. -- Materialien zum Copiren. -- + Anfertigung der Copie mit Eiweiss. -- Emailprocess. -- Das Aetzen. + -- Einrichtungen des Aetzraumes. -- Die Praxis des Aetzens. -- + Schlussarbeiten. --Gravirung. -- Zurichtung des Clichés und + Reindruck. -- Aufblocken des Clichés. -- Vignetten. + + * * * * * + + »Der Besitzer und Leiter der praktischen Lehranstalt für + Photographie auf Schloss Grönenbach im bayrischen Algäu benutzt im + vorliegenden Werke keine anderen Quellen als die allerdings + ungemein reiche, eigene praktische Erfahrung. Da er als Fachmann + zum Fachmann spricht, so werden theoretische Betrachtungen + möglichst vermieden. Gerechte Würdigung erfahren die grossen + Verdienste Amerikas um die Autotypie.« + + Photogr. Rundschau. + + »Das Cronenberg'sche Werk erscheint uns für die graphischen + Verhältnisse Deutschlands von so grosser Wichtigkeit, dass wir uns + noch ausführlich mit ihm beschäftigen werden.« + + Deutscher Buch- und Steindrucker. + + [Illustration: Dekoration] + + Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf. + + + + + _=Handbuch=_ + + der + + Chemigraphie und Photochemigraphie. + + Von =J. O. Mörch=. + + =156 Seiten. Mit 16 Abbildungen und 8 Tafeln.= =Preis _M_ 4.=--. + + _=Inhalt=_: =Einleitung. -- Erster Theil: Materialienkunde. -- + Maschinen und Gerätschaften. -- Das Atelier des Chemigraphen. -- + Zweiter Theil: Der Umdruck der Zeichnung und dessen Behandlung bis + zur Aetzung. -- Die weitere Behandlung der umgedruckten Zeichnung. + -- Die Aetzung und deren Zwischenmanipulation bis zur Montirung der + Clichés. -- Das Fertigmachen und Montiren der Clichés. -- Die + Reproductionsphotographie: Apparate zur Reproductionsphotographie. + -- Die Herstellung des Negativs. -- Die Copirverfahren. -- Das + Asphaltverfahren. -- Die Chromgummi- und Chromalbumin-Verfahren. -- + Das Gelatinepapierverfahren. -- Clichés nach Naturaufnahmen. -- + Alphabetisches Inhaltsverzeichniss.= + + »Wir begrüssen das Buch mit aufrichtiger Freude, indem es eine von + uns schon bezeichnete Lücke in trefflicher Weise ausfüllt.« + (Photogr. Wochenblatt.) + + »Vorliegendes Werk ist die Arbeit eines Chemigraphen, der inmitten + der Praxis steht und dabei die Feder mit seltener Klarheit und + Frische zu führen weiss. Das Werk wird jedem nützlich sein, der + Chemigraph ist oder es werden will.« + + (Freie Künste.) + + + Die Autotypie + + _=in ihren verschiedenen Ausführungsarten=_. + + Ein praktischer Führer + + zur Erzeugung von Druckplatten auf photomechanischem Wege + + für die + + Buch-, Stein- und Kupferdruckpresse + + nach photographischen Aufnahmen und Originalen mit ungebrochenen + Abtönungen. + + Nach eigenen Erfahrungen bearbeitet von J. O. Mörch. + + 136 Seiten. -- Mit 8 erläuternden Tafeln. -- =Preis 5 Mark.= + + »Dies kurz gefasste, aber dabei doch eingehend und klar + geschriebene Buch dürfte vielen Practikern sehr willkommen sein; es + enthält alles das, was einem Photochemigraphen ausser der + practischen Uebung zu wissen Noth thut und nimmt, als von einem + Practiker geschrieben, auf die Bedürfnisse der Praxis Rücksicht. So + viel uns bekannt, ist es das erste Werk, welches in so umfassender + Weise über diesen wichtigen Gegenstand publicirt ist.« + (Photogr. Wochenblatt.) + + Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf. + + + + + Die modernen + + Lichtpaus-Verfahren + + zur + + Herstellung exacter Copien + + nach + + Zeichnungen, Schriften, Stichen etc. + + Dritte vermehrte Auflage. 90 Seiten. Mit Abbildungen. + + _Preis 2 M._ + + + _=Inhalt=_: =Verfahren mit Silbersalzen.= -- Herstellung von + haltbarem, gesilberten Papier. -- Die Schalen. -- A. + Bereitungsweise des citronensauren Silberpapiers -- B. + Bereitungsweise des gewaschenen Silberpapiers. -- C. Aufbewahren + von gesilbertem Papier. -- Anleitung zum Copiren. -- Fixirung. -- + Das Vergolden. -- Combinirtes Ton- und Fixirbad. -- + Schnell-Copir-Verfahren. -- =Verfahren mit Eisensalzen.= -- + Verfahren mit Eisen- und rothem Blutlaugensalz. -- =Weisse Linien + auf blauem Grund.= -- Präparation mit Eisen- und rothem + Blutlaugensalz. -- Präparation mit Eisen- und Entwicklung mit + rothem Blutlaugensalz. -- Präparation mit Eisenchlorid. -- + Präparation mit oxalsaurem Eisen. -- Verfahren mit Eisen- und + gelbem Blutlaugensalz. -- =Blaue Linien auf weissem Grund.= -- + Präparation mit Chloreisen und Citronensäure. -- Präparation mit + citronensaurem Eisen und Chloreisen. -- Präparation mit + Eisenchlorid und schwefelsaurem Eisenoxyd. -- Präparation mit + Chloreisen und Oxalsäure. -- Verfahren mit Eisen und Gallussäure. + -- =Violettschwarze Linien auf weissem Grund.= -- =Verfahren mit + Chromsalzen.= -- Das Kohleverfahren. -- Weisse Linien auf schwarzem + Grund. -- Papyrographie. -- Der Anilindruck. -- =Abdrücke auf Holz + für Xylographen.= -- Verfahren mit Chlorsilber. -- Verfahren mit + Chromsalz nach Leth. -- Verfahren mit Papyrographie. -- Verfahren + mittels Blaudrucks. + + »Das Werk zeichnet sich durch eine sehr klare, leicht verständliche + Darstellungsweise aus und ist daher auch für solche nützlich, + welche von der Photographie nichts verstehen. Da es in den Kreisen + auch der Architecten, Techniker etc. angewendet werden soll, so ist + dies ein um so bedeutungsvoller Vortheil. Auf die neueren + Erfahrungen ist Rücksicht genommen. Das Buch kann allgemein + empfohlen werden.« + + (Photogr. Wochenblatt.) + + Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf. + + + + + Die + _=Projections-Kunst=_ + für + Schulen, Familien u. öffentl. Vorstellungen. + + Zehnte vermehrte Auflage. + + 290 Seiten. Mit 130 Abbildungen. =Preis 5= _M_, geb. =6= _M_. + + _=Inhalt=_: =Das optische System des Projectionsapparats.= Der + Condensor. Das Objectiv. Der Bildhalter. Stativ. Die Wand. Der + dunkle Raum. Die Centrirung des Lichtpunktes. =Laternen mit + Petroleum-Beleuchtung oder Sciopticon.= Regulirung der + Petroleumlampen. Doppel-Sciopticon. =Das Kalklicht.= Bereitung von + Sauerstoffgas. Die Gassäcke und Verbindungsschläuche. + Sauerstoff-Generator und Gasometer. Herstellung von Wasserstoffgas. + Der Kalk-Cylinder. Die Kalklicht-Brenner. Sicherheits-Vorrichtungen + gegen Explosionsgefahr. Das Projiciren mit Kalklicht. Gasdruck und + Gasentweichung. Kalklicht mit Sauerstoff und Alcohol oder + Sauerstoff mit Gasolin. Dissolver für Doppel-Apparate mit + Kalklicht. Dreifache Laterne. Dissolver für drei Laternen. + Vorrichtungen zum Projiciren undurchsichtiger Gegenstände. + =Projectionsbilder.= Zeichnungen auf Glas. Statuen auf mattem Glas. + Astronomische Tafeln. Glasphotogramme für Projectionen. + Woodburydruck. =Das Malen von Glasbildern.= Farbige Glasscheiben. + Darstellung von Schneefall. Darstellung des Blitzes. Der Vorhang. + Bewegliche Bilder. Das Kaleidoscop. Das Pandiscop. Bewegliche + Schiffsbilder. Farbiger Springbrunnen. Versuche mit + Complementärfarben. Das Chromodrom. Darstellung der Lichtbrechung. + Darstellung des Regenbogens. =Experimente mannigfacher Art.= + Farbendünner Schichten. Seifenschichten. Polarisation. + Doppelbrechung durch Licht oder Wärme. Erscheinungen in + schwingenden Glasstreifen. Fluorescenz-Erscheinungen. Die + Capillarität. Cohäsionsfiguren. Magnetische Erscheinungen. + Darstellung von Schallwellen. Der electrische Stern. Darstellung + von Spectral-Erscheinungen. Nachahmung der Spiralnebel. Chemische + und andere Versuche. Projection von Stereoscopbildern. + Geistererscheinungen. Das Projections-Microscop. =Der begleitende + Vortrag.= Die Laterne im Dienste des Theaters. + + »Wie der Titel bereits kundgiebt, umfasst das vorliegende, sehr + elegant ausgestattete, reich und vorzüglich illustrirte Buch die + verschiedensten Zweige der heute zu so eminenter Bedeutung + gediehenen Projectionskunst und ist auf diesem Gebiete eine ganz + aussergewöhnliche Erscheinung. Wir finden hierin einen so + reichhaltigen Schatz gemeinnütziger Kenntnisse, bei gründlichem + Eingehen auf die häufig so wichtigen Einzelheiten zusammengetragen, + dass wir ob der hierzu erforderlichen gründlichen Fachstudien des + Verfassers staunen müssen und demselben für seine Bemühung um die + »Belehrung des grossen Publikums« besten Dank sagen. Er versteht + es, die mannigfachsten Experimente in frischer Natürlichkeit + vorzuführen und verbindet damit eine Anleitung zum begleitenden + Vortrag. Wir empfehlen diese eigenartige Lectüre allen + Interessenten bestens.« + + Magazin für Lehr- und Lernmittel. + + »Für alle, die mit der Projectionskunst irgendwie zu thun haben, + sei es nun, dass sie in befreundeten Privatkreisen, sei es, dass + sie vor einem grösseren Publikum damit auftreten wollen, ist dieses + Werk das geeignetste Hilfs- und Nachschlagebuch.« + + Photogr. Wochenblatt. + + »Als schätzbares Hilfsmittel für Vorträge unter Benutzung des + Sciopticons empfehlen wir das Werk: Die Projectionskunst. Dasselbe + enthält ausführliche Anleitung zur Herstellung- und Vorführung + aller vorstehend aufgeführten und vieler anderen Apparate und + erläutert ausserdem zahlreiche optische, chemische etc. Vorgänge in + ebenso verständlicher, als belehrender Weise.« + + Gewerbebl. aus Württemberg. + + + + _=Die Verwendung=_ + + der + + Projectionskunst im Anschauungs-Unterricht. + + Experimental-Vortrag + aus einigen Capiteln der Physik. + + Von + + Dr. Wilh. Thörner. + + 2. Aufl. 24 S. mit 18 Abbildungen. _=Preis= M =1.50.=_ + + »Ganz aus der Praxis hervorgegangen und der Praxis dienend. + Besonders dankbar muss man dem Verfasser sein für mancherlei + technische Winke, deren Befolgung den Lehrer vor unvollkommenen + oder ganz misslingenden Versuchen zu schützen imstande ist. Dass + der Verfasser sich bei seinen Vorführungen nicht auf Physik + beschränkte, ist ebenfalls dankbarst anzuerkennen. Lehrern, die in + Geographie, Physik, Naturgeschichte etc. zu unterrichten haben, sei + das Schriftchen empfohlen.« + Pract. Schulmann. + + Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf. + + + + + Photographisches Archiv. + + Halbmonatliche Berichte über den Fortschritt der Photographie + + Herausgegeben von =Dr. P. E. Liesegang=. + + Begründet 1860. Preis jährlich für 24 Nummern 9 Mark. Einzelheft 40 Pfg + + =Das photographische Archiv= berichtet rasch und ausführlich über + alle im Gebiete der Photographie und ihrer Hilfswissenschaften + auftauchenden Neuerungen und Verbesserungen; unterstützt durch + zahlreiche, tüchtige Mitarbeiter, bringt dieses Blatt sowohl + Original-Nachrichten und Correspondenzen, als Uebersetzungen + wichtiger Mittheilungen ausländischer Publicationen. Die + wissenschaftliche, die künstlerische und die gewerbliche Seite der + Photographie findet in dem =Archiv= eine gleiche Berücksichtigung. + Berichte über Ausstellungen, Gerichtsverhandlungen, die + photographischen Rechtsverhältnisse, kurz alles, was dem + Photographen von Interesse und Wichtigkeit ist, wird in geeigneter + Weise mitgetheilt. =Zahlreiche Illustrationen= erleichtern das + Verständniss der Beschreibungen und =artistische Beilagen= geben + Zeugniss von dem rastlosen Fortschritte der Photographie auf allen + Gebieten. + + + Der Amateur-Photograph. + + Monatsblatt für Freunde der Lichtbildkunst. + + Mit Illustrationen und Kunstbeilagen. Jährlich 5 Mark. Begründet 1887. + + Probenummer 50 Pfg. Illustrirter Prospect gratis. + + Der »=Amateur-Photograph=« bezweckt zunächst allen Denen, welche + die Photographie aus Liebhaberei oder zu wissenschaftlichen und + künstlerischen Zwecken betreiben, durch leicht verständliche + Aufsätze und erläuternde Illustrationen die Ausübung zu + erleichtern. Er soll den Vorgeschrittenen über alle Neuerungen und + Fortschritte auf einschlägigem Gebiete unterrichten und ihm + Anregung zu neuen Ideen, zu neuem Schaffen geben; dem Anfänger soll + er ein Rathgeber in allen zweifelhaften Fällen sein, ein + Lehrmittel, welches ihn in die Kunst, der er sich widmen will, + einführt und das gleichzeitig eine fortlaufende Ergänzung der + verschiedenen vorhandenen, in sich abgeschlossenen Anleitungen + bildet. Allen Lesern aber soll der »=Amateur-Photograph=« ein Organ + sein, welches ihnen Gelegenheit zum Meinungsaustausch bietet und + die gegenseitige Annäherung vermittelt. + + »Ihr »=Amateur-Photograph=« hat mir, wie allen hiesigen Amateuren, + bisher =sehr gute Dienste geleistet=; es war ein glücklicher Wurf, + den Sie gethan.« Prof. Frz. Ferk. -- »Ihr Blatt ist =ein wahrer + Segen= für deutsche Amateure.« Alf. Stieglitz. -- »Der + »Amateur-Photograph« ist =eine prächtige Einrichtung=.« C. J. + Schröder, Maler. -- »Ich habe die Anschaffung des Werkchens + befürwortet, da dasselbe in der That =einem Bedürfnisse + entgegenkommt=.« Hofrath Dr. Siegle. -- »Der »Amateur-Photograph« + ist =vortrefflich=.« W. Tobien jr. -- »Die »Amateur-Zeitung« ist + =brillant=!« Fr. Wattrodt. -- »Als ich gestern zum ersten Male den + »Amateur-Photograph« sah, =abonnierte ich sofort darauf=.« A. Th. + + Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf. + + + + + _Laterna magica._ [Illustration] + + _Vierteljahrs-Schrift + + für alle Zweige der Projectionskunst + + mit + + populärer Darstellung + wissenschaftlicher Versuche aus dem Gebiete der Chemie, + Physik, Electricität und Mechanik._ + + * * * * * + + _Preis jährlich =3 Mark= -- Einzelheft =75 Pfg=._ + + + _Die Laterna magica [Illustration: Dekoration] + + hat sich die Aufgabe gestellt, leichtfassliche Aufsätze und + Mittheilungen aus dem ganzen Gebiete der Projectionskunst zu + bringen und dadurch Jedem, der sich mit dieser schönen Kunst + beschäftigt, die Ausübung zu erleichtern. Nicht nur die + Construction der Projectionsapparate, die Beleuchtung und Alles, + was damit zusammenhängt, sowie die Herstellung der Laternenbilder + findet Berücksichtigung, insbesondere befasst sich die =Laterna + magica= auch, wie schon der Titel der Zeitschrift besagt, mit der + Darstellung leicht ausführbarer physikalischer und chemischer + Experimente und giebt dadurch dem Leser Anregung zu eigenen + Versuchen._ + + _Illustrationen erläutern den Text und tragen zum bessern + Verständniss der Beschreibungen bei._ + + _Den Abonnenten des Blattes ist die Leitung der =Laterna magica=, + welcher langjährige Erfahrung zur Seite steht, stets ein + praktischer Rathgeber; alle eingesandten Fragen technischer Natur + werden, wenn möglich, mit den Antworten zugleich in einer + besonderen Rubrik veröffentlicht werden._ + + [Illustration: Dekoration] + + Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf. + + + + + Photographischer + + [Illustration] ALMANACH + + für das Jahr =1896= + + Preis Mark 1.--. + + Mit 36 Originalbeiträgen von: + + Prof. J. M. Eder. Albert Reiss. + Dr. Julius Stinde. W. Schleifer. + Max Jaffé. Hans Spörl. + J. Gaedicke. C. Fleck. + Ludwig Schrank. G. Lettner. + Ritter v. Staudenheim. E. Kastner. + Hauptm. L. Herrmann. N. Ley. + Dr. P. Czermak. H. von Ayx. + Prof. Dr. O. Israel. Dr. R. Neuhauss. + Dir. W. Cronenberg. Doc. F. Schmidt. + F. P. Liesegang. Stillman-Rom. + C. Schiendl. Wilson-New-York. + Paul von Janko. R. Ed. Liesegang. + + »Wie alljährlich, so zeichnet sich auch heuer der Photographische + Almanach dadurch aus, dass er auf engem Raum von 116 Seiten + möglichst viele sachliche Artikel von den bestbekannten + photographischen Autoren enthält.« + + (Wiener Phot. Blätter.) + + »Wir empfehlen dieses hübsche und anspruchlose Büchlein unserem + Lesekreis als eine wohlthuende Erscheinung, die uns mit jedem Jahre + nicht nur mit technischen Neuigkeiten und Rathschlägen bereichert, + sondern auch durch viele nützliche Nachrichten erfreut.« + (Phot Correspondenz.) + + * * * * * + + _=Früher erschienene Bände des Almanachs (seit 1883), + soweit noch vorräthig, mit Porträts photographischer + Fachleute und Forscher, jeder Band Mk. 1. --.=_ + + Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf. + + + Druck von Oskar Leiner in Leipzig, 38144 + + + + +Notizen des Bearbeiters: + +antiqua markiert mit/marked with __<...>__ + +fett/bold markiert mit/marked with =<...>= + +kursiv/italics markiert mit/marked with _<...>_ + +^ benutzt für/used for hochgestellte Zeichen/superscripted characters + +doppelte/duplicate Fig. 14 (S. 53) geändert in/changed to + Fig. 16: Die Centrirung des Lichtpunktes. + +doppelte/duplicate Fig. 15 (S. 58) geändert in/changed to + Fig. 17. Projection undurchsichtiger Gegenstände mit + Verwendung eines Objectivs von grosser Oeffnung. + + + + + +End of the Project Gutenberg EBook of Sciopticon, by Franz Paul Liesegang + +*** END OF THE PROJECT GUTENBERG EBOOK 44972 *** diff --git a/44972-8.txt b/44972-8.txt deleted file mode 100644 index da32596..0000000 --- a/44972-8.txt +++ /dev/null @@ -1,3927 +0,0 @@ -The Project Gutenberg EBook of Sciopticon, by Franz Paul Liesegang - -This eBook is for the use of anyone anywhere at no cost and with -almost no restrictions whatsoever. You may copy it, give it away or -re-use it under the terms of the Project Gutenberg License included -with this eBook or online at www.gutenberg.org - - -Title: Sciopticon - Einführung in die Projections-Kunst - -Author: Franz Paul Liesegang - -Release Date: February 20, 2014 [EBook #44972] - -Language: German - -Character set encoding: ISO-8859-1 - -*** START OF THIS PROJECT GUTENBERG EBOOK SCIOPTICON *** - - - - -Produced by Alexander Bauer, Matthias Grammel, Norbert H. -Langkau and the Online Distributed Proofreading Team at -http://www.pgdp.net - - - - - - - - - - Sciopticon - - - Einführung - in die - Projections-Kunst. - - - [Illustration] - - - Düsseldorf. - Ed. Liesegang's Verlag. - 1896. - - - - - Sciopticon - - Einführung - in die - Projections-Kunst. - - - - -INHALT: - - - Seite - - Sciopticon 1 - - Sciopticonlampe 11 - - Kalklicht 18 - - Electrisches Licht 41 - - Projectionsbild 45 - - Doppel-Sciopticon (Nebelbilder-Apparat) 54 - - Dreifache Laterne 56 - - Wundercamera 56 - - Wissenschaftl. Projectionen 59 - - - - -Alphabetisches Inhaltsverzeichniss. - - - Seite - - Agioscop, 56 - - Alkohol-Sauerstoff, 30, 38 - - - Bild, 45 - -- Grösse desselben, 48 - - Bildhalter, 9, 46 - - - Condensor, 5 - - - Docht, 13 - - Doppel-Sciopticon, 54 - - Dreifache Laterne, 56 - - Dunkler Raum, 47 - - - Einstellen, 52 - - Electrisches Licht, 3, 41 - - - Gasglühlicht, 4 - - Gasometer, 23 - - Gassäcke, 22 - - Generator, 19 - - - Kalkcylinder, 33 - - Kalkhalter, 34 - - Kalklicht, 3, 18 - -- Handhabung desselben, 35 - - Kalklichtbrenner, 29 - - - Laternenbild, 45 - - Lichtquelle, 2 - - - Magnesiumlicht, 4 - - - Nebelbilder-Apparate, 54 - - - Objectiv, 9 - - - Petroleum, 13 - - Petroleumlicht, 3 - - Projectionsapparat, 1 - - Projectionsbild, 45 - - Projection undurchsichtiger Gegenstände, 56 - - - Retorte, 19 - - - Sauerstoffbereitung, 18 - - Sciopticon, 1, 5 - - Sciopticonlampe, 11 - - Sicherheitsbrenner, 30, 35 - - Sicherheits-Retorte, 19 - - - Wand, 47 - - Wasserstoffbereitung, 27 - - Wissenschaftl. Projectionen, 59 - - Wundercamera, 56 - - - - - Wer erinnert sich nicht aus seiner Jugendzeit der Laterna magica! - Manchem hat sie damals viele vergnügte Stunden bereitet. Aber dann - hat man ihr den Rücken gekehrt; man verliess den Spielgefährten und - vergass ihn. - - Jahrelang haben wir unseren Jugendgenossen nicht gesehen. Jetzt - treffen wir ihn wieder. Aber wir können ihn kaum erkennen: so hat er - sich verändert. Er ist indess den Kinderschuhen entwachsen und zum - Manne gereift. Von neuem bietet er uns seine Freundschaft an. -- Und - was verspricht er uns! -- -- -- -- - - - - - [Illustration: Dekoration] - -In Familien, Vereinen und in Schulen -- überall bürgert sich die -Projectionskunst mehr und mehr ein. Hier bietet sie anregende -Unterhaltung, dort hinwieder dient sie zur Belehrung. Stets wird das -Sciopticon mit Freuden begrüsst. - -Und was giebt es auch schöneres als eine Vorstellung mit dem -Projections-Apparat, was ist interessanter als die Vorführung einer -Serie von Laternenbildern, zumal wenn sie durch fesselnde Worte -erläutert werden! - -Andererseits, wie leicht kann man Andern und sich selbst dieses -Vergnügen bereiten -- hier ist kein besonderes Geschick erforderlich. - -Ganz ohne Kenntniss sollte der Anfänger zwar nicht daran gehen; er thut -gut, sich über die Apparate und deren Handhabung zu unterrichten. - -Darin soll ihn dies Büchlein unterstützen. Er findet hier nicht die -Verfahren zur Herstellung von Laternenbildern, nicht die Beschreibung -von Experimenten u. dergl.: das kann er an anderer Stelle nachlesen. -Dieses Büchlein soll ihn nur mit den Apparaten bekannt machen und ihn -anweisen, wie sie zu handhaben sind. - -Möge es diese Aufgabe erfüllen! - - =F. P. Lg.