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Aber ich weiss eine Schlacht, zu der ich noch als ein Schatten +jubelnd hinstürmen würde, tagte er endlich, der grosse europäische Bruch +mit unseren Trollen, unseren Ab- und Unterarten und dem Tross der +Seelenlosen, deren Triumph das heutige Chaos besiegelt. Denn eines Tages +werden wir es vor uns herjagen, das Heer der böswilligen Toren wie der +Unterworfenen, nicht länger gewillt, ihre Übermacht zu ertragen. Von langer +Hand ist der Rache vorzuarbeiten, von jetzt ab schon und inmitten der +unerhörten Niederlage noch, welche die Kinder des Lichts von den Söhnen der +Finsternis erdulden. Ist das, was sich heute ereignet, etwas anderes als +das erweiterte Bild desjenigen Krieges, der unablässig auf der Erde wütet, +das Glück der Familien untergräbt und die Häuser niederreisst? Haben die +Knechtischen jemals aufgehört, den Besonnenen zu verfolgen? Ist je ein +Waffenstillstand zwischen ihnen gewesen? Liessen sie je ab, den Edlen zu +bedrängen, auf dass er stürze oder sein Wirken wieder vereitelt werde? Kein +Gesetz, nichts auf Erden störte sie je, das goldene Saitenspiel seines +Herzens zu zerschlagen. Wir wissen genug. Wer brennenden Auges in diese +Welt hineinsah, dem ist dieser Krieg kein Rätsel, noch die Worte +desjenigen, dessen Kommen der Engelsruf verkündete: »Friede den Menschen, +die guten Willens sind,« und der doch gesagt hat: »Ich bin nicht gekommen, +den Frieden zu bringen, sondern das Schwert.« Die weit verstreuten +_Menschen_ sind heute überall die Unterlegenen, die ihre Einigung noch +nicht festlegten, um als das auserwählte Volk -- furchtbar genug -- den +Fuss auf den Nacken der Schlechten, der Unentwickelten, der Unterarten zu +setzen, nicht mehr willens, mit ihnen, die nichts so sehr scheuen wie ihre +Namen, die Herrschaft über diesen Planeten zu teilen. Durch alle Nationen, +alle ihre Schichten hindurch ist der Genius dieses Krieges, seinem +Charakter entsprechend, der Würgengel der Besten gewesen, der besten Söhne +überall, und der ungeborenen Söhne dieser Söhne. Fragt einen Arbeitgeber, +wo immer Ihr wollt: seine besten Leute sind es, die er beklagt. Rache für +sie, für alle Prediger in der Wüste, für alle jene Staatsmänner auch, die +-- hier und drüben -- mit reinen Händen in diesen Krieg gerissen wurden, +Rache für sie und ihren Gram. _Ihre_ Erhebung und _ihr_ Zusammenschluss ist +die grosse Notwendigkeit. Man sage mir nicht, dass es unmöglich sei. Ein +Ruf dringt schon durch das Getöse. Wie mit Feuerzungen ist schon die Luft +von den Stimmen der Dichter erfüllt. Inmitten welcher Drangsal, welcher +Todesnot, aus ihren Gräben, ihren Gräbern ach! haben sie nach der +Herrschaft des guten Menschen gerufen. + +»Sein ist die Kraft, das Regiment der Sterne.« + +Und es gilt nicht von Utopien zu reden. _Es gibt keine Utopien._ Er wäre +denn nur ein Utopist gewesen, der nicht gekommen ist, den Frieden zu +bringen, sondern das Schwert, und der gesagt hat: »Selig sind die +Sanftmütigen, denn sie werden das Erdreich besitzen.« + + + + +Ausblick. + + +In einem Essay über die Markgräfin von Bayreuth schrieb ich vor einigen +Jahren, der Frau fehle es zwar nicht an literarischer Begabung, wohl aber +an literarischer Perspektive, und für die Realität des geschriebenen Wortes +wohne ihr auch nicht entfernt dasselbe scharfe Gefühl inne wie dem Manne. +Heute füge ich hinzu, ihr Interesse und ihr Verständnis für Presse wie für +Parteiwesen sei in der Regel gering, und auf jene allerletzten Endes so +gedankenlose Parole: right or wrong my country (an welche sich übrigens die +überlegteren Engländer während des Burenkrieges nicht hielten), wäre die +Frau nicht verfallen. + +So wird sie denn nur wenig von bisheriger Politik verstehen, dafür um so +mehr von der kommenden. Denn es ist ganz gewiss falsch, zu behaupten, man +dürfe Politik nicht mit dem Gefühle treiben. Wie veraltet die ohne Gefühl +betriebene sogenannte Realpolitik im Grunde schon war, hatten die zuletzt +auf dem Plan erschienenen jungslavischen Völker sehr wohl erkannt, als sie +jenen brüderlichen Balkanbund zu gründen beschlossen, welcher dann am +Widerstand der europäischen Kabinette scheiterte. So dringen