summaryrefslogtreecommitdiff
path: root/38755-8.txt
diff options
context:
space:
mode:
Diffstat (limited to '38755-8.txt')
-rw-r--r--38755-8.txt735
1 files changed, 735 insertions, 0 deletions
diff --git a/38755-8.txt b/38755-8.txt
new file mode 100644
index 0000000..737e33d
--- /dev/null
+++ b/38755-8.txt
@@ -0,0 +1,735 @@
+The Project Gutenberg EBook of Über die Vulkane im Monde, by Immanuel Kant
+
+This eBook is for the use of anyone anywhere at no cost and with
+almost no restrictions whatsoever. You may copy it, give it away or
+re-use it under the terms of the Project Gutenberg License included
+with this eBook or online at www.gutenberg.org
+
+
+Title: Über die Vulkane im Monde
+
+Author: Immanuel Kant
+
+Release Date: February 3, 2012 [EBook #38755]
+
+Language: German
+
+Character set encoding: ISO-8859-1
+
+*** START OF THIS PROJECT GUTENBERG EBOOK ÜBER DIE VULKANE IM MONDE ***
+
+
+
+
+Produced by Jana Srna and Philipp Zeinlinger
+
+
+
+
+
+ [ Anmerkungen zur Transkription:
+
+ Der Text stammt aus: Immanuel Kants Werke. Band IV. Schriften von
+ 1783-1788. Herausgegeben von Dr. Artur Buchenau und Dr. Ernst Cassirer.
+ Berlin: Bruno Cassirer 1913. S. 201-210 und 541 (Lesarten).
+
+ Schreibweise und Interpunktion des Originaltextes wurden übernommen.
+
+ Im Original gesperrt gedruckter Text wurde mit _ markiert.
+ ]
+
+
+
+
+Über die Vulkane im Monde.
+
+
+Im Gentleman's Magazine, 1783, befindet sich gleich zu Anfang ein
+Sendschreiben des russischen Staatsrats Herrn AEPINUS an Herrn PALLAS
+über eine Nachricht, die Herr MAGELLAN der Kaiserl. Akademie der
+Wissenschaften in Petersburg mitgeteilt hat, betreffend einen vom Herrn
+HERSCHEL am 4. Mai 1783 entdeckten Vulkan im Monde. Diese Neuigkeit
+interessierte Herrn AEPINUS, wie er sagt, um destomehr, weil sie seiner
+Meinung nach _die Richtigkeit seiner Mutmaßung über den vulkanischen
+Ursprung der Unebenheiten der Mondsfläche beweise_, die er im Jahr 1778
+gefaßt und 1781 in Berlin durch den Druck bekannt gemacht hat(1); und
+worin sich, wie er mit Vergnügen gesteht, drei Naturforscher einander
+ohne Mitteilung begegnet haben: er selbst, Herr AEPINUS in Petersburg,
+Herr Professor BECCARIA zu Turin und Herr Prof. LICHTENBERG in
+Göttingen. Indessen da durch den Ritter HAMILTON die Aufmerksamkeit auf
+vulkanische Kratere in allen Ländern so allgemein gerichtet worden, so
+sei jene Mutmaßung mit einer überständig reifen Frucht zu vergleichen,
+die in die Hände des ersten besten fallen müssen, der zufällig den Baum
+anrührete. Um endlich, durch Ansprüche auf die Ehre der ersten
+Vermutung, unter Zeitgenossen keinen Zwist zu erregen, führt er den
+berühmten ROBERT HOOKE als den ersten Urheber derselben an, in dessen
+Mikrographie (gedruckt 1655) im 20sten Kapitel er grade die nämlichen
+Ideen angetroffen habe. _Sic redit ad Dominum_ --
+
+ (1) Von der Ungleichheit des Monds; im 2ten Bande der Abh. der
+ Gesellschaft naturforschender Freunde.
+
+Herrn HERSCHELS Entdeckung hat, als Bestätigung der zweideutigen
+Beobachtungen des Neffen des Herrn BECCARIA und des DON ULLOA,
+allerdings einen großen Wert und führt auf Ähnlichkeiten des Mondes
+(wahrscheinlich auch anderer Weltkörper) mit unserer Erde, die sonst nur
+für gewagte Mutmaßungen hätten gelten können. Allein die _Mutmaßung des
+Herrn AEPINUS bestätigt sie_ (wie ich dafür halte) _nicht_. Es bleibt,
+unerachtet aller Ähnlichkeit der ringförmigen Mondsflecken mit Krateren
+von Vulkanen, dennoch so ein erheblicher Unterschied zwischen beiden und
+dagegen zeigt sich eine so treffende Ähnlichkeit derselben mit anderen
+kreisförmigen Zügen _unvulkanischer Gebirge_ oder Landesrücken auf
+unserer Erde, daß eher eine andere, obzwar nur gewissermaßen mit jener
+analogische Mutmaßung über die Bildung der Weltkörper dadurch bestätigt
+sein möchte.