= - - - - -Das Sciopticon - - - [Illustration: Fig. 1. Projectionsapparat.] - -oder die Projections-Laterne -- eine neue, vervollkommnete Form der -alten Laterna magica -- dient dazu, um von Glasbildern, welche in den -Apparat gesetzt werden, ein vergrößertes Bild auf die Wand zu werfen. -Das Instrument besteht im wesentlichen aus der Lichtquelle, einem -Linsensystem, welches die Lichtstrahlen sammelt und auf den Gegenstand -leitet (dem Condensor), und einem zweiten Linsensystem (dem Objectiv), -welches von dem Gegenstand ein vergrössertes Bild auf die Wand -projicirt. Figur 1 zeigt die Anordnung eines Projections-Apparates. Bei -L ist die Lichtquelle, I, II und III sind die Linsen des Condensors, O -das Objectiv. Der kleine Pfeil stellt den zu projicirenden Gegenstand -(das Glasdiapositiv) dar, der grosse Pfeil das Bild desselben auf der -Wand. - -Man sieht aus der Abbildung, dass man auf der Wand ein umgekehrtes Bild -erhält; damit es aufrecht wird, muss man also das Laternenbild umgekehrt -in den Apparat einsetzen. Die alte Laterna magica hatte dieselbe -Einrichtung; nur waren die einzelnen Theile sehr unvollkommen, und daher -liess sich ein gutes Bild nicht damit erreichen. - -Ein Projections-Apparat, der etwas Brauchbares liefern soll, muss ein -gutes optisches System (Condensor und Objectiv) und vor allem eine gute - - -Lichtquelle - -haben. Am meisten geeignet wäre das directe Sonnenlicht. Doch steht uns -dasselbe nicht immer zur Verfügung, am wenigsten gerade dann, wenn wir -es brauchen. Man muss daher künstliches Licht benutzen. - -Die Anforderungen, welche an die Lichtquelle gestellt werden, sind -erstens grosse Helligkeit und zweitens möglichst geringe Ausdehnung: -theoretisch müsste die Lichtquelle ein Punkt sein. Es kommen für uns in -Betracht das Petroleumlicht, das Kalklicht und das electrische -Bogenlicht. Die anderen Lichtquellen sind für Projectionszwecke -unbrauchbar. - -Das =Petroleumlicht= kommt überall dort zur Verwendung, wo es sich um die -Herstellung von Bildern massiger Grösse (bis zu 2 Meter oder höchstens 3 -Meter im Durchmesser) handelt, und hierfür ist es auch die geeignetste -Lichtquelle. Für den Familien- oder Bekanntenkreis, für Schulen und -kleinere Vereine ist die Petroleumbeleuchtung meist völlig ausreichend. -Ausserdem ist die Handhabung äusserst einfach, Petroleum ist überall zu -haben und die Lampe ist stets fertig zum Gebrauch. - -Das =Kalklicht= ist zu Projectionszwecken das schönste Licht. Es wird dort -benutzt, wo grössere Bilder verlangt werden. Das Kalklicht wird erzeugt, -indem man ein Gemisch von Sauerstoff und Wasserstoff unter Druck auf ein -Stück gebrannten Kalk leitet und entzündet. Das Kalkstück wird dadurch -zu einer intensiven Weissgluth gebracht; es giebt ein sehr helles, -weisses und ruhiges Licht, welches hinreichend concentrirt ist. - -An Stelle des Wasserstoffgases kann auch Leuchtgas aus der Gasleitung -oder in Ermangelung desselben Alcoholdämpfe benutzt werden. Die -Darstellung des Sauerstoffes ist höchst einfach und völlig ungefährlich. - -Das =electrische Bogenlicht= entspricht den Anforderungen, welche an die -Lichtquelle gestellt werden, am meisten. Es ist äusserst intensiv und -sehr concentrirt: fast ein Punkt. Doch ist das electrische Licht für -Laternenbilder nicht so geeignet wie das Kalklicht: es ist einmal zu -intensiv und macht die Bilder hart und unharmonisch, zum andern hat es -einen bläulichen Schein, der leicht die Wirkung der Bilder schädigt und -für die Augen sogar unangenehm sein kann. - -Für das Projections-Microscop und für die Projection wissenschaftlicher -Experimente hingegen ist das electrische Bogenlicht sehr brauchbar. Die -Verwendung des electrischen Lichtes kann natürlich nur in Frage kommen, -wenn man hinreichend starken electrischen Strom zur Verfügung hat und -dort wird sie sich auch empfehlen; eine besondere Anlage würde sehr -kostspielig sein. - -Andere Lichtquellen, wie das Magnesiumlicht und Gasglühlicht, kommen für -uns nicht in Betracht. Das =Magnesiumlicht= lässt sich nicht genügend -ruhig oder stabil herstellen und erzeugt ausserdem einen weissen Rauch, -der den ganzen Apparat beschlägt; bei dem =Gasglühlicht= ist die -Lichtmenge auf eine viel zu grosse Fläche vertheilt, auch nimmt die -Helligkeit des Lichtes bald ab. - -In den meisten Fällen kommt entweder Petroleumlicht oder Kalklicht zur -Verwendung; Petroleumlicht, wenn eine mässige Vergrösserung (bis zu 2 -Meter, höchstens 3 Meter) ausreicht, Kalklicht dort, wo grössere Bilder -verlangt werden. - - -Der Bau des Sciopticons - -ist so eingerichtet, dass jede der drei Lichtquellen, Petroleumlicht, -Kalklicht sowie electrisches Bogenlicht zur Verwendung kommen kann. Die -Projections-Laternen sind aus Stahlblech (nicht aus leicht rostendem -Eisenblech) construirt; die Fassungen sind aus Messing gefertigt oder -gut vernickelt. Der Körper der Laterne hat oben eine Oeffnung für den -Schornstein der Petroleumlampe. An der Rückseite befindet sich eine -Thüre, welche sich seitlich oder nach oben hin öffnen lässt. Der in -Figur 2 dargestellte Apparat hat noch an jeder Seite eine Thür: -dieselben kommen zur Verwendung, wenn Kalklicht benutzt wird. - -An der vorderen Seite des Körpers befindet sich der =Condensor=. In Figur -3, welche uns ein Sciopticon älterer Construction mit zweidochtiger -Petroleumlampe zeigt, sehen wir denselben im Durchschnitt. Der Condensor -besteht aus zwei planconvexen Linsen (p und q), deren gewölbte Seiten -einander zugekehrt sind. Man hat auch Condensoren construirt, welche aus -3 Linsen bestehen; sie haben vor den Doppel-Condensoren jedoch nur einen -Vortheil, wenn es sich um Linsen - - [Illustration: Fig. 2. Sciopticon mit vierdochtiger Lampe.] - -von sehr grossem Durchmesser handelt. Die erforderliche Grösse des -Condensors richtet sich nach dem Format der Bilder, welche man -projiciren will. Die im Handel befindlichen Laternenbilder sind -durchgängig 7 cm hoch und 7 cm breit -- mit abgerundeten Ecken. Es kommt -dies daher, dass die Negative früher nicht besonders für den -Projectionsapparat, sondern zugleich zum Gebrauche für das Stereoscop -aufgenommen wurden, und so hat sich dieses Format eingebürgert. Die -meisten Sciopticons sind für diese Bilder berechnet und haben -dementsprechend einen Condensor von 10 cm Durchmesser. - - [Illustration: Fig. 3. Sciopticon.] - -Für den Amateur-Photograph, der sich seine Laternenbilder selber -anfertigt, ist dieses Format unbequem, da es im Handel keine Platten -von diesen Dimensionen giebt. Doch lägst sich vielfach von den Bildern -etwas abschneiden oder man kann sie leicht durch Verkleinern auf dieses -Format bringen. Wer seine Bilder so projiciren will, wie er sie -aufgenommen hat, braucht natürlich ein Sciopticon mit entsprechend -grösserem Condensor. Für Bilder vom Formate 9 × 12 muss der Condensor z. -B. einen Durchmesser von 15 cm haben, wie es bei Liesegang's -Projections- und Vergrösserungs-Laterne Modell B. der Fall ist. - - [Illustration: Fig. 4. Sciopticon mit fünfdochtiger Lampe.] - -Auf einem besonderen verschiebbaren Gestell an der Vorderseite des -Sciopticons befindet sich das =Objectiv= -- in der Regel ein -Doppel-Objectiv. Die Vorderlinsen desselben (a und b Fig. 3) sind -verkittet, die Hinterlinsen (c und d) sind durch einen Ring getrennt. -Wenn man die Linsen aus der Fassung geschraubt hat, um sie zu reinigen --- was übrigens sehr wichtig ist --, so vergesse man nicht, sie nachher -wieder richtig einzusetzen (so, wie die Abbildung es angiebt), sonst -erhält man ein unscharfes Bild. In vielen Fällen ist es vortheilhaft, -ein Objectiv von kurzer Brennweite zu verwenden, welches bei gleicher -Entfernung (Apparat von Wand) ein grösseres Bild giebt, wie z. B. -Liesegang's Tachyscop C 20. Dasselbe ist gleichzeitig ein vorzügliches -Objectiv für Momentaufnahmen und ausserordentlich geeignet zu Aufnahmen -von Laternen- wie Stereoscopbildern. - -Direct vor den Condensor (bei 00', Fig. 3) wird das Bild oder vielmehr -der Bildhalter eingesetzt; er wird durch Federn gehalten. An Stelle des -Bildhalters kann man auch eine Glas-Cüvette einsetzen, in der sich -manche interessante chemische Versuche vornehmen lassen. - -Bei dem auf Seite 6 abgebildeten Sciopticon, wo der Objectivträger durch -eine Schraube (unterhalb des Objectivs) bewegt wird, klemmt man den -Bildhalter zwischen die Fassung des Condensors und den Objectivträger. -Das Einsetzen des Bildhalters wird dadurch sehr erleichtert; ausserdem -kann man bei dieser Anordnung Instrumente jeder Art in den Apparat -bringen und wissenschaftliche Experimente projiciren -- man braucht -bloss den Objectivträger hinreichend weit vorzuschrauben. Zum -Scharfstellen des Bildes ist das Objectiv mit einem Triebe versehen. - -In den Körper des Sciopticons wird von der Rückseite her die -Petroleumlampe, der Kalklichtbrenner oder die electrische Bogenlampe -eingeschoben. - - - - -Die Sciopticonlampe - - -besteht zunächst aus einem flachen, rechteckigen Petroleumbehälter. Er -fasst soviel Petroleum, als für ein Paar Stunden ausreichend ist. Das -Petroleum wird eingegossen durch einen Hals, dessen Oeffnung sich durch -eine Schraube schliessen lässt. Mitten auf dem Behälter sind -nebeneinander die Dochtführungen -- 3 bis 5 an der Zahl -- angebracht, -welche die 4 oder 5 cm breiten Dochte fassen. Die Führungen sind nach -oben hin etwas gegeneinander geneigt, sodass die Flammen gegeneinander -geleitet werden. Das Höher- und Tieferdrehen der Dochte geschieht mit -Hülfe von Schrauben an der Rückseite der Lampe. Der Zwischenraum -zwischen den Dochten ist geschlossen durch ein Blech, welches vielfach -durchbohrt ist, um Luft zutreten zu lassen. - -Die Flammenkammer oder der Brennerkasten wird gebildet durch einen -Stahlblechcylinder; er ist unten am Petroleumbehälter mittelst eines -Charniers befestigt und lässt sich nach der Seite umklappen. Vorne und -hinten ist die Flammenkammer durch eine Glasscheibe geschlossen; -dieselben verhindern den Luftzutritt von der Seite. Die Gläser dürfen -nicht fehlen, da sonst die Flamme schwalkt. Ausserdem dient die vordere -Glasscheibe zum Schutze des Condensors -- um denselben nämlich vor zu -starker Erhitzung und damit vor dem Zerspringen zu bewahren. - -Hinter der Glasscheibe an der Rückseite befindet sich ein Reflector, der -die Wirkung des Lichtes verstärken soll. In der Mitte desselben ist ein -kleines Fenster mit einem gefärbten Glase angebracht, wodurch man -jederzeit das Licht beobachten kann, ohne die Augen anzustrengen. - -In der Flammenkammer befindet sich eine Kappe, welche über die Dochte -gestülpt wird; sie hat in der Mitte eine längliche Oeffnung, durch -welche die flachen Flammen herausbrennen. Die Vorrichtung hat den Zweck, -die äusseren Flammen gegen die mittleren zu leiten: die Flammen, welche -von unten her (aber auch bloss von dort her) in ausgiebiger Weise mit -Luft gespeist werden, einzuschnüren und so die Intensität des Lichtes -auf einen möglichst kleinen Raum zu vereinen. - -Auf die Flammenkammer wird ein Schornstein aufgesetzt, welcher für -gehörigen Luftzug sorgt; er besteht aus zwei Theilen, welche ineinander -gleiten. Je weiter sie auseinander gezogen werden, umsomehr Zug hat die -Flamme. Oben auf dem Schornstein befindet sich ein Deckel, welcher die -Lichtstrahlen absperrt, ohne jedoch dem Luftzug Eintrag zu thun. - -Die Sciopticonlampe wird von hinten her in den Apparat eingeschoben; sie -hat unten, rechts und links, eine schmale Blechleiste, welche in einer -entsprechenden Führung am Boden des Sciopticons läuft. Dadurch ist der -Lampe genügender Halt gegeben. - - -Die Behandlung der Sciopticonlampe - -ist zwar sehr einfach, erfordert aber immerhin einige Sorgfalt. Vor -allem verwende man nur gutes =Petroleum=. Man begnüge sich nicht damit, -solches im Laden zu verlangen, sondern überzeuge sich auch davon. -Gereinigtes Petroleum ist durchsichtig und farblos, im reflectirten -Licht hat es einen bläulichen Stich. - -Beim Eingiessen achte man darauf, dass nichts überschüttet wird; man -thut gut, einen Trichter zu benutzen. Nach dem Füllen wird der Deckel -fest aufgeschraubt und die Lampe mit einem trockenen Lappen sorgsam rein -geputzt. Falls dies unterbleibt, so darf man sich nicht wundern, wenn -sich während der Vorstellung ein unangenehmer Geruch bemerkbar macht: -die Lampe wird allmählich heiss, und wenn sich irgendwo etwas Petroleum -angesetzt hat -- sollte es auch nur sehr wenig sein --, so wird dasselbe -verflüchtigt. - -Die =Dochte= erfordern eine sorgsame Behandlung. Das Einsetzen der Dochte -geschieht derart, dass man sie in die Führung hineinsteckt, bis sie in -das Triebwerk kommen, und dann herunterdreht. Sollte einmal -unvorsichtiger Weise ein Docht ganz in den Behälter gerathen, so fischt -man ihn mit einem krummen Draht heraus; die Oeffnung ist hinreichend -gross dazu. - -Zum Beschneiden verwende man eine sehr scharfe Scheere. Man dreht den -Docht so tief herunter, dass er eben noch über die Führung herausragt -und schneidet alsdann den schwarzen Theil mit einem Schnitt ab, lässt -aber noch einen angebrannten Rand stehen, weil sich der Docht so besser -entzündet. Der Schnitt muss ganz gleichmässig sein, kein Fädchen darf -stehen bleiben; sonst erhält man eine unregelmässige, gezackte Flamme. -Darauf dreht man den Docht 3 bis 4 mm heraus und schrägt die beiden -Ecken ab. Man achte darauf, dass die Dochtreste und abgeschnittenen -Fädchen gut entfernt werden und sich nicht an den Dochten festsetzen -oder in den Raum zwischen den Dochten fallen. - -Neue Dochte lassen sich meist schlecht scharf schneiden. Man zündet dann -den Docht an, lässt ihn eine kurze Zeit brennen, löscht aus und -schneidet, wie eben beschrieben, die schwarze Partie ab. Das Schneiden -geht jetzt leichter, weil die Fäden besser zusammenhalten. Ein guter -Docht, gut behandelt, hält sehr lange. - -Es ist auch keineswegs nöthig, ihn jedesmal vor dem Gebrauche zu -beschneiden; wenn er einmal gut beschnitten ist, genügt es meist, mit -einem Lappen darüber zu gehen oder mit dem Daumen die verkohlten Enden -abzustreichen. - -Man achte darauf, dass der Docht noch lang genug ist; nöthigenfalls -ersetze man ihn rechtzeitig durch einen neuen. Nach der Vorstellung wird -das Petroleum völlig abgeschüttet; die Dochte werden wieder angezündet, -und man lässt sie ganz ausbrennen. Die verkohlten Enden reibt man etwas -ab. Gut ist es, die Dochte dann noch herauszunehmen, zu trocknen und -erst kurz vor der nächsten Vorstellung wieder einzusetzen. - -Das =Anzünden= der Sciopticonlampe geschieht am besten etwa 10 Minuten vor -Beginn der Vorstellung. Man klappt die Flammenkammer um, dreht die -Dochte ganz niedrig und zündet sie an. Zum Anzünden bediene man sich -eines Wachsstreichhölzchens oder eines Holzspahnes; die gewöhnlichen -Streichhölzchen und auch brennendes Papier werfen leicht Kohle ab, die -dann gerne zwischen die Dochte fällt und den Luftzutritt erschwert. Man -achte stets darauf, dass der Zwischenraum zwischen den Dochtführungen -sauber ist. - -Man thut gut, das Anbrennen, ebenso wie das Füllen des -Petroleumbehälters, in einem anderen Raume (etwa auf dem Flur) -vorzunehmen. Selbst wenn die Lampe sehr sorgfältig gereinigt ist, kann -noch etwas Petroleumschmutz daran sitzen; diesen lasse man sich erst -draussen völlig verflüchtigen. - -Nach dem Anzünden klappt man den Flammenkasten auf, setzt den -Schornstein darauf und zieht ihn ganz aus. Man lässt die Flammen mehrere -Minuten ganz klein brennen; mit der Zeit steigen sie von selbst etwas. -Durch das Fensterchen im Reflector kann man die Flammen beobachten; ihr -oberer Band sollte nahezu eine gerade Linie bilden, er darf nicht -gezackt sein. Wenn die Flamme vorne (nach dem Bilde zu) höher brennt, so -wird die Mitte der Flamme, welche die grösste Helligkeit besitzt, -verdeckt; und da nun eine Flamme fast undurchsichtig ist, so wirft das -intensive Licht der Mitte von dem vorderen Theile einen Schatten auf die -Wand. - -Nach Verlauf von einigen Minuten, wenn das Metall durch und durch -erwärmt ist, dreht man zunächst die äusseren Flammen etwas höher, welche -dann allmählich auch die mittleren in die Höhe ziehen. Nach und nach -schraubt man die Dochte immer weiter heraus -- so weit als es geht, ohne -dass die Flammen rauchen. Die mittleren Flammen müssen alsdann etwas -höher brennen als die äusseren. - -Die Flammen sollen ganz weiss und gleichmässig sein; wenn sie an den -Rändern roth erscheinen, so sind die Dochte zu hoch. Man muss sie dann -etwas niedriger drehen, sonst giebt es Schwalk. - -Man beachte: =durch Rechtsdrehen macht man die Flammen höher, durch -Linksdrehen kleiner=. Wenn die Flammen richtig regulirt sind, brennen sie -lange Zeit sehr gleichmässig. - -=Während der Vorstellung= muss man von Zeit zu Zeit nach dem Licht sehen -und, wenn nöthig, die Flammen reguliren. Hauptsache ist guter Luftzug, -und dazu gehört, dass hinreichend frische Luft im Zimmer vorhanden ist. -Wenn das (wie leider oft) nicht der Fall ist, so macht sich dieser -Mangel bald recht unangenehm bemerkbar: wir bekommen mehr Rauch wie -Licht. Die einzige Rettung ist: Thür oder Fenster auf, und das wirkt oft -wie ein Wunder. Dem Publicum kann die frische Luft auch nichts schaden. - -Niemals sollte man während der Vorstellung (etwa in einer Pause) die -Flammen klein brennen lassen. Denn die Verbrennung ist alsdann sehr -mangelhaft; ein Theil des Petroleums verdampft ohne zu verbrennen und -verbreitet einen unerträglichen Geruch. - -=Nach der Vorstellung= ist der Petroleumbehälter zu entleeren und die -Dochte wieder anzuzünden, damit alles Petroleum, was noch darin ist, -aufgebrannt wird. Die Lampe darf erst kurz vor der nächsten Vorstellung -wieder mit Petroleum gefüllt werden. - -Das Entleeren des Petroleumbehälters direct nach dem Gebrauche und das -Ausbrennen der Dochte sollte man niemals versäumen. Wenn das Petroleum -im Behälter bleibt, so saugt es sich immer weiter die Dochte hinauf, -verdunstet oben und breitet sich nebelartig über das ganze Instrument -aus. So wird die ganze Lampe mit einer dünnen Petroleumschicht belegt, -die sich noch mit Staub vermischt und sich bei der nächsten Vorstellung, -sobald die Lampe erhitzt ist, verflüchtigt und einen widerwärtigen -Geruch verbreitet. - -=Daher lasse man niemals Petroleum in der Lampe und in den Dochten, wenn -der Apparat nicht in Gebrauch ist.= Auch sollte die Lampe wie das -Sciopticon stets, ehe es weggestellt wird, gut gereinigt werden. Es ist -eine kleine Mühe, die sich aber reichlich lohnt. - - - - -Das Kalklicht - - -ist für Projectionszwecke das schönste Licht. Es ist ausserordentlich -hell und weiss, sehr ruhig und einfach zu handhaben. - -Kalklicht wird erzeugt, indem man ein Gemisch von Sauerstoffgas mit -Wasserstoff- oder gewöhnlichem Leuchtgas oder Alcoholdämpfen unter Druck -auf ein Stück gebrannten Kalk leitet und entzündet; dadurch wird das -Kalkstück zu intensiver Weissgluth gebracht. - -Bei Verwendung dieser Lichtquelle handelt es sich zunächst um die - - -Bereitung des Sauerstoffgases. - -Zwar kann man verdichteten Sauerstoff in Stahlcylindern im Handel -bekommen, aber doch nur an sehr wenigen Orten; und selbst wenn man ihn -direct beziehen kann, wird man noch leicht in die Lage kommen, sich den -Sauerstoff selbst herstellen zu müssen. Dabei macht die Selbstbereitung -viel weniger Umstände. Von der Gefahr, welche mit der Benutzung des -comprimirten Sauerstoffes verbunden ist, wollen wir gar nicht sprechen. - -Man erhält Sauerstoffgas, wenn man eine Mischung von 4 Theilen -chlorsaurem Kali mit 1 Theil Braunstein in einer Retorte erhitzt. Eine -solche Retorte ist in Figur 5 abgebildet. Sie muss mit einem -Sicherheitsventil versehen sein; hier dient dabei als solches ein Kork, -der nicht zu fest in eine Oeffnung eingesetzt wird. - -Practischer und völlig gefahrlos ist die Sicherheitsretorte oder der -Sauerstoffgenerator, der in Figur 6 dargestellt ist. Diese Retorte -besteht aus einer flachen eisernen Glocke, welche auf einer Platte liegt -und gasdicht darauf abgeschliffen ist; durch einen Bügel wird die Glocke -auf die Platte festgepresst. Der Bügel, welcher seinerseits durch zwei -Spiralfedern niedergehalten wird, ist unten drehbar befestigt; man -öffnet die Retorte, indem man den Bügel mittelst der hölzernen Handhabe -etwas anhebt, vorne überzieht und dann die Glocke abhebt. Das Schliessen -geschieht umgekehrt. - - [Illustration: Fig. 5. Retorte.] - -Unter die Glocke wird ein Braunsteinkuchen gelegt und von unten her -durch den Bunsenbrenner oder eine Spiritusflamme im Träger des -Generators erhitzt. Nach einigen Minuten beginnt sich Sauerstoffgas zu -entwickeln, welches durch das Rohr oben an der Glocke in den Gasbehälter -(Gassack oder Gasometer) abgeleitet wird. - - [Illustration: Fig. 6. Sicherheits-Retorte.] - -Sollte einmal in der Ableitung eine Stockung eintreten, der Gasdruck in -der Retorte also steigen, so geben die beiden Spiralfedern gleich nach, -die Glocke mit dem Bügel hebt sich und das Gas entweicht. Sobald die -Stockung in der Leitung beseitigt ist, senkt sich die Glocke und die -Entwicklung geht ruhig weiter. Eine Explosionsgefahr ist also völlig -ausgeschlossen. Man kann die Retorte übrigens leicht auf ihre -Sicherheit prüfen, indem man den Schlauch, welcher das Gas ableitet, -zusammendrückt. - -Die =Braunsteinkuchen= werden hergestellt aus einem Gemisch von 4 Theilen -chlorsaurem Kali und 1 Theil Braunstein; es wird soviel Wasser -zugesetzt, dass die Masse feucht, nicht nass wird. Nachdem alles gut -gemischt ist, drückt man den Teig in eine Eisenform (welche jedem -Apparate zugeliefert wird), streicht das Ueberstehende ab, dreht die -Form um und lässt den Kuchen herausfallen. - -Das Trocknen der Kuchen geschieht bei gelinder Wärme oder an der Luft. -Nach dem Trocknen werden sie mit der unteren Seite in ein teigförmiges -Gemisch von Wasser und Braunstein eingetaucht und nochmals getrocknet. -Dies bewirkt, dass die Kuchen beim Gasentwickeln nicht an der unteren -Metallplatte festbacken. - -Die trockenen Kuchen sind reinlich in der Handhabung und hart wie -Kohlen. Wenn sie zur Gasentwicklung gebraucht sind und aus der Retorte -genommen werden, haben sie noch ihre frühere Form; sie sind nur -angeschwollen. - -Zur Herstellung der Kuchen darf nur =reiner Braunstein= benutzt werden. Er -darf keine Verunreinigung organischer Natur (z. B. Kohle) enthalten. Wer -die Selbstbereitung der Kuchen scheut, kann sie im Handel bekommen. - -Der entwickelte Sauerstoff wird in einen Gasbehälter geleitet. Dazu -dient ein Gassack oder ein Gasometer. - - -Die Gassäcke - - [Illustration: Fig. 7. Die Bereitung des Sauerstoffgases.] - -sind aus dreifachem Kautschuktuch gefertigt. Sie müssen vor allem dicht -sein und soviel Gas aufnehmen, als für eine Vorstellung ausreicht. Bevor -der Sauerstoff in den Gassack geleitet wird, muss er gekühlt und -gewaschen werden. Bei Benutzung eines Gasometers ist ein Waschgefäss -überflüssig, da hier das Gas sowieso durch Wasser geführt wird. In Figur -7 ist die Anordnung der verschiedenen Apparate dargestellt. A ist die -Retorte, B der Deckel. An Stelle derselben kann natürlich auch die -Sicherheitsretorte verwandt werden. Ein weiter Kautschukschlauch leitet -den Sauerstoff in das längere Rohr (C) des Waschgefässes, welches etwa -zur Hälfte mit Wasser gefüllt ist. Durch das kürzere Rohr (D) gelangt -das Gas weiter durch Vermittlung eines Kautschukschlauches in den Sack -(E). Wenn der Sack hinreichend mit Sauerstoff gefüllt ist, wird der Hahn -abgesperrt und bei der Vorstellung wird der Kalklichtbrenner aus dem -Sacke, der alsdann mit einem Gewichte beschwert wird, gespeist. - -Die Füllung des Sackes nimmt eine ziemliche Zeit in Anspruch. -Vortheilhafter ist es, wenn man - - -das Gasometer - -verwendet. In allen Fällen lässt sich dasselbe, wie wir später sehen -werden, nicht benutzen. Hier kann die Gasentwicklung während der ganzen -Vorstellung ohne Störung fortgesetzt werden, und es genügt, wenn man 15 -bis 20 Minuten vor der Vorstellung mit der Gasentwicklung beginnt. - -Das Gasometer ist aus verzinktem Eisenblech construirt. Es besteht im -Wesentlichen aus einem Behälter, dessen unterer Theil mit Wasser gefüllt -wird, und einer Glocke. Der Sauerstoff wird unten in das Wasser -geleitet, steigt auf und sammelt sich unter der Glocke, die dadurch -gehoben wird. - -Damit nicht zu viel Wasser nothwendig ist, ist das Gasometer mit einer -cylinderförmigen »Seele« versehen, welche etwa bis zur Mitte der Höhe -des Behälters reicht. Der Raum, der dadurch gewonnen wird und der im -übrigen stets trocken bleibt, kann sehr gut zum Verpacken von Laternen -oder Apparatstücken benutzt werden; unten ist er durch einen Deckel -geschlossen. - - [Illustration: Fig. 8. Generator, Gasometer und Sciopticon.] - -Der cylinderförmige Mantel der Glocke ist nach oben hin fortgesetzt und -bildet