Schneeglocken +verfrüht an die schneidende Luft und werden von der Härte des Winters +getötet, aber die Ahnung des Frühlings lassen sie zurück. + +Es klingt ja angesichts der Tatsachen so grotesk, dass man es kaum zu sagen +wagt, aber die Welt ist besser geworden. Denn rohe Gewaltmittel, mögen sie +sich noch so radikal durchsetzen, haben jedes Ansehen verloren. Es waren +auch in der Tat schon Ansätze vorhanden zu der Erkenntnis, dass die Politik +nicht mehr wie auf dem Schachbrett zwischen _Spielern_ betrieben werden +dürfte, und es dämmerte die Erkenntnis von der Unhaltbarkeit des Satzes: +»In der Politik gibt es keine Moral.« Mit richtigem Instinkt waren die +Nationen durch überlebensgrosse Menschengestalten versinnbildlicht worden: +Marianne, John Bull, Michel, Uncle Sam . . . Von hier aus zog sich mit +vollkommener Deutlichkeit ein Weg zur Einsicht, dass den Beziehungen +zwischen hochstehenden Völkern billigerweise genau dieselben Grundsätze +unterliegen sollten wie zwischen hochstehenden Menschen. Diese, statt sich +zu überlisten und brutal zu übervorteilen, suchen sich im Gegenteil an +Schonung, Grossmut und Rücksicht _gegenseitig_ zu überbieten. Der Wetteifer +um den Rücksitz hat als Ergebnis, dass man sich darin teilt; statt einander +zu berauben, hilft man einander aus. Man gesteht sein Unrecht und wird +vernommen statt verdammt. + +Ich hätte mir vorstellen können -- ich weiss nicht, ob ich es noch kann --, +dass auf einer solchen Grundlage hin ein Dialog zustande gekommen wäre +zwischen Michel und der unversöhnlich von ihm abgewandten Marianne. Ich +könnte mir wahrhaftigen Gottes vorstellen, dass er -- nach Art der +Liebhaber -- zu ihren Füssen hingerissen, in leidenschaftlicher +Selbstanklage die elsässische Frage vor ihr zur Sprache brächte; ich könnte +mir vorstellen, dass im Laufe dieses Dialogs endlich ein Wendepunkt sich +ergäbe, von wo ab beteuert würde, was verneint worden war . . . und in +dieser Tonart lange hin und wieder so beharrlich! -- bis die wunde Frage +sich zwischen ihnen isolierte auf einen höheren Plan gehoben, langsam, über +ihren Häuptern wie eine enthüllte Morgengabe schillerte . . . + +Wem dies zu dumm ist, der begebe sich hinaus zu den vordersten Kampflinien, +wo die gehegten Söhne holder Mütter wie Tiere jämmerlich verenden, und aus +der Wut und Not ihrer Verlassenheit heraus den . . . Kriegskorrespondenten +verfluchen, dessen Bericht (o würdiger Trumpf einer realpolitischen +Presse!) mit ekler Schönfärberei ihre unnennbaren Martern unterschlägt. +Bald nach Friedensschluss wird man sich zwar an den Kopf greifen über die +heutige Welt; und dann wird vermutlich das andere Schlagwort aufkommen vom +Antagonismus der weissen und der gelben Rasse; und dann wird sich der +Himmel verfinstern von all den Schrecknissen; und dann werden die +Überlebenden nicht mehr bestreiten, dass die europäische Psyche durch die +Assimilierung der asiatischen eine unendliche Bereicherung, ja geradezu +ihre letzte Vollendung erführe. + +Und die grauenvollen Erfahrungen, die geopferten Generationen, die +vergeudeten Jahrzehnte, Jahrhunderte werden notwendig gewesen sein, um +diese Welt zu Anschauungen zu bekehren, welche sich der elementarsten +Nachdenklichkeit aufdrängen. In so verzweifelt weiten Schleifen rückt die +Menschheit ihrem Ziel entgegen. Warum? Welch ein Geheimnis! + +Aber all diese Kriege, und die gewesenen sind ja nur Vorstufen zu einem +letzten Kampf, dessen Stunde zugleich mit der Stunde der Vergeltung +schlagen wird für jene Elemente, welche von jeher Kriege verursacht und die +schlechte Sache in der Welt betrieben oder die gute verdorben haben. Die +Leute also, welche auf den ewigen Krieg schwören, mögen zufrieden mit mir +sein; denn bevor jene Elemente (und es sind stets überall dieselben) nicht +gekennzeichnet und untergeordnet werden, glaube auch ich an keinen +dauernden Frieden. + + + + +Zum Aufruf an die Frauen. + + +Andreas Latzko hat einen Aufruf an die Frauen veröffentlicht, welcher +ebenso berechtigte wie unberechtigte Vorwürfe enthält. + +Ich gebe vollkommen zu, dass heute ein Plädoyer zu ihren Gunsten schwer +fiele. Nachdem in den ersten Augusttagen die Männer das Zeichen des grossen +Umfalles mit einer Promptheit gegeben haben, die man noch tags zuvor für +unmöglich hielt, wurden die Frauen von der Schwere dieses Sturzes +mitfortgerissen. + +Fast alle Zeitungen arbeiteten damals Tag und Nacht an der Herstellung +vergifteter Pfeile in Form von Lügen und Verleumdungen und sandten sie mit +fieberhafter Eile nach allen Richtungen aus. In Millionen von Aushängebogen +wurden »die Feinde« täglich neu als eine schlechtere Abart von Menschen +dahingestellt. + +Männer mit neun Gymnasialklassen und vier Universitätsjahren hinter sich, +zur Unabhängigkeit des Denkens systematisch geschulte Männer waren es, +welche solche Märchen verkündeten und kolportierten; es ist demnach +anzunehmen, dass sie sie auch glaubten. Welche Gelegenheit für die Frauen +zu beweisen, dass sie einsichtiger und besser seien, und wie gründlich +wurde sie verscherzt! + +»Anderthalb Jahrtausende, schreibt Latzko aber, haben an dem Bild der +christlichen Frau gemodelt; jedes Jahrhundert hatte das Antlitz mit neuen +Zügen vertieft, veredelt, verfeinert« . . . sehr wahr und sehr schön. Aber +der Verfasser des Aufrufs ist ein Dichter und hat als solcher Illusionen +über die Menschheit. + +Die _Norm_ der Frauen taugt nicht viel mehr und nicht viel weniger als die +Norm der Männer. Warum auch? Stammen sie nicht ebensowohl auch von ihren +Vätern wie die Söhne auch von ihren Müttern ab? Wer war es nur, der einmal +behauptete (ich glaube, ich bin es selbst gewesen!), dass wenn die Männer +so leicht bei der Hand seien, um zwischen den Frauen und einer gewissen +Abart schnatternder Vögel Vergleiche anzustellen, es ebensosehr das +Wesentliche trifft, wenn zwischen den Männern und einem gewissen +langohrigen Haustier eine Analogie gefunden wurde. Ich vermute, auf die +erstere verfiel zuerst ein Mann, auf die letztere eine Frau. In Wahrheit +sind beide Analogien sehr glücklich. + +Latzko zitiert erbitterten Gemütes eine dumme Person, welche ihren +zurückgekehrten Gatten mit unglaublich gefühlsrohen Fragen anwidert. Aber +jener selbe Mann, oder jedenfalls _sehr_ viele andere Männer waren ja zu +Anfang vor Kriegsbegeisterung ganz ausser sich und hatten sich das +Entsetzen und die Tränen ihrer Gattinnen ungeduldig verbeten. Ihrer Angst +und Sorge überlassen, waren diese einzig auf ihre neu eingetrichterte +Mentalität gestellt, die in der Tat in diesem Falle nichts anderes sein +konnte als eine ungeheure Verdrängung mit all ihren Folgeerscheinungen. O +der Fahnen, o der Siege, an denen die Armen sich so geschwätzig weideten, o +der entsetzlich vielen Worte, mit denen sie ihre Bangigkeit zu betäuben +suchten -- den ganzen Tag -- und als einzige Ablenkung für ihre tägliche +Ungewissheit hatten sie dabei nur die täglichen Schauergeschichten der +Zeitungen, diese Musterbilder der Roheit. + +_Also angeleitet_ und bei dem Gedanken an die Grausamkeit des Feindes und +dem Schicksal ihrer Männer erstarrten und verrohten die Gemüter der Frauen. +Heute ruft man ihnen zu: »Ach! seid wie früher! Gut und tränenreich! »Lüge, +alles Lüge.« Es ist nicht wahr! die Menschen zerfallen überall in gute, +mittelmässige und schlechte! die Welt ist überall gleich!« + +Ja, aber warum hätten die seit Jahrtausenden zur Unselbständigkeit des +Denkens systematisch angehaltenen armen Dinger glauben sollen, dass Ihr sie +belogt? Dass die Männer, zu welchen sie aufblicken sollten, Lügner waren, +die noch dazu wussten, dass sie logen, oder nicht einmal wussten, dass sie +logen? + +»Lüge, alles Lüge?« ja, aber wer hat denn gelogen? Und ist es an dem Lügner +den Belogenen abzukanzeln? Nein ihr Herren! Wenn die Frauen versagten, so +habt Ihr an ihnen die Saaten eurer Lügen geerntet. Wenn Latzko den Frauen +zuruft: »Ich weiss, Ihr seid nicht alle so. Vielleicht sind Viele, ich +glaube die meisten von Euch sind anders. Aber, wo seid ihr? Man hört Euch +nicht!« . . . so könnten sie ihm erwidern: »Wir sind da. Wo seid Ihr, dass +Ihr uns nicht vernehmt, wenn wir unsere Stimme erheben? Aber wir sind noch +ohnmächtiger wie ihr!