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-The Project Gutenberg EBook of Jüdische Sprichwörter, by Artur Landsberger
-
-This eBook is for the use of anyone anywhere in the United States and most
-other parts of the world at no cost and with almost no restrictions
-whatsoever. You may copy it, give it away or re-use it under the terms of
-the Project Gutenberg License included with this eBook or online at
-www.gutenberg.org. If you are not located in the United States, you'll have
-to check the laws of the country where you are located before using this ebook.
-
-
-
-Title: Jüdische Sprichwörter
-
-Author: Artur Landsberger
-
-Editor: Artur Landsberger
-
-Release Date: February 27, 2017 [EBook #54248]
-
-Language: German
-
-Character set encoding: UTF-8
-
-*** START OF THIS PROJECT GUTENBERG EBOOK JÜDISCHE SPRICHWÖRTER ***
-
-
-
-
-Produced by Peter Becker and the Online Distributed
-Proofreading Team at http://www.pgdp.net (This file was
-produced from images generously made available by The
-Internet Archive)
-
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-
- Hinweise zur Transkription
-
-
- Im Original gesperrter oder kursiver Text ist +so ausgezeichnet+.
-
- Weitere Anmerkungen zur Transkription finden sich am Ende des
- Buches.
-
-
-
-
-[Illustration]
-
-
-
-
- JÜDISCHE
- SPRICHWÖRTER
-
- HERAUSGEGEBEN
-
- VON
-
- DR. ARTUR LANDSBERGER
-
- 1912
-
- ERNST ROWOHLT VERLAG/LEIPZIG
-
-
-
-
-Spamersche Buchdruckerei in Leipzig
-
-
-
-
-Meinem Vater
-
-
-
-
-Inhalt
-
-
- Seite
-
- Vorwort 9
-
- Von Familie und Haus 13
-
- Von Glück und Unglück. 23
-
- Von Weisen, Narren und Schlehmilen 31
-
- Von Juden und Andersgläubigen 41
-
- Von Gott, Tod und Leben 47
-
- Von Tugend und Lastern 53
-
- Weise Sprüche und Lebensregeln 61
-
- Scherzhafte Redensarten 79
-
-
-
-
-Vorwort
-
-
-In der Erkenntnis, daß die Anschauungen und die Denkweise, die
-Sitten und Gebräuche, kurz der ganze Charakter eines Volkes nirgends
-bündiger, deutlicher und nüancierter zum Ausdruck kommen als in seinen
-Sprichwörtern, haben als erste die Parömiographen derartige Sammlungen
-veranstaltet, von denen und aus der Zeit des zweiten Jahrhunderts
-nach Christi Geburt 3, nämlich die des Diogenianos, des Zenobius, und
-Plutarch (Sprichwörter der Alexandriner) erhalten sind.
-
-Heute besitzt jede zivilisierte Nation ihre Sammlung. Wir Deutschen
-haben uns nicht damit begnügt, unsre eignen Sprichwörter zu sammeln,
-die in Dutzenden von Editionen vorliegen; wir haben vielmehr
-lateinische und griechische, französische, englische, italienische,
-spanische, persische, chinesische, japanische Sprüche ins Deutsche
-übertragen -- nur die jüdischen hat man trotz der starken Einwirkung
-jüdischer Eigenart auf deutsches Wesen bis heute nicht aus ihrer
-Ghetto-Einsamkeit ans Licht des Tages gefördert.
-
-Das geschieht hier -- wenigstens in deutscher Sprache -- zum ersten
-Male; indessen darf der Herausgeber wohl behaupten, daß auch in keiner
-anderen Sprache bisher eine derartige Sammlung vorliegt -- außer im
-Jüdischen.
-
-Das Jüdische, ein mit Slavischem und Hebräischem durchsetztes
-Mittelhochdeutsch wird noch heut von mehr als sechs Millionen Menschen
-gesprochen. Tagesblätter in dieser Sprache, deren Auflagen zum Teil
-nach Hunderttausenden zählen, erscheinen zu Dutzenden, und in den
-letzten 15 Jahren hat sich eine moderne jüdische Literatur entwickelt,
-für deren hohes Niveau die Leistungen von J. L. Perez und Mendaly
-Mocher Sforem beredtes Zeugnis ablegen. Ihre ins Deutsche übertragenen
-und hier und da veröffentlichten Erzählungen aus dem Leben des
-jüdischen Volkes können neben dem Besten, was deutsche Erzähler gaben,
-leben. Die jüdischen Volkslieder, die an Natürlichkeit und Innigkeit,
-wie an Unmittelbarkeit des Empfindens ihresgleichen suchen, denke ich
-demnächst herauszugeben.
-
-Nun noch ein paar Worte zu der vorliegenden Sammlung:
-
-Vor ein paar Jahren brachte mir der durch seine Romane bekannt
-gewordene galizische Schriftsteller Hermann Blumenthal zur
-Veröffentlichung in einer Zeitschrift eine Reihe von jüdischen
-Sprichwörtern, die er in Wien und Galizien gesammelt hatte. Ich bat
-ihn, seine Sammlung fortzuführen, und vor allem zu erforschen, ob eine
-große Reihe bei uns seit Menschengedenken gebräuchlicher Sprichwörter,
-die auch im Ghetto gebraucht werden, von dort zu uns gekommen sind,
-oder ob die Juden vor drei Jahrhunderten diese Sprüche bei uns gehört,
-übernommen und dann mit oft kaum merklichen Veränderungen ihren
-Gewohnheiten angepaßt haben. Diese Feststellungen sind nicht überall
-gelungen.
-
-Dafür gelang es andererseits, den Nachweis zu erbringen, daß eine
-ganze Reihe von Sprüchen, die wir als typisch deutsch empfinden, aus
-dem Talmud und Midrasch stammen. Reiche Ausbeute war für meine Arbeit
-die Handschrift des Moritz Blaß aus dem Jahre 1850, die sich in ihrem
-wohl einzigen Exemplar in der Lesehalle der Berliner kgl. Bibliothek
-befindet, so wie eine Auslese, die ein Liebhaber der jüdischen Heraldik
-namens Bernstein in Rußland und Polen gesammelt und im Hausfreund
-vom Jahre 1889 veröffentlicht hat. Bernsteins Sammlung ist wohl die
-reichhaltigste. Auch der sehr empfehlenswerten Tendlauschen Sammlung
-(bei Kaufmann Frankfurt), der weitaus besten, die mir vorlag, habe
-ich einige wenige Sprüche entnommen. 150 Sprüche etwa sind aus dem
-Talmud und Midrasch. Tolstoi hat während seiner Krankheit im Jahre 1908
-»Gedanken weiser Männer«[1] gesammelt. Lao-Tse, Confucius, Buddha,
-Christus, sein Liebling Ruskin, Pascal, Voltaire, Vauvernagues, Rot,
-Kant, Luther, Jean Paul, Gontscharow, Dostojewski sind vertreten; aber
-auch eine große Zahl von Talmudsprüchen befindet sich darunter, von
-denen ich etwa ein halbes Dutzend in diese Sammlung aufgenommen habe.
-
- [1] Deutsch von Adolf Hess bei Albert Langen, München.
-
-Natürlich hätte ich allein aus dem Talmud und Midrasch Bände mit
-weisen Sprüchen füllen können. Ich habe das nur soweit getan, als hier
-enthaltene Weisheiten ins jüdische Volk drangen und von ihm, meist ohne
-daß das Volk die Herkunft kannte, zu gebräuchlichen Redensarten wurden.
-Übrigens existieren derartige Sammlungen meist recht minderwertiger
-Art; ein großherzoglich hessischer Provinzialrabbiner leistet sich in
-der Verballhornisierung talmudischer Weisheit, die er »zur Erbauung
-der jüdischen Jugend« in Knittelverse zwängt, gradezu Erstaunliches.
-Seine Leistung aber stellt noch in den Schatten der Berliner Max
-Weinberg, der seiner »Spruchpoesie des Talmud« betitelten Sammlung in
-anerkennenswerter Selbstkritik Goethes Wort vorausstellt: »Original,
-fahr hin in deiner Pracht!« Und in der Tat verspürt man in beiden
-Sammlungen nicht den leisesten Hauch talmudischen Geistes. Gegen solche
-Schändungen heiligen Besitztums sollten alle Glaubensgenossen Protest
-erheben. Obgleich es auch mir nicht immer gelang, für jedes spezifisch
-jüdische Wort die Übersetzung zu finden, die den Sinn des Wortes in
-seiner ganzen Eigenart wiedergab, so glaube ich doch mit diesem Buche
-manch einem das Verständnis für jüdisches Denken und Fühlen vermittelt
-zu haben.
-
-Ob es für das Studium eines Volkes zweckdienlicher ist, es beim Beten,
-bei der Arbeit oder bei seinen Vergnügungen aufzusuchen, kann nur von
-Fall zu Fall entschieden werden. Der Satz aber: »an seinen Sprüchen
-wirst du es erkennen«, hat allgemeine Gültigkeit.
-
-Schließlich sei hier noch dem Schriftsteller Hermann Blumenthal
-gedankt, der mir mit Liebe und Umsicht beim Sammeln, Übersetzen, und
-Zusammenstellen geholfen hat.
-
-+Pfingsten 1912.+
-
- Dr. Artur Landsberger
-
-
-
-
-Von Familie und Haus
-
-
-Wenn die Mutter nach Zwiebeln riecht und der Vater nach Knoblauch, kann
-die Tochter nicht nach Rosen duften.
-
- Zur Chipe (Traualtar) läßt man sich führen;
- zur Scheidung läuft man selbst.
-
-Sagst du der Frau ein Geheimnis, so schneid ihr die Zunge ab.
-
- Besser ein häßliches Weib für sich
- als ein schönes für Andre.
-
- Wenn eine Witwe auch ein goldenes Dach hat,
- bleibt sie doch eine Witwe.
-
-Ein Freund ist besser als zehn Verwandte.
-
-Der Besuch des Freundes gleicht dem Regen, um den man bittet, wenn er
-ausbleibt, und den man hinwegwünscht, wenn er zu lange anhält.
-
- Wenn ein Mädchen einen alten Mann heiratet,
- bleibt sie eine junge Witwe.
-
-Der Mann baue sich ein Haus, pflanze einen Weinberg und dann erst nehme
-er ein Weib.
-
-Es gibt keine häßliche Braut.
-
-Ein schönes Mädchen ist eine halbe Mitgift.
-
-Zwei Frauen bringen Streit ins Haus.
-
-Eine reiche Frau darf auch zweimal im Jahre Kinder haben.
-
-Die Tochter eines reichen Mannes ist immer schön.
-
- Wenn du eine kleine Frau hast,
- so neige dich zu ihr herab und flüstre ihr ins Ohr.
-
-Armut im Hause ist ärger als 50 Plagen.
-
-Wenn man Gäste hat, genießt man selbst auch.
-
-Ein Weib und ein Pferd verleiht man nicht.
-
-Eine Mutter muß eine große Schürze haben, um die Fehler ihrer Kinder
-verdecken zu können.
-
-Die Frauen haben langes Haar und kurzen Verstand.
-
-Wenn die Mutter eine Kuh ist, ist die Tochter ein Kalb.
-
-Wo die Hausfrau keine Wirtin ist, da ist es die Katze.
-
- Wenn die Eltern der Tochter keinen Mann geben,
- dann sucht sie ihn sich selbst.
-
-Wenn ein Mädchen nicht tanzen kann, sagt sie, daß die Musikanten nicht
-spielen können.
-
-Besser eine junge Witwe, als eine alte Jungfer.
-
-Ein häßliches Mädchen sollst du nicht küssen; (denn sie wird's in der
-ganzen Stadt erzählen).
-
-Wenn keine (jüdischen) Mädchen da sind, tanzt man mit Schikses
-(Bauerndirnen).
-
-Blick auf die Maid, und nicht aufs Kleid.
-
- Wenn ein Mädchen häßlich ist,
- schiebt sie auf den Spiegel die Schuld.
-
- Ein Weib, das grenzenlos gütig ist,
- kann auch grenzenlos gehässig sein.
-
-Wer seinen Sohn nichts lernen läßt, erzieht ihn zum Diebe.
-
-Ein Haus ohne Wirtin ist wie ein Wagen ohne Räder.
-
-Je weniger Gäste, desto fröhlicher ist es beim Festmahle.
-
-Eine schöne Frau ist das halbe Einkommen.
-
-Kleine Kinder, kleine Sorgen; große Kinder, große Sorgen.
-
-Ungebetene Gäste setzt man hinter den Ofen.
-
- Wer eine Frau nur des Geldes wegen nimmt,
- bekommt ungeratene Kinder.
-
-Eine Frau ist leicht zu überreden.
-
-Die Tochter straft man, und die Schwiegertochter meint man.
-
-Wenn eine Frau keine Kugel (Sabbathmehlspeise) machen kann, verdient
-sie die Scheidung.
-
- Der Verstand der Frau ist der Schmuck --
- der Schmuck des Mannes ist der Verstand.
-
-Ein Weib ist gut für den Leib, aber nicht für die Seele.
-
- Wenn das Weib die Hosen an hat,
- dann muß der Mann das Kind wiegen.
-
- Ein junges Weib ist wie ein schönes Vögelchen;
- man muß es im Käfig halten.
-
-Ein schlechtes Weib ist ärger als der Tod.
-
- Ein Vater kann viele Kinder ernähren,
- aber viele Kinder können einen Vater nicht ernähren.
-
-Das schönste Kind im Cheder (Schule) ist mein.
-
-Drei Tage ist man Gast, später fällt man zur Last.
-
-Wohl dem Manne, der ein schönes Weib gefunden hat, seine Tage sind
-doppelt.
-
-Drei Dinge verschönen das Dasein des Menschen: eine hübsche Wohnung,
-schöne Hausgeräte und ein schönes Weib.
-
-Iß dich satt, bevor du Kinder kriegst.
-
-
-
-
-Von Glück und Unglück
-
-
-Man hat immer noch Zeit das Unglück zu beklagen, wenn es da ist.
-
- Das, was der Mensch sich selbst tut,
- würden ihm zehn Feinde nicht antun.
-
- Wenn die Armut zur Tür hereinkommt,
- dann flieht die Freundschaft zum Fenster hinaus.
-
-Drei Hoffnungen hat der Arme: entweder wird er so reich sein wie sein
-Nachbar; oder sein Nachbar wird so arm werden wie er; oder -- sie
-werden beide Hungers sterben.
-
-Wahrhaft arm ist nur der, dem es an Verstand fehlt.
-
-Anmut geht über Schönheit.
-
-Ein Unglück kommt nie allein.
-
-Wer ertrinken soll, ertrinkt in einem Löffel Wasser.
-
- Krank gewesen sein, ist schlimm;
- aber reich gewesen sein, ist schlimmer.
-
-Der Reiche weiß nicht, wie dem Armen zu Mute ist. (oder: Bis so ein
-Fetter nur abnimmt, ist dem Abgezehrten die Seele ausgegangen).
-
-Frag' einen Feind um Rat, und mach es umgekehrt.
-
- Was man einzahlt, sieht niemand;
- was man draufzahlt -- jeder.
-
-Der Reiche haßt Ehrenbezeugungen wie die Katze die Butter.
-
-Für drei ist das Leben ohne Sonne: Für den Weichherzigen, den Zornigen
-und den Empfindsamen.
-
-Der Arme und der Bucklige tragen das mit sich herum, was ihnen Gott
-gegeben hat.
-
-Ein Armer ist wie ein Sack voll Löcher.
-
- Wenn der Arme ein Huhn ißt,
- dann ist +er+ krank oder +das Huhn+.
-
-Lauf vor der Ehre davon, aber lauf der Ehre nicht nach.
-
-Er kneift sich die Wangen, damit sie rot erscheinen; (sagt man von
-einem, der seine Armut verbergen will).
-
-Ein voller Sack steht aufrecht.
-
-Alles können die Eltern einem Kinde mitgeben, nur nicht das Glück.
-
- Wir wollten kein Manna essen,
- darum müssen wir uns jetzt mit Zwiebeln begnügen.
-
- Vom Glück zum Unglück ist ein Schritt --
- vom Unglück zum Glück eine ganze Strecke.
-
-Geld ist rund.