hier einen Kasten, der zur Aufnahme des Gewichtes bestimmt ist, -um das Gas unter Druck zu bringen; er kann ebenfalls zum Verpacken von -allerhand Gegenständen verwandt werden. Der obere Deckel des Gasometers -ist mit vier Stangen versehen und bildet mit diesen eine Art Tisch. Die -Stangen sind unten durch einen Ring verbunden. Wenn der Apparat -aufgestellt ist, ragt dieses Tischchen oben heraus; der untere Ring ist -dann mit vier Flügelschrauben an der Wandung des Behälters befestigt -(vgl. Fig. 8). Ist der Apparat verpackt, so liegt der Deckel fest auf -dem Behälter und die Stangen ruhen zwischen den Wandungen des Behälters -und der Glocke. - -Zum Gebrauche nimmt man zunächst den oberen Deckel sowie die Glocke -heraus und füllt den unteren Theil des Behälters mit Wasser bis etwa 3 -cm unter den Boden der »Seele«. Man braucht dazu bloss einen Eimer voll -Wasser. Dann setzt man die Glocke ein und lässt sie ganz herunter -sinken; dazu muss der Hahn an der einen Röhre offen sein. Das Einfüllen -von Wasser kann auch durch eine Oeffnung in dem Kasten geschehen. Das -obere Gestell (Tischchen) wird angeschraubt, der Sauerstoffgenerator -daraufgesetzt, von unten her mit drei Schrauben befestigt und alsdann -durch einen Gummischlauch mit dem Rohre (ohne Hahn) innerhalb des -Kastens verbunden, welches bis unten in das Wasser hinunterreicht. - -In den Kasten legt man ein Gewicht von 15 bis 25 kg; unter Umständen -noch mehr, wenn man einen grösseren Druck haben will. Wir benutzen zur -Belastung meist zwei Ziegelsteine, welche zusammen etwa 17 kg wiegen. - -Nun wird ein Braunsteinkuchen in die Retorte gelegt und der Brenner -darunter angezündet. Nach Verlauf von mehreren Minuten hört man es im -Gasometer quattern: es entwickelt sich Sauerstoffgas. Der innere -Blechkasten hebt sich. - -Nach 5 Minuten ist die Gasentwicklung meist beendigt; es wird alsdann -ein neuer Kuchen aufgelegt; nun geht die Entwicklung viel schneller vor -sich. Vor Beginn der Vorstellung entwickelt man so viel Gas, bis der -innere Blechkasten etwa noch eine Hand breit von der Platte des oberen -Gestelles absteht; dazu sind zwei oder höchstens drei Kuchen -erforderlich. Wenn der Gasbehälter soweit mit Sauerstoff gefüllt ist, -löscht man die Flamme im Generator aus und legt einen neuen Kuchen ein. - -Bei Beginn der Vorstellung zündet man den Brenner unter der Retorte -wieder an und lässt die Flamme klein brennen, sodass sich das Gas nur -langsam entwickelt und das verbrauchte Gas ersetzt. Man kann auf diese -Weise immerzu auf jede beliebige Zeit während der Vorstellung Sauerstoff -erzeugen. - -Zur Ableitung des Sauerstoffes aus dem Gasometer befindet sich in dem -inneren Blechkasten ein zweites Rohr mit Hahn, welches mit dem -Kalklichtbrenner durch einen Schlauch verbunden wird. - -Das Gasometer kann gleichzeitig als Ständer für das Sciopticon verwendet -werden (vgl. Fig. 8); es ist aufgestellt 1,20 Meter hoch. - -Ausser Sauerstoff ist zur Erzeugung des Kalklichtes ein brennbares Gas -erforderlich. Am bequemsten ist die Verwendung von =Leuchtgas=. Es wird -einfach das Rohr der Gasleitung mit dem Brenner durch einen Schlauch -verbunden oder, wenn man einen bestimmten Druck erhalten will, das -Leuchtgas in einen Gassack geleitet und nachher von hier in den Brenner -geführt. - -Nicht jeder ist in der glücklichen Lage, Leuchtgas durch die Rohrleitung -zur Verfügung zu haben. Man ist dann genöthigt, an Stelle desselben -Wasserstoffgas, welches im übrigen ein noch helleres Licht giebt, oder -Alkoholdämpfe zu benutzen. Den Wasserstoff kann man in Stahlcylindern -bekommen; es gilt davon dasselbe, was über die Cylinder mit verdichtetem -Sauerstoff gesagt wurde. Meist wird man ihn selber herstellen. - - -Die Bereitung des Wasserstoffes - -geschieht auf kaltem Wege durch Zersetzung von Wasser, indem diesem -Schwefelsäure und metallisches Zink zugesetzt wird. Ein praktischer -Apparat, der hierzu verwendet werden kann, ist in Figur 9 abgebildet. -Dieser ganz aus Kupferblech gefertigte Wasserstoff-Generator besteht aus -einem äusseren Behälter C mit zwei Handhaben B und einem inneren -Cylinder A, welcher sich mittelst zweier Haken I und H in C auf- und -niederheben lässt. Wenn der Cylinder gehoben ist, lässt er sich, wie die -Abbildung es zeigt, auf zwei Stangen E und F feststellen. In den -Behälter C wird Wasser gegossen, welches mit Schwefelsäure angesäuert -ist, in den Cylinder A bringt man Zinktafeln oder Abfälle, die dann auf -dem durchlöcherten Boden T ruhen. Soll der Apparat in Wirksamkeit -treten, so lässt man den inneren Cylinder herunter; es entwickelt sich -alsbald Wasserstoff, der durch ein Bleirohr S abgeleitet wird. D ist -eine Waschflasche. - -Der Apparat wird direct mit dem Brenner durch einen Schlauch in -Verbindung gesetzt; er dient also gleichzeitig als Gasometer. -Nöthigenfalls kann man natürlich auch den Wasserstoff in einen Gassack -leiten, und aus diesem den Brenner speisen. In diesem Falle lässt sich -auch eine Bleiretorte benutzen. - - [Illustration: Fig. 9. Wasserstoff-Generator mit Waschflasche.] - -Ueber die Verwendung von =Alkoholdämpfen= in Verbindung mit Sauerstoff zur -Erzeugung des Kalklichtes werden wir später zu sprechen kommen. - - -Der Kalklichtbrenner. - -Die beiden Gase, Sauerstoff und Leuchtgas oder Wasserstoff werden in -den Kalklichtbrenner geleitet und dort entzündet; die intensive Flamme -bringt das Kalkstück in Weissgluth. - -Das Gemisch des Sauerstoffes mit Wasserstoff oder Leuchtgas ist sehr -explosiv; am sichersten ist es daher, wenn die Gase erst im letzten -Augenblicke -- also in der Flamme -- gemischt werden. Andererseits -bekommt man ein mehr als doppelt so helles Licht, wenn die Gase vorher -gemischt werden. - -Dementsprechend giebt es zwei verschiedene Arten von Kalklichtbrennern: -Sicherheitsbrenner und Brenner für gemischte Gase. - -Bei dem =Brenner für gemischte Gase= werden die Gase vor dem Austritt -gemischt. Die Helligkeit des Lichtes ist hier, wie eben gesagt, -bedeutend grösser: die Sicherheit hingegen ist eine geringere: unter -Umständen kann ein Zurückschlagen der Flamme vorkommen -- allerdings -auch nur dann, wenn man unvorsichtig ist und die Sicherheitmassregeln -nicht berücksichtigt. Bei diesem Brenner müssen beide Gase unter genau -gleichem Druck stehen, und dies lässt sich nur erreichen, wenn man zwei -Gassäcke verwendet. - -Bei dem =Sicherheitsbrenner= werden beide Gase in getrennter -Rohrleitung bis in die Flamme geführt. Hier ist ein Zurückschlagen -ausgeschlossen. Es können sowohl Gassäcke wie Gasometer benutzt werden; -letzteres ist natürlich bequemer. Leuchtgas wird direct aus der -Rohrleitung entnommen. - - [Illustration: Fig. 10. Brenner für gemischte Gase.] - - [Illustration: Fig. 11. Sicherheitsbrenner.] - - [Illustration: Fig. 12. Brenner für Alkohol-Sauerstoff.] - -Ein dritter Brenner kommt zur Verwendung bei Alkohol-Sauerstoff; es ist -ebenfalls eine Art Sicherheitsbrenner. Der Alcohol wird in einen Docht -geleitet, der aus dünnen Eisendrähten besteht und der stark erhitzt -wird, und wird hier in Dampf verwandelt. In die Flamme tritt der -Sauerstoff ein. - -Die drei verschiedenen Brenner sind in den Figuren 10, 11 und 12 -abgebildet. Das untere Stück (nb), ein massiver Messing-Cylinder, ist -bei allen Brennern dasselbe. In diesen Cylinder sind zwei Löcher -gebohrt; das eine (o^1) für den Sauerstoff, das andere (h) für das -Leuchtgas, den Wasserstoff oder Alkohol. - -Bei dem Brenner für gemischte Gase (Fig. 10) ist auf den unteren -Cylinder ein Aufsatz aufgeschraubt, der sich oben zu einem schmalen -Rohre verengt. Die Gase mischen sich hier in der Kammer c und treten -vereint durch m aus. - -Die beiden andern Brenner haben je zwei Aufsätze; bei beiden wird -zunächst auf die Oeffnung von o^1 ein Rohr o aufgeschraubt, welches den -Sauerstoff bis in die Flamme leitet. Der Sicherheitsbrenner hat des -weiteren einen nach oben sich verengenden Aufsatz (jg), der das -Leuchtgas oder den Wasserstoff nach oben führt (Fig. 11). - -Bei dem Brenner für Alkohol-Sauerstoff tritt an Stelle des Aufsatzes -(jg) ein hohler Cylinder (ja), der einen Docht (w) aus feinen -Eisendrähten enthält (Fig. 12). - -Ein praktischer =Kalklichtbrenner=, bei welchem jeder der drei Aufsätze -zur Verwendung kommen kann, ist in Fig. 13 dargestellt; derselbe passt -in jedes Sciopticon. Die verschiedenen Theile sind enthalten in und -an einem Holzstück B. An den beiden Zuleitungsrohren befinden sich -die Hähne O für den Sauerstoff und H für das brennbare Gas. Die Hähne -werden meist von verschiedener Form und ausserdem der eine blank, -der andere schwarz gemacht, damit sie nicht verwechselt werden. Die -Zuleitungsrohre führen zu dem Brenneraufsatz (g) -- in der Abbildung -der Sicherheitsbrenner -- welcher durch einen der beiden andern -ersetzt werden kann. Die zwei nicht gebrauchten Aufsätze liegen in den -Oeffnungen d und e im Holzstück; diese Oeffnungen werden verschlossen -durch eine drehbare Messingscheibe f. Hinter dem Brenner g befindet -sich ein Messingwinkel k, der sich auf dem Holzstück nach vorn und -hinten verschieben lässt und den Kalkhalter p trägt. L ist die -Kalkscheibe; sie ist eingeklemmt zwischen die beiden Blechstücke. V ist -der Kopf eines kleinen scharfen Instrumentes, welches zum Reinigen der -Ausflussröhre des Sauerstoffes gebraucht wird. Das Heben und Senken des -Brenners geschieht mit Hülfe einer Schraube S, welche auf ein gebogenes -Metallblech r wirkt. - - [Illustration: Fig. 13. Kalklichtbrenner.] - - -Die Kalkcylinder. - -Die Flamme der Gase wird gegen eine Kalkscheibe gerichtet. Man verwendet -hierzu gewöhnlichen gebrannten Kalk, Wiener Kalk oder künstlich -hergestellte Cylinder. - -Diese Kalkstücke haben die Eigenschaft, Feuchtigkeit aus der Luft -anzuziehen und dann allmälig zu zerbröckeln. Um dies zu verhindern, muss -man die Scheiben gut in Staniol einwickeln und in Blechbüchsen -verpacken. - -Gute künstlich hergestellte Kalkcylinder halten sich auch unverpackt -sehr lange. - -Sehr wichtig ist es, die Kalkscheiben erst langsam zu erwärmen, also die -Leuchtgas- (Wasserstoff- oder Alcohol-) Flamme einige Minuten allein -klein brennen zu lassen, damit die Feuchtigkeit langsam ausgetrieben -wird und der Kalk trocknet. Würde man von vornherein Sauerstoff zugeben -und die intensive Flamme gegen den Cylinder richten, so würde das im -Kalk enthaltene Wasser plötzlich in Dampf verwandelt und die Scheibe in -Stücke gesprengt werden. Auch ist es gut, während des Erwärmens den -Cylinder zu drehen. - -Wenn die Flamme eine Zeit lang auf den Kalk eingewirkt hat, nimmt die -Leuchtkraft desselben ab; man dreht ihn dann etwas. Auf diese Weise hält -ein gutes Kalkstück mehrere Stunden aus. - - -Der Kalkhalter. - -Die abgenutzten Stellen des Cylinders sind stets bröckelig; das Drehen -derselben muss daher vorsichtig geschehen. Bei dem in Fig. 13 -abgebildeten Kalkhalter, dem sog. Storchschnabel, ist dies nicht -möglich. Ich habe einen neuen Halter construirt, in welchem der Kalk von -beiden Seiten gut gefasst wird. Das Drehen geschieht von hinten her sehr -bequem mit Hülfe einer Zahnradübertragung. Von einem 3/4 Jahre alten -künstlichen Cylinder, welcher des Versuches halber nicht verpackt -aufbewahrt wurde, war nach Verlauf von zwei Stunden, die er in der -Flamme gestanden hatte, noch nichts heruntergebröckelt; ausserdem war er -erst zu Dreiviertel abgenutzt. - - -Die Handhabung des Kalklichtes. - -=Der Brenner für gemischte Gase= erfordert die Anwendung von zwei -Gassäcken, welche vor der Vorstellung gefüllt werden. Es ist ja darauf -zu achten, dass die beiden Gassäcke stets unter gleichem Druck sind; -denn sonst kann es vorkommen, dass der Inhalt des mehr beschwerten Sacks -sich in den andern ergiesst, wodurch sich eine gefährliche explosive -Gasmischung bilden würde. Einen ziemlich gleichmässigen Druck erhält -man, wenn man die beiden Säcke aufeinander zwischen zwei Bretter legt -und beschwert. In die beiden Gasleitungen schaltet man eine -Sicherheitsvorrichtung ein, welche ein Zurückschlagen verhindert. - -Das Reguliren der Hähne muss hier viel exacter geschehen als beim -Sicherheitsbrenner, und erfordert einige Uebung. - -Anfänger sollten nicht mit gemischten Gasen arbeiten, sondern sich des -Sicherheitsbrenners bedienen. - -=Der Sicherheitsbrenner= giebt zwar ein geringeres Licht, aber es ist noch -immer sehr intensiv und für die meisten Zwecke ausreichend. Die -Handhabung ist gefahrlos, sehr einfach und bequem, besonders dadurch, -dass man keine Gassäcke braucht. - -In den meisten Fällen wohl wird Leuchtgas verwendet werden. Wer es nicht -zur Verfügung hat, kann den Wasserstoff-Generator mit Gasometer -benutzen; derselbe wird direkt mit dem Brenner verbunden, und es ist -hier also auch kein Sack erforderlich -- oder er verwendet den Brenner -für Alkohol-Sauerstoff. - -Der Sauerstoff wird in der oben beschriebenen Weise mittelst der -Sicherheitsretorte entwickelt und im Gasometer gesammelt. Vor der -Vorstellung wird der Gasbehälter mit Sauerstoff gefüllt. Diese ganze -Vorbereitung nimmt etwa 15 bis 20 Minuten in Anspruch. - -Der Sauerstoffkrahnen des Kalklichtbrenners wird mit dem Ableitungsrohre -des Gasbehälters (welches mit einem Hahn versehen ist) durch einen -Schlauch verbunden; desgleichen der andere, links befindliche Krahnen -des Brenners mit der Gasrohrleitung oder dem Wasserstoffgenerator. Man -überzeugt sich, dass die Schlauchverbindungen gut und die Hähne am -Brenner geschlossen sind, und öffnet nur den Hahn im Gasbehälter sowie -den Hahn am Leuchtgasrohre vollständig. Diese Hähne bleiben offen. Nun -öffnet man den Hahn für Leuchtgas links am Kalklichtbrenner, zündet den -Brenner an und dreht die Flamme klein. - -Indess ist ein Kalkcylinder eingesetzt und dieser wird nun in der Flamme -langsam erwärmt. Man schiebt den Brenner in die Laterne, um das Metall -derselben und besonders den Condensor allmälig zu erwärmen. - -Nach einiger Zeit dreht man die Flamme etwas höher und lässt nach und -nach Sauerstoff zu. Alsbald beginnt der Kalk zu glühen. - -In die Retorte ist ein frischer Kuchen eingelegt; die Flamme darunter -lässt man klein brennen. Ist dieser Kuchen aufgebraucht, so wird er -wieder durch einen neuen ersetzt und zwar so lange, als man noch -Sauerstoff entwickeln will. - -Das Licht ist nach kurzer Zeit vollständig ruhig und regelmässig. Um die -grösste Helligkeit zu erhalten, ist etwas Uebung erforderlich. Man -öffnet zunächst beide Krahnen vollständig und schliesst dann allmälig -den Leuchtgas- (resp. Wasserstoff-) Krahnen und beobachtet dabei, ob das -Licht heller wird. Ebenso versucht man, ob man etwas Sauerstoff -absperren kann. - -Wenn die Hähne richtig regulirt sind, brennt die Flamme vollständig -geräuschlos, und der Kalk giebt an der getroffenen Stelle ein kräftiges, -weisses Licht. - -Nun wird der Brenner in der Laterne solange hin- und hergeschoben, auf- -und niedergedreht, bis man auf der Wand ein gleichmässig beleuchtetes -Bildfeld erhält. - -Wenn so weit alles fertig ist, wird die Vorstellung glatt und ohne -Unterbrechung vor sich gehen; man braucht nur von Zeit zu Zeit nach dem -Lichte zu sehen und, wenn nöthig, den Kalkcylinder etwas zu drehen, -sowie gelegentlich einen neuen Kuchen in die Retorte zu legen. - -Nach der Vorstellung wird =zuerst der Sauerstoffhahn= zugedreht und dann -der andere. - -Bei der Benutzung von Leuchtgas ist zuweilen ein Reguliren des -Leuchtgaskrahnen am Brenner nothwendig, indem sich der Druck in der -Gasleitung ändert. Diese Druckveränderung macht sich besonders -bemerkbar, wenn die Rohrleitung eng ist und in der Nähe mehrere -Gasflammen angezündet oder ausgedreht werden. - -=Der Brenner für Alkohol-Sauerstoff= erfordert einige Uebung in der -Handhabung. Der Sauerstoff wird in der bekannten Weise dem Gasometer -entnommen; der Alkohol befindet sich in einem Behälter, welcher mit -einer verschliessbaren Oeffnung zum Füllen sowie mit einem Krahnen zur -Ableitung versehen ist. - -Dieser Behälter wird durch einen kurzen Schlauch mit dem -Wasserstoff-Krahnen des Brenners in Verbindung gesetzt und neben der -Laterne so aufgestellt, dass die obere Fläche mit der Brennerspitze etwa -in gleicher Höhe steht -- nicht höher. - -Man öffnet den Hahn am Alkoholgefäss sowie den entsprechenden am -Kalklichtbrenner; beide werden ganz aufgedreht. Vorsichtig hebt man den -Alkoholbehälter etwas auf, bis der Alkohol bis an die Spitze des -Drahtdochtes dringt; dann lässt man ihn wieder herunter. Nun wird -angezündet. - -Man lässt die Flamme längere Zeit brennen, damit sich der Docht erhitzt. --- Inzwischen entwickelt man Sauerstoff. - -Wenn das Gasometer mit Sauerstoff gefüllt ist, lässt man etwas -Sauerstoff in die Flamme treten; allmälig mehr. Wenn es im Brenner -quattert, so kocht der Alcohol; das dauert kurze Zeit -- bald verwandelt -er sich in Dampf und man erhält ein ruhiges Licht. - -Man regulirt mit den beiden Hähnen am Kalklichtbrenner, bis man das -beste Licht erhält. Mit der Zeit kann man, wenn es nöthig erscheint, das -Alcoholgefäss etwas höher stellen, um den Druck zu erhöhen. - -Sollte einmal etwas Alkohol überlaufen, so lasse man ruhig abbrennen; es -ist keine Gefahr dabei. - -Man achte darauf, dass das Sauerstoffrohr mehrere Millimeter über den -Doch hinausragt (vgl. Fig. 12). - -An Stelle des Drahtdochtes kann man auch einen gewöhnlichen breiten -Baumwolldocht verwenden. Man nimmt dann aus dem Aufsatz die innere -Hülse, den Boden sowie die Drähte heraus, schraubt den Aufsatz auf und -setzt den Docht zwischen Hülse und Sauerstoffrohr. Man erhält hier ein -etwas schwächeres Licht; aber die Regulirung ist bequemer. Nur achte man -darauf, dass der Alcoholbehälter nicht höher steht, als die Spitze des -Brenners. - -Man verwende nur reinen Alkohol. - - * * * * * - -=Beim Arbeiten mit Kalklicht beachte man Folgendes:= - -Stets zuerst das Leuchtgas (Wasserstoffgas) anzünden und dann erst -Sauerstoff zulassen; will man auslöschen, zuerst den Sauerstoffhahn -schliessen. - -Die Ausflussöffnung des Sauerstoffrohres muss quer stehen. - -Wird beim Zulassen des Sauerstoffes die Flamme ausgeblasen, so hat man -den Sauerstoffhahn zu schnell geöffnet. - -Wenn die Flamme zischt, so ist die Zufuhr der Gase nicht richtig -regulirt -- oder die Oeffnung des Sauerstoffrohres ist nicht rein. - -Flackert die Flamme, so kann das davon herrühren, dass zuviel Wasser im -Gasometer oder das Gewicht auf dein Behälter zu schwer ist: es hat sich -dann Wasser in den Ableitungskrahnen des Gasbehälters gesetzt. - -Stets halte man ein oder lieber mehrere Kalkstücke bereit für den Fall, -dass eines zerspringen sollte; am besten in einem Storchschnabel, den -man sofort an Stelle des Kalkhalters einsetzen kann. - -Man denke daran, den Kalkhalter rechtzeitig zu drehen. Wenn man die -Flamme zu lange einwirken lässt, so frisst sie ein Loch hinein und kann -hierdurch gegen den Condensor abgelenkt werden. - -Den Condensor schütze man durch eine Glimmerplatte. Es kann lange ohne -eine solche gut gehen; aber man lasse sich dadurch nicht in Sicherheit -wiegen: der Krach ist schneller da, als man denkt. - -Nach jeder Vorstellung reibe man den Sauerstoffgenerator mit einem -fettigen Lappen ab, damit er nicht rostet. Hat man dies versäumt, so -besorge man es jedenfalls vor dem nächsten Gebrauch. - - - - -Electrisches Licht. - - -Heutzutage, wo fast jede grössere Stadt und auch viele kleinere Städte -eine electrische Anlage haben, liegt es für manchen sehr nahe, das -electrische Licht zu Projectionszwecken zu benutzen; besonders wenn er -in seinem Hause electrischen Strom zur Verfügung hat. Man verwendet in -der Laterne das electrische Bogenlicht. Die speciell hierfür -construirten Lampen passen in jedes Sciopticon und sind für Gleichstrom -wie für Wechselstrom zu gebrauchen. Die Regulirung der Lampen geschieht -sehr einfach mit der Hand; es hat sich dies im Allgemeinen als -praktischer herausgestellt, als die automatische Regulation. - -Eine derartige Lampe für Hand-Regulation ist in den Figuren 14 und 15 -dargestellt. - -Die erste Abbildung zeigt die Lampe, wie sie bei Benutzung von -Gleichstrom zur Verwendung kommt. - -Bei Gleichstrom brennt die positive (hier die obere) Kohle doppelt so -schnell ab als die negative (untere). Damit nun die Abnutzung eine -gleichmässige wird und die Regulation sich vereinfacht, wählt man die -obere Kohle doppelt so dick als die untere. - -In der oberen Kohle bildet sich gegenüber der Spitze der unteren Kohle -eine Höhlung. Von diesem Krater geht die grösste Lichtintensität aus. -Wie aus der Figur zu ersehen, bringt man die untere Kohle etwas weiter -nach vorn an und stellt den Apparat schräg. Dadurch wird erreicht, dass -der Krater an der Vorderseite entsteht und sein ganzes Licht auf den -Condensor wirft. - - [Illustration: Fig. 14. Electrische Lampe (Stellung für Gleichstrom).] - -Bei Verwendung von Wechselstrom werden unten und oben gleiche Kohlen -eingesetzt; der Apparat wird aufrecht gestellt (Fig. 15). Hier wird nach -allen Seiten Licht ausgestrahlt; und es fällt daher verhältnissmässig -nur ein geringer Theil auf den Condensor. Alles Uebrige geht verloren. - -Am Fusse der Säule befindet sich ein Stift, welcher das Instrument in -der einen oder anderen Stellung fixirt. - -Die Kohlen werden gehalten in einem Winkel mittelst Klammer und -Schraube. Bei Gleichstrom wird für die untere kleine Kohle noch ein -Einsatz im Halter angebracht. - - [Illustration: Fig. 15. Electrische Lampe (Stellung für Wechselstrom).] - -Die Regulirung geschieht mit Hülfe der drei Schrauben an der Rückseite. -Zunächst muss man den Lichtpunkt mit der Mitte des Condensors in gleiche -Höhe bringen. Dazu dient die unterste Schraube. Mit der zweiten -(mittleren) Schraube dreht man das Instrument seitlich in die richtige -Stellung. Der Abstand der Kohlen wird mit der obersten Schraube -regulirt. - -Zunächst werden die Kohlen aneinander gebracht, der Strom dadurch -geschlossen, dann die Kohlen auseinander gedreht, 3 bis 4 mm weit. -Diesen Abstand müssen die Kohlen halten. Alle zwei bis drei Minuten ist -eine kleine Regulation erforderlich. Der Lichtpunkt bleibt dabei an der -richtigen Stelle -- in der Höhe der Condensormitte. Sollte sich nach -einiger Zeit der Lichtpunkt einmal gehoben oder gesenkt haben, so genügt -eine geringe Drehung an der unteren Schraube, um es wieder in Ordnung zu -bringen. - -Die Arbeit -- wenn überhaupt von Arbeit die Rede sein kann -- ist nicht -grösser als das zeitweilige Drehen des Kalkcylinders beim Kalklicht. - - - - -Das Projectionsbild. - - -Projectionsbilder kann man in grosser Zahl im Handel bekommen. Aber wer -»Lichtbildner« ist, wird zunächst den Wunsch haben, seine eignen Bilder -auf der Wand zu sehen; daran wird er am