+
+Die den Krateren ähnlichen ringförmigen Erhöhungen im Monde machen
+allerdings einen Ursprung durch _Eruptionen_ wahrscheinlich. Wir finden
+aber auf unserer Erde zweierlei kreisförmige Erhöhungen, deren die einen
+durchgängig nur von so kleinem Umfange sind, daß sie, vom Monde aus
+beobachtet, durch gar kein Teleskop könnten unterschieden werden; und
+von diesen zeigen die Materien, woraus sie bestehen, ihren Ursprung aus
+vulkanischen Eruptionen. Andere dagegen befassen ganze Länder oder
+Provinzen von vielen hundert Quadratmeilen Inhalt, innerhalb eines mit
+höhern oder minder hohen Gebirgen besetzten und sich kreisförmig
+herumziehenden Landrückens. Diese würden allein vom Monde aus, und zwar
+von derselben Größe als wir jene kreisförmigen Flecken im Monde
+erblicken, gesehen werden können, wofern nur Ähnlichkeit ihrer
+Bekleidung (durch Wald oder andere Gewächse) die Unterscheidung
+derselben in so großer Entfernung nicht etwa verhinderte. Diese lassen
+also auch _Eruptionen_ vermuten, durch die sie entstanden sein mögen,
+die aber nach dem Zeugnis der Materien, woraus sie bestehen,
+_keinesweges vulkanische_ haben sein können. -- Der Krater des Vesuvs
+hat in seinem obersten Umkreise (nach DELLA TORRE) 5624 Pariser Fuß, und
+also etwa 500 rheinländische Ruten, und im Durchmesser beinahe 160
+derselben; ein solcher aber könnte gewiß durch kein Teleskop im Monde
+erkannt werden.(2) Dagegen hat der kraterähnliche Flecken _Tycho_ im
+Monde nah an dreißig deutsche Meilen im Durchmesser und könnte mit dem
+Königreich Böhmen, der ihm nahe Flecken _Clavius_ aber an Größe mit dem
+Markgraftum Mähren verglichen werden. Nun sind diese Länder auf der Erde
+eben auch kraterähnlich von Gebirgen eingefaßt, von welchen ebenso als
+von dem _Tycho_ sich Bergketten gleichsam im Sterne verbreiten. Wenn
+aber unsere durch Landrücken eingeschlossene kraterförmige Bassins, (die
+insgesamt Sammlungsplätze der Gewässer für die Ströme abgeben, und womit
+das feste Land überall bedeckt ist), dem Monde den ähnlichen Anblick
+doch nicht verschaffen sollten, -- wie es in der Tat auch nur von
+einigen zu vermuten ist --, so würde dieses nur dem zufälligen Umstande
+zuzuschreiben sein, daß die Mondsatmosphäre, (deren Wirklichkeit durch
+die Herschelsche Entdeckung, weil Feuer daselbst brennt, bewiesen ist)
+bei weitem nicht so hoch reichen kann als die unsrige (wie die
+unmerkliche Strahlenbrechung am Rande dieses Trabanten es beweiset),
+mithin die Bergrücken des Mondes über die Grenze der Vegetation
+hinausreichen; bei uns hingegen die Bergrücken ihrem größten Teile nach
+mit Gewächsen bedeckt sind und daher gegen die Fläche des
+eingeschlossenen Bassins freilich nicht sonderlich abstechen können.
+
+ (2) Aber seine feurige Eruption selbst könnte in der Mondsnacht
+ gleichwohl gesehen werden. In dem oben angeführten Briefe wird zu der
+ Beobachtung des Neffen des Herrn _Beccaria_ und des _Don Ulloa_ die
+ Anmerkung gemacht, daß beide Vulkane von entsetzlichem Umfange gewesen
+ sein müßten, weil Herr _Herschel_ den seinigen durch ein ohne
+ Vergleich größeres Teleskop nur so eben und zwar unter allen
+ Mitzuschauern nur allein hat bemerken können. Allein bei
+ selbstleuchtenden Materien kömmt es nicht so sehr auf den Umfang als
+ die Reinigkeit des Feuers an, um deutlich gesehen zu werden; und von
+ den Vulkanen ist es bekannt, daß ihre Flammen bisweilen helles,
+ bisweilen im Rauche gedämpftes Licht um sich verbreiten. --
+
+Wir haben also auf der Erde zweierlei kraterähnliche Bildungen der
+Landesfläche: eine, die vulkanischen Ursprungs sind, und die 160 Ruten
+im Durchmesser, mithin etwa 20000 Quadratruten in der Fläche befassen;
+andere, die keinesweges vulkanischen Ursprungs sind und gegen 1000
+Quadratmeilen, mithin wohl 200000mal mehr in ihrem Flächeninhalte haben.
+Mit welcher wollen wir nun jene ringförmigen Erhöhungen auf dem Monde,
+(deren keine _beobachtete_ weniger als eine deutsche Meile, einige wohl
+dreißig im Durchmesser haben), vergleichen? -- Ich denke: nach der
+Analogie zu urteilen, nur mit den letztern, welche nicht vulkanisch
+sind. Denn die Gestalt macht es nicht allein aus; der ungeheure
+Unterschied der Größe muß auch in Anschlag gebracht werden. Alsdann aber
+hat Herrn HERSCHELS Beobachtung zwar die Idee von Vulkanen im Monde
+bestätigt, aber nur von solchen, deren Krater weder von ihm, noch von
+jemand anders gesehen worden ist, noch gesehen werden kann; hingegen hat
+sie nicht die Meinung bestätigt, daß die sichtbaren ringförmigen
+Konfigurationen auf der Mondsfläche vulkanische Kraters wären. Denn das
+sind sie, (wenn man hier nach der Analogie mit ähnlichen großen Bassins
+auf der Erde urteilen soll), aller Wahrscheinlichkeit nach nicht. Man
+müßte also nur sagen: Da der Mond, in Ansehung der kraterähnlichen
+Bassins, mit denen, die auf der Erde die Sammlungsbecken der Gewässer
+für Ströme ausmachen, aber nicht vulkanisch sind, soviel Ähnlichkeit
+hat, so könne man vermuten, daß er auch in Ansehung der auf der Erde
+befindlichen vulkanischen Kraters ähnlich gebildet sei. Zwar können wir
+diese letztern im Monde nicht sehen; aber es sind doch in der Mondsnacht
+selbstleuchtende Punkte als Beweise eines Feuers auf demselben
+wahrgenommen worden, die sich am besten aus dieser nach der Analogie zu
+vermutenden Ursache erklären lassen.(3)
+
+ (3) _Beccaria_ hielt die aus den ringförmigen Mondserhöhungen
+ strahlenweise auslaufenden Rücken für Lavaströme; aber der ganz
+ ungeheure Unterschied derselben von denen, die aus den Vulkanen
+ unserer Erde fließen, in Ansehung ihrer Größe, widerlegt diese Meinung
+ und macht es wahrscheinlich, daß sie Bergketten sind, die, so wie die
+ auf unserer Erde, aus einem Hauptstamm der Gebirge strahlenförmig
+ auslaufen.