-
-Er hat so viel Geld, wie ein frommer Jude Schweine.
-
- »Unglück, wohin gehst Du?«
- »Zum Armen!«
-
-Was nützt die Ehre, wenn man nichts zu essen hat.
-
-Wenn man lacht, sehen alle; wenn man weint, sieht niemand.
-
-Ein Armer und ein Kranker müssen stets das letzte Wort haben.
-
- Wenn man sich von dem Tod loskaufen könnte,
- dann würde es den Armen gut gehen.
-
-Man schmeichelt nicht dem Reichen, sondern seinem Gelde.
-
-Wer den Armen sein bisheriges Almosen entzieht, weil er Geldverluste
-erlitten hat, löscht das Feuer mit Stroh und den Durst mit Salzwasser.
-
-Nicht jeder, der am Ehrenplatze sitzt, ist ein vornehmer Herr.
-
-Es ist nicht so gut +mit+ Geld, wie es schlecht ist +ohne+ Geld.
-
-Ein Bettler kann nicht auf zwei Jahrmärkten sein.
-
-Ein schwerer Beutel schafft ein leichtes Gemüt.
-
-Besser ein reicher Mieter als ein armer Hauswirt.
-
-Alle armen Leute haben gute Herzen.
-
-Der Reiche schläft und die Zinsen wachsen.
-
-Ein Quäntchen Glück ist mehr wert als ein Zentner Verstand.
-
-Zwei Tote gehen tanzen; (sagt man, wenn ein armer Mann ein armes
-Mädchen heiratet).
-
-Wenn einem das Glück hold ist, kalbt auch der Ochse.
-
- Wenn einer stirbt, weiß man erst,
- was er zu Lebzeiten besessen hat.
-
-Bei einem Armen soll man kein Geld leihen.
-
-Ein Armer schläft in der Finsternis.
-
-Ein Armer fürchtet keinen Dieb.
-
-In der Not zieht man die Sabbathkleider an den Wochentagen an.
-
-Wenn das Glück ankommt, soll man ihm einen Stuhl anbieten.
-
- Fällt der Stein auf den Topf, wehe dem Topf;
- fällt der Topf auf den Stein, wehe dem Topf;
- auf alle Fälle: wehe dem Topf.
-
-
-
-
-Von Weisen, Narren und Schlehmilen
-
-
-Solange es jemandem gut geht, gilt er für weise.
-
- Der Schlemihl fällt auf den Rücken
- und schlägt sich ein Auge aus.
-
- Wen Gott zum Narren machen will,
- dem nimmt er die Frau in jungen Jahren.
-
-Was nützt mir meine Weisheit, wenn die Dummheit regiert.
-
- Ein Narr spricht, was er weiß;
- Ein Weiser weiß, was er spricht.
-
-Ein Narr geht ins Bad und vergißt, sich das Gesicht zu waschen.
-
-Bist du meschugge, schlag den Kopf an die Wand, aber laß andere in
-Ruhe.
-
-Wer fällt zur Last: Ein Narr den Klugen und ein Kluger den Narren.
-
-Besser ein vielgewanderter Narr als ein zu Hause hockender Weiser.
-
-Ein Esel schimpft den andern »Sackträger!«
-
-Narren haben zumeist schöne Frauen.
-
-Wenn der Messias kommen wird, werden alle Kranke geheilt werden -- nur
-der Narr nicht.
-
-Wer ist reich: der +Genuß+ von seinem Reichtum hat.
-
-Wer ist ein Ignorant? wer seine Kinder nicht zum Lernen anhält.
-
- Wenn ein Geizhals leichtsinnig wird,
- ißt er zur Suppe Torte.
-
- Wo ein Stein vom Himmel fällt,
- fällt er auf mich.
-
- Wenn es draußen Dukaten regnet,
- dann sitzt der Arme in der Stube.
-
- Wenn Kabzunim (arme Teufel) tanzen wollen,
- reißen die Saiten.
-
- Wenn man dem Feuer enteilt,
- gerät man ins Wasser.
-
- Wenn ich Kerzen zu verkaufen hätte,
- würde die Sonne nicht untergehen.
-
-Faule Fische und Schläg' dazu.
-
-Wenn ich mit Leinwand handelte, würde niemand sterben.
-
-Er klaubt eine Feder auf und läßt das Federbett fallen.
-
-Ein Richter muß haben: König Salomos Weisheit, Aristoteles' Verstand,
-Simsons Stärke, Methusalems Alter und Hilels Geduld.
-
-Wenn der Weise irrt, irrt er gehörig.
-
- Lieber von einem Klugen eine Ohrfeige,
- als von einem Narren einen Kuß.
-
-»Ein dummer Schankwirt«, denkt der Trunkenbold, »Er hat Schnaps und
-verkauft ihn.«
-
-Wenn man nicht schreiben kann, sagt man, daß die Feder schlecht ist.
-
-Er ist kein großer Gelehrter, aber auch kein kleiner Ignorant.
-
-Einen Ziegenbock fürchtet man von vorne, ein Pferd von hinten und einen
-Narren von allen Seiten.
-
-Ein Meschuggener schlägt nur bei fremden Leuten die Fenster ein.
-
- Wenn der Narr die Kuh bei den Hörnern hält,
- kann sie der Kluge melken.
-
-Wem Gott viel Leid bescheren will, dem gibt er viel Verstand.
-
- Bei einem Pferde sieht man auf die Zähne,
- bei einem Menschen auf den Verstand.
-
-Was nützt der graue Kopf, wenn der Verstand grün ist.
-
-Wo ein Narr gesessen hat, soll man den Stuhl abwischen.
-
-Nennen Dich Deine Genossen einen Esel, so lege Dir einen Sattel auf.
-
-Ein Narr gibt, ein Kluger nimmt.
-
- Je größer der Goj (gemeint ist hier die Unwissenheit),
- desto größer das Masel (Glück).
-
-Ein ganzer Narr ist ein halber Prophet.
-
-Wer alles verstehen will, wird nicht alt werden.
-
- Wenn ein Narr einen Stein in einen Garten wirft,
- können ihn zwanzig Weise nicht herausholen.
-
- Besser mit einem Weisen in der Hölle
- als mit einem Narren im Paradies.
-
-Mit der Zeit lernt auch ein Bär tanzen.
-
- Alle Kinder sind klug, solange sie klein sind --
- aber mit dem Wachsen nimmt nicht immer der Verstand zu.
-
-Jedem Ziegenbock gefällt sein Glöckchen.
-
- Schickt man einen Narren einkaufen,
- dann freuen sich die Krämer.
-
- Wenn ein Alter eine Junge heiratet,
- wird der Alte jung und die Junge alt.
-
-Ich lachte auch, wenn der Narr nur nicht mein wär.
-
- Ein Zeichen der Weisheit ist das Schweigen,
- aber das Schweigen allein ist noch keine Weisheit.
-
-Wo Wissen ist, dort ist auch Weisheit.
-
-Wo Kraft nötig ist, hilft der Verstand nichts.
-
-Alles bekommt man fürs Geld, nur nicht Verstand.
-
-Einem Narren soll man ein halbes Haus nicht zeigen.
-
-Bis siebzig Jahre lernt der Mensch und stirbt unwissend.
-
- Wer mit Chochumim (Weisen) verkehrt,
- wird selbst ein Chochim (Weiser).
-
-Ein Narr kann mehr fragen als zehn Weise beantworten können.
-
-Jeder Narr ist für sich klug (d. h. nur die andern haben unter seiner
-Dummheit zu leiden).
-
-Alle Kantoren sind Narren, aber nicht alle Narren sind Kantoren. (Jeder
-Sänger gilt bei den Juden für einen Narren.)
-
-Wer zwischen Gut und Böse unterscheiden kann, ist noch kein Weiser. Der
-aber ist es, der von zwei Übeln das kleinere wählt.
-
-Wer heute Brot hat und sich sorgt, was er morgen essen wird, hat kein
-Gottvertrauen.
-
-Er ist nicht für Gott und nicht für die Leut' (sagt man von einem
-Taugenichts).
-
-Geh ich her, beißt mich ein Bär; geh ich hin, sticht mich eine Bien!
-(einer, dem es überall schief geht).
-
- Ein Narr fragt einen Weisen:
- »Seit wann ist Gott?« -- Der spricht:
- »Das läßt sich nicht beweisen;
- Sag mir, +wann war er nicht+?«
-
-Der Teufel hol' den Einfall, der einem zu spät kommt.
-
-
-
-
-Von Juden und Andersgläubigen
-
-
-Einen gojischen (christlichen) Magen und eine jüdische Seele kann man
-nicht abschätzen.
-
- Hat der Jude recht,
- dann bekommt er erst recht Schläge.
-
- Wohnen soll man unter Juden,
- Handel treiben unter Christen.
-
- Leben soll man unter Christen,
- sterben unter Juden.
-
-Wenn du dich auch in eine Chasirhaut (Schweinehaut) hüllst, erkennt man
-doch, daß du ein Jude bist.
-
-Aus dem Schwänzchen eines Schweines kann man keine Sabbathmütze machen.
-
- Was man immer vom Juden sagen mag,
- Ein Narr ist er nicht.
-
- Wenn der Jude singt und der Edelmann pfeift,
- dann haben beide kein Geld.
-
- Wann singt ein Jude?
- Wenn er hungrig ist.
-
- Besser ein Jude ohne Bart,
- als ein Bart ohne einen Juden.
-
-Ein Jud' und ein Wolf gehen nie müßig herum.
-
-Einen getauften Juden, einen geadelten Bauern und einen gezähmten Wolf
-mag der Teufel holen.
-
- Koch einen Bauern süß oder sauer,
- er bleibt doch alleweil ein Bauer.
-
-Jüdischer Reichtum ist wie Märzschnee.
-
-Bind' mir Hände und Füße, aber wirf mich unter die Meinen.
-
-Gott soll dich vor christlichen Händen und vor jüdischen Köpfen
-schützen.
-
-Wenn man einen Juden betrügen will, muß man früh aufstehen.
-
-Mit einem Juden ist nur gut ins Bethaus zu gehen.
-
- Ist der Jude hungrig, dann singt er.
- Ist der Bauer hungrig, dann schlägt er sein Weib.
-
-Ein gelehrter Jude kann sich immer Rat schaffen.
-
- Einem Juden soll man nie soviel geben, wie er verlangt.
- Er würde sich ärgern, daß er nicht mehr verlangt hat.
-
-Brich auf eine Semmel und ein Jude springt heraus. (Juden gibt es
-überall in der Welt.)
-
-Der Jude hat von allem zu wenig, nur Verstand hat er genug.
-
-Ein Jude versteht sich auf jedes Handwerk. Ostern bäckt er Mazeß
-(Osterbrot). Zu Pfingsten ist er ein Gärtner (er schmückt das Bethaus
-und sein Heim mit grünem Laub). Tischubow ist er ein Soldat (die Kinder
-fertigen sich aus Dachschindeln Gewehre und Säbel an, um gegen die
-Feinde Israels Krieg zu führen), und Rosz-hazkunu bläst er Schofar.
-
-
-
-
-Von Gott, Tod und Leben
-
-
-Gott lebt und wir martern uns.
-
-Wem Gott Brot gibt, dem geben die Menschen die Butter dazu.
-
-Bei Gott ist keiner ein Ben Juchid (einziger Sohn); (Gott bevorzugt
-keinen.)
-
-Wenn nur Gott so lang' helfen möcht', bis Gott helfen wird.
-
-Wem Gott den Reichtum nimmt, dem nimmt er auch den Verstand.
-
-Wenn Gott will, schießt ein Besen.
-
-Wie man sich's vornimmt, so hilft Gott.
-
-Der Mensch fährt, und Gott hält die Zügel.
-
- Die Welt ist mein, sagt der Mensch bei der Geburt
- und hält die Fäuste geballt.
- Ich nehme nichts ins Grab mit, sagt der Sterbende --
- und zeigt die geöffneten Hände.
-
-Des Einen Tod ist des Andern Brot.
-
-Lange Krankheit -- sicherer Tod.
-
-Einer will leben und kann nicht; ein andrer kann leben und will nicht.
-
-Besser zehnmal krank sein, als einmal sterben.
-
- So lange man lebt, darf man nicht reden,
- ist man gestorben, kann man nicht reden.
-
-Wenn man sagt: Gestorben. Glaub's!
-
-Der Todesengel kümmert sich nicht darum, ob der Sterbende schon
-Totenkleider hat.
-
-Viererlei Menschen gleichen Gestorbenen: Ein Aussätziger, ein Armer,
-ein Blinder und ein Kinderloser.
-
- Seitdem der Tod aufgekommen ist,
- ist man seines Lebens nicht sicher.
-
-Wer sich mit den heiligen Büchern beschäftigt, aber ohne Barmherzigkeit
-ist, der ist gleich als wenn er keinen Gott hätte.
-
-Gott schlägt mit der einen Hand und heilt mit der andern.
-
-O Gott gib mir Brot, solange ich noch Zähne habe!
-
-Nach dem Tod hilft keine Buße.
-
-Vor dem Tod und vor dem Dalles kann man sich nicht schützen.
-
-Zum Sterben hat man noch immer Zeit.
-
-Gott sitzt oben und paart unten.
-
-
-
-
-Von Tugend und Lastern
-
-
- Ein guter Mensch wird in der Schenke nicht verdorben;
- ein schlechter wird in der Synagoge nicht gebessert.
-
-Zieh keinen Nutzen aus den schlechten Taten anderer.
-
-Das Laster kommt als Fremder ins Haus. Weist du ihm nicht die Tür, so
-macht es sich bei dir behaglich; und schließlich bist du sein Sklave.
-
- Wer ehrenhaft bleiben will,
- dem soll eine Mahlzeit für zweimal genügen.
-
-Einbildung ist schlimmer als Krankheit.
-
- Wenn man einen Dieb braucht,
- dann schneidet man ihn sogar vom Galgen ab.
-
-Das Ende des Diebes ist der Galgen.
-
-Ein Auge hat mehr Glauben als ein Ohr.
-
-Ein Sklave seiner Leidenschaften ist der allerniedrigste Sklave.
-
- Gute Menschen versprechen wenig und tun viel;
- böse versprechen viel und tun gar nichts.
-
-Es ist besser, der Mensch werfe sich selbst in den Feuerofen, als daß
-er seinen Nächsten öffentlich beschäme.
-
- Läufst du der Ehre nach, so läuft die Ehre davon;
- Gehst du der Ehre aus dem Wege, so sucht sie dich zu erreichen.
-
-Wer sich um äußeres Wissen müht und keine Herzensbildung hat, der
-gleicht dem Narren, der sich ein Tor baut, ohne ein Haus zu haben.
-
-Wer den Armen helfen will, suche die Armut selbst auf; (statt auf
-Wohltätigkeitsfesten zu tanzen).
-
-Eine halbe Wahrheit ist eine ganze Lüge.
-
- Wer sich vor den Leuten nicht schämt,
- hat auch keine Furcht vor Gott.
-
-Wer keine Finger hat, kann keine Faust ballen.
-
-Ein fauler Bote ist ein halber Prophet; (denn er findet immer Ausreden
-um den Weg zu ersparen).
-
-Für die Wahrheit bekommt man Hiebe.
-
-Wer schläft, sündigt nicht.
-
- Wer gegen alle gleich gut ist,
- ist meist auch gegen alle gleich schlecht.
-
-Frechheit gilt mehr als baar Geld.
-
-Gute Mahner sind schlechte Zahler.
-
-Die Wahrheit darf man sogar dem eignen Vater sagen.
-
-Er tut, als wenn er nicht zehn zählen könnte.
-
-Sie klagt und ißt Kräpfchen, (sagt man von einer Frau, die stets über
-schlechte Zeiten klagt und sich's doch gut gehen läßt).
-
-Besser Unrecht ertragen als Unrecht tun.
-
-Einen faulen Boten soll man nur um den Todesengel schicken.
-
-Er hat Flöhe in der Nase, (sagt man von hochmütigen Leuten).
-
-Bis er zurückkommt kann die Messias da sein, (sagt man von einem faulen
-Boten).
-
-Der Mensch ist stärker als Eisen, (denn er besitzt die Kraft, alles zu
-ertragen).
-
-Reinwaschen kann man nur den Körper, aber nicht die Seele.