meisten Freude haben. - -Wer sich einigermassen mit der Photographie beschäftigt hat, dem wird es -ein Leichtes sein, Projectionsbilder herzustellen. - -Gemalte Bilder haben mehr Reiz; die Herstellung derselben erfordert aber -grosse Uebung. - -Die Bilder dürfen nicht zu dicht sein. Wenn man sie auf ein weisses -Blatt Papier legt, müssen sie gerade die richtige Stärke zeigen. - -Auch sollen die Projectionsbilder nicht hart sein; weiche Bilder nehmen -sich stets besser aus. - -Wenn man selbsthergestellte Bilder projicirt, thut man gut, -zwischendurch zum Vergleich andere Bilder einzusetzen, welche möglichst -vollkommen sind und als Maassstab dienen können. - -Das gebräuchliche Format der Bilder ist 7 × 7 cm, entweder rund oder -eckig; die Platten haben das Format 83 × 83 mm oder 100 × 84 mm. In den -meisten Fällen ist es nicht schwierig, eine Aufnahme auf das (für einen -10 cm-Condensor) erforderliche Format 7 × 7 cm zu bringen; man schneidet -entweder ab oder verkleinert entsprechend. - -Wer seine Bilder in der Grösse projiciren will, wie er sie aufnimmt, -muss ein Sciopticon mit entsprechend grösserem Condensor benutzen; für 9 -× 12 cm z. B. bedarf man eines Condensors von 15 cm Durchmesser. - -Gute Laternbilder werden mit einem Deckglase versehen und mit einer -Maske verkleidet. Diapositive, welche nur einmal vorgeführt werden, -braucht man nicht durch ein Deckglas zu schützen; doch sollte man sie -stets mit einer Maske versehen. - -Sehr störend ist es, wenn ein Bild falsch herum eingesetzt wird. Um -einen solchen Irrthum zu vermeiden, thut man gut, alle Bilder in den -Kasten gleichmässig (etwa alle mit dem Kopf nach unten) zu stellen und -auf den Rand jedes Bildes in eine Ecke einen kleinen Streifen weisses -Papier zu kleben. Die Papierstreifen bilden zusammen ein langes weisses -Band; ist dieses Band an einer Stelle unterbrochen, so steht dort eine -Platte falsch. Die Papierstreifen können gleichzeitig zur Nummerirung -benutzt werden. - -Bei Bildern verschiedener Serien mache man die Streifen verschieden -breit. Man kann dieselben dann auf den ersten Blick auseinanderhalten. - - -Der Bildhalter - -muss in erster Linie so construirt sein, dass er Bilder verschiedener -Formate gut aufnehmen kann; nichts ist während der Vorstellung so -unangenehm, als wenn sich eine Platte im Halter festklemmt. - -Am bequemsten ist die Verwendung eines Doppelbildhalters. Derselbe -gestattet einmal ein rasches Wechseln der Bilder, zum andern bringt er -dieselben sofort an ihren richtigen Platz. Ein derartiger Bildhalter ist -in dem Sciopticon (Fig. 2) angebracht. - - -Die Wand. - -Die Bilder werden entweder auf eine undurchsichtige Wand oder durch -einen transparenten Vorhang geworfen. Das Aufwerfen ist stets -vorzuziehen; denn in dem anderen Falle geht viel Licht verloren. - -Man verwendet dazu ein weiss gedecktes, völlig undurchsichtiges Tuch, -welches auf einen Holzrahmen aufgespannt oder -- wie eine Landkarte -- -an die Wand gehängt wird. Am schönsten zeigen sich die Bilder auf einer -mit Zinkweiss glatt und matt gestrichenen Wand. - -Für das Durchwerfen der Bilder benutzt man eine Leinwand- oder -Shirtingwand, die vorher angefeuchtet werden muss. Am einfachsten hängt -man den Vorhang in einer Flügelthüre auf. - - -Der dunkle Raum. - -Der Raum, in welchem Projectionsbilder vorgeführt werden, muss dunkel -sein. Zumeist werden derartige Vorstellungen Abends gegeben, wo das -Zimmer ohnehin dunkel ist. Andernfalls muss man das Tageslicht durch -Blenden oder Vorhänge möglichst fernhalten. - -Wenn man eine sehr intensive Lichtquelle verwendet, braucht der Raum -nicht absolut dunkel zu sein. Für manche Zwecke ist das von grossem -Vortheil. - - -Die Grösse des Bildes. - -In erster Linie müssen sämmtliche Zuschauer das Bild gut sehen können. -Dementsprechend müssen -- gleichgültig wie gross das Bild ist -- die -Sitze der Zuschauer arrangirt sein. Am praktischsten ist es, wenn sie -nach hinten zu ansteigen, wie es in vielen Laboratorien der Fall ist. -Aber das lässt sich meist nicht machen. Man muss dann die -Projectionswand entsprechend hoch und, wenn nöthig, etwas geneigt -aufstellen. - -Sodann müssen alle Zuschauer das Bild gut übersehen können. Dazu muss -aber die Entfernung der ersten Reihe von der Wand mindestens das -doppelte, besser das dreifache sein, als das Bild im Durchmesser misst. -Bei gegebenem Raume darf das Bild also nicht zu gross gemacht werden. - -Ueberhaupt ist es ein Irrthum, wenn man annimmt, die Wirkung würde um so -besser sein, je grösser das Bild ist. Im Gegentheil sollte man das Bild -lieber stets so klein machen, als es die Verhältnisse zulassen. - -Für kleinere Kreise -- Familien, kleinere Vereine und theilweise auch -Schulen -- ist zumeist ein Bild von anderthalb Meter im Durchmesser -vollständig ausreichend; für Vorstellungen vor einem grossen Publikum -genügt in der Regel ein drei Meter grosses Bild. - -Je kleiner man das Bild macht, desto intensiver wird es -- bei gleicher -Beleuchtung. Wenn das Bild übergross gemacht wird, wozu natürlich eine -sehr starke Lichtmenge erforderlich ist, so treten die Mängel klar zu -Tage und die Wirkung des Bildes verliert. - -Die Grösse des Bildes, welche das Sciopticon giebt, hängt ab von der -Entfernung des Apparates von der Wand und von der Brennweite des -Objectives. - -Es steht der Durchmesser des Bildes auf der Wand (B) zur Entfernung des -Sciopticons (E) in demselben Verhältniss wie der Durchmesser des -Laternenbildes (b) zur Brennweite des Objectives (f). Diese Formel ist -nur annähernd richtig, aber für alle Fälle der Praxis hinreichend genau. - -Darnach kann man leicht berechnen, ein wie grosses Bild man mit einem -bestimmten Objectiv in einem gegebenen Raume überhaupt erhalten kann. Es -ist nämlich: B = E × b/f oder in Worten: Projicirtes Bild = Entfernung -des Apparates von der Wand × Laternenbild/Brennweite des Objectives. Die -Laternenbilder messen zumeist 7 cm im Quadrat. Nehmen wir beispielsweise -ein Objectiv von 14 cm Brennweite an, so wird B = E × 7/14 = 1/2 d. h. -das Bild auf der Wand wird halb so gross wie der Abstand des -Sciopticons; in einem 3 m breiten Zimmer kann man also mit diesem -Objectiv ein Bild von höchstens anderthalb Meter Durchmesser erhalten. - -Andrerseits lässt sich leicht bestimmen, wie weit man mit dem Apparate -zurückgehen muss, um ein Bild gegebener Grösse zu erhalten. Es ist E = B -× f/b oder in Worten: die Entfernung des Apparates ist gleich Grösse des -projicirten Bildes × Brennweite des Objectives/Laternenbild. Nehmen -wir wieder ein Laternenbild von 7 cm Durchmesser und ein Objectiv von 14 -cm Brennweite an, so ergiebt sich: E = B × 14/7 = 2 B. d. h. der Abstand -des Sciopticons von der Wand muss doppelt so gross sein, wie das Bild -werden soll; haben wir im gleichen Falle ein Objectiv von 21 cm -Brennweite, so muss dieser Abstand dreimal so gross sein wie das Bild. - -Schliesslich kann man noch berechnen, ein Objectiv welcher Brennweite -erforderlich ist, wenn man in einem gegebenen Raume ein Bild -bestimmter Grösse erhalten will. Es ist f = E × b/B oder in Worten: -die Brennweite des Objectives ist gleich dem Abstand des Apparates -× Laternenbild/projicirtes Bild. Wenn das Laternenbild wieder 7 cm -gross ist und wenn wir beispielsweise den Abstand des Sciopticons von -der Wand zu 300 cm und die Grösse des gewünschten Bildes zu 150 cm -annehmen, so ist f = 300 × 7/150 = 14. Also müsste das Objectiv eine -Brennweite von 14 cm haben. - -Die Objective, welche gewöhnlich mit dem Sciopticon verwandt werden, -haben eine Brennweite von 12--15 cm, geben also ein Bild, welches etwa -halb so gross ist wie die Entfernung des Apparates von der Wand. - -In manchen Fällen ist es wünschenswerth, auf eine kurze Entfernung ein -grosses Bild entwerfen zu können -- wenn z. B. das Bild durch eine -transparente Wand geworfen wird und der Raum dahinter beschränkt ist. - -An und für sich steht dem nichts im Wege: mit einem Objectiv von etwa 7 -cm Brennweite würde man ein Bild erhalten, dessen Durchmesser gleich der -Entfernung des Apparates ist. Aber selbst mit dem besten Objective würde -man bei so kurzer Brennweite kein gleichmässig scharfes Bild erhalten: -entweder ist die Mitte scharf oder der Rand. Je grösser die Brennweite -des Objectives ist, desto gleichmässiger wird die Schärfe; wo es angeht, -sollte man mit einer grösseren Brennweite arbeiten. - -Bei Vorstellungen vor einem grossen Publikum projicirt man am besten die -Bilder über die Köpfe der Zuschauer hinweg. Man braucht dann ein -Objectiv mit längerer Brennweite -- bei einem mässig grossen Saale etwa -20-25 cm. - -Stellt man den Apparat mitten im Zuschauerraum auf, so hänge man -dahinter und an den Seiten einen dunklen Vorhang auf; denn die -Lichtstrahlen, welche vom Condensor reflectirt werden, würden die -zurücksitzenden Zuschauer blenden. - - -Das Einstellen. - -Wenn die Beleuchtung -- sei es nun Petroleumlicht, Kalklicht oder -electrisches Licht -- in gutem Gange ist, muss die Lichtquelle centrirt -werden. Man stellt mit dem Objective scharf ein und beobachtet den -Lichtkreis auf der Wand. Ist er rein und gleichmässig erleuchtet wie A -in nebenstehender Figur, so ist alles in Ordnung. Beim Petroleumlicht -wird man allerdings in der Mitte einen schwachen grauen Streifen -wahrnehmen; dieser Fehler lässt sich aber nicht beseitigen, und er stört -auch, wenn das Bild eingesetzt ist, nicht im geringsten. - -Erscheint auf dem Bildfelde rundum ein dunkler Rand wie in B, so steht -das Licht zu weit vor oder zurück. Wenn der Rand roth ist, muss die -Lampe zurückgestellt werden; ist er blau, so muss man die Lampe dem -Condensor nähern. - -Ein dunkler Halbkreis links, wie in C, zeigt sich, wenn die Lampe zu -weit links, und ein solcher rechts, wie in D, wenn sie zu weit rechts -steht; anderseits oben, wie in E, wenn die Lampe zu hoch, und unten, wie -in F, wenn sie zu tief steht. - -Darnach hat man die Lichtquelle in kürzester Zeit richtig centrirt. -Alsdann wird ein Bild eingesetzt und scharf eingestellt. Man thut gut, -den Trieb des Objectives so zu stellen, dass nach beiden Seiten gleicher -Spielraum ist, und zunächst durch Hin- und Herschieben des -Objectivträgers möglichst scharf einzustellen. Der letzte Schliff -geschieht mit Hülfe des Triebes. Wenn man in einem grösseren Saale auf -weite Entfernung hin projicirt, ist es oft schwierig, die Schärfe des -Bildes vom Apparate aus zu beurtheilen. Man kann sich dann mit Vortheil -eines Opernglases bedienen. - - [Illustration: Fig. 16. - Die Centrirung des Lichtpunktes. - - Die Lichtquelle steht: - - A richtig, - - B } zuweit vor, wenn Rand rot - } " zurück " " blau - - C zuweit links - D " rechts - - E zu hoch - F " tief.] - - - - -=Das Doppel-Sciopticon= (Nebelbilderapparat). - - -In der Projections-Laterne wird ein Bild nach dem andern eingesetzt. -Während des Wechselns wird das Objectiv bedeckt, das Bildfeld also -völlig verdunkelt oder die Bilder werden ohne das herein- und -herausgehoben. Beides ist wenig schön. - -Neuerdings habe ich einen Dissolver für das einfache Sciopticon -construirt, welcher das Bild an allen Theilen gleichmässig verschwinden -lässt, also ohne das Bild abzuschneiden, und der das Bildfeld nicht -verdunkelt. In gleicher Weise erscheint das neue Bild; es gewinnt -- von -vorneherein scharf -- an allen Stellen zugleich gleichmässig an Kraft, -bis es klar und deutlich da ist. - -Eine weitaus schönere Wirkung ergiebt sich, wenn man das eine Bild in -das andere übergehen lässt. Dies kann man aber nur mit Hülfe zweier -Sciopticons erreichen, deren Lichtfelder sich genau decken. Es werden in -die beiden Laternen zwei Bilder eingesetzt, welche zu einander passen -- -etwa zwei Aufnahmen derselben Landschaft, die eine im Sommer, die andere -im Winter. Zunächst wird das Sommerbild gezeigt; dann lässt man die -Laterne langsam ausser Wirkung treten, während die andere Laterne immer -stärker werdend das Winterbild auf die Wand wirft. - -Man kann auf diese Weise eine unendliche Zahl der prachtvollsten Effecte -erzielen. - -Arbeitet man mit Petroleumlicht, so müssen beide Lampen unausgesetzt -brennen. Vor den Objectiven befinden sich Dissolver, welche durch einen -Hebelmechanismus miteinander verbunden. Wenn man den Handgriff bewegt, -so öffnet sich der eine Dissolver in gleichem Maasse, wie der andere -sich schliesst; während also das eine Bild verschwindet, gewinnt das -zweite allmälig an Intensität. - -Die Dissolver, welche dabei zur Verwendung gelangen, »Katzenauge« -genannt, haben in ihrer Form Aehnlichkeit mit einem Momentverschluss. -Sie bestehen aus zwei Messingplatten, welche sich in entgegengesetztem -Sinne auf einander bewegen und die Oeffnung dazwischen dementsprechend -verengen oder erweitern. - -Für Kalklicht kommt ein anderer Dissolver zur Verwendung, welcher in die -beiden Gasleitungen eingeschaltet wird. Während das eine Bild auf der -Wand ist, erlischt das Licht in der zweiten Laterne und es bleibt dort -nur ein kleines Leuchtgasflämmchen brennen, woran sich beim Drehen der -Kurbel die Knallgasflamme wieder entzündet. Die Verwandlungen gehen -hiermit sehr gleichmässig von Statten. Ausserdem wird viel Gas gespart. - - -=Die dreifache Laterne= (Agioscop). - - -Eine grosse Zahl der schönsten Effecte und Verwandlungen können nur mit -drei Laternen vorgeführt werden, und viele für das Doppel-Sciopticon -passende Bilder kommen in drei Laternen schöner zur Geltung. - -So z. B. »Das Haus in Brand.« Zunächst sieht man das Haus am Tage: eine -belebte Strasse. Es wird Abend, Nacht. Da bricht Feuer aus, die Flammen -lodern zum Himmel. Schliesslich erscheint die Feuerwehr. Es kommen -hierzu fünf Bilder zur Verwendung. Oder die »Wassermühle.« Erst -erscheint die Mühle im Sommer; das Mühlrad dreht sich. Es wird Nacht. -Der Mond steigt auf und spiegelt sich im Wasser. Dann erfolgt der -Uebergang zum Winter. Schneesturm. Das Mühlrad ist eingefroren. In -dieser Art lassen sich eine Menge prachtvoller Effecte mit der -dreifachen Laterne vorführen. - - -Die Wundercamera. - -(Projection undurchsichtiger Gegenstände.) - - -Einen grossen Reiz hat von jeher die allbekannte Wundercamera ausgeübt. -Aber die Menge minderwerthiger Instrumente, welche dem Publikum geboten -werden, haben diesen Apparat, ebenso wie die Laterna Magica, sehr in -Miskredit gebracht. - -Es geht bei diesem Apparate ausserordentlich viel Licht verloren, und es -ist daher eine sehr intensive Lichtquelle erforderlich. - -Mit Petroleumlicht lässt sich hier überhaupt nichts Brauchbares -erreichen; das Bild wird zu schwach. Man könnte es höchstens dazu -verwenden, um mit Hülfe solcher Bilder Zeichnungen anzufertigen; aber -auch dann nur in kleinem Maassstabe. - -Ein gutes Resultat kann man nur mit Kalklicht oder mit electrischem -Licht erzielen. - -Jedes Sciopticon lässt sich leicht in eine Wundercamera verwandeln. Man -braucht dazu nur an Stelle des Objectivträgers einen einfachen, -besonders hierfür gefertigten Ansatz anzubringen. Die Strahlen werden -durch den Condensor unter einem Winkel von 45 Grad auf den Gegenstand -geworfen und das Objectiv projicirt ein Bild desselben auf die Wand. Es -können damit Papierbilder bis zur Visitkartengrösse sowie andere -Gegenstände aller Art -- ganze Münz-, Siegel-, Briefmarkensammlungen, -das Werk einer Uhr, Holzschnitte aus Büchern etc. projicirt werden. Mit -Kalklicht (Sicherheitsbrenner) erhält man ein vorzügliches Bild bis zu -anderthalb Meter Grösse, was meist ausreicht; mit stärkerer Lichtquelle -(gemischte Gase oder electrisches Licht) bekommt man ein entsprechend -grösseres Bild. - -Das Sciopticon steht hierbei mit der Rückseite fast nach der -Projectionswand hin. Man muss das Licht, welches hier ausstrahlt, durch -einen Schirm oder einen dichten Vorhang absperren. - -Wer mit Kalklicht oder mit electrischem Licht arbeitet, sollte nicht -versäumen, sich einen derartigen Ansatz zu seinem Sciopticon -anzuschaffen. - -Was den Reiz dieser Projectionen erhöht, ist die Wirkung der Farben; man -sieht die Gegenstände auf der Wand so, wie sie in Natur sind, nur -vergrössert. Besonders Münzen nehmen sich vorzüglich aus. - - [Illustration: Fig. 17. Projection undurchsichtiger Gegenstände mit - Verwendung eines Objectivs von grosser Oeffnung.] - -Bei einer derartigen Vorrichtung, wie sie sich an jedem Sciopticon -anbringen lässt, wird von den Strahlen, welche der Gegenstand nach allen -Seiten hin aussendet, nur ein geringer Theil ausgenutzt, da das Objectiv -verhältnissmässig im Durchmesser zu klein ist. - -Ein bedeutend besseres Resultat erhält man offenbar, wenn man ein -Objectiv mit grosser Oeffnung verwendet, welches möglichst viel Licht -aufnimmt und auf die Wand wirft; je grösser die Oeffnung desto besser. - -Es kommt hierbei ein besonderer Apparat zur Verwendung, welcher aus -einem einfachen Kasten besteht. Vor die Rückwand wird der zu -projicirende Gegenstand angebracht; die Lichtquelle -- Kalklicht oder -electrisches Licht -- befindet sich im Innern des Kastens an einer Seite -und wirft ihre Strahlen direkt, ohne Condensor, auf das Object. - -Mit diesem Apparat kann man Alles projiciren. Unsere Abbildung (Fig. 15) -zeigt die Projection einer Hand. Die Wirkung ist geradezu überraschend: -man glaubt die Hand eines Riesen vor sich zu haben; so natürlich wird -die Farbe, die Bewegung und das Relief wiedergegeben. - - -Wissenschaftliche Projectionen. - - -Nicht nur Laternenbilder können mit dem Sciopticon projicirt werden, -sondern auch wissenschaftliche Experimente aller Art. - -An Stelle des Bildhalters wird das Instrument eingesetzt -- eine -Glascüvette zum Vorzeigen chemischer Versuche, ein Galvanoscop u. dergl. - -Für manche Experimente ist eine besondere Anordnung nothwendig, welche -gestattet, horizontal liegende Gegenstände zu projiciren. Eine derartige -Vorrichtung lässt sich an jedem Sciopticon anbringen. Beim -Universitäts-Projections-Apparat, welcher speciell für wissenschaftliche -Projectionen bestimmt ist, geht die Umwandlung von der einen in die -andere Form sehr schnell und einfach vor sich. - -Mit diesem Apparate lässt sich auch ein Polariscop verbinden, welches -die merkwürdigen Erscheinungen des polarisirten Lichtes zeigt. - -Für die Projection microscopischer Objecte wird vor dem Sciopticon eines -Projections-Microscop angebracht, welches kleine Präparate -- das Auge -der Fliege u. dergl. -- in Riesengrösse auf die Wand wirft. - -Besonders für Lehranstalten ist der Werth der wissenschaftlichen -Projection nicht zu unterschätzen. - - [Illustration: Dekoration] - - - - - Druck von Oskar Leiner in Leipzig. 38117 - - - - - Illustrirtes Verzeichniss - über - Projections-Apparate - - [Illustration: Doppel-Sciopticon] - - Sciopticons, Nebelbilder-Apparate - - für Petroleumlicht, - Kalklicht und electrisches Licht, - - Photographirte und gemalte Projectionsbilder - - sowie Instrumente - zur Darstellung wissenschaftlicher Experimente - steht kostenfrei zu Diensten. - - - Ed. Liesegang, Düsseldorf. - - - - - Sciopticons. - - Die Apparate sind solide gebaut, sie werden in einem - abschliessbaren Kasten geliefert. - Sciopticon Nr. 1 - - mit vierdochtiger Lampe _M_ 105.-- - Nr. 1 mit Tachyscop C 20 " 135.-- - - Sciopticon Nr. 2 - - mit dreidochtiger Lampe " 85.-- - Nr. 2 mit Tachyscop C 20 " 115.-- - - Sciopticon Nr. 3 - - mit fünfdochtiger Lampe " 125.-- - - »Wenn ich Ihnen bisher noch nicht meinen herzinnigsten Dank für das - =unvergleichliche Sciopticon= aussprach, so liegt es daran, dass - ich erst am Weihnachtsfeste meine Kinder damit überraschte; - unbeschreiblich gross war das Entzücken. Das Sciopticon hat meine - Erwartungen sehr übertroffen; es ist =brillant= und =herrlich= in - seiner Wirkung, wie anders ich von der Firma Liesegang nicht - erwarten konnte.« - - =Joh. Bienert.= - - Die Sciopticons können auch als Vergrösserungs-Laternen verwendet - werden. - - - - - Kalklicht-Apparate - - von vorzüglicher, vielfach bewährter Construction. - - - Kalklicht-Brenner - - zu verwenden als Sicherheits-Brenner für Sauerstoff-Alkohol - oder für gemischte Gase _M_ 30.-- - - - Sauerstoff-Generator - - (Sicherheits-Retorte) mit Gasometer zusammen _M_ 130.-- - - »Was den Sauerstoff-Entwickler und Gasometer anlangt, so leisteten - beide wirklich =Ausgezeichnetes=, bei sehr grosser Bequemlichkeit - und vollkommener Gefahrlosigkeit. Wenn man die Retorte sauber hält, - was eigentlich selbstverständlich, verliert man keinen Sauerstoff - und kann dieselbe lange halten, namentlich, wenn man das Innere mit - Vaselin etwas fett hält.« - - =Victor Weigt.= - - »Mit dem Nebelbilderapparat, Doppelsciopticon, bin ich sehr - zufrieden, auch mit der Gasbereitung, selbe geht mir sehr flott - von den Händen und bereite ich in 10 Minuten genug Gas für 2½ - Stunden Vorstellung.« - - =L. Frankel.= - - - - - Elektrische Bogenlampen - - in jedem Sciopticon und Projections-Apparat anzubringen, für - Gleich- und Wechselstrom. - - Näheres auf Anfrage. - - - - - Glasphotogramme - - für das Sciopticon und den Nebelbilder-Apparat, nach - Naturaufnahmen, klar und scharf, - in einer Auswahl von mehreren tausend Nummern. - - Preis per Stück Mark 1.50. - - _Ansichten aus allen Erdtheilen und allen Ländern._ - - Naturwissenschaftliche Bilder (Physik und Chemie), mehrere astronomische - Serien etc. - - Zusammenstellung von Bildern eines bestimmten Gebietes - auf Wunsch. - - Gemalte Bilder aller Art in grosser Auswahl. - - »Geradezu =artistisch unvergleichlich brillant= und geschmackvoll - habe ich Ihre colorirten Ansichten gefunden, auch die uncolorirten - haben einen =herrlichen= Ton, und habe ich nur bedauert, dass Sie - mir gerade von diesen nicht mehr gesandt haben. Die - =Photomikrographien= sind =scharf= und =fein= aufgenommen.« - - W. Motty. - - - - - Aristotyp-Platten - - zur Herstellung von Laternen-Bildern. - - Dieselben brauchen, wenn man eilig ist, nicht einmal - fixirt zu werden. Der Farbton ist angenehm. - - _Preis per Dutzend Mark 2.50._ - - - Ed. Liesegang, Düsseldorf. - - - - - Projections-Microscope, Polariscope, - - Apparate zur Projection undurchsichtiger Gegenstände - sowie Instrumente aller Art - zur Darstellung wissenschaftlicher Experimente. - - Näheres in dem Verzeichniss und auf Anfrage. - - - - - Litteratur. - - - =Die Projections-Kunst= - - für Schulen, Familien und öffentliche Vorstellungen. Nebst einer - Anleitung zum Malen auf Glas und Beschreibung optischer, - magnetischer, chemischer und electrischer Versuche. Zehnte - vermehrte Auflage. Mit 132 Abbildungen. Preis _M_ 5.--, gebunden - _M_ 6.--. - - =Die Verwendung der Projections-Kunst im Anschauungsunterricht.= - Zwei Experimental-Vorträge aus einigen Capiteln der - Naturwissenschaft. Von Dr. =Wilh. Thörner=. Zweite Auflage. Preis - =_M_ 1.50.