« + +Wer hat vielen von ihnen die Pässe verweigert, als sie in Holland tagen +wollten, lang bevor Ihr an Stockholm dachtet. Wer hat vor diesem Kriege +gewarnt, ein Lebensalter hindurch nichts anderes getan und wurde dafür von +den Männern verhöhnt und zur lächerlichen Figur gestempelt? Wer hat die +»dicke Berta« der »Friedensberta« vorgezogen, wenn nicht die allmächtigen +Männer? + +Denn das grosse Verbrechen der Menschheit, das ihr durch diesen Krieg ein +Denkmal ewiger Schande setzte, bestand schon vorher. Gedankenlosigkeit, +Trägheit des Geistes wie des Herzens, Sünde wider den Geist hat uns in den +Abgrund gestürzt. + +Menschen (würdig des Namens!), ob Männer oder Frauen, verbündet Euch! +Schliesst Euch zusammen, und knechtet den geistigen Mob. Er ist es, der zur +Herrschaft gelangte und sich triumphierend behauptet. Setzt ihn ab. Er ist +der Feind. Erkenntnis ist Güte. Der Verfasser des Aufrufes gehört, seinem +Werk wie seiner Gesinnung nach, zur auserwählten Klasse derer, welche den +Kampf um die Vorherrschaft »bis zum siegreichen Ende« führen müssen. So +wenig zahlreich sie sind, wären sie, durch die ganze Welt hindurch +geeinigt, mächtig genug, um ihr Tribunal zu eröffnen, das die Schlechten +unterjochen würde und alle Mittelmässigen wie alle Esel und alle Gänse an +den richtigen Platz verwiese. Gelingt es den Auserwählten nicht, durch alle +Länder und über alle Grenzpfähle hin ihre Macht durch ihre Einigung zu +sichern, so wird der Friede ohnmächtig und mit leeren Händen vorüberziehen. + + + + +Letzte Folgerungen. + + +Nicht die so brennenden und viel erörterten Probleme der Rassen und der +grossen Interessen, nicht Sieg oder Niederlage, selbst die fernerliegenden +oder die unmittelbaren Ursachen des Krieges nicht, sondern was er +_bedeutet_, das ist's, was heute die Aufmerksamkeit der Nachdenklichen in +immer steigendem Masse beschäftigt. Immer deutlicher geht für sie aus dem +ungeheuren Trugwerk dieses Krieges, seiner Einsätze und seiner Schlagworte +-- der Triumph des Sklaven über den Freien hervor, und immer drohender die +Forderung, dass dieser Triumph uns nicht nur eine Lehre und eine Warnung +sei (denn dies genügt schon lange nicht mehr!), sondern dass wir uns selbst +aus der gemachten Erfahrung jenes letzte Gericht erstehen lassen, von dem +geschrieben steht, dass es auf immer die Scheidung zwischen den Menschen, +die guten Willens sind -- und den anderen -- entscheidet, ja! nicht die +grosse Einigung, den grossen _Bruch_ gilt es, als Lohn für alle die Opfer +zu erzielen. Es muss die unlösliche, herrische und heilige Allianz der +menschenwürdigen Menschen zustande kommen, um jene »Untermenschen«, welche +schon Villiers de l'Isle Adam mit so grossem Nachdruck beim Namen nannte, +an die rechte Stelle zu weisen. + +Nicht nur Europa, die Menschheit selbst steht heute vor ihrem +gefährlichsten Wendepunkt. Ihr Niedergang ist unaufhaltsam, wenn jenen +untergeordneten, allzu lange geduldeten Elementen, dasselbe Stimmrecht wie +bisher verbleibt. Denn ihnen danken wir es, dass noch alle grossen und +bahnbrechenden Ideen in Verwirrung ausarteten, und dass eine Sache um so +sicherer verdarb, je edler sie war. Das Christentum selbst ist unter die +Räder geraten, weil _Unzulänglichkeit_, und weil _Niedertracht_ das grosse +Wort zu führen in der Lage sind. Die Welt hat nichts zu hoffen, solange +diese Gattung ihr Herrenrecht behält. Solange nicht ein neuer Korpgeist +entsteht, wird die Menschheit wie ein Kranker sein, der sein Übel zu +betäuben sucht, indem er sich auf seinem Schmerzenslager dreht und wendet, +oder, hoch aufgerichtet, nach Atem ringt, um doch nur eine illusorische +Erleichterung zu finden. -- So wird sie alle Regierungsformen, eine nach +der andern, erproben, und ob sie auch ihre Könige gegen Republiken +eintauscht -- oder umgekehrt --, es werden doch nur falsche Monarchien und +falsche Republiken sein, und auch die Anarchie wird sich als nichts anderes +herausstellen als einen Missbrauch der Macht. + +Es gibt ja Leute, ich weiss, welche ganz ehrlich der Meinung sind, dieser +Krieg sollte von Rechts wegen noch recht lange dauern. Die moralischen +Ansichten, die sich dabei geltend machen, sind auch nur deshalb so heillos +falsch, weil dieser Krieg eine auf _Zurückentwicklung_ gerichtete Zuchtwahl +ist und jede Schlacht die Zahl der Tauglichen herabsetzt zugunsten der +Untauglichen