-
- Einen Lügner kann man mit einem Stummen vergleichen --
- beide sagen nicht die Wahrheit.
-
-In der Jugend ein Lügner, im Alter ein Dieb.
-
-Er lügt nur zweimal im Jahr: im Winter und im Sommer.
-
-Eine gute Lüge ist zuweilen auch Geld wert.
-
-Ein Lügner redet sich seine Lüge so lange ein, bis er selbst dran
-glaubt.
-
-Wer seinen Nächsten haßt, vergießt Menschenblut.
-
- Gott erzürnen wir durch unsre Sünden,
- die Menschen durch unsre Tugenden.
-
-Sei auch Kindern gegenüber wahrhaftig und halte, was du ihnen
-versprichst, sonst gewöhnst du sie zur Lüge.
-
-
-
-
-Weise Sprüche und Lebensregeln
-
-
- Stark ist, wer sich selbst beherrscht,
- Reich, wer mit wenigem zufrieden ist.
-
- Wenn du dich vermählst, steig' eine Stufe +hinab+!
- Bei der Wahl deiner Freunde: steig' eine Stufe +hinauf+!
-
- Besser die Gurke, die man hat,
- als die Aussicht auf einen Kürbis.
-
- Wer in ein brüchiges Haus zieht,
- bereitet sich selbst sein Grab.
-
- Ein Geheimnis ist +dein+ Gefangener, solange du es bewahrst;
- du wirst aber +sein+ Gefangener, sobald du es dem Nächsten erzählst.
-
- Viele klagen über ein schlechtes Gedächtnis;
- aber keiner klagt über wenig Verstand.
-
- Kann man nicht drüber weg,
- so muß man drunter durch.
-
-Die Wahrheit erscheint wie Öl auf dem Wasser.
-
- Kämpfst du gegen das Schicksal an,
- so unterliegst du ihm.
- Fügst du dich aber,
- so bleibst du deines Schicksals Herr.
-
- Besser der Schmerz im Herzen
- als die Schande im Gesicht.
-
-Geben +und+ bitten soll man nicht.
-
- Was du in der Jugend sündigst,
- rächt sich im Alter.
-
- Wer nicht zu säen versteht,
- kann auch nicht ernten.
-
- Wer am Sabbath nicht hungern will,
- darf am Wochentag nicht müßig gehen.
-
- Wenn du den Pulverrauch nicht vertragen kannst,
- so ziehe nicht in den Krieg.
-
- Wenn man keinen Knoblauch ißt,
- stinkt man nicht.
-
- Wenn die Maus satt ist,
- ist das Mehl bitter.
-
- Bestreiche den Bauer mit Honig --
- er stinkt doch nach der Gosse.
-
- Wenn man sieben Jahre ein Schwein ist,
- wird man ein Ojscher (reicher Mann).
-
- Wer die Gefahr liebt,
- der geht darin unter.
-
- Wer einen Stein in die Höhe wirft,
- dem fällt er auf den Kopf.
-
- Mit dem Maße, mit dem man mißt,
- wird man wiedergemessen.
-
- Das Niederreißen des Alters ist Aufbauen;
- das Bauen der Jugend aber Niederreißen.
-
- Ein Arzt, der unentgeltlich heilt,
- ist auch kein Geld wert.
-
-Mit dem Unkraut wird oft auch das Kraut ausgerissen.
-
-Fünf Personen bedürfen der Bewachung: der Kranke, Brautleute, die
-Wöchnerin, der König und der Trauernde.
-
-Wenn man einem Bauer Ehre antut, schwellen ihm die Füße.
-
- Schert man die Schafe,
- zittern die Lämmer.
-
- Wenn man mit Hunden schlafen geht,
- steht man mit Flöhen auf.
-
-Leichter einen Sack Flöhe hüten als eine verliebte Maid.
-
-Vom Nichtnehmen ist noch kein Mensch reich geworden.
-
-Hunde, die bellen, bringt man mit einem guten Bissen zum Schweigen.
-
- Was du nicht willst, daß man dir tu,
- das füg' auch keinem andern zu.
-
-Was nützt es, daß du dem Schweine ein Palmenblatt vors Maul hängst, es
-wälzt auch das durch den Kot.
-
- Wenn man keine Beschäftigung hat,
- beginnt man, sich mit Politik zu befassen.
-
-Aufrichtige Reue ist bessere Buße als hundert Rutenschläge.
-
- Setze dich nicht zu Tische,
- solange dein Vieh hungert.
-
-Wer Reue zeigt, den soll man nicht an seine früheren Sünden erinnern.
-
- Willst du dich überzeugen, ob ich dein Freund bin,
- dann hör' nicht auf meinen Rat.
-
- Man erkennt einen Freund erst,
- wenn man geschäftlich mit ihm zu tun hat.
-
- So lange es dir gut geht, hast du Freunde in Menge;
- gerätst du ins Unglück, stehst du allein.
-
- Der Wald liefert selbst den Stiel zu der Axt,
- mit der er umgehauen wird.
-
- Eher mache deinen Sabbath zu einem Werktage,
- als daß du von den Menschen etwas verlangst.
-
-Die besten Speisen werden einem zuwider.
-
-Satt kann man nur an seinem eignen Tische werden.
-
-Drei schreien umsonst, denn sie finden kein Gehör:
-
- 1. Wer Geld ohne Zeugen verleiht.
-
- 2. Wer seine Güter den Kindern schon bei Lebzeiten übergeben hat.
-
- 3. Wer sich von seiner Frau beherrschen läßt.
-
-Hinter einem schweren Wagen ist es leicht zu Fuß zu gehn.
-
- Wenn zweie sagen, du bist betrunken,
- dann leg dich schlafen.
-
-Zur Suppe braucht man keine Zähne.
-
- Wer sich hungrig schlafen legt,
- wird schläfrig aufstehen.
-
- Ein guter Ruf geht weit;
- ein schlechter noch weiter.
-
-Die Geschichte hat schon einen Bart.
-
-Wer Fehler schreibt, kann auch Fehler lesen.
-
- Was nutzt, daß der Bursch Sporen anhat,
- wenn er nicht reiten kann.
-
-Wenn eine Dummheit +gelingt+, bleibt es doch eine Dummheit.
-
-Alle Stummen wollen viel reden.
-
-Auf eine madige Geiß setzen sich alle Fliegen.
-
-Aus einer fremden Haut ist gut Riemen schneiden.
-
-Jede Trompete trägt eine andre Quaste.
-
- Wenn man dem Dieb die Schlüssel übergibt,
- ist man vor Diebstahl sicher.
-
-Auch ein Engel kann zur gleichen Zeit keine zwei Arbeiten tun.
-
-Ein Adler fängt keine Fliegen.
-
-Ein kleines Städtchen ist wie eine Glaslaterne.
-
-Jeder Topf findet seinen Deckel.
-
-Wenn der Esel Hörner hätte und wenn der Ochs sich seiner Stärke bewußt
-wäre, dann würde die Welt nicht lange bestehen.
-
- Wer ein frommes Werk vollbringen geht,
- kann unbesorgt seines Weges gehn.
-
-Wenn eine Ohrfeige nicht hilft, muß man zur Peitsche greifen.
-
-Wenn man Feuer braucht, sucht man es in der Asche.
-
-Wie du einen +an+siehst, so sieht er aus.
-
-Überall ist's gut, aber zu Hause am besten.
-
-Frag nicht den Arzt -- frag lieber den Kranken.
-
-Wo viele gehen, wird kein Gras wachsen.
-
-Gold glänzt auch im Straßenkot.
-
-Man soll in einen Brunnen, aus dem man Wasser getrunken hat, keine
-Steine werfen.
-
-Es ist leichter Geld zu +verdienen+, als es zu +behalten+.
-
-Ein fremder Bissen schmeckt gut.
-
-Auch im Paradies ist es nicht gut allein zu sein.
-
-Hast du etwas -- behalt's; weißt du etwas -- schweig; kannst du etwas
--- tu's!
-
- Wenn man nicht beißen kann,
- soll man nicht die Zähne zeigen.
-
-Besser zehnmal fragen, als einmal irren.
-
- Wer Geld für die Fische gab,
- wird auch den Pfeffer bezahlen.
-
-Kraft holt man sich nur aus der vollen Schüssel.
-
-Früh aufstehen und früh heiraten schadet nichts.
-
-Gieß Öl nach, so lange die Lampe brennt.
-
-Die Liebe ist süß -- schmeckt aber nur gut mit Brot.
-
-Was nützt es, wenn die Kuh viel Milch gibt, wenn sie nachher den
-Milchkrug umwirft.
-
-Wenn der Wurm im Krenn (Meerrettich) sitzt, glaubt er, es gäbe nichts
-süßeres auf Erden.
-
-Besser eine Uhr die steht, als eine Uhr die schlecht geht.
-
-Stille Wasser unterwühlen das Ufer.
-
-Die ersten Pflaumen sind wurmstichig.
-
-Beim Holzhacken fliegen Späne.
-
- Wann freut sich der Bucklige?
- Wenn er einen andern Buckligen sieht.
-
-Wenn du einem Hunde Gutes tust, bellt er dich an.
-
-Läßt du einen Hund auf die Bank, dann springt er auf den Tisch.
-
-Es gibt selten ein Amt, an dem nicht etwas kleben bleibt.
-
-Jede Stadt hat ihren Verrückten.
-
-Wenn man kein Fleisch hat, nagt man die Knochen.
-
-Müßige Hände verderben die Wände.
-
- Kommt man nur über den Planken,
- bekommt man andre Gedanken.
-
-Wenn man nicht Jakob gibt, wird man Esau geben (der Unwürdige wird es
-bekommen).
-
-Gesegnet sind die Hände, die alles allein tun.
-
-Lieber »ich hab'« als »ich hätt'«.
-
-Einmal ist keinmal.
-
-Wie man sich bettet, so schläft man.
-
-Schrei nicht eher »hopp« als bis du über den Graben bist.
-
-Vor einem Diebe, der ins Haus gehört, kann man sich nicht hüten.
-
- Wenn einer einen Gehängten in der Familie hat,
- soll man ihm nicht sagen: »Häng mir den Rock auf --«.
-
-Wer in der Trunkenheit sündigt, muß nüchtern dafür büßen.
-
-Ein goldener Schlüssel öffnet alle Türen.
-
-Ich verzichte auf deinen Honig, und will nicht deinen Biß.
-
- Wenn man eine Erbschaft einkassieren kommt,
- muß man oft die Begräbniskosten bezahlen.
-
-Jeder hat sein Häufchen Mist vor der Tür.
-
- Ein Mensch kann mehr ertragen,
- als zehn Ochsen schleppen können.
-
-Auch einen Brunnen kann man ausschöpfen.
-
-Dieselbe Sonne +bleicht+ die Leinewand, und +bräunt+ das Gesicht.
-
-In einem großen Teich schwimmen große Fische.
-
-Der Ertrinkende greift sogar nach einem Schwert, um sich festzuhalten.
-
-Es wird nicht eher hell, bis es nicht ganz dunkel geworden ist.
-
- Aus einem Leintuch kann man eine Haube machen,
- aber aus einer Haube kann man kein Leintuch machen.
-
-Mit fremden Händen ist's gut glühende Kohlen zu schüren.
-
-Besser ein Wort zur Zeit, als zwei zur Unzeit.
-
-Ein gutes Wort kostet nichts und bringt immer etwas ein.
-
-Schütt nicht das unreine Wasser aus, ehe du nicht reines hast.
-
-Guter Rat: hören, sehen und schweigen.
-
- Sei nicht zu süß, weil sie dich sonst essen;
- sei nicht zu bitter, weil sie dich sonst ausspucken.
-
-Geh neben ein golden Wägele, so findest du ein goldenes Nägele.
-
-Berge kommen nicht zusammen; aber Menschen.
-
-Den schlechten Ruf, den einer einmal hat, den behält er bis ans Ende.
-
-Wenn der Ochs tot ist, schärft jeder das Messer.
-
-
-
-
-Scherzhafte Redensarten
-
-
- Ein Ochs hat eine lange Zunge
- und kann doch nicht Schofar blasen.
-
-Vom Hersagen der Psalmen tut der Bauch nicht weh, aber satt wird man
-auch nicht davon.
-
- Wenn man sich schämt,
- bekommt man keine Kinder.
-
- Wenn ein Geizhals leichtsinnig wird,
- spielt der fremde Gulden bei ihm keine Rolle.
-
- Wer die Tochter haben will,
- muß mit der Mutter beginnen.
-
- Ein Blinder sieht bei dir mit einem Auge mehr
- als du bei ihm mit zwei Augen siehst.
-
- Wer selbst sein Lob singt,
- muß schlechte Nachbarn haben.
-
-Wenn man einem Zigeuner ins Gesicht spuckt, sagt er, daß es regnet.
-
-Einen Dank kann man nicht in den Beutel tun.
-
-Schlepp mich, ich geh gern.
-
-Ein Kantor und ein Pferd taugen nur bis zum vierzigsten Lebensjahr.
-
-Jeder Mann glaubt, es gebe nur eine böse Frau auf der Welt, und das sei
-seine.
-
-Ein Tauber hat gehört, wie ein Stummer erzählte, daß ein Blinder
-gesehen hat, wie ein Krummer gelaufen ist. (Diese Redewendung gebraucht
-man, wenn jemand eine ganz unglaubliche Geschichte erzählt.)
-
-Vorn getrommelt und hinten keine Soldaten.
-
-Kleine Töpfe laufen bald über.
-
-Das hat schon Adam seinem Weib erzählt und sie hat darauf erwidert
-»Eine alte Geschichte!« --
-
- Vom Nehmen wird man nicht arm,
- vom Wünschen wird man nicht reich.
-
-Das ist nicht auf seinem Mist gewachsen.
-
-Kratzen und Borgen tut nur auf eine Weile gut.
-
-Dalles und Stolz gehören nicht zusammen.
-
-Das letzte Hemd soll man versetzen und ein Ojscher (reicher Mann) soll
-man sein.
-
-Das ganze Jahr schicker (betrunken) und Purim nüchtern. (Es gibt Käuze,
-die immer ausgelassen sind, aber bei irgendeiner lustigen Gelegenheit
-den Kopf hängen lassen.)
-
- Wie kommt die Katz übers Wasser?
- »Mit nasse Füß.«
-
-Von großer Eile kommt nichts Gutes!
-
- (Zu diesem Ausspruch wird das folgende Geschichtchen erzählt:
- In einem jüdischen Hause wurde ein Bedienter während des Essens
- um einen Teller geschickt und blieb hundert Jahre aus. Als er
- endlich nach einem Jahrhundert mit dem Teller herbeigeeilt
- kam, fiel er hin und zerbrach den Teller. Da tat er den obigen
- Ausspruch.)
-
-Überall ist Hilfe gut, nur nicht bei der Schüssel.
-
- Der Jude ist viel besser daran als der Meschumid (Getaufte).
- Der Jude kann sich taufen lassen und der Meschumid nicht.
-
-Manchmal treffen die Wetterpropheten auch das Richtige.
-
-Verkehrt gefahren ist auch gefahren.
-
-Nach einer Feuersbrunst wird man reich.
-
-Einen Antrag darf man auch der Rabbinerfrau stellen.
-
-Ein Ochs geht nach Olmütz auf den Markt und kommt als Ochs wieder.
-
-Was kann man von einem Ochsen mehr verlangen als Ochsenfleisch?
-
-Wasch mir den Pelz und mach ihn nicht naß.
-
-Mit Ejzeß (Ratschlägen) bin ich versorgt.
-
-Wenn ein Kantor alt wird, bellt er wie ein Hund und frißt wie ein
-Schwein.
-
-Den Dalles und das Stroh in zerrissenen Stiefeln kann man nicht
-verbergen.
-
-Bei einem Dieb ist es schwer zu stehlen.
-
- Wenn man dir gibt: Nimm!
- Wenn man bei dir nimmt: Schrei!
-
-Es kleidet ihn wie ein Chasir (ein Schwein) ein Setramel (eine
-Sabbathmütze).
-
-Sag der Katze, daß die Torte einen Gulden kostet, sie nascht doch.
-
- Wer dem Hutmacher Geld schuldig ist,
- hat Schulden über den Kopf.