= - - =Laterna magica.= Vierteljahrs-Schrift für alle Zweige der - Projectionskunst und für populäre Darstellung wissenschaftlicher - Versuche aus dem Gebiete der Chemie, Physik, Electricität und - Mechanik. - - Preis jährlich =_M_ 3.--=. Einzelheft =_M_ --.75=. - - Inhalts-Verzeichniss der früheren Jahrgänge auf Verlangen. - - - Ed. Liesegang, Düsseldorf. - - - - - Ed. Liesegang, Düsseldorf. - - - Das illustrirte Preis-Verzeichniss - über - Photographische Apparate - - Bedarfsartikel aller Art, Papiere, Präparate, Cartons, - Blitzlicht-Lampen - - wird auf Wunsch gratis und franco versandt. - - Kosten-Berechnungen - - für die Beschaffung - - vollständiger Atelier-Einrichtungen - - Reise-Ausrüstungen - - für Forscher, wissenschaftliche Expeditionen, - - Dilettanten-Apparate - - ferner für - - Lichtdruck, Autotypie, Photolithographie - - werden prompt angefertigt. - - [Illustration: - - LIESEGANG - PAPIER - ARISTOTYPE PAPER - _Registered Trade MarK._ - ED. LIESEGANG. - DÜSSELDORF] - - - - - Verzeichniss - - von - - Werken und Zeitschriften - - aus dem Gebiete der - - Photographie - - in technischer, wissenschaftlicher und künstlerischer - Beziehung - - sowie aus dem Gebiete der - - Projektions-Kunst - - welche im Verlage von - - Ed. Liesegang in Düsseldorf - - erschienen sind. - -1860. - - [Illustration: SOLEM QUIS DICERE FALSUM AUDEAT?] - -1896. - - - - - Die - - Grundlinien der Amateur-Photographie. - - Von Max Allihn. - - Ein kleines Handbuch für Anfänger wie auch für Geübte. - - _=Mit Abbildungen.=_ - - =Preis _M_ 2,50.= - - - _=Inhalt=_: =Die photographischen Objektive.= Die Lochcamera. Die - Glaslinse. Die Focuslänge. Die Lichtstärke des Objektivs und die - Tiefe der Zeichnung, die Farbenzerstreuung, die Verzeichnung. - Sphärische Aberration und Coma. Krümmung des Bildfeldes und - Astigmatismus. Falsches Licht. Das Portrait-Objektiv. Die Aplanate. - Die richtige Focuslänge. Die Anastigmate. Die Tele-Objektive. Die - einfache Linse. Monocle- oder Brillenglasobjektive. Die photogr. - Camera. Verschiebung und Drehung. Die Atelier-Camera. Die - Reise-Camera. Die Doppelcassette. Die Hand-Camera. Das Stativ. Der - Momentverschluss. Verschlüsse mit einfacher Bewegung. Verschlüsse - mit hin- und hergehender Bewegung. Die Dauer der Oeffnung. =Die - Bromsilber-Gelatine-Platte.= Die Bestandteile der Trockenplatte. - Die Herstellung der Bromsilberplatte. Die Prüfung der - Trockenplatte. Die Farbenwirkung der Trockenplatte. Farbplatten. - Die Herstellung der Farbplatten. Lichthöfe und Solarisation. Films. - =Die Entwicklung des Bildes.= Die Dunkelkammer. Das rothe Licht. - Die Geräthe der Dunkelkammer. Die Entwicklung. Der - Oxalat-Entwickler. Die alkalischen Entwickler. Der - Hydrochinon-Entwickler. Pyrogallol. Eikonogen Paramidophenol. - Metol. Amidol. Glycin. Vergleichung der Entwickler. Die Praxis der - Entwicklung. Die Standentwicklung. Rapid-Entwicklung, gemischte - Entwickler, partielle Entwicklung. =Die Vollendung und Bearbeitung - des Negativs.= Fixiren und Waschen. Entwicklungsfehler und ihre - Besserung. Verstärkung. Abänderung des Charakters der Negative. - Lacküberzug. =Das Positiv-Verfahren.= Albumin-, Salz- und - Harzpapiere. Das Vergolden der Drucke. - Chlorsilber-Gelatine-Emulsion. Das Tonfixierbad. - Chlorsilber-Gelatine Emulsion mit Entwicklung. Die - Chlorsilber-Collodium-Emulsion. Das Platin-Tonbad. - Bromsilber-Gelatine-Papiere. Der Platin-Druck. Das - Platin-Auscopier-Verfahren. Das Argentotyp-Verfahren. Der - Pigment-Druck. Schwierigkeiten. Uebersicht über das - Positiv-Verfahren. Die Haltbarkeit der Copien. =Photographische - Arbeiten.= Das Portrait. Der photographische Ausflug. Die - Momentaufnahme. Die stereoskopische Aufnahme. Aufnahme bei - künstlichem Licht. Die Vergrößerung. Das Diapositiv. - Duplikatnegative. Die Retouche. Die Copirtechnik. - - Ed. Liesegang, Düsseldorf. - - - Wenn je reiche Erfahrungen in =glänzender Weise= kurz, klar und - zuverlässig zum Ausdruck gelangten, so ist dies bei den - »=Grundlinien der Amateur-Photographie=« der Fall! Herr Pastor - _=Allihn=_ hat als Vorsitzender des Correspondenz-Vereins von - Freunden der Photographie mit geschultem Blick die Wünsche des - Amateurs erkannt und mit Beherrschung des Stoffes und der Feder ein - in der That =vorzügliches Buch= geschrieben, das man gern liest und - stets wieder gern zur Hand nimmt. Die Frage des Amateurs nach dem - Warum in der Photographie ist hier ausserordentlich klar und - ausreichend erschöpfend beantwortet. - - Das gut ausgestattete Buch behandelt auf 202 Seiten sieben Capitel, - wie aus obigem Inhalt hervorgeht. - - _=Einen besseren Wegweiser= für den Amateur =zu photographischem - Wissen als die Grundlinien kennen wir nicht!=_ - - Photographisches Centralblatt. - - - Der Name »=M. Allihn=« hat in Amateurkreisen einen guten Klang und - das sichert auch den =Grundlinien= etc. eine freundliche Aufnahme - bei den Amateur-Photographen. Wir können das Buch nur empfehlen, - und zwar aus mehreren Gründen. Zunächst macht der Verfasser nicht - für eine bestimmte Firma Reklame und meidet deshalb das - übertriebene Lob einzelner photographischer Bedarfsartikel; ferner - geht er der Sache stets auf den Grund und erklärt die Erscheinungen - in entsprechender Weise; endlich zeigt er sich auch als gut - unterrichteter, belesener Fachmann, der die Neuheiten des Gebietes - kennt, aber nur diejenigen empfiehlt, die auch schon erprobt sind - und sich bewährt haben. - - Wiener Photograph. Blätter. - - [Illustration: Dekoration] - - - Ed. Liesegang, Düsseldorf. - - - - - ABC der modernen Photographie. - - Von Prof. =W. K. Burton=. - - 7. Auflage. 142 Seiten. Mit 15 Abbildungen. - - =Preis= M =1.50,= gebunden M =2.25.= - - _=Inhalt=_: Der Apparat. Chemikalien. Dunkelzimmer. Belichtung der - Platten. Entwicklung mit Eisenoxalat. Entwicklung mit Pyrogall. - Objective. Landschaftsaufnahmen. Anwendung der verstellbaren - Visirscheibe und des verschiebbaren Objectivbrettes. - Augenblicksaufnahmen. Portraits. Fehler und deren Abhilfe. - Verstärkung der Negative. Firnissen. Papiernegative und - Gelatinefolien. Drucken und Tonen mit haltbar gesilbertem Papier. - Silbern des Albuminpapiers. Fehler beim Silberdruck. Aufkleben. - Satiniren und Aufbewahren. Platindruck. Aristodruck. - Schnelldruckpapiere. Vignettiren. Eincopiren von Wolken. - Diapositive. Vergrösserungsverfahren. Tabelle der - Belichtungszeiten. - - - Anleitung zum Photographieren. - - 9., vollkommen umgearbeitete Auflage. 88 Seiten. Mit Abbildungen. - - =Preis= M =1.--.= - - _=Inhalt=_: Der photographische Apparat. -- =Das Negativverfahren=. - -- Das Beleuchten, Entwickeln, Fixiren und Verstärken. -- =Die - Positivverfahren= mit Eiweiss-, Aristo-, Celloïdin- und - Bromsilberpapier. -- Direktes Vergrössern auf Papier. - - Ueber diese beiden Schriftchen sagt Dr. _=K. Müller=_ in der - »Natur«: »Die für die Photographie schon seit Jahren unermüdliche - Verlagsbuchhandlung hat mit den vorliegenden beiden Schriften - einen glücklichen Griff gethan, indem sie zwei Anleitungen zu - einem höchst niedrigen Preise herausgab, welche für den ersten - Unterricht im Photographiren Alles leisten, was man von solchen - Anleitungen erwarten darf. Das bezeugen auch am besten die - wiederholten Auflagen dieser Schriften. Man sollte aber beide - stets zusammen kaufen, da Nr. 2 (Anleitung) weiter geht, als Nr. 1 - (ABC) durfte, ohne sich zu weit auszudehnen. Diese Nr. l aber - gehört ohne Zweifel zu den besten Anleitungen in kürzester Fassung - und verständlichster Sprache. Das Beste in dem Ganzen ist, dass - die handliche Schrift nichts voraussetzt, sondern Alles erläutert. - Nr. 2 giebt ihren Inhalt schon auf dem Titel an, sodass wir - darüber nichts weiter zu sagen haben, als dass sie noch einfacher - lehrt, wie Nr. 1. Beide Schriften können leicht in die Tasche - gesteckt werden, um sie zu jeder Zeit bei sich zu führen. Wir - haben ihnen deshalb eine eigene Rubrik eingeräumt, =weil wir ganz - besonders auf sie aufmerksam machen wollten=.« - - - - - Handbuch - - des - - Practischen Photographen. - - Von =Dr. Paul E. Liesegang.= - - 13. Ausgabe. Ueber 1000 Seiten Mit 318 Abbildungen. - - _Gebunden. =Preis __M__ 15.--.=_ - - - Dieses Handbuch umfasst auf mehr als tausend Druckseiten alles, was - dem praktischen Photographen von Interesse sein kann, die - =Aufnahme-Verfahren=, mit =Bromsilbergelatine= und mit dem nassen - =Collodion-Verfahren= die =Druckverfahren= mit =Eiweisspapier=, mit - den =Gelatinepapieren=, mit =Chlorsilbercollodion= und mit - =Kohlepapier= und ist durchaus nur =practischen= Inhaltes, jede - theoretische Speculation sorgfältig vermeidend. Nach einer - =geschichtlichen Einleitung= findet sich darin eine Beschreibung - des =photographischen Apparates=, der verschiedensten Objective, - der Cameras, Stative und Belichtungsvorschriften - (Momentverschlüsse). Es folgt die Anwendung des Apparates zum - =Porträtiren=, illustrirt durch zahlreiche Abbildungen von - =Ateliers bekannter Photographen= des In- und Auslandes, die - =Beleuchtung=, Einrichtung von Reflex- und Beleuchtungsschirmen, - die Rembrandt-Beleuchtung, die =Hintergründe= und deren - Anfertigung, die innere Ausstattung des Ateliers und das - =Stellunggeben=. Hieran schliesst sich ein Aufsatz über - =Landschaft= und =Architectur=, die Reiseausstattungen - berücksichtigend, über =Magnesiumblitzlicht-Apparate=, die - =Aufnahme von Panoramen= und die Anfertigung von =Momentbildern=. - Ein längerer Abschnitt ist der =Reproduction nach Stichen, - Zeichnungen, Gemälden= und der Copie nach Kunstwerken, Medaillen, - Mustern und Maschinen gewidmet. Auch die =Stereoscopie= ist - eingehend behandelt. Die zweite Abtheilung handelt von den - =Collodionverfahren=, sie beschreibt die Einrichtung des - Dunkelzimmers, die Gerätschaften, das Aufnahmeglas, die Bereitung - sämmtlicher Präparate, von der Collodionwolle an bis zum Firniss; - die Präparation, Belichtung, Entwickelung u. s. w. der nassen - Collodionplatte, das =Abziehen der Negative=; auf dreissig Seiten - bringt sie eine Zusammenstellung der =Fehler und ihrer Abhülfe=, - durch Holzschnitte erläutert. Dann folgt das noch so wenig bekannte - Verfahren mit =Bromcollodion=, die Herstellung von umgekehrten, - sowie von vergrösserten Negativen und das - =Collodiontransportverfahren=; ein Abschnitt über =Ferrotypie=, und - die Beschreibung der Trockenverfahren mit Badplatten wie mit - Bromsilbercollodion, der auch wieder ein Fehlerverzeichniss - angehängt ist. In der dritten Abtheilung findet man die Bereitung - der =Bromsilbergelatine= eingehend beschrieben, ferner das - Giessen, Trocknen, Zerschneiden, Verpacken und Aufbewahren der - Platten, das Belichten, das Entwickeln mit Pyrogall, Eisenoxalat, - Hydrochinon und anderen Entwicklern, das Fixiren, Kräftigen und - Abschwächen der Negative. Auch das Ablösen der Schichten, die - =directe Reproduction= von Bildern, sowie das =Verfahren mit - Gelatinefolien (Films)= ist hier beschrieben. Ein ausführliches - Fehlerverzeichniss folgt zunächst, dann die Nachhülfe bei - Gelatine-Negativen, sowie die Bereitung und Behandlung von - =Bromsilberpapier=. Ein Capitel über das Centrifugiren der Emulsion - bildet den Schluss. Die vierte Abtheilung ist dem Silberdruck - gewidmet. Die Bereitung und Behandlung des =Eiweiss-= wie des - =Arrowrootpapiers=, die =Negativretouche=, das =Drucken=, =Tonen=, - =Fixiren= und =Auswaschen=, sowie das =Trocknen= und =Aufkleben= - der Abdrücke ist hier beschrieben, es folgt ein - =Fehlerverzeichniss=, Abschnitte über das Gelatiniren, das =Drucken - mit Masken=, das =Vignettiren=, das =Eincopiren von Hintergründen=, - über die =Negativcombination=, das =Salomonbild= und über= Abdrücke - auf mattem Papier=, auf =Leinwand=, =Seide=, =Holz etc.= - Ausführlich beschrieben ist ferner die =Photochromie=, das - Druckverfahren mit =Chlorsilbercollodion= mit, wie ohne - Entwickelung, die =Vergrösserungsverfahren= bei Sonnenlicht und - künstlichem Licht, sowie eine ausführliche Beschreibung des - =Druckverfahrens mit Aristopapiers=. In der fünften Abtheilung ist - das Kohledruckverfahren auf's eingehendste beschrieben, die - Bereitung des Kohlepapiers, sowie dessen Behandlung für Abdrücke - auf Papier, Glas, Carton, Zeichenpapier, Alba- und Silberplatten. - Wiederum ist ein Fehlerverzeichniss angeschlossen. Dem - Combinationsdruck, dem Eincopiren von Wolken und dergl., der - Negativ-Vervielfältigung, dem Vergrössern auf Kohle, der Retouche - sind besondere Capitel gewidmet. =Ein Anhang= befasst sich mit der - =Bestimmung des Silbergehaltes= photographischer Bäder, mit dem - =Wiedergewinnen des Goldes und Silbers= aus den Rückständen. - Beigegeben sind ferner die =alphabetischen Inhaltsverzeichnisse=, - aus denen man schnell jeden gewünschten Gegenstand nachschlagen - kann. Dass von früheren Auflagen des Werkes Uebersetzungen in die - französische, englische, italienische, holländische und russische - Sprache erschienen sind, beweist ebenso wie die günstige - Beurtheilung seitens der Fachpresse, die Brauchbarkeit dieses - Buches. - - * * * * * - - Von diesem Werk sind =die folgenden 5 Abtheilungen einzeln zum - Preise von= je =__M__ 2.50= zu beziehen: - - - I. Der photographische Apparat - - und dessen Anwendung zur Aufnahme von Porträts, - Ansichten, Reproductionen. - - - II. Die Collodion-Verfahren. - - Nasses und trocknes Collodion. - - - III. Die Bromsilber-Gelatine. - - Ihre Bereitung und Verwendung. - - - IV. Der Silberdruck - - und das Vergrössern photographischer Aufnahmen. - - - V. Der Kohledruck - - und dessen Anwendung beim Vergrösserungs-Verfahren. - - * * * * * - - - Zur Vervollständigung - - werden den vorstehend angeführten fünf einzelnen Abtheilungen die - =Einleitung=, der =Anhang=, das =Hauptregister= sammt der - =Einbanddecke= zum Preise von __M__ =1.50= nachgeliefert. - - »Dr. Liesegang's wichtiges Werk über Photographie ist eines der - vollständigsten practischen Lehrbücher, die bis jetzt - veröffentlicht wurden, und enthält alle Details bis zur heutigen - Stunde.« Photogr. News. -- »Wir sind überzeugt, dass diese Arbeit - den Operateuren grosse Dienste leisten wird. Der Verfasser, wie - jeder weiss, einer der Meister unserer Kunst, behandelt darin ex - professo die meisten jetzt so sehr interessirenden Verfahren. Durch - die resumirte Form und die treffliche Anordnung hat der Liebhaber - der Photographie darin eine Art von Nachschlagebuch, worin er ohne - Zeitverlust die gewünschte Belehrung findet. Wir danken unserem - geehrten Collegen herzlich im Namen der photographischen - Wissenschaft für das Werk.« Moniteur de la Photographie. -- »Ein - sehr wichtiges Werk.« Moniteur de la Photographie. -- »Wir kündigen - mit Vergnügen das Erscheinen einer neuen Auflage von Dr. - Liesegang's Handbuch der Photographie an. Der grosse Abschnitt des - Werkes, welcher der Beleuchtung und Stellung gewidmet ist, ist - besonders werthvoll. Wir bedauern nur eins, dass das Buch in - deutscher Sprache geschrieben ist und deshalb von den meisten - unserer Leser nicht benutzt werden kann.« Philadelphia - Photographer. -- »Die vorliegende Auflage des Liesegang'schen - Handbuchs enthält durchweg nur brauchbare und durch langjährige - Praxis bewährte Methoden. Das Handbuch hat in diesem seinen Rahmen - schon so Vorzügliches geleistet, gar Mancher hat nach Anleitung - desselben die Photographie erlernt, sodass es mit Recht als ein - bewährtes und erprobtes bezeichnet werden darf.« Dr. Jacobsens - Industrie-Blätter. - - Ed. Liesegang, Düsseldorf. - - - - - Die - - Bromsilber-Gelatine. - - __Ihre Bereitung und Anwendung.__ - - Von =Dr. Paul E. Liesegang=. - - Siebente Auflage. 216 Seiten. Mit 74 Abbildungen. - - =_Preis __M__ 2.50._= - - - _=Inhalt=_: =Geschichtliches. Das Bromsilber. Die Gelatine. Die - Herstellung der Emulsion.= Das Dunkelzimmer für die - Emulsionsbereitung. a) Koch-Emulsion. b) Ammoniak-Emulsion. c) - Schwach empfindliche Emulsion. =Geräthe. Die Glasplatten. Das - Begiessen der Platten. Plattenpräparirmaschinen. Das Trocknen der - Platten. Das Zerschneiden der Gelatineplatten. Das Verpacken und - Aufbewahren der Platten. Die Belichtung. Das Entwickeln der - Negative.= Entwicklung mit Pyrogall. Haltbare Pyrogall-Lösungen. - Das Entwickeln mit Eisenoxalat. Jod und Fixirnatron im - Eisenoxalat-Entwickler. Cyansilber im Entwickler. Sensibilisatoren. - Das Entwickeln mit Hydrochinon. Der Hydroxylamin-Entwickler. - Paramidophenol-Entwickler. Andere Entwickler. Schaukelvorrichtung. - =Das Fixiren. Das Alauniren. Das Waschen der Negative. Das Trocknen - der Negative. Kräftigung zu dünner Negative.= Mit - Quecksilberchlorid. Mit Jodquecksilber. Mit Bromquecksilber. Mit - Eisenvitriol. Mit Gallussäure. Mit Pyrogall und Uran. Mit - Hydrochinon. Mit Silbernitrat. =Das Abschwächen zu kräftiger - Negative.= Mit Blutlaugensalz. Mit Eisenchlorid. Mit Chlorkupfer. - Mit Kupfervitriol. =Aufnahmen mit feuchten Gelatineplatten. - Farbenempfindliche Platten. Negativpapiere und Folien= (Films). - =Fehler, deren Ursachen und Abhilfe.= Fehlerhafter Zustand der - Emulsion. Fehler beim Präpariren der Platten. Beim Trocknen. Beim - Entwickeln. Beim Fixiren. Beim Waschen der Negative. Beim Trocknen - der Negative. Beim Verstärken. Beim Abschwächen mit Eisenchlorid. - Beim Firnissen. Beim Drucken. =Nachhilfe bei Gelatine-Negativen. - Directe Reproduction von Bildern, Negative nach Negativen, Positive - nach Positiven. Abziehbare Gelatineschichten. Umgekehrte Negative. - Abdrücke auf Bromsilbergelatine-Papier.= Tonen der Abdrücke. =Das - Centrifugiren der Emulsion.= - - * * * * * - - »=Ein wundervoll verfasstes Schriftchen.= Es umfasst das Gebiet der - Bromsilber-Gelatine bis auf den heutigen Tag und zwar bespricht es - das Thema in rein praktischer Form, mit angebrachter Weglassung - aller theoretischen Erörterungen. Man kann sich darin vollständig - über alles zum Gegenstand gehörige orientiren.« - - Photographic Journal. - - - »Vom rein practischen Standpunkte aus behandelt der Autor das Thema - und vermeidet ängstlich Alles, was für den Gegenstand nicht absolut - nöthig ist. Der Practiker findet darin leicht jede Auskunft, ohne - mit vielen Details heimgesucht zu werden, mit denen er nie etwas zu - schaffen hat. Aus diesem Grund =verdient das Werk des Herrn Dr. - Liesegang in allen Laboratorien benutzt zu werden=, sei es in dem - des Amateurs, sei es im Arbeitszimmer des Berufsphotographen. Diese - müssen es dankbar anerkennen, dass sich der Verfasser wohl bewusst - ist, dass die Photographie noch anderswo als in physikalischen und - chemischen Instituten oder im Studirzimmer ausgeübt wird.« - - (Bullet. de l'Association Belge de Phot.) - - [Illustration: Dekoration] - - - Der Silberdruck. - - Von =Dr. Paul E. Liesegang=. - - 9. Auflage. 182 Seiten. Mit 26 Abbildungen. =_Preis __M__ 2.50._= - - - _=Inhalt=_: Bereitung des Albuminpapiers. Das Silbern des Papiers. - Dauerpapier. Räuchern des gesilberten Papiers mit Ammoniakdämpfen. - Behandlung der Negative vor dem Drucken. Negativretouche. Das - Drucken. =Das Tonen der Abdrücke.= Goldbad. =Das Fixiren.= - Combinirtes Ton- und Fixirbad. Das Auswaschen der Bilder. Das - Trocknen und Aufkleben der Abdrücke. =Fehler.= Das Fertigmachen der - Abdrücke. Das Gelatiniren der Papierbilder. Das Drucken mit Masken. - Das Vignettiren. Das Eincopiren anderer Hintergründe und die - Negativ-Combination. Das Salomonbild. Abdrücke auf mattem Papier. - =Photochromie. Chlorsilber-Collodion.= Glasbilder. Papierbilder. - Abziehbilder. Negativ-Reproduction. Abdrücke mit - Gallussäure-Entwicklung. Chlorsilber-Collodion mit - Eisen-Entwicklung. =Vergrösserungs-Verfahren.= Vergrößerungen mit - der Solar-Camera. Der Spiegel-Apparat. Die parallactische - Solar-Camera. Vergrösserung mit elektrischem Licht. Vergrösserung - mit Kalklicht. =Das Drucken mit Aristopapier.= Das Drucken. Tonen. - Fixiren. Tonfixirbad. Aufkleben. =Das Uebertragen von - Chlorsilbercollodionbildern auf Glas, Porzellan und Elfenbein.= - - Ed. Liesegang, Düsseldorf. - - - - - Die Collodionverfahren. - - Nasses und trocknes Collodion, sowie das Collodion-Transportverfahren. - - Von =Dr. Paul E. Liesegang.= - - 8. Auflage. 213 Seiten. Mit 37 Abbildungen. =_Preis __M__ 2.50._= - - - _=Inhalt=_: Geschichtliches. Das Dunkelzimmer. Geräthe für das - Arbeitszimmer. Lösungen zu Collodion-Negativen. Das Silberbad. Die - Präparation der lichtempfindlichen Platte. Die Belichtung in der - Camera. Das Entwickeln. Das Fixiren. Das Verstärken fixirter - Negative. Schwächung der Negative. Das Lackiren. Das Aufbewahren - der Negative. Das Abziehen der Negativschicht vom Glase. =Fehler.= - Verfahren mit Bromcollodion. Umgekehrte Negative. Vergrösserte - Negative. Anwendung der Vergrösserungslaterne bei Tages- und - Sonnenlicht. -- =Das Collodiontransport-Verfahren.= -- - =Ferrotypen.= Entwickler für Ferrotypen. -- =Trockenverfahren.= -- - =Das Kaffee-Verfahren.= -- =Negativ-Verfahren mit - Collodion-Emulsion.= Die Bereitung der Emulsion. Entwicklung. - Fehler. - - [Illustration: Dekoration] - - - Der Kohledruck. - - Von =Dr. Paul E. Liesegang=. - - 10. Auflage. 144 Seiten. Mit 25 Abbildungen. =_Preis __M__ 2.50._= - - - _=Inhalt=_: =Geschichtlicher Ueberblick. Die verschiedenen Arten - des Kohledrucks. Von den Räumlichkeiten. Präparate. Herstellung der - zum Kohledruck benöthigten Papiere. Das Negativ. Das - Empfindlichmachen des Kohlepapiers. Photometer. Die Belichtung des - Kohlepapiers. Papierbilder mit einfachem Transport.= Entwickeln. - Alauniren und Cartonniren. =Papierbilder mit doppeltem Transport.= - Kohlebilder mit Spiegelglanz. =Uebertragen der auf - Entwicklungspapier befindlichen Abdrücke auf andere Flächen.= - Albabilder. Bilder auf Carton. Abdrücke auf Zeichenpapier, die in - Kreide- oder Wasserfarben ausgeführt werden können. Abdrücke auf - Leinwand für Oelmalerei. =Diapositive auf Glas oder Glimmer= für - Fenster, Lichtschirme, Stereoscop oder Laterna magica. =Bilder auf - Silberplatten. Das Färben der Kohlebilder. Der Kohledruck bei - heissem Wetter. Farbige Gelatinebilder. Combinationsdruck= nach - mehreren Negativen. Eincopiren von Hintergründen, Wolken, - Einfassungen. =Transparentbilder in zwei Farben. Directe - Kohlebilder. Negativ-Vervielfältigung. Diapositive für - Vergrösserungen. Vergrösserung in der Solarcamera. Fehler und ihre - Ursachen.= - - Ed. Liesegang, Düsseldorf. - - »-- -- Wir empfehlen dem Practiker die Anschaffung dieses Werkchens - als die geeignetste Monologie über den betreffenden Gegenstand.