wie der Schuldigen und der Profiteure. Letztere sind ja so +fest entschlossen, dem Abgrund zu entrinnen, den sie offen halten oder +bereiteten, dass ihre Spitzfindigkeit auch die strengste Kontrolle +überlisten wird. Nichts scheuen ja diese Leute so sehr wie das Ende des +Krieges, da sie wissen, dass seine Verlängerung sehr wohl mit ihrer +Gnadenfrist zusammenfallen dürfte, und dass die Untersuchung gegen die +Verantwortlichen so lange unterbleiben wird, als das Gemetzel der +Unschuldigen anhält. Ach! Dies sollten jene Moralisten wohl bedenken, +welche diesen Krieg bis ans letzte Ende geführt sehen möchten, auf dass er +seinen endgültigen Garaus fände. Ach, was glauben sie denn? Glauben sie +wirklich an einen Rückfall in diesen Zustand? Glauben sie allen Ernstes, +dass nach einer solchen Erfahrung die Völker sich noch einmal narren +liessen? Haben sie so wenig die Geschichte der menschlichen Irrtümer +ergründet, und erkannten sie noch nicht, dass ihr normaler Verlauf (wie die +Ärzte sagen) dem der Epidemien gleichkommt und darin besteht, dass ihre +Keime anfänglich unter trügerischen Symptomen um sich greifen, um toll und +mörderisch auszubrechen und endlich zu ersticken, indem sie triumphieren. + +So erreichten die Religionskriege ihren Paroxysmus und verschwanden. + +So ist durch die eklatante Torheit und Schmach dieses rückständigen Krieges +die Rechnung der Kriege, wenigstens für die europäischen Völker, gemacht. +Ich fürchte von der Zukunft kein Dementi für diese Behauptung. Nein! Die +Welt fällt nicht zweimal in dieselben Irrtümer zurück. Aber wehe den Neuen! +Wenn die rohen und bösartigen Elemente in diesen Tagen ihre Betriebsamkeit +unendlich erhöhten und sich überall unendlich bösartiger und roher +erwiesen, so sind dafür die Guten überall unendlich besser geworden. Ihre +Einigung und infolgedessen ihre Machtstellung durch alle Länder hin hat der +Welt noch immer gefehlt. Es gilt, ihre Reihen zu schliessen und ihre +_Solidarität_ zu organisieren im Hinblick einer letzten und unerbittlichen +Fehde; -- und es gilt den Frieden, weil der Kampf um die wahre +Vorherrschaft nicht entbrennen kann, solange dieser Krieg noch besteht. + +Und die Freiheit? + +Wie aber könnte die einzig wirkliche Freiheit entstehen, wenn nicht durch +die Knechtung desjenigen Pöbels, der allerorts alle Klassen der +menschlichen Gesellschaft, von den höchsten bis zu den sogenannten +niedrigsten Schichten verheert. Hierarchien aber sind es ja gerade -- +weniger rudimentär und kindisch nur als diejenigen, welche man sich bisher +aufoktroyieren liess. _Hierarchien_ sind es, die auf neuer und +gerechtfertigter Basis zu errichten sind. Geben wir uns keinen Täuschungen +hin: die Klasse der Könige, der Fürsten und der Herren, ja der ganze Tross +der kleinen Gentry sogar, er ist vorhanden (nur so anders!) und alle wahren +Adelsbriefe, die sich in unendlichen Fluktuationen aus der menschlichen +Würde ergeben, existieren auch sie. In allen »Kreisen« aber und durch alle +Zeiten hin wurde die wahre Elite gepeinigt, geopfert oder zu wahrer +Ohnmacht verdammt, weil urteilslose oder niedrig gesinnte Elemente, die +sich weder in Gleichheit noch in Brüderlichkeit zu ihr verhalten, dasselbe +Stimmrecht geniessen. + +Echte Demokratien sind die Notwendigkeit: sie sind aber nur insofern nicht +illusorisch, als sie aristokratisch sind. Man rede also für die Zukunft +nicht von Utopien, sondern von neuen Gesetzbüchern und neuen Statuten. + + + + +»Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit.« + + + »Je songe à une guerre de droit + ou de force, de logique bien imprévue. + C'est aussi simple qu'une + phrase musicale.« + +_(Rimbaud.)