-
- Wenn die Babe (Großmutter) einen Bart hätte,
- dann wäre sie ein Seide (Großvater).
-
-Gäste und Fische stinken am dritten Tag.
-
-»Eintunken kostet Geld.«
-
- Zu diesem Ausspruch wird das folgende Geschichtchen erzählt:
- Zwei Juden, A. und B., gingen ins Caféhaus. A. bestellte sich
- einen Café, während B. nur eine Semmel nahm. Als der Kellner
- den Café brachte, sagte B., laß mich meine Semmel in deinen
- Café eintunken. A. erlaubte es ihm und nun tat B. seine Semmel
- in die Caféschale, tunkte und tunkte. Die Semmel saugte den
- ganzen Café ein, so daß die Schale leer blieb. Nun wollte
- A. den Café nicht bezahlen, B. aber sagte: Ich hab ja nur
- eingetunkt. Da rief A. laut, daß man es im ganzen Caféhaus
- hörte: »Eintunken kostet Geld.«
-
- Wenn der Gast hustet,
- dann fehlt ihm der Löffel.
-
-Wenn die Psalmen gesund machen könnten, dann würde man sie in der
-Apotheke kaufen. (Es ist ein Volksglaube, daß das Hersagen der Psalmen
-Kranken Genesung bringt.)
-
-Alle Schuster gehen barfuß.
-
- Wenn es einem zu gut geht,
- dann geht man aufs Eis tanzen.
-
-Nach einem Feste bleiben Schulden und schmutzige Wäsche zurück.
-
-Einen Kranken fragt man, einem Gesunden gibt man. (So spricht der
-intime Gast, wenn ihn die Wirtin fragt, ob er etwas genießen will.)
-
-Zinsen wachsen ohne Regen.
-
-Man kann zwischen zwei Broten Hungers sterben (wenn das alte Brot
-ausgegangen ist und das neue noch nicht da ist).
-
- Man kann einen Brief lesen,
- und man kann einen Brief singen.
-
-Fürs Amen sagen verdient man noch keine Schläge.
-
-
-
-
-ERNST ROWOHLT, VERLAG, LEIPZIG
-
-
-In französischen Ausgaben liegen vor:
-
-
-PAUL VERLAINE: VERS
-
-Herausgegeben von Professor GEORGES A. TOURNOUX
-
-Pappband M 12.--, Halblederband M 16.--, Ganzlederband M 25.--.
-
-Vorzugsausgabe auf Strathmore in 100 Expl., Handband von Carl Sonntag
-jr. M 50.--.
-
-
-CHARLES BAUDELAIRE: LES FLEURS DU MAL
-
-Herausgegeben von Professor GEORGES A. TOURNOUX
-
-Pappband M 8.--, Halblederband M 12.--, Ganzlederband M 18.--.
-
-Vorzugsausgabe auf Strathmore in 100 Expl., Handband von Carl Sonntag
-jr. M 50.--.
-
-
-URTEILE DER PRESSE
-
-über die Verlaineausgabe; in gleicher Ausstattung erschien soeben
-Baudelaire.
-
-+Max Mell in den Grenzboten+: Es ist klar, daß alle möglichen anderen
-Gedichte eher übersetzt werden können als die Verlaines. Denn sie in
-die deutsche Sprache bringen, heißt einen Eingriff in die künstlerische
-Existenz eines solchen Gedichtwesens machen. Die Verlaineschen Gedichte
-müssen ins Französische verzaubert bleiben. Da ist es in tieferem
-Sinne kein Zufall, sondern Gerechtigkeit, wenn in Deutschland eine
-schöne französische Ausgabe von Verlaines Gedichten die häßlichen
-französischen Editionen zu verdrängen sucht. Mit besonderer Freude
-schlagen wir diesen schlichtprächtigen, anständigen Band auf, in seiner
-trefflichen Auswahl erneuern wir alten vertrauten Umgang.
-
-+Süddeutsche Monatshefte+: Der schönste französische Gedichtband, den
-wir kennen, eine erst nach langen Verhandlungen dem französischen
-Verleger abgerungene Ausgabe, aus allen Bänden Verlaines ausgewählt.
-Eine Satzanordnung von erlesener Vornehmheit.
-
-
-W. FRED: IMPRESSIONEN
-
-Aus dem Tagebuch eines Wanderjournalisten
-
-Geheftet M 3.50, gebunden M 5.--
-
-+Inhalt+: Vorwort des Journalisten. Aus dem Leben einer großen
-Tageszeitung. Die Bombe. Palais de glace. Die Ohrfeige. Buster Brown.
-Der »Herr«. Der kleine Kohn. Das Blumenmedium. Operation. Der Herr
-von Wien. Wiener Wahltag. Das andere Berlin. Am Start der Flieger.
-Berliner Wahltag. Cosas de Espana. Stierkampf. Spanische Städte. In
-der Alhambra. Ein spanischer Sonntag. Spanisches Theater. Florentiner
-Brief. Winterliche Autoreise durch deutsche Städte. In einer kleinen
-Stadt. Feiertag im Walde. Die letzten Stationen. Die toten Schiffe.
-
-+Hugo von Hofmannsthal über W. Fred+: Eine beträchtliche Bildung, und
-die nicht nach der Studierlampe riecht; einen geübten und soliden Blick
-für die Weltverhältnisse; einen wahren Weltsinn, weder engherzig noch
-gesinnungslos; diese drei stellt er in den Dienst der rechten Sache,
-wenn er für seine Mission ansieht, den Anschluß des Alltäglichen,
-empirisch Gegebenen an das Bleibende, Geistige, Wesentliche zu
-vermitteln. -- Er schreibt aus dem Heute heraus und für das Heute: da
-muß er es verstehen, sich Rechenschaft zu geben, was dann tausendfältig
-dem Heutigen zugrunde liegt, und diese geistige Arbeit geht wiederum
-ins Uferlose.
-
-
-FELIX POPPENBERG
-
-TASCHENBUCH FÜR DIE DAMEN
-
-In Pappband mit Hülse M 3.80, in Seide gebunden M 6.--
-
-+Aus dem Inhalt+:
-
-Verwandlungen des Fächers / Das Damenzimmer / Frauenschmuck und
-Frauenbilder / Ein Modentee im Palais de danse / Casanova / Lehrjahre
-einer Kaiserin, Ninon de l'Enclos / Aus der Empireschatulle.
-
-Wir bringen mit diesem besonders sorgfältig ausgestatteten Buch, das
-den Anfang zu einer Wiederbelebung der alten schönen Almanache aus
-neuem modernen Geiste machen will, ein Werk von größter Absatzfähigkeit
-auf den Markt. Felix Poppenbergs essayistische Kunst zeigt sich in
-den galanten und preziösen Themen dieses Damen-Almanaches von der
-glänzendsten Seite. Die eigenartige Ausstattung lehnt sich in ihrer
-Zierlichkeit an die Taschenbücher des 18. Jahrhunderts an. Die Porträte
-Casanovas, der Ninon de l'Enclos und Katharina II. in vorzüglichen
-Nachbildungen nach Stichen der Zeit schmücken den Band.
-
-
-
-
- Weitere Anmerkungen zur Transkription
-
-
- Offensichtliche Fehler wurden stillschweigend korrigiert.
-
- Korrekturen:
-
- S. 33: Schlemiehl → Schlehmil
- Der {Schlemihl} fällt auf den Rücken
-
-
-
-
-
-End of Project Gutenberg's Jüdische Sprichwörter, by Artur Landsberger
-
-*** END OF THIS PROJECT GUTENBERG EBOOK JÜDISCHE SPRICHWÖRTER ***
-
-***** This file should be named 54248-0.txt or 54248-0.zip *****
-This and all associated files of various formats will be found in:
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- The Project Gutenberg eBook of Jüdische Sprichwörter, by Artur Landsberger.
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-
-
-<pre>
-
-The Project Gutenberg EBook of Jüdische Sprichwörter, by Artur Landsberger
-
-This eBook is for the use of anyone anywhere in the United States and most
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-whatsoever. You may copy it, give it away or re-use it under the terms of
-the Project Gutenberg License included with this eBook or online at
-www.gutenberg.org. If you are not located in the United States, you'll have
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-
-
-
-Title: Jüdische Sprichwörter
-
-Author: Artur Landsberger
-
-Editor: Artur Landsberger
-
-Release Date: February 27, 2017 [EBook #54248]
-
-Language: German
-
-Character set encoding: UTF-8
-
-*** START OF THIS PROJECT GUTENBERG EBOOK JÜDISCHE SPRICHWÖRTER ***
-
-
-
-
-Produced by Peter Becker and the Online Distributed
-Proofreading Team at http://www.pgdp.net (This file was
-produced from images generously made available by The
-Internet Archive)
-
-
-
-
-
-
-</pre>
-
-
-<div class="transnote">
-<p class="h2">Hinweise zur Transkription</p>
-
-<p>Im Original gesperrter Text ist <em class="gesperrt">so ausgezeichnet</em>.</p>
-
-<p>Weitere Anmerkungen zur Transkription finden sich
-<a href="#tnextra">am Ende des Buches</a>.</p></div>
-
-<hr class="chap" />
-<div class="figright">
-<img src="images/logo.png" alt="Signet" />
-</div>
-
-<div class="chapter">
-<h1>
-JÜDISCHE<br />
-SPRICHWÖRTER</h1>
-<p class="center">
-HERAUSGEGEBEN<br />
-VON</p>
-<p class="h2">
-DR. ARTUR LANDSBERGER</p>
-<p class="center p2">
-<span class="smaller">1912</span><br />
-ERNST ROWOHLT VERLAG/LEIPZIG</p>
-<hr class="chap" />
-</div>
-
-<div class="chapter">
-<p class="center">Spamersche Buchdruckerei in Leipzig</p>
-<hr class="chap" />
-</div>
-
-<div class="chapter">
-<p class="h2">Meinem Vater</p>
-<hr class="chap" />
-</div>
-
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_7">[7]</a></span></p>
-
-<div class="chapter">
-<h2 id="Inhalt">Inhalt</h2>
-</div>
-
-<table summary="Inhalt">
-<tr>
-<td></td><td class="tdr">Seite</td>
-</tr>
-<tr>
-<td>Vorwort</td>
- <td class="tdr"><a href="#Vorwort">9</a></td>
-</tr>
-<tr>
-<td>Von Familie und Haus</td>
- <td class="tdr"><a href="#Von_Familie_und_Haus">13</a></td>
-</tr>
-<tr>
-<td>Von Glück und Unglück.</td>
- <td class="tdr"><a href="#Von_Glueck_und_Unglueck">23</a></td>
-</tr>
-<tr>
-<td>Von Weisen, Narren und Schlehmilen</td>
- <td class="tdr"><a href="#Von_Weisen_Narren_und_Schlehmilen">31</a></td>
-</tr>
-<tr>
-<td>Von Juden und Andersgläubigen</td>
- <td class="tdr"><a href="#Von_Juden_und_Andersglaeubigen">41</a></td>
-</tr>
-<tr>
-<td>Von Gott, Tod und Leben</td>
- <td class="tdr"><a href="#Von_Gott_Tod_und_Leben">47</a></td>
-</tr>
-<tr>
-<td>Von Tugend und Lastern</td>
- <td class="tdr"><a href="#Von_Tugend_und_Lastern">53</a></td>
-</tr>
-<tr>
-<td>Weise Sprüche und Lebensregeln</td>
- <td class="tdr"><a href="#Weise_Sprueche_und_Lebensregeln">61</a></td>
-</tr>
-<tr>
-<td>Scherzhafte Redensarten</td>
- <td class="tdr"><a href="#Scherzhafte_Redensarten">79</a></td>
-</tr>
-</table>
-
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_8">[8]</a></span></p>
-<hr class="chap" />
-
-<div class="chapter">
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_9">[9]</a></span></p>
-
-<h2 id="Vorwort">Vorwort</h2>
-</div>
-
-<p class="ind">In der Erkenntnis, daß die Anschauungen und die Denkweise,
-die Sitten und Gebräuche, kurz der ganze Charakter eines Volkes
-nirgends bündiger, deutlicher und nüancierter zum Ausdruck
-kommen als in seinen Sprichwörtern, haben als erste die Parömiographen
-derartige Sammlungen veranstaltet, von denen und aus
-der Zeit des zweiten Jahrhunderts nach Christi Geburt 3, nämlich
-die des Diogenianos, des Zenobius, und Plutarch (Sprichwörter
-der Alexandriner) erhalten sind.</p>
-
-<p class="ind">Heute besitzt jede zivilisierte Nation ihre Sammlung. Wir
-Deutschen haben uns nicht damit begnügt, unsre eignen Sprichwörter
-zu sammeln, die in Dutzenden von Editionen vorliegen; wir haben
-vielmehr lateinische und griechische, französische, englische, italienische,
-spanische, persische, chinesische, japanische Sprüche ins
-Deutsche übertragen &ndash; nur die jüdischen hat man trotz der starken
-Einwirkung jüdischer Eigenart auf deutsches Wesen bis heute
-nicht aus ihrer Ghetto-Einsamkeit ans Licht des Tages gefördert.</p>
-
-<p class="ind">Das geschieht hier &ndash; wenigstens in deutscher Sprache &ndash; zum
-ersten Male; indessen darf der Herausgeber wohl behaupten, daß
-auch in keiner anderen Sprache bisher eine derartige Sammlung
-vorliegt &ndash; außer im Jüdischen.</p>
-
-<p class="ind">Das Jüdische, ein mit Slavischem und Hebräischem durchsetztes
-Mittelhochdeutsch wird noch heut von mehr als sechs Millionen<span class="pagenum"><a id="Seite_10">[10]</a></span>
-Menschen gesprochen. Tagesblätter in dieser Sprache, deren Auflagen
-zum Teil nach Hunderttausenden zählen, erscheinen zu
-Dutzenden, und in den letzten 15 Jahren hat sich eine moderne
-jüdische Literatur entwickelt, für deren hohes Niveau die Leistungen
-von J. L. Perez und Mendaly Mocher Sforem beredtes
-Zeugnis ablegen. Ihre ins Deutsche übertragenen und hier und da
-veröffentlichten Erzählungen aus dem Leben des jüdischen Volkes
-können neben dem Besten, was deutsche Erzähler gaben, leben.
-Die jüdischen Volkslieder, die an Natürlichkeit und Innigkeit, wie
-an Unmittelbarkeit des Empfindens ihresgleichen suchen, denke
-ich demnächst herauszugeben.</p>
-
-<p class="ind">Nun noch ein paar Worte zu der vorliegenden Sammlung:</p>
-
-<p class="ind">Vor ein paar Jahren brachte mir der durch seine Romane bekannt
-gewordene galizische Schriftsteller Hermann Blumenthal zur Veröffentlichung
-in einer Zeitschrift eine Reihe von jüdischen Sprichwörtern,
-die er in Wien und Galizien gesammelt hatte. Ich bat
-ihn, seine Sammlung fortzuführen, und vor allem zu erforschen,
-ob eine große Reihe bei uns seit Menschengedenken gebräuchlicher
-Sprichwörter, die auch im Ghetto gebraucht werden, von dort zu
-uns gekommen sind, oder ob die Juden vor drei Jahrhunderten
-diese Sprüche bei uns gehört, übernommen und dann mit oft kaum
-merklichen Veränderungen ihren Gewohnheiten angepaßt haben.
-Diese Feststellungen sind nicht überall gelungen.</p>
-
-<p class="ind">Dafür gelang es andererseits, den Nachweis zu erbringen, daß
-eine ganze Reihe von Sprüchen, die wir als typisch deutsch empfinden,
-aus dem Talmud und Midrasch stammen. Reiche Ausbeute<span class="pagenum"><a id="Seite_11">[11]</a></span>
-war für meine Arbeit die Handschrift des Moritz Blaß aus
-dem Jahre 1850, die sich in ihrem wohl einzigen Exemplar in der
-Lesehalle der Berliner kgl. Bibliothek befindet, so wie eine Auslese,
-die ein Liebhaber der jüdischen Heraldik namens Bernstein in
-Rußland und Polen gesammelt und im Hausfreund vom Jahre 1889
-veröffentlicht hat. Bernsteins Sammlung ist wohl die reichhaltigste.