« - Phot. Monatsblätter. -- »In diesem wundervollen Werke findet man - einen ungeheuren Vorrath von Belehrung über das wichtige - Kohleverfahren. Die Behandlung ist eine solche, dass das Werk eine - ausgezeichnete Geschichte der Kunst, ein unschätzbares Handbuch für - den Anfänger und ein Nachschlagebuch für den erfahrenen Drucker - bildet. Das Werk sollte in jedes Photographen Bibliothek stehen.« - - British Journal of Phot. - - [Illustration: Dekoration] - - - Der photographische Apparat. - - Von =Dr. Paul E. Liesegang=. - - 9. Auflage. 180 Seiten. Mit 100 Abbildungen. - - =_Preis __M__ 2.50._= - - - _=Inhalt=_: Das Objectiv. Die Camera. Die Cassette. -- - =Belichtungs-Vorrichtungen.= Das Stativ. -- =Das Porträt.= Das - Glashaus. Ateliers von Prof. F. Luckhardt in Wien; O. G. Rejlander - in London; Adam Salomon in Paris; F. Pearsall in Brooklyn; H. - Rocher in Chicago; J. Notman in Montreal, van Bosch; Wegener & - Mottu in Amsterdam; von Wenderoth; Reutlinger in Paris; W. Rulofson - in San Francisco. Tunnel-Ateliers. Südfront-Ateliers. Ventilation. - -- =Beleuchtung des Porträts. -- Die Rembrandt-Beleuchtung. -- Der - Hintergrund. Ausstattung des Ateliers.= Kopfhalter. Schutz des - Apparates gegen störende Reflexe. Stellung der Person. - Gruppenbilder. Doppelgängerbilder. -- =Landschaft und Architectur.= - Dunkelzelt. Zeltwagen. Reiseapparat. Aufnahmen von Panoramen. - Momentbilder. -- =Reproduction von Stichen, Zeichnungen, Gemälden - und dergl. -- Copien nach Kunstwerken, Medaillen, Fabrikmustern und - Maschinen. -- Stereographie.= Stereoscopcamera. Copircamera. - - [Illustration: Dekoration] - - Ed. Liesegang, Düsseldorf. - - - - - _Die Retouche_ - - _photographischer Negative und Abdrücke._ - - Mit Abbildungen und anatomischen Zeichnungen von Prof. =H. Mücke=. - - 3. Auflage. 200 Seiten. =_Preis M 4.--_=, gebunden =_M 5.--_=. - - - _=Inhalt=_: Photographie und Retouche. -- Ueber Retouche im - Allgemeinen. -- Negativ-Retouche -- Vorbereitung der - Negativschicht. -- Das Retouchiren. -- Reproductionen. -- - Diapositive. -- Vergrösserte Negative. -- Bleistiftretouche. -- - Retouche mit Wasserfarben. -- Retouche mit Oel- und Firnissfarben. - -- Negativretouche mit der Nadel. -- Das Retouchiren des Gesichts - und der Hände. -- Negativretouche mit Röthel und schwarzer Kreide. - -- Retouche von Landschaftsnegativen. -- Das Retouchiren grosser - Köpfe. -- Materialien zur Negativretouche. -- Retouchirfirnisse. -- - Retouchirpulte. -- Die americanische Retouchirmaschine. -- - Positiv-Retouche. -- Das Ausflecken. -- Ueber die Benutzung von - Graphit- und Crayonstiften zur Positivretouche. -- Retouche der - Aristodrucke. -- Vanderweyde-Bilder. -- Das Coloriren der - Eiweissbilder mit Aquarellfarben: a) Allgemeines; b) die farbige - Ausführung. -- Ueber die Behandlung von Vergrößerungen mit Crayons. - -- Ausgeführte Drucke auf Bromsilbergelatine-Kornpapier. -- - Retouche von Drucken und Vergrösserungen auf glänzendem - Bromsilberpapier. -- Das Emailliren der Albuminbilder. -- - Photochromie. -- Verfahren zur Herrichtung des Albuminpapiers für - farbige Retouche. -- Retouchiren und Ausflecken der Kohlebilder. -- - Retouche der Lichtdruckplatten. -- Das Retouchiren und Firnissen - der Lichtdrucke. - - =Anhang=: Das Bleichen überzeichneter Albumindrucke für Zinkätzung. - -- Farben und Farbenharmonie. - - -»Das Buch enthält viel Nützliches und kann bestens empfohlen werden.« - - Phot. Correspondenz. - -»Wir hoffen, dass dies Buch bald in den Händen aller strebsamen -Retoucheure sein wird.« - Phot. Wochenblatt. - -»Das Buch, welches wiederum die bekannte hübsche Ausstattung zeigt, ist -in der That ein sehr werthvolles, welches wir den vielen, in diesem -Lande ansässigen Retoucheuren, welche deutsch verstehen, mit gutem -Gewissen empfehlen können.« - Phot. Times. New-York. - - Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf. - - - - - Leitfaden - der - - Retouche des photographischen Bildes. - - Anleitung zur gründlichen Erlernung - - der - - Negativ- und Positiv-Retouche. - - Von - - Jean Paar. - - Mit einer Lichtdrucktafel. 64 Seiten. -- Preis =_M_ 1.80=. - - - _=Inhalt=_: =Ueber die Retouche im Allgemeinen. Die - Negativ-Retouche.= Allgemeines. Materialien zur Negativ-Retouche - und Vorbereitendes. -- Die Retouche des Negativs. -- Die Retouche - grösserer Negative. -- Ausnahmefälle bei der Negativ-Retouche. -- - Negativ-Retouche bei Reproductionen. =Die Positiv-Retouche.= Die - Positiv-Retouche im Allgemeinen. -- Schwarze Retouche mit - Eiweissfarben für Albumin- und Celloidinbilder. -- Schwarze - Retouche mit Gummifarben für grössere Albumin- und Celloidinbilder. - -- Retouche mit stumpfer Farbe für Salz- und - Platin-Originalporträts. -- Retouche mit stumpfer Farbe oder Kreide - für Bromsilber-Originalporträts. -- Positiv-Retouche von - Reproductionen. =Mehrfarbige Retouche.= Mehrfarbige Retouche mit - Aquarellfarben auf Albumin- und Cellodinpapier. -- Mehrfarbige - Retouche mit Aquarellfarben auf stumpfem Papier. - - »Das Buch enthält viel nützliche Unterweisung und behandelt nicht - nur die Negativretouche, sondern auch die Retouche und farbige - Ausführung von Positiven und Vergrößerungen.« - - (Phot. Times.) - - »Der Verfasser giebt in dem Werkchen eine Anleitung zur Negativ- - und Positivretouche, sowie zum Coloriren der Bilder, soweit sich - eine solche überhaupt schriftlich geben lässt. Er vertritt dabei - den verständigen Standpunkt, dass die Retouche nie die - Characteristik beeinträchtigen dürfe und versäumt keine - Gelegenheit, zur Mässigung zu mahnen. -- Dem Anfänger in der - Retouche ist dies Buch wohl zu empfehlen, aber auch der Retoucheur - wird beherzigenswerthe Winke darin finden, wovon ein einziger - genügt, um die Lectüre des Buches lohnend erscheinen zu lassen.« - - (Photogr. Wochenblatt.) - - »Der Verfasser hat den Beweis geliefert, dass er über den - Gegenstand als Sachkenner zu schreiben weiss, nicht blos als - Techniker, sondern auch als Künstler. Wir empfehlen das Büchlein - allen Strebsamen.« - - (Phot. Mittheilungen.) - - Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf. - - - - - Der Entwicklungsdruck - - auf Gelatine-Emulsions-Papier - - und - - die Vergrösserung direkt nach dem Negativ. - - Von =G. Mercator=. - - 124 Seiten. -- Mit 28 Abbildungen. -- Preis =_M_ 2.--=. - - - _=Inhalt=_: =I. Der Contactdruck. Das Emulsionspapier und seine - Aufbewahrung. -- Zerschneiden. -- Einlegen für den Contact-Druck. - Ueber die Wahl des Negativs. -- Die Belichtung.= 1. Belichtung mit - Tageslicht. 2. Belichtung mit künstlichem Licht. a) Mit Petroleum. - b) Mit Gaslicht. c) Mit electrischem Licht. d) Mit Magnesiumlicht. - e) Blitzlichtlampen. =Entwicklung.= Dunkelzimmereinrichtung. Die - Theorie der Entwicklung. Die verschiedenen Entwickler. Technik des - Entwickelns. Ueberbelichtung. Unterbelichtung. =Fixiren. -- - Alaunbad. -- Tonen der Chlorsilberpapierbilder.= Goldbad für - unfixirte Bilder. Goldbad für fixirte Bilder. -- =Das Auswaschen. - -- Trocknen und Aufziehen. -- Retouchiren. -- Satiniren. -- Fehler - und deren Abhülfe.= -- Fehler beim Aufbewahren und Belichten; beim - Entwickeln; beim Fixiren; beim Alauniren; beim Tonen; beim - Auftrocknen und Cartonniren; beim Heiss-Satiniren. =II. Der - Projectionsdruck.= Die directe Vergrösserung nach dem Negativ. -- - =Einleitung. -- Grundlage der Projection. -- Ueber die Wahl des - Objectivs. -- Wahl der Lichtquelle und des Negativs. -- Die - Berechnung der Expositionszeit. -- Belichtung mit künstlichem - Licht.= Sciopticon. Mit Magnesiumlicht. Mit electrischem Licht. - =Das Entwickeln.= Entwickler-Recepte. a) Für Bromsilberpapier. b) - Für Chlorsilberpapier. -- =Die Vergrösserung mit Tageslicht.= - Liesegang's Solar-Camera. -- =Selbstconstruction von - Vergrösserungs-Apparaten. -- Die Retouche der Vergrösserungen.= - - »Der Verfasser hat seine Aufgabe gründlich erfasst und auf jeder - Seite spricht der erfahrene Practiker zum Practiker. -- Obiges - Büchlein bringt auch viele Details über die Art und Weise, wie die - Arbeit anzupacken sei, und wird daher den Interessenten bestens - entsprechen.« - - Photographíe. - - - - - Ueber Erlangung brillanter Negative - - und - - schöner Abdrücke mit Gelatine-Trockenplatten, Eiweiss-Papier, - Chlorsilber-Collodion- und Gelatinepapier. - - 12. Auflage. 52 Seiten. Preis 50 Pfg. - - Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf. - - - - - Die Blitzlicht-Photographie. - - Anleitung zum - - Photographiren bei Magnesiumlicht. - - Von =Hermann Schnauss=. - - Zweite Auflage. Mit vielen Abbildungen. Preis geheft. =_M_ 2.--=. - Gebunden =_M_ 3.--=. - - - _=Inhalt=_: =Das Magnesium. -- Magnesiumband und Magnesiumdraht.= - -- In Sauerstoff verbrennendes Magnesiumband. -- =Magnesiumpulver.= - -- Das Pustlicht. -- Einfache, leicht anzufertigende - Pustlichtlampen. -- Im Handel befindliche Pustlichtlampen. -- Das - Blitzlicht oder Explosionslicht. -- Das Abbrennen des - Explosionslichtes. -- Die zur Zündung erforderliche Pulvermenge. -- - Die Beseitigung des Rauches. -- =Die Aufstellung des Apparates und - der Lampen während der Aufnahme.= -- 1. Einzelporträts und kleinere - Gruppen im Zimmer. -- Das Einstellen. -- Brustbilder. -- - Genrebilder. -- Rembrandt-Effecte. -- Verbindungen mehrerer Lampen - mit einander. -- Gruppenaufnahmen. -- 2. Die Aufnahme von grösseren - Gruppen, Aufführungen, lebenden Bildern, Monumenten etc. -- - Aufnahme einer Ballscene. -- Aufnahme lebender Bilder. -- Aufnahme - der Freiheitsstatue bei New-York. 3. Aufnahme von Innenräumen -- - Aufnahme von zwei aneinanderstossenden Zimmern. -- 4. Tageslicht - mit Magnesiumlicht combinirt. -- =Allgemeine Winke und - Beobachtungen. -- Das Entwickeln der Blitzlichtaufnahmen.= -- - Stand-Entwicklung. -- Mit Pyrogall. -- Mit Hydrochinon. -- Mit - Eikonogen. -- Mit Eisenoxalat. -- =Verschiedene Anwendungen des - Magnesiumlichtes.= -- Die Anfertigung von Diapositiven. -- Durch - Contactdruck. -- In der Camera. -- Das Vergrössern bei - Magnesiumlicht. - - * * * * * - - »Dieses Büchlein dürfte vielen Amateuren recht erwünscht sein, denn - es existirt unseres Wissens bisher keine so vollständige - Zusammenstellung aller diesbezüglichen Apparate und Utensilien, die - zu den so beliebt gewordenen Blitzlicht-Aufnahmen dienen, und ihr - Gebrauch ist mit Sachkenntniss und Deutlichkeit erläutert, so dass - selbst der Neuling mit Sicherheit diese Art der Aufnahmen - cultiviren kann. -- Auch dem Atelier-Photographen kann es nützlich - sein, denn es sind nach bewährten Angaben Beleuchtungsmethoden in - Glashäusern, ferner Gruppenaufnahmen etc. etc. beschrieben.« - - Die Photographie. - - Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf. - - - - - Künstlerische Photographie. - - Von J. Raphaels. - - Preis =_M_ 1.50=. - - - »Dieses Werk, das uns viele neue Gesichtspunkte eröffnet, von - welchen aus das Wesen der künstlerischen Photographie recht - fasslich zum Verständnis kommt, erscheint heute, wo wir - verschiedene Richtungen in der Kunst und mit ihr auch in der - Photographie entstehen und verschwinden sehen, so zeitgemäss, dass - wir denselben jene Aufmerksamkeit widmen wollen, welche der - hochinteressante Gegenstand erheischt und dies um so mehr, als der - Verfasser denselben mit philosophischem Geiste durchdringt und - nicht ansteht, althergebrachte Vorurtheile und Axiome umzustossen, - wo es gilt, einer vernünftigen Auffassung Bahn zu brechen« (Folgt 5 - seitige Besprechung)... »Dabei tritt nirgends die Sucht hervor, ein - Buch zu machen. Die Ausdrucksweise ist knapp und aphoristisch und - zum Schluss wird man vollkommen orientirt sein« - - Photogr. Correspondenz 1895. November. - - Prof. Schiffner in den Wiener Photogr. Blättern erklärt: »Aus dem - Buche spricht ein Kunstverständiger, der seinen Gegenstand - mehrseitig beherrscht.« - - - Studienblätter - - künstlerischer Stellung und Beleuchtung. - - Nach Aufnahmen von =J. C. Strauss= in St. Louis. - - Nebst einem Anhang: - - Bemerkungen über künstlerische - Portraitaufnahmen. - - 8 Illustrationstafeln und 4 Seiten Text, in Umschlag geh. - - _Preis 75 Pfg_. - - - Die Buchhaltung für Photographen. - - _Preis 40 Pfg._ - - Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf. - - - - - Photographischer Zeitvertreib. - - Eine Zusammenstellung einfacher und leicht ausführbarer - Beschäftigungen und Versuche - - mit Hilfe der - - _=CAMERA=_. - - Von =Hermann Schnauss=. - - Fünfte Auflage. Mit 130 Abbildungen, =Preis 2= _M_, geb. =3= _=M=_. - - * * * * * - - _=Inhalt=_: =I. Specialitäten=. Photograph. Aufnahme von Blumen und - anderen kleinen Gegenständen. Aufnahme von Thieren. - Winterlandschaften. Wasser. Glaswaren und Metallgefässe. Die - photgraph. Wiedergabe von Gemälden. Eisblumen zu photographiren. - Crystallisationsbilder. Photographische Aufnahme des Blitzes. - Andere electrische Erscheinungen. Verschiedene Aufnahmen bei Nacht. - Mittels Magnesium-Blitzpulver. Bei Mondschein. Von - Feuerwerkskörpern. Lichtwirkung der Johanniswürmchen. =II. - Curiositäten.= Doppelgängerbilder. Photographische Scherzbilder. - Geisterphotographien. Photographie des Unsichtbaren. Personen ohne - Kopf. Porträts, welche Reproduktionen von alten Gemälden ähneln. - Porträts, welche scheinbar mit den Augen winken. Photographische - Silhouetten. Photographisches Verfahren für Sportliebhaber. - Photographische Pendants. Durch Spiegelung vervielfältigte - Porträts. Photographische Selbstbildnisse. Combinirte Porträts. - Statuen- und Büstenbilder. Photographische Probleme. Hauchbilder. - Zauberphotographien. Porträts, die nach Belieben sichtbar und - unsichtbar gemacht werden können. Selbstleuchtende Photographien. - Aufnahmen magnetischer Erscheinungen. =III. Das Photographiren mit - eigenartigen Hilfsmitteln.= Das Photographiren ohne Objektiv, durch - einen Nadelstich. Aufnahmen mit Hilfe eines Brillenglases. - Aufnahmen mittels des Fernrohres. Photographie mittels des - Papierdrachens. Die Camera im Hute, unter der Weste, als - Taschenuhr, als Cravatte und als Jagdgewehr. =IV. - Photographisch-optische Unterhaltungen=. Stroboskop-Photographien. - Kaleidoskop-Bilder. Photo-Anamorphosen. Das Photo-Chromoskop. Das - Pantoskop oder Laternoskop. Kosmoramische Bilder. Das - Antraphotoskop. Die Wundercamera. Stereoscopaufnahmen mit der - gewöhnlichen Camera. Panorama-Aufnahmen mit der gewöhnlichen - Camera. Spiegelphotographien. =V. Beschäftigung mit photographischen - Abdrücken=. Blätter-Copien. Abdrücke mit Blumeneinfassung. - Briefmarken-Porträts. Bilder mit imitirtem Schneefall. Abdrücke mit - Mondschein-Effect. Farbige Abdrücke. Das Coloriren der Abdrücke auf - Albuminpapier. Das Coloriren der Aristodrucke. Photogramme auf - Ivorine und Celluloid. Imitation von vergilbten Kupferstichen. - - * * * * * - - Die Schrift von Schnauss ist, kurz gesagt, =einzig in ihrer Art= - und verdient in den Händen aller zu sein, welche sich mit - photographischen Versuchen beschäftigen. - - Gaea. - - * * * * * - - Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf. - - - - - Photographische Chemie. - - Von - - R. Ed. Liesegang. - - 170 Seiten. -- Preis _M_ =2.50=, geb. _M_ =3.25=. - - - * * * * * - - _=Inhalt=_: =I. Theil: Allgemeine Chemie.= Chemie der Silbersalze. - Wirkungen des Lichtes. Die Trockenplatte. Herstellung des Negativs. - Der Silberdruck. Entwickler für Bromsilberbilder. Fixirmittel für - Silberbilder. Physikalische Entwicklung. Das latente Bild. Tonen - der Silberdrucke. Das Tonfixirbad. Wachsende Moleküle. Verstärkung - der Negative. Die Haltbarkeit der Silberbilder. Rückblick. -- =II. - Theil: Verfahren ohne Silbersalze.= Die Platinotypie. - Lichtpausverfahren. Die Chromgelatine. Rötheltonung der - Platinbilder. -- =III. Theil: Photographische Chemikalien. - - »=In einer so einfachen Sprache als es überhaupt möglich ist, über - Chemie zu schreiben=, bietet der Verfasser eine Reihe von - Abhandlungen über die chemischen Principien, auf denen die - verschiedenen photographischen Processe beruhen, und sowohl dem - Anfänger wie dem Vorgeschrittenen wird das Buch sehr dienlich sein, - um die Ursachen und Gründe der verschiedenen vorkommenden - Reactionen begreifen zu lernen, und es wird daher den Grund zu - einer soliden Kenntniss der Photographie legen. -- (Folgt - Eintheilung des Buches). -- Das Werk, welches auch zahlreiche - practische Vorschriften und Winke enthält, kann sehr empfohlen - werden.« _The Photogram, 1894._ - - »Das Buch ist =für Anfänger= geschrieben; ganz geringe Kenntnisse - der Chemie genügen, um alles, was in diesem Lehrbuche besprochen - wird, zu verstehen. Die Chemie aller wichtigeren photographischen - Operationen und Processe wird in klarer und gemeinverständlicher - Weise erklärt, aber mit vollkommen wissenschaftlicher Genauigkeit. - Etwas anderes kann man übrigens von einem Buche des Herrn - Liesegang, dieses ebenso hervorragenden, wie bescheidenen - Gelehrten, gar nicht erwarten.« _Il Progresso fot._ - - »Ein Werk voller Gelehrsamkeit, wie alles, was der Feder des - Sohnes unseres geschätzten Collegen Dr. Liesegang entstammt.« - - _Moniteur de la Phot._ - - »In diesem Werk behandelt der Autor mit seiner gewohnten Competenz - alle Fragen, welche auf die photographische Chemie Bezug haben. - Die ersten beiden Theile sind dem Studium der verschiedenen - photographischen Verfahren gewidmet, der dritte Theil dem Studium - der Erzeugnisse.« - - _Bulletin du Photo-Club de Paris._ - - »Leicht fasslich und populär geschrieben, wird dieses Buch für - Viele sehr willkommen sein.« _Photogr. Notizen._ - - »Eine sehr verdienstvolle Arbeit eines vorzüglichen Fachmannes, - und zwar interessant nicht nur für die Anfänger, für den sie - zunächst bestimmt ist, sondern für alle diejenigen Praktiker, - welche über das Wesen ihrer Arbeit, insofern dasselbe Nahrung aus - der unversiegbaren Quelle der Chemie schöpft, Aufklärung und - Belehrung suchen. Die leichte Verständlichkeit der Sprache macht - das Buch auch Denjenigen zugänglich, welchen Vorstunden mangeln, - also ein Vorzug, welcher nicht immer in derartigen Arbeiten zu - finden ist. Wir empfehlen diese, alles Wissenswerthe kurz, aber - auch in seltener Vollständigkeit enthaltende Schrift Jedermann als - ein Lehrbuch von wirklichem Werthe.« _Chemische Revue._ - - Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf. - - - - - Photochemische Studien. - - Von =R. Ed. Liesegang=. - - =Preis= _M_ =1.-- für jedes Heft.= - - - =Heft I= enthält u. A.: »Sind die Silbersalze lichtempfindlich?« -- - »Lichtgebung«. -- »Electrolyse und Photolyse«. -- »Ueber die - Mechanik der Photolyse«. -- »Nascirendes Silber«. - - =Heft II= enthält u. A.: »Die Constitution der organischen - Entwickler.« -- »Die Form des metallischen Silbers in den - photographischen Bildern«. -- »Die Lichtempfindlichkeit des reinen - Papiers«. -- »Die photochemische Anpassung des Pflanzenblattes«. - - Prof. F. Schmidt schrieb darüber im »Photog. Centralblatt« 1895: - »In R. Ed. Liesegang entsteht der photogr. Welt eine frische Kraft, - ein wissenschaftlicher Beobachter mit gründlichen Kenntnissen, ein - Theoretiker vom besten Schlage. Der vielseitige, tüchtige, junge - Gelehrte, hat sich durch eine Reihe höchst werthvoller, - wissenschaftlicher Arbeiten in ganz kurzer Zeit einen - hochgeachteten Namen gemacht. Seine >Rhapsodie<, Der >Monismus und - seine Consequenzen< sind Leistungen eines regen, gebildeten - Geistes, seine >Photogr. Chemie<, seine interessanten Aufsätze im - >Photogr. Archiv< und das erste Heft seiner >Photochemische - Studien< zeugen von unermüdlichem und glücklichem Schaffensdrang. - Herr Liesegang ist wohl gegenwärtig der schöpferischste und - erfolgreichste deutsche photographische Theoretiker. Stets - überrascht er durch neue Gedanken und neue Ausführungen, so dass - die wissenschaftlich photographischen Kreise den Werdegang des - jungen Gelehrten mit grösstem Interesse verfolgen. - - Auch in seiner neuesten Veröffentlichung, dem zweiten Hefte der - Photoch. Studien findet unser Urtheil vollste Bestätigung; überall - begegnet uns ein solcher Reichthum an neuen Gedanken, Anregungen, - dass wir die gediegene Schrift nicht nur allen Photochemikern, - sondern überhaupt jedem strebsamen Amateur und jedem gebildeten - Berufsphotographen auf das Angelegentlichste empfehlen.« - - [Illustration: Dekoration] - - - Beiträge zum Problem des electrischen Fernsehens. - - Von =R. Ed. Liesegang=. - - 130 Seiten. Mit Abbildungen. =Preis 3= _M_. - - Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf. - - - - - Die - - photographischen Ateliers von Europa. - - Von =H. Baden-Pritchard=. - - Autorisirte deutsche Ausgabe. Mit 43 Holzschnitten. - - 170 Seiten. _=Preis 3 M.=_ - - [Illustration: Dekoration] - - _=Inhalt=_: =Das Empfangszimmer.= Ausstattung und Gebrauch des - Empfangszimmers. Probebilder. Preise von Photographien. - Club-Porträts. =Bildsorten.= Boudoirporträts. Cabinetbilder. Cartes - émailliées (gelantinirte Bilder). Cartes russes. Cartes Van Bosch. - Imperialformat. Makart-Format. Nadar-Format. Panel-Format. Porträts - Paris. Promenade-Porträt. Salomon-Porträt. Visitenkarten. =Das - Atelier.= Apparate in demselben. Hintergründe. Beleuchtungsschirme. - Möbel- und Beiwerk. Bauart und Beleuchtungsvorrichtungen. Ateliers - mit elektrischem Licht, mit Gaslicht. Stellunggeben und Belichten. - Aufnahmegegenstände. Ballonphotographien, Kinderporträts, Porträts, - Gruppen, Reiterbilder, Landschaften, Damenporträts, Genrebilder, - Alterthümer, Archtitecturaufnahmen, Studienbilder, Phantasiebilder, - Interieurs. =Das Dunkelzimmer im Laboratorium.= =Apparate.= - Actinometer. Ballon-Apparat. Cameras. Objectivbeschatter, Stativ, - elektrische Camera, Copircamera, Kindercamera, Wechselbrett, - Rollencassette, Emulsions-Aufträger. Hygrometer. Iconometer. - Kopfschirm. Momentverschlüsse. Silberbadschalen. Trockenschrank für - Gelatineplatten. Walze aus Sammet für Photolithographie. - Waschgefäss. =Verfahren.= Collodion. Collodiontransportbilder. - Colorirte Photographien. Copiren. Einstäubeverfahren. Klebmittel. - Kohledruck. Röthelverfahren. Photographie auf Leinwand. Lichtdruck. - Opalglasbilder. Photolithographie. Zinkätzung. Platindruck. - Retouchiren. Rückstände. Ueberziehen der Platte mit Bromgelatine. - Vergrössern und Drucken. Woodburydruck. =Negative.= Aufbewahrung. - Entwicklung. Prüfung der Empfindlichkeit, der Zusammensetzung. - Lackiren. Retouchiren. Verstärken. Zerbrochene Negative. - =Rückstände.= - - »Verfasser lässt an sechsig Ateliers Revue passiren in diesem - nützlichen Buche, das für alle, die einen Gesammtüberblick über den - practischen Betrieb der bedeutentsten photographischen Geschäfte - erhalten wollen, unentbehrlich ist.« - - Moniteur de la Photogr. - - Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf. - - - - - Das Glashaus - - _=und was darin geschieht=_. - - Von =H. P. Robinson=. - - Autorisirte deutsche Uebersetzung. - - Zweite Auflage. - - _=130 Seiten mit 32 Abbildungen. Preis M 2.50.