_ + +Jedes Innehalten ist heute vermehrte Unrast. Wir sind halbwegs Gebliebene, +sofern wir Zeit unseres Lebens stillestehen. So ist es über uns verhängt, +weil unsere Existenz mit so gewaltigen Umwälzungen zusammenfällt, dass +Fragen, die gestern noch in ihren Anfängen steckten, plötzlich zu +überhitzter Reife ans Licht gerissen wurden. Es sind aber Fragen, +Erkenntnisse und Entdeckungen so schwieriger Natur, dass der einzelne, wie +stark er immer sei, niemals imstande sein könnte, ihre Geltung +durchzusetzen. Sie wäre nur möglich durch das kollektive Wirken ganz +bestimmter, durch Erfahrungen aufmerksam gewordener Menschen, welche das +Schicksal zusammenführte, damit sie die Tabelle ihrer Erlebnisse +vergleichen. So bedurfte es der Konstellation einer Konstellation, um der +Sinnfälligkeit einer Wahrheit so vorzuarbeiten, dass sie wie ein von jeher +dagewesenes, aber noch nie vorher gesichtetes Sternbild zu voller +Deutlichkeit gelangt. + +Aber noch schwebt sie nicht über uns, diese heute schon nicht mehr +wegzudenkende Wahrheit, sondern sie harrt noch unerlöst am Wegesrand, so +alt sie ist. Von Natur aus gerät ja keiner auf sie, Erfahrung allein kann +den Menschen darauf bringen, und noch immer stürzte er, ohne sie zu +erkennen, über sie hin. Weil aber der Zeitpunkt gekommen ist, an dem sie +ein Gesicht erhalten soll und Augen, uns anzustarren, ergab sich eben jener +Komplex von Erfahrungen, mit dem sich das grosse 2 × 2 = 5 dieser Welt so +gründlich vornehmen lässt wie eine Haussuchung mit Hilfe richtiger +Schlüssel. + +Dass sich jene weit verstreuten paar Menschen mit den analogen +Wahrnehmungen, den analogen Erlebnissen und der analogen Geistesart eines +Tages begegneten, gehört zu den grossen sogenannten Zufällen des Lebens. +Auf jeden Fall obliegt es ihnen, die Dinge, um welche es heute geht, in +allen Tonarten und den weitausgreifendsten Steigerungen zu formulieren. + +Erkenntnismässig ist ja ihr Weg vollkommen deutlich ausgestreckt, und schon +sind alle Hochgefühle irgendwie von der Bewältigung seiner Fährnisse +abhängig. -- O Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit! wie bezeichnend ist +es, dass euer göttlicher Impuls euch nicht davor bewahren konnte, zum +Kompendium aller Irrtümer zu werden! Die Menschen sind _nicht_ gleich. Ihre +schief aufgerichtete Gleichheit wird vornüber stürzen, mit ihrer +Brüderlichkeit wird es so eine Sache sein wie bisher, und die auf krummer +Axe gehobene Welt läuft Gefahr, endgültig ihren falschen Dreh zu nehmen, +wenn nicht alle Anstrengungen geschehen, die missverstandene Brüderlichkeit +und die misshandelte Freiheit nach einer anderen Himmelsrichtung und unter +veränderten Gesichtspunkten neu aufzurichten. Wie aus einer brennenden +Stadt müssen wir heute diese Begriffe retten und aus dem zerfallenen Tor +unserer Zeit mit ihnen fliehen. Wer die menschliche Gesellschaft in allen +ihren Schichten kennen lernte, hat keine Illusionen mehr. Dass es einen +Plebs im Adel gibt, macht den Pöbel um nichts schöner! Tausendfältige +Ungleichheit ist eben das Prinzip, auf dem die Menschheit wie auf Sprossen +anhebt. Ein Feststellen, ein Unterordnen der wahren, bis in die tiefsten +Ursprünge zurückzuleitenden Ungleichheiten könnte allein die wahre +Gleichheit zu ihrem Rechte bringen und nur in Wahrung der (ach so +vorhandenen!) Distanzen könnte die Brüderlichkeit unverletzt aufleben. Hier +liegt das Problem der künftigen Jahrzehnte, Jahrhunderte. Es ist der Sinn +der Leiter, von welcher Jakob träumte, und wir leben heute wirklich nur +noch um der Erläuterungen willen, welche diese Dinge verlangen. + + + + +Wiederholungen. + + +So hätten wir heute alles von der Methode jener glücklichen Spekulanten zu +lernen, welche sich offenkundig als die weitaus schärfsten Psychologen +erwiesen, indem sie irgend ein Präparat, eine Zahntinktur oder ein Extrakt +dadurch zu allgemeinster Geltung verhelfen, dass sie deren Bezeichnungen in +grellen Riesenbuchstaben an Mauern, Säulen und Schlöten anschlagen, sich +gleichsam an die Fersen des Vorübergehenden heften, selbst auf Bergeshöhen +sich zwischen ihm und der Aussicht schieben, ja von Felswänden herab ihm +unerwartet Odol! Haarlin! oder Bovril! entgegenschreien. + +Wäre heute nicht die Beachtung gewisser Zustände mit einer so vorbildlichen +Hartnäckigkeit zu erzwingen? Durch ein ungeheures Preisausschreiben etwa, +das an alle Maler, der ältesten wie der neuesten Schule erginge, um auf +Bildern oder Plakaten, mit beliebigem Raumverbrauch die Wirklichkeit zu +illustrieren und zu illuminieren; allen Brücken und Wegen entlang sie +immerzu neu einer Allgemeinheit zu veranschaulichen, deren geistigen +Stumpfsinn nur jene Menschenkenner von Spekulanten voll ergründeten. Dass +es keine intellektuelle Notwehr, dagegen einen hemmungslosen Mangel an +Logik gibt, und dass wir lieber untergehen, als dass wir dächten, hielten +wir ja nicht für möglich, bevor wir es erlebten. Wie hätte sonst über +unsere Köpfe hinweg jene Phalanx der Niedrigen zustande kommen können, die +sich heute mit so bewundernswerter Regie über alle Grenzen hin in die Hände +arbeiten? Dass sie dabei sehr ausdrücklich in Freunde und Feinde zerfallen, +macht ihren stummen Pakt nur um so fester. Wir anderen aber, welche den +entsetzlichen Humbug dieser »Feindschaft« durchschauen, auf uns, die ihn +gewähren lassen, auf uns fällt der Fluch dieser Zeit zurück. Nicht auf die +Schlechten, deren Tun im Einklang steht mit ihrem Wollen; auf uns, nicht +auf die Knechte, welche sich zu unsern Herren machten, sondern auf uns, die +wir uns von ihnen knechten liessen! Sollte der Tag hereinbrechen, an dem es +zu spät sein wird für unser Zusammengehen, so werden wir, die guten Willens +sind, als die Schuldigen stehen, weil uns der Mut unseres besseren Wissens +gebrach, dem Genius des Krieges, die Siegermaske von der gedankenlosen +Stirn zu reissen. Ah! wir bedachten nicht den tiefen Sinn jener Sage, +welche dem Drachentöter die Sprache der Vögel verstehen liess, als er vom +Blut des erlegten Ungeheuers genoss. + +So läge es in unserer Macht, das Elend des Weltkrieges zum Segen zu wenden, +wenn wir aus den Trümmern, die er häufte, das _Weltgericht_ mit letzter +Anstrengung und letzter Entschlossenheit heben; mit ihm die grosse +reinliche Scheidung, das Ende der Verkehrtheit, der falschen +Gleichstellungen und des Gewühls; den Anfang jener neuen Hierarchie, nach +der wir lechzen. + +Uns aber, der kleinen, geschlagenen Avantgarde, welche der Krieg um ihre +letzte Neugier brachte, wir, die seine Verwerflichkeit und Stupidität von +jeher, lang bevor es ein Wort wie Defaitismus gab, kennzeichneten, uns +steht heute das traurige Vorrecht zu, die neue Scheidung und den neuen +Kampf hinauszurufen, bevor der Schutt der alten Zeit uns begräbt. + + + + +Schlusswort. + + +Die Heftigkeit, mit welcher wir unsere Notsignale abgeben, hindert nicht, +dass sie schon unter dem Druck einer geradezu monströs gewordenen +Langeweile aufziehen, und dass unser eigener Pathos mit der ganzen Öde +eines Frohndienstes auf uns lastet. + +Es kann jedoch sein, dass unser Gewissen oder unsere innere Stimme (wie man +es nennen will) laut und unerbittlich die Forderung an uns stellt dies oder +jenes _noch zu sagen_, bevor wir schweigen. Wer von uns wird nach dem +Kriege noch von ihm reden? heute aber will ein désintéressement von den +Dingen, die geschehen, erst erworben sein, denn unsere Zeugenschaft hat uns +zu ihren Teilhabern gemacht, und auch wir haben verspielt. + +Von allen, die heute leben, wird keiner den Bau betreten, zu dessen +Grundlegung ich Steine herbeischleppe -- so eilfertig und unter +Hohngelächter gewiss! -- denn wo fände ich Glauben? -- Das Gerüst allein +dürfte die Arbeit von Generationen sein, sein Ausbau die von Jahrhunderten +vielleicht, ja, vielleicht sind die ewig unvollendet gebliebenen +Kathedralen sein Symbol. Aber worauf es ankommt: bei allen Opfern, die er +erheischen wird, allen Kämpfen, die ihm bevorstehen, ist er _möglich_. + +Bis zum heutigen Wendepunkt unserer Geschichte gehörte es zu ihren +integralen Beständen, dass unseren vielgenannten »heiligsten Gütern« +niemals auch nur von ferne ein schützendes Patent zuteil wurde, je +erhabener eine Idee, um so grauenhafter die Verbrechen, die in ihrem Namen +geschahen, je tiefer eine Erkenntnis, desto grösser der Unsinn, der daraus +entstand. + +Die richtige Einsicht, dass es (merkwürdigerweise) niedrige und hohe +Menschen gibt, führte folgerichtig zu Rang- und Standesunterschieden. Bei +ihrer Aufrechthaltung aber gerieten jene Ungleichheiten, welche doch erst +die Berechtigung solcher Klassifikationen bilden, immer mehr ausser acht, +und bei dem Schrittmachen, das im Schwunge blieb, mischte sich in immer +gemeinerer Weise das Bestreben jene Distanzen, welche der Wert zwischen den +einzelnen liegt zu ignorieren. Das Missverständnis artete immer wilder aus: +der königliche Mozart speiste mit dem