-Auch der sehr empfehlenswerten Tendlauschen Sammlung
-(bei Kaufmann Frankfurt), der weitaus besten, die mir vorlag,
-habe ich einige wenige Sprüche entnommen. 150 Sprüche etwa
-sind aus dem Talmud und Midrasch. Tolstoi hat während seiner
-Krankheit im Jahre 1908 »Gedanken weiser Männer«<a id="FNAnker_1_1"></a><a href="#Fussnote_1_1" class="fnanchor">[1]</a> gesammelt.
-Lao-Tse, Confucius, Buddha, Christus, sein Liebling Ruskin, Pascal,
-Voltaire, Vauvernagues, Rot, Kant, Luther, Jean Paul, Gontscharow,
-Dostojewski sind vertreten; aber auch eine große Zahl von Talmudsprüchen
-befindet sich darunter, von denen ich etwa ein halbes
-Dutzend in diese Sammlung aufgenommen habe.</p>
-
-<div class="footnotes">
-<div class="footnote">
-
-<p><a id="Fussnote_1_1"></a><a href="#FNAnker_1_1"><span class="label">[1]</span></a> Deutsch von Adolf Hess bei Albert Langen, München.</p></div>
-</div>
-
-<p class="ind">Natürlich hätte ich allein aus dem Talmud und Midrasch
-Bände mit weisen Sprüchen füllen können. Ich habe das nur soweit
-getan, als hier enthaltene Weisheiten ins jüdische Volk drangen
-und von ihm, meist ohne daß das Volk die Herkunft kannte, zu
-gebräuchlichen Redensarten wurden. Übrigens existieren derartige
-Sammlungen meist recht minderwertiger Art; ein großherzoglich
-hessischer Provinzialrabbiner leistet sich in der Verballhornisierung
-talmudischer Weisheit, die er »zur Erbauung der jüdischen Jugend«
-in Knittelverse zwängt, gradezu Erstaunliches. Seine Leistung aber<span class="pagenum"><a id="Seite_12">[12]</a></span>
-stellt noch in den Schatten der Berliner Max Weinberg, der seiner
-»Spruchpoesie des Talmud« betitelten Sammlung in anerkennenswerter
-Selbstkritik Goethes Wort vorausstellt: »Original, fahr hin
-in deiner Pracht!« Und in der Tat verspürt man in beiden Sammlungen
-nicht den leisesten Hauch talmudischen Geistes. Gegen
-solche Schändungen heiligen Besitztums sollten alle Glaubensgenossen
-Protest erheben. Obgleich es auch mir nicht immer gelang,
-für jedes spezifisch jüdische Wort die Übersetzung zu finden,
-die den Sinn des Wortes in seiner ganzen Eigenart wiedergab, so
-glaube ich doch mit diesem Buche manch einem das Verständnis
-für jüdisches Denken und Fühlen vermittelt zu haben.</p>
-
-<p class="ind">Ob es für das Studium eines Volkes zweckdienlicher ist, es
-beim Beten, bei der Arbeit oder bei seinen Vergnügungen aufzusuchen,
-kann nur von Fall zu Fall entschieden werden. Der Satz
-aber: »an seinen Sprüchen wirst du es erkennen«, hat allgemeine
-Gültigkeit.</p>
-
-<p class="ind">Schließlich sei hier noch dem Schriftsteller Hermann Blumenthal
-gedankt, der mir mit Liebe und Umsicht beim Sammeln, Übersetzen,
-und Zusammenstellen geholfen hat.</p>
-
-<p class="ind"><em class="gesperrt">Pfingsten 1912.</em></p>
-
-<p class="right">
-Dr. Artur Landsberger
-</p>
-
-<hr class="chap" />
-
-<div class="chapter">
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_13">[13]</a></span></p>
-
-<h2 id="Von_Familie_und_Haus">Von Familie und Haus</h2>
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_15">[15]</a></span></p>
-</div>
-
-<p>Wenn die Mutter nach Zwiebeln riecht und der Vater
-nach Knoblauch, kann die Tochter nicht nach Rosen duften.</p>
-
-<p>
-Zur Chipe (Traualtar) läßt man sich führen;<br />
-zur Scheidung läuft man selbst.
-</p>
-
-<p>Sagst du der Frau ein Geheimnis, so schneid ihr
-die Zunge ab.</p>
-
-<p>
-Besser ein häßliches Weib für sich<br />
-als ein schönes für Andre.
-</p>
-
-<p>
-Wenn eine Witwe auch ein goldenes Dach hat,<br />
-bleibt sie doch eine Witwe.
-</p>
-
-<p>Ein Freund ist besser als zehn Verwandte.</p>
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_16">[16]</a></span></p>
-<p>Der Besuch des Freundes gleicht dem Regen, um den man
-bittet, wenn er ausbleibt, und den man hinwegwünscht,
-wenn er zu lange anhält.</p>
-
-<p>
-Wenn ein Mädchen einen alten Mann heiratet,<br />
-bleibt sie eine junge Witwe.
-</p>
-
-<p>Der Mann baue sich ein Haus, pflanze einen
-Weinberg und dann erst nehme er ein Weib.</p>
-
-<p>Es gibt keine häßliche Braut.</p>
-
-<p>Ein schönes Mädchen ist eine halbe Mitgift.</p>
-
-<p>Zwei Frauen bringen Streit ins Haus.</p>
-
-<p>Eine reiche Frau darf auch zweimal im Jahre Kinder haben.</p>
-
-<p>Die Tochter eines reichen Mannes ist immer schön.</p>
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_17">[17]</a></span></p>
-<p>
-Wenn du eine kleine Frau hast,<br />
-so neige dich zu ihr herab und flüstre ihr ins Ohr.
-</p>
-
-<p>Armut im Hause ist ärger als 50 Plagen.</p>
-
-<p>Wenn man Gäste hat, genießt man selbst auch.</p>
-
-<p>Ein Weib und ein Pferd verleiht man nicht.</p>
-
-<p>Eine Mutter muß eine große Schürze haben, um die
-Fehler ihrer Kinder verdecken zu können.</p>
-
-<p>Die Frauen haben langes Haar und kurzen Verstand.</p>
-
-<p>Wenn die Mutter eine Kuh ist, ist die Tochter ein Kalb.</p>
-
-<p>Wo die Hausfrau keine Wirtin ist, da ist es die Katze.</p>
-
-<p>
-Wenn die Eltern der Tochter keinen Mann geben,<br />
-dann sucht sie ihn sich selbst.
-</p>
-
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_18">[18]</a></span></p>
-
-<p>Wenn ein Mädchen nicht tanzen kann, sagt sie,
-daß die Musikanten nicht spielen können.</p>
-
-<p>Besser eine junge Witwe, als eine alte Jungfer.</p>
-
-<p>Ein häßliches Mädchen sollst du nicht küssen;
-(denn sie wird's in der ganzen Stadt erzählen).</p>
-
-<p>Wenn keine (jüdischen) Mädchen da sind,
-tanzt man mit Schikses (Bauerndirnen).</p>
-
-<p>Blick auf die Maid, und nicht aufs Kleid.</p>
-
-<p>
-Wenn ein Mädchen häßlich ist,<br />
-schiebt sie auf den Spiegel die Schuld.
-</p>
-
-<p>
-Ein Weib, das grenzenlos gütig ist,<br />
-kann auch grenzenlos gehässig sein.
-</p>
-
-<p>Wer seinen Sohn nichts lernen läßt, erzieht ihn zum Diebe.</p>
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_19">[19]</a></span></p>
-<p>Ein Haus ohne Wirtin ist wie ein Wagen ohne Räder.</p>
-
-<p>Je weniger Gäste, desto fröhlicher ist es beim Festmahle.</p>
-
-<p>Eine schöne Frau ist das halbe Einkommen.</p>
-
-<p>Kleine Kinder, kleine Sorgen; große Kinder, große Sorgen.</p>
-
-<p>Ungebetene Gäste setzt man hinter den Ofen.</p>
-
-<p>
-Wer eine Frau nur des Geldes wegen nimmt,<br />
-bekommt ungeratene Kinder.
-</p>
-
-<p>Eine Frau ist leicht zu überreden.</p>
-
-<p>Die Tochter straft man, und die Schwiegertochter meint man.</p>
-
-<p>Wenn eine Frau keine Kugel (Sabbathmehlspeise) machen kann,
-verdient sie die Scheidung.</p>
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_20">[20]</a></span></p>
-<p>
-Der Verstand der Frau ist der Schmuck&nbsp;&ndash;<br />
-der Schmuck des Mannes ist der Verstand.
-</p>
-
-<p>Ein Weib ist gut für den Leib, aber nicht für die Seele.</p>
-
-<p>
-Wenn das Weib die Hosen an hat,<br />
-dann muß der Mann das Kind wiegen.
-</p>
-
-<p>
-Ein junges Weib ist wie ein schönes Vögelchen;<br />
-man muß es im Käfig halten.
-</p>
-
-<p>Ein schlechtes Weib ist ärger als der Tod.</p>
-
-<p>
-Ein Vater kann viele Kinder ernähren,<br />
-aber viele Kinder können einen Vater nicht ernähren.
-</p>
-
-<p>Das schönste Kind im Cheder (Schule) ist mein.</p>
-
-<p>Drei Tage ist man Gast, später fällt man zur Last.</p>
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_21">[21]</a></span></p>
-<p>Wohl dem Manne, der ein schönes Weib gefunden hat,
-seine Tage sind doppelt.</p>
-
-<p>Drei Dinge verschönen das Dasein des Menschen:
-eine hübsche Wohnung, schöne Hausgeräte und ein
-schönes Weib.</p>
-
-<p>Iß dich satt, bevor du Kinder kriegst.</p>
-<hr class="chap" />
-
-<div class="chapter">
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_23">[23]</a></span></p>
-
-<h2 id="Von_Glueck_und_Unglueck">Von Glück und Unglück</h2>
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_25">[25]</a></span></p>
-</div>
-
-<p>Man hat immer noch Zeit das Unglück zu beklagen,
-wenn es da ist.</p>
-
-<p>
-Das, was der Mensch sich selbst tut,<br />
-würden ihm zehn Feinde nicht antun.
-</p>
-
-<p>
-Wenn die Armut zur Tür hereinkommt,<br />
-dann flieht die Freundschaft zum Fenster hinaus.
-</p>
-
-<p>Drei Hoffnungen hat der Arme: entweder wird er so
-reich sein wie sein Nachbar; oder sein Nachbar wird
-so arm werden wie er; oder &ndash; sie werden beide Hungers sterben.</p>
-
-<p>Wahrhaft arm ist nur der, dem es an Verstand fehlt.</p>
-
-<p>Anmut geht über Schönheit.</p>
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_26">[26]</a></span></p>
-<p>Ein Unglück kommt nie allein.</p>
-
-<p>Wer ertrinken soll, ertrinkt in einem Löffel Wasser.</p>
-
-<p>
-Krank gewesen sein, ist schlimm;<br />
-aber reich gewesen sein, ist schlimmer.
-</p>
-
-<p>Der Reiche weiß nicht, wie dem Armen zu Mute ist.
-(oder: Bis so ein Fetter nur abnimmt, ist dem
-Abgezehrten die Seele ausgegangen).</p>
-
-<p>Frag' einen Feind um Rat, und mach es umgekehrt.</p>
-
-<p>
-Was man einzahlt, sieht niemand;<br />
-was man draufzahlt &ndash; jeder.
-</p>
-
-<p>Der Reiche haßt Ehrenbezeugungen wie die Katze die Butter.</p>
-
-<p>Für drei ist das Leben ohne Sonne:
-Für den Weichherzigen, den Zornigen und den Empfindsamen.</p>
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_27">[27]</a></span></p>
-<p>Der Arme und der Bucklige tragen das mit sich herum,
-was ihnen Gott gegeben hat.</p>
-
-<p>Ein Armer ist wie ein Sack voll Löcher.</p>
-
-<p>
-Wenn der Arme ein Huhn ißt,<br />
-dann ist <em class="gesperrt">er</em> krank oder <em class="gesperrt">das Huhn</em>.
-</p>
-
-<p>Lauf vor der Ehre davon, aber lauf der Ehre nicht nach.</p>
-
-<p>Er kneift sich die Wangen, damit sie rot erscheinen;
-(sagt man von einem, der seine Armut verbergen will).</p>
-
-<p>Ein voller Sack steht aufrecht.</p>
-
-<p>Alles können die Eltern einem Kinde mitgeben,
-nur nicht das Glück.</p>
-
-<p>
-Wir wollten kein Manna essen,<br />
-darum müssen wir uns jetzt mit Zwiebeln begnügen.
-</p>
-
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_28">[28]</a></span></p>
-
-<p>
-Vom Glück zum Unglück ist ein Schritt&nbsp;&ndash;<br />
-vom Unglück zum Glück eine ganze Strecke.
-</p>
-
-<p>Geld ist rund.</p>
-
-<p>Er hat so viel Geld, wie ein frommer Jude Schweine.</p>
-
-<p>
-»Unglück, wohin gehst Du?«<br />
-»Zum Armen!«
-</p>
-
-<p>Was nützt die Ehre, wenn man nichts zu essen hat.</p>
-
-<p>Wenn man lacht, sehen alle; wenn man weint, sieht niemand.</p>
-
-<p>Ein Armer und ein Kranker müssen stets das letzte Wort haben.</p>
-
-<p>
-Wenn man sich von dem Tod loskaufen könnte,<br />
-dann würde es den Armen gut gehen.
-</p>
-
-<p>Man schmeichelt nicht dem Reichen, sondern seinem Gelde.</p>
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_29">[29]</a></span></p>
-<p>Wer den Armen sein bisheriges Almosen entzieht, weil
-er Geldverluste erlitten hat, löscht das Feuer mit Stroh
-und den Durst mit Salzwasser.</p>
-
-<p>Nicht jeder, der am Ehrenplatze sitzt, ist ein vornehmer Herr.</p>
-
-<p>Es ist nicht so gut <em class="gesperrt">mit</em> Geld, wie es schlecht ist <em class="gesperrt">ohne</em> Geld.</p>
-
-<p>Ein Bettler kann nicht auf zwei Jahrmärkten sein.</p>
-
-<p>Ein schwerer Beutel schafft ein leichtes Gemüt.</p>
-
-<p>Besser ein reicher Mieter als ein armer Hauswirt.</p>
-
-<p>Alle armen Leute haben gute Herzen.</p>
-
-<p>Der Reiche schläft und die Zinsen wachsen.</p>
-
-<p>Ein Quäntchen Glück ist mehr wert als ein Zentner Verstand.</p>
-
-<p>Zwei Tote gehen tanzen;
-(sagt man, wenn ein armer Mann ein armes Mädchen heiratet).</p>
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_30">[30]</a></span></p>
-<p>Wenn einem das Glück hold ist, kalbt auch der Ochse.</p>
-
-<p>
-Wenn einer stirbt, weiß man erst,<br />
-was er zu Lebzeiten besessen hat.
-</p>
-
-<p>Bei einem Armen soll man kein Geld leihen.</p>
-
-<p>Ein Armer schläft in der Finsternis.</p>
-
-<p>Ein Armer fürchtet keinen Dieb.</p>
-
-<p>In der Not zieht man die Sabbathkleider an den Wochentagen an.</p>
-
-<p>Wenn das Glück ankommt, soll man ihm einen Stuhl anbieten.</p>
-
-<p>
-Fällt der Stein auf den Topf, wehe dem Topf;<br />
-fällt der Topf auf den Stein, wehe dem Topf;<br />
-auf alle Fälle: wehe dem Topf.
-</p>
-
-<hr class="chap" />
-
-<div class="chapter">
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_31">[31]</a></span></p>
-
-<h2 id="Von_Weisen_Narren_und_Schlehmilen">Von Weisen, Narren und Schlehmilen</h2>
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_33">[33]</a></span></p>
-</div>
-<p>Solange es jemandem gut geht, gilt er für weise.</p>
-
-<p>
-Der <span id="corr033">Schlemihl</span> fällt auf den Rücken<br />
-und schlägt sich ein Auge aus.
-</p>
-
-<p>
-Wen Gott zum Narren machen will,<br />
-dem nimmt er die Frau in jungen Jahren.
-</p>
-
-<p>Was nützt mir meine Weisheit, wenn die Dummheit regiert.</p>
-
-<p>
-Ein Narr spricht, was er weiß;<br />
-Ein Weiser weiß, was er spricht.