=_ - - - _=Inhalt=_: =Verschiedene Arten von Glashäusern. Die beste Form des - Glashauses. Hintergründe. Beiwerk. Die Beleuchtung. Ueber - Stellunggebung und Arrangement bei Porträtaufnahmen. Der Kopf. Das - Brustbild. Das Kniestück. Aufnahmen in ganzer Figur. Gruppen. - Gruppen im Freien. Kinderaufnahmen. Der Ausdruck im Porträt. - Ansichten und Wünsche der die Aufnahme begleitenden Freunde. Vom - Lächeln. Aehnlichkeit. Vom Retouchiren. Winke für solche, die sich - photographiren lassen wollen. Die Ausstattung photographischer - Bilder. Die Erziehung des Photographen.= - - »Der neueste von Robinson's zahlreichen Beiträgen zur - photographischen Literatur liegt uns vor und kennzeichnet sich als - eine =äusserst nützliche und gediegene Publication=. Das Buch - enthält in interessanter und ansprechender Form einen Schatz - werthvoller Belehrung für den Anfänger wie für den Veteran, für - den Amateur und für den Berufsphotographen, und da dasselbe das - Resultat vieljähriger practischer Erfahrung eines um die - künstlerische Seite der Photographie hochverdienten Mannes ist, - darf dem Werkchen eine allseitig freundliche Aufnahme wohl mit - Sicherheit prophezeit werden.« British Journal of Phot. -- - - »Wer sich über alles, was im Glashaus vorgenommen wird, - unterrichten, und gleichzeitig den Genuss einer äusserst angenehm - berührenden Lectüre haben will, dem empfehlen wir, nachzulesen, - was Hr. Robinson in seinem Werkchen sagt.« Phot. News. -- - - »Wir haben das Vergnügen gehabt, ein photographisches Handbuch zu - lesen, welches uns in jeder Weise befriedigt hat; ebenso zum - Vergnügen gereicht es uns, jetzt einiges darüber schreiben zu - können. -- -- Wir hoffen unsere Leser überzeugt zu haben, dass sie - beim Durchlesen des Robinson'schen Buches ein paar angenehme - Stunden verbringen werden.« Amateur Photographer. - - Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf. - - - - - _=Ferrotypie.=_ - - Ein amerikanisches Verfahren, direkt positive Collodionbilder - auf Blechplatten anzufertigen. - - Von einem amerikanischen Ferrotypisten. - - Elfte Auflage. 50 Seiten mit Abbildungen. - - _=Preis Mk. 1.50.=_ - - - _=Inhalt=_: =Die Ferrotypie.= -- =Das Glashaus.= -- =Das - Dunkelzimmer.= -- =Der Apparat.= -- =Die Ferrotypieplatte.= -- - =Ferrotypcollodion.= -- =Das Silberbad.= -- =Die Entwicklung des - Bildes.= -- =Die Fixirlösung.= -- =Das Verfahren.= -- =Schleier und - andere Fehler.= -- =Ferrotyp-Trockenplatten.= -- =Vignetten, - Medaillons etc.= -- =Anhang.= - - »Die Arbeit ist dem Practiker gewissermassen in die Hand - geschrieben, er wird in dem Buch einen zuverlässigen Führer - finden.« Bayr. Ind. u. Gew.-Blatt -- »Jedem, der diese - Blechplattenbilder machen will, wird das Büchlein willkommen - sein.« Phot. Nachr. - - [Illustration: Dekoration] - - - Photographische - - _=Schmelzfarbenbilder=_ - - auf - - =Emaille, Porzellan und Glas=. - - 3. Auflage. 80 Seiten. Mit Abbildungen. Preis _M_ =2.50=. - - - _=Inhalt=_: =Photographische Schmelzfarbenbilder. Das - Einstäubeverfahren mit Chromsalz.= Das Chromatin. Das Aufgiessen - des Chromatins auf die Glasplatte. Das Diapositiv. Das Belichten. - Das Entwickeln. Das Aufbewahren entwickelter Bilder. Das - Uebertragen. Das Ausflecken vor dem Einbrennen. Der Muffelofen. Das - Brennen. Muffelofen für Gasfeuerung. Das Ausflecken und Retouchiren - nach dem Einbrennen. Die letzte Retouche mit Flusssäure. Die - emaillirte Kupfertafel. Die Emailfarben. Beschreibung von - Präparaten, welche im vorstehenden Verfahren erwähnt sind. Bilder - auf Porzellan und Fayence. Bilder auf Glas. =Das Einstäubeverfahren - mit Eisenchlorid. Das Glas-Lichtdruckverfahren. Das - Substitutions-Verfahren.= - - Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf. - - - - - Das Urheberrecht - - auf dem Gebiete der bildenden Kunst und Photographie. - - Von Amtsgerichtsrath E. _=Grünewald=_. - - 92 Seiten. 8^o. Preis _M_ =1.80=. - - _=Inhalt=_: Einleitung. -- 1. Capitel: Das ausschliessliche Recht - des Urhebers. -- 2. Capitel. Die Dauer des Urheberrechts -- 3. - Capitel: Die Sicherstellung des Urheberrechts. -- 4. Capitel: - Allgemeine Bestimmungen -- 5. Capitel: Der Schutz der Photographie - gegen unbefugte Nachbildung. -- 6. Capitel: Der internationale - Schutz des Urheberrechts auf dem Gebiete der bildenden Kunst. -- - Anhang. I. Gesetz, betr. das Urheberrecht an Werken der bildenden - Künste, vom 9. Januar 1876 -- II. Bestimmungen über die Führung der - Eintragsrolle für Werke der bildenden Künste, vom 29. Februar 1876. - -- III. Instruction vom 7. December 1870. -- IV. Gesetz, betr. den - Schutz der Photographien gegen unbefugte Nachbildung, vom 10. - Januar 1876. -- V. Uebereinkunft, betr. die Bildung eines - internationalen Verbandes zum Schütze von Werken der Literatur und - Kunst, vom 9. Sept. 1886. - - - Die Heliochromie, - - das Problem der Photographie in natürlichen Farben. - - Eine Zusammenstellung der hierauf bezüglichen Arbeiten - von Becquerel, Niépce und Poitevin, - - _=75 Seiten. Preis M 1.50.=_ - - _=Inhalt=_: =Die Heliochromie.= =Geschichtliches Das - Silberchlorür.= =Die Arbeiten Becquerel's.= =Die Arbeiten Niépce's= - aus dem Jahre 1851, 1852, 1862 Die heliochromische Wiedergabe der - sogenannten zusammengesetzten Farben. Die Wiedergabe der Schwärzen - beim heliochromischen Verfahren. =Die Arbeiten Poitevin's.= - Heliochromische Papierbilder, Bereitung des Silberchlorürs. - =Heliochromische Bilder mit Chlorsilbercollodion. Mittheilung über - Heliochromie von Saint-Florent.= - - - Erfahrungen practischer Photographen - - über die - - gebräuchlichsten Entwicklungsmethoden. - - 4 Nummern geheftet. Preis 1 _M_. - - Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf. - - - - - Der Lichtdruck und die Photolithographie. - - Von =Dr. Julius Schnauss=. - - VI. vermehrte Auflage. 176 Seiten mit 28 Abbildungen und - 3 Tafeln. _=Preis 4 Mark.=_ - - - _=Inhalt=_: Einleitung. Photochemie der Bichromate. Ueberblick über - die wichtigsten Druckverfahren mittels Chromgelatine. =Praxis des - Lichtdruckes.= Geräthschaften. Filtriren. Der Trockenkasten. - Schnelltrockenapparat. Die Glasplatten. Die Walzen. Die Pressen. - =Chemikalien und Materialien zum Lichtdruck.= =Farben und Papier.= - Kreidefarben. Das geeignetste Papier. Bereitung der - Lichtdruckplatten. =Bereitung der Chromgelatinelösung.= Ueber die - für den Lichtdruck geeignetsten Negative. Das Retouchiren und - Firnissen der Lichtdrucke. Andere Lichtdruckverfahren. =Fehler beim - Lichtdruck.= Bei der Präparation der Platten. Während des Druckens. - Der Schnellpressendruck. =Vereinfachter Lichtdruck.= =Lichtdrucke - in natürlichen Farben.= =Zauberlichtdruck.= =Photogr. Glasdrucke.= - =Allgeyer's Vorschriften für Lichtdruck.= =Lichtdruckplatten für - den Buchdruck.= =Praxis der Photolithographie.= Autographischer - Druck. Die Asphaltmethode. Directe Chromophotographien auf Stein. - Der photographische Ueberdruck mittelst chromirten Papiers. - Verwandlung der Ueberdruckbilder in Asphaltbilder. Ueber die - Negative zur Photolithographie. Anwendung des Kohledrucks auf die - Photolithographie. Gravirte Negative für die Photolithographie. - Photolithographie in Halbton. - - * * * * * - - »Das vorliegende Werkchen des auf photographischem Gebiete - hervorragenden Verfassers ist bereits zu bekannt, als dass es - nöthig wäre, den der Bearbeitung zu Grunde gelegten Plan eingehend - wiederzugeben. Es genügt, darauf hinzuweisen, dass der Verfasser - die auf Grund seiner langjährigen Praxis gesammelten Erfahrungen in - abgerundeter Form hier niederlegt und dadurch ein Werkchen - geschaffen hat, welches besonders auch dem Praktiker die - werthvollsten Winke und Anweisungen bietet.« - - (Chemiker-Zeitung.) - - [Illustration: Dekoration] - - Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf. - - - - - Die Autotypie - - _=auf amerikanischer Basis=_. - - Von =W. Cronenberg=. - - Flexibel-Band. -- Mit 13 Kunstbeilagen. - - 132 Seiten mit 56 Textillustrationen. -- _=Preis Mark 3.=_-- - - _=Inhalt=_: Photoengraving in Amerika -- Vorrichtungen zur Aufnahme - der Negative. -- Das Negativ. -- Wirkung verschiedener Distanz. -- - Wirkung verschiedener Blendendurchmesser und verschiedener - Brennweiten der Linsen. -- Wirkung verschiedener Blendenformen. -- - Wirkung des Lichtes, der Expositionsdauer und Entwicklung. -- Die - Praxis der Halbtonphotographie. -- Abziehen und Umkehren der - Negative. -- Direkter Uebertrag der Negativhäute auf Metall. -- - Copirverfahren. -- Das Zink. -- Materialien zum Copiren. -- - Anfertigung der Copie mit Eiweiss. -- Emailprocess. -- Das Aetzen. - -- Einrichtungen des Aetzraumes. -- Die Praxis des Aetzens. -- - Schlussarbeiten. --Gravirung. -- Zurichtung des Clichés und - Reindruck. -- Aufblocken des Clichés. -- Vignetten. - - * * * * * - - »Der Besitzer und Leiter der praktischen Lehranstalt für - Photographie auf Schloss Grönenbach im bayrischen Algäu benutzt im - vorliegenden Werke keine anderen Quellen als die allerdings - ungemein reiche, eigene praktische Erfahrung. Da er als Fachmann - zum Fachmann spricht, so werden theoretische Betrachtungen - möglichst vermieden. Gerechte Würdigung erfahren die grossen - Verdienste Amerikas um die Autotypie.« - - Photogr. Rundschau. - - »Das Cronenberg'sche Werk erscheint uns für die graphischen - Verhältnisse Deutschlands von so grosser Wichtigkeit, dass wir uns - noch ausführlich mit ihm beschäftigen werden.« - - Deutscher Buch- und Steindrucker. - - [Illustration: Dekoration] - - Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf. - - - - - _=Handbuch=_ - - der - - Chemigraphie und Photochemigraphie. - - Von =J. O. Mörch=. - - =156 Seiten. Mit 16 Abbildungen und 8 Tafeln.= =Preis _M_ 4.=--. - - _=Inhalt=_: =Einleitung. -- Erster Theil: Materialienkunde. -- - Maschinen und Gerätschaften. -- Das Atelier des Chemigraphen. -- - Zweiter Theil: Der Umdruck der Zeichnung und dessen Behandlung bis - zur Aetzung. -- Die weitere Behandlung der umgedruckten Zeichnung. - -- Die Aetzung und deren Zwischenmanipulation bis zur Montirung der - Clichés. -- Das Fertigmachen und Montiren der Clichés. -- Die - Reproductionsphotographie: Apparate zur Reproductionsphotographie. - -- Die Herstellung des Negativs. -- Die Copirverfahren. -- Das - Asphaltverfahren. -- Die Chromgummi- und Chromalbumin-Verfahren. -- - Das Gelatinepapierverfahren. -- Clichés nach Naturaufnahmen. -- - Alphabetisches Inhaltsverzeichniss.= - - »Wir begrüssen das Buch mit aufrichtiger Freude, indem es eine von - uns schon bezeichnete Lücke in trefflicher Weise ausfüllt.« - (Photogr. Wochenblatt.) - - »Vorliegendes Werk ist die Arbeit eines Chemigraphen, der inmitten - der Praxis steht und dabei die Feder mit seltener Klarheit und - Frische zu führen weiss. Das Werk wird jedem nützlich sein, der - Chemigraph ist oder es werden will.« - - (Freie Künste.) - - - Die Autotypie - - _=in ihren verschiedenen Ausführungsarten=_. - - Ein praktischer Führer - - zur Erzeugung von Druckplatten auf photomechanischem Wege - - für die - - Buch-, Stein- und Kupferdruckpresse - - nach photographischen Aufnahmen und Originalen mit ungebrochenen - Abtönungen. - - Nach eigenen Erfahrungen bearbeitet von J. O. Mörch. - - 136 Seiten. -- Mit 8 erläuternden Tafeln. -- =Preis 5 Mark.= - - »Dies kurz gefasste, aber dabei doch eingehend und klar - geschriebene Buch dürfte vielen Practikern sehr willkommen sein; es - enthält alles das, was einem Photochemigraphen ausser der - practischen Uebung zu wissen Noth thut und nimmt, als von einem - Practiker geschrieben, auf die Bedürfnisse der Praxis Rücksicht. So - viel uns bekannt, ist es das erste Werk, welches in so umfassender - Weise über diesen wichtigen Gegenstand publicirt ist.« - (Photogr. Wochenblatt.) - - Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf. - - - - - Die modernen - - Lichtpaus-Verfahren - - zur - - Herstellung exacter Copien - - nach - - Zeichnungen, Schriften, Stichen etc. - - Dritte vermehrte Auflage. 90 Seiten. Mit Abbildungen. - - _Preis 2 M._ - - - _=Inhalt=_: =Verfahren mit Silbersalzen.= -- Herstellung von - haltbarem, gesilberten Papier. -- Die Schalen. -- A. - Bereitungsweise des citronensauren Silberpapiers -- B. - Bereitungsweise des gewaschenen Silberpapiers. -- C. Aufbewahren - von gesilbertem Papier. -- Anleitung zum Copiren. -- Fixirung. -- - Das Vergolden. -- Combinirtes Ton- und Fixirbad. -- - Schnell-Copir-Verfahren. -- =Verfahren mit Eisensalzen.= -- - Verfahren mit Eisen- und rothem Blutlaugensalz. -- =Weisse Linien - auf blauem Grund.= -- Präparation mit Eisen- und rothem - Blutlaugensalz. -- Präparation mit Eisen- und Entwicklung mit - rothem Blutlaugensalz. -- Präparation mit Eisenchlorid. -- - Präparation mit oxalsaurem Eisen. -- Verfahren mit Eisen- und - gelbem Blutlaugensalz. -- =Blaue Linien auf weissem Grund.= -- - Präparation mit Chloreisen und Citronensäure. -- Präparation mit - citronensaurem Eisen und Chloreisen. -- Präparation mit - Eisenchlorid und schwefelsaurem Eisenoxyd. -- Präparation mit - Chloreisen und Oxalsäure. -- Verfahren mit Eisen und Gallussäure. - -- =Violettschwarze Linien auf weissem Grund.= -- =Verfahren mit - Chromsalzen.= -- Das Kohleverfahren. -- Weisse Linien auf schwarzem - Grund. -- Papyrographie. -- Der Anilindruck. -- =Abdrücke auf Holz - für Xylographen.= -- Verfahren mit Chlorsilber. -- Verfahren mit - Chromsalz nach Leth. -- Verfahren mit Papyrographie. -- Verfahren - mittels Blaudrucks. - - »Das Werk zeichnet sich durch eine sehr klare, leicht verständliche - Darstellungsweise aus und ist daher auch für solche nützlich, - welche von der Photographie nichts verstehen. Da es in den Kreisen - auch der Architecten, Techniker etc. angewendet werden soll, so ist - dies ein um so bedeutungsvoller Vortheil. Auf die neueren - Erfahrungen ist Rücksicht genommen. Das Buch kann allgemein - empfohlen werden.« - - (Photogr. Wochenblatt.) - - Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf. - - - - - Die - _=Projections-Kunst=_ - für - Schulen, Familien u. öffentl. Vorstellungen. - - Zehnte vermehrte Auflage. - - 290 Seiten. Mit 130 Abbildungen. =Preis 5= _M_, geb. =6= _M_. - - _=Inhalt=_: =Das optische System des Projectionsapparats.= Der - Condensor. Das Objectiv. Der Bildhalter. Stativ. Die Wand. Der - dunkle Raum. Die Centrirung des Lichtpunktes. =Laternen mit - Petroleum-Beleuchtung oder Sciopticon.= Regulirung der - Petroleumlampen. Doppel-Sciopticon. =Das Kalklicht.= Bereitung von - Sauerstoffgas. Die Gassäcke und Verbindungsschläuche. - Sauerstoff-Generator und Gasometer. Herstellung von Wasserstoffgas. - Der Kalk-Cylinder. Die Kalklicht-Brenner. Sicherheits-Vorrichtungen - gegen Explosionsgefahr. Das Projiciren mit Kalklicht. Gasdruck und - Gasentweichung. Kalklicht mit Sauerstoff und Alcohol oder - Sauerstoff mit Gasolin. Dissolver für Doppel-Apparate mit - Kalklicht. Dreifache Laterne. Dissolver für drei Laternen. - Vorrichtungen zum Projiciren undurchsichtiger Gegenstände. - =Projectionsbilder.= Zeichnungen auf Glas. Statuen auf mattem Glas. - Astronomische Tafeln. Glasphotogramme für Projectionen. - Woodburydruck. =Das Malen von Glasbildern.= Farbige Glasscheiben. - Darstellung von Schneefall. Darstellung des Blitzes. Der Vorhang. - Bewegliche Bilder. Das Kaleidoscop. Das Pandiscop. Bewegliche - Schiffsbilder. Farbiger Springbrunnen. Versuche mit - Complementärfarben. Das Chromodrom. Darstellung der Lichtbrechung. - Darstellung des Regenbogens. =Experimente mannigfacher Art.= - Farbendünner Schichten. Seifenschichten. Polarisation. - Doppelbrechung durch Licht oder Wärme. Erscheinungen in - schwingenden Glasstreifen. Fluorescenz-Erscheinungen. Die - Capillarität. Cohäsionsfiguren. Magnetische Erscheinungen. - Darstellung von Schallwellen. Der electrische Stern. Darstellung - von Spectral-Erscheinungen. Nachahmung der Spiralnebel. Chemische - und andere Versuche. Projection von Stereoscopbildern. - Geistererscheinungen. Das Projections-Microscop. =Der begleitende - Vortrag.= Die Laterne im Dienste des Theaters. - - »Wie der Titel bereits kundgiebt, umfasst das vorliegende, sehr - elegant ausgestattete, reich und vorzüglich illustrirte Buch die - verschiedensten Zweige der heute zu so eminenter Bedeutung - gediehenen Projectionskunst und ist auf diesem Gebiete eine ganz - aussergewöhnliche Erscheinung. Wir finden hierin einen so - reichhaltigen Schatz gemeinnütziger Kenntnisse, bei gründlichem - Eingehen auf die häufig so wichtigen Einzelheiten zusammengetragen, - dass wir ob der hierzu erforderlichen gründlichen Fachstudien des - Verfassers staunen müssen und demselben für seine Bemühung um die - »Belehrung des grossen Publikums« besten Dank sagen. Er versteht - es, die mannigfachsten Experimente in frischer Natürlichkeit - vorzuführen und verbindet damit eine Anleitung zum begleitenden - Vortrag. Wir empfehlen diese eigenartige Lectüre allen - Interessenten bestens.« - - Magazin für Lehr- und Lernmittel. - - »Für alle, die mit der Projectionskunst irgendwie zu thun haben, - sei es nun, dass sie in befreundeten Privatkreisen, sei es, dass - sie vor einem grösseren Publikum damit auftreten wollen, ist dieses - Werk das geeignetste Hilfs- und Nachschlagebuch.« - - Photogr. Wochenblatt. - - »Als schätzbares Hilfsmittel für Vorträge unter Benutzung des - Sciopticons empfehlen wir das Werk: Die Projectionskunst. Dasselbe - enthält ausführliche Anleitung zur Herstellung- und Vorführung - aller vorstehend aufgeführten und vieler anderen Apparate und - erläutert ausserdem zahlreiche optische, chemische etc. Vorgänge in - ebenso verständlicher, als belehrender Weise.« - - Gewerbebl. aus Württemberg. - - - - _=Die Verwendung=_ - - der - - Projectionskunst im Anschauungs-Unterricht. - - Experimental-Vortrag - aus einigen Capiteln der Physik. - - Von - - Dr. Wilh. Thörner. - - 2. Aufl. 24 S. mit 18 Abbildungen. _=Preis= M =1.50.=_ - - »Ganz aus der Praxis hervorgegangen und der Praxis dienend. - Besonders dankbar muss man dem Verfasser sein für mancherlei - technische Winke, deren Befolgung den Lehrer vor unvollkommenen - oder ganz misslingenden Versuchen zu schützen imstande ist. Dass - der Verfasser sich bei seinen Vorführungen nicht auf Physik - beschränkte, ist ebenfalls dankbarst anzuerkennen. Lehrern, die in - Geographie, Physik, Naturgeschichte etc. zu unterrichten haben, sei - das Schriftchen empfohlen.« - Pract. Schulmann. - - Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf. - - - - - Photographisches Archiv. - - Halbmonatliche Berichte über den Fortschritt der Photographie - - Herausgegeben von =Dr. P. E. Liesegang=. - - Begründet 1860. Preis jährlich für 24 Nummern 9 Mark. Einzelheft 40 Pfg - - =Das photographische Archiv= berichtet rasch und ausführlich über - alle im Gebiete der Photographie und ihrer Hilfswissenschaften - auftauchenden Neuerungen und Verbesserungen; unterstützt durch - zahlreiche, tüchtige Mitarbeiter, bringt dieses Blatt sowohl - Original-Nachrichten und Correspondenzen, als Uebersetzungen - wichtiger Mittheilungen ausländischer Publicationen. Die - wissenschaftliche, die künstlerische und die gewerbliche Seite der - Photographie findet in dem =Archiv= eine gleiche Berücksichtigung. - Berichte über Ausstellungen, Gerichtsverhandlungen, die - photographischen Rechtsverhältnisse, kurz alles, was dem - Photographen von Interesse und Wichtigkeit ist, wird in geeigneter - Weise mitgetheilt. =Zahlreiche Illustrationen= erleichtern das - Verständniss der Beschreibungen und =artistische Beilagen= geben - Zeugniss von dem rastlosen Fortschritte der Photographie auf allen - Gebieten. - - - Der Amateur-Photograph. - - Monatsblatt für Freunde der Lichtbildkunst. - - Mit Illustrationen und Kunstbeilagen. Jährlich 5 Mark. Begründet 1887. - - Probenummer 50 Pfg. Illustrirter Prospect gratis. - - Der »=Amateur-Photograph=« bezweckt zunächst allen Denen, welche - die Photographie aus Liebhaberei oder zu wissenschaftlichen und - künstlerischen Zwecken betreiben, durch leicht verständliche - Aufsätze und erläuternde Illustrationen die Ausübung zu - erleichtern. Er soll den Vorgeschrittenen über alle Neuerungen und - Fortschritte auf einschlägigem Gebiete unterrichten und ihm - Anregung zu neuen Ideen, zu neuem Schaffen geben; dem Anfänger soll - er ein Rathgeber in allen zweifelhaften Fällen sein, ein - Lehrmittel, welches ihn in die Kunst, der er sich widmen will, - einführt und das gleichzeitig eine fortlaufende Ergänzung der - verschiedenen vorhandenen, in sich abgeschlossenen Anleitungen - bildet. Allen Lesern aber soll der »=Amateur-Photograph=« ein Organ - sein, welches ihnen Gelegenheit zum Meinungsaustausch bietet und - die gegenseitige Annäherung vermittelt. - - »Ihr »=Amateur-Photograph=« hat mir, wie allen hiesigen Amateuren, - bisher =sehr gute Dienste geleistet=; es war ein glücklicher Wurf, - den Sie gethan.« Prof. Frz. Ferk. -- »Ihr Blatt ist =ein wahrer - Segen= für deutsche Amateure.« Alf. Stieglitz. -- »Der - »Amateur-Photograph« ist =eine prächtige Einrichtung=.« C. J. - Schröder, Maler. -- »Ich habe die Anschaffung des Werkchens - befürwortet, da dasselbe in der That =einem Bedürfnisse - entgegenkommt=.« Hofrath Dr. Siegle. -- »Der »Amateur-Photograph« - ist =vortrefflich=.« W. Tobien jr. -- »Die »Amateur-Zeitung« ist - =brillant=!« Fr. Wattrodt. -- »Als ich gestern zum ersten Male den - »Amateur-Photograph« sah, =abonnierte ich sofort darauf=.« A. Th. - - Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf. - - - - - _Laterna magica._ [Illustration] - - _Vierteljahrs-Schrift - - für alle Zweige der Projectionskunst - - mit - - populärer Darstellung - wissenschaftlicher Versuche aus dem Gebiete der Chemie, - Physik, Electricität und Mechanik._ - - * * * * * - - _Preis jährlich =3 Mark= -- Einzelheft =75 Pfg=._ - - - _Die Laterna magica [Illustration: Dekoration] - - hat sich die Aufgabe gestellt, leichtfassliche Aufsätze und - Mittheilungen aus dem ganzen Gebiete der Projectionskunst zu - bringen und dadurch Jedem, der sich mit dieser schönen Kunst - beschäftigt, die Ausübung zu erleichtern. Nicht nur die - Construction der Projectionsapparate, die Beleuchtung und Alles, - was damit zusammenhängt, sowie die Herstellung der Laternenbilder - findet Berücksichtigung, insbesondere befasst sich die =Laterna - magica= auch, wie schon der Titel der Zeitschrift besagt, mit der - Darstellung leicht ausführbarer physikalischer und chemischer - Experimente und giebt dadurch dem Leser Anregung zu eigenen - Versuchen._ - - _Illustrationen erläutern den Text und tragen zum bessern - Verständniss der Beschreibungen bei._ - - _Den Abonnenten des Blattes ist die Leitung der =Laterna magica=, - welcher langjährige Erfahrung zur Seite steht, stets ein - praktischer Rathgeber; alle eingesandten Fragen technischer Natur - werden, wenn möglich, mit den Antworten zugleich in einer - besonderen Rubrik veröffentlicht werden._ - - [Illustration: Dekoration] - - Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf. - - - - - Photographischer - - [Illustration] ALMANACH - - für das Jahr =1896= - - Preis Mark 1.