Gesinde, und ein lakaienhafter +Kavalier warf ihn mit einem Fusstritt ohne weiteres vor die Tür. In der +Tat, wir wissen alle, was wir der französischen Revolution verdanken. Doch, +als sie das falsche Spiegelbild in edler Empörung zerschlug, wurde mit +diesem drastischen Vorgehen leider erst recht nur eine halbe Massnahme +getroffen. + +Kein Missbrauch wurde an der Wurzel gefasst, vielmehr entrann der +Missetäter froh durch die Tür. So brach die französische Revolution wie das +Christentum, dem sie entsprang, in sich selber zusammen und wir sind heute +wie bankrotte Leute, die von vorn anfangen müssen. Wir stehen wieder am +Anfang aller Tage. Das heisst am Ende. Denn für das erkennende Auge sind ja +die Menschen längst in jene zwei Lager zerfallen, von welchen geschrieben +steht. Freilich ist vorläufig erst der Aufmarsch der Böcke geglückt, und +unsere Absicht, ihrem Konsortium entgegenzutreten, dürfte auch fernerhin +ein frommer Wunsch verbleiben, solange wir jene dunkle und geheimnisvolle +Tatsache nicht ergründeten, dass die von schlechten Instinkten Gemeisterten +so viel deutlicher die Hochgesinnten herausspüren, als diese sich unter +sich erkennen. Wahrlich diese dunkle und rätselvolle Tatsache birgt +Perspektiven von lockender Tiefe, und sie ziehen sich wie weite +Zimmerflüchte nach allen Richtungen, reich an Verborgenheiten, hin. -- + +Es heisst vom Himmelreich, es litte Gewalt. Indessen sehen wir zu, wie die +Hölle immer mehr das Erdreich verschlingt. Dass allerorts so und so viele +darüber jammern, ja auch vernünftig darüber raisonieren, hilft uns keinen +Schritt vorwärts. Denn wo bleibt unser Zustrom, wo insbesondere bleibt +unsere Sichtung? + +Um Machtfragen werden sich nach wie vor die Dinge drehen, und nach wie vor +wird sich herausstellen, dass es nichts Neues unter der Sonne gibt. Macht +wird vor Recht gehen, denn Macht geht vor Recht. Es ist Sache des Rechts, +die Macht an sich zu reissen, eine neue Realpolitik zu ermöglichen, nicht +ausdrückbar durch Lüge, Feuer und Mord; eine Exekutive zu befestigen, +welche die aus Lüge, Feuer und Mord errungenen Vorteile verschmähen, und +Lüge, Feuer und Mord nicht ausspielen würde gegen Lüge, Feuer und Mord. +Sache des Rechts ist es, die Bahn solcher Gewalthaber zu bereiten, und was +mich angeht, so musste ich, um meiner eigenen Grabesruhe willen, diese +zukünftigen, für ein feineres Ohr heute schon ödesten Gemeinplätze noch +äussern, bevor ich schweige oder von etwas anderem rede. + + + + +INHALT. + + + Seite + Epilog zu den Briefen an einen Toten 3--4 + August 1916 »Weisse Blätter« + + Ausblick 4--6 + Mai 1917 »Friedenswarte« + + Zum Aufruf an die Frauen 6--8 + 26. August 1917 »Neue Zürcher Zeitung« + + Letzte Folgerungen 8--11 + 22. Oktober 1917 »Neue Zürcher Zeitung« + + Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit 11--12 + März 1918 »Friedenswarte« + + Wiederholungen 12--14 + Juli 1918 »Friedenswarte« + + Schlusswort 14--15 + + + + +Anmerkungen zur Transkription + + +Offensichtliche Druckfehler wurden korrigiert wie hier aufgeführt +(vorher/nachher): + + [p. 4]: + ... besitzen. ... + ... besitzen.« ... + + [p. 6]: + ... Aber all diese Kriege und die gewesenen sind ja nur Vorstufen ... + ... Aber all diese Kriege, und die gewesenen sind ja nur Vorstufen ... + + [p. 7]: + ... ihrer Gattinen ungeduldig verbeten. Ihrer Angst und Sorge + überlassen, ... + ... ihrer Gattinnen ungeduldig verbeten. Ihrer Angst und Sorge + überlassen, ... + + [p. 8]: + ... die ganze Welt hindurch geeinigt, mächtig genug, um ihr Tribmal ... + ... die ganze Welt hindurch geeinigt, mächtig genug, um ihr Tribunal ... + + [p. 9]: + ... l'Ile Adam mit so grossem Nachdruck beim Namen nannte, an ... + ... l'Isle Adam mit so grossem Nachdruck beim Namen nannte, an ... + + [p. 12]: + ... veränderten Gesichtspunken neu aufzurichten. Wie aus einer ... + ... veränderten Gesichtspunkten neu aufzurichten. Wie aus einer ... + + [p. 13]: + ... des Gewühls; den Anfang jener neuen Hierarche, nach der ... + ... des Gewühls; den Anfang jener neuen Hierarchie, nach der ... + + + + + + +End of the Project Gutenberg EBook of Die Last, by Annette Kolb + +*** END OF THE PROJECT GUTENBERG EBOOK 44258 *** |