-</p>
-
-<p>Ein Narr geht ins Bad und vergißt, sich das Gesicht zu waschen.</p>
-
-<p>Bist du meschugge, schlag den Kopf an die Wand,
-aber laß andere in Ruhe.</p>
-
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_34">[34]</a></span></p>
-
-<p>Wer fällt zur Last: Ein Narr den Klugen und ein
-Kluger den Narren.</p>
-
-<p>Besser ein vielgewanderter Narr als ein zu Hause
-hockender Weiser.</p>
-
-<p>Ein Esel schimpft den andern »Sackträger!«</p>
-
-<p>Narren haben zumeist schöne Frauen.</p>
-
-<p>Wenn der Messias kommen wird, werden alle Kranke geheilt
-werden &ndash; nur der Narr nicht.</p>
-
-<p>Wer ist reich: der <em class="gesperrt">Genuß</em> von seinem Reichtum hat.</p>
-
-<p>Wer ist ein Ignorant? wer seine Kinder
-nicht zum Lernen anhält.</p>
-
-<p>
-Wenn ein Geizhals leichtsinnig wird,<br />
-ißt er zur Suppe Torte.<span class="pagenum"><a id="Seite_35">[35]</a></span>
-</p>
-
-<p>
-Wo ein Stein vom Himmel fällt,<br />
-fällt er auf mich.
-</p>
-
-<p>
-Wenn es draußen Dukaten regnet,<br />
-dann sitzt der Arme in der Stube.
-</p>
-
-<p>
-Wenn Kabzunim (arme Teufel) tanzen wollen,<br />
-reißen die Saiten.
-</p>
-
-<p>
-Wenn man dem Feuer enteilt,<br />
-gerät man ins Wasser.
-</p>
-
-<p>
-Wenn ich Kerzen zu verkaufen hätte,<br />
-würde die Sonne nicht untergehen.
-</p>
-
-<p>Faule Fische und Schläg' dazu.</p>
-
-<p>Wenn ich mit Leinwand handelte,
-würde niemand sterben.</p>
-
-<p>Er klaubt eine Feder auf und läßt das Federbett fallen.</p>
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_36">[36]</a></span></p>
-<p>Ein Richter muß haben: König Salomos Weisheit,
-Aristoteles' Verstand, Simsons Stärke, Methusalems Alter
-und Hilels Geduld.</p>
-
-<p>Wenn der Weise irrt, irrt er gehörig.</p>
-
-<p>
-Lieber von einem Klugen eine Ohrfeige,<br />
-als von einem Narren einen Kuß.
-</p>
-
-<p>»Ein dummer Schankwirt«, denkt der Trunkenbold,
-»Er hat Schnaps und verkauft ihn.«</p>
-
-<p>Wenn man nicht schreiben kann, sagt man,
-daß die Feder schlecht ist.</p>
-
-<p>Er ist kein großer Gelehrter, aber auch kein kleiner Ignorant.</p>
-
-<p>Einen Ziegenbock fürchtet man von vorne,
-ein Pferd von hinten und einen Narren von allen Seiten.</p>
-
-<p>Ein Meschuggener schlägt nur bei fremden Leuten die Fenster ein.</p>
-
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_37">[37]</a></span></p>
-
-<p>
-Wenn der Narr die Kuh bei den Hörnern hält,<br />
-kann sie der Kluge melken.
-</p>
-
-<p>Wem Gott viel Leid bescheren will, dem gibt er viel Verstand.</p>
-
-<p>
-Bei einem Pferde sieht man auf die Zähne,<br />
-bei einem Menschen auf den Verstand.
-</p>
-
-<p>Was nützt der graue Kopf, wenn der Verstand grün ist.</p>
-
-<p>Wo ein Narr gesessen hat, soll man den Stuhl abwischen.</p>
-
-<p>Nennen Dich Deine Genossen einen Esel, so lege Dir einen Sattel auf.</p>
-
-<p>Ein Narr gibt, ein Kluger nimmt.</p>
-
-<p>
-Je größer der Goj (gemeint ist hier die Unwissenheit),<br />
-desto größer das Masel (Glück).
-</p>
-
-<p>Ein ganzer Narr ist ein halber Prophet.</p>
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_38">[38]</a></span></p>
-<p>Wer alles verstehen will, wird nicht alt werden.</p>
-
-<p>
-Wenn ein Narr einen Stein in einen Garten wirft,<br />
-können ihn zwanzig Weise nicht herausholen.
-</p>
-
-<p>
-Besser mit einem Weisen in der Hölle<br />
-als mit einem Narren im Paradies.
-</p>
-
-<p>Mit der Zeit lernt auch ein Bär tanzen.</p>
-
-<p>
-Alle Kinder sind klug, solange sie klein sind&nbsp;&ndash;<br />
-aber mit dem Wachsen nimmt nicht immer der Verstand zu.
-</p>
-
-<p>Jedem Ziegenbock gefällt sein Glöckchen.</p>
-
-<p>
-Schickt man einen Narren einkaufen,<br />
-dann freuen sich die Krämer.
-</p>
-
-<p>
-Wenn ein Alter eine Junge heiratet,<br />
-wird der Alte jung und die Junge alt.
-</p>
-
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_39">[39]</a></span></p>
-
-<p>Ich lachte auch, wenn der Narr nur nicht mein wär.</p>
-
-<p>
-Ein Zeichen der Weisheit ist das Schweigen,<br />
-aber das Schweigen allein ist noch keine Weisheit.
-</p>
-
-<p>Wo Wissen ist, dort ist auch Weisheit.</p>
-
-<p>Wo Kraft nötig ist, hilft der Verstand nichts.</p>
-
-<p>Alles bekommt man fürs Geld, nur nicht Verstand.</p>
-
-<p>Einem Narren soll man ein halbes Haus nicht zeigen.</p>
-
-<p>Bis siebzig Jahre lernt der Mensch und stirbt unwissend.</p>
-
-<p>
-Wer mit Chochumim (Weisen) verkehrt,<br />
-wird selbst ein Chochim (Weiser).
-</p>
-
-<p>Ein Narr kann mehr fragen als zehn Weise beantworten können.</p>
-
-<p>Jeder Narr ist für sich klug
-(d. h. nur die andern haben unter seiner Dummheit zu leiden).</p>
-
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_40">[40]</a></span></p>
-
-<p>Alle Kantoren sind Narren, aber nicht alle Narren sind Kantoren.
-(Jeder Sänger gilt bei den Juden für einen Narren.)</p>
-
-<p>Wer zwischen Gut und Böse unterscheiden kann, ist noch kein
-Weiser. Der aber ist es, der von zwei Übeln das kleinere wählt.</p>
-
-<p>Wer heute Brot hat und sich sorgt, was er morgen essen wird,
-hat kein Gottvertrauen.</p>
-
-<p>Er ist nicht für Gott und nicht für die Leut'
-(sagt man von einem Taugenichts).</p>
-
-<p>Geh ich her, beißt mich ein Bär; geh ich hin, sticht mich eine Bien!
-(einer, dem es überall schief geht).</p>
-
-<p>
-Ein Narr fragt einen Weisen:<br />
-»Seit wann ist Gott?« &ndash; Der spricht:<br />
-»Das läßt sich nicht beweisen;<br />
-Sag mir, <em class="gesperrt">wann war er nicht</em>?«
-</p>
-
-<p>Der Teufel hol' den Einfall, der einem zu spät kommt.</p>
-<hr class="chap" />
-
-<div class="chapter">
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_41">[41]</a></span></p>
-
-<h2 id="Von_Juden_und_Andersglaeubigen">Von Juden und Andersgläubigen</h2>
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_43">[43]</a></span></p>
-</div>
-
-<p>Einen gojischen (christlichen) Magen und eine
-jüdische Seele kann man nicht abschätzen.</p>
-
-<p>
-Hat der Jude recht,<br />
-dann bekommt er erst recht Schläge.
-</p>
-
-<p>
-Wohnen soll man unter Juden,<br />
-Handel treiben unter Christen.
-</p>
-
-<p>
-Leben soll man unter Christen,<br />
-sterben unter Juden.
-</p>
-
-<p>Wenn du dich auch in eine Chasirhaut (Schweinehaut) hüllst,
-erkennt man doch, daß du ein Jude bist.</p>
-
-<p>Aus dem Schwänzchen eines Schweines kann man
-keine Sabbathmütze machen.</p>
-
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_44">[44]</a></span></p>
-
-<p>
-Was man immer vom Juden sagen mag,<br />
-Ein Narr ist er nicht.
-</p>
-
-<p>
-Wenn der Jude singt und der Edelmann pfeift,<br />
-dann haben beide kein Geld.
-</p>
-
-<p>
-Wann singt ein Jude?<br />
-Wenn er hungrig ist.
-</p>
-
-<p>
-Besser ein Jude ohne Bart,<br />
-als ein Bart ohne einen Juden.
-</p>
-
-<p>Ein Jud' und ein Wolf gehen nie müßig herum.</p>
-
-<p>Einen getauften Juden, einen geadelten Bauern
-und einen gezähmten Wolf mag der Teufel holen.</p>
-
-<p>
-Koch einen Bauern süß oder sauer,<br />
-er bleibt doch alleweil ein Bauer.
-</p>
-
-<p>Jüdischer Reichtum ist wie Märzschnee.</p>
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_45">[45]</a></span></p>
-<p>Bind' mir Hände und Füße, aber wirf mich unter die Meinen.</p>
-
-<p>Gott soll dich vor christlichen Händen
-und vor jüdischen Köpfen schützen.</p>
-
-<p>Wenn man einen Juden betrügen will, muß man früh aufstehen.</p>
-
-<p>Mit einem Juden ist nur gut ins Bethaus zu gehen.</p>
-
-<p>
-Ist der Jude hungrig, dann singt er.<br />
-Ist der Bauer hungrig, dann schlägt er sein Weib.
-</p>
-
-<p>Ein gelehrter Jude kann sich immer Rat schaffen.</p>
-
-<p>
-Einem Juden soll man nie soviel geben, wie er verlangt.<br />
-Er würde sich ärgern, daß er nicht mehr verlangt hat.
-</p>
-
-<p>Brich auf eine Semmel und ein Jude springt heraus.
-(Juden gibt es überall in der Welt.)</p>
-
-<p>Der Jude hat von allem zu wenig, nur Verstand hat er genug.</p>
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_46">[46]</a></span></p>
-<p>Ein Jude versteht sich auf jedes Handwerk. Ostern bäckt
-er Mazeß (Osterbrot). Zu Pfingsten ist er ein Gärtner
-(er schmückt das Bethaus und sein Heim mit grünem Laub).
-Tischubow ist er ein Soldat (die Kinder fertigen sich
-aus Dachschindeln Gewehre und Säbel an, um gegen die
-Feinde Israels Krieg zu führen), und Rosz-hazkunu bläst
-er Schofar.</p>
-
-<hr class="chap" />
-
-<div class="chapter">
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_47">[47]</a></span></p>
-
-<h2 id="Von_Gott_Tod_und_Leben">Von Gott, Tod und Leben</h2>
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_49">[49]</a></span></p>
-</div>
-
-<p>Gott lebt und wir martern uns.</p>
-
-<p>Wem Gott Brot gibt, dem geben die Menschen die Butter dazu.</p>
-
-<p>Bei Gott ist keiner ein Ben Juchid (einziger Sohn);
-(Gott bevorzugt keinen.)</p>
-
-<p>Wenn nur Gott so lang' helfen möcht', bis Gott helfen wird.</p>
-
-<p>Wem Gott den Reichtum nimmt, dem nimmt er auch den Verstand.</p>
-
-<p>Wenn Gott will, schießt ein Besen.</p>
-
-<p>Wie man sich's vornimmt, so hilft Gott.</p>
-
-<p>Der Mensch fährt, und Gott hält die Zügel.</p>
-
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_50">[50]</a></span></p>
-
-<p>
-Die Welt ist mein, sagt der Mensch bei der Geburt<br />
-und hält die Fäuste geballt.<br />
-Ich nehme nichts ins Grab mit, sagt der Sterbende&nbsp;&ndash;<br />
-und zeigt die geöffneten Hände.
-</p>
-
-<p>Des Einen Tod ist des Andern Brot.</p>
-
-<p>Lange Krankheit &ndash; sicherer Tod.</p>
-
-<p>Einer will leben und kann nicht; ein andrer kann leben
-und will nicht.</p>
-
-<p>Besser zehnmal krank sein, als einmal sterben.</p>
-
-<p>
-So lange man lebt, darf man nicht reden,<br />
-ist man gestorben, kann man nicht reden.
-</p>
-
-<p>Wenn man sagt: Gestorben. Glaub's!</p>
-
-<p>Der Todesengel kümmert sich nicht darum,
-ob der Sterbende schon Totenkleider hat.</p>
-
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_51">[51]</a></span></p>
-
-<p>Viererlei Menschen gleichen Gestorbenen:
-Ein Aussätziger, ein Armer, ein Blinder und ein Kinderloser.</p>
-
-<p>
-Seitdem der Tod aufgekommen ist,<br />
-ist man seines Lebens nicht sicher.
-</p>
-
-<p>Wer sich mit den heiligen Büchern beschäftigt, aber ohne
-Barmherzigkeit ist, der ist gleich als wenn er keinen Gott hätte.</p>
-
-<p>Gott schlägt mit der einen Hand und heilt mit der andern.</p>
-
-<p>O Gott gib mir Brot, solange ich noch Zähne habe!</p>
-
-<p>Nach dem Tod hilft keine Buße.</p>
-
-<p>Vor dem Tod und vor dem Dalles kann man sich nicht schützen.</p>
-
-<p>Zum Sterben hat man noch immer Zeit.</p>
-
-<p>Gott sitzt oben und paart unten.</p>
-<hr class="chap" />
-
-<div class="chapter">
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_53">[53]</a></span></p>
-
-<h2 id="Von_Tugend_und_Lastern">Von Tugend und Lastern</h2>
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_55">[55]</a></span></p>
-</div>
-
-<p>
-Ein guter Mensch wird in der Schenke nicht verdorben;<br />
-ein schlechter wird in der Synagoge nicht gebessert.
-</p>
-
-<p>Zieh keinen Nutzen aus den schlechten Taten anderer.</p>
-
-<p>Das Laster kommt als Fremder ins Haus. Weist du ihm
-nicht die Tür, so macht es sich bei dir behaglich;
-und schließlich bist du sein Sklave.</p>
-
-<p>
-Wer ehrenhaft bleiben will,<br />
-dem soll eine Mahlzeit für zweimal genügen.
-</p>
-
-<p>Einbildung ist schlimmer als Krankheit.</p>
-
-<p>
-Wenn man einen Dieb braucht,<br />
-dann schneidet man ihn sogar vom Galgen ab.
-</p>
-
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_56">[56]</a></span></p>
-
-<p>Das Ende des Diebes ist der Galgen.</p>
-
-<p>Ein Auge hat mehr Glauben als ein Ohr.</p>
-
-<p>Ein Sklave seiner Leidenschaften
-ist der allerniedrigste Sklave.</p>
-
-<p>
-Gute Menschen versprechen wenig und tun viel;<br />
-böse versprechen viel und tun gar nichts.
-</p>
-
-<p>Es ist besser, der Mensch werfe sich selbst in den
-Feuerofen, als daß er seinen Nächsten öffentlich beschäme.</p>
-
-<p>
-Läufst du der Ehre nach, so läuft die Ehre davon;<br />
-Gehst du der Ehre aus dem Wege, so sucht sie dich zu erreichen.
-</p>
-
-<p>Wer sich um äußeres Wissen müht und keine
-Herzensbildung hat, der gleicht dem Narren,
-der sich ein Tor baut, ohne ein Haus zu haben.</p>
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_57">[57]</a></span></p>
-<p>Wer den Armen helfen will, suche die Armut selbst auf;
-(statt auf Wohltätigkeitsfesten zu tanzen).</p>
-
-<p>Eine halbe Wahrheit ist eine ganze Lüge.</p>
-
-<p>
-Wer sich vor den Leuten nicht schämt,<br />
-hat auch keine Furcht vor Gott.