--. - - Mit 36 Originalbeiträgen von: - - Prof. J. M. Eder. Albert Reiss. - Dr. Julius Stinde. W. Schleifer. - Max Jaffé. Hans Spörl. - J. Gaedicke. C. Fleck. - Ludwig Schrank. G. Lettner. - Ritter v. Staudenheim. E. Kastner. - Hauptm. L. Herrmann. N. Ley. - Dr. P. Czermak. H. von Ayx. - Prof. Dr. O. Israel. Dr. R. Neuhauss. - Dir. W. Cronenberg. Doc. F. Schmidt. - F. P. Liesegang. Stillman-Rom. - C. Schiendl. Wilson-New-York. - Paul von Janko. R. Ed. Liesegang. - - »Wie alljährlich, so zeichnet sich auch heuer der Photographische - Almanach dadurch aus, dass er auf engem Raum von 116 Seiten - möglichst viele sachliche Artikel von den bestbekannten - photographischen Autoren enthält.« - - (Wiener Phot. Blätter.) - - »Wir empfehlen dieses hübsche und anspruchlose Büchlein unserem - Lesekreis als eine wohlthuende Erscheinung, die uns mit jedem Jahre - nicht nur mit technischen Neuigkeiten und Rathschlägen bereichert, - sondern auch durch viele nützliche Nachrichten erfreut.« - (Phot Correspondenz.) - - * * * * * - - _=Früher erschienene Bände des Almanachs (seit 1883), - soweit noch vorräthig, mit Porträts photographischer - Fachleute und Forscher, jeder Band Mk. 1. --.=_ - - Ed. Liesegang's Verlag, Düsseldorf. - - - Druck von Oskar Leiner in Leipzig, 38144 - - - - -Notizen des Bearbeiters: - -antiqua markiert mit/marked with __<...>__ - -fett/bold markiert mit/marked with =<...>= - -kursiv/italics markiert mit/marked with _<...>_ - -^ benutzt für/used for hochgestellte Zeichen/superscripted characters - -doppelte/duplicate Fig. 14 (S. 53) geändert in/changed to - Fig. 16: Die Centrirung des Lichtpunktes. - -doppelte/duplicate Fig. 15 (S. 58) geändert in/changed to - Fig. 17. Projection undurchsichtiger Gegenstände mit - Verwendung eines Objectivs von grosser Oeffnung. - - - - - -End of the Project Gutenberg EBook of Sciopticon, by Franz Paul Liesegang - -*** END OF THIS PROJECT GUTENBERG EBOOK SCIOPTICON *** - -***** This file should be named 44972-8.txt or 44972-8.zip ***** -This and all associated files of various formats will be found in: - http://www.gutenberg.org/4/4/9/7/44972/ - -Produced by Alexander Bauer, Matthias Grammel, Norbert H. -Langkau and the Online Distributed Proofreading Team at -http://www.pgdp.net - - -Updated editions will replace the previous one--the old editions -will be renamed. - -Creating the works from public domain print editions means that no -one owns a United States copyright in these works, so the Foundation -(and you!) can copy and distribute it in the United States without -permission and without paying copyright royalties. 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Redistribution is -subject to the trademark license, especially commercial -redistribution. - - - -*** START: FULL LICENSE *** - -THE FULL PROJECT GUTENBERG LICENSE -PLEASE READ THIS BEFORE YOU DISTRIBUTE OR USE THIS WORK - -To protect the Project Gutenberg-tm mission of promoting the free -distribution of electronic works, by using or distributing this work -(or any other work associated in any way with the phrase "Project -Gutenberg"), you agree to comply with all the terms of the Full Project -Gutenberg-tm License available with this file or online at - www.gutenberg.org/license. - - -Section 1. General Terms of Use and Redistributing Project Gutenberg-tm -electronic works - -1.A. By reading or using any part of this Project Gutenberg-tm -electronic work, you indicate that you have read, understand, agree to -and accept all the terms of this license and intellectual property -(trademark/copyright) agreement. 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Except for the limited right of replacement or refund set forth -in paragraph 1.F.3, this work is provided to you 'AS-IS', WITH NO OTHER -WARRANTIES OF ANY KIND, EXPRESS OR IMPLIED, INCLUDING BUT NOT LIMITED TO -WARRANTIES OF MERCHANTABILITY OR FITNESS FOR ANY PURPOSE. - -1.F.5. Some states do not allow disclaimers of certain implied -warranties or the exclusion or limitation of certain types of damages. -If any disclaimer or limitation set forth in this agreement violates the -law of the state applicable to this agreement, the agreement shall be -interpreted to make the maximum disclaimer or limitation permitted by -the applicable state law. The invalidity or unenforceability of any -provision of this agreement shall not void the remaining provisions. - -1.F.6. 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It exists -because of the efforts of hundreds of volunteers and donations from -people in all walks of life. - -Volunteers and financial support to provide volunteers with the -assistance they need are critical to reaching Project Gutenberg-tm's -goals and ensuring that the Project Gutenberg-tm collection will -remain freely available for generations to come. In 2001, the Project -Gutenberg Literary Archive Foundation was created to provide a secure -and permanent future for Project Gutenberg-tm and future generations. -To learn more about the Project Gutenberg Literary Archive Foundation -and how your efforts and donations can help, see Sections 3 and 4 -and the Foundation information page at www.gutenberg.org - - -Section 3. Information about the Project Gutenberg Literary Archive -Foundation - -The Project Gutenberg Literary Archive Foundation is a non profit -501(c)(3) educational corporation organized under the laws of the -state of Mississippi and granted tax exempt status by the Internal -Revenue Service. The Foundation's EIN or federal tax identification -number is 64-6221541. Contributions to the Project Gutenberg -Literary Archive Foundation are tax deductible to the full extent -permitted by U.S. federal laws and your state's laws. - -The Foundation's principal office is located at 4557 Melan Dr. S. -Fairbanks, AK, 99712., but its volunteers and employees are scattered -throughout numerous locations. Its business office is located at 809 -North 1500 West, Salt Lake City, UT 84116, (801) 596-1887. Email -contact links and up to date contact information can be found at the -Foundation's web site and official page at www.gutenberg.org/contact - -For additional contact information: - Dr. Gregory B. Newby - Chief Executive and Director - gbnewby@pglaf.org - -Section 4. Information about Donations to the Project Gutenberg -Literary Archive Foundation - -Project Gutenberg-tm depends upon and cannot survive without wide -spread public support and donations to carry out its mission of -increasing the number of public domain and licensed works that can be -freely distributed in machine readable form accessible by the widest -array of equipment including outdated equipment. Many small donations -($1 to $5,000) are particularly important to maintaining tax exempt -status with the IRS. - -The Foundation is committed to complying with the laws regulating -charities and charitable donations in all 50 states of the United -States. Compliance requirements are not uniform and it takes a -considerable effort, much paperwork and many fees to meet and keep up -with these requirements. We do not solicit donations in locations -where we have not received written confirmation of compliance. To -SEND DONATIONS or determine the status of compliance for any -particular state visit www.gutenberg.org/donate - -While we cannot and do not solicit contributions from states where we -have not met the solicitation requirements, we know of no prohibition -against accepting unsolicited donations from donors in such states who -approach us with offers to donate. - -International donations are gratefully accepted, but we cannot make -any statements concerning tax treatment of donations received from -outside the United States. U.S. laws alone swamp our small staff. - -Please check the Project Gutenberg Web pages for current donation -methods and addresses. Donations are accepted in a number of other -ways including checks, online payments and credit card donations. -To donate, please visit: www.gutenberg.org/donate - - -Section 5. General Information About Project Gutenberg-tm electronic -works. - -Professor Michael S. Hart was the originator of the Project Gutenberg-tm -concept of a library of electronic works that could be freely shared -with anyone. For forty years, he produced and distributed Project -Gutenberg-tm eBooks with only a loose network of volunteer support. - -Project Gutenberg-tm eBooks are often created from several printed -editions, all of which are confirmed as Public Domain in the U.S. -unless a copyright notice is included. Thus, we do not necessarily -keep eBooks in compliance with any particular paper edition. - -Most people start at our Web site which has the main PG search facility: - - www.gutenberg.org - -This Web site includes information about Project Gutenberg-tm, -including how to make donations to the Project Gutenberg Literary -Archive Foundation, how to help produce our new eBooks, and how to -subscribe to our email newsletter to hear about new eBooks. diff --git a/44972-8.zip b/44972-8.zip Binary files differdeleted file mode 100644 index 52f1cfc..0000000 --- a/44972-8.zip +++ /dev/null diff --git a/44972-h.zip b/44972-h.zip Binary files differdeleted file mode 100644 index ea5000f..0000000 --- a/44972-h.zip +++ /dev/null diff --git a/44972-h/44972-h.htm b/44972-h/44972-h.htm index 56fece4..6bae104 100644 --- a/44972-h/44972-h.htm +++ b/44972-h/44972-h.htm @@ -3,7 +3,7 @@ <html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml" xml:lang="de" lang="de"> <head> - <meta http-equiv="Content-Type" content="text/html;charset=iso-8859-1" /> + <meta http-equiv="Content-Type" content="text/html;charset=UTF-8" /> <meta http-equiv="Content-Style-Type" content="text/css" /> <title> The Project Gutenberg eBook of Sciopticon, by F. 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You may copy it, give it away or -re-use it under the terms of the Project Gutenberg License included -with this eBook or online at www.gutenberg.org - - -Title: Sciopticon - Einführung in die Projections-Kunst - -Author: Franz Paul Liesegang - -Release Date: February 20, 2014 [EBook #44972] - -Language: German - -Character set encoding: ISO-8859-1 - -*** START OF THIS PROJECT GUTENBERG EBOOK SCIOPTICON *** - - - - -Produced by Alexander Bauer, Matthias Grammel, Norbert H. -Langkau and the Online Distributed Proofreading Team at -http://www.pgdp.net - - - - - - -</pre> - - +<div>*** START OF THE PROJECT GUTENBERG EBOOK 44972 ***</div> <hr class="chap" /> @@ -4875,383 +4836,6 @@ Notizen des Bearbeiters:<br /> <p class="pmb3" /> - - - - - - - - - -<pre> - - - - - -End of the Project Gutenberg EBook of Sciopticon, by Franz Paul Liesegang - -*** END OF THIS PROJECT GUTENBERG EBOOK SCIOPTICON *** - -***** This file should be named 44972-h.htm or 44972-h.zip ***** -This and all associated files of various formats will be found in: - http://www.gutenberg.org/4/4/9/7/44972/ - -Produced by Alexander Bauer, Matthias Grammel, Norbert H. -Langkau and the Online Distributed Proofreading Team at -http://www.pgdp.net - - -Updated editions will replace the previous one--the old editions -will be renamed. - -Creating the works from public domain print editions means that no -one owns a United States copyright in these works, so the Foundation -(and you!) can copy and distribute it in the United States without -permission and without paying copyright royalties. Special rules, -set forth in the General Terms of Use part of this license, apply to -copying and distributing Project Gutenberg-tm electronic works to -protect the PROJECT GUTENBERG-tm concept and trademark. Project -Gutenberg is a registered trademark, and may not be used if you -charge for the eBooks, unless you receive specific permission. If you -do not charge anything for copies of this eBook, complying with the -rules is very easy. You may use this eBook for nearly any purpose -such as creation of derivative works, reports, performances and -research. They may be modified and printed and given away--you may do -practically ANYTHING with public domain eBooks. Redistribution is -subject to the trademark license, especially commercial -redistribution. - - - -*** START: FULL LICENSE *** - -THE FULL PROJECT GUTENBERG LICENSE -PLEASE READ THIS BEFORE YOU DISTRIBUTE OR USE THIS WORK - -To protect the Project Gutenberg-tm mission of promoting the free -distribution of electronic works, by using or distributing this work -(or any other work associated in any way with the phrase "Project -Gutenberg"), you agree to comply with all the terms of the Full Project -Gutenberg-tm License available with this file or online at - www.gutenberg.org/license. - - -Section 1. General Terms of Use and Redistributing Project Gutenberg-tm -electronic works - -1.A. By reading or using any part of this Project Gutenberg-tm -electronic work, you indicate that you have read, understand, agree to -and accept all the terms of this license and intellectual property -(trademark/copyright) agreement. If you do not agree to abide by all -the terms of this agreement, you must cease using and return or destroy -all copies of Project Gutenberg-tm electronic works in your possession. -If you paid a fee for obtaining a copy of or access to a Project -Gutenberg-tm electronic work and you do not agree to be bound by the -terms of this agreement, you may obtain a refund from the person or -entity to whom you paid the fee as set forth in paragraph 1.E.8. - -1.B. "Project Gutenberg" is a registered trademark. It may only be -used on or associated in any way with an electronic work by people who -agree to be bound by the terms of this agreement. There are a few -things that you can do with most Project Gutenberg-tm electronic works -even without complying with the full terms of this agreement. See -paragraph 1.C below. 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Of course, we hope that you will support the Project -Gutenberg-tm mission of promoting free access to electronic works by -freely sharing Project Gutenberg-tm works in compliance with the terms of -this agreement for keeping the Project Gutenberg-tm name associated with -the work. You can easily comply with the terms of this agreement by -keeping this work in the same format with its attached full Project -Gutenberg-tm License when you share it without charge with others. - -1.D. The copyright laws of the place where you are located also govern -what you can do with this work. Copyright laws in most countries are in -a constant state of change. If you are outside the United States, check -the laws of your country in addition to the terms of this agreement -before downloading, copying, displaying, performing, distributing or -creating derivative works based on this work or any other Project -Gutenberg-tm work. 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If an individual Project Gutenberg-tm electronic work is derived -from the public domain (does not contain a notice indicating that it is -posted with permission of the copyright holder), the work can be copied -and distributed to anyone in the United States without paying any fees -or charges. If you are redistributing or providing access to a work -with the phrase "Project Gutenberg" associated with or appearing on the -work, you must comply either with the requirements of paragraphs 1.E.1 -through 1.E.7 or obtain permission for the use of the work and the -Project Gutenberg-tm trademark as set forth in paragraphs 1.E.8 or -1.E.9. - -1.E.3. If an individual Project Gutenberg-tm electronic work is posted -with the permission of the copyright holder, your use and distribution -must comply with both paragraphs 1.E.1 through 1.E.7 and any additional -terms imposed by the copyright holder. Additional terms will be linked -to the Project Gutenberg-tm License for all works posted with the -permission of the copyright holder found at the beginning of this work. - -1.E.4. Do not unlink or detach or remove the full Project Gutenberg-tm -License terms from this work, or any files containing a part of this -work or any other work associated with Project Gutenberg-tm. - -1.E.5. Do not copy, display, perform, distribute or redistribute this -electronic work, or any part of this electronic work, without -prominently displaying the sentence set forth in paragraph 1.E.1 with -active links or immediate access to the full terms of the Project -Gutenberg-tm License. - -1.E.6. You may convert to and distribute this work in any binary, -compressed, marked up, nonproprietary or proprietary form, including any -word processing or hypertext form. 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INDEMNITY - You agree to indemnify and hold the Foundation, the -trademark owner, any agent or employee of the Foundation, anyone -providing copies of Project Gutenberg-tm electronic works in accordance -with this agreement, and any volunteers associated with the production, -promotion and distribution of Project Gutenberg-tm electronic works, -harmless from all liability, costs and expenses, including legal fees, -that arise directly or indirectly from any of the following which you do -or cause to occur: (a) distribution of this or any Project Gutenberg-tm -work, (b) alteration, modification, or additions or deletions to any -Project Gutenberg-tm work, and (c) any Defect you cause. - - -Section 2. Information about the Mission of Project Gutenberg-tm - -Project Gutenberg-tm is synonymous with the free distribution of -electronic works in formats readable by the widest variety of computers -including obsolete, old, middle-aged and new computers. It exists -because of the efforts of hundreds of volunteers and donations from -people in all walks of life. - -Volunteers and financial support to provide volunteers with the -assistance they need are critical to reaching Project Gutenberg-tm's -goals and ensuring that the Project Gutenberg-tm collection will -remain freely available for generations to come. In 2001, the Project -Gutenberg Literary Archive Foundation was created to provide a secure -and permanent future for Project Gutenberg-tm and future generations. -To learn more about the Project Gutenberg Literary Archive Foundation -and how your efforts and donations can help, see Sections 3 and 4 -and the Foundation information page at www.gutenberg.org - - -Section 3. Information about the Project Gutenberg Literary Archive -Foundation - -The Project Gutenberg Literary Archive Foundation is a non profit -501(c)(3) educational corporation organized under the laws of the -state of Mississippi and granted tax exempt status by the Internal -Revenue Service. The Foundation's EIN or federal tax identification -number is 64-6221541. Contributions to the Project Gutenberg -Literary Archive Foundation are tax deductible to the full extent -permitted by U.S. federal laws and your state's laws. - -The Foundation's principal office is located at 4557 Melan Dr. S. -Fairbanks, AK, 99712., but its volunteers and employees are scattered -throughout numerous locations. Its business office is located at 809 -North 1500 West, Salt Lake City, UT 84116, (801) 596-1887. Email -contact links and up to date contact information can be found at the -Foundation's web site and official page at www.gutenberg.org/contact - -For additional contact information: - Dr. Gregory B. Newby - Chief Executive and Director - gbnewby@pglaf.org - -Section 4. Information about Donations to the Project Gutenberg -Literary Archive Foundation - -Project Gutenberg-tm depends upon and cannot survive without wide -spread public support and donations to carry out its mission of -increasing the number of public domain and licensed works that can be -freely distributed in machine readable form accessible by the widest -array of equipment including outdated equipment. Many small donations -($1 to $5,000) are particularly important to maintaining tax exempt -status with the IRS. - -The Foundation is committed to complying with the laws regulating -charities and charitable donations in all 50 states of the United -States. Compliance requirements are not uniform and it takes a -considerable effort, much paperwork and many fees to meet and keep up -with these requirements. We do not solicit donations in locations -where we have not received written confirmation of compliance. To -SEND DONATIONS or determine the status of compliance for any -particular state visit www.gutenberg.org/donate - -While we cannot and do not solicit contributions from states where we -have not met the solicitation requirements, we know of no prohibition -against accepting unsolicited donations from donors in such states who -approach us with offers to donate. - -International donations are gratefully accepted, but we cannot make -any statements concerning tax treatment of donations received from -outside the United States. U.S. laws alone swamp our small staff. - -Please check the Project Gutenberg Web pages for current donation -methods and addresses. Donations are accepted in a number of other -ways including checks, online payments and credit card donations. -To donate, please visit: www.gutenberg.org/donate - - -Section 5. General Information About Project Gutenberg-tm electronic -works. - -Professor Michael S. Hart was the originator of the Project Gutenberg-tm -concept of a library of electronic works that could be freely shared -with anyone. For forty years, he produced and distributed Project -Gutenberg-tm eBooks with only a loose network of volunteer support. - -Project Gutenberg-tm eBooks are often created from several printed -editions, all of which are confirmed as Public Domain in the U.S. -unless a copyright notice is included. Thus, we do not necessarily -keep eBooks in compliance with any particular paper edition. - -Most people start at our Web site which has the main PG search facility: - - www.gutenberg.org - -This Web site includes information about Project Gutenberg-tm, -including how to make donations to the Project Gutenberg Literary -Archive Foundation, how to help produce our new eBooks, and how to -subscribe to our email newsletter to hear about new eBooks. - - -</pre> - +<div>*** END OF THE PROJECT GUTENBERG EBOOK 44972 ***</div> </body> </html> |