+
+Diese kleine Zweideutigkeit in der Folgerung obgedachter berühmter
+Männer nun beiseite gesetzt, -- welcher Ursache kann man denn die auf
+der Erdfläche so durchgängig anzutreffenden nichtvulkanischen Kraters,
+nämlich die Bassins zu Strömen, zuschreiben? Eruptionen müssen hier
+natürlicherweise zum Grunde gelegt werden; aber vulkanisch konnten sie
+nicht sein, weil die Gebirge, welche den Rand derselben ausmachen, keine
+Materien solcher Art enthalten, sondern aus einer wässerichten Mischung
+entstanden zu sein scheinen. Ich denke, daß, wenn man sich die Erde
+ursprünglich als ein im Wasser aufgelösetes Chaos vorstellt, die ersten
+Eruptionen, die allerwärts, selbst aus der größten Tiefe, entspringen
+mußten, _atmosphärisch_ (im eigentlichen Sinn des Worts) gewesen sein
+werden. Denn man kann sehr wohl annehmen, daß unser Luftmeer
+(Aërosphäre), das sich jetzt über der Erdfläche befindet, vorher mit den
+übrigen Materien der Erdmasse in einem Chaos vermischt gewesen; daß es,
+zusamt vielen andern elastischen _Dünsten_, aus der erhitzten Kugel
+gleichsam in großen Blasen ausgebrochen; in dieser Ebullition, (davon
+kein Teil der Erdfläche frei war), die Materien, welche die
+ursprünglichen Gebirge ausmachen, kraterförmig ausgeworfen und dadurch
+die Grundlage zu allen Bassins der Ströme, womit, als den Maschen eines
+Netzes, das ganze feste Land durchwirkt ist, gelegt habe. Jene Ränder,
+da sie aus Materie, die im Wasser erweicht war, bestanden, mußten ihr
+Auflösungswasser allmählich fahren lassen, welches beim Ablaufen die
+Einschnitte ausspülte, wodurch sich jene Ränder, die jetzt gebirgig und
+sägeförmig sind, von den vulkanischen, die einen fortgehenden Rücken
+vorstellen, unterscheiden. Diese uranfänglichen Gebirge bestehen nun,
+nachdem andere Materien, die sich nicht so geschwinde kristallisierten
+oder verhärteten, z. B. Hornstein und ursprünglicher Kalk, davon
+geschieden worden, _aus Granit_; auf welchen, da die Ebullition an
+demselben Orte immer schwächer, mithin niedriger ward, sich die letztern
+als ausgewaschene Materien in stufenartiger Ordnung nach ihrer mindern
+Schwere oder Auflösungsfähigkeit im Wasser niederließen. Also war die
+erste bildende Ursache der Unebenheiten der Oberfläche eine
+atmosphärische Ebullition, die ich aber lieber _chaotisch_ nennen
+möchte, um den ersten Anfang derselben zu bezeichnen.
+
+Auf diese, muß man sich vorstellen, hat eine _pelagische_ Alluvion nach
+und nach Materien, die größtenteils schon Meergeschöpfe enthielten,
+geschichtet. Denn jene chaotische Kraters, wo deren eine Menge gleichsam
+_gruppiert_ war, bildeten weit ausgebreitete Erhöhungen über andere
+Gegenden, woselbst die Ebullition nicht so heftig gewesen war. Aus jenen
+ward Land mit seinen Gebirgen, aus diesen Seegrund. Indem nun das
+überflüssige Kristallisationswasser aus jenen Bassins ihre Ränder
+durchwusch, und ein Bassin sein Wasser in das andere, alle aber zu dem
+niedrigen Teil der sich eben formenden Erdfläche (nämlich dem Meere)
+ablaufen ließ, so bildete es die Pässe für die künftigen Ströme, welche
+man noch mit Verwunderung zwischen steilen Felswänden, denen sie itzt
+nichts anhaben können, durchgehen und das Meer suchen sieht. Dieses wäre
+also die Gestalt des Skeletts von der Erdoberfläche, sofern sie aus
+Granit besteht, der unter allen Flötzschichten fortgeht, welche die
+folgenden pelagischen Alluvionen auf jenen aufgesetzt haben. Aber eben
+darum mußte die Gestalt der Länder, selbst da, wo die neuern Schichten
+den in der Tiefe befindlichen alten Granit ganz bedecken, doch auch
+kraterförmig werden, weil ihr Grundlager so gebildet war. Daher kann man
+auf einer Karte, (worauf keine Gebirge gezeichnet sind), die Landrücken
+ziehen, wenn man durch die Quellen der Ströme, die einem großen Flusse
+zufallen, eine fortgehende Linie zeichnet, die jederzeit einen Kreis als
+Bassin des Stromes einschließen wird.
+
+Da das Becken des Meeres vermutlich immer mehr vertieft wurde und alle
+aus obigen Bassins ablaufende Wasser nach sich zog, so wurden nun
+dadurch die Flußbetten und der ganze itzige Bau des Landes erzeugt, der
+die Vereinigung der Wasser aus so vielen Bassins in einen Kanal möglich
+macht. Denn es ist nichts natürlicher als daß das Bette, worin ein Strom
+itzt das Wasser von großen Ländern abführt, eben von demjenigen Wasser
+und dem Rückzuge desselben ausgespült worden, zu welchem es jetzt
+abfließt, nämlich vom Meere und dessen uralten Alluvionen. Unter einem
+allgemeinen Ozean, wie BUFFON will, und durch Seeströme im Grunde
+desselben, läßt sich eine Wegwaschung nach einer solchen Regel gar nicht
+denken, weil unter dem Wasser kein Abfluß nach der Abschüssigkeit des
+Bodens, die doch hier das Wesentlichste ausmacht, möglich ist.(4)
+
+ (4) Der Lauf der Ströme scheint mir der eigentliche Schlüssel der
+ Erdtheorie zu sein. Denn dazu wird erfordert, daß das Land erstlich
+ durch Landrücken gleichsam in Teiche abgeteilt sei; zweitens, daß der
+ Boden, auf welchem diese Teiche ihr Wasser einander mitteilen, um es
+ endlich in einem Kanal abzuführen, von dem Wasser selbst gebauet und
+ geformt worden, welches sich nach und nach von den höheren Bassins bis
+ zum niedrigsten zurückzog, nämlich zum Meere.
+
+Die _vulkanischen Eruptionen_ scheinen die spätesten gewesen zu sein,
+nämlich nachdem die Erde schon auf ihrer Oberfläche fest geworden war.
+Sie haben auch nicht das Land, mit seinem hydraulisch regelmäßigen
+Bauwerk, zum Ablauf der Ströme, sondern etwa nur einzelne Berge
+gebildet, die in Vergleichung mit dem Gebäude des ganzen festen Landes
+und seiner Gebirge nur eine Kleinigkeit sind.
+
+Der Nutzen nun, den der Gedanke obgedachter berühmter Männer haben kann,
+und den die Herschelsche Entdeckung, obzwar _nur indirekt_, bestätigt,
+ist in Ansehung der Kosmogonie von Erheblichkeit, daß nämlich die
+Weltkörper ziemlich auf ähnliche Art ihre erste Bildung empfangen haben.
+Sie waren insgesamt anfänglich in flüssigem Zustande; das beweiset ihre
+kugelrunde und, wo sie sich beobachten läßt, auch nach Maßgabe der
+Achsendrehung und der Schwere auf ihrer Oberfläche abgeplattete Gestalt.
+Ohne Wärme aber gibts keine Flüssigkeit. _Woher kam nun diese
+ursprüngliche Wärme_? Sie mit BUFFON von der Sonnenglut, wovon alle
+planetische Kugeln nur abgestoßene Brocken wären, abzuleiten, ist nur
+ein Behelf auf kurze Zeit; denn _woher kam die Wärme der Sonne_? Wenn
+man annimmt, (welches auch aus andern Gründen sehr wahrscheinlich ist),
+daß der Urstoff aller Weltkörper in dem ganzen weiten Raume, worin sie
+sich itzt bewegen, anfangs dunstförmig verbreitet gewesen, und sich
+daraus nach Gesetzen, zuerst der chemischen, hernach und vornehmlich der
+kosmologischen Attraktion gebildet haben, so geben CRAWFORDS
+Entdeckungen einen Wink, mit der Bildung der Weltkörper zugleich die
+Erzeugung so großer Grade der Hitze als man selbst will begreiflich zu
+machen. Denn wenn das Element der Wärme für sich im Weltraum allerwärts
+gleichförmig ausgebreitet ist, sich aber nur an verschiedene Materien in
+dem Maße hängt, als sie es verschiedentlich anziehen; wenn, wie er
+beweiset, dunstförmig ausgebreitete Materien weit mehr Elementarwärme in
+sich fassen und auch zu einer dunstförmigen Verbreitung bedürfen, als
+sie halten können, sobald sie in den Zustand dichter Massen übergehen
+d. i. sich zu Weltkugeln vereinigen, so müssen diese Kugeln ein Übermaß
+von Warmmaterie über das natürliche Gleichgewicht mit der Warmmaterie im
+Raume, worin sie sich befinden, enthalten, d. i. ihre relative Wärme in
+Ansehung des Weltraums wird angewachsen sein. (So verliert vitriolsaure
+Luft, wenn sie das Eis berührt, auf einmal ihren dunstartigen Zustand,
+und dadurch vermehrt sich die Wärme in solchem Maße, daß das Eis im
+Augenblick schmilzt.) Wie groß der Anwachs sein möge, darüber haben wir
+keine Eröffnung; doch scheint das Maß der ursprünglichen Verdünnung, der
+Grad der nachmaligen Verdichtung, und die Kürze der Zeit derselben hier
+in Anschlag zu kommen. Da die letztere nun auf den Grad der Anziehung,
+die den zerstreuten Stoff vereinigte, diese aber auf die Quantität der
+Materie des sich bildenden Weltkörpers ankömmt, so mußte die Größe der
+Erhitzung der letzteren auch proportionierlich sein. Auf die Weise
+würden wir einsehen, warum der Zentralkörper (als die größte Masse in
+jedem Weltsystem) auch die größte Hitze haben und allerwärts eine Sonne
+sein könne; imgleichen mit einiger Wahrscheinlichkeit vermuten, daß die
+höhern Planeten, weil sie teils meistens größer sind, teils aus
+verdünnterem Stoffe gebildet worden als die niedrigern, mehr innere
+Wärme als diese haben können, welche sie auch, (da sie von der Sonne
+beinahe nur Licht genug zum Sehen bekommen), zu bedürfen scheinen. Auch
+würde uns die gebirgigte Bildung der Oberflächen der Weltkörper, auf
+welche unsere Beobachtung reicht, der Erde, des Mondes und der Venus,
+aus atmosphärischen Eruptionen ihrer ursprünglich erhitzten
+chaotisch-flüssigen Masse, als ein ziemlich allgemeines Gesetz
+erscheinen. Endlich würden die vulkanischen Eruptionen aus der Erde, dem
+Monde und sogar der Sonne (deren Kraters WILSON in den Flecken derselben
+sah, indem er ihre Erscheinungen wie HUYGHENS die des Saturnringes,
+sinnreich untereinander verglich), ein allgemeines Prinzip der Ableitung
+und Erklärung bekommen.
+
+Wollte man hier den Tadel, den ich oben in BUFFONS Erklärungsart fand,
+auf mich zurückschieben, und fragen: Woher kam denn die erste Bewegung
+jener Atomen im Weltraume? so würde ich antworten, daß ich mich dadurch
+nicht anheischig gemacht habe, die erste aller Naturveränderungen
+anzugeben, welches in der Tat unmöglich ist. Dennoch aber halte ich es
+für unzulässig, bei einer Naturbeschaffenheit, z. B. der Hitze der
+Sonne, die mit Erscheinungen, deren Ursache wir nach sonst bekannten
+Gesetzen wenigstens mutmaßen können, Ähnlichkeit hat, stehenzubleiben,
+und verzweifelterweise die unmittelbare göttliche Anordnung zum
+Erklärungsgrunde herbeizurufen. Diese letzte muß zwar, wenn von Natur im
+ganzen die Rede ist, unvermeidlich unsere Nachfrage beschließen; aber
+bei jeder Epoche der Natur, da keine derselben in einer Sinnenwelt als
+die schlechthin erste angegeben werden kann, sind wir darum von der
+Verbindlichkeit nicht befreit, unter den Weltursachen zu suchen, soweit
+es uns nur möglich ist, und ihre Kette nach uns bekannten Gesetzen,
+solange sie aneinanderhängt, zu verfolgen.
+
+ I. _Kant_.
+
+
+
+
+Lesarten
+
+
+Drucke:
+
+1. Berlinische Monatsschrift. März-Heft 1785. S. 199-213.
+
+2. Kants kleine Schriften. Neuwied 1793. Haupt. 8o. S. 51-68.(5)
+
+ (5) Ak. hat den Druckfehler: S. 58-61.
+
+3. I. Kant. Zerstreute Aufsätze. Frankfurt und Leipzig 1793. S. 37-50.
+
+4. I. Kant. Sämmtliche kleine Schriften. 4 Bände. Königsberg und Leipzig
+(Voigt, Jena) 1797-98. 8o. Bd. III, S. 173-188.
+
+5. I. Kants vermischte Schriften. 3 Bände. Halle 1799. (Tieftrunk.)
+Bd. III. S. 1-16.
+
+6. Kant. Vorzügliche kleine Schriften und Aufsätze hrsg. mit Noten von
+F. Ch. Starke. 2 Bände. Leipzig 1833 und Quedlinburg 1838. Bd. I,
+S. 248-257.
+
+ * * * * *
+
+203, 1 1784 (Ak)] 1783 (A) Der Fehler ist im Text zu berichtigen. 204, 3
+so ein (A, 93)] Hsgg.: »ein so« Unnötig. 205, 12 so] fehlt D (Df.) 206,
+14 aus dieser (T)] auf dieser (A, 93) 206, 17 berühmter] fehlt D 206, 29
+f. über der (H)] über die (A, D) Df. 206, 2 d. Anm. auslaufenden (A,
+93)] laufenden T, danach auch H, D! 207, 11 die sich (A, 93)] die T, H,
+D (Df.) 207, 22 schon (A)] fehlt H, D (Df.) 208, 1 auf (A)] fehlt D
+(Df.) 208, 2 v. u. d. Anm. den (A)] fehlt D (Df.) 208, 1 v. u. d. Anm.
+zum (93)] vom (A) 209, 2 nun (A, 93)] fehlt T, H, D (Df.) 209, 13 v. u.
+der ursprünglichen (A, 93)] der H, D (Df.)
+
+
+
+
+
+End of Project Gutenberg's Über die Vulkane im Monde, by Immanuel Kant
+
+*** END OF THIS PROJECT GUTENBERG EBOOK ÜBER DIE VULKANE IM MONDE ***
+
+***** This file should be named 38755-8.txt or 38755-8.zip *****
+This and all associated files of various formats will be found in:
+ https://www.gutenberg.org/3/8/7/5/38755/
+
+Produced by Jana Srna and Philipp Zeinlinger
+
+Updated editions will replace the previous one--the old editions
+will be renamed.