-</p>
-
-<p>Wer keine Finger hat, kann keine Faust ballen.</p>
-
-<p>Ein fauler Bote ist ein halber Prophet;
-(denn er findet immer Ausreden um den Weg zu ersparen).</p>
-
-<p>Für die Wahrheit bekommt man Hiebe.</p>
-
-<p>Wer schläft, sündigt nicht.</p>
-
-<p>
-Wer gegen alle gleich gut ist,<br />
-ist meist auch gegen alle gleich schlecht.
-</p>
-
-<p>Frechheit gilt mehr als baar Geld.</p>
-
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_58">[58]</a></span></p>
-
-<p>Gute Mahner sind schlechte Zahler.</p>
-
-<p>Die Wahrheit darf man sogar dem eignen Vater sagen.</p>
-
-<p>Er tut, als wenn er nicht zehn zählen könnte.</p>
-
-<p>Sie klagt und ißt Kräpfchen, (sagt man von einer Frau,
-die stets über schlechte Zeiten klagt und sich's doch gut gehen läßt).</p>
-
-<p>Besser Unrecht ertragen als Unrecht tun.</p>
-
-<p>Einen faulen Boten soll man nur um den Todesengel schicken.</p>
-
-<p>Er hat Flöhe in der Nase, (sagt man von hochmütigen Leuten).</p>
-
-<p>Bis er zurückkommt kann die Messias da sein,
-(sagt man von einem faulen Boten).</p>
-
-<p>Der Mensch ist stärker als Eisen,
-(denn er besitzt die Kraft, alles zu ertragen).</p>
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_59">[59]</a></span></p>
-<p>Reinwaschen kann man nur den Körper, aber nicht die Seele.</p>
-
-<p>
-Einen Lügner kann man mit einem Stummen vergleichen&nbsp;&ndash;<br />
-beide sagen nicht die Wahrheit.
-</p>
-
-<p>In der Jugend ein Lügner, im Alter ein Dieb.</p>
-
-<p>Er lügt nur zweimal im Jahr: im Winter und im Sommer.</p>
-
-<p>Eine gute Lüge ist zuweilen auch Geld wert.</p>
-
-<p>Ein Lügner redet sich seine Lüge so lange ein,
-bis er selbst dran glaubt.</p>
-
-<p>Wer seinen Nächsten haßt, vergießt Menschenblut.</p>
-
-<p>
-Gott erzürnen wir durch unsre Sünden,<br />
-die Menschen durch unsre Tugenden.
-</p>
-
-<p>Sei auch Kindern gegenüber wahrhaftig und halte,
-was du ihnen versprichst, sonst gewöhnst du sie zur Lüge.</p>
-<hr class="chap" />
-
-<div class="chapter">
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_61">[61]</a></span></p>
-
-<h2 id="Weise_Sprueche_und_Lebensregeln">Weise Sprüche und Lebensregeln</h2>
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_63">[63]</a></span></p>
-</div>
-
-<p>
-Stark ist, wer sich selbst beherrscht,<br />
-Reich, wer mit wenigem zufrieden ist.
-</p>
-
-<p>
-Wenn du dich vermählst, steig' eine Stufe <em class="gesperrt">hinab</em>!<br />
-Bei der Wahl deiner Freunde: steig' eine Stufe <em class="gesperrt">hinauf</em>!
-</p>
-
-<p>
-Besser die Gurke, die man hat,<br />
-als die Aussicht auf einen Kürbis.
-</p>
-
-<p>
-Wer in ein brüchiges Haus zieht,<br />
-bereitet sich selbst sein Grab.
-</p>
-
-<p>
-Ein Geheimnis ist <em class="gesperrt">dein</em> Gefangener, solange du es bewahrst;<br />
-du wirst aber <em class="gesperrt">sein</em> Gefangener, sobald du es dem Nächsten erzählst.
-</p>
-
-<p>
-Viele klagen über ein schlechtes Gedächtnis;<br />
-aber keiner klagt über wenig Verstand.
-</p>
-
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_64">[64]</a></span></p>
-
-<p>
-Kann man nicht drüber weg,<br />
-so muß man drunter durch.
-</p>
-
-<p>Die Wahrheit erscheint wie Öl auf dem Wasser.</p>
-
-<p>
-Kämpfst du gegen das Schicksal an,<br />
-so unterliegst du ihm.<br />
-Fügst du dich aber,<br />
-so bleibst du deines Schicksals Herr.
-</p>
-
-<p>
-Besser der Schmerz im Herzen<br />
-als die Schande im Gesicht.
-</p>
-
-<p>Geben <em class="gesperrt">und</em> bitten soll man nicht.</p>
-
-<p>
-Was du in der Jugend sündigst,<br />
-rächt sich im Alter.
-</p>
-
-<p>
-Wer nicht zu säen versteht,<br />
-kann auch nicht ernten.
-</p>
-
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_65">[65]</a></span></p>
-
-<p>
-Wer am Sabbath nicht hungern will,<br />
-darf am Wochentag nicht müßig gehen.
-</p>
-
-<p>
-Wenn du den Pulverrauch nicht vertragen kannst,<br />
-so ziehe nicht in den Krieg.
-</p>
-
-<p>
-Wenn man keinen Knoblauch ißt,<br />
-stinkt man nicht.
-</p>
-
-<p>
-Wenn die Maus satt ist,<br />
-ist das Mehl bitter.
-</p>
-
-<p>
-Bestreiche den Bauer mit Honig&nbsp;&ndash;<br />
-er stinkt doch nach der Gosse.
-</p>
-
-<p>
-Wenn man sieben Jahre ein Schwein ist,<br />
-wird man ein Ojscher (reicher Mann).
-</p>
-
-<p>
-Wer die Gefahr liebt,<br />
-der geht darin unter.
-</p>
-
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_66">[66]</a></span></p>
-
-<p>
-Wer einen Stein in die Höhe wirft,<br />
-dem fällt er auf den Kopf.
-</p>
-
-<p>
-Mit dem Maße, mit dem man mißt,<br />
-wird man wiedergemessen.
-</p>
-
-<p>
-Das Niederreißen des Alters ist Aufbauen;<br />
-das Bauen der Jugend aber Niederreißen.
-</p>
-
-<p>
-Ein Arzt, der unentgeltlich heilt,<br />
-ist auch kein Geld wert.
-</p>
-
-<p>Mit dem Unkraut wird oft auch das Kraut ausgerissen.</p>
-
-<p>Fünf Personen bedürfen der Bewachung:
-der Kranke, Brautleute, die Wöchnerin,
-der König und der Trauernde.</p>
-
-<p>Wenn man einem Bauer Ehre antut, schwellen ihm die Füße.</p>
-
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_67">[67]</a></span></p>
-
-<p>
-Schert man die Schafe,<br />
-zittern die Lämmer.
-</p>
-
-<p>
-Wenn man mit Hunden schlafen geht,<br />
-steht man mit Flöhen auf.
-</p>
-
-<p>Leichter einen Sack Flöhe hüten
-als eine verliebte Maid.</p>
-
-<p>Vom Nichtnehmen ist noch kein Mensch reich geworden.</p>
-
-<p>Hunde, die bellen, bringt man mit
-einem guten Bissen zum Schweigen.</p>
-
-<p>
-Was du nicht willst, daß man dir tu,<br />
-das füg' auch keinem andern zu.
-</p>
-
-<p>Was nützt es, daß du dem Schweine ein
-Palmenblatt vors Maul hängst,
-es wälzt auch das durch den Kot.</p>
-
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_68">[68]</a></span></p>
-
-<p>
-Wenn man keine Beschäftigung hat,<br />
-beginnt man, sich mit Politik zu befassen.
-</p>
-
-<p>Aufrichtige Reue ist bessere Buße
-als hundert Rutenschläge.</p>
-
-<p>
-Setze dich nicht zu Tische,<br />
-solange dein Vieh hungert.
-</p>
-
-<p>Wer Reue zeigt, den soll man nicht an seine
-früheren Sünden erinnern.</p>
-
-<p>
-Willst du dich überzeugen, ob ich dein Freund bin,<br />
-dann hör' nicht auf meinen Rat.
-</p>
-
-<p>
-Man erkennt einen Freund erst,<br />
-wenn man geschäftlich mit ihm zu tun hat.
-</p>
-
-<p>
-So lange es dir gut geht, hast du Freunde in Menge;<br />
-gerätst du ins Unglück, stehst du allein.
-</p>
-
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_69">[69]</a></span></p>
-
-<p>
-Der Wald liefert selbst den Stiel zu der Axt,<br />
-mit der er umgehauen wird.
-</p>
-
-<p>
-Eher mache deinen Sabbath zu einem Werktage,<br />
-als daß du von den Menschen etwas verlangst.
-</p>
-
-<p>Die besten Speisen werden einem zuwider.</p>
-
-<p>Satt kann man nur an seinem eignen Tische werden.</p>
-
-<p>Drei schreien umsonst, denn sie finden kein Gehör:</p>
-
-<div class="hang">
-
-<p>1. Wer Geld ohne Zeugen verleiht.</p>
-
-<p>2. Wer seine Güter den Kindern schon bei Lebzeiten übergeben hat.</p>
-
-<p>3. Wer sich von seiner Frau beherrschen läßt.</p></div>
-
-<p>Hinter einem schweren Wagen ist es leicht zu Fuß zu gehn.</p>
-
-<p>
-Wenn zweie sagen, du bist betrunken,<br />
-dann leg dich schlafen.
-</p>
-
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_70">[70]</a></span></p>
-
-<p>Zur Suppe braucht man keine Zähne.</p>
-
-<p>
-Wer sich hungrig schlafen legt,<br />
-wird schläfrig aufstehen.
-</p>
-
-<p>
-Ein guter Ruf geht weit;<br />
-ein schlechter noch weiter.
-</p>
-
-<p>Die Geschichte hat schon einen Bart.</p>
-
-<p>Wer Fehler schreibt, kann auch Fehler lesen.</p>
-
-<p>
-Was nutzt, daß der Bursch Sporen anhat,<br />
-wenn er nicht reiten kann.
-</p>
-
-<p>Wenn eine Dummheit <em class="gesperrt">gelingt</em>, bleibt es doch eine Dummheit.</p>
-
-<p>Alle Stummen wollen viel reden.</p>
-
-<p>Auf eine madige Geiß setzen sich alle Fliegen.</p>
-
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_71">[71]</a></span></p>
-
-<p>Aus einer fremden Haut ist gut Riemen schneiden.</p>
-
-<p>Jede Trompete trägt eine andre Quaste.</p>
-
-<p>
-Wenn man dem Dieb die Schlüssel übergibt,<br />
-ist man vor Diebstahl sicher.
-</p>
-
-<p>Auch ein Engel kann zur gleichen Zeit keine zwei Arbeiten tun.</p>
-
-<p>Ein Adler fängt keine Fliegen.</p>
-
-<p>Ein kleines Städtchen ist wie eine Glaslaterne.</p>
-
-<p>Jeder Topf findet seinen Deckel.</p>
-
-<p>Wenn der Esel Hörner hätte und wenn der Ochs sich seiner Stärke
-bewußt wäre, dann würde die Welt nicht lange bestehen.</p>
-
-<p>
-Wer ein frommes Werk vollbringen geht,<br />
-kann unbesorgt seines Weges gehn.
-</p>
-
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_72">[72]</a></span></p>
-
-<p>Wenn eine Ohrfeige nicht hilft, muß man zur Peitsche greifen.</p>
-
-<p>Wenn man Feuer braucht, sucht man es in der Asche.</p>
-
-<p>Wie du einen <em class="gesperrt">an</em>siehst, so sieht er aus.</p>
-
-<p>Überall ist's gut, aber zu Hause am besten.</p>
-
-<p>Frag nicht den Arzt &ndash; frag lieber den Kranken.</p>
-
-<p>Wo viele gehen, wird kein Gras wachsen.</p>
-
-<p>Gold glänzt auch im Straßenkot.</p>
-
-<p>Man soll in einen Brunnen, aus dem man Wasser getrunken hat,
-keine Steine werfen.</p>
-
-<p>Es ist leichter Geld zu <em class="gesperrt">verdienen</em>, als es zu <em class="gesperrt">behalten</em>.</p>
-
-<p>Ein fremder Bissen schmeckt gut.</p>
-
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_73">[73]</a></span></p>
-
-<p>Auch im Paradies ist es nicht gut allein zu sein.</p>
-
-<p>Hast du etwas &ndash; behalt's; weißt du etwas &ndash;
-schweig; kannst du etwas &ndash; tu's!</p>
-
-<p>
-Wenn man nicht beißen kann,<br />
-soll man nicht die Zähne zeigen.
-</p>
-
-<p>Besser zehnmal fragen, als einmal irren.</p>
-
-<p>
-Wer Geld für die Fische gab,<br />
-wird auch den Pfeffer bezahlen.
-</p>
-
-<p>Kraft holt man sich nur aus der vollen Schüssel.</p>
-
-<p>Früh aufstehen und früh heiraten schadet nichts.</p>
-
-<p>Gieß Öl nach, so lange die Lampe brennt.</p>
-
-<p>Die Liebe ist süß &ndash; schmeckt aber nur gut mit Brot.</p>
-
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_74">[74]</a></span></p>
-
-<p>Was nützt es, wenn die Kuh viel Milch gibt,
-wenn sie nachher den Milchkrug umwirft.</p>
-
-<p>Wenn der Wurm im Krenn (Meerrettich) sitzt, glaubt er,
-es gäbe nichts süßeres auf Erden.</p>
-
-<p>Besser eine Uhr die steht, als eine Uhr die schlecht geht.</p>
-
-<p>Stille Wasser unterwühlen das Ufer.</p>
-
-<p>Die ersten Pflaumen sind wurmstichig.</p>
-
-<p>Beim Holzhacken fliegen Späne.</p>
-
-<p>
-Wann freut sich der Bucklige?<br />
-Wenn er einen andern Buckligen sieht.
-</p>
-
-<p>Wenn du einem Hunde Gutes tust, bellt er dich an.</p>
-
-<p>Läßt du einen Hund auf die Bank, dann springt er auf den Tisch.</p>
-
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_75">[75]</a></span></p>
-
-<p>Es gibt selten ein Amt, an dem nicht etwas kleben bleibt.</p>
-
-<p>Jede Stadt hat ihren Verrückten.</p>
-
-<p>Wenn man kein Fleisch hat, nagt man die Knochen.</p>
-
-<p>Müßige Hände verderben die Wände.</p>
-
-<p>
-Kommt man nur über den Planken,<br />
-bekommt man andre Gedanken.
-</p>
-
-<p>Wenn man nicht Jakob gibt, wird man Esau geben
-(der Unwürdige wird es bekommen).</p>
-
-<p>Gesegnet sind die Hände, die alles allein tun.</p>
-
-<p>Lieber »ich hab'« als »ich hätt'«.</p>
-
-<p>Einmal ist keinmal.</p>
-
-<p>Wie man sich bettet, so schläft man.</p>
-
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_76">[76]</a></span></p>
-
-<p>Schrei nicht eher »hopp« als bis du über den Graben bist.</p>
-
-<p>Vor einem Diebe, der ins Haus gehört,
-kann man sich nicht hüten.</p>
-
-<p>
-Wenn einer einen Gehängten in der Familie hat,<br />
-soll man ihm nicht sagen: »Häng mir den Rock auf&nbsp;&ndash;«.
-</p>
-
-<p>Wer in der Trunkenheit sündigt, muß nüchtern dafür büßen.</p>
-
-<p>Ein goldener Schlüssel öffnet alle Türen.</p>
-
-<p>Ich verzichte auf deinen Honig, und will nicht deinen Biß.</p>
-
-<p>
-Wenn man eine Erbschaft einkassieren kommt,<br />
-muß man oft die Begräbniskosten bezahlen.
-</p>
-
-<p>Jeder hat sein Häufchen Mist vor der Tür.</p>
-
-<p>
-Ein Mensch kann mehr ertragen,<br />
-als zehn Ochsen schleppen können.
-</p>
-
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_77">[77]</a></span></p>
-
-<p>Auch einen Brunnen kann man ausschöpfen.</p>
-
-<p>Dieselbe Sonne <em class="gesperrt">bleicht</em> die Leinewand,
-und <em class="gesperrt">bräunt</em> das Gesicht.</p>
-
-<p>In einem großen Teich schwimmen große Fische.</p>
-
-<p>Der Ertrinkende greift sogar nach einem Schwert, um sich
-festzuhalten.</p>
-
-<p>Es wird nicht eher hell, bis es nicht ganz dunkel geworden ist.</p>
-
-<p>
-Aus einem Leintuch kann man eine Haube machen,<br />
-aber aus einer Haube kann man kein Leintuch machen.
-</p>
-
-<p>Mit fremden Händen ist's gut glühende Kohlen zu schüren.</p>
-
-<p>Besser ein Wort zur Zeit, als zwei zur Unzeit.</p>
-
-<p>Ein gutes Wort kostet nichts und bringt immer etwas ein.</p>
-
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_78">[78]</a></span></p>
-
-<p>Schütt nicht das unreine Wasser aus, ehe du nicht reines hast.</p>
-
-<p>Guter Rat: hören, sehen und schweigen.</p>
-
-<p>
-Sei nicht zu süß, weil sie dich sonst essen;<br />
-sei nicht zu bitter, weil sie dich sonst ausspucken.
-</p>
-
-<p>Geh neben ein golden Wägele, so findest du ein goldenes Nägele.</p>
-
-<p>Berge kommen nicht zusammen; aber Menschen.</p>
-
-<p>Den schlechten Ruf, den einer einmal hat,
-den behält er bis ans Ende.</p>
-
-<p>Wenn der Ochs tot ist, schärft jeder das Messer.</p>
-
-<hr class="chap" />
-
-<div class="chapter">
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_79">[79]</a></span></p>
-
-<h2 id="Scherzhafte_Redensarten">Scherzhafte Redensarten</h2>
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_81">[81]</a></span></p>
-</div>
-
-<p>
-Ein Ochs hat eine lange Zunge<br />
-und kann doch nicht Schofar blasen.
-</p>
-
-<p>Vom Hersagen der Psalmen tut der Bauch nicht weh,
-aber satt wird man auch nicht davon.</p>
-
-<p>
-Wenn man sich schämt,<br />
-bekommt man keine Kinder.
-</p>
-
-<p>
-Wenn ein Geizhals leichtsinnig wird,<br />
-spielt der fremde Gulden bei ihm keine Rolle.
-</p>
-
-<p>
-Wer die Tochter haben will,<br />
-muß mit der Mutter beginnen.
-</p>
-
-<p>
-Ein Blinder sieht bei dir mit einem Auge mehr<br />
-als du bei ihm mit zwei Augen siehst.
-</p>
-
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_82">[82]</a></span></p>
-
-<p>
-Wer selbst sein Lob singt,<br />
-muß schlechte Nachbarn haben.
-</p>
-
-<p>Wenn man einem Zigeuner ins Gesicht spuckt,
-sagt er, daß es regnet.</p>
-
-<p>Einen Dank kann man nicht in den Beutel tun.</p>
-
-<p>Schlepp mich, ich geh gern.</p>
-
-<p>Ein Kantor und ein Pferd
-taugen nur bis zum vierzigsten Lebensjahr.</p>
-
-<p>Jeder Mann glaubt, es gebe nur eine böse Frau auf der Welt,
-und das sei seine.</p>
-
-<p>Ein Tauber hat gehört, wie ein Stummer erzählte,
-daß ein Blinder gesehen hat, wie ein Krummer
-gelaufen ist. (Diese Redewendung gebraucht man,
-wenn jemand eine ganz unglaubliche Geschichte erzählt.)</p>
-
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_83">[83]</a></span></p>
-
-<p>Vorn getrommelt und hinten keine Soldaten.</p>
-
-<p>Kleine Töpfe laufen bald über.</p>
-
-<p>Das hat schon Adam seinem Weib erzählt
-und sie hat darauf erwidert
-»Eine alte Geschichte!«&nbsp;&ndash;</p>
-
-<p>
-Vom Nehmen wird man nicht arm,<br />
-vom Wünschen wird man nicht reich.
-</p>
-
-<p>Das ist nicht auf seinem Mist gewachsen.</p>
-
-<p>Kratzen und Borgen tut nur auf eine Weile gut.</p>
-
-<p>Dalles und Stolz gehören nicht zusammen.</p>
-
-<p>Das letzte Hemd soll man versetzen und ein Ojscher
-(reicher Mann) soll man sein.</p>
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_84">[84]</a></span></p>
-<p>Das ganze Jahr schicker (betrunken) und Purim
-nüchtern. (Es gibt Käuze, die immer ausgelassen sind,
-aber bei irgendeiner lustigen Gelegenheit den
-Kopf hängen lassen.)</p>
-
-<p>
-Wie kommt die Katz übers Wasser?<br />
-»Mit nasse Füß.«
-</p>
-
-<p>Von großer Eile kommt nichts Gutes!</p>
-
-<div class="explain">
-
-<p>(Zu diesem Ausspruch wird das folgende Geschichtchen erzählt:
-In einem jüdischen Hause wurde ein Bedienter
-während des Essens um einen Teller geschickt und blieb
-hundert Jahre aus. Als er endlich nach einem Jahrhundert
-mit dem Teller herbeigeeilt kam, fiel er hin und zerbrach
-den Teller. Da tat er den obigen Ausspruch.)</p></div>
-
-<p>Überall ist Hilfe gut, nur nicht bei der Schüssel.</p>
-
-<p>
-Der Jude ist viel besser daran als der Meschumid (Getaufte).<br />
-Der Jude kann sich taufen lassen und der Meschumid nicht.
-</p>
-
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_85">[85]</a></span></p>
-
-<p>Manchmal treffen die Wetterpropheten auch das Richtige.</p>
-
-<p>Verkehrt gefahren ist auch gefahren.</p>
-
-<p>Nach einer Feuersbrunst wird man reich.</p>
-
-<p>Einen Antrag darf man auch der Rabbinerfrau stellen.</p>
-
-<p>Ein Ochs geht nach Olmütz auf den Markt
-und kommt als Ochs wieder.</p>
-
-<p>Was kann man von einem Ochsen mehr verlangen als
-Ochsenfleisch?</p>
-
-<p>Wasch mir den Pelz und mach ihn nicht naß.</p>
-
-<p>Mit Ejzeß (Ratschlägen) bin ich versorgt.</p>
-
-<p>Wenn ein Kantor alt wird, bellt er wie ein Hund
-und frißt wie ein Schwein.</p>
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_86">[86]</a></span></p>
-<p>Den Dalles und das Stroh in zerrissenen Stiefeln kann
-man nicht verbergen.</p>
-
-<p>Bei einem Dieb ist es schwer zu stehlen.</p>
-
-<p>
-Wenn man dir gibt: Nimm!<br />
-Wenn man bei dir nimmt: Schrei!
-</p>
-
-<p>Es kleidet ihn wie ein Chasir (ein Schwein) ein
-Setramel (eine Sabbathmütze).</p>
-
-<p>Sag der Katze, daß die Torte einen Gulden kostet,
-sie nascht doch.</p>
-
-<p>
-Wer dem Hutmacher Geld schuldig ist,<br />
-hat Schulden über den Kopf.
-</p>
-
-<p>
-Wenn die Babe (Großmutter) einen Bart hätte,<br />
-dann wäre sie ein Seide (Großvater).
-</p>
-
-<p>Gäste und Fische stinken am dritten Tag.</p>
-
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_87">[87]</a></span></p>
-
-<p>»Eintunken kostet Geld.«</p>
-
-<div class="explain">
-
-<p>Zu diesem Ausspruch wird das
-folgende Geschichtchen erzählt: Zwei Juden, A. und B., gingen
-ins Caféhaus. A. bestellte sich einen Café, während B. nur
-eine Semmel nahm. Als der Kellner den Café brachte,
-sagte B., laß mich meine Semmel in deinen Café eintunken.
-A. erlaubte es ihm und nun tat B. seine Semmel in die Caféschale,
-tunkte und tunkte. Die Semmel saugte den ganzen Café ein,
-so daß die Schale leer blieb. Nun wollte A. den Café
-nicht bezahlen, B. aber sagte: Ich hab ja nur eingetunkt.
-Da rief A. laut, daß man es im ganzen Caféhaus hörte:
-»Eintunken kostet Geld.«</p></div>
-
-<p>
-Wenn der Gast hustet,<br />
-dann fehlt ihm der Löffel.
-</p>
-
-<p>Wenn die Psalmen gesund machen könnten, dann würde man
-sie in der Apotheke kaufen. (Es ist ein Volksglaube,
-daß das Hersagen der Psalmen Kranken Genesung bringt.)</p>
-
-<p>Alle Schuster gehen barfuß.</p>
-<p><span class="pagenum"><a id="Seite_88">[88]</a></span></p>
-<p>
-Wenn es einem zu gut geht,<br />
-dann geht man aufs Eis tanzen.
-</p>
-
-<p>Nach einem Feste bleiben Schulden und
-schmutzige Wäsche zurück.</p>
-
-<p>Einen Kranken fragt man, einem Gesunden gibt man.
-(So spricht der intime Gast, wenn ihn die Wirtin
-fragt, ob er etwas genießen will.)</p>
-
-<p>Zinsen wachsen ohne Regen.</p>
-
-<p>Man kann zwischen zwei Broten Hungers sterben
-(wenn das alte Brot ausgegangen ist und das neue
-noch nicht da ist).</p>
-
-<p>
-Man kann einen Brief lesen,<br />
-und man kann einen Brief singen.
-</p>
-
-<p>Fürs Amen sagen verdient man noch keine Schläge.</p>
-<hr class="chap" />
-
-<div class="chapter">
-
-<p class="h2">ERNST ROWOHLT, VERLAG, LEIPZIG</p>
-</div>
-
-<p class="center">In französischen Ausgaben liegen vor:</p>
-
-<p class="h2 p2">PAUL VERLAINE: VERS</p>
-
-<p class="center large">Herausgegeben von Professor GEORGES A. TOURNOUX</p>
-
-<p class="center">
-Pappband M 12.&ndash;, Halblederband M 16.&ndash;, Ganzlederband M 25.&ndash;.<br />
-Vorzugsausgabe auf Strathmore in 100 Expl., Handband von Carl Sonntag jr. M 50.&ndash;.
-</p>
-
-<p class="h2 p2">CHARLES BAUDELAIRE:<br />
-LES FLEURS DU MAL</p>
-
-<p class="center large">Herausgegeben von Professor GEORGES A. TOURNOUX</p>
-
-<p class="center">
-Pappband M 8.&ndash;, Halblederband M 12.&ndash;, Ganzlederband M 18.&ndash;.<br />
-Vorzugsausgabe auf Strathmore in 100 Expl., Handband von Carl Sonntag jr. M 50.&ndash;.
-</p>
-
-<p class="center">
-<span class="larger">URTEILE DER PRESSE</span><br />
-über die Verlaineausgabe; in gleicher Ausstattung erschien soeben Baudelaire.
-</p>
-
-<p><i>Max Mell in den Grenzboten</i>: Es ist klar, daß alle möglichen anderen Gedichte eher
-übersetzt werden können als die Verlaines. Denn sie in die deutsche Sprache bringen,
-heißt einen Eingriff in die künstlerische Existenz eines solchen Gedichtwesens machen.
-Die Verlaineschen Gedichte müssen ins Französische verzaubert bleiben. Da ist es in
-tieferem Sinne kein Zufall, sondern Gerechtigkeit, wenn in Deutschland eine schöne französische
-Ausgabe von Verlaines Gedichten die häßlichen französischen Editionen zu verdrängen
-sucht. Mit besonderer Freude schlagen wir diesen schlichtprächtigen, anständigen
-Band auf, in seiner trefflichen Auswahl erneuern wir alten vertrauten Umgang.</p>
-
-<p><i>Süddeutsche Monatshefte</i>: Der schönste französische Gedichtband, den wir kennen, eine
-erst nach langen Verhandlungen dem französischen Verleger abgerungene Ausgabe, aus
-allen Bänden Verlaines ausgewählt. Eine Satzanordnung von erlesener Vornehmheit.</p>
-
-<p class="h2 p2">W. FRED: IMPRESSIONEN</p>
-
-<p class="center large">Aus dem Tagebuch eines Wanderjournalisten</p>
-
-<p class="center">
-Geheftet M 3.50, gebunden M 5.&ndash;
-</p>
-
-<p><em class="gesperrt">Inhalt</em>: Vorwort des Journalisten. Aus dem Leben einer großen Tageszeitung.
-Die Bombe. Palais de glace. Die Ohrfeige. Buster Brown. Der »Herr«.
-Der kleine Kohn. Das Blumenmedium. Operation. Der Herr von Wien.
-Wiener Wahltag. Das andere Berlin. Am Start der Flieger. Berliner
-Wahltag. Cosas de Espana. Stierkampf. Spanische Städte. In der Alhambra.
-Ein spanischer Sonntag. Spanisches Theater. Florentiner Brief.
-Winterliche Autoreise durch deutsche Städte. In einer kleinen Stadt.
-Feiertag im Walde. Die letzten Stationen. Die toten Schiffe.</p>
-
-<p><i>Hugo von Hofmannsthal über W. Fred</i>: Eine beträchtliche Bildung,
-und die nicht nach der Studierlampe riecht; einen geübten und soliden
-Blick für die Weltverhältnisse; einen wahren Weltsinn, weder engherzig
-noch gesinnungslos; diese drei stellt er in den Dienst der rechten
-Sache, wenn er für seine Mission ansieht, den Anschluß des Alltäglichen,
-empirisch Gegebenen an das Bleibende, Geistige, Wesentliche zu
-vermitteln. &ndash; Er schreibt aus dem Heute heraus und für das Heute:
-da muß er es verstehen, sich Rechenschaft zu geben, was dann tausendfältig
-dem Heutigen zugrunde liegt, und diese geistige Arbeit geht
-wiederum ins Uferlose.</p>
-
-<p class="h2 p2">FELIX POPPENBERG<br />
-TASCHENBUCH<br />
-FÜR DIE DAMEN</p>
-
-<p class="center">In Pappband mit Hülse M 3.80, in Seide gebunden M 6.&ndash;</p>
-
-<p class="center"><em class="gesperrt">Aus dem Inhalt</em>:</p>
-
-<p>Verwandlungen des Fächers / Das Damenzimmer / Frauenschmuck und
-Frauenbilder / Ein Modentee im Palais de danse / Casanova / Lehrjahre
-einer Kaiserin, Ninon de l'Enclos / Aus der Empireschatulle.</p>
-
-<p>Wir bringen mit diesem besonders sorgfältig ausgestatteten Buch, das
-den Anfang zu einer Wiederbelebung der alten schönen Almanache
-aus neuem modernen Geiste machen will, ein Werk von größter Absatzfähigkeit
-auf den Markt. Felix Poppenbergs essayistische Kunst
-zeigt sich in den galanten und preziösen Themen dieses Damen-Almanaches
-von der glänzendsten Seite. Die eigenartige Ausstattung lehnt
-sich in ihrer Zierlichkeit an die Taschenbücher des 18. Jahrhunderts
-an. Die Porträte Casanovas, der Ninon de l'Enclos und Katharina II. in
-vorzüglichen Nachbildungen nach Stichen der Zeit schmücken den Band.</p>
-
-<hr class="chap" />
-
-<div class="transnote chapter" id="tnextra">
-
-<p class="h2">Weitere Anmerkungen zur Transkription</p>
-
-<p>Offensichtliche Fehler wurden stillschweigend korrigiert.</p>
-
-<p>Korrekturen:</p>
-
-<div class="corr">
-<p>
-S. 33: Schlemiehl → Schlehmil<br />
-Der <a href="#corr033">Schlemihl</a> fällt auf den Rücken</p>
-</div>
-</div>
-
-
-
-
-
-
-
-
-<pre>
-
-
-
-
-
-End of Project Gutenberg's Jüdische Sprichwörter, by Artur Landsberger
-
-*** END OF THIS PROJECT GUTENBERG EBOOK JÜDISCHE SPRICHWÖRTER ***
-
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+++ /dev/null
Binary files differ
diff --git a/old/54248-h/images/logo.png b/old/54248-h/images/logo.png
deleted file mode 100644
index cc4d82e..0000000
--- a/old/54248-h/images/logo.png
+++ /dev/null
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