+
+Creating the works from public domain print editions means that no
+one owns a United States copyright in these works, so the Foundation
+(and you!) can copy and distribute it in the United States without
+permission and without paying copyright royalties. Special rules,
+set forth in the General Terms of Use part of this license, apply to
+copying and distributing Project Gutenberg-tm electronic works to
+protect the PROJECT GUTENBERG-tm concept and trademark. Project
+Gutenberg is a registered trademark, and may not be used if you
+charge for the eBooks, unless you receive specific permission. If you
+do not charge anything for copies of this eBook, complying with the
+rules is very easy. You may use this eBook for nearly any purpose
+such as creation of derivative works, reports, performances and
+research. They may be modified and printed and given away--you may do
+practically ANYTHING with public domain eBooks. Redistribution is
+subject to the trademark license, especially commercial
+redistribution.
+
+
+
+*** START: FULL LICENSE ***
+
+THE FULL PROJECT GUTENBERG LICENSE
+PLEASE READ THIS BEFORE YOU DISTRIBUTE OR USE THIS WORK
+
+To protect the Project Gutenberg-tm mission of promoting the free
+distribution of electronic works, by using or distributing this work
+(or any other work associated in any way with the phrase "Project
+Gutenberg"), you agree to comply with all the terms of the Full Project
+Gutenberg-tm License (available with this file or online at
+https://gutenberg.org/license).
+
+
+Section 1. General Terms of Use and Redistributing Project Gutenberg-tm
+electronic works
+
+1.A. By reading or using any part of this Project Gutenberg-tm
+electronic work, you indicate that you have read, understand, agree to
+and accept all the terms of this license and intellectual property
+(trademark/copyright) agreement. If you do not agree to abide by all
+the terms of this agreement, you must cease using and return or destroy
+all copies of Project Gutenberg-tm electronic works in your possession.
+If you paid a fee for obtaining a copy of or access to a Project
+Gutenberg-tm electronic work and you do not agree to be bound by the
+terms of this agreement, you may obtain a refund from the person or
+entity to whom you paid the fee as set forth in paragraph 1.E.8.
+
+1.B. "Project Gutenberg" is a registered trademark. It may only be
+used on or associated in any way with an electronic work by people who
+agree to be bound by the terms of this agreement. There are a few
+things that you can do with most Project Gutenberg-tm electronic works
+even without complying with the full terms of this agreement. See
+paragraph 1.C below. There are a lot of things you can do with Project
+Gutenberg-tm electronic works if you follow the terms of this agreement
+and help preserve free future access to Project Gutenberg-tm electronic
+works. See paragraph 1.E below.
+
+1.C. The Project Gutenberg Literary Archive Foundation ("the Foundation"
+or PGLAF), owns a compilation copyright in the collection of Project
+Gutenberg-tm electronic works. Nearly all the individual works in the
+collection are in the public domain in the United States. If an
+individual work is in the public domain in the United States and you are
+located in the United States, we do not claim a right to prevent you from
+copying, distributing, performing, displaying or creating derivative
+works based on the work as long as all references to Project Gutenberg
+are removed. Of course, we hope that you will support the Project
+Gutenberg-tm mission of promoting free access to electronic works by
+freely sharing Project Gutenberg-tm works in compliance with the terms of
+this agreement for keeping the Project Gutenberg-tm name associated with
+the work. You can easily comply with the terms of this agreement by
+keeping this work in the same format with its attached full Project
+Gutenberg-tm License when you share it without charge with others.
+
+1.D. The copyright laws of the place where you are located also govern
+what you can do with this work. Copyright laws in most countries are in
+a constant state of change. If you are outside the United States, check
+the laws of your country in addition to the terms of this agreement
+before downloading, copying, displaying, performing, distributing or
+creating derivative works based on this work or any other Project
+Gutenberg-tm work. The Foundation makes no representations concerning
+the copyright status of any work in any country outside the United
+States.
+
+1.E. Unless you have removed all references to Project Gutenberg:
+
+1.E.1. The following sentence, with active links to, or other immediate
+access to, the full Project Gutenberg-tm License must appear prominently
+whenever any copy of a Project Gutenberg-tm work (any work on which the
+phrase "Project Gutenberg" appears, or with which the phrase "Project
+Gutenberg" is associated) is accessed, displayed, performed, viewed,
+copied or distributed:
+
+This eBook is for the use of anyone anywhere at no cost and with
+almost no restrictions whatsoever. You may copy it, give it away or
+re-use it under the terms of the Project Gutenberg License included
+with this eBook or online at www.gutenberg.org
+
+1.E.2. If an individual Project Gutenberg-tm electronic work is derived
+from the public domain (does not contain a notice indicating that it is
+posted with permission of the copyright holder), the work can be copied
+and distributed to anyone in the United States without paying any fees
+or charges. If you are redistributing or providing access to a work
+with the phrase "Project Gutenberg" associated with or appearing on the
+work, you must comply either with the requirements of paragraphs 1.E.1
+through 1.E.7 or obtain permission for the use of the work and the
+Project Gutenberg-tm trademark as set forth in paragraphs 1.E.8 or
+1.E.9.
+
+1.E.3. If an individual Project Gutenberg-tm electronic work is posted
+with the permission of the copyright holder, your use and distribution
+must comply with both paragraphs 1.E.1 through 1.E.7 and any additional
+terms imposed by the copyright holder. Additional terms will be linked
+to the Project Gutenberg-tm License for all works posted with the
+permission of the copyright holder found at the beginning of this work.
+
+1.E.4. Do not unlink or detach or remove the full Project Gutenberg-tm
+License terms from this work, or any files containing a part of this
+work or any other work associated with Project Gutenberg-tm.
+
+1.E.5. Do not copy, display, perform, distribute or redistribute this
+electronic work, or any part of this electronic work, without
+prominently displaying the sentence set forth in paragraph 1.E.1 with
+active links or immediate access to the full terms of the Project
+Gutenberg-tm License.
+
+1.E.6. You may convert to and distribute this work in any binary,
+compressed, marked up, nonproprietary or proprietary form, including any
+word processing or hypertext form. However, if you provide access to or
+distribute copies of a Project Gutenberg-tm work in a format other than
+"Plain Vanilla ASCII" or other format used in the official version
+posted on the official Project Gutenberg-tm web site (www.gutenberg.org),
+you must, at no additional cost, fee or expense to the user, provide a
+copy, a means of exporting a copy, or a means of obtaining a copy upon
+request, of the work in its original "Plain Vanilla ASCII" or other
+form. Any alternate format must include the full Project Gutenberg-tm
+License as specified in paragraph 1.E.1.
+
+1.E.7. Do not charge a fee for access to, viewing, displaying,
+performing, copying or distributing any Project Gutenberg-tm works
+unless you comply with paragraph 1.E.8 or 1.E.9.
+
+1.E.8. You may charge a reasonable fee for copies of or providing
+access to or distributing Project Gutenberg-tm electronic works provided
+that
+
+- You pay a royalty fee of 20% of the gross profits you derive from
+ the use of Project Gutenberg-tm works calculated using the method
+ you already use to calculate your applicable taxes. The fee is
+ owed to the owner of the Project Gutenberg-tm trademark, but he
+ has agreed to donate royalties under this paragraph to the
+ Project Gutenberg Literary Archive Foundation. Royalty payments
+ must be paid within 60 days following each date on which you
+ prepare (or are legally required to prepare) your periodic tax
+ returns. Royalty payments should be clearly marked as such and
+ sent to the Project Gutenberg Literary Archive Foundation at the
+ address specified in Section 4, "Information about donations to
+ the Project Gutenberg Literary Archive Foundation."
+
+- You provide a full refund of any money paid by a user who notifies
+ you in writing (or by e-mail) within 30 days of receipt that s/he
+ does not agree to the terms of the full Project Gutenberg-tm
+ License. You must require such a user to return or
+ destroy all copies of the works possessed in a physical medium
+ and discontinue all use of and all access to other copies of
+ Project Gutenberg-tm works.
+
+- You provide, in accordance with paragraph 1.F.3, a full refund of any
+ money paid for a work or a replacement copy, if a defect in the
+ electronic work is discovered and reported to you within 90 days
+ of receipt of the work.
+
+- You comply with all other terms of this agreement for free
+ distribution of Project Gutenberg-tm works.
+
+1.E.9. If you wish to charge a fee or distribute a Project Gutenberg-tm
+electronic work or group of works on different terms than are set
+forth in this agreement, you must obtain permission in writing from
+both the Project Gutenberg Literary Archive Foundation and Michael
+Hart, the owner of the Project Gutenberg-tm trademark. Contact the
+Foundation as set forth in Section 3 below.
+
+1.F.
+
+1.F.1. Project Gutenberg volunteers and employees expend considerable
+effort to identify, do copyright research on, transcribe and proofread
+public domain works in creating the Project Gutenberg-tm
+collection. Despite these efforts, Project Gutenberg-tm electronic
+works, and the medium on which they may be stored, may contain
+"Defects," such as, but not limited to, incomplete, inaccurate or
+corrupt data, transcription errors, a copyright or other intellectual
+property infringement, a defective or damaged disk or other medium, a
+computer virus, or computer codes that damage or cannot be read by
+your equipment.
+
+1.F.2. LIMITED WARRANTY, DISCLAIMER OF DAMAGES - Except for the "Right
+of Replacement or Refund" described in paragraph 1.F.3, the Project
+Gutenberg Literary Archive Foundation, the owner of the Project
+Gutenberg-tm trademark, and any other party distributing a Project
+Gutenberg-tm electronic work under this agreement, disclaim all
+liability to you for damages, costs and expenses, including legal
+fees. YOU AGREE THAT YOU HAVE NO REMEDIES FOR NEGLIGENCE, STRICT
+LIABILITY, BREACH OF WARRANTY OR BREACH OF CONTRACT EXCEPT THOSE
+PROVIDED IN PARAGRAPH 1.F.3. YOU AGREE THAT THE FOUNDATION, THE
+TRADEMARK OWNER, AND ANY DISTRIBUTOR UNDER THIS AGREEMENT WILL NOT BE
+LIABLE TO YOU FOR ACTUAL, DIRECT, INDIRECT, CONSEQUENTIAL, PUNITIVE OR
+INCIDENTAL DAMAGES EVEN IF YOU GIVE NOTICE OF THE POSSIBILITY OF SUCH
+DAMAGE.
+
+1.F.3. LIMITED RIGHT OF REPLACEMENT OR REFUND - If you discover a
+defect in this electronic work within 90 days of receiving it, you can
+receive a refund of the money (if any) you paid for it by sending a
+written explanation to the person you received the work from. If you
+received the work on a physical medium, you must return the medium with
+your written explanation. The person or entity that provided you with
+the defective work may elect to provide a replacement copy in lieu of a
+refund. If you received the work electronically, the person or entity
+providing it to you may choose to give you a second opportunity to
+receive the work electronically in lieu of a refund. If the second copy
+is also defective, you may demand a refund in writing without further
+opportunities to fix the problem.
+
+1.F.4. Except for the limited right of replacement or refund set forth
+in paragraph 1.F.3, this work is provided to you 'AS-IS' WITH NO OTHER
+WARRANTIES OF ANY KIND, EXPRESS OR IMPLIED, INCLUDING BUT NOT LIMITED TO
+WARRANTIES OF MERCHANTIBILITY OR FITNESS FOR ANY PURPOSE.
+
+1.F.5. Some states do not allow disclaimers of certain implied
+warranties or the exclusion or limitation of certain types of damages.
+If any disclaimer or limitation set forth in this agreement violates the
+law of the state applicable to this agreement, the agreement shall be
+interpreted to make the maximum disclaimer or limitation permitted by
+the applicable state law. The invalidity or unenforceability of any
+provision of this agreement shall not void the remaining provisions.
+
+1.F.6. INDEMNITY - You agree to indemnify and hold the Foundation, the
+trademark owner, any agent or employee of the Foundation, anyone
+providing copies of Project Gutenberg-tm electronic works in accordance
+with this agreement, and any volunteers associated with the production,
+promotion and distribution of Project Gutenberg-tm electronic works,
+harmless from all liability, costs and expenses, including legal fees,
+that arise directly or indirectly from any of the following which you do
+or cause to occur: (a) distribution of this or any Project Gutenberg-tm
+work, (b) alteration, modification, or additions or deletions to any
+Project Gutenberg-tm work, and (c) any Defect you cause.
+
+
+Section 2. Information about the Mission of Project Gutenberg-tm
+
+Project Gutenberg-tm is synonymous with the free distribution of
+electronic works in formats readable by the widest variety of computers
+including obsolete, old, middle-aged and new computers. It exists
+because of the efforts of hundreds of volunteers and donations from
+people in all walks of life.
+
+Volunteers and financial support to provide volunteers with the
+assistance they need are critical to reaching Project Gutenberg-tm's
+goals and ensuring that the Project Gutenberg-tm collection will
+remain freely available for generations to come. In 2001, the Project
+Gutenberg Literary Archive Foundation was created to provide a secure
+and permanent future for Project Gutenberg-tm and future generations.
+To learn more about the Project Gutenberg Literary Archive Foundation
+and how your efforts and donations can help, see Sections 3 and 4
+and the Foundation web page at https://www.pglaf.org.
+
+
+Section 3. Information about the Project Gutenberg Literary Archive
+Foundation
+
+The Project Gutenberg Literary Archive Foundation is a non profit
+501(c)(3) educational corporation organized under the laws of the
+state of Mississippi and granted tax exempt status by the Internal
+Revenue Service. The Foundation's EIN or federal tax identification
+number is 64-6221541. Its 501(c)(3) letter is posted at
+https://pglaf.org/fundraising. Contributions to the Project Gutenberg
+Literary Archive Foundation are tax deductible to the full extent
+permitted by U.S. federal laws and your state's laws.
+
+The Foundation's principal office is located at 4557 Melan Dr. S.
+Fairbanks, AK, 99712., but its volunteers and employees are scattered
+throughout numerous locations. Its business office is located at
+809 North 1500 West, Salt Lake City, UT 84116, (801) 596-1887, email
+business@pglaf.org. Email contact links and up to date contact
+information can be found at the Foundation's web site and official
+page at https://pglaf.org
+
+For additional contact information:
+ Dr. Gregory B. Newby
+ Chief Executive and Director
+ gbnewby@pglaf.org
+
+
+Section 4. Information about Donations to the Project Gutenberg
+Literary Archive Foundation
+
+Project Gutenberg-tm depends upon and cannot survive without wide
+spread public support and donations to carry out its mission of
+increasing the number of public domain and licensed works that can be
+freely distributed in machine readable form accessible by the widest
+array of equipment including outdated equipment. Many small donations
+($1 to $5,000) are particularly important to maintaining tax exempt
+status with the IRS.
+
+The Foundation is committed to complying with the laws regulating
+charities and charitable donations in all 50 states of the United
+States. Compliance requirements are not uniform and it takes a
+considerable effort, much paperwork and many fees to meet and keep up
+with these requirements. We do not solicit donations in locations
+where we have not received written confirmation of compliance. To
+SEND DONATIONS or determine the status of compliance for any
+particular state visit https://pglaf.org
+
+While we cannot and do not solicit contributions from states where we
+have not met the solicitation requirements, we know of no prohibition
+against accepting unsolicited donations from donors in such states who
+approach us with offers to donate.
+
+International donations are gratefully accepted, but we cannot make
+any statements concerning tax treatment of donations received from
+outside the United States. U.S. laws alone swamp our small staff.
+
+Please check the Project Gutenberg Web pages for current donation
+methods and addresses. Donations are accepted in a number of other
+ways including including checks, online payments and credit card
+donations. To donate, please visit: https://pglaf.org/donate
+
+
+Section 5. General Information About Project Gutenberg-tm electronic
+works.
+
+Professor Michael S. Hart was the originator of the Project Gutenberg-tm
+concept of a library of electronic works that could be freely shared
+with anyone. For thirty years, he produced and distributed Project
+Gutenberg-tm eBooks with only a loose network of volunteer support.
+
+
+Project Gutenberg-tm eBooks are often created from several printed
+editions, all of which are confirmed as Public Domain in the U.S.
+unless a copyright notice is included. Thus, we do not necessarily
+keep eBooks in compliance with any particular paper edition.
+
+
+Most people start at our Web site which has the main PG search facility:
+
+ https://www.gutenberg.org
+
+This Web site includes information about Project Gutenberg-tm,
+including how to make donations to the Project Gutenberg Literary
+Archive Foundation, how to help produce our new eBooks, and how to
+subscribe to our email newsletter